Bauer Gear Motor GmbH Eberhard-Bauer-Strasse 36-60 73734 Esslingen am Neckar Betriebsanleitung BA 168 DE - Edition 06/11 ORIGINALFASSUNG Inhalt Seite EG-Konformitätserklärung nach Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG Sicherheits-Hinweise für den Betrieb von Getriebemotoren Getriebemotoren mit Drehstrom-Käfigläufer 5-12 Schmierstoffmenge Reihe BF Schmierstoffmenge für BG20-01R...
Dipl.-Ing. Eiffler (Leiter IM) (Leiter EE) Diese Erklärung beinhaltet keine Zusicherung von Eigenschaften im Sinne der Produkthaftung. Hersteller und Bevollmächtigter für die Dokumentation ist die Firma Bauer Gear Motor GmbH An Altra Industrial Motion Company OTOR PECIALIST Erfüllungsort und Gerichtsstand: 73734 Esslingen...
Sicherheits-Hinweise für den Betrieb von Getriebemotoren (gemäß Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG) Allgemein Diese Sicherheitshinweise gelten zusätzlich zu der jeweiligen produktspezifischen Betriebsanleitung und müssen aus Sicher- heitsgründen in jedem Fall besonders beachtet werden. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachen vor Schäden und Gefahren, die sich aus unsachge- mäßem Einsatz, falscher Bedienung, unzureichender Wartung oder sonstiger fehlerhafter Behandlung von elektrischen Antrieben in industriellen Anlagen ergeben können.
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Bauvarianten der Getriebemotoren und können nicht jeden denkbaren Fall der Aufstellung, des Betriebes oder der Wartung berücksichtigen. Die Hinweise beschränken sich im wesentlichen auf solche, die zum ordnungsgemäßen Arbeiten für qualifi- ziertes Personal erforderlich sind. Bei Unklarheiten muss eine Klärung über Rückfrage bei Bauer herbeigeführt werden. 11 Störungen Veränderungen gegenüber dem Normalbetrieb, beispielsweise höhere Temperaturen, Schwingungen, Geräusche und an-...
Getriebemotoren mit Drehstrom-Käfigläufer Getriebe- (Motortypen D/E06... bis D.28...) nach EN 60529 und IEC 34-5/529 sind vollkom- motoren in men geschlossen und staubdicht sowie strahlwassersicher. Schutzart IP65 Bei Aufstellung im Freien ist der Getriebemotor zum Schutz gegen Korrosion mit einem dauerhaften, mehrfachen Anstrich zu versehen, dessen Zustand je nach äußeren Einflüssen in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und aus- zubessern ist.
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Bei der Ausführung der Getriebe mit Hohlwelle und Nut für Passfedern in ho- her Form nach DIN 6885, Blatt 1, und Hohlwelle für Schrumpfscheibenverbin- dung, sind die als Gegenstück vorgesehenen Wellen nach ISO h 6 zu bemessen. Sie müssen also folgende Toleranzen aufweisen: Wellendurchmesser (in mm) Nennabmaß...
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Der Drehstrommotor ist, falls nicht anders vorgeschrieben, für die höhere der beiden angegebenen Bemessungsspannungen geschaltet. Damit der Motor mit der Netzspannung übereinstimmt, ist er erforderlichenfalls am Klemm- brett von Stern auf Dreieck zu schalten. Motoren in Sonderauslegung (z.B. für zwei Bemessungsspannungen 1:2 oder mit polumschaltbarer Wicklung) sind nach dem zugehörigen Schaltbild anzu- schließen.
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Bei Motoren mit thermisch wirkendem Wicklungsschutz (z.B. Thermostaten oder Thermistoren) ist das zugehörige Schaltbild zu beachten. Ein selbsttätiger Wiederanlauf nach Abkühlung der Wicklung muss in den mei- sten Anwendungsfällen vermieden werden. Die Nennleistung der Motoren ist vor allem in Verbindung mit den vier- und mehrstufigen Getrieben z.T.
