die Beschreibung eines bestimmten Schrittes vermis-
sen wird ...
Wie dem auch sei, spätestens unmittelbar vor Be-
ginn einer Modellprogrammierung sollten Sie sich je-
denfalls Gedanken über eine sinnvolle Belegung der
Steuerorgane machen.
Bei Modellen, bei welchen die Betonung auf „Motor"
liegt, gleichgültig ob von einem Elektro- oder Ver-
brennungsmotor angetrieben, wird es diesbezüglich
wohl kaum Probleme geben, weil die Belegung der
beiden Knüppelaggregate mit den vier Grundfunktio-
nen „Leistungsregelung (= Gas)", „Seite", „Höhe" und
„Quer" weitgehend festliegt!? Sie sollten dann aller-
dings im Menü ...
»Modelltyp«
M O D E L L T Y P
Motor an K1
Leitwerk
Querr./Wölb
Bremsoffs.
+100%
... festlegen, ob Sie die Gasminimum-Position lieber
„vorne" oder „hinten" haben möchten, weil beim An-
legen eines Modellspeichers vom Programm grund-
sätzlich erst einmal „kein (Motor)" eingetragen wird.
Der Unterschied zwischen „kein" und „Leerlauf vorn/
hinten" liegt nicht nur in der Wirkung der K1-Trim-
mung, die bei „kein" über den gesamten Steuerknüp-
pelweg und bei „Leerlauf vorn/hinten" nur in Richtung
Leerlauf wirkt. Mit dieser Wahl wird auch die „Wirk-
richtung" des K1-Knüppels entsprechend angepasst,
sodass Sie bei einem Wechsel von „vorn" nach „hin-
ten" oder umgekehrt nicht noch zusätzlich die Dreh-
richtung des Gasservos anpassen müssen. Darüber
hinaus erscheint bei einer Einstellung „Leerlauf vorn/
hinten" aus Sicherheitsgründen eine Warnanzeige im
Display und es ertönt ein Warnton, falls sich beim Ein-
schalten des Senders der Gas-Steuerknüppel zu weit
in Richtung Vollgas befinden sollte:
#01
Gedanken werden Sie sich allenfalls noch über „Son-
derfunktionen" machen müssen.
Bei Elektroseglern dagegen sieht gelegentlich die Sa-
che schon anders aus. Da stellt sich dem einen oder
anderen schon mal die Frage, wie betätige ich den
Antrieb und wie das Bremssystem. Nun, auch hier-
(ab Seite 94)
bei haben sich bestimmte Lösungen als praktisch und
andere als weniger praktisch erwiesen.
So ist es sicherlich weniger praktisch, wenn beim
kein
Landeanflug ein Knüppel losgelassen werden muss,
normal
um mittels eines anderen Bedienelements die Stör-
1QR
Ein1
klappen oder eine Krähenstellung passend zu steu-
SEL
ern. Da dürfte es wohl schon sinnvoller sein, entweder
die Funktion des K1-Knüppels umschaltbar zu gestal-
ten – siehe Beispiel 4 ab Seite 269 – oder die Steu-
erung des Bremssystems auf dem Knüppel zu be-
lassen und den Motor über einen der übrigen Geber
oder gar über einen Schalter zu steuern!? Da in einem
derartigen Modell ein Elektromotor üblicherweise oh-
nehin nur die Funktion einer „Starthilfe" besitzt, um
das Modell entweder mit voller Kraft in den Himmel
zu „heben" oder allenfalls mit „halber" Kraft von ei-
nem Aufwindfeld zum nächsten zu „schleppen", ist
ein 3-Stufen-Schalter meist ausreichend. So kann der
Motor ein- und ausgeschaltet werden ohne einen der
Knüppel loslassen zu müssen ... sogar im Landean-
flug.
Zur Steuerung des Motors verwenden Sie einen der
2-Stufen-Schalter SW 3 oder 8 oder besser einen
der beiden 3-Stufen-Schalter CTRL 9 oder 10. Wäh-
Stop
0:00
0:00
Gas
zu
hoch!
5.2
HoTT
2:22h
M
0.0V
len Sie auf jeden Fall einen für Sie gut erreichbaren
Schalter, damit Sie zu dessen Bedienung nicht den
Knüppel loslassen müssen. Außerdem sollte sich die-
ser vorzugsweise auf der Seite des Senders befinden,
welche bei einem Handstart der das Modell haltenden
Hand abgewandt ist. Mit anderen Worten: Wird das
Modell aus der rechten Hand gestartet, dann sollte als
Motorschalter einer der an der linken Seite vorhande-
nen Schalter und umgekehrt verwendet werden.
Ähnliches gilt übrigens für die Steuerung von Klappen,
egal, ob nur Querruder oder über die ganze Spann-
weite reichende Klappen(kombinationen) angehoben
oder abgesenkt werden sollen.
Ist nun alles soweit gediehen, kann mit der Program-
mierung begonnen werden.
Programmierbeispiel - Flächenmodell
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