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Inhaltsverzeichnis
EDB82ZAD
00406766
Betriebsanleitung
Global Drive
Feldbus-Funktionsmodule für
Frequenzumrichter
8200 motec/8200 vector
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Lenze 8200 motec

  • Seite 1 EDB82ZAD 00406766 Betriebsanleitung Global Drive Feldbus-Funktionsmodule für Frequenzumrichter 8200 motec/8200 vector...
  • Seite 2 8200 vector. 1999 Lenze GmbH & Co KG Ohne besondere schriftliche Genehmigung von Lenze GmbH & Co KG darf kein Teil dieser Dokumentation vervielfältigt oder Dritten zugänglich ge- macht werden. Wir haben alle Angaben in dieser Dokumentation mit größter Sorgfalt zusammengestellt und auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    ............Sicherheits- und Anwendungshinweise für Lenze-Antriebsstromrichter .
  • Seite 4 4.5.2.3 Zugriff auf Lenze-Parameter .........
  • Seite 5 Inhalt 5 Funktionsmodul LECOM-B (RS485) ......... . . Beschreibung .
  • Seite 6 Inhalt 6 Anhang ..............Konsistente Parameterdaten beim PROFIBUS-DP .
  • Seite 7: Vorwort Und Allgemeines

    8200 motec Frequenzumrichter 8200 motec 8200 vector Frequenzumrichter 8200 vector Antrieb Frequenzumrichter 8200 motec oder Frequenzumrichter 8200 vector in Kombination mit einem Getriebemotor, einem Drehstrommotor und anderen Lenze-Antriebskomponenten Feldbus-Funk- Beliebiges Funktionsmodul (PROFIBUS-DP , INTERBUS, LECOM-B) tionsmodul AutomatisierungsInterFace: Schnittstelle für ein Kommunikationsmodul.
  • Seite 8: Rechtliche Bestimmungen

    Anleitung vorgeschriebenen Einsatzbedingungen betreiben. dung sind Zubehör-Baugruppen für die Frequenzumrichter 8200 motec und 8200 vector, die auf die Schnittstelle ”Funktions-Interface (FIF)” gesteckt werden. koppeln die Frequenzumrichter 8200 motec und 8200 vector an das schnellen Kommunikations-Systeme PROFIBUS-DP (Funktionsmodul PROFIBUS) oder INTERBUS (Funktionsmodul INTERBUS) oder an das serielle Kommunikations-System LECOM-B von Lenze (Funktionsmodul LECOM-B).
  • Seite 9: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Sicherheits- und Anwendungshinweise für Lenze-Antriebsstromrichter (gemäß: Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG) 1. Allgemein 4. Aufstellung Die Aufstellung und Kühlung der Geräte muß entsprechend den Vor- Während des Betriebes können Antriebsstromrichter ihrer Schutzart schriften der zugehörigen Dokumentation erfolgen. entsprechend spannungsführende, blanke, gegebenenfalls auch be- wegliche oder rotierende Teile, sowie heiße Oberflächen besitzen.
  • Seite 10: Restgefahren

    Sicherheitshinweise Restgefahren Personenschutz Überprüfen Sie vor Arbeiten am Antriebsregler, ob alle Leistungsklemmen und der Relaisausgang spannungslos sind, da – nach dem Netzabschalten die Leistungsklemmen U, V, W und BR0, BR1, BR2 noch mindestens 1 Sekunde lang gefährliche Spannungen führen. – bei gestopptem Motor die Leistungsklemmen L1, L2, L3; U, V, W und BR0, BR1, BR2 gefährliche Spannun- gen führen.
  • Seite 11: Funktionsmodul Profibus-Dp

    Automatisierung PROFIBUS-DP Funktionsmodul PROFIBUS-DP Beschreibung Das Funktionsmodul PROFIBUS-DP ist eine Komponente für die Frequenzumrichter 8200 motec und 8200 vector, die die Antriebsregler an das serielle, genormte Kommunikationssystem PROFIBUS-DP koppelt. Die Antriebsregler können damit auch nach- oder umgerüstet werden. Technische Daten...
  • Seite 12: Installation

    Automatisierung PROFIBUS-DP Installation 3.3.1 Mechanische Installation Siehe Anleitung des Funktionsmoduls. 3.3.2 Elektrische Installation 3.3.2.1 Klemmenbelegung Frontansicht Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über in- Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über ex- terne Spannungsquelle X3/20 (+20 V DC) terne Spannungsquelle + 24 V DC (+12 V DC - 0 % ...
  • Seite 13: Verdrahtung Mit Einem Leitrechner (Pc Oder Sps)

    9,6 - 187,5 1500 12000 max. Länge [m] 1000 PROFIBUS-DP-Slave Lenze-Antriebsregler mit Funktionsmodul PROFIBUS-DP (82ZAFP) Tip! Der Antriebsregler hat eine doppelte Basisisolierung nach VDE 0160. Eine zusätzliche Potentialtrennung ist nicht erforderlich. Inbetriebnahme Funktionsmodul Stop! Überprüfen Sie vor dem Einschalten der Netzspannung –...
  • Seite 14: Erstes Einschalten

    Automatisierung PROFIBUS-DP 3.4.1 Erstes Einschalten Schritt Lenze-Einstellung Bemerkung ž 1. Leitsystem für die Kommunikation mit dem Funktionsmodul PROFIBUS-DP konfigurieren. 2. Nur beim ersten und letzten Busteilnehmer: Bus-Abschlußwiderstand aktivieren. ž – DIP-Schalter = ON ( 3-2) 3. Netzspannung des Antriebsreglers und ggf. die Die grüne LED am Funktionsmodul leuchtet (nur...
  • Seite 15: Volle Drivecom-Kompatibilität Herstellen

    Volle DRIVECOM-Kompatibilität herstellen Das DRIVECOM-Profil 20 ist eine herstellerübergreifende Festlegung von wichtigen Parametern und Geräteverhalten. Das DRIVECOM-Profil 20 beschreibt die Gerätesteuerung. Um die volle DRIVE- COM-Kompatibilität zu erreichen, müssen Sie Lenze-spezifische Funktionen deaktivieren. Antriebsregler Funktion deaktivieren Antriebsverhalten bei aktivierter Funktion Haltezeit Auto-DCB ≠...
  • Seite 16: Profibus-Dp-Kommunikation Einrichten

