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Jetter JetMove 600 Softwareanleitung

Drive.exe inbetriebnahme-software
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Inhaltsverzeichnis
Inbetriebnahme-Software
DRIVE.EXE
für JetMove 600
Parameter- / Funktionsbeschreibung
Ausgabe 07/03
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Jetter JetMove 600

  • Seite 1 Inbetriebnahme-Software DRIVE.EXE für JetMove 600 Parameter- / Funktionsbeschreibung Ausgabe 07/03...
  • Seite 2: Bisher Erschienene Ausgaben

    Bisher erschienene Ausgaben : Ausgabe Bemerkung 09/01 Erstausgabe Beschreibung Bode Plot, Positionsausgabe, externe Trajektorie, Oszilloskop, diverse kleine Korrekturen, neue 07/03 Fahrauftragstypen, Graphical Motion Tasking hinzugefügt, gültig ab Software-Version 5.00 PC-AT ist ein eingetragenes Warenzeichen der International Business Machines Corp. MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corp. WINDOWS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corp.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Jetter AG Inhaltsverzeichnis 07/03 Inhaltsverzeichnis Allgemeine Informationen ................5 Inhalt .
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Jetter AG 07/03 Inhaltsverzeichnis Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" ................57 21.1...
  • Seite 5: Allgemeine Informationen

    Jetter AG Allgemeine Informationen 07/03 Allgemeine Informationen Dieses Hilfesystem erläutert die Installation und Handhabung der Inbetriebnahme-Software DRIVE.EXE für digitale Servoverstärker Inhalt Allgemeines Produktübersicht Inbetriebnahmestrategien Übersicht Servoantriebe Fehler- und Warnmeldungen Weiterführende Dokumentation Beseitigung von Störungen Bildschirmaufbau Motornummern Einführung Glossar Bildschirmseiten Kommunikation Lageregler (PI) Verstärker...
  • Seite 6: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Allgemeine Informationen Jetter AG 07/03 Bestimmungsgemäße Verwendung Inbetriebnahme-Software Die Inbetriebnahme-Software ist dazu bestimmt, die Betriebsparameter der digitalen Servoverstärker zu ändern und zu speichern. Der angeschlossene Servoverstärker wird mit Hilfe der Software in Betrieb genommen, dabei kann der Antrieb mit den Einricht- und Service-Funktionen direkt gesteuert werden.
  • Seite 7: In Dieser Dokumentation Verwendete Kürzel

    Jetter AG Allgemeine Informationen 07/03 In dieser Dokumentation verwendete Kürzel In der Tabelle unten werden die in diesem Handbuch verwendeten Abkürzungen erklärt. Kürzel. Bedeutung AGND Analoge Masse Wiederanlaufsperre, personell sicher BTB/RTO Betriebsbereit Feldbus (CANopen) Communité Européenne Clock (Taktsignal) Serielle Schnittstelle eines PC-AT...
  • Seite 8: Produktübersicht

    Produktübersicht Jetter AG 07/03 Produktübersicht Was ist DRIVE.EXE? DRIVE.EXE ist ein Hilfsmittel zur Inbetriebnahme von Einzel- und Mehrachs-Antriebssystemen. Mit seiner grafi- schen, Windows-basierten Benutzeroberfläche ist DRIVE.EXE ein einfach zu bedienende Hilfsmittel, um Servo- verstärker zu parametrieren. Einzelachssystem In einem Einzelachssystem läuft drive.exe auf einem PC, der an einen Servoverstärker angeschlossen ist. Die Verbindung wird über die RS232 –...
  • Seite 9: Übersicht Servoantriebe

    Jetter AG Übersicht Servoantriebe 07/03 Übersicht Servoantriebe Dieser Abschnitt ist eine kurze Einführung in die Technik der Servoantriebe. Was ist ein Servoantriebquestion Ein Servoantrieb umfasst grundsätzlich einen intelligenten Servoverstärker und einen Servomotor, der in Verbindung mit einer SPS oder CNC für komplexe, spezialisierte Bewegungen in eine oder mehrere Richtungen sorgt.
  • Seite 10: Rückführeinheiten

    Übersicht Servoantriebe Jetter AG 07/03 Rückführeinheiten Die Servomotoren sind mit folgenden Rückführeinheiten erhältlich: RESOLVER ® ENDAT kompatibler Heidenhain Encoder ® HIPERFACE kompatibler Stegmann Encoder In einem System, welches mit geschlossenen Regelkreisen arbeitet, wird die von der Rückführeinheit erfasste Position zur Kommutierung des Motors benutzt.
  • Seite 11: Arbeitsbereiche Und -Begrenzungen

    Jetter AG Übersicht Servoantriebe 07/03 Arbeitsbereiche und -begrenzungen Übersicht Ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Maschinensicherheit ist das Festlegen sicherer Arbeitsbereiche und -begrenzungen. Zwei Arten der Einstellung Es gibt zwei Arten, Betriebsbereiche und -begrenzungen festzulegen: Abschaltung bei Überschreitung der Arbeitsbereiche...
  • Seite 12: Installation / Bedienung

    Installation / Bedienung Jetter AG 07/03 Installation / Bedienung Betriebssysteme WINDOWS 95(c) / WINDOWS 98 / WINDOWS 2000 / WINDOWS ME / WINDOWS XP / WINDOWS NT DRIVE.EXE ist lauffähig unter WINDOWS 95(c) / 98 / ME / 2000 / XP und unter WINDOWS NT 4.0. Das HTML Hilfe-System steht unter WINDOWS 95a und 95b ohne weitere Updates nicht zur Verfügung.
  • Seite 13: Rs232-Interface, Pc-Anschluss (X6)

    Jetter AG Installation / Bedienung 07/03 RS232-Interface, PC-Anschluss (X6) Das Einstellen der Betriebs-, Lageregelungs- und Fahrsatzparameter können Sie mit der Inbetriebnah- me-Software auf einem handelsüblichen Personal Computer (PC) erledigen. Verbinden Sie die PC-Schnittstelle (X6) des Servoverstärkers bei abgeschalteten Versorgungsspannungen über eine dreiadrige Nullmodem-Leitung (keine Nullmodem-Link-Leitung verwenden!) mit einer seriellen Schnittstelle des PC.
  • Seite 14: Installation Unter Windows 95 / 98 / 2000 / Me / Xp / Nt

    Installation / Bedienung Jetter AG 07/03 Installation unter WINDOWS 95 / 98 / 2000 / ME / XP / NT Von der beiliegenden CDROM können Sie die Inbetriebnahmesoftware direkt installieren (SETUP.EXE aufrufen). Anschluss an serielle Schnittstelle des PC: Schließen Sie die Übertragungs-Leitung an eine serielle Schnittstelle Ihres PC und an die PC-Schnittstelle (X6) des Servoverstärkers...
  • Seite 15: Funktionstasten

    Jetter AG Installation / Bedienung 07/03 Funktionstasten Funktionstaste Funktion Bemerkung Hilfe Kontext-Hilfe nicht belegt nicht belegt nicht belegt nicht belegt Endlosfahrt mit konstanter Geschwindigkeit starten. Der Antrieb fährt Konstante mit den auf der Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" vorgewählten Geschwindigkeit Parametern solange, wie die F4-Taste gedrückt bleibt.
  • Seite 16: Inbetriebnahmestrategien

    Inbetriebnahmestrategien Jetter AG 07/03 Inbetriebnahmestrategien Allgemeines Dieses Kapitel gibt Ihnen Strategien für die Inbetriebnahme des digitalen Servoverstärkers und die Optimierung seiner Regelkreise an die Hand. Diese Strategien können nicht allgemeingültig sein. Abhängig von den Anforderungen Ihrer Maschine müssen Sie eventuell eine eigene Strategie entwickeln.
  • Seite 17: Basis-Parametrierung

    Jetter AG Inbetriebnahmestrategien 07/03 Basis-Parametrierung Der Servoverstärker bleibt weiterhin disabled und die Leistungsversogung abgeschaltet. Basis-Parameter einstellen (Adresse, Ballastangaben, Netzspannung etc.): - Klicken Sie auf den Button BASISEINSTELLUNGEN - Ändern Sie, wenn erforderlich, die Felder - Klicken Sie auf ÜBERNEHMEN und anschließend auf OK Motor wählen :...
  • Seite 18 Inbetriebnahmestrategien Jetter AG 07/03 Wenn Sie die Lageregelung des Servoverstärkers nutzen wollen, müssen Sie die für Ihren Antrieb spezifischen Parameter eingeben: Achsentyp : - Klicken Sie auf den Button LAGEREGLER - Klicken Sie auf den Button POSITIONIERDATEN - Wählen Sie den Achsentyp (linear, rund oder modulo) Bei Achsentyp MODULO: Geben Sie die Parameter Modulo-Start-Pos.
  • Seite 19: Optimieren Der Regelkreise

    Jetter AG Inbetriebnahmestrategien 07/03 Optimieren der Regelkreise Die Basisparametrierung muss abgeschlossen sein. Vorbereitung OPMODE : Stellen Sie den OPMODE "1,Drehzahl analog" ein (Bildschirmseite VERSTÄRKER) SW-Funktion : Stellen Sie die analoge I/O-Funktion "0,Xsoll=An In 1" ein Bildschirmseite I/O ANALOG) Parameter speichern : - Klicken Sie auf den Button (Bildschirmseite VERSTÄRKER)
  • Seite 20: Optimieren Des Drehzahlreglers

    Inbetriebnahmestrategien Jetter AG 07/03 Optimieren des Drehzahlreglers Bildschirmseite DREHZAHLREGLER SW-OFFSET: Lassen Sie den Verstärker enabled. Falls die Achse driftet, verändern Sie den Parameter SW-Offset solange, bis sie stillsteht (oder verwenden Sie die Funktion AUTO-OFFSET). SW-RAMPE +/-: Die Sollwertrampen werden verwendet, um die Sollwertvorgabe zu glätten (Filterwirkung). Stellen Sie die mechanische Zeitkonstante des Gesamtsystems, d.h.
  • Seite 21: Optimieren Des Lagereglers

    Jetter AG Inbetriebnahmestrategien 07/03 Optimieren des Lagereglers Bildschirmseite LAGEREGLER Vorbereitung OPMODE : Wählen Sie OPMODE 8 (Bildschirmseite VERSTÄRKER) Last in Mittelstellung positionieren : Ziel ist, die Last mit der Funktion KONSTANTE GESCHWINDIGKEIT etwa in die Mitte des Verfahrweges zu verfahren.
  • Seite 22 Inbetriebnahmestrategien Jetter AG 07/03 Optimierung Das Starten von Fahraufträgen mit Hilfe von Funktionen der Inbetriebnah- me-Software ist nur erlaubt in Verbindung mit einer Zustimmungseinrichtung nach EN292-1, die direkt auf den Antriebskreis wirkt. Fahrauftrag starten : - Klicken Sie auf den Button LAGEREGLER - Wählen Sie auf der Seite POSITIONIERDATEN Fahrauftrag 1, klicken Sie auf START, Fahrauftrag 1 wird gestartet...
  • Seite 23: Bildschirmaufbau

    Jetter AG Bildschirmaufbau 07/03 Bildschirmaufbau Titelleiste Menüleiste Symbolleiste Kommunikation Statusleiste In der Titelleiste des Hauptfensters wird der Programmname, die Stationsadresse und der Name des jeweils Titelleiste aktuellen Datensatzes (Verstärkers) angezeigt. Wird offline gearbeitet, wird nicht die Stationsadresse, sondern eine laufende Nummer grösser 1000 angezeigt und eventuell der Speicherort (Ordner+Dateiname) des geladenen Datensatzes.
  • Seite 24 Bildschirmaufbau Jetter AG 07/03 Menüleiste DATEI Öffnen Vom Datenträger wird ein Datensatz gelesen und aktuell. Der Servoverstärker muss disabled sein. Schließen Der aktuelle Datensatz wird geschlossen und nicht gespeichert. Speichern des aktuellen Datensatzes auf Datenträger unter Beibehaltung des Dateinamens, sofern der Datensatz bereits einen Namen hatte.
  • Seite 25: Bildschirmseite "Kommunikation

