Beschreibung
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Beschreibung
5.1
Funktionsweise
Der Gefahrenbereich von Anlagen/Maschinen wird häufig mit Schutzzäunen gesichert. Ab-
hängig von der Anwendung kann der Zugang zum Gefahrenbereich über einen Zugangs-
punkt oder mehrere Zugangspunkte von außen begehbar gemacht werden. Ein Zugangs-
punkt besteht aus einer Schutztür, an der außen ein PITreader inklusive Taster zum Ein-
und Austragen angebracht ist. Bei einem Zugangspunkt kann es sich beispielsweise um ei-
ne Schutztür mit/ohne Zuhaltung handeln.
Bei Verwendung des Key-in-Pocket-Systems darf eine Person den Gefahrenbereich einer
Anlage/Maschine nur dann betreten, wenn sie sich von außen an einem Zugangspunkt mit
ihrem Transponder am Key-in-Pocket-System in die interne Anmeldeliste einträgt. Der
Transponder muss über eine gültige Berechtigung verfügen. Beim Eintragen wird die Secu-
rity-ID und Seriennummer eines Transponders in eine interne Anmeldeliste eingetragen.
Die interne Anmeldeliste kann bei Verwendung einer Sicherheitssteuerung PNOZmulti ma-
ximal 20 Einträge verwalten.
Die interne Anmeldeliste kann bei Verwendung einer Sicherheitssteuerung des Automati-
sierungssystems PSS 4000 maximal 21 Einträge verwalten.
Beim Verlassen der Anlage muss sich die Person am Zugangspunkt mit ihrem Transponder
aus der Anmeldeliste austragen. So lange ein Transponder in der Anmeldeliste eingetragen
ist, verhindert das Key-in-Pocket-System den (Wieder-)Anlauf der Anlage.
Für einen Bereich im Gefahrenbereich einer Anlage/Maschine, der von einem Zugangs-
punkt und einer Bedienstation (z. B. Bedienpult mit/ohne Anzeigegerät) nicht einsehbar ist
(toter Winkel), kann eine Toter-Winkel-Prüfung vorgesehen werden. Sie finden weitere In-
formationen unter
Systembeschreibung Wartungssicherung Key-in-Pocket
1006613-DE-02
Toter-Winkel-Prüfung [
16].
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