11 Montagevorschriften und Tipps
2. Leerrohr(e) bis zum Montageort verlegen.
3. Montagehülse wie in nachfolgenden Kapiteln
beschrieben einbauen.
4. Leerrohr(e) leicht in die Montagehülse ste-
cken.
5. Anschlussleitung ausreichend lang in die Mon-
tagehülse führen.
Schwergängige Leitungszuführung bei au-
ßenwandseitigem Anschluss, da 90°-Bogen di-
rekt nach Solldurchbruch. Leitung vorsichtig
zuführen.
6. Leerrohr(e)/Anschlussleitung mit PU-Klebe-
schaum zur Montagehülse hin abdichten.
Platzierung von UP-Dosen
Netzwerke mit Stern-, Linien- und Ringto-
pologie zulässig. Verdrahtungen in UP-Dose
vornehmen.
Bei Verwendung von mehr als 2 Lüftungsgeräten
empfehlen wir die Raumluftsteuerung in eine bau-
seits bereitzustellende, tiefe Elektronik-Schalter-
dose einzubauen. Diese bietet ausreichend Platz
für den Anschluss der Leitungen mehrerer Gerä-
tepaare.
Vermeiden Sie:
• Disbalancen, die durch unterschiedliche Län-
gen der Steuerleitungen entstehen. Installati-
onsvorgaben bzgl. der Kabellängen und -typen
beachten.
• fehlerhafte Messwerte, zum Beispiel durch un-
geeigneten Montageort der Steuerung und ex-
ternen Sensoren oder durch Störeinflüsse wie
direkte Sonneneinstrahlung.
11.5 Beim Mauern/Dämmen beach-
ten
Die Montagehülse wird in PU-Klebeschaum oder
Dünnbettmörtel gesetzt.
• Den Verlegeuntergrund anfeuchten. Die Ver-
wendungsempfehlungen des Kleberherstellers
beachten.
• Montagehülse waagerecht, bündig mit der Au-
ßenwand ausrichten und gegen den Druck des
quellenden PU-Schaums sichern.
• Die Montagehülse mit geeigneten Unterlegkei-
len ausrichten, stützen und beschweren, um
Setzungen während des Aushärtens des PU-
Schaums zu vermeiden.
• Die Trocknungs-/Abbindezeit des Klebers laut
Herstellerangabe abwarten.
12
• Rechts und links zwischen den Mauersteinen
und der Montagehülse 10 mm Abstand lassen.
Dies vereinfacht das Verkleben/Ausschäumen.
Ggf. die Mauersteine kürzen.
• Danach die Mauerwerkslage bis auf die Höhe
der Montagehülse aufmauern.
• Spalt zwischen Mauerwerk und Montagehülse
und die Nuten an den Seitenflächen vollflächig
mit schwachexpandierendem PU-Klebeschaum
füllen.
• Zum Ausgleich von Steintoleranzen lassen sich
innenwandseitig kleinere Überstände bis
15 mm mit dem inneren Anputzrahmen über-
brücken. Alternativ können kleinere Überstände
außen mit der Außenabdeckung oder innen
durch Ausgleich des Abdeckrahmens korrigiert
werden.
ACHTUNG Gebäude-/Geräteschäden bei ver-
schmutztem Kondensatablauf. Anfallendes
Kondensat wird über einen in der Montagehülse
integrierten Kondensatablauf in die Außenabde-
ckung ausgeleitet und dort über eine Abtropf-
schiene abgeführt. Darauf achten, dass der Kon-
densatablauf beim und nach dem Einbau nicht
verschmutzt wird. Der Kondensatablauf muss je-
derzeit sichergestellt sein.
ACHTUNG: Laibungselemente nicht in Kombina-
tion mit einer Fassadenwärmedämmung 100 mm
Dicke verbauen.
11.6 Beim Verputzen beachten
ACHTUNG: Übergang zwischen Mauerwerk und
Montagehülse unbedingt mit Gewebe versehen,
um Risse aufgrund des Materialwechsels zum an-
grenzenden Mauerwerk zu vermeiden. Zusätzlich
zum Gewebe ist eine Haftputz-Spachtelung auf-
zutragen. Grundsätzlich liegen die Ausführung
und Qualität der Putzarbeiten in der Verantwor-
tung des ausführenden Putzunternehmers. Diese
muss dem aktuellen Stand und den anerkannten
Regeln der Technik entsprechen.
• Montagehülse generell mit einer Haftbrücke
und Armierungsgewebe einputzen.
• Auf ausreichende Putzstärke nach den gelten-
den Regeln der Technik achten:
außen min. 20 mm, innen min. 15 mm.
• Der Anputzrahmen darf nicht über die fertig ver-
putzte Wand überstehen
(ideal = bündig mit der Wand).
• Beim Verputzen des Anputzrahmens darauf
achten, dass die Laschen unter den Putz ragen.