    Jetter AG Bildschirmseite "Kommunikation" 07/03 Bildschirmseite "Kommunikation" COM1, 2, 3, 4 Wenn eine dieser Schnittstellen für die Kommunikation mit einem Servoverstärker zur Verfügung steht, also nicht von anderen Geräten oder Treibern verwendet wird, erscheint der jeweilige Schriftzug schwarz und kann angewählt werden.
  • Seite 26: Bildschirmseite "Verstärker

    Bildschirmseite "Verstärker" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Verstärker" Auf dieser Bildschirmseite sind in einem groben Blockschaltbild die Regelschleifen des Servoantriebes darge - stellt. Durch Mausklick mit der linken Maustaste auf die Buttons können Sie die entsprechenden Bildschirm - seiten bzw. Funktionen aufrufen.
  • Seite 27 Jetter AG Bildschirmseite "Verstärker" 07/03 Basiseinstellungen Öffnen der Bildschirmseite "BASISEINSTELLUNGEN" Slot / Erw. x Öffnen der Bildschirmseite für die eingebaute Erweiterungskarte (Beschreibung: Handbuch der Erweiterungs- karte). I/O analog Öffnen der Bildschirmseite "I/O ANALOG" I/O digital Öffnen der Bildschirmseite "I/O DIGITAL"...
  • Seite 28: Slot

    Slot Jetter AG 07/03 Slot Die angezeigte Bildschirmseite hängt von der eingebauten Erweiterungskarte ab. I/O ERWEITERUNGSKARTE -I/O-14/08- SERCOS PROFIBUS Inbetriebnahme-Software...
  • Seite 29: Bildschirmseite "Basiseinstellungen

    Jetter AG Bildschirmseite "Basiseinstellungen" 07/03 Bildschirmseite "Basiseinstellungen" Software PC Anzeige des Revisionsstands der aktuelle Inbetriebnahme-Software. Ballastwiderstand Default : 0 (intern) gültig für alle OPMODES ASCII : PBALRES Vorwahl des Ballastwiderstandes. Wenn Sie einen externen Ballastwiderstand verwenden, stellen Sie hier "1, extern"...
  • Seite 30 Bildschirmseite "Basiseinstellungen" Jetter AG 07/03 Betriebsstunden ASCII : TRUN Default : - gültig für alle OPMODES Anzeige der Betriebsstunden des Servoverstärkers, Speicherintervall: 8 min. Beim Abschalten der 24V-Versorgung können maximal 8 min Betriebsdauer verloren gehen. Adresse ASCII : ADDR Default : 0 gültig für alle OPMODES...
  • Seite 31 Jetter AG Bildschirmseite "Basiseinstellungen" 07/03 Beschleunigung ASCII : ACCUNIT Default : 0 gültig für alle OPMODES Definition der Beschleunigungseinheit. Diese Einheit gilt sowohl für die Rampen des Trajektoriengenerators (interne Fahrsätze, OPMODE 8) als auch für die Brems-/Beschleunigungsrampen des Drehzahlreglers. Kennung...
  • Seite 32: Bildschirmseite "Motor" Synchron

    Bildschirmseite "Motor" synchron Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Motor" synchron Alle Parameter, die auf dieser Bildschirmseite erscheinen, werden über die Motor-Defaultwerte (verstärkerin- terne Datenbank) definiert und brauchen meist nicht verändert zu werden. Motor-Typ ASCII : MTYPE Default : 1 gültig für alle OPMODES mit diesem Parameter wird zwischen Synchron- (MTYPE = 1) und Asynchronmotoren (MTYPE = 3) unter- schieden.
  • Seite 33 Jetter AG Bildschirmseite "Motor" synchron 07/03 Stromvoreilung ASCII : MTANGLP Default : 0 °elektr. gültig für alle OPMODES Stromabhängige Phasenvoreilung zur Ausnutzung des Reluktanz-Drehmomentes bei Motoren mit im Läufer eingebetteten Magneten. Einsatz/EndwertPhi ASCII : MVANGLB Default : 2400 min gültig für alle OPMODES ASCII : MVANGLF Default : 20 °elektr.
  • Seite 34: Bildschirmseite "Motor" Asynchron

    Bildschirmseite "Motor" asynchron Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Motor" asynchron Alle Parameter, die auf dieser Bildschirmseite erscheinen, werden über die Motor-Defaultwerte (verstärkerin- terne Datenbank) definiert und brauchen meist nicht verändert zu werden. Motor-Typ ASCII : MTYPE Default : 1 gültig für alle OPMODES mit diesem Parameter wird zwischen Synchron- (MTYPE = 1) und Asynchronmotoren (MTYPE = 3) unter- schieden.
  • Seite 35 Jetter AG Bildschirmseite "Motor" asynchron 07/03 Bremse ASCII : MBRAKE Default : 0 gültig für alle OPMODES Soll eine 24V-Haltebremse im Motor direkt vom Servoverstärker betrieben werden, kann mit diesem Parameter die Bremsfunktion freigegeben werden. Kennung Funktion Bemerkung ohne Bremsfunktion ist nicht freigegeben.
  • Seite 36: Bildschirmseite "Feedback

    Bildschirmseite "Feedback" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Feedback" Rückführung ASCII : FBTYPE Default : 0 gültig für alle OPMODES Änderung nur bei disabletem Verstärker + Reset Kennung Funktion Bemerkung Resolver Der Anschluss von 2, 4 oder 6-pol. Resolvern ist möglich. Zykluszeit 62,5 µs.
  • Seite 37 Jetter AG Bildschirmseite "Feedback" 07/03 Resolver-Polzahl ASCII : MRESPOLES Default : 2 gültig für alle OPMODES Änderungen an diesem Parameter haben nur Auswirkungen bei Resolver-Rückführung (FBTYPE = 0 oder 3). Standard-Resolver besitzen 2 Pole. Änderung nur bei disabletem Verstärker. Enclines Default : 1000 gültig für alle OPMODES...
  • Seite 38: Bildschirmseite "Encoder

