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Service-Anleitung; Allgemeines; Öffnen Des Gerätes; Betriebsspannungen - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis

Service-Anleitung

Allgemeines

Die folgenden Hinweise sollen dem Elektronik-Techniker
helfen, am HM 203-5 auftretende Abweichungen von den
Solldaten zu korrigieren. Dabei werden anhand des Testpla-
nes erkannte Mängel besonders berücksichtigt.
genügende Fachkenntnisse sollte man jedoch keine Ein-
griffe im Gerät vornehmen.
und preiswert arbeitenden HAMEG-Servicein Abspruch zu
nehmen.
Er ist so nah wie IhrTelefon.
Nummer (ab 5.8.84 Vorwahl für Frankfurt: 069) 0611 /
679900 erhalten Sie auchtechnische Auskünfte. Wir emp-
fehlen, Reparatureinsendungen an HAMEGnur im Original-
karton vorzunehmen. (Siehe auch „Garantie", Seite M 2).
Öffnen des Gerätes
Löst man die zwei Schrauben am Gehäuse-Rückdeckel,
kann dieser nach hinten abgezogenwerden. Vorher ist die
Netzkabel-Steckdose ausdemeingebauten Kaltgerätestek-
ker herauszuziehen.'Hält man den Gehäusemantel fest,
läßt sich das Chassis mit Frontdeckel
schieben. Beim späteren Schließendes Gerätes ist darauf
zu achten, daß sich der Gehäusemantel
tig unter den Randdes Frontdeckels schiebt. Das gleiche
gilt auch für das Aufsetzen des Rückdeckels.
Warnung
Beim Öffnen Oder Schließen des Gehäuses,bei einer
Instandsetzung
Oder bei einem Austausch
muß das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt
sein. Wenn danach eine Messung,
Oder ein Abgleich am geöffneten Gerät unter Spannung
unvermeidlich
ist, so darf das nur durch eine Fachkraft
geschehen,
die mit den damit
vertraut
ist
Bei Eingriffen in den HM203-5 ist zu beachten, daß die
Betriebsspannung
der Bildröhre
Endstufen etwa 170 V beträgt. Solche Potentiale befin-
den sich an der Röhrenfassung
der
unteren
und
der
befindlichen
Leiterplatte.
an den Check-Leiste
aufder
terplatte
vorhanden.
Sie sind lebensgefährlich.
ist größte Vorsicht geboten. Ferner Wird darauf hinge-
wiesen,
daß
Kurzschlüsse
des Bildröhren-Hochspannungskreises
gen Defekt diverser Halbleiter
bewirken.
Aus dem gleichen Grund ist das Zuschalten
von Kondensatoren
an diesen Stellen bei eingeschalte-
tem Gerät sehr gefährlich.
Kondensatoren
im Gerät können noch geladen sein,
selbst
wenn das Gerät von allen Spannungsquellen
getrennt
wurde. Normalerweise
Ånderungenvorbehalten
Es ist dann besser, den schnell
Unter der Direktwahl-
nach vorn hinaus-
an allen Seiten rich-
von Teilen
eine Fehlersuche
verbundenen
Gefahren
ca. 2kV und die der
sowie auf der oberen,
direkt
neben
dem
Röhrenhals
Solche Potentiale sind ferner
unteren
und der oberen
an verschiedenen
den gleichzeiti-
und des Optokopplers
sind die Kondensato-
ren
6 Sekunden
aber bei defektem
chung
nicht
Abschalten
der Reihe
Leisten 1 Sekunde lang über 1kQ mit Masse (Chassis)
Ohne
verbunden
werden.
Größte Vorsicht ist mit dem Umgang der Strahlröhre
geboten. Der Glaskolben dad unter keinen Umständen
mit gehärteten
hitzt (Lötkolben!) Oder unterkühlt
den. Wir empfehlen
plosionsgefahr).

Betriebsspannungen

Außer den beiden Wechselspannungen für Bildröhrenhei-
zung (6,3V) und Komponenten-Tester bzw. Netztriggerung
(12V)werden im HM 203-5 acht Betriebsgleichspannungen
erzeugt. Sie sind alle elektronisch
+12V, +5V, -12V, +170V, -1900V,
Schaltung). Bis auf die 170V (X-Endstufe) und die Hoch-
spannung Sinddie anderen Betriebsspannungen nicht ein-
stellbar. 1mFalleeiner größeren Abweichung als
Sollwert muß ein Defekt vorliegen. Für die Korrektur der
beiden einstellbaren Spannungen befinden sich im Gerät
zwei Potentiometer
gemessen
an der Check-Leiste.
—1900V gegen Masse eingestellt.
Für die Messung der Hochspannung und der 22 V-Helltast-
versorgung (als Differenz zweier Spannungsmessungen
gegen Masse) darf nur ein genügend hochohmiges Voltme-
ter
(>IOMQ)
chende Spannungsfestigkeit
Verbindung mit einer Kontrolle der Betriebsspannungen
es empfehlenswert,
nungen zu überprüfen. Zu hohe Werte können oftmals die
Ursache
für sonst
werte sind in den Schaltbildern angegeben.
Maximale
und minimale
Für die Einstellung befinden sich auf der oberen Leiterplatte
Lei-
zwei 500kQ-Potentiometer
Daher
fen nur mit einem gut isolierten Schraubenzieher betätigt
werden (Vorsicht Hochspannung). Beide Trimmer sind von-
Stellen
einander abhängig. Daher müssen die Einstellungen even-
tuell mehrmals wiederholt werden. Nach dem Abgleich ist
zu kontrollieren, 0b der Strahl auch bei gedrückter
Taste verdunkelt werden kann. Richtig eingestellt. müssen
die im Testplan beschriebenen Forderungen erfüllt sein.

Astigmatismus

Auf der unteren Leiterplatte befindet sich ein 50kS2-Tritn-
mer, mit dem der Astigmatismus
nach
dem
Abschalten
Gerät
eine Belastungsunterbre-
auszuschließen
ist,
sollten
nach
alle Anschlüsse
Werkzeugen
berührt Oder örtlich
(Kältespray!)
das Tragen einer Schutzbrille
stabilisiert (+24V,
22V fürdie Helitast-
2.5kQ und 5kQ. Mit diesen werden,
genau
(siehe Abgleichplan).
verwendet
werden.
Auf
ist unbedingt zu achten. In
auch deren Brumm- bzw. Störspan-
unerklärliche
Fehler
Helligkeit
(siehe Abgleichplan). Sie dür-
bzw. das Verhäitnis
entladen.
Da
nach
dem
der Check-
über-
wer-
(lm-
2x
% vom
+170V
bzw.
dessen
ausrei-
ist
sein.
Die Maximal-
X.Y-
Sl
203-5
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