    Kommunikationskanal Parameter Das Übertragen der Parameter ist in der Parameter-Kanal Regel nicht so zeitkritisch wie die Über- z. B. Betriebsparameter, Ermöglicht den Zugriff auf alle Lenze-Codes. tragung der Prozeßdaten. Diagnose-Informationen, Parameteränderungen werden normalerweise automatisch im Motordaten Antriebsregler abgespeichert (C0003 beachten).
  • Seite 17 Automatisierung PROFIBUS-DP Wählbare Nutzdatenlängen: 1 ... 10 Wörter Prozeßdaten 0 ö e o e da e PAW1/PEW1 PAW10/PEW10 Kennung 70 ... 79 (112 ... 121) Byte 1 Byte 2 ..Byte 19 Byte 20 Parameter-Kanal + 1 ... 10 Wörter Prozeßdaten a a e e 0 ö...
  • Seite 18 Automatisierung PROFIBUS-DP In der Datei LENZ00DA.GSD finden Sie die Konfigurationen: Nutzdatenlänge ut date ä ge Auswahltext in LENZ00DA.GSD us a te t Belegter E/A Speicher Kennungsbyte 1 Kennungsbyte 2 [Wörter] [dez] [hex] [dez] [hex] Mit 4 Wörtern Parame- ö te a a e + PZD (1 Wort E/A) ter-Kanal ohne Konsi-...
  • Seite 19 Automatisierung PROFIBUS-DP Tip! Zusätzliche Kennungsbyte Neben den Konfigurationen in der Datei LENZ00DA.GSD sind noch folgende Kennungsbyte gültig: Parameter-Kanal – 25 , 37 (8 Byte ohne Konsistenz) – 183 , B7 (8 Byte mit Konsistenz) Prozeßdaten-Kanal – 240 ... 249 , F0 ...
  • Seite 20 Automatisierung PROFIBUS-DP 3.5.2 Parameter-Kanal konfigurieren Der PROFIBUS-DP-Parameter-Kanal ermöglicht den Zugriff auf alle Lenze-Codes. 3.5.2.1 Aufbau des Parameter-Kanals Byte 1 Byte 2 Byte 3 Byte 4 Byte 5 Byte 6 Byte 7 Byte 8 Service Subindex Index Index Data 4 Data 3...
  • Seite 21: Zugriff Auf Lenze-Parameter

    Kollision mit anderen Werten Auftrag momentan nicht ausführbar 3.5.2.2 Zugriff auf Lenze-Parameter Die Lenze-Parameter werden über die Lenze-Codes adressiert. Die Lenze-Parameter mit den zuge- hörigen Wertebereichen finden Sie der Codetabelle des Antriebsreglers. Adressierung Lenze-Codes Die Lenze-Codes werden in dieser Beschreibung Adressierung der Lenze-Codes über einen Offset:...
  • Seite 22: Lese-Auftrag An Den Antriebsregler

    Automatisierung PROFIBUS-DP 3.5.2.3 Lese-Auftrag an den Antriebsregler Beispiel Kühlkörper-Temperatur C0061 (= 43 ˜ C) vom Antriebsregler lesen. 1. Nutzdatenbereich des Antriebsreglers bestimmen; d. h. wo liegen die DP-Nutzdaten im Leitsystem. 2. Adresse des gewünschten Parameters in das Feld ”Index und Byte 2 = 0 Subindex = 0, weil C0061 keinen Subcode enthält.
  • Seite 23: Schreib-Auftrag An Den Antriebsregler

    Automatisierung PROFIBUS-DP 3.5.2.4 Schreib-Auftrag an den Antriebsregler Beispiel Hochlaufzeit C0012 des Antriebsreglers auf 20 s verändern. 1. Nutzdatenbereich des Antriebsreglers bestimmen; d. h. wo liegen die DP-Nutzdaten im Leitsystem. 2. Adresse des gewünschten Parameters in das Feld ”Index und Byte 2 = 0 Subindex = 0, weil C0012 keinen Subcode enthält.
  • Seite 24: Prozeßdaten-Kanal Konfigurieren

    10 PAW10 PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) Nur für spezielle Anwendungen. Verändern nur u ü spe e e e du ge e ä de nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 25 Automatisierung PROFIBUS-DP FIF-IN FIF-CTRL.B0 FIF-CTRL.B1 FIF-CTRL.B2 DCTRL DRIVECOM FIF-CTRL.B3 C1511/x = 17 CTRL FIF-CTRL.B4 … FIF-CTRL.B8 C1511/x = 1 C0410/x DCTRL FIF-CTRL.B9 CINH FIF-CTRL.B10 TRIP-SET FIF-CTRL.B11 TRIP-RESET Interne Digitalsignale FIF-CTRL.B12 … FIF-CTRL.B15 FIF-CTRL.B16 FIF-CTRL.B17 C1511/x = 2 … FIF-CTRL.B30 FIF-CTRL.B31 FIF-NSET1-N1 C1511/x = 3 16 Bit...
  • Seite 26 Automatisierung PROFIBUS-DP Aufbau des Parameters “DRIVECOM-Steuerwort“ (DRIVECOM-CTRL): Bedeutung Befehl ”Einschalten” 0 Befehl ”Stillsetzen” aktiv 1 Befehl ”Einschalten” aktiv Befehl ”Spannung-Sperren” 0 Befehl ”Spannung sperren” aktiv 1 Befehl ”Spannung-Sperren“ nicht aktiv Befehl ”Schnellhalt” 0 Befehl ”Schnellhalt” aktiviert 1 Befehl ”Schnellhalt“ nicht aktiv Befehl ”Betrieb-Freigeben”...
  • Seite 27 Automatisierung PROFIBUS-DP Aufbau des Parameters FIF-Steuerwort (FIF-CTRLx) FIF-Steuerwort 1 (FIF-CTRL1) FIF-Steuerwort 2 (FIF-CTRL2) Belegung Belegung JOG-Werte Hand/Remote-Umschaltung (DCTRL1-H/Re) (NSET1-JOG2/3 | NSET1-JOG1/3) C0046 aktiv nicht aktiv JOG1 (C0037) aktiv JOG (C003 ) a aktiv JOG2 (C0038) aktiv I-Anteil Prozeßregler ausschalten (PCTRL1-I-OFF) 11 JOG3 (C0039) aktiv JOG3 (C0039) aktiv nicht aktiv...
  • Seite 28: Prozeß-Eingangsdaten Konfigurieren