    Bildschirmseite "Encoder" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Encoder" Zykluszeit der Encoder-Emulation 0,125 µs. Encoder Emulation ASCII : ENCMODE Default : 1 gültig für alle OPMODES Änderung nur bei disabletem Verstärker. Kennung Funktion Bemerkung Schnittstelle wird als Eingang verwendet. Eingang Inkrementalgeber-Emulation. Aus den Signalen des Resolvers bzw. Encoders werden im Servoverstärker Inkrementalgeber-kompatible Impulse erzeugt (max.
  • Seite 39 Jetter AG Bildschirmseite "Encoder" 07/03 NI-Offset ROD ASCII : ENCZERO Default : 0 gültig für alle OPMODES Bestimmt die Lage des Nullimpulses bei A=B=1. Die Eingabe ist bezogen auf den Nulldurchgang der Rückfüh - reinheit. Single Turn/Multi Turn ASCII : SSIMODE Default : 0 gültig für alle OPMODES...
  • Seite 40: Bildschirmseite "I/O Analog

    Bildschirmseite "I/O analog" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "I/O analog" Zykluszeit der analogen I/O-Funktionen 250 µs, Analog-In1 wird alle 125 µs eingelesen. An der dargestellten Steckerleiste X3 werden die Istwerte der analogen Ein-/Ausgänge angezeigt. 15.1 Analoge Eingänge ANALOG-IN1 / ANALOG-IN 2...
  • Seite 41 Jetter AG Bildschirmseite "I/O analog" 07/03 SW-Funktionen ASCII : ANCNFG Default : 0 gültig für alle OPMODES Kennung Funktion Xsoll=An In 1 n_soll=An In 1, Isoll=An In 2 n_soll=An In 1, Iff=An In 2 Xsoll=An In 1, Ipeak=An In 2...
  • Seite 42 Bildschirmseite "I/O analog" Jetter AG 07/03 5, Xsoll=An In 1· An In 2 Der Servoverstärker verwendet das Produkt beider Sollwert-Eingänge in Abhängigkeit vom eingestellten OPMODE. Die Spannung an Sollwert-Eingang 2 wirkt als Wichtungsfaktor für Analog-In1, die Skalierung für Analog-In2 ist unwirksam:...
  • Seite 43: Analoge Ausgänge Analog-Out1/ Analog-Out2

    Jetter AG Bildschirmseite "I/O analog" 07/03 15.2 Analoge Ausgänge ANALOG-OUT1/ ANALOG-OUT2 DC-Monitor 1/2 Default : 1 gültig für OPMODES 1+3 ASCII : ANOUTx Die Ausgänge ANALOG-OUT1 (ANOUT1) und ANALOG-OUT2 (ANOUT2) liefern je nach Anwahl von der Inbetriebnahme-Software verschiedene analoge Ist- bzw. Sollwerte.
  • Seite 44: Bildschirmseite "I/O Digital

    Bildschirmseite "I/O digital" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "I/O digital" Zykluszeit der digitalen I/O-Funktionen ca. 1 ms. An der dargestellten Steckerleiste X3 werden die Zustände der digitalen Ein-/Ausgänge angezeigt. 16.1 Digitale Eingänge DIGITAL-IN1 / DIGITAL-IN2 / PSTOP / NSTOP ASCII : INxMODE Default : 0 gültig für alle OPMODES...
  • Seite 45: Beschreibung Digitale Eingangsfunktionen

    Jetter AG Bildschirmseite "I/O digital" 07/03 16.1.1 Beschreibung digitale Eingangsfunktionen Keine Funktion. 0, Aus Software-Reset des Servoverstärkers im Fehlerfall. Alle Funktionen und Anzeigen werden in den Ausgangszu- 1, Reset stand gebracht. Nicht im EEPROM gespeicherte Parameter werden gelöscht, der im EEPROM abgespeicherte Parametersatz wird geladen.
  • Seite 46 Bildschirmseite "I/O digital" Jetter AG 07/03 9, Fauftr_Bit Im Servoverstärker abgespeicherte Fahraufträge (Nummer 1...7) und die Referenzfahrt (0) können hier angewählt werden. Die Fahrsatznummer wird als max. 3 Bit breites Wort an den digitalen Eingängen von außen vorgegeben. Ein Eingang wird zum Start des Fahrauftrages (17, FStart_IO) benötigt. Wenn Sie einen Referenz- schalter 12, (Referenz) anschließen und/oder zusätzlich einen Folgeauftrag (15, FStart_Folge) von außen...
  • Seite 47 Jetter AG Bildschirmseite "I/O digital" 07/03 16, FStart_Nr x Starten eines im Servoverstärker gespeicherten Fahrauftrages mit Angabe der Fahrauftragsnummer. Nach Auswahl der Funktion können Sie die Fahrauftragsnummer in Hilfsvariable "x" eingeben. Fahrauftragsnummer "0" startet die Referenzfahrt. Eine steigende Flanke startet den Fahrauftrag, eine fallende Flanke bricht den Fahrauftrag ab.
  • Seite 48 Bildschirmseite "I/O digital" Jetter AG 07/03 27, Nothalt Eine fallende Flanke am Eingang leitet eine Nothalt-Sequenz ein (Fahrauftrag wird abgebrochen und Antrieb mit der NOTRAMPE angehalten). Unabhängig vom eingestellten OPMODE wird während der Nothalt-Sequenz der Drehzahlregler aktiviert. 32, Brake Eine steigende Flanke am Eingang steuert den Bremsenausgang des Servoverstärkers an.
  • Seite 49: Digitale Ausgänge Digital-Out1 / Digital-Out2

    Jetter AG Bildschirmseite "I/O digital" 07/03 16.2 Digitale Ausgänge DIGITAL-OUT1 / DIGITAL-OUT2 Default : 0 gültig für alle OPMODES ASCII : OxMODE ASCII : OxTRIG Default : 0 gültig für alle OPMODES Sie können die folgenden, standardmäßig vorprogrammierten Funktion mit den digitalen Ausgängen DIGITAL-OUT1 (O1MODE) oder DIGITAL-OUT2 (O2MODE) verknüpfen.
  • Seite 50: Beschreibung Digitale Ausgangsfunktionen

