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Hameg HM8018 Bedienungsanleitung Seite 4

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Verfügbare Sprachen

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Auswahl
der Meßfunktion
Die Auswahl der gewünschten Meßfunktion erfolgt mit-
tels der Funktionswahltasten @/@/@ und @. Die zur
entsprechenden Meßfunktion gehörenden Dimensio-
nen werden im Display angezeigt. Zur Verfügung ste-
hen neben der Möglichkeit der L- und C-Messung, Funk-
tionen zur Ermittlung
von Serienwiderständen
Induktivitäten sowie des Parallelleitwertes bei Kapazitä-
ten. Durch Messung der Werte mit diesen Zusatzfunk-
tionen
lassen sich auf rechnerische
und
Verlustfaktor
der
zu messenden
men. Entsprechende Formeln sind im Kapitel "Güte und
Verlustfaktor" angegeben. Nach Anwahl der Meßfunk-
tion Wird mit dem Bereichswahlschalter@der
chende Meßbereich eingestellt. Die zugehörige Dimen-
Sion Wird im Display angezeigt.
Anschluß
des Meßobjektes
Zum Anschluß
der zu messenden
HM 8018
zwei
verschiedene
schnelle, überschlägige Messungen stehen zwei 4mm
Bananenbuchsen
zur Verfügung.
jekt entweder kurz eingesteckt Oderunter den Schraub-
klemmen befestigt. Dieses schnelle Verfahren ist unter
verschiedenen Bedingungen nicht hinreichend genau
(Hinweise hierzu im Kapitel "Güte und Verlustfaktor").
Für genauere Messungen sollte der 4-Draht Meßein-
gang für die im HAMEG Zubehörprogramm erhältliche
Kelvin-Probe
HZ 18 verwendet
Nullabgleich
1mNormalfall befindet sich das HM 8018 im abgegliche-
nen Zustand. Auf Grund von Alterung Oderschwanken-
der Umgebungstemperatur
play ohne Anschluß eines Meßobjektes einige Digit
angezeigt sein. Diese Fehlanzeige kann für alle Meßbe-
reiche mittels des Trimmers "Display-Zero" beseitigt
werden. Bei Verwendung des Kelvin Eingangs und der
Meßleitung HZ 18 lassen sich die unteren Meßbereiche
durch den Trimmer "Probe Compensation"
wendete
Kabel anpassen. Dieses hat keinen Einfluß auf
den Abgleich mit dem Trimmer "Display-Zero"
Meßgenauigkeit
Das HM8018 bietet eine Grundgenauigkeit von
V.M. Um diese Meßgenauigkeit voll auszuschöpfen, ist
besondere Sorgfalt beim Anschluß der Meßobjekte not-
wendig. Grundsätzlich ist auf gute Kontaktgabe und
möglichst
kurze
Anschlußdrähte
Anschlußklemmen
und dem zu messenden
achten. Zur Erhöhung der Meßgenauigkeit und Zuver-
lässigkeit der Meßergebnisse
unterschiedliche
Meßfrequenzen.
praxisgerechten Anwendung
Bereichswahlschalter umgeschaltet. Die Meßfrequenz
beträgt 160 Hz in den 3 größten Meßbereichen,
in den Meßbereichen
20nF/20mH
sowie
16kHz
im kleinsten
In allen Fällen, wo es auf Grund relativ hoher Meßströme
zu Verlusten auf den Meßleitungen kommt —dies ist
besonders bei kleinen Induktivitäten und großen Kapazi-
täten der Fall — ist die Verwendung
HZ18 empfehlenswert. Die Meßgenauigkeit für L- und
M4
- 8018
Art und Weise
Güte
Bauteile
bestim-
entspre-
Bauteile
bietet
das
Möglichkeiten.
