Betrieb
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Betrieb
6.1
Zustand des Key-in-Pocket-Systems nach dem Einschalten
Beim Anlauf oder nach einem Neustart (Spannungsversorgung ausschalten - einschalten)
der Sicherheitssteuerung ist der Zustand des Key-In-Pocket-Systems unbekannt. In diesen
Fällen ist eine bewusste Bedienerhandlung erforderlich, um einen Funktionstest auszufüh-
ren und den Zustand des Key-In-Pocket-Systems zu bestätigen. Hierzu muss eine Person
einen Ein- und Austragevorgang gegebenenfalls einschließlich Toter-Winkel-Prüfung aus-
führen.
6.2
Ablauf einer gültigen Ein- und Austragung inklusive Toter-
Winkel-Prüfung
Der Ablauf ist für jeden Zugangspunkt einer Anlage identisch. Bei einem Zugangspunkt
handelt es sich um eine Schutztür, an der sich außen mindestens ein PITreader und ein
Taster zum Ein- und Austragen befindet.
Um die Anlage betreten zu können, muss sich eine Person mit ihrem Transponder in die
gemeinsame interne Anmeldeliste eintragen. Nach dem Verlassen der Anlage muss sich
eine Person mit ihrem Transponder aus der gemeinsamen internen Anmeldeliste austra-
gen. Solange irgendein Transponder in der Anmeldeliste eingetragen ist, kann der Maschi-
nenstart nicht ausgeführt werden.
Wenn in der Anlage ein von außen nicht einsehbarer Gefahrenbereich (= Toter Winkel) vor-
handen ist, muss die Person mit dem Transponder, der als letzter verbliebener Transpon-
der in der internen Anmeldeliste eingetragen ist, eine Toter-Winkel-Prüfung ausführen und
bestätigen. Die Person kann sich andernfalls nach dem Verlassen des Gefahrenbereichs
nicht aus der internen Anmeldeliste austragen und die (Wieder-)Anlaufsperre bleibt akti-
viert.
Im folgenden Beispiel ist der prinzipielle Ablauf bei einer Ein- und Austragung an einem Zu-
gangspunkt des Key-in-Pocket-Systems beschrieben. Das Beispiel verfügt über zwei Zu-
gangspunkte und einen toten Winkel im Gefahrenbereich.
Systembeschreibung Wartungssicherung Key-in-Pocket
1006613-DE-02
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