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Falls erforderlich ist der ursprüngliche Schmierstoff abzulassen, und das Ge- triebe mit Petroleum so oft zu spülen bis alle Rückstände aus dem Getriebe ausgewaschen sind. Anschließend ist die Prozedur wie beim kurzzeitigen Einsatz 2-fach durchzuführen bevor die vorgesehene Füllmenge des neuen Schmierstoffs gemäß...
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Schmierstoff-Art Mineralöl Synthetisches Öl USDA H1 Öl ISO VG 220 ISO VG 68 ISO VG 220 ISO VG 460 ISO VG 220 Standardöl Tieftemperaturöl Standardöl Standardöl Lebensmittelindu- für Getriebe für Getriebe für Getriebe für Getriebe strieöl der Typenreihen für Getriebe der Typenreihen der Typenreihen der Typenreihen...
Für tiefere Umgebungstemperaturen sollten Öle einer geringeren Nennvisko- sität mit entsprechend besserem Anlaufverhalten verwendet werden, zum Bei- spiel die PGLP mit einer Nennviskosität VG 68 (SAE 80) bzw. AGMA 2 EP. Diese Sorten können auch schon im Temperaturbereich um den Gefrierpunkt not- wendig werden, wenn das Losbrechmoment eines Antriebs mit Rücksicht auf sanften Anlauf vermindert wurde oder wenn der Motor eine verhältnismäßig geringe Leistung hat.
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Lager- Bei den kleineren und mittleren Getrieben sind die Eintriebsteile/Motorteile schmierung mit geschlossenen Rillenkugellagern ausgeführt. bei kleinen Getriebe- Bei der Eintriebsdrehzahl von 1500/min ergibt sich dabei eine Schmierfrist motoren von 10.000 Betriebsstunden. Die maximal zulässige Eintriebsdrehzahl beträgt (Motorbau- 3600/min. Dabei halbiert sich die Schmierfrist. Der Schmierstoffwechsel ist hier größe kleiner/ mittels Austausch der Lager im Rahmen der Wartung/Kontrolle der Radialwel- gleich IEC 200)
Schmierstoffmengen für BG20-01 R Drehstrom-Getriebe-(Motoren) Schmierstoffmengen für BG20-01R Zusatzmassbilder Schmierstoffmenge in l Getriebetyp BG20-01R 1.65 Tatsächliche Getriebeausführung kann von der dargestellten Geometrie abweichen.
Schmierstoffmengen Reihe BM Drehstrom-Getriebe-(Motoren) Schmierstoffmengen für BM-Getriebereihe Zusatzmassbilder Schmierstoffmenge in l Getriebetyp BM09 0.45 BM10 0.65 BM20 BM30 1.8* auf Anfrage BM30/S1 1.8* BM30/S2 1.9* BM40 3.2* BM40/S1 3.2* BM40/S2 3.3* *: Füllmenge für BM30Z/BM40Z Achtung: bei * wird die Füllmenge für die Vorstufe in das Hauptgetriebe mitbefüllt Tatsächliche Getriebeausführung kann von der dargestellten Geometrie abweichen.
Federdruckbremsen mit Gleichstrom-Lüftmagnet Typ E003B und E004B Sicherheits- Anschluss- sowie Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur unter Beachtung Hinweis der Sicherheits-Hinweise gemäß Seite 3/4 durchgeführt werden. Allgemeines Neben dem Halten von Lasten im Ruhezustand dient die Federdruckbremse zur Verzögerung rotierender und geradlinig bewegter Massen, um so uner- wünschte Nachlaufwege und –zeiten zu verkürzen.
Bild 1: Federdruckbremse der Reihe E003B bzw. E004B. Elektrischer Anschluss Allgemeines Es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Möglichkeiten für die Spannungsversor- gung des Gleichstrom-Magneten: 1. Extern aus einem bereits vorhandenen DC-Steuernetz oder durch einen Gleichrichter im Schaltschrank. 2. Durch einen im Motor- oder Bremsenklemmenkasten eingebauten Gleich- richter.
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• Polumschaltbare Motoren und Weitspannungsmotoren • Betrieb am Frequenzumrichter • Sonstige Ausführungen, bei denen die Motorspannung nicht konstant ist, z.B. Betrieb an Sanftanlaufgeräten, Anlasstransformatoren, ... 4.1.1 Lüften Wird an die Magnetspule Nennspannung angelegt, so baut sich der Spulen- strom und damit das Magnetfeld nach einer Exponentialfunktion auf. Erst wenn der Strom einen bestimmten Wert (l ) erreicht hat, wird die Federkraft Lüft...
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Während der Ansprechzeit t können 2 unterschiedliche Fälle auftreten, vo- rausgesetzt die Spannungsversorgung des Motors und der Bremse erfolgt zeitgleich: • Motor wird blockiert - Bedingung: M < M Der Motor führt den Anzugsstrom und wird dadurch thermisch zusätzlich belastet. Dieser Fall ist in Bild 2 dargestellt.
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b) Separate Speisung des Gleichrichters (Bild 3, Kurve 2) Ansprechzeit t : Lang Ursache: Nach Abschalten der Gleichrichterspannung wird die magne- tische Energie der Bremsenspule relativ langsam durch den Freilaufkreis des Gleichrichters abgebaut. Bei wechselstromseitiger Unterbrechung treten keine nennenswerten Ab- schaltspannungen an der Magnetspule auf.
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Bei gleichstromseitiger Unterbrechung werden durch die Magnetspule Span- nungsspitzen u induziert, deren Höhe gemäß folgender Beziehung von der Selbstinduktivität L der Spule und der Abschaltgeschwindigkeit di/dt ab- hängt: = L · Bedingt durch die Wicklungsauslegung steigt die Induktivität L mit zuneh- mender Spulen-Bemessungsspannung an.
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Einstellung Durch unterschiedliche Federbestückung im Magnetgehäuse können ver- des Brems- schiedene Bremsmomente erzielt werden (siehe Abschnitt 8). momentes Der jeweilige Federsatz ist unter Angabe des Bremsentyps und der gewünsch- ten Bremsmomenteinstellung im Werk anzufordern. Vorgehensweise zur Änderung der Federbestückung (siehe Bild 1): Bremse vom Motorlagerschild abschrauben.
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Bremse vom Motorlagerschild abschrauben. Befestigungsschrauben (5) entfernen. Bremse reinigen. Abrieb mit Hilfe von Druckluft entfernen. Bremsscheibe (1) von Mitnehmer (6) abziehen. Dicke der Bremsscheibe messen. Spätestens bei der in Abschnitt 8 angegebenen Mindestdicke ist die Bremsscheibe zu wechseln. Ankerscheibe (2) auf Verschleiß und Planparallelität überprüfen (starke Rillenbildung darf nicht vorhanden sein).
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Erläuterung der Abkürzungen Nenn-Bremsmoment. Dieser Wert wird erst nach einer gewissen Einlaufzeit der Brems- scheiben erreicht und kann danach abhängig von der Betrieb- stemperatur und dem Verschleißzustand der Reibpartner um ca. -10 / +30% abweichen. Anzahl der Federn. Da bei der E004B verschiedene Federn eingesetzt werden können, ist hier zusätzlich die Farbe der entsprechenden Federn angege- ben.
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Federdruckbremsen mit Gleichstrom-Lüftmagnet Typen E../Z..008B, Z..015B, E../Z..075B, Z..100B Sicherheits- Anschluss- sowie Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur unter Beachtung Hinweis der Sicherheits-Hinweise gemäß Seite 3/4 durchgeführt werden. Allgemeines Neben dem Halten von Lasten im Ruhezustand dient die Federdruckbremse zur Verzögerung rotierender und geradlinig bewegter Massen, um so uner- wünschte Nachlaufwege und -zeiten zu verkürzen.
Bild 1: Zweischeiben-Federdruckbremse der Reihe Z.. Weitere Ausführungsmöglichkeiten Ausgehend von der in Bild 1 gezeigten Variante können alle Bremsen zusätz- lich mit folgenden Optionen ausgestattet werden: • Klemmenkasten Enthält entweder einen Gleichrichter oder eine Klemme, je nachdem, ob die Versorgung durch eine AC- oder direkt durch eine DC-Spannung erfolgt.
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• Polumschaltbare Motoren und Weitspannungsmotoren • Betrieb am Frequenzumrichter • Sonstige Ausführungen, bei denen die Motorspannung nicht konstant ist, z.B. Betrieb an Sanftanlaufgeräten, Anlasstransformatoren, ... 4.1.1 Lüften Wird an die Magnetspule Nennspannung angelegt, so baut sich der Spulen- strom und damit das Magnetfeld nach einer Exponentialfunktion auf. Erst wenn der Strom einen bestimmten Wert (l ) erreicht hat, wird die Federkraft Lüft...
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Während der Ansprechzeit t können 2 unterschiedliche Fälle auftreten, vo- rausgesetzt die Spannungsversorgung des Motors und der Bremse erfolgt zeitgleich: • Motor wird blockiert - Bedingung: M < M Der Motor führt den Anzugsstrom und wird dadurch thermisch zusätzlich belastet. Dieser Fall ist in Bild 2 dargestellt.
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b) Separate Speisung des Gleichrichters (Bild 3, Kurve 2) Ansprechzeit t : Lang Ursache: Nach Abschalten der Gleichrichterspannung wird die magne- tische Energie der Bremsenspule relativ langsam durch den Freilaufkreis des Gleichrichters abgebaut. Bei wechselstromseitiger Unterbrechung treten keine nennenswerten Ab- schaltspannungen an der Magnetspule auf.
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Bei gleichstromseitiger Unterbrechung werden durch die Magnetspule Span- nungsspitzen u induziert, deren Höhe gemäß folgender Beziehung von der Selbstinduktivität L der Spule und der Abschaltgeschwindigkeit di/dt ab- hängt: = L · Bedingt durch die Wicklungsauslegung steigt die Induktivität L mit zuneh- mender Spulen-Bemessungsspannung an.
Verschleißkontrolle Der Verschleißzustand ist regelmäßig zu überprüfen. Hierzu gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten: 6.1.1 Messung des Luftspalts • Bremse vom Motor abmontieren • Labyrinthteller vom Zentrierflansch (5 in Bild 1) abnehmen • Bremse mit Magnetgehäuse (9 in Bild 1) nach unten auf eine ebene Fläche legen Die Druckplatte (2 in Bild 1) bewegt sich beim Lüften um den Wert des aktuellen Luftspaltes (s...
Typen E../Z..008 und Z..015 Anordnung der Federn Anzahl der Federn Typen E../Z..075 und Z..100 Anordnung der Federn Anzahl der Federn Bild 14: Anordnung der Federn bei Teilbestückung Wartung Messung der Bremsscheibendicke Wie bereits in Abschnitt 6.1 angedeutet, gibt es alternativ zur Verschleiß- kontrolle über den Luftspalt die Möglichkeit, den Verschleißzustand durch Messung der Bremsscheibendicke zu prüfen.
Auswechseln der Bremsscheiben Siehe auch Bild 1 a) Wie a) – e) gemäß Abschnitt 8.1. b) Übrige Reibpartner – Druckplatte (2), Zentrierflansch (5) und bei Zweischeibenbremsen der Reihe Z.. Zwischenplatte (4) – auf Planparalleli- tät und Verschleiß überprüfen (leichte Rillenbildung darf vorhanden sein) und gegebenenfalls zusammen mit den Bremsscheiben (1) austauschen.
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Erläuterung der Abkürzung Nenn-Bremsmoment. Dieser Wert wird erst nach einer gewissen Einlaufzeit der Brems- scheiben erreicht und kann danach abhängig von der Betrieb- stemperatur und dem Verschleißzustand der Reibpartner um ca. -10 / +30% abweichen. Anzahl der Federn. Da bei den Typen E../Z..008 verschiedene Federn eingesetzt werden können, ist hier zusätzlich die Farbe der entsprechenden Federn angegeben.
Bremsenanschluss: Sondergleichrichter ESG 1.460A Technische Daten des Gleichrichters Funktionsprinzip Einweggleichrichter mit elektronischer gleichstromseitiger Unterbrechung Anschlussspannung U 220 - 460 V AC ±5%, 50/60 Hz Ausgangsspannung 0,45 * U V DC max. Ausgangsstrom 1 A DC Umgebungstemperatur -20°C bis 40°C Klemmbarer Leiterquerschnitt max. 1,5 mm Zur Aktivierung der integrierten Schnellabschalt-Funktion muss der aus dem Gehäuse herausgeführte blaue Leiter an PE angeschlossen werden.
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Schaltschrank Motor blau Bild 8a: Separate Spannungsversorgung des Gleichrichters, z. B. bei Betrieb am Frequenzumrichter.
Bremsenanschluss: Externe Gleichspannungsversorgung Falls die Speisung der Bremse direkt aus einem DC-Steuernetz erfolgt. Schaltschrank Motor Bild 4: Direkte Gleichspannungsversorgung aus einem Steuernetz...
Bremsenanschluss: Sondergleichrichter MSG...I Technische Daten des Gleichrichters MSG 1.5.480I Funktionsprinzip Einweggleichrichter mit zeitlich begrenzter Übererregung und elektronischer gleichstrom- seitiger Unterbrechung Schnellabschaltung aufgrund fehlendem Motorstrom in einer Phase Anschlussspannung U 220 - 480 V AC +6/-10%, 50/60 Hz Ausgangsspannung 0,9 * U V DC während Übererregung 0,45 * U V DC nach Übererregung...
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Für die Stromerfassung muss eine Ader des Anschlusskabels durch den seitlich am Gleichrichter angebrachten Stromsensor geführt werden. Da die Stromer- kennung nach unten begrenzt ist, muss bei Motor-Leerlaufströmen kleiner 0,4 A der Leiter zweimal durchgeführt werden. In diesem Fall befindet sich am Gleichrichter unterhalb des Sensors ein Aufkleber mit der Ziffer „2“.
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Bremsenanschluss: Sondergleichrichter MSG...U Technische Daten des Gleichrichters MSG 1.5.500U Funktionsprinzip Einweggleichrichter mit zeitlich begrenzter Übererregung und elektronischer gleichstrom- seitiger Unterbrechung Schnellabschaltung aufgrund fehlender Ein- gangsspannung. Anschlussspannung U 220 - 500 V AC +/-10%, 50/60 Hz Ausgangsspannung 0,9 * U V DC während Übererregung 0,45 * U V DC nach Übererregung Übererregungszeit...
Bremsenanschluss: Standardgleichrichter SG 3.575A Technische Daten des Gleichrichters Funktionsprinzip Einweggleichrichter Anschlussspannung U max. 575 V AC +5%, 50/60 Hz Ausgangsspannung 0,45 * U V DC max. Ausgangsstrom 2 A DC bei Einbau in Motor- o. Bremsenklem- menkasten 2,5 A DC bei Einbau in Schaltschrank Umgebungstemperatur -40°C bis 40°C Klemmbarer Leiterquerschnitt max.
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Netz Netz Netz Schaltschrank Motor Bild 6: Gleichstromseitige Abschaltung an den Klemmen A2 und A3 über Schütz.
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Spannungsversorgung des Gleichrichters über separates Schütz Wie in Anleitung Bremsen, Abschnitt 4.1 erläutert, darf bei allen Ausführungen mit variabler Motorspannung sowie bei polumschaltbaren Motoren der Gleichrichter nicht am Motorklemmenbrett angeschlossen werden. Vielmehr muss hier die Eingangsspannung des Gleichrichters über ein separates Schütz geschaltet werden.
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Schaltschrank Motor Bild 7a: Separate Spannungsversorgung des Gleichrichters. Gleichstromseitige Abschaltung an den Klemmen A2 und A3 über Schütz.
Handlüftung Federdruckbremsen mit Gleichstrom-Lüftmagnet Typ E003B und E004B Montage Die Handlüftung kann nur im abgeschraubten Zustand der Bremse montiert werden. Vorgehensweise (siehe Bild 1 und 12 in Anleitung Federdruckbremsen mit Gleichstrom-Lüftmagnet Typ E003B und E004B): Bremse vom Motorlagerschild lösen. Verschlussstopfen aus Handlüftbohrungen im Magnetgehäuse (8) entfernen.
Funktion Der Handlüftbügel (13) wird durch die Druckfedern (16) in die Neutralstellung gedrückt. Durch axiale Betätigung kann die Bremse gelüftet werden. Bei Ausführung mit arretierbarer Handlüftung erfolgt die Festsetzung des Handlüftbügels durch Eindrehen des Handlüftstabes (14) in die entsprechende Bohrung im Bremsengehäuse bei gelüfteter Bremse. Zur Aufhebung der Arretierung ist der Handlüftstab wieder zurückzudrehen.
Handlüftung Federdruckbremsen mit Gleichstrom-Lüftmagnet Typen E../Z..008B, Z..015B, E../Z..075B, Z..100B Bei Bremsen mit Handlüftung führt das Überschreiten der Verschleißgrenze zu einer deutlichen Reduzierung des Bremsmomentes. Daher ist besonders bei dieser Ausführung auf eine regelmäßige und sorgfältige Verschleißkontrolle (Anleitung Bremse, Abschnitt 6.1) zu achten. Typen E../Z..008 Der Handlüfthebel wird durch eine Feder in die Neutralstellung gedrückt.
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Nicht arretierbare Handlüftung Die Bolzen des U-förmigen Handlüftbügels sind in zwei diametral liegenden Bohrungen des Lüftringes einzurasten (siehe Bild 13). Zur Lüftung ist der Bügel ohne übermäßige Kraftanwendung ein kurzes Wegstück axial zu bewegen. Bild 13: Bremse - Typen E../Z..075 und Z..100 - mit nicht arretierbarer Hand- lüftung Der Handlüftbügel muss nach Benutzung für den normalen Betrieb abge- nommen werden, um eine Behinderung der Lüftbewegung und unbefugte...
Ausführung von Getrieben mit Drehmomentstütze und Gummipuffer der Reihe BF 1. Installation der Gummipuffer. Die beigestellten Gummipuffer sind gemäß der Zeichnungen N-BF-DST, N-BK-DST oder N-BS-DST zu befestigen und mit der notwendigen Vorspan- nung zu versehen. 2. Im Rahmen der vorgegebenen Wartungsintervalle sind die Gummipuffer auf korrekte Vorspannung und Zustand zu überprüfen und ggf.
Ausführung von Getrieben mit Drehmomentstütze und Gummipuffer der Reihe BK 1. Installation der Gummipuffer. Die beigestellten Gummipuffer sind gemäß der Zeichnungen N-BF-DST, N-BK-DST oder N-BS-DST zu befestigen und mit der notwendigen Vorspan- nung zu versehen. 2. Im Rahmen der vorgegebenen Wartungsintervalle sind die Gummipuffer auf korrekte Vorspannung und Zustand zu überprüfen und ggf.
Ausführung von Getrieben mit Drehmomentstütze und Gummipuffer der Reihe BS 1. Installation der Gummipuffer. Die beigestellten Gummipuffer sind gemäß der Zeichnungen N-BF-DST, N-BK-DST oder N-BS-DST zu befestigen und mit der notwendigen Vorspan- nung zu versehen. 2. Im Rahmen der vorgegebenen Wartungsintervalle sind die Gummipuffer auf korrekte Vorspannung und Zustand zu überprüfen und ggf.
Getriebe-Motoren mit angebauter Rücklaufsperre Die Rücklaufsperre - berührungsfreie Bauart F - sperrt den Getriebemotor in einer bestimmten Drehrichtung (Richtungsangabe bei Blick auf die Anbauseite des Getriebes). Anbau Die Rücklaufsperre ist an der Lüfterhaube bei eigenbelüfteten Motoren und am B-Lagerschild bei unbelüfteten Motoren angebracht. Auf der verlängerten Läuferwelle befindet sich der Innenring mit aufge- brachtem Klemmkörpereinsatz.
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Beschreibung: Die Rücklaufsperren F720-D und F721-D bestehen aus einem Innenring, einem Außenring mit Flansch, einem Käfig, der die einzeln angefederten, fliehkraftab- hebenden Klemmkörper trägt, sowie einem Abschlussdeckel. Die Freiläufe müssen so verwendet werden, dass der Innenring die Leerlaufbe- wegung ausführt. Die minimale Leerlaufdrehzahl sollte nicht unterschritten werden, damit die Klemmkörper sicher im berührungsfreien Drehzahlbereich arbeiten und der Vorteil der Fliehkraftabhebung genutzt werden kann.
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Montage: Bei der Montage ist stets darauf zu achten, dass kein Schmutz in den Freilauf gelangen kann. • Abschlussdeckel abschrauben. • Kontrolle der seitlich am Käfig befindlichen Federn auf einwandfreien Sitz. Ggf. mit Hilfe eines kleinen Schraubenziehers korrigieren. • Den Freilauf auf die Welle stecken. Die Passfeder beachten und Kräfte nur über den Innenring aufbringen.
Nach der Montage: Nach dem Einbau ist zu prüfen, ob sich der Freilauf in der geforderten Richtung ohne erhöhten Kraftaufwand leer durchdrehen lässt. Das dabei auftretende Schleppmoment, das im Freilauf entsteht, beträgt ca. 1/1000 seiner Drehmo- mentkapazität. Demontage: Bei der Montage ist stets darauf zu achten, dass kein Schmutz in den Freilauf gelangen kann.
Normmotoren Montage mit C-Kupplung (IEC und NEMA) Sicherheits- Anschluss- sowie Wartungsarbeiten dürfen nur unter Beachtung der Sicher- hinweise heitshinweise gemäß Seite 3 und 4 durchgeführt werden. Motorbe- Die Montage von Normmotoren der IEC-Baugrößen 56 bis 280 und NEMA festigung 56C bis 405TC mittels Anbauvariante „C“ ist gemäß folgendem Ablaufschema vorzunehmen: Montageverschluss 1 entfernen Klemmring bezüglich Spannschraube 2 nach Montageverschluss-...
Montage und Demontage der Schrumpfscheibe Die Schrumpfscheibe wird einbaufertig geliefert, sie sollte daher nicht ausein- andergebaut werden. Die Schrumpfscheibe darf nicht ohne eingebaute Welle verspannt werden! Montage und Demontag Drehstrom-Getriebe-(Motoren) der Schrumpfscheibe Im Bereich des Schrumpfscheibensitzes muss die Welle eingebaut bzw. die Zusatzmassbilder Nabe auf die Welle geschoben werden.
Zeitangaben nur als Richtwert betrachtet werden. Sie schließen im übrigen keine Verlängerung der Garantiefrist ein. Falls nach diesen Hinweisen vor Inbetriebnahme eine Demontage erforderlich wird, empfiehlt es sich, die nächstgelegene BAUER-Vertragswerkstatt oder die Vertretung einzuschalten. Auf alle Fälle sind die Anleitungen des Kundendienst-Handbuches zu beach- ten.
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• Messwert unter 5 Megohm: Trocknung ratsam Messwert etwa 1 Megohm: Untere zulässige Grenze • Trocknung der Wicklung durch Ständer-Stillstandsheizung ohne Demon- tage. Anschluss an stetig oder stufenweise verstellbare Wechselspannung bis max. ca. 20% der Nennspannung. Heizstrom max. 65% des Nennstromes laut Leistungsschild.