Nadeleinfädler
Mit dem integrierten Nadeleinfädler lässt sich der Faden schnell und ein-
fach einfädeln.
Um den integrierten Nadeleinfädler benutzen zu können, muss sich die
Nadel in der höchsten Stellung be昀椀nden. Drehen Sie das Handrad zu sich
hin, bis sich die Nadel in ihrer höchsten Stellung be昀椀ndet, oder drücken
Sie auf die Taste „Nadelstellung oben/unten". Außerdem wird empfohlen,
den Nähfuß abzusenken.
Verwenden Sie den Gri昀昀 (A), um den Nadeleinfädler ganz nach unten
•
zu ziehen. Die Metallführungen umschließen die Nadel. Ein kleiner
Haken wird dann durch das Nadelöhr (B) geführt.
•
Führen Sie den Faden von hinten über die Fadenführung (C) und unter
den kleinen Haken (D).
•
Lassen Sie den Nadeleinfädler sanft zurückschwingen. Der Haken
zieht den Faden durch das Nadelöhr und bildet eine kleine Schlinge
hinter der Nadel. Ziehen Sie die Fadenschlinge nach hinten aus der
Nadel heraus.
•
Heben Sie den Nähfuß an und legen Sie den Faden darunter.
•
Ziehen Sie ein Fadenende von ca. 15–20 cm aus dem Nadelöhr heraus.
Hierdurch wird verhindert, dass der Faden beim Nähbeginn aus der
Maschine gezogen wird.
Hinweis: Der Nadeleinfädler ist für Nadeln der Stärke 70–
110 vorgesehen. Er kann nicht für Nadeln der Stärke 60
oder kleiner, Wingnadeln oder Zwillingsnadeln verwendet werden. Das
manuelle Einfädeln ist auch beim Einsatz mancher optionaler
Zubehörteile notwendig. Zum manuellen Einfädeln ziehen Sie den Faden
von vorn nach hinten durch das Nadelöhr.
Nadeln
Die Qualität der Nadeln spielt eine entscheidende Rolle für das Ergebnis Ihrer Näharbeit. Verwenden Sie daher ausschließlich Qual-
itätsnadeln. Wir empfehlen Nadeln des Systems 130/705H. Das Nadelset, das Ihrer Maschine beiliegt, enthält Nadeln der am häu昀椀g-
sten verwendeten Stärken.
Achten Sie darauf, dass Sie immer eine für das Garn geeignete Nadel verwenden. Für dickeres Garn ist eine Nadel mit
größerem Öhr erforderlich. Ist das Nadelöhr zu schmal für das Garn, funktioniert der Nadeleinfädler möglicherweise nicht.
Universalnadel
Universalnadeln haben eine leicht abgerundete Spitze und sind in verschiedenen Größen erhältlich. Sie
eignen sich zum allgemeinen Nähen mit vielen Sto昀昀arten und -stärken.
Stretchnadeln
Stretchnadeln haben eine runde Spitze und ein spezielles Öhr, das bei elastischen Sto昀昀en das Übersprin-
gen von Stichen verhindert. Geeignet für Stricksto昀昀e, Badekleidung, Fleece, Kunstleder und auch Kunst-
veloursleder.
Jeansnadel
Bei Jeansnadeln ist die Spitze sehr scharf, damit sie dichtgewebte Sto昀昀e durchdringen können, ohne dabei
zu verbiegen. Geeignet für Segeltuch, Jeans und Mikrofasersto昀昀e.
Sticknadel
Sticknadeln zeichnen sich durch eine leicht abgerundete Spitze aus sowie ein etwas größeres Öhr und sind
daher besonders schonend zu Garn und Material. Zum Erstellen von Freihandnähe昀昀ekten oder Ziernähten
mit Metallic- und anderem Spezialgarn.
Wingnadel
Wingnadeln sind seitlich mit breiten Ansätzen ausgestattet, die beim Nähen von Hohlsaumstichen Lochef-
fekte in den Naturfasersto昀昀 stechen.
Um beim Nähen dicker Sto昀昀e Nadelbruch zu verhindern, nähen Sie ausschließlich mit mittlerer/niedriger Nähgeschwind-
igkeit und der empfohlenen Nadel.
14 – V orbereitungen
Deutsch
A
B
D
C