    Automatisierung PROFIBUS-DP 3.5.3.2 Prozeß-Eingangsdaten konfigurieren Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1510 Konfiguration Pro- Ordnet Statusinformationen oder Istwerte des An- zeß-Eingangsdaten triebsreglers den Prozeßdaten-Eingangswörtern Master des Master zu. 1 PEW1 FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) 16 Bit 2 PEW2...
  • Seite 29 Automatisierung PROFIBUS-DP FIF-OUT DRIVECOM C1510/x = 18 STAT FIF-STAT.B1 FIF-STAT.B2 C1510/x = 1 … FIF-STAT.B14 FIF-STAT.B15 FIF-STAT.B16 FIF-STAT.B17 … C1510/x = 2 FIF-STAT.B30 FIF-STAT.B31 MCTRL1-NOUT C1510/x = 3 16 Bit MCTRL1-NOUT+SLIP C1510/x = 4 16 Bit MCTRL1-IMOT C1510/x = 5 16 Bit PCTRL1-ACT 16 Bit...
  • Seite 30 Automatisierung PROFIBUS-DP Aufbau des Parameters “DRIVECOM-Statuswort“ (DRIVECOM-STAT): Bedeutung Status Gerätezustand ”EINSCHALTBEREIT” Zustand geringer “EINSCHALTBEREIT“ Zustand mindestens “EINSCHALTBEREIT“ Status Gerätezustand ”EINGESCHALTET” Zustand geringer “EINGESCHALTET“ Zustand mindestens “EINGESCHALTET“ Status Gerätezustand ”BETRIEB-FREIGEGEBEN” Zustand geringer “BETRIEB-FREIGEGEBEN“ Zustand “BETRIEB-FREIGEGEBEN“ Status Gerätezustand ”STÖRUNG” keine Störung (TRIP) Störung (TRIP) aufgetreten Status Befehl “Spannung-Sperren“...
  • Seite 31 Automatisierung PROFIBUS-DP Aufbau des Parameters FIF-Statuswort (FIF-STATx) FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) FIF-Statuswort 2 (FIF-STAT2) Belegung Belegung Aktueller Parametersatz Bit 0 (DCTRL1-PAR-B0) Aktueller Parametersatz Bit 1 (DCTRL1-PAR-B1) Parametersatz 1 oder 3 aktiv Parametersatz 1 oder 2 aktiv Parametersatz 2 oder 4 aktiv Parametersatz 3 oder 4 aktiv Impulssperre (DCTRL1-IMP) TRIP oder Q...
  • Seite 32: Die Drivecom-Zustandsmaschine

    Automatisierung PROFIBUS-DP 3.5.3.3 Die DRIVECOM-Zustandsmaschine Die Steuerinformation wird vom Feldbus- Beispiel: Zustand Information durch Parameter ”Statuswort” Störung erkannt Funktionsmodul über das Steuerwort (Index 6041 ) Bit 15 ... Bit 0 (binäre Darstellung) vorgegeben. Die Antriebsregler haben die standar- disierten Gerätezustände nach STÖRUNGSREAKTION-AKTIV Gerät einschalten DRIVECOM-Profil 20.
  • Seite 33 Bit belie- Spannung-Sperren Übergang “EINSCHALTSPERRE“. Es wird Reglersperre ausgelöst. Ø Schnellhalt Übergang “EINSCHALTSPERRE“. Ø War der Antrieb freigegeben geführter Ablauf an der Lenze-Quickstop-Rampe. Ø Reset-Störung Störung quittieren. Ø Liegt keine Störung mehr an, automatisch “EINSCHALT- SPERRE“. Reset-Störung HLG-Null HLG-Stoppen HLG-Sperren...
  • Seite 34: Fehlersuche Und Störungsbeseitigung

    Automatisierung PROFIBUS-DP Fehlersuche und Störungsbeseitigung Zwei LED’s am Funktionsmodul geben Aufschluß über den Status: LED grün LED gelb Blinkt Die Initialisierung zwischen Funktionsmodul Telegrammempfang und Antriebsregler ist noch nicht erfolgt Leuchtet Funktionsmodul ist mit Spannung versorgt, keine Störung Funktionsmodul ist nicht mit Spannung ver- kein Telegrammempfang sorgt Störung...
  • Seite 35: Codetabelle Funktionsmodul Profibus-Dp

    Subcode 1 von Cxxxx Subcode 2 von Cxxxx Cxxxx* Parameterwert des Codes ist in allen Parametersätzen gleich. Bezeichnung Bezeichnung des Codes. Lenze Lenze-Einstellung (Wert bei Auslieferung oder nach Überschreiben mit Lenze-Einstellung über C0002). Auswahl {1 %} 99 min. Wert {Schrittweite/Einheit} max. Wert WICHTIG Kurze, wichtige Erläuterungen.
  • Seite 36 Nur für spezielle Anwendungen. Verändern u ü spe e e e du ge e ä de 10 PAW10 PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) nur nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 37 Automatisierung PROFIBUS-DP Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1520 Alle Wörter zum 65535 nur Anzeige Master 1 PEW1 ..10 PEW10 C1521 Alle Wörter vom Master 1 PAW1 ..10 PAW10 C1522 Alle Wörter zum...
  • Seite 38 Automatisierung PROFIBUS-DP Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1530 PROFIBUS-DP-Dia- C 530 nur Anzeige e ge Bedeutung gnose reserviert reserviert reserviert reserviert Zustand der DP-State-Machine (DP-STATE) 00 ”WAIT_PRM” 01 ”WAIT_CFG” 10 ”DATA_EX” 11 nicht möglich Zustand der Watchdog-State-Machine (WD-STATE) 00 ”BAUD_SEARCH”...
  • Seite 39: Funktionsmodul Interbus

    Automatisierung INTERBUS Funktionsmodul INTERBUS Beschreibung Das Funktionsmodul INTERBUS ist eine Komponente für die Frequenzumrichter 8200 motec und 8200 vector, die die Antriebsregler an das schnelle Kommunikationssystem INTERBUS koppelt. Die Antriebsreglerkönnen damit auch nach- oder umgerüstet werden. Technische Daten Kommunikations-Medium RS485 Antriebs-Profil DRIVECOM-Profil “Antriebstechnik 20”...
  • Seite 40: Installation

    Automatisierung INTERBUS Installation 4.3.1 Mechanische Installation Siehe Anleitung des Funktionsmoduls. 4.3.2 Elektrische Installation 4.3.2.1 Klemmenbelegung Frontansicht Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über in- Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über ex- terne Spannungsquelle X3/20 (+20 V DC) terne Spannungsquelle + 24 V DC (+12 V DC - 0 % ...
  • Seite 41 Automatisierung INTERBUS Mögliche Einstellungen des Dip-Schalters Prozeßdatenwörter (PZD) PCP-Datenwörter (PCP) ID-Code C1515 Letzter Bus-Teilnehmer Alle anderen Bus-Teilnehmer BA8200AUT...
  • Seite 42: Verdrahtung Mit Einem Leitrechner (Pc Oder Sps)

    Lenze-Antriebsregler mit INTERBUS-Modul Ø Lenze-Antriebsregler mit INTERBUS-Modul Lenze-Antriebsregler mit INTERBUS-Modul 3.1 Fernbus-Modul Busteilnehmer im Fernbus, z. B. Lenze-Antriebsregler mit INTERBUS-Modul (Slave). Hier ist keine Busklemme zur Vernetzung erforderlich. 3.2 Fernbus-Kabel Verbindet die INTERBUS-Master-Anschaltbaugruppe mit den Busklemmen und/oder den Fernbus-Modulen. INTERBUS-Loop Busklemme und max.
  • Seite 43: Inbetriebnahme Funktionsmodul

    Überprüfen Sie vor dem Einschalten der Netzspannung die gesamte Verdrahtung auf Vollständigkeit, Kurzschluß und Erdschluß. Halten Sie die Einschaltreihenfolge ein! 4.4.1 Erstes Einschalten Schritt Lenze-Einstellung Bemerkung ž 1. Dip-Schalter am Funktionsmodul einstellen. 2 Prozeß-Datenwörter, 1 PCP-Datenwort Nutzdatenlänge in Wörtern je 16 Bit mit Schal- 4-2) ter 4,3 und 2.
  • Seite 44: Volle Drivecom-Kompatibilität Herstellen

    4.4.2 Volle DRIVECOM-Kompatibilität herstellen Das DRIVECOM-Profil ist eine herstellerübergreifende Festlegung von wichtigen Parametern und Geräteverhalten. Das DRIVECOM-Profil 20 beschreibt die Gerätesteuerung. Um die volle DRIVE- COM-Kompatibilität zu erreichen, müssen Sie Lenze-spezifische Funktionen deaktivieren. Antriebsregler Funktion deaktivieren Antriebsverhalten bei aktivierter Funktion Haltezeit Auto-DCB ≠...
  • Seite 45: Nutzdatenlänge Festlegen

    Über C1525 kann die aktuelle Schalterstellung abgefragt werden. Mögliche Einstellungen des Dip-Schalters Prozeßdatenwörter (PZD) PCP-Datenwörter (PCP) ID-Code C1515 Letzter Bus-Teilnehmer Alle anderen Bus-Teilnehmer Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1515 Prozeßdaten-Spezifi- 0 ... 6 wie Dip-Schalter Prozeßdaten-Spezifikation über Software-Schalter k ti kation ä d ändern.
  • Seite 46: Parameter-Kanal (Pcp-Kommunikation) Konfigurieren

    Automatisierung INTERBUS 4.5.2 Parameter-Kanal (PCP-Kommunikation) konfigurieren Nachfolgend sind nur die Parameter und ihre Inhalte aufgeführt, die die Lenze-Antriebsregler zurück- geben. Alle weiteren Übergabeparameter der angegebenen PCP-Dienste können Sie den entspre- chenden Beschreibungen der Leitsysteme entnehmen. 4.5.2.1 PCP-Kommunikation initialisieren Folgende Einträge müssen Sie in die Kommunikations-Beziehungsliste (KBL) eintragen, damit die...
  • Seite 47: Verfügbare Pcp-Dienste

    Automatisierung INTERBUS 4.5.2.2 Verfügbare PCP-Dienste Vom Antriebsregler zurückgegebene Parameter Initiate t ate Feldname Wert Bedeutung Baut eine logische Verbindung au e e og sc e e b du g Profile-Number DRIVECOM-Profil der Version 0 zwischen Master und dem Password Paßwort-Funktion von PROFIBUS wird nicht unterstützt F nktionsmod l INTERBUS a f Funktionsmodul INTERBUS auf.
  • Seite 48 Feldname Wert Bedeutung Liefert Informationen zur Iden- Gerätehersteller Visible String Firmenname tifizierung des Antriebsreglers. “Lenze“ Geräte-Name Ge ä e a e Visible-String s b e S Gerätebezeichnung für Antriebsregler und Feldbusmodul. (15 Z i h ) (15 Zeichen) Typ Antriebsregler...
  • Seite 49: Zugriff Auf Lenze-Parameter

    Automatisierung INTERBUS 4.5.2.3 Zugriff auf Lenze-Parameter Die Lenze-Parameter werden über die Lenze-Codes adressiert. Die Lenze-Parameter mit den zuge- hörigen Wertebereichen finden Sie der Codetabelle des Antriebsreglers. Adressierung Lenze-Codes Die Lenze-Codes werden in dieser Beschreibung Adressierung der Lenze-Codes über einen Offset: mit „L-Cxxxx“...
  • Seite 50: Prozeßdaten-Kanal Konfigurieren

    C0047 (MCTRL1-MSET) Nur für spezielle Anwendungen. Verändern nur u ü spe e e e du ge e ä de PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 51 Automatisierung INTERBUS Die Zuordnung der max. 6 Prozeßdaten-Ausgangswörter (PAW) des Master auf Bit-Steuerbefehle oder Sollwerte des Antriebsreglers ist frei konfigurierbar: Um die DRIVECOM-Gerätesteuerung zu aktivieren, müssen Sie einem PAW das DRIVECOM-Steuerwort zuordnen (C1511/x = 17). – Das DRIVECOM-Steuerwort wird auf das FIF-Steuerwort 1 abgebildet. ž...
  • Seite 52 Automatisierung INTERBUS Aufbau des Parameters “DRIVECOM-Steuerwort“ (DRIVECOM-CTRL): Bedeutung Befehl ”Einschalten” 0 Befehl ”Stillsetzen” aktiv 1 Befehl ”Einschalten” aktiv Befehl ”Spannung-Sperren” 0 Befehl ”Spannung sperren” aktiv 1 Befehl ”Spannung-Sperren“ nicht aktiv Befehl ”Schnellhalt” 0 Befehl ”Schnellhalt” aktiviert 1 Befehl ”Schnellhalt“ nicht aktiv Befehl ”Betrieb-Freigeben”...
  • Seite 53 Automatisierung INTERBUS Aufbau des Parameters FIF-Steuerwort (FIF-CTRLx) FIF-Steuerwort 1 (FIF-CTRL1) FIF-Steuerwort 2 (FIF-CTRL2) Belegung Belegung JOG-Werte Hand/Remote-Umschaltung (DCTRL1-H/Re) (NSET1-JOG2/3 | NSET1-JOG1/3) C0046 aktiv nicht aktiv JOG1 (C0037) aktiv JOG (C003 ) a aktiv JOG2 (C0038) aktiv I-Anteil Prozeßregler ausschalten (PCTRL1-I-OFF) 11 JOG3 (C0039) aktiv JOG3 (C0039) aktiv nicht aktiv...
  • Seite 54: Prozeß-Eingangsdaten Konfigurieren

    Automatisierung INTERBUS 4.5.3.2 Prozeß-Eingangsdaten konfigurieren Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1510 Konfiguration Pro- Ordnet Statusinformationen oder Istwerte des An- zeß-Eingangsdaten triebsreglers den Prozeßdaten-Eingangswörtern Master des Master zu. 1 PEW1 FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) 16 Bit 2 PEW2...
  • Seite 55 Automatisierung INTERBUS FIF-OUT DRIVECOM C1510/x = 18 STAT FIF-STAT.B1 FIF-STAT.B2 C1510/x = 1 … FIF-STAT.B14 FIF-STAT.B15 FIF-STAT.B16 FIF-STAT.B17 … C1510/x = 2 FIF-STAT.B30 FIF-STAT.B31 MCTRL1-NOUT C1510/x = 3 16 Bit MCTRL1-NOUT+SLIP C1510/x = 4 16 Bit MCTRL1-IMOT C1510/x = 5 16 Bit PCTRL1-ACT 16 Bit...
  • Seite 56 Automatisierung INTERBUS Aufbau des Parameters “DRIVECOM-Statuswort“ (DRIVECOM-STAT): Bedeutung Status Gerätezustand ”EINSCHALTBEREIT” Zustand geringer “EINSCHALTBEREIT“ Zustand mindestens “EINSCHALTBEREIT“ Status Gerätezustand ”EINGESCHALTET” Zustand geringer “EINGESCHALTET“ Zustand mindestens “EINGESCHALTET“ Status Gerätezustand ”BETRIEB-FREIGEGEBEN” Zustand geringer “BETRIEB-FREIGEGEBEN“ Zustand “BETRIEB-FREIGEGEBEN“ Status Gerätezustand ”STÖRUNG” keine Störung (TRIP) Störung (TRIP) aufgetreten Status Befehl “Spannung-Sperren“...
  • Seite 57 Automatisierung INTERBUS Aufbau des Parameters FIF-Statuswort (FIFSTATx) FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) FIF-Statuswort 2 (FIF-STAT2) Belegung Belegung Aktueller Parametersatz Bit 0 (DCTRL1-PAR-B0) Aktueller Parametersatz Bit 1 (DCTRL1-PAR-B1) Parametersatz 1 oder 3 aktiv Parametersatz 1 oder 2 aktiv Parametersatz 2 oder 4 aktiv Parametersatz 3 oder 4 aktiv Impulssperre (DCTRL1-IMP) TRIP oder Q...
  • Seite 58: Die Drivecom-Zustandsmaschine

    Automatisierung INTERBUS 4.5.3.3 Die DRIVECOM-Zustandsmaschine Die Steuerinformation wird vom Feldbus- Beispiel: Zustand Information durch Parameter ”Statuswort” Störung erkannt Funktionsmodul über das Steuerwort (Index 6041 ) Bit 15 ... Bit 0 (binäre Darstellung) vorgegeben. Die Antriebsregler haben die standar- disierten Gerätezustände nach STÖRUNGSREAKTION-AKTIV Gerät einschalten DRIVECOM-Profil 20.
  • Seite 59 Bit belie- Spannung-Sperren Übergang “EINSCHALTSPERRE“. Es wird Reglersperre ausgelöst. Ø Schnellhalt Übergang “EINSCHALTSPERRE“. Ø War der Antrieb freigegeben geführter Ablauf an der Lenze-Quickstop-Rampe. Ø Reset-Störung Störung quittieren. Ø Liegt keine Störung mehr an, automatisch “EINSCHALT- SPERRE“. Reset-Störung HLG-Null HLG-Stoppen HLG-Sperren...
  • Seite 60: Fehlersuche Und Störungsbeseitigung

    Automatisierung INTERBUS Fehlersuche und Störungsbeseitigung Zwei LED’s am Funktionsmodul geben Aufschluß über den Status: LED grün LED gelb Blinkt Die Initialisierung zwischen Funktionsmodul Telegrammempfang und Antriebsregler ist noch nicht erfolgt Leuchtet Funktionsmodul ist mit Spannung versorgt, keine Störung Funktionsmodul ist nicht mit Spannung ver- kein Telegrammempfang sorgt Störung...
  • Seite 61: Codetabelle Funktionsmodul Interbus

    Subcode 1 von Cxxxx Subcode 2 von Cxxxx Cxxxx* Parameterwert des Codes ist in allen Parametersätzen gleich. Bezeichnung Bezeichnung des Codes. Lenze Lenze-Einstellung (Wert bei Auslieferung oder nach Überschreiben mit Lenze-Einstellung über C0002). Auswahl {1 %} 99 min. Wert {Schrittweite/Einheit} max. Wert WICHTIG ž...
  • Seite 62 (MCTRL1-MSET) ment Nur für spezielle Anwendungen. Verändern u ü spe e e e du ge e ä de PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) nur nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 63 Automatisierung INTERBUS Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1520 Alle Wörter zum 65535 nur Anzeige Master 1 PEW1 ..10 PEW10 C1521 Alle Wörter vom Master 1 PAW1 ..10 PAW10 C1522 Alle Wörter zum...
  • Seite 64 Automatisierung INTERBUS 4-26 BA8200AUT...
  • Seite 65: Funktionsmodul Lecom-B (Rs485)

    Beschreibung Das Funktionsmodul LECOM-B (RS485)ist eine Komponente für die Frequenzumrichter 8200 motec und 8200 vector, die die Antriebsregler über den Lenze-Feldbus LECOM-B (RS485) an einen über- geordneten Leitrechner (SPS oder PC) koppelt. Die Antriebsregler können damit auch nach- oder umgerüstet werden.
  • Seite 66: Installation

    Automatisierung LECOM-B (RS485) Installation 5.3.1 Mechanische Installation Siehe Anleitung des Funktionsmoduls. 5.3.2 Elektrische Installation 5.3.2.1 Klemmenbelegung Frontansicht Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über in- Versorgung Klemme ”Reglersperre (CINH)” über ex- terne Spannungsquelle X3/20 (+20 V DC) terne Spannungsquelle + 24 V DC (+12 V DC - 0 % ...
  • Seite 67: Verdrahtung Mit Einem Leitrechner (Pc Oder Sps)

    Schnittstellenwandler 2101IB Pegelwandler mit Potentialtrennung zum Umsetzen zwischen RS232 und RS485/RS422 Tip! Der Antriebsregler hat eine doppelte Basisisolierung nach VDE 0160. Eine zusätzliche Potentialtrennung ist nicht erforderlich. Verwenden Sie für die Verdrahtung das aufgeführte Lenze-Zubehör. Zubehör für Leitrechner Bezeichnung Bestell-Nr. Erläuterung...
  • Seite 68: Inbetriebnahme Funktionsmodul

    – ob das Bus-System beim physikalisch ersten und letzten Busteilnehmer abgeschlossen ist. Halten Sie die Einschaltreihenfolge ein! 5.4.1 Erstes Einschalten Schritt Lenze-Einstellung Bemerkung 1. Netzspannung des Antriebsreglers und ggf. die sepa- Die grüne LED am Funktionsmodul leuchtet rate Spannungsversorgung des Funktionsmoduls zu- (nur sichtbar bei 8200 vector).
  • Seite 69: Lecom-B-Kommunikation Einrichten

    LECOM-Prozeßdaten werden nicht im Antriebsregler gespeichert. 5.5.1 Parameter-Kanal konfigurieren Der LECOM-B-Parameter-Kanal ermöglicht den Zugriff auf alle Lenze-Codes: Antriebsregler-Codes (siehe Codetabelle der Antriebsregler). – Diese Codes werden im Antriebsregler automatisch nichtflüchtig gespeichert. Ausgenommen hiervon sind Prozeßdaten wie z. B. Steuerworte oder Sollwerte.
  • Seite 70: Lecom-B Betriebszustand

    Automatisierung LECOM-B (RS485) 5.5.1.3 LECOM-B Betriebszustand Der Parameter LECOM-B Betriebszustand liefert Statusinformationen über den Antriebsregler und das LECOM-B System. Aufbau des Parameters “LECOM-B Betriebszustand” (C0068) LECOM-B Betriebszustand (C0068) Belegung 3|2|1|0 Betriebsfehler (TRIP) Übergabe der 10er-Stelle der LECOM-Fehlernummer. Beispiel: TRIP OH (LECOM-Nr. 50) = 0110 (5) 7|6|5|4 letzter Kommunikationsfehler 0000...
  • Seite 71: Lecom-Prozeßdaten Konfigurieren

    C0047 (MCTRL1-MSET) Nur für spezielle Anwendungen. Verändern nur u ü spe e e e du ge e ä de PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 72 Automatisierung LECOM-B (RS485) Die Zuordnung der Quasi-Prozeßdaten-Ausgangswörter (PAW) des Master auf Bit-Steuerbefehle oder Sollwerte des Antriebsreglers ist frei konfigurierbar. FIF-IN FIF-CTRL.B0 FIF-CTRL.B1 FIF-CTRL.B2 DCTRL DRIVECOM FIF-CTRL.B3 C1511/x = 17 CTRL FIF-CTRL.B4 … FIF-CTRL.B8 C1511/x = 1 C0410/x DCTRL FIF-CTRL.B9 CINH FIF-CTRL.B10 TRIP-SET FIF-CTRL.B11...
  • Seite 73 Automatisierung LECOM-B (RS485) Aufbau des Parameters FIF-Steuerwort (FIF-CTRLx) FIF-Steuerwort 1 (FIF-CTRL1) FIF-Steuerwort 2 (FIF-CTRL2) Belegung Belegung JOG-Werte Hand/Remote-Umschaltung (DCTRL1-H/Re) (NSET1-JOG2/3 | NSET1-JOG1/3) C0046 aktiv nicht aktiv JOG1 (C0037) aktiv JOG (C003 ) a aktiv JOG2 (C0038) aktiv I-Anteil Prozeßregler ausschalten (PCTRL1-I-OFF) 11 JOG3 (C0039) aktiv JOG3 (C0039) aktiv nicht aktiv...
  • Seite 74: Prozeß-Eingangsdaten Konfigurieren

    Automatisierung LECOM-B (RS485) 5.5.2.2 Prozeß-Eingangsdaten konfigurieren Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal C1510 Konfiguration Pro- Ordnet Statusinformationen oder Istwerte des An- zeß-Eingangsdaten triebsreglers den Prozeßdaten-Eingangswörtern Master des Master zu. 1 PEW1 FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) 16 Bit (C1517, Bit 0 ...
  • Seite 75 Automatisierung LECOM-B (RS485) FIF-OUT DRIVECOM C1510/x = 18 STAT FIF-STAT.B1 FIF-STAT.B2 C1510/x = 1 … FIF-STAT.B14 FIF-STAT.B15 FIF-STAT.B16 FIF-STAT.B17 … C1510/x = 2 FIF-STAT.B30 FIF-STAT.B31 MCTRL1-NOUT C1510/x = 3 16 Bit MCTRL1-NOUT+SLIP C1510/x = 4 16 Bit MCTRL1-IMOT C1510/x = 5 16 Bit PCTRL1-ACT 16 Bit...
  • Seite 76 Automatisierung LECOM-B (RS485) Aufbau des Parameters FIF-Statuswort (FIF-STATx) FIF-Statuswort 1 (FIF-STAT1) FIF-Statuswort 2 (FIF-STAT2) Belegung Belegung Aktueller Parametersatz Bit 0 (DCTRL1-PAR-B0) Aktueller Parametersatz Bit 1 (DCTRL1-PAR-B1) Parametersatz 1 oder 3 aktiv Parametersatz 1 oder 2 aktiv Parametersatz 2 oder 4 aktiv Parametersatz 3 oder 4 aktiv Impulssperre (DCTRL1-IMP) TRIP oder Q...
  • Seite 77: Fehlersuche Und Störungsbeseitigung

    Automatisierung LECOM-B (RS485) Fehlersuche und Störungsbeseitigung Zwei LED’s am Funktionsmodul geben Aufschluß über den Status: LED grün LED gelb Blinkt Die Initialisierung zwischen Funktionsmodul und Telegrammempfang Antriebsregler ist noch nicht erfolgt Leuchtet Funktionsmodul ist mit Spannung versorgt, keine Störung Funktionsmodul ist nicht mit Spannung versorgt kein Telegrammempfang Störung Ursache...
  • Seite 78: Codetabelle Funktionsmodul Lecom-B (Rs485)

    Subcode 1 von Cxxxx Subcode 2 von Cxxxx Cxxxx* Parameterwert des Codes ist in allen Parametersätzen gleich. Bezeichnung Bezeichnung des Codes. Lenze Lenze-Einstellung (Wert bei Auslieferung oder nach Überschreiben mit Lenze-Einstellung über C0002). Auswahl {1 %} 99 min. Wert {Schrittweite/Einheit} max. Wert WICHTIG ž...
  • Seite 79 (MCTRL1-MSET) ment Nur für spezielle Anwendungen. Verändern u ü spe e e e du ge e ä de PWM-Spannung (MCTRL1-VOLT-ADD) nur nach Rücksprache mit Lenze! h Rü k it L PWM-Winkel (MCTRL1-PHI-ADD) reserviert FIF-IN.W1 16 Bit oder 0 ... 65535 FIF-IN.W2...
  • Seite 80 Automatisierung LECOM-B (RS485) Code Einstellmöglichkeiten WICHTIG Bezeichnung Lenze Auswahl Normierung Parameter- kanal Wenn innerhalb der Ansprech-Überwachungs- C1513 Ansprech-Überwa- {1 ms} 65534 zeit keine Meldung vom Master erfolgt, wird chungzeit Kommu- 0 = abgeschaltet die unter C1514 eingestellte Aktion ausgeführt. nikation...
  • Seite 81: Anhang

    Anhang Anhang Konsistente Parameterdaten beim PROFIBUS-DP 6.1.1 Was bedeutet Konsistenz? Die Verwendung konsistenter Parameterdaten ermöglicht den fehlerfreien Datenaustausch zwi- schen dem Zentralprozessor (CPU) und dem PROFIBUS-DP-Master über den gemeinsamen Spei- cher (Dual Port Memory). Konsistenz wird erreicht durch die entsprechende Konfigurierung des PROFIBUS-DP-Master.
  • Seite 82: Lecom-A/B-Protokoll

    Das LECOM-A/B-Protokoll basiert auf DIN 66019, ISO 1745 und ANSI X3.28 (Kategorie 2.5 und A2, A4). Diese Normen ähneln sich und beschreiben ein Steuerungsverfahren im Übermittlungsabschnitt eines Übertragungssystems. Der Leitrechner (Master) kommuniziert mit einem Slave (Lenze-Antriebsregler) über drei Aufrufarten: ž RECEIVE 6-7) ž...
  • Seite 83 Anhang Adressierung über Codebank Bei älteren LECOM-A/B-Treibern können nur Codenummern im Bereich von 0 bis 255 adressiert wer- den, da diese Treiber nur ein Byte als Codenummer verwenden. Um auch mit diesen Treiber den grö- ßeren Codenummern-Bereich zu adressieren, kann das sogenannte Codebanking verwendet wer- den.
  • Seite 84 Anhang Erweiterte Adressierung Eine andere Möglichkeit ist die direkte Adressierung von Parametern mit der erweiterten Adressie- rung. Die Abkürzungen haben folgende Bedeutungen: Das ASCII-Zeichen ”!” = 21 = 33 zeigt an, daß die erweiterte Adressierung verwendet wird. CH1 ... CH4 Codenummer in hexadezimaler Codierung: jedes Zeichen entspricht einem Nibble der Codenummern (CH1 ist das höchstwertige, CH4 das niederwertigste Nibble).
  • Seite 85 Parameterwert im String-Format (VS) Das String-Format (VS)des Protokolls ermöglicht, Strings mit maximal 20 Zeichen in beiden Richtun- gen zu übertragen. Der Lenze-Antriebsregler kann String-Parameter nur senden (z.B. C200). Parameterwerte im Octett-String-Format (VO) Das LECOM-A/B-Protokoll enthält das Octett-String-Format (VO), mit dem man Datenblöcke über- tragen kann.
  • Seite 86 Adressierung: ”!” <—————————— BCC —————————> Telegrammantwort Der Lenze-Antriebsregler muß eine Quittierung an den Leitrechner zurückschicken. Ausnahme ist das Broadcast-Telegramm. Hier erfolgt keine Rückmeldung. Der Lenze-Antriebsregler sendet zwei Arten der Quittierung: positive Quittierung (ACK = 06 ), wenn: –...
  • Seite 87: Receive

    Anhang 6.2.2 RECEIVE Mit dem Aufruf RECEIVE werden Parameterwerte der Lenze-Antriebsregler angefordert. Die Code- nummer des angeforderten Parameters werden im RECEIVE-Telegramm mit folgender Struktur übermittelt: Die Abkürzungen haben folgende Bedeutungen: EOT (04 Ende der (vorangegangenen) Übertragung AD1, AD2 logische Geräteadresse des anzusprechenden Slaves...
  • Seite 88 Anhang Beispiele zum RECEIVE-Telegramm Beispiel 1 Der aktuelle Drehzahlsollwert (Codenummer C46)soll beim Antriebsregler mit der Busadresse 01 ge- lesen werden. Der Leitrechner sendet folgendes RECEIVE-Telegramm: Der Antriebsregler kann auf drei verschiedene Arten antworten: Gültige Anforderung: Der aktuelle Wert des Parameters C46 ist 35,4 (Hz). oder Ungültige Anforderung: Bei der Daten-Übertragung ist ein Checksummenfehler (Paritätsfehler) auf- getreten.
  • Seite 89: Send

    Anhang 6.2.3 SEND Mit dem Aufruf SEND werden Daten vom Master zum Slave übermittelt. Der Master sendet dabei ein Telegramm mit folgender Struktur: Die Abkürzungen haben folgende Bedeutungen: EOT (04 Ende der (vorangegangenen) Übertragung AD1, AD2 logische Geräteadresse des anzusprechenden Slaves STX (02 Anfang des Textes C1, C2...
  • Seite 90: Broadcast / Multicast

    Anhang 6.2.4 BROADCAST / MULTICAST Mit dem Aufruf BROADCAST kann man in einem busförmigen Netzwerk gleichzeitig alle Teilnehmer oder eine Gruppe von Teilnehmern (Multicast) ansprechen. Die Struktur des BROADCAST-Tele- gramms entspricht der des SEND-Telegramms mit der Ausnahme, daß die Teilnehmer keine Quittie- rung zurücksenden.
  • Seite 91: Attributtabelle

    Informationen für die Parameter-Kommunikation mit dem Antriebsregler. So lesen Sie die Attributtabelle: Spalte Bedeutung Eintrag Code Bezeichnung der Lenze-Codestelle Cxxxx Index Index, unter dem der Parameter adressiert wird. Wird nur bei Steuerung über INTERBUS, PROFIBUS-DP oder Systemb s (CAN) benötigt PROFIBUS-DP oder Systembus (CAN) benötigt.
  • Seite 92: Attributtabelle Antriebsregler

    Anhang 6.3.1 Attributtabelle Antriebsregler Code Code Index Daten Zugriff Format LCM-R/W Bedingung C0001 24574dec 5FFEhex FIX32 Ra/Wa C0002 24573dec 5FFDhex FIX32 Ra/W CINH C0003 24572dec 5FFChex FIX32 Ra/Wa C0004 24571dec 5FFBhex FIX32 Ra/Wa C0005 24570dec 5FFAhex FIX32 Ra/Wa C0007 24568dec 5FF8hex FIX32 Ra/Wa...
  • Seite 93 Anhang Code Code Index Daten Zugriff Format LCM-R/W Bedingung C0106 24469dec 5F95hex FIX32 Ra/Wa C0107 24468dec 5F94hex FIX32 Ra/Wa C0108 24467dec 5F93hex FIX32 Ra/Wa C0109 24466dec 5F92hex FIX32 Ra/Wa C0111 24464dec 5F90hex FIX32 Ra/Wa C0114 24461dec 5F8Dhex FIX32 Ra/Wa C0117 24458dec 5F8Ahex FIX32...
  • Seite 94 Anhang Code Code Index Daten Zugriff Format LCM-R/W Bedingung C0355 24220dec 5E9Chex FIX32 C0356 24219dec 5E9Bhex FIX32 Ra/Wa C0357 24218dec 5E9Ahex FIX32 Ra/Wa C0358 24217dec 5E99hex FIX32 Ra/Wa C0359 24216dec 5E98hex FIX32 C0360 24215dec 5E97hex FIX32 Ra/Wa C0370 24205dec 5E8Dhex FIX32 Ra/Wa C0372...
  • Seite 95: Attributtabelle Funktionsmodul Profibus-Dp

    Anhang 6.3.2 Attributtabelle Funktionsmodul PROFIBUS-DP Code Index Daten Zugriff Format LCM-R/W Bedingung C1500 23075 5A23 C1501 23074 5A22 C1502 23073 5A21 FIX32 C1503 23073 5A20 FIX32 C1509 23066 5A1A FIX32 Ra/Wa C1510 23065 5A19 FIX32 Ra/Wa C1511 23064 5A18 FIX32 Ra/Wa C1512 23063...
  • Seite 96: Attributtabelle Funktionsmodul Lecom-B (Rs485)

    Anhang 6.3.4 Attributtabelle Funktionsmodul LECOM-B (RS485) Code Index Daten Zugriff Format LCM-R/W Bedingung C1500 23075 5A23 C1501 23074 5A22 C1502 23073 5A21 FIX32 C1503 23073 5A20 FIX32 C1507 23068 5A1C FIX32 Ra/Wa C1508 23067 5A1B FIX32 Ra/Wa C1509 23066 5A1A FIX32 Ra/Wa C1510...
  • Seite 97: Stichwortverzeichnis

    Funktionsmodul PROFIBUS-DP, 3-24 Feldbus-Funktionsmodule, Beschreibung, 1-1 FIF, 1-1 BCC, 6-6 Funktionsmodul INTERBUS, 4-1 Bearbeitungszeit, 5-1 Attributtabelle, 6-1 Begriffe Baudrate, 4-1 8200 motec, 1-1 Beschreibung, 4-1 8200 vector, 1-1 Dip-Schalter, 4-3 Antrieb, 1-1 Fehlersuche, 4-22 Antriebsregler, 1-1 Inbetriebnahme, 4-5 Definitionen, 1-1...
  • Seite 98 Funktionsmodul PROFIBUS-DP, 3-1 Kommunikation einrichten, 3-6 Kommunikationsmedium, 3-1 Kommunikationszeiten, Funktionsmodul LECOM-B (RS485), 5-1 Kommunikationszeit, 3-1 Konsistenz, Parameterdaten beim PROFIBUS-DP , 6-1 Leitsystem konfigurieren, 3-6 Lenze-Parameter, 3-11 Nutzdatenlänge, 3-6 Nutzdatenlänge festlegen, 3-6 LECOM, Protokoll, 6-2 Parameter, Übertragung, 3-6 LECOM-A/B-Protokoll, 6-2 Parameter-Kanal konfigurieren, 3-10 Parameter-Kommunikation LECOM-B, Überwachung, 5-16...
  • Seite 99 Stichwortverzeichnis Reluktanzmotoren, 1-2 Restgefahren, 2-2 MULTICAST, 6-10 Schnittstellenwandler, 5-3 Nutzdatenlänge SEND, 6-9 Funktionsmodul INTERBUS, 4-7 Beispiel, 6-9 Funktionsmodul PROFIBUS-DP, 3-6 Sicherheitshinweise, 2-1 Nutzdatenlänge festlegen Funktionsmodul INTERBUS, 4-7 für Antriebsstromrichter gemäß Niederspannungsrichtlinie, 2-1 Funktionsmodul PROFIBUS-DP, 3-6 Gestaltung, 2-2 Sonstige Hinweise, 2-2 Warnung vor Personenschäden, 2-2 Warnung vor Sachschäden, 2-2 Slave-Antwort, 6-10...
  • Seite 100 Stichwortverzeichnis BA8200AUT...

Diese Anleitung auch für:

8200 vector

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