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Toter-Winkel-Prüfung - Pilz Key-In-Pocket Systembeschreibung

Wartungssicherung befehls- und meldegeräte
Inhaltsverzeichnis
Beschreibung
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Programmteil der Sicherheitssteuerung zur Auswertung der Authentifizierungsdaten ei-
nes Transponders
Hierzu gehören:
– Security-ID eines Transponders
– Seriennummer eines Transponders
– Berechtigung eines Transponders
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Taster an der Außenseite des Zugangspunkts
Der Taster dient zum Eintragen eines Transponders in die interne Anmeldeliste und zum
Austragen eines Transponders aus der internen Anmeldeliste.
Der Taster muss an einen FS-Eingang der Sicherheitssteuerung angeschlossen werden.
}
Anzeigeelement an der Außenseite des Zugangspunkts
Über das Anzeigeelement wird angezeigt, ob der Transponder mit Security-ID und Seri-
ennummer in der internen Anmeldeliste enthalten ist; d. h. das Anzeigeelement leuchtet,
wenn der Transponder in die interne Anmeldeliste eingetragen wurde.
5.3
Toter-Winkel-Prüfung
Wenn im Innenbereich einer Anlage (Gefahrenbereich) ein Bereich vorhanden ist, der von
keinem Zugangspunkt und keiner Bedienstation (z. B. Bedienpult mit/ohne Anzeigegerät)
einsehbar ist (toter Winkel), kann der Bereich überprüft werden, indem eine Toter-Winkel-
Prüfung ausgeführt wird.
Für die Toter-Winkel-Prüfung muss an einer geeigneten Stelle ein Taster zur Bestätigung
der Prüfung und ggf. ein zusätzlicher PITreader angebracht werden.
Die letzte Person, die sich im Innenbereich der Anlage befindet, muss den toten Winkel vi-
suell überprüfen, sich gegebenenfalls mit ihrem Transponder zur Toter-Winkel-Prüfung
identifizieren und die Prüfung über den Taster bestätigen.
So lange die Toter-Winkel-Prüfung nicht ausgeführt wurde bzw. die Überprüfung nicht be-
stätigt wurde und ein Transponder in der Anmeldeliste eingetragen ist, verhindert das Key-
in-Pocket-System den (Wieder-)Anlauf der Anlage.
Toter-Winkel-Prüfungen können parallel oder seriell verwendet werden. Abhängig von der
Anwendung muss sich die Auswahl des Verfahrens aus der Risikoanalyse ergeben. Die
Auswahl des Verfahrens und deren korrekte Umsetzung liegt in der Verantwortung des An-
wenders.
}
Toter-Winkel-Prüfung bei paralleler Auswertung
Die parallele Auswertung kann eingesetzt werden, wenn die Reihenfolge der Toten-Win-
kel-Prüfungen auf die Sicherheit keinen negativen Einfluss hat.
Die Toter-Winkel-Prüfungen können im Anwenderprogramm in beliebiger Reihenfolge
ausgeführt werden.
}
Toter-Winkel-Prüfungen bei serieller Auswertung
Die serielle Auswertung muss eingesetzt werden, wenn ausschließlich durch eine be-
stimmte Reihenfolge der Toten-Winkel-Prüfungen sichergestellt werden kann, dass sich
keine Person mehr unentdeckt in der Anlage befindet.
Bei der seriellen Auswertung muss erst eine Toter-Winkel-Prüfung bestätigt werden, be-
vor die jeweils nachfolgende Toter-Winkel-Prüfung aktiviert wird.
Systembeschreibung Wartungssicherung Key-in-Pocket
1006613-DE-02
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