    Bildschirmseite "I/O digital" Jetter AG 07/03 16.2.1 Beschreibung digitale Ausgangsfunktionen Keine Funktion zugewiesen. 1, n_ist<x Solange der Betrag der Motordrehzahl kleiner ist als ein eingestellter Wert (Hilfsvariable "x"), wird ein High-Signal ausgegeben. Nach Auswahl der Funktion können Sie die Drehzahl n in U/min in Hilfsvariable "x"...
  • Seite 51 Jetter AG Bildschirmseite "I/O digital" 07/03 10, S_fehl Das Verlassen des eingestellten Schleppfehler-Fensters wird mit einem Low-Signal gemeldet. Die Größe des Schleppfehler-Fensters wird auf der Bildschirmseite "Lageregler" für alle gültigen Fahraufträge eingegeben. 11, I²t Das Erreichen der eingestellten I²t-Meldeschwelle (Bildschirmseite "Stromregler") wird mit einem High-Signal gemeldet.
  • Seite 52: Bildschirmseite "Stromregler

    Bildschirmseite "Stromregler" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Stromregler" Verwenden Sie die Motor-Defaultwerte. Änderungen an den Einstellungen des Stromreglers nur in Abstimmung mit unserer Applikationsabteilung. Zykluszeit des Stromreglers : 62,5 µs Irms Default : 50% Nennstrom gültig für alle OPMODES ASCII : ICONT Stellt den gewünschten Nenn-Ausgangsstrom ein.
  • Seite 53: Bildschirmseite "Drehzahlregler

    Jetter AG Bildschirmseite "Drehzahlregler" 07/03 Bildschirmseite "Drehzahlregler" Verwenden Sie als Basis für die Optimierung die Motor-Defaultwerte. Zykluszeit des Drehzahlreglers : 250 µs Enddrehzahl ASCII : VLIM Default : 3000 min gültig für OPMODES 0+1 Begrenzt die Enddrehzahl. Der maximale Wert ist auch von Motor und Encoder abhängig.
  • Seite 54 Bildschirmseite "Drehzahlregler" Jetter AG 07/03 Überdrehzahl ASCII : VOSPD Default : 3600 min gültig für alle OPMODES Legt die Obergrenze für die Motordrehzahl fest. Wird diese Grenze überschritten, schaltet der Servoverstärker auf Störung (Fehlermeldung F08). Not-Rampe ASCII : DECSTOP Default : 10 ms gültig für alle OPMODES...
  • Seite 55: Bildschirmseite "Lageregler" (Pi)

    Jetter AG Bildschirmseite "Lageregler" (PI) 07/03 Bildschirmseite "Lageregler" (PI) Zykluszeit des Lagereglers : 250 µs Untergeordnete Bildschirmseiten Positionierdaten öffnet die Bildschirmseite "POSITIONIERDATEN" öffnet die Bildschirmseite "EINRICHTBETRIEB" Einrichtbetrieb El. Getriebe öffnet die Bildschirmseite "EL. GETRIEBE" Ff Faktor ASCII : GPFFV Default : 1 gültig für OPMODES 4,5,8...
  • Seite 56: Bildschirmseite "Lageregler" (P)

    Bildschirmseite "Lageregler" (P) Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Lageregler" (P) Zykluszeit des Lagereglers : 250 µs Untergeordnete Bildschirmseiten Positionierdaten öffnet die Bildschirmseite "POSITIONIERDATEN" Einrichtbetrieb öffnet die Bildschirmseite "EINRICHTBETRIEB" El. Getriebe öffnet die Bildschirmseite "EL. GETRIEBE" Ff Faktor ASCII : GPFFV Default : 1 gültig für OPMODES 4,5,8...
  • Seite 57: Bildschirmseite "Einrichtbetrieb

    Jetter AG Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" 07/03 Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" Die Referenzfahrt ist ein Absolutauftrag, der der Nullung des Antriebs für nachfolgende Positionieraufgaben dient. Sie können verschiedene Arten von Referenzfahrten auswählen. Nach der Referenzfahrt meldet der Antrieb "InPosition" und gibt damit den Lageregler im Servoverstärker frei.
  • Seite 58 Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" Jetter AG 07/03 Referenzfahrtarten ASCII : NREF Default : 0 gültig für OPMODE 8 Sie können wählen, welche Art der Referenzfahrt ausgeführt werden soll. Ein eingestellter Nullimpulsoffset (Bildschirmseite "Encoder") wird bei der Positionsausgabe und -anzeige berücksichtigt. Ausnahme : Referenzfahrt 5 — hier wird die tatsächliche aktuelle Position angezeigt.
  • Seite 59: Referenzfahrt 1

    Jetter AG Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" 07/03 21.1 Referenzfahrt 1 Referenzfahrt mit Referenzschalter, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Achtung ! Überprüfen Sie vor dem Start der Referenzfahrt die Sicherheit der Anlage, da ein Verfahren der Last auch bei nicht angeschlossenen oder defekten Endschaltern möglich ist.
  • Seite 60: Referenzfahrt 2

    Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" Jetter AG 07/03 21.2 Referenzfahrt 2 Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Achtung ! Hardware-Endschalter müssen vorhanden und angeschlossen sein. Die Endschalterfunktionen 2, PSTOP und 3,NSTOP müssen eingeschaltet sein. Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung positiv, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Achtung ! Hardware-Endschalter müssen vorhanden und angeschlossen sein.
  • Seite 61: Referenzfahrt 3

    Jetter AG Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" 07/03 21.3 Referenzfahrt 3 Referenzfahrt mit Referenzschalter, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, ohne Nullpunkt Achtung ! Überprüfen Sie vor dem Start der Referenzfahrt die Sicherheit der Anlage, da ein Verfahren der Last auch bei nicht angeschlossenen oder defekten Endschaltern möglich ist.
  • Seite 62: Referenzfahrt 4

    Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" Jetter AG 07/03 21.4 Referenzfahrt 4 Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, ohne Nullpunkt Achtung ! Hardware-Endschalter müssen vorhanden und angeschlossen sein. Die Endschalterfunktionen 2, PSTOP und 3,NSTOP müssen eingeschaltet sein. Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung positiv, Drehrichtung positiv, ohne Nullpunkt Achtung ! Hardware-Endschalter müssen vorhanden und angeschlossen sein.
  • Seite 63: Referenzfahrt 5

    Jetter AG Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" 07/03 21.5 Referenzfahrt 5 Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Referenzfahrt ohne Referenzschalter, Fahrtrichtung positiv, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Verhalten bei mehrmaligem Start der Referenzfahrt 5 hintereinander: Der Lageregler kann den Motor nur in der Nullposition halten, indem er die Nullpunkt um ±...
  • Seite 64: Referenzfahrt7

    Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" Jetter AG 07/03 21.6 Referenzfahrt7 Referenzfahrt auf Hardwareanschlag, Fahrtrichtung negativ, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Referenzfahrt auf Hardwareanschlag, Fahrtrichtung positiv, Drehrichtung positiv, mit Nullpunkt Warnung ! Bei dieser Referenzfahrt kann der Hardwareanschlag der Maschine mechanisch beschädigt werden. Der Spitzenstrom Ipeak und der Effektivstrom Irms werden für die Dauer der Referenzfahrt begrenzt.
  • Seite 65: Tippbetrieb

    Jetter AG Bildschirmseite "Einrichtbetrieb" 07/03 Fahrtrichtung ASCII : DREF Default : 0 gültig für OPMODE 8 Legt die Fahrtrichtung der Referenzfahrt fest. Die Einstellung "entfernungsabhängig" ist nur relevant für die Referenzfahrt 5 (innerhalb einer Umdrehung). Hier wird die Richtung entsprechend der kürzesten Entfernung zum Nullpunkt gewählt.
  • Seite 66: Bildschirmseite "Positionierdaten

    Bildschirmseite "Positionierdaten" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Positionierdaten" Für die einzelnen Positionieraufgaben müssen Sie Fahraufträge definieren. Diese Fahraufträge sind über eine Fahrauftragsnummer anwählbar und im Servoverstärker gespeichert. Fahrauftrag Speicherort Voraussetzung Bemerkung 1...180 EEPROM Endstufe disabled permanent gespeichert 192...255 keine flüchtig Beim Einschalten des Servoverstärkers werden die RAM-Fahrsätze 192...255 mit den Parametern der EEPROM-Fahrsätze 1...64 automatisch vorbelegt.
  • Seite 67 Jetter AG Bildschirmseite "Positionierdaten" 07/03 Achsentyp ASCII : POSCNFG Default : 0 gültig für OPMODE 8 Hier wird ausgewählt, ob die Achse als Linear- oder als Rundachse betrieben werden soll. Kennung Funktion Bemerkung Eine Linear-Achse ist eine Achse mit begrenztem Verfahrbereich. Die Linear-Achse verfährt innerhalb der von den Software-Endschaltern vorgegebenen Verfahrstrecke...
  • Seite 68 Bildschirmseite "Positionierdaten" Jetter AG 07/03 Positionsregister Programmierbare Register, die verschiedenen Funktionen zugeordnet werden können. Änderung nur bei disabletem Verstärker + Reset. Positionsregister Funktion Bemerkung 1 (SWE1) 2 (SWE2) 3 (SWE3) 4 (SWE4) inaktiv Unterschreiten der Position Meldeschwelle Überschreiten der Position...
  • Seite 69 Jetter AG Bildschirmseite "Positionierdaten" 07/03 Auflösung ASCII: PGEARI (Zähler) Default : 10000 gültig für OPMODE 8 ASCII: PGEARO (Nenner) Default : 1 gültig für OPMODE 8 Eingabe der Auflösung für die Fahrsätze in µm/Umdrehung. Durch die Zähler/Nenner-Eingabe können beliebige Auflösungen definiert werden.
  • Seite 70: Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag

    Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Über das ASCII-Terminal können Sie Fahrsätze vollständig mit dem Kommando "ORDER" definieren. Nähere Informationen zu diesem Befehl erhalten Sie von unserer Applikationsabteilung. Nummer Anzeige der aktuellen Fahrauftragsnummer. Auswahl des grundsätzlichen Fahrauftrags-Typs...
  • Seite 71: Typ Fahrauftrag

    Jetter AG Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" 07/03 23.1 Typ Fahrauftrag Steht das Dropdown-Listenfeld "Trajektorie" auf "intern", so werden die Fahraufträge aus dem internen Trajekto- Trajektorie riengenerator verwendet. Andernfalls werden Einträge aus der Lookup-Tabelle des Reglers (kann über das CAN-Download-Programm heruntergeladen werden) ausgewählt. Nähere Informationen zu diesem Themenbe- reich erhalten Sie von unserer Applikationsabteilung.
  • Seite 72 Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Jetter AG 07/03 Beschleunigung Einheiten (Beschl.) Default : 0 gültig für alle OPMODES ASCII : ACCUNIT Wahl der Einheit für Beschleunigungs- und Rampeneingaben. Dieser Parameter bestimmt die Beschleunigungszeit auf v_soll. t_beschl_ges Dieser Parameter bestimmt die Bremszeit von v_soll auf Null.
  • Seite 73: Typ Verzögerung

    Jetter AG Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" 07/03 Folgeauftrag Folgeauftrag Anwahl, ob nach Abschluss des aktuellen Fahrauftrages automatisch ein neuer Fahrauftrag gestartet werden soll. Das Signal InPosition wird erst freigeschaltet, wenn der letzte Fahrauftrag (kein weiterer Folgeauftrag) abgear- beitet ist. Das Erreichen jeder Zielposition einer Fahrauftragsfolge können Sie mit der Funktion "16, Folge-InPos"...
  • Seite 74: Typ Vergleichtests

    Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Jetter AG 07/03 23.3 Typ Vergleichtests Auswahl des zu vergleichenden Parameters mittels Klasse, Instanz, Attribut wie im DeviceNet-Protokoll Parameter beschrieben. Test Operator für den Vergleichtest Der Parameterwert muss genau dem Testwert entsprechen Der Parameterwert muss größer als der Testwert sein >...
  • Seite 75: Typ Parameter Ändern

    Jetter AG Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" 07/03 23.4 Typ Parameter ändern Auswahl des zu ändernden Parameters mittels Klasse, Instanz, Attribut wie im DeviceNet-Protokoll Parameter beschrieben. Wert Wert, der dem Parameter zugewiesen werden soll Folgeauftrag Anwahl, ob nach Abschluss des aktuellen Fahrauftrages automatisch ein neuer Fahrauftrag gestartet werden Folgeauftrag soll.
  • Seite 76: Typ Schleife Initialisieren

    Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Jetter AG 07/03 23.5 Typ Schleife initialisieren Anzahl der Zählschritte der Schleife Anfangswert Folgeauftrag Nummer des Fahrauftrags, der nach Setzen des Zählers ausgeführt werden soll 23.6 Typ Zähler dekrementieren Folgeauftrag Anwahl, ob nach Abschluss des aktuellen Fahrauftrages automatisch ein neuer Fahrauftrag gestartet werden Folgeauftrag soll.
  • Seite 77: Typ Durch Schleife Iterieren

    Jetter AG Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" 07/03 23.7 Typ durch Schleife iterieren Nummer des auszuführenden Fahrauftrags wenn der Zähler größer oder kleiner als 0 ist. Falls Zähler <> 0 Nummer des auszuführenden Fahrauftrags wenn der Zähler gleich 0 ist. Falls Zähler = 0 23.8...
  • Seite 78 Bildschirmseite "Parameter Fahrauftrag" Jetter AG 07/03 Rampe Legt fest, welche Art der Beschleunigungs- bzw. Bremsrampe bei Ausführung eines Fahrauftrages benutzt werden soll. Der Antrieb wird linear mit einer konstanten Beschleunigung auf die Zielgeschwindigkeit Trapez beschleunigt bzw. abgebremst. Der Antrieb wird zur Begrenzung des Rucks mit einer Beschleunigungsrampe ohne Sprünge innerhalb der Beschleunigungszeit auf die Zielgeschwindigkeit beschleunigt bzw.
  • Seite 79: Bildschirmseite "El. Getriebe

    Jetter AG Bildschirmseite "El. Getriebe" 07/03 Bildschirmseite "El. Getriebe" Der Servoverstärker erhält von einem anderen Gerät (Master-Servoverstärker, Schrittmotorsteuerung, Encoder o.ä.) einen Lagesollwert und regelt die Position der Motorwelle synchron zu diesem Master-(Führungs-)signal. Zykluszeit des elektr. Getriebes 250 µs, ein über 1000 µs gemittelter Wert wird verwendet.
  • Seite 80: Bildschirmseite "Status

    Bildschirmseite "Status" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Status" Betriebsstunden ASCII : TRUN Default : - gültig für alle OPMODES Anzeige der Betriebsstunden des Servoverstärkers, Speicherintervall: 8 min. Beim Abschalten der 24V-Versorgung können maximal 8 min Betriebsdauer verloren gehen. Die letzten 10 Fehler...
  • Seite 81: Bildschirmseite "Istwerte

    Jetter AG Bildschirmseite "Istwerte" 07/03 Bildschirmseite "Istwerte" Analog Input 1,2 ASCII : ANIN1 Default : - gültig für alle OPMODES Default : - gültig für alle OPMODES ASCII : ANIN2 Angezeigt werden die aktuellen Spannungen an den Sollwert-Eingängen in mV.
  • Seite 82: Bildschirmseite "Oszilloskop

    Bildschirmseite "Oszilloskop" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Oszilloskop" Zykluszeit der Messwertermittlung ³ 250 µs. Grafische Darstellung verschiedener Werte in einem Diagramm. Sie können bis zu drei Größen in Abhängigkeit von der Zeit gleichzeitig darstellen. Start Start der Datenerfassung Abbrechen Abbruch der Datenerfassung Speichern Speichern der erfassten Messwerte auf Datenträger in CSV format (kann mit MS-Excel ausgewertet werden).
  • Seite 83 Jetter AG Bildschirmseite "Oszilloskop" 07/03 Service-Funktion Wählen Sie eine der unten beschriebenen Servicefunktionen aus. Klicken Sie auf den Button "Parameter" und stellen Sie die entsprechenden Parameter ein. Starten Sie dann die Funktion über den Button START. Die Funktion wird solange ausgeführt, bis Sie auf den Button STOP klicken oder die Funktionstaste F9 drücken.
  • Seite 84: Bildschirmseite "Service-Parameter Eingeben

    Bildschirmseite "Service-Parameter eingeben" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Service-Parameter eingeben" Einstellung der Parameter für die Service-Funktionen. Service-Parameter Sollwert Stromsollwert für die Funktion Gleichstrom elektr.Winkel Winkel des elektr. Feldes Drehzahl Geschwindigkeit Geschwindigkeit für die Funktion Drehmoment Strom Strom für die Funktion Geschwindigkeit für den Rechtslauf Verfahrdauer für den Rechtslauf...
  • Seite 85: Bildschirmseite "Bode Plot

    Jetter AG Bildschirmseite "Bode Plot" 07/03 Bildschirmseite "Bode Plot" Diese Funktion ist erfahrenen Regelungstechnikern vorbehalten. Auf Anfrage bieten wir Ihnen eine entspre- chende Schulung an. Mit Hilfe des Bode Plots können Sie den Drehzahlregelkreis unter Berücksichtigung der mechanischen Eigen - heiten der Maschine analysieren und optimieren.
  • Seite 86: Bildschirmseite "Terminal

    Bildschirmseite "Terminal" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "Terminal" Kommunikation mit dem Servoverstärker über ASCII-Kommandos. Eine vollständige Kommandoliste erhalten Sie von unserer Applikationsabteilung. An den Servoverstärker gesendete Kommandos werden mit dem Zeichen "-->" gekennzeichnet, die Antworten des Servoverstärkers erscheinen ohne vorangestelltes Zeichen.
  • Seite 87: Bildschirmseite "Profibus

    Jetter AG Bildschirmseite "PROFIBUS" 07/03 Bildschirmseite "PROFIBUS" Die PROFIBUS-spezifischen Parameter, der Busstatus und die Datenworte in Sende- und Empfangsrichtung, gesehen vom Bus-Master, werden angezeigt. Diese Seite ist hilfreich bei der Fehlersuche und Inbetriebnahme der PROFIBUS- Kommunikation. Baudrate Hier wird die vom PROFIBUS-Master vorgegebene Baudrate angezeigt.
  • Seite 88: Bildschirmseite "Profibus Gerätesteuerung

    Bildschirmseite "PROFIBUS Gerätesteuerung" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "PROFIBUS Gerätesteuerung" Auf dieser Bildschirmseite werden die Bit-Zustände des Steuerwortes (STW) und des Zustandswortes (ZSW) angezeigt. Der sich aus dem Zustandswort ergebende Gerätezustand wird in der Zustandsmaschine visuali- siert. Der aktuelle Zustand wird schwarz dargestellt, alle anderen Zustände grau. Zusätzlich wird der vorherige Zustand durch Hervorhebung der Nummer des entsprechenden Pfeils visualisiert.
  • Seite 89 Jetter AG Bildschirmseite "PROFIBUS Gerätesteuerung" 07/03 Übergänge der Zustandmaschine Ereignis Reset / 24 V Betriebsspannung eingeschaltet Übergang 0 Aktion Initialisierung startet Ereignis Initialisierung erfolgreich abgeschlossen, Verstärker Einschaltsperre Übergang 1 Aktion keine Bit 1 (Spannung sperren) und Bit 2 (Schnellhalt) im Steuerwort gesetzt Ereignis (Kommando: Stillsetzen).
  • Seite 90: Bildschirmseite "Sercos

    Bildschirmseite "SERCOS" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "SERCOS" Adresse ASCII : ADDR Default : 0 gültig für alle OPMODES Sercos Stationsadresse des Gerätes. Die Adresse kann zwischen 0 und 63 im Bildschirm “Basiseinstellungen” eingestellt werden. Adresse 0 kennzeichnet den Verstärker als "repeater" im Sercos Ring.
  • Seite 91: Bildschirmseite "Sercos Service

    Jetter AG Bildschirmseite "SERCOS SERVICE" 07/03 Bildschirmseite "SERCOS SERVICE" IDN lesen ASCII : SERCOS Default : - gültig für alle OPMODES Mit dieser Funktion können Sie spezielle Sercos IDN Schalter lesen, die nicht über ASCII Parameter erreichbar sind. Schreiben Sie den IDN-Namen ins Eingabefeld und fordern Sie die Daten durch Betätigen der Schalt- fläche "Daten übertragen"...
  • Seite 92: Bildschirmseite "I/O Erweiterung

    Bildschirmseite "I/O Erweiterung" Jetter AG 07/03 Bildschirmseite "I/O Erweiterung" Es werden die Zustände der einzelnen Kanäle der I/O-14/08-Erweiterungskarte sowie der Gesamtzustand der Karte angezeigt. PosReg1-5 Positionsregister 1 bis 5, Funktionszuweisung für PosReg 1-4 auf der Seite "Positionierdaten", für PosReg5 nur über ASCII...
  • Seite 93: Fehler- Und Warnmeldungen

    Jetter AG Fehler- und Warnmeldungen 07/03 Fehler- und Warnmeldungen 36.1 Fehlermeldungen Auftretende Fehler werden im LED-Display an der Frontplatte über eine Fehlernummer kodiert und auf der Bildschirmseite "STATUS" angezeigt. Alle Fehlermeldungen führen zum Öffnen des BTB-Kontaktes und zum Abschalten der Verstärker-Endstufe (Motor wird drehmomentfrei). Die Motorhaltebremse wird aktiviert. Fehler, die durch die Netzüberwachung erkannt werden, werden erst nach Enablen des Servoverstärkers gemeldet.
  • Seite 94: Warnmeldungen

    Fehler- und Warnmeldungen Jetter AG 07/03 36.2 Warnmeldungen Auftretende Störungen, die nicht zum Abschalten der Verstärker-Endstufe führen (BTB-Kontakt bleibt geschlossen) , werden im LED-Display an der Frontplatte über eine Warnungsnummer kodiert und auf der Bildschirmseite "STATUS" angezeigt. Warnungen, die durch die Netzüberwachung erkannt werden, werden erst nach Enablen des Servoverstärkers gemeldet.
  • Seite 95: Beseitigung Von Störungen

    Jetter AG Beseitigung von Störungen 07/03 Beseitigung von Störungen Verstehen Sie die folgende Tabelle als "Erste Hilfe"-Kasten. Abhängig von den Bedingungen in Ihrer Anlage können vielfältige Ursachen für die auftretende Störung verantwortlich sein. Bei Mehrachssystemen können weitere versteckte Fehlerursachen vorliegen.
  • Seite 96: Weiterführende Dokumentation

    Weiterführende Dokumentation Jetter AG 07/03 Weiterführende Dokumentation Alle unten aufgelisteten Dokumente befinden sich auf der Dokumentations-CDROM. Installationshandbuch CANopen Handbuch PROFIBUS Erweiterungskarte Handbuch SERCOS Erweiterungskarte Handbuch DEVICENET Erweiterungskarte Handbuch Applikationshinweis Not-Aus Handbücher für verschiedene Motorreihen Inbetriebnahme-Software...
  • Seite 97: Glossar

    Jetter AG Glossar 07/03 Glossar wandelt überschüssige, vom Motor beim Bremsen rückgespeiste Energie über den Ballastschaltung Ballastwiderstand in Wärme um. Clock Taktsignal Counts interne Zählimpulse, 1 Impuls=1/2 umdr Dauerleistung der Ballastschaltung mittlere Leistung, die in der Ballastschaltung umgesetzt werden kann...
  • Seite 98: Index

    Index Jetter AG 07/03 Index I ..... . 81 1:1-Regel ....46 I2T .
  • Seite 99 Jetter AG Index 07/03 SPHAS ....90 Service-Parameter ... . . 84 SRND .
  • Seite 100 Index Jetter AG 07/03 Hardware ....29 n_ist>x ..... 50 Hardware-Voraussetzungen .
  • Seite 101 Jetter AG Index 07/03 S_fehl ..... 51 T.Sollwert ....40 S_fehl_clear .

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