Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Durchflussgrenzen - Kamstrup Multical 403 Technische Beschreibung

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für MULTICAL 403:
Inhaltsverzeichnis
MULTICAL® 403
Für die Berechnung der Laufzeitdifferenz wird nur ein einfaches Beispiel mit dem Schallweg parallel zum Messrohr betrachtet.
Der Signalweg entlang des Durchflusses ist wirksam und die Laufzeit für den Messabstand errechnet sich als:
wobei:
die Laufzeit vom Sender zum Empfänger für das Schallsignal entlang des Messabstandes l [s] ist.
der Messabstand [m] ist.
die Schallgeschwindigkeit in stehendem Wasser [m/s] ist.
die durchschnittliche Strömungsgeschwindigkeit des Wassers [m/s] ist.
Die Laufzeitdifferenz kann ausgedrückt werden als der Unterschied zwischen der Absolutzeit des Signals, das entgegen der
Strömung (-), und der Absolutzeit des Signals, das in Richtung der Strömung (+) gesendet wird.
was auch ausgedrückt werden kann als:
Da
, kann
vernachlässigt werden, und der Ausdruck kann vereinfacht werden zu:
Somit kennen wir den grundlegenden Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Strömungsgeschwindigkeit und der
Laufzeitdifferenz.
Der Laufzeitdifferenz in einem Durchflusssensor ist sehr klein (Nanosekunden). Um die notwendige Präzision zu erzielen, wird
der Zeitunterschied deshalb als Phasendifferenz zwischen den beiden 1 MHz-Schallsignalen gemessen.
Darüber hinaus wird im MULTICAL® 403 der Einfluss der Wassertemperatur berücksichtigt, d. h. der eingebaute ASIC verwendet
für die Durchflussberechnungen die Schallgeschwindigkeit bei der aktuellen Wassertemperatur.
Der Durchfluss (Volumenstrom) wird folglich dadurch bestimmt, dass die Laufzeitdifferenz gemessen wird, die
durchschnittliche Strömungsgeschwindigkeit berechnet wird und mit der Querschnittsfläche des Messrohres multipliziert
wird:
wobei:
der Durchfluss (Volumenstrom) ist
die Querschnittsfläche des Messrohres ist
Das durchfließende Volumen
Durchflusses (bei konstantem Querschnitt) mit der Zeit) berechnet.
8 .3

Durchflussgrenzen

Im gesamten Arbeitsbereich des Sensors von der Abschaltschwelle bis weit über q
Zusammenhang zwischen dem Durchfluss und dem gemessenen Wasserfluss.
In der Praxis wird der höchste mögliche Wasserfluss durch den Durchflusssensor vom Anlagendruck oder der möglichen
Kavitation infolge eines zu niedrigen Gegendrucks begrenzt.
Ist der Durchfluss niedriger als die Abschaltschwelle oder negativ, misst der MULTICAL® 403 keinen Durchfluss.
Die obere Durchflussgrenze q
Perioden (< 1 Stunde/Tag, < 200 Stunden/Jahr) funktionieren sollte, ohne die Fehlergrenzen zu überschreiten. Der Zähler
MULTICAL® 403 hat während der Betriebszeiten oberhalb von q
jedoch, dass bei hohen Durchflussgeschwindigkeiten die Gefahr von Kavitation besteht, besonders bei niedrigem statischem
Druck. Siehe
Abschnitt 4.5 "Betriebsdruck für den MULTICAL® 403" auf Seite 48
Betriebsdruck.
90
wird schließlich als eine zeitliche Integration über den Durchfluss (Multiplikation des
ist nach EN 1434 der höchste Durchfluss, bei dem der Durchflusssensor während kurzen
s
hinaus gibt es einen linearen
s
keine funktionellen Einschränkungen. Bitte beachten Sie
p
für weitere Informationen über den
Kamstrup A/S • FILE100000168_D_DE_03.2026
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis