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Pilz PSS 4000 Systembeschreibung
Pilz PSS 4000 Systembeschreibung

Pilz PSS 4000 Systembeschreibung

Automatisierungssystem pss 4000-firmware v1.28.x
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Inhaltsverzeichnis
Automatisierungssystem PSS 4000
PSS 4000-Firmware V1.28.x
Systembeschreibung-1001467-DE-35
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Inhaltszusammenfassung für Pilz PSS 4000

  • Seite 1 Automatisierungssystem PSS 4000 PSS 4000-Firmware V1.28.x Systembeschreibung-1001467-DE-35...
  • Seite 2 Formulierung dieses Dokuments gewählt. Es wird versichert, dass alle Personen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt betrachtet werden. Alle Rechte an dieser Dokumentation sind der Pilz GmbH & Co. KG vorbehalten. Kopien für den innerbetrieblichen Bedarf des Benutzers dürfen angefertigt werden. Hinweise und An- regungen zur Verbesserung dieser Dokumentation nehmen wir gerne entgegen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Sicheres Netzwerk ........................47 Grundlagen PSSu-Systeme ....................48 Aufbau............................49 Modulanordnung ........................52 Modulbezeichnungen ........................54 Modulbus PSSu ........................56 Basismodule..........................57 Anschlüsse auf den Basismodulen ...................58 5.6.1 Anschlussebenen bei Ein-/Ausgabemodulen................59 5.6.2 Farbkennzeichnung der Anschlussebenen ................60 Anschlüsse auf den Kompaktmodulen..................61 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 4 Verhalten der FS-Ausgänge......................121 7.15.2.1 FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Ausgänge des PSS u2-Systems".......121 7.15.2.2 FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Ausgänge des Elektronikmoduls" ......125 7.15.2.3 FS-Ausgänge als Hilfsausgänge....................128 7.15.3 Verhalten der ST- und FS-Eingänge..................128 Ethernet ...........................129 Auto-IP-Mechanismus.......................129 Ethernet-Schnittstelle ........................130 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 5 SafetyNET p Scheduling-Modus ....................193 9.10 Netzwerk ohne Router ......................194 9.11 Netzwerk mit Routern........................196 9.11.1 Systemvariable PILZ_SNP_MULTICAST_TTL.................198 9.12 SafetyNET p via WLAN......................200 9.13 Optimierung der Verfügbarkeit im SafetyNET p................202 9.14 Datenaustausch verhindern bei Projekten mit identischem Projektnamen .......203 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 6 Adressendarstellung von Raw UDP-Adressen .................258 10.4.7.1 Adressendarstellung von Sendedaten ..................258 10.4.7.2 Adressendarstellung von Empfangsdaten ................258 10.4.8 Datenkonsistenz bei Raw UDP ....................259 10.5 UDP-Kommunikation mittels Bausteinen ..................260 10.5.1 Systemteil "IP-Verbindungen" ....................262 10.5.2 IP-Schnittstellen für die UDP-Kommunikation................263 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 7 Datenkonsistenz bei PROFIsafe ....................321 10.8 EtherNet/IP Adapter ........................322 10.8.1 Systemteil "EtherNet/IP Adapter"....................324 10.8.2 EtherNet/IP Adapter-Verbindungen ..................325 10.8.3 Datenaustausch über EtherNet/IP ....................326 10.8.3.1 Daten senden und Daten empfangen ..................326 10.8.3.2 Virtuelle Module für Sendedaten....................327 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 8 Grundlagen zu Tasks ........................372 11.3.1 Task-Eigenschaften ........................373 11.3.2 Ausführung der Tasks .......................374 11.3.3 Default-Konfiguration der Tasks....................378 11.4 Regeln der I/O-Zuordnung innerhalb eines PSS 4000-Projekts ..........379 11.5 Regeln der I/O-Zuordnung zwischen PSS 4000-Projekten............383 11.6 Datenkonsistenz........................387 11.6.1 Konsistenzbereiche........................388 11.6.1.1 Konsistenzbereiche bei Geräten der Generation 1 ..............388 11.6.1.2...
  • Seite 9 Projekt-Download........................411 11.10.1 Direkter Projekt-Download ......................411 11.10.2 Indirekter Projekt-Download......................417 11.11 Versiegelte FS-Bausteine ......................419 Funktionsweise ........................420 12.1 Kommunikation zwischen PAS4000 und PSS 4000-Geräten ...........420 12.1.1 Punkt-zu-Punkt-Verbindung herstellen ..................421 12.1.2 Fernverbindung herstellen ......................422 12.2 Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts ..........423 12.2.1 Ablaufdiagramm ........................424 12.2.2...
  • Seite 10 12.8.2.5 ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand ..............515 12.8.2.6 ST-Modul mit Ausgangsstörung im RUN-Zustand ..............516 12.8.2.7 ST-Ausgangsmodul mit Modulstörung im STOP-Zustand ............517 12.8.2.8 ST-Modulbus PSS u2 mit Störung im STOP-Zustand ..............518 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 10 1001467-DE-35...
  • Seite 11 Bewusste Bedienerhandlung zur Übernahme der Namensgebungsdaten und/oder des Ge- räteprojekts ..........................12.13.4 Recovery-Modus ........................575 12.14 Ursprung-Reset.........................576 12.14.1 Auswirkungen eines Ursprung-Resets..................577 12.14.1.1 Auswirkungen auf ein PSS 4000-exklusives Gerät..............578 12.14.1.2 Auswirkungen auf ein PSS 4000-funktionsbereites Gerät ............579 12.14.2 Ursprung-Reset ausführen......................580 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 11 1001467-DE-35...
  • Seite 12 Wartung, Instandhaltung, Außerbetriebsetzung ..............636 14.1 Wartung und Instandhaltung .....................636 14.2 Außerbetriebsetzung.........................637 OPC Server (classic) ......................638 15.1 Überblick ...........................638 15.1.1 Aufbaumöglichkeiten.........................640 15.1.2 OPC-Eigenschaften ........................642 15.2 Systemvoraussetzungen......................643 15.2.1 PC mit Microsoft Windows Betriebssystem................643 15.3 Lizenzierung..........................644 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 12 1001467-DE-35...
  • Seite 13 Zuordnung von Datentypen.......................715 16.7.1 Zugriff auf Daten im PSS 4000-Namensraum................716 16.7.2 Besonderheiten beim Zugriff auf Arrays im Namensraum ............716 16.8 Netzwerkdaten (OPC Server UA) .....................717 Grundlagen der Diagnose .....................719 17.1 Diagnoseliste..........................721 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 13 1001467-DE-35...
  • Seite 14 18.2.6 ST-Resource ..........................771 18.3 Datentypen im PSS 4000-Namensraum ...................773 Anhang ............................774 19.1 Werkseitige Voreinstellungen für Port-Nummern verschiedener Dienste .........774 19.2 Werkseitige Voreinstellungen für Netzwerkparameter ..............775 19.3 Netzwerkdaten ..........................776 Glossar ............................777 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 14 1001467-DE-35...
  • Seite 15: Einführung

    Die Dokumentation ist gültig für das Automatisierungssystem PSS 4000. Sie gilt, bis eine neue Dokumentation erscheint. Die aktuelle Dokumentation steht im Download-Bereich der Pilz Homepage zur Verfügung (www.pilz.de -> Downloads). Im vorliegenden Dokument wird an manchen Stellen der Begriff "PSS 4000" als Kurzform für "Automatisierungssystem PSS 4000"...
  • Seite 16: Zeichenerklärung

    Der Hinweis kennzeichnet außerdem besonders wichtige Text- stellen. INFO liefert Anwendungstipps und informiert über Besonderheiten. In Vorbereitung Die Funktion oder Beschreibung ist noch nicht verfügbar. Es handelt sich hierbei um keine sicherheitsrelevanten Funktionen oder Be- schreibungen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 16 1001467-DE-35...
  • Seite 17: Automatisierungssystem Pss 4000

    Vernetzung auf Leitebene für jede Stufe der Automatisierung eingesetzt wer- den. Das Automatisierungssystem PSS 4000 steht für nicht sicherheitsgerichtete Funktionen (ST-Funktionen) und sicherheitsgerichtete Funktionen (FS-Funktionen) bei Steuerungsauf- gaben, Motion Control und Visualisierungsaufgaben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 17 1001467-DE-35...
  • Seite 18: Safetynet P

    Bei Bedarf kann auf diese Weise die Aufteilung der Automatisierungsaufgaben in dezentrale und weitgehend unabhängige Funktionseinheiten umgesetzt werden. Eine derartige Architektur bietet hauptsächlich Vorteile in Bezug auf Wiederverwendung, Modifi- kation und Verfügbarkeit der Funktionseinheiten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 18 1001467-DE-35...
  • Seite 19: Geräte Im Automatisierungssystem Pss 4000

    Geräte, die ausschließlich über PSS 4000-Funktionalität verfügen (z. B. Kopfmodule von PSSu-Systemen) werden als PSS 4000-exklusive Geräte bezeichnet. PSS 4000-exklu- sive Geräte werden unterteilt in – Geräte der Generation 1 Zu den Geräten der Generation 1 zählen die PSSu-Systeme und PSS67-Geräte. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 19 1001467-DE-35...
  • Seite 20 Dies sind Geräte, auf denen die PSS 4000-Firmware installiert ist. – PSS 4000-geeignete Geräte Dies sind Geräte, auf denen die PSS 4000-Firmware nicht installiert ist, auf denen die PSS 4000-Firmware jedoch installiert werden kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 20 1001467-DE-35...
  • Seite 21: Systemteile

    Welche Systemteile auf einem PSS 4000-exklusiven Gerät oder PSS 4000-funktionsberei- ten Gerät zur Verfügung stehen ist geräteabhängig. Sie finden die Angaben für PSS 4000- exklusive Geräte und PSS 4000-funktionsbereite Geräte von Pilz in der Bedienungsanlei- tung des verwendeten Geräts. Übersicht über die verfügbaren Systemteile Ressourcen –...
  • Seite 22 Übersicht über die Systemteile von Geräten der Generation 1 Produkt PSSu H PLC1 FS DP SN SD PSSu H PLC1 FS SN SD (-T)(-R) PSSu H PLC2 FS SN SD (-T) PSSu H PLC1 FS SN SD M12 (-T)(-R) PSSu H m F DP SN SD PSSu H m F DPsafe SN SD PSSu H m F DP ETH SD PSSu H FS SN SD(-T)(-R) PSSu H FS2 SN SD(-T) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 22 1001467-DE-35...
  • Seite 23 Systemteile verwendet werden. Übersicht über die Systemteile von Geräten der Generation 2 Produkt PSS u2 P42 F/S -R PSS u2 P12 F/S -R Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 23 1001467-DE-35...
  • Seite 24 Damit ein PC, auf dem eine PSS 4000-Firmware-Version ≥ 1.25.0 installiert ist, ein Geräte- projekt für einen PSS 4000 OPC Server (classic) ausführt, muss im Projekt für den PC eine Firmware-Version < 1.25.0 konfiguriert sein. D. h. alte Projekte können auf dem PC weiter- hin ausgeführt werden.
  • Seite 25: Pss 4000-Exklusive Geräte

    Die Leistungsklasse entscheidet über die grundsätzliche Funktionalität eines Geräts. Die folgenden Leistungsklassen werden unterschieden: PSS 4000 I/O (Abkürzung: I/O) PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe. Es gibt PSSu-Systeme, für die die Leistungsklasse "Dezentrales System PSSu I/O" dokumentiert ist. Aus Sicht von PSS 4000 entspricht dies der Leistungsklasse PSS 4000 I/O.
  • Seite 26 PSS u2-Systeme können zusammengestellt werden für sicherheitsgerichtete Aufgaben Bei der Auswahl der Module muss auf Failsafe-Module (FS-Module) zurückgegriffen wer- den. nicht sicherheitsgerichtete Aufgaben Bei der Auswahl der Module können Standard-Module (ST-Module) eingesetzt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 26 1001467-DE-35...
  • Seite 27: Pss 4000-Funktionsbereite Geräte

    Die Konfiguration eines PSS u2-Systems erfolgt im PSS u2-Modul-Editor von PAS4000. 2.1.3.4 PSS 4000-funktionsbereite Geräte Auf verschiedenen Bedienterminals PMI von Pilz ist im Auslieferungszustand die PSS 4000-Firmware vorinstalliert. Durch die vorinstallierte PSS 4000-Firmware zählen die- se Bedienterminals zu den "PSS 4000-funktionsbereiten Geräten" von Pilz. Diese Bedien- terminals verfügen dadurch beispielsweise über die Systemteile OPC-Server UA und Dia-...
  • Seite 28: Pas4000

    Im PSS u2-Modul-Editor werden die benötigten PSS u2-Systeme zusammengestellt und konfiguriert. I/O-Zuordnungs-Editor Im I/O-Zuordnungs-Editor wird die Verbindung zwischen Anwenderprogramm und Hard- ware hergestellt. IL-Editor Im IL-Editor wird das Anwenderprogramm in der Programmiersprache Anweisungsliste (IL) programmiert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 28 1001467-DE-35...
  • Seite 29: Diagnose

    Systemdiagnose Diagnose der Hardware und Firmware, auch von Fehlern in der Hardware-Konfiguration oder im Anwenderprogramm. Die Systemdiagnose wird komplett von Pilz zur Verfügung gestellt. Es sind geringe An- passungen durch den Anwender möglich, z. B. Eingabe von Zusatzinformationen für die Ortsinformation.
  • Seite 30: Opc-Server

    PSS 4000-Firmware wird ein PC zu einem "PSS 4000-funktionsbereiten Gerät von Fremd- herstellern" und ein Bedienterminal PMI zu einem "PSS 4000-funktionsbereiten Gerät von Pilz" (siehe Systemübersicht [ 19]). Im Automatisierungssystem PSS 4000 werden die beiden OPC-Standards "OPC Classic" und "OPC UA" unterschieden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 30 1001467-DE-35...
  • Seite 31: Modularität Bei Pss 4000

    – schneller Überblick über die gesamte Anlage bei Fehlerdiagnose, Inbetriebnahme/ Wiederinbetriebnahme und bei Modifikation Vorteile auf unterster Automatisierungsebene – autarke Inbetriebnahme dezentraler Funktionseinheiten – erhöhte Verfügbarkeit (kein "Single Point of Failure") Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 31 1001467-DE-35...
  • Seite 32: Skalierbarkeit Der Geräte

    Mit vertikaler Skalierung kann man bei PSS 4000 z. B.: – die Leistungsklasse eines PSSu-Systems nachträglich anpassen, indem ein Kopfmo- dul anderer Leistungsklasse verwendet wird – ein modular aufgebautes PSS 4000-exklusives Gerät mit I/O-Modulen nachträglich erweitern und anpassen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 32 1001467-DE-35...
  • Seite 33: Modularisierung In Der Programmierung

    Automatisierungssystem PSS 4000 2.2.3 Modularisierung in der Programmierung Bei PSS 4000 können Steuerungsaufgaben über eine ganze Anlage verteilt werden. Die Architektur der Anlage kann somit entlang der Aufgabenstellung modularisiert werden. Die- se Modularisierung betrifft nicht nur den modularen Aufbau von PSS 4000-exklusiven Gerä- ten und die Vernetzung sondern auch das Anwenderprogramm.
  • Seite 34: Sicherheit

    Bei Einsatz von Geräten der Generation 1 (PSSu-Systeme, PSS67-Geräte): Installationsrichtlinien PSSuniversal Bei Einsatz von Geräten der Generation 2 (PSS u2-Systeme): Installationsrichtlinien PSS u2 im Automatisierungssystem PSS 4000 Online-Hilfe von PAS4000 Es gelten die bei Drucklegung aktuellen Normen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 34 1001467-DE-35...
  • Seite 35: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Bei Anlagen zur Personenbeförderung sind bei einem Anlagenstillstand, der durch einen Fehler bedingt ist, geeignete Maßnahmen zur Evakuierung zu treffen oder unabhängige Bergungseinrichtungen zu installieren. Elektrisch zu entriegelnde abgeschlossene Räume sind mit Notentriegelungen zu verse- hen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 35 1001467-DE-35...
  • Seite 36 – Ein Lichtvorhang kann durch den Materialtransport unterbrochen werden, sofern eine Muting-Funktion mit den zugehörigen Komponenten vorhanden ist (z. B. Muting-Sen- soren einschließlich Ansteuerung und Muting-Überwachung der Muting-Sensoren durch z. B. einen Muting-Baustein im Anwenderprogramm). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 36 1001467-DE-35...
  • Seite 37: Safety Integrity Level (Sil) Und Performance Level (Pl)

    PL e (Cat. 4) nach EN ISO 13849-1 oder SIL 3 nach EN/IEC 62061. Die entsprechen- den technischen Daten der Module, die für eine Risikobeurteilung benötigt werden, sind in der jeweiligen Bedienungsanleitung des Moduls enthalten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 37 1001467-DE-35...
  • Seite 38: Allgemeine Sicherheitsbetrachtungen

    Ein fehlerhaftes Anwenderprogramm kann die Sicherheit des gesamten Prozesses zunich- temachen! Definieren Sie für die Gesamtheit der Maschine, für alle Lebensdauerphasen und den ge- samten Sicherheitslebenszyklus die Sicherheitsanforderungen und wie sie technisch und organisatorisch realisiert werden sollen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 38 1001467-DE-35...
  • Seite 39: Fremdhersteller-Lizenzinformationen

    In den Produkten ist Open Source-Software enthalten, deren Nutzungsbedingungen den Einsatzbereich der Produkte zusätzlich einschränken können. Bitte beachten Sie unbedingt die Fremdhersteller-Lizenzinformationen. Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Produkts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 39 1001467-DE-35...
  • Seite 40: Qualifikation Des Personals

    Vorschriften zur Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut sind, den Abschnitt Sicherheit in dieser Beschreibung gelesen und verstanden haben und mit den für die spezielle Anwendung geltenden Grund- und Fachnormen vertraut sind. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 40 1001467-DE-35...
  • Seite 41: Failsafe Ein-/Ausgänge

    Ausschalttests für eingeschaltete Ausgänge Einschalttests für ausgeschaltete Ausgänge Test auf Querschluss zwischen den Ausgängen Testtaktung zur Querschlusserkennung bei Eingängen Verdrahtungshinweise und Anschlussbeispiele finden Sie in den Bedienungsanleitungen oder den Datenblättern der Ein-/Ausgabemodule. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 41 1001467-DE-35...
  • Seite 42: Security

    Ausnutzen einer Schwachstelle in einer Schicht durch eine Maßnahme in einer anderen Schicht unterbunden oder erschwert werden. Generell wird beim Defense-in-Depth-Konzept ein Angriff dadurch erschwert, dass der Angreifer unterschiedliche und unabhängige Verteidigungsmechanismen nacheinander umgehen muss. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 42 1001467-DE-35...
  • Seite 43 Abb.: Rollen und Verantwortlichkeiten im Defense-in-Depth-Schalenmodell Security Incident Management Sollte eine Security-Schwachstelle im Produkt vorhanden sein, wird diese in einem Securi- ty-Advisory veröffentlicht. Sie finden die Security Advisories unter www.pilz.com/security. Dort können Sie auch Security-Probleme melden. Implementierte und erforderlichen Security-Maßnahmen Im Folgenden werden implementierte und erforderlichen Security-Maßnahmen beschrie-...
  • Seite 44: Allgemein Erforderliche Security-Maßnahmen

    Daten mit Geräten im PSS 4000-Projekt austauschen – Rechner einschließlich OPC-Clients – Rechner, auf dem der PSS 4000 OPC Server UA installiert ist – Gerät, das als SNTP-Server verwendet wird Prüfen Sie bei Geräten und Software-Tools ohne automatische Update-Funktion regel- mäßig, ob vom jeweiligen Hersteller Updates zur Verfügung gestellt werden.
  • Seite 45: Security-Maßnahmen Des Tools Pas4000

    Prüfen Sie regelmäßig unter www.pilz.com/security, ob ein neues Security Advisory für das Produkt veröffentlicht wurde und ergreifen Sie die erforderlichen Gegenmaßnahmen. Installieren Sie zeitnah Updates, die von Pilz zur Verfügung gestellt werden (z. B. Firm- ware-Updates für Kopfmodule, Elektronikmodule). Dies gilt insbesondere, wenn Security- Schwachstellen behoben wurden.
  • Seite 46: Security-Maßnahmen Für Das Projekt

    Prüfen Sie regelmäßig unter www.pilz.com/security, ob ein neues Security Advisory für das Tool PAS4000 veröffentlicht wurde und ergreifen Sie die erforderlichen Gegenmaß- nahmen. Installieren Sie zeitnah Updates, die von Pilz für das Tool PAS4000 zur Verfügung ge- stellt werden. Dies gilt insbesondere, wenn Security-Schwachstellen behoben wurden. Security-Maßnahmen für das Projekt Implementierte Security-Maßnahmen...
  • Seite 47: Sicheres Netzwerk

    Schutz vor Schadsoftware zu installieren (Stichwort "Endpoint Protection"); dies kann zum Beispiel ein Virenscanner sein. Es wird empfohlen, auch auf Rechnern und PMIs, auf denen ein PSS 4000 OPC Server installiert ist, eine geeignete Lösung zur Erkennung und zum Schutz vor Schadsoftware zu installieren (Stichwort "Endpoint Protection");...
  • Seite 48: Grundlagen Pssu-Systeme

    PSS 4000-exklusives Gerät in modularer Bauform. Welche Systemteile auf einem Gerät zur Verfügung stehen ist geräteabhängig (siehe Systemteile [ 21]). Sie finden die Angaben auch in der Bedienungsanleitung des ver- wendeten Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 48 1001467-DE-35...
  • Seite 49: Aufbau

    Die Leistungsklasse entscheidet über die grundsätzliche Funktionalität eines Geräts. Die folgenden Leistungsklassen werden unterschieden: PSS 4000 I/O (Abkürzung: I/O) PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe. Es gibt PSSu-Systeme, für die die Leistungsklasse "Dezentrales System PSSu I/O" dokumentiert ist. Aus Sicht von PSS 4000 entspricht dies der Leistungsklasse PSS 4000 I/O.
  • Seite 50 Grundlagen PSSu-Systeme PSS 4000 I/O+ (Abkürzung: I/O+): PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe mit Vorverarbeitung der I/O-Signale. Die Leistungsklasse PSS 4000 I/O+ ist ausschließlich bei PSS 4000-exklusiven Geräten der Generation 2 (PSS u2-Systeme) verfügbar. PSS 4000 multi (Abkürzung: multi) PSS 4000-exklusives Gerät mit Funktionalität einer Sicherheitskleinsteuerung Es gibt PSSu-Systeme, für die die Leistungsklasse "Steuerungssystem PSSu multi"...
  • Seite 51 Gehäuse. Die Verdrahtung erfolgt über mehrpolige Stecker mit Fe- derkraftklemmen, die auf die Stiftleisten des Moduls gesteckt werden. Kompaktmodule benötigen keine Basismodule dienen zum Anschluss der Feldverdrahtung kommunizieren mit dem Kopfmodul über den Modulbus Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 51 1001467-DE-35...
  • Seite 52: Modulanordnung

    Das System wird auf der Montageschiene mit Befestigungselementen am Systemanfang und am Systemende befestigt. Je nach Schwing- und Schockbeanspruchung stehen fol- gende Endwinkel zur Verfügung: – Kunststoffausführung (Standard) – Metallausführung (bei erhöhter Beanspruchung) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 52 1001467-DE-35...
  • Seite 53 Grundlagen PSSu-Systeme Anordnung der Befestigungselemente Endwinkel Abschlussplatte (bei Bedarf in Metallausführung) (mit integriertem Endwinkel) Kopfmodul Eingabemodule/Ausgabemodule (mit integrierter (bei Bedarf: Spannungsversorgung) mit Spannungsversorgungsmodulen zur Potentialtrennung) bei Bedarf: zusätzlicher Endwinkel in Metallausführung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 53 1001467-DE-35...
  • Seite 54: Modulbezeichnungen

    (für kabelgebundene Unterteilung) Das Zubehör des PSSu-Systems ist mit PSSu A... (von englisch "Accessory") gekenn- zeichnet. PSSu-Module stehen als unterschiedliche Produkttypen zur Verfügung: Grundtyp PSSu-Module in Grundausführung werden als Grundtyp-Module bezeichnet (z. B. PSSu E F DI OZ 2). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 54 1001467-DE-35...
  • Seite 55 PSSu E F DI OZ 2-T. R-Typ PSSu-Module, die speziell für Bahnanwendungen bestimmt sind und über eine Bahnzu- lassung verfügen, werden als R-Typ-Module bezeichnet. Sie sind mit einem "-R" im Pro- duktnamen gekennzeichnet (z. B. PSSu E F DI OZ 2-R). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 55 1001467-DE-35...
  • Seite 56: Modulbus Pssu

    Der Modulbus wird gebildet, indem die Basis-/Kompaktmodule aneinandergereiht und durch Einrasten mechanisch miteinander verbunden werden. Der Modulbus besteht aus zwei getrennten Bussystemen: FS-Modulbus zur Übertragung von Failsafe-Daten ST-Modulbus zur Übertragung von Standard-Daten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 56 1001467-DE-35...
  • Seite 57: Basismodule

    Basismoduls. Durch Anschluss von PE auf die C-Schiene ist eine einfache Schirmung möglich. Bei den Kompaktmodulen ist die C-Schiene nicht durchgeschleift und nicht auf Klemmen verfügbar. Basismodul ohne C-Schiene Basismodul Basismodul C-Schiene C-Schiene Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 57 1001467-DE-35...
  • Seite 58: Anschlüsse Auf Den Basismodulen

    Anschluss 23 ist in der zweiten Spalte). Die zweite Stelle der Nummer kennzeichnet die Anschlussebene eines Basismoduls (z. B.: Anschluss 23 ist in der dritten Ebene). Die Funktion der Anschlüsse eines Basismoduls hängt vom Elektronikmodul ab. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 58 1001467-DE-35...
  • Seite 59: Anschlussebenen Bei Ein-/Ausgabemodulen

    Ein-/Ausgabemodule können in beliebiger Reihenfolge montiert werden. Für ein durchgän- giges Anschlussbild ist es jedoch sinnvoll, Ein-/Ausgabemodule desselben Typs gruppen- weise anzuordnen und sie nicht durch Kompaktmodule zu unterbrechen (siehe Beispiel). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 59 1001467-DE-35...
  • Seite 60: Farbkennzeichnung Der Anschlussebenen

    [1] : + 24 V DC Periphery Supply Anschlussebene 5 [2] : 0 V DC Periphery Supply [3] : 0 V DC Analog Anschlussebene 6 [4] : Ein-/Ausgänge [5] : Schirmanschluss Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 60 1001467-DE-35...
  • Seite 61: Anschlüsse Auf Den Kompaktmodulen

    Ein-/Ausgabemodule können in beliebiger Reihenfolge montiert werden. Für ein durchgän- giges Anschlussbild ist es jedoch sinnvoll, Ein-/Ausgabe-Module desselben Typs gruppen- weise anzuordnen. einreihiger Stecker dreireihiger Stecker Anschlussreihe Anschlussreihen 24 V 24 V Ein- oder Ein- oder Ausgänge Ausgänge Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 61 1001467-DE-35...
  • Seite 62: Maximaler Systemausbau Eines Pssu-Systems

    Die folgenden Werte begrenzen den Ausbau eines PSSu-Systems Anzahl der Module Anzahl der FS-Module Anzahl der ST-Module Anzahl der Failsafe-Ein-/Ausgänge Anzahl der Standard-Ein-/Ausgänge Maximale Strombelastung Die Systemgrenzen sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt und erklärt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 62 1001467-DE-35...
  • Seite 63: Anzahl Der Module Und Der Ein-/Ausgänge Eines Pssu-Systems

    Das Kopfmodul und passive Verteilermodule (z. B. PSSu E PD, PSSu E PD1) werden nicht mitgezählt. Die folgenden Module eines PSSu-Systems werden bei der Zählung berücksichtigt: – Spannungsversorgungsmodule (Kennung: PSSu E F PS...) – Standard-Module (Kennung PSSu E S..., PSSu K S…) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 63 1001467-DE-35...
  • Seite 64 Grundlagen PSSu-Systeme – Failsafe-Module (Kennung: PSSu E F..., PSSu K F…) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 64 1001467-DE-35...
  • Seite 65: Maximale Strombelastung

    Überlastung zu verhindern. Beachten Sie bitte das Derating-Dia- gramm. C-Schiene Maximale Strombelastung: 10 A Bei höherer Strombelastung muss das Potenzial der C-Schiene neu eingespeist werden, um die Überlastung zu verhindern. Beachten Sie bitte das Derating-Diagramm. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 65 1001467-DE-35...
  • Seite 66: Maximale Strombelastbarkeit In Abhängigkeit Von Der Temperatur

    Derating-Diagramm der Periphery Supply und der C-Schiene: Temperatur T in Abhängig- keit vom Laststrom I T (°C) I (A) T-Typ: Derating-Diagramm der Periphery Supply und der C-Schiene: Temperatur T in Ab- hängigkeit vom Laststrom I T [°C] 10 I [A] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 66 1001467-DE-35...
  • Seite 67: Steckplätze Eines Pssu-Systems

    Logische Steckplätze Für die logischen Steckplatznummern gelten dieselben Regeln wie für die physikalischen Steckplatznummern, jedoch werden Link-Module (z. B. PSSu XB F-T) und Module zur Spannungsverteilung (z. B. PSSu E PD) nicht mitgezählt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 67 1001467-DE-35...
  • Seite 68 Grundlagen PSSu-Systeme Beispiel Electronic Electronic Head Module Modules Modules Electronic Modules Abb.: Logische Steckplatznummern (Beispiel) INFO Werden bei der Diagnose Angaben zu einem Steckplatz gemacht, so ist die logische Steckplatznummer gemeint. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 68 1001467-DE-35...
  • Seite 69: Soll-Ist-Bestückung Eines Pssu-Systems

    Farbe gelb. Wurden Kodierelemente aus einem Basismodul entfernt, dann muss nach dem Tausch von Elektronikmodulen eine Wieder- inbetriebnahme gemäß den Angaben für Inbetriebnahme/Wiederinbetrieb- nahme erfolgen, siehe Sicherheitshandbuch PSS 4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 69 1001467-DE-35...
  • Seite 70 Reihenfolge innerhalb der Modulgruppen stimmt überein. Diese Abweichung in der Soll-Ist-Bestückung führt zu keinem Bestückungsfehler. WICHTIG Beachten Sie, dass die Diagnosemeldungen in diesem Fall eine falsche Ortsinformation enthalten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 70 1001467-DE-35...
  • Seite 71 Die Soll-Bestückung stimmt weder in Bezug auf den Steckplatz noch in Bezug auf die Rei- henfolge innerhalb der Modulgruppen mit der Ist-Bestückung überein. Diese Abweichung in der Soll-Ist-Bestückung führt zu einem Bestückungsfehler. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 71 1001467-DE-35...
  • Seite 72: Spannungsversorgung Und Isolation

    Module Supply und Periphery Supply haben getrennte Anschlüsse für das jeweilige Po- tenzial Masse (Ground). Funktionserde Eine Kontaktfeder an den Basismodulen und Kompaktmodulen verbindet die Funktions- erde der Module mit der Montageschiene. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 72 1001467-DE-35...
  • Seite 73 Beachten Sie bitte die Installationsrichtlinien PSSuniversal. Isolation der Potenziale in einem PSSu-System: Relaismodul C-Schiene Schaltkontakt SafetyNET p Module Periphery C-Schiene Supply Supply Standard- Feldbus Relaismodul Sichere Trennung C-Schiene Schaltkontakt Basis-Isolierung Funktionsisolierung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 73 1001467-DE-35...
  • Seite 74 PSSu-Systems wechseln in den STOP-Zustand und alle FS-Ausgänge des PSSu-Systems wechseln in den sicheren Zustand. Für eine bessere Verfügbarkeit sollten im Fall wiederholter Spannungsein- brüche Netzteile mit gepufferter Versorgungsspannung verwendet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 74 1001467-DE-35...
  • Seite 75: Potenzialgruppen

    PSSu E F PS-P PSSu BS 1/8 S Keine Auffrischung (5 V PSSu BS 1/8 C wird nicht aufgetrennt). PSSu E F BSW PSSu BS 2/8 S PSSu BS 1/8 C Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 75 1001467-DE-35...
  • Seite 76 Periphery Supply 3 (24 V DC) (24 V DC) (24 V DC) Potenzial der Potenzial der Potenzial der C-Schiene C-Schiene C-Schiene Die Spannungsversorgung der ersten Potenzialgruppe kann auch im Kopfmodul integriert sein. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 76 1001467-DE-35...
  • Seite 77: Maximale Umgebungstemperatur

    PSSu H FS2 SN SD-T PSSu H FS SN SD M12-T PSSu H FS SN SD M12-R Beachten Sie die Angaben unter "Bestimmungsgemäße Verwendung" in der Bedienungs- anleitung des jeweiligen Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 77 1001467-DE-35...
  • Seite 78: Status-Leds Von Kopfmodulen

    Beim Neustart des PSSu-Systems leuchten die LEDs in der linken Spalte des Kopfmoduls nacheinander grün auf (grünes Lauflicht). Dies zeigt an, dass eine freigegebene Firmware-Version von Pilz installiert ist. Sollte ein rotes Lauflicht gezeigt werden, dann ist auf dem Kopfmodul eine Testversi- on der Firmware installiert.
  • Seite 79 – Im Geräteprojekt fehlt der Projektschlüssel, der zu dem Gerät passt. und/oder Funktion "Geräteprojekte mit SD-Karten verknüpfen": Das Geräteprojekt ist mit einer SD-Karte verknüpft, aber diese SD-Karte steckt nicht im Gerät. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 79 1001467-DE-35...
  • Seite 80 Das Projekt ist lizenziert. Betriebszustand "FS-Ressource mit Störung im RUN-Zu- stand": - Task im TERMINATED-Zustand oder - Task im STOP-Zustand Mindestens ein Task der FS-Ressource wird nicht ausge- führt. Das Projekt ist lizenziert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 80 1001467-DE-35...
  • Seite 81 Betriebszustand "ST-Ressource mit Störung im RUN-Zu- stand": - Task im TERMINATED-Zustand oder - Task im STOP-Zustand Mindestens ein Task der ST-Ressource wird nicht ausge- führt. Das Projekt ist nicht lizenziert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 81 1001467-DE-35...
  • Seite 82 Firmware-Version manipuliert ist. Die Diagnose steht nicht zur Verfügung. Der Reset-Taster ist ohne Funktion. Die installierte PSS 4000-Firmware ist nicht freigegeben. Die Firmware-Version ist eine Testversion, die ausschließ- lich für Testzwecke verwendet werden darf. orange Für das Gerät liegt mindestens eine Meldung vom Schwe-...
  • Seite 83 - - - Systemteil ST-SafetyNET p ist nicht gestartet grün Betriebszustand "ST-SafetyNET p ohne Störung im RUN- Zustand" Betriebszustand "ST-SafetyNET p mit leichter Störung im RUN-Zustand" Betriebszustand "ST-SafetyNET p mit Störung im STOP- Zustand: Schwere FS+ST-Störung" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 83 1001467-DE-35...
  • Seite 84 Bedeutung Keine Netzwerkverbindung grün Netzwerkverbindung fehlerfrei Die Bezeichnung "LNK" steht für "LINK". X3: TRF, X4: TRF Farbe Zustand Bedeutung Kein Datenverkehr gelb Datenverkehr fehlerfrei Die Bezeichnung "TRF" steht für "TRAFFIC". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 84 1001467-DE-35...
  • Seite 85: Grundlagen Pss67-Geräte

    PSS 4000-exklusives Gerät in kompakter Bauform. Welche Systemteile auf einem Gerät zur Verfügung stehen ist geräteabhängig (siehe Systemteile [ 21]). Sie finden die Angaben auch in der Bedienungsanleitung des ver- wendeten Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 85 1001467-DE-35...
  • Seite 86: Aufbau

    PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe PSS 4000 I/O+ (Abkürzung: I/O+) PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe mit Vorverarbeitung der I/O-Signale Die Leistungsklasse PSS 4000 I/O+ ist ausschließlich bei PSS 4000-exklusiven Geräten der Generation 2 (PSS u2-Systeme) verfügbar.
  • Seite 87: Modulbus Pssu

    Reihenfolge in einem gemeinsamen Gehäuse befin- den. Die Zählweise beginnt bei Steckplatz 0. Sie finden weiterführende Informationen zu den Steckplätzen in der Bedienungsanleitung des verwendeten PSS67-Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 87 1001467-DE-35...
  • Seite 88: Spannungsversorgung

    Kopfmodul kann weiterhin Daten mit Feldbussystemen austauschen, z. B. für Diagnose- zwecke. WICHTIG Beachten Sie die Informationen zum Anschluss der Spannungsversorgun- gen und der maximalen Strombelastbarkeit in der Bedienungsanleitung des verwendeten PSS67-Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 88 1001467-DE-35...
  • Seite 89: Status-Leds

    Funktion als auch in ihrer Beschriftung identisch. – Bei einem PSS67-Gerät ist die Status-LED "MBUS" nicht vorhanden, da sie für PSS67-Geräte ohne Bedeutung ist. Sie finden weiterführende Informationen in der Bedienungsanleitung des verwendeten PSS67-Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 89 1001467-DE-35...
  • Seite 90: Grundlagen Pss U2-Systeme

    PSS 4000-exklusives Gerät in modularer Bauform. Welche Systemteile auf einem PSS u2-System zur Verfügung stehen ist geräteabhängig (siehe Systemteile [ 21]). Sie finden die Angaben auch in der Bedienungsanleitung des verwendeten Kopfmoduls. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 90 1001467-DE-35...
  • Seite 91: Aufbau Eines Pss U2-Systems

    Grundlagen PSS u2-Systeme Aufbau eines PSS u2-Systems Ein PSS u2-System, das im Automatisierungssystem PSS 4000 eingesetzt werden kann, besteht aus: einem Kopfmodul Elektronikmodulen – einem Hauptspannungsversorgungsmodul – Ein-/Ausgangsmodulen für Standard- und Failsafe-Anwendungen (die Ein-/Ausgangs- module sind nicht erforderlich, wenn das PSS u2-System ausschließlich zur Steue- rung von dezentralen I/Os mit SafetyNET p eingesetzt wird)
  • Seite 92 Steckplatz für microSD-Karte 9-poliger Klemmenblock 8-poliger Klemmenblock [10] 16-poliger Klemmenblock [11] Schutzplatte (im Lieferumfang des Hauptspannungsversorgungsmoduls enthalten) Kopfmodul Das Kopfmodul koordiniert den gesamten Prozessdatenverkehr eines PSS u2-Systems und entscheidet über dessen Leistungsklasse. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 92 1001467-DE-35...
  • Seite 93 Die Leistungsklasse entscheidet über die grundsätzliche Funktionalität eines Geräts. Die folgenden Leistungsklassen werden unterschieden: PSS 4000 I/O+ (Abkürzung: I/O+) PSS 4000-exklusives Gerät ohne Steuerungsfunktionalität zum Einsatz als dezentrale I/ O-Baugruppe mit Vorverarbeitung der I/O-Signale PSS 4000 PLC (Abkürzung: PLC) PSS 4000-exklusives Gerät zur Steuerung von Automatisierungsanlagen Merkmale eines PSS u2-Systems in Abhängigkeit von der Leistungsklasse:...
  • Seite 94 Trägereinheiten für die Elektronikmodule Ausnahme: das Hauptspannungsversorgungsmodul benötigt keinen Modulträger. sind verfügbar als 4-fach Modulträger Klemmenblöcke dienen zum Anschluss der Feldverdrahtung sind verfügbar mit Anschlusstechnik: – Push-In Federkraftklemmen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 94 1