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Unsymmetrische Verbindungen (Z. B. Cinch); Bedienung; Laustärkeregler; Kalibration Des Abhörsystems - Spl 2612 Bedienungsanleitung

Dual channel volume control
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Rückseite

Unsymmetrische Verbindungen (z. B. Cinch)

Die Herstellung unsymmetrischer Verbindungen, beispielsweise von einem
CD-Player mit Cinch-Ausgängen oder zu einer Endstufe mit Cinch-Eingängen,
ist problemlos und ohne Adapter möglich. Wichtig ist die korrekte Polung der
drei XLR-Leiter. Verbindungen zu Cinch-Buchsen sind immer unsymmetrisch,
Verbindungen zu Klinkenbuchsen können sowohl symmetrisch als auch
unsymmetrisch sein. Wir empfehlen die Verwendung individuell konfigu-
rierter Kabel von XLR auf Cinch/Klinke, um auf Adapter verzichten zu können.
Diese sind im Fachhandel erhältlich. Mit der XLR-Pinbelegung (vorige Seite)
kann der Fachhändler das richtig konfigurierte Kabel zur Verfügung stellen.

Bedienung

Lautstärkeregler
Mit dem Volume-Potentiometer wird die Lautstärke beider Kanäle geregelt.
Das Potentiometer regelt die Audiosignale direkt, so dass keine signalverfäl-
schende Elektronik zum Einsatz kommt. Beispielsweise Regelschaltungen
aus VCAs, DACs etc. können größere Toleranzen zwischen den Kanälen und
höhere Verzerrungsneigungen aufweisen.
Kalibration des Abhörsystems
Der elektrische Pegel des Eingangssignals des Volume Controllers sowie die
Eingangsempfindlichkeit der Endstufen oder Aktivlautsprecher sollten abge-
stimmt werden, um eine ausgewogene Regelung mit dem Volume Controller
vornehmen zu können. Eine ungünstige Anpassung liegt z. B. vor, wenn mit
einer 10%-Reglerstellung bereits ein sehr hoher Abhörpegel erreicht wird.
Wichtig: Es kann laut werden bei der Messung, tragen Sie daher einen
Ohrschutz. Wir empfehlen die Messung mit einem Real Time Analyzer
(RTA) oder einem SPL-Meter vorzunehmen. Stellen Sie das Messgerät oder
-Mikrofon am Hörplatz auf. Erstellen Sie in der DAW eine Sound-Datei mit
Rosa Rauschen (engl. Pink Noise)und spielen Sie sie für die Messung ab.
Messen Sie jeweils nur einen Kanal (also einem Lautsprecher). Eine empfeh-
lenswerte Kalibration ist die Abgleichung auf 83 dB Schalldruckpegel
(=Sound Pressure Level, SPL) am Hörplatz, eine Referenzlautstärke, die
sehr verbreitet ist. Stellen Sie das Ausgangssignal der DAW fix auf 0 dB. Die
Eingangsempfindlichkeit der Endstufen/Aktivlautsprecher stellen Sie eben-
falls auf 0 dB. Stellen Sie nun den Lautstärkeregler so ein, dass der RTA oder
das SPL-Meter 83 dB beim Abspielen des Rosa Rauschens misst. Ideal ist, wenn
83 dB SPL oberhalb einer 50%-Position auf der Skala des Lautstärkereglers
erreicht werden. Notieren Sie den exakten Skalierungswert für 83 dB.
Sollten 83 dB SPL deutlich oberhalb 60-80% auf der Skalierung liegen,
verrigern Sie die Eingangsempfindlichkeit der Endstufen/Aktivlautsprecher
(Sie wählen dazu einen höheren dB-Wert). Umgekehrt erhöhen Sie die
Eingangsempfindlichkeit der Endstufen/Aktivlautsprecher, falls 83 dB
SPL bereits deutlich vor 60% erreicht werden. Sollte die Regelung an den
Endstufen/Aktivlautsprechern nicht reichen, können Sie den Pegel am
Ausgang des Wandlers verändern (etwa von 0 dB auf +4 oder -10 dB, sofern
solche Schalter vorhanden sind). Aus der DAW muss jedoch der Wandler
immer voll ausgesteuert werden.
Volume 2
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