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LAUER-Treiber
A2
Beschreibung der Hantierungssoftware
A2.1 Zykluszeitverlängerung
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Der beiliegende PB-PCSKOMM regelt den Datenverkehr zwischen ei-
nem Übergabebereich (standardmäßig ein Datenbaustein) und einer PCS
830.
In der Datei README.DOC sind aktuelle Hinweise zum Einsatz der ver-
schiedenen Projekte zu finden.
1.
Er benutzt die MB's 246 bis 255 als Schmiermerker. Das Schreiben
auf diese MW'er stört den PB nicht, solange sie nicht von Interrupt-
programmen gleichzeitig benutzt werden. Werden diese MW'er von
anderen PB's benötigt, so müssen die Inhalte dort beim Eintritt neu
geschrieben und beim Austritt gerettet werden. In Interrupt-Program-
men auf keinen Fall auf diese MW'er schreiben.
2.
Der Übergabebereich darf bei Verwendung eines EPROM-Modules
nicht im Datenbaustein stehen. In diesem Fall muß der Querverweis
DB so angepaßt werden, daß der Systembereich und die verwen-
deten Variablen sich im RAM-Bereich der CPU befinden (beispiels-
weise im Datenpuffer).
Die Implementierung beschränkt sich (außer dem zyklischen Aufruf
des PB -PCSKOMM auf das Lesen und Schreiben der DW'er im
Übergabe-DB (nur bei Standardbelegung!). Das Vorhandensein des
(wählbaren) Übergabe-DB's wird nicht geprüft. Er muß mit der nöti-
gen Nettolänge (dynamisch) im AG vorhanden sein, andernfalls zeigt
das AG einen Fehler (unter Umständen erst beim 1. Abruf eines
Istwertes). Ein summarisches Fehlerbit (P3) ermöglicht, den
Kommunikationsstatus per Kontaktplan auszuwerten. Ist dieses
Fehlerbit = 1, so ist die Datenübertragung gestoppt worden. Sie kann
über das Setzen eines Merkers (P2) wieder gestartet werden. Au-
ßerdem wird ein weiterer Merker für den Neustart benötigt. Dieser
wird nach dem ersten erfolgreichen Durchlauf durch den Hantierungs-
PB gesetzt. Er muß in den OB's 7 und 8 zurückgesetzt werden.
Jede Aufgabe benötigt einen Kopf mit einem Wort zusätzlich. Da die Länge
der Aufgabe 5 abhängig ist von der Zahl der externen Variablen im Dis-
play (0 bis 24 Worte einschließlich Köpfe, wenn die Datenquellen nicht
bündig sind), werden maximal 40 Worte pro Zyklus im PB übertragen.
Die Übertragung der Uhr geschieht nur jede Sekunde und kostet zusätz-
lich 3 Worte. Alle anderen Aufgaben können für die Durchschnittsbe-
rechnung vernachlässigt werden, da sie nur vereinzelt auftreten.
Im Durchschnitt beträgt die Durchlaufzeit des PB-PCSKOMM ca. 10 Milli-
sekunden (CL 300).
Die Reaktionszeit ist optimal, wenn die Zykluszeitangabe so groß ge-
wählt wird, daß der PB-PCSKOMM in jedem Zyklus eine zum Datenaus-
tausch bereite PCS 830-Karte vorfindet. Die Prüfung und evtl. Wiederho-
lung der Pakete wird im PCS 830 organisiert.
Der PB-PCSKOMM ist so ausgelegt, daß im Falle jedes Fehlers die Kom-
munikation abgebrochen und der Fehler nach außen gemeldet wird. Da-
nach muß über einen Eingang die Kommunikation bewußt neu gestartet
werden (Parameter P2). Dies betrifft selbstverständlich nicht die durch
Wiederholung reparablen Fehler, diese werden in der PCS 830 intern
behandelt.
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