2.4
Doppelsensor
Die ULTIMA X5000 unterstützt die gleichzeitige Kommunikation mit zwei Sensoren und die
Anzeige der Informationen für die Sensoren. Bei den mit dem Gerät verbundenen Sensortypen
gibt es keine Einschränkungen.
Die ULTIMA X5000 Gaswarneinrichtung generiert zwei diskrete Analogausgaben, eine für jeden
mit dem Sender verbundenen Sensor. Über den mit Sensor 1 verbundenen Analogausgang wird
zusammen mit dem Analogsignal auch die digitale HART-Kommunikation (Highway Addressable
Remote Transducer) übertragen. Wenn zwei Sensoren angeschlossen sind, werden mit der digi-
talen HART-Kommunikation Informationen für beide Sensoren übertragen.
2.5
Nachrüst-Installationen
Die Positionen der Kabelführungen der ULTIMA X5000 sind von der Ausrichtung und vom Wand-
abstand her genau gleich, und die Montagelöcher für die Wandmontage entsprechen denen der
Ultima X.
2.6
XCell-Sensoren für ortsfeste gasbezogene Anwendungen optimiert
XCell-Sensoren für toxische und entflammbare Gase und Dämpfe werden von MSA mit dem Ziel
entwickelt und hergestellt, mit ihnen die haltbarsten und langlebigsten Sensoren bereitzustellen.
Die XCell-Chemie mit einer nicht verbrauchenden Reaktion hat sich in über 600.000 tragbaren
MSA Gasdetektoren bewährt. Die jetzt für ortsfeste gasbezogene Anwendungen optimierte
XCell-Sensorplattform ist in der ULTIMA X5000 verfügbar und bietet mehrere Vorteile, darunter
eine standardmäßige 3-jährige Garantie auf alle XCell-Sensoren.
Eine wichtige Optimierung für ortsfeste gasbezogene Anwendungen war die Integration des
GM-Wärmetönungssensors in den XCell-Sensor. Was die Wärmetönungstechnologie betrifft, ist
größer ganz bestimmt besser. Der GM-Wärmetönungssensor ist der größte in der Branche und
Marktführer bei der erwarteten Lebensdauer und der Stabilität.
Bleihaltige Sauerstoffsensoren sind berüchtigt für kurze Lebensdauer und geringe Stabilität. Im
XCell-Sensor wird kein Blei verwendet, sondern eine nicht verbrauchende chemische Reaktion
eingesetzt. Beim XCell-Sauerstoffsensor wird von einer Lebensdauer von weit über 3 Jahren
ausgegangen, und er kann sicher für mindestens 1 Jahr gelagert werden, ohne dass die Sensor-
leistung abnimmt.
2.7
TruCal-Sensortechnologie für elektrochemische CO- und H
TruCal übernimmt die Schwerarbeit für Sie und spart so Zeit und Geld. Mit der patentierten Impul-
sprüfungstechnologie und proprietären AEC-Algorithmen (Adaptive Environmental Compensa-
tion) sorgen XCell-Sensoren mit TruCal für eine bei elektrochemischen Sensoren noch nie
dagewesene Sicherheit.
Automatisierte Impulsprüfungen sind die treibende Kraft hinter der TruCal-Technologie. Alle
sechs Stunden stimuliert ein elektrischer Impuls den XCell-Sensor auf ähnliche Weise wie bei der
tatsächlichen Zuführung von Prüfgas und liefert einen Schnappschuss der Sensorempfindlichkeit
im Moment des Impulses. Mit diesem Schnappschuss der Empfindlichkeit kann der Sensor Fehler
wie eine Elektrodenvergiftung, Elektrolytaustritt oder Probleme mit der elektrischen Konnektivität
diagnostizieren. Die Empfindlichkeitsschnappschüsse werden über die Zeit abgebildet, um für die
Lebensdauer und den Zustand einen Gesamtstatus von „Gut" oder „Akzeptabel" anzugeben,
wenn der Sensor das Ende das Lebensdauer erreicht.
Aber das ist noch nicht alles. Der intelligente Teil der TruCal-Technologie sind die proprietären
AEC-Algorithmen (Adaptive Environmental Compensation). AEC nutzt die Empfindlichkeits-
schnappschüsse der Impulsprüfung zur Anpassung der Sensorausgabe und gleicht so die
Umwelteinflüsse auf die Sensorgenauigkeit aus. Wenn die AEC-Anpassung größer ausfällt als
auf der Grundlage typischer, durch Umwelteinflüsse verursachter Schwankungen erwartet,
blinken die LEDs des Senders langsam GRÜN und geben damit an, dass der Sensor zum Zurück-
setzen des AEC-Zyklus kalibriert werden sollte. Das Ergebnis ist ein Sensor, der sich für den
Betrieb und die Genauigkeit aktiv selbst überwacht und bei dem weit weniger manuelle Kalibrie-
rungen anfallen.
Die tatsächliche TruCal-Sensorleistung hängt ab von der Anwendung, der Hintergrundgasexpo-
sition und der Umgebung. Zur Validierung der XCell-Sensoren mit TruCal wird empfohlen, dass
Benutzer nach ihrem regulären Kalibrierzyklus vorgehen und die „Vor-Kalibrierung"- und „Nach-
Kalibrierung"-Werte aufzeichnen. Mit diesen Daten können die Zeiten zwischen Kalibrierungen
abhängig von der erforderlichen Spezifikation der Anwendung verlängert werden.
ULTIMA® X5000
Beschreibung
S-Sensoren
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