Für
Hier Wird das Meßob-
werden.
können jedoch auf dem Dis-
an das ver-
zwischen
den
Bauteil
besitzt das HM 8018 drei
Diese werden
zur
automatisch
mit dem
1600 Hz
und 200 nF/200mH
Meßbereich.
des Kelvin-Kabels
C-Messungen Wird dadurch nur unwesentlich beein-
flußt. Bei Ermittelung der Serien- und Parallelkompo-
nenten können jedoch ohne Verwendung des HZ18
Meßfehler
bis über 100% auftreten.
die
Kelvin-Probe die Möglichkeit
erreichbare
Bauteile
bei
DC-Vorspannung
Die Meßspannung des HM 8018 ist sinusförmig mit Fre-
quenzen zwischen 160 Hz und 16kHz. Die Amplitude
beträgt ca. I Vss. Beim Anschluß von Kondenssatoren
ohne Vorspannung werden diese bei jeder zweiten
Halbwelle negativ gepolt. Dies kann insbesondere bei
Tantal Kondensatoren
Aus diesem Grunde ist eine Gleichspannung von 2V DC
dem Meßobjekt zuschaltbar. Dadurch Wird eine nega-
tive Polarisierung verhindert. Auf richtige Polung beim
Anschluß des Kondensators ist jedoch zu achten. Der
positive POIder Gleichspannung liegt an der roten Bana-
nenbuchse.
Verlustfaktor
und
Jedes
passive
elektronische
Betriebsfall
Verluste
luste von der Art des Dielektrikums, der Kapazität, der
Temperatur und der Arbeitsfrequenz abhängig. Die Ver-
luste werden im Ersatzschaltbild in erster Näherung
durch einen parallel zum Kondensator liegenden Verlust-
widerstand dargestellt. Dieser ist mit dem HM8018 als
Parallelleitwert
mit der Meßfunktion
Die Güte einer Spule ist außer von den Verlusten des
benutzten
Kernmaterials
Widerstand der Wicklung abhängig. Diese Verluste wer-
den im Ersatzschaltbild
vität liegenden Widerstand
sich mit dem HM8018
Die Messung der Realkomponenten (Rs, G) kann auch
in einem kleineren Meßbereich vorgenommen werden.
Jedoch ist darauf zu achten, daß der Meßwert
ginärteils
nur bis zum Faktor 2.5 überschritten
darf.
So können
Z.B. die Verluste
bis 5 nF auch im Bereich 2000 pF gemessen werden.
Die zur Errechnung von Güte und Verlustfaktor notwen-
digen Formeln lauten wie folgt:
tan b — GIO •CX
Q = 1 /tanö
tan
Rs/o•
L
Q=
Dabei gelten folgende Bezeichnungen:
D
= tan ö = Verlustfaktor;
Q
= Gütefaktor;
G
= Parallelleitwert;
zu
= Serienwiderstand;
= ermittelter
= 2x nx f; in rad/sec
Das Meßprinzip des HM8018 erlaubt die Bestimmung
der Ersatzkomponenten
mit einem Meßfehler von < I %. Dieses außergewöhn-
lich gute Ergebnis Wird durch ein spezielles Meßverfah-
ren erreicht,
welches
her nicht eingesetzt
Messungen an Spulen mit ferromagnetischem
abweichende Ergebnisse erhalten, da u.U. die Meßfre-
quenz von der normalen Betriebsfrequenz der Induktivi-
tät stark abweicht
transformatoren.
Außerdem
auch ungünstig
anzuschließen.
zu irreversiblen
Schäden
Güte
Baueiement
auf. Bei Kondensatoren
sind die Ver-
"G" ermittelbar.
wesentlich
vom
ohmschen
durch einen in Reihe zur Indukti-
charakterisiert.
Dieser läßt
in der Meßart
"Rs"
ermitteln.
eines
Kondensators
l/tanö
dimensionslos
dimensionslos
in
S = I/Q)
in Q
Meßwert;
in F, H
Meßfrequenz
Phasenwinkeln
450 (tan ö
in Geräten
dieser
Preisklasse
wurde.
Trotzdem
kann man bei
(Remanenzkurve).
so Z.B. bei Netz-
Anderungenvorbehalten
bietet
führen.
weist
im
des lma-
werden
in Hz)
1)
bis-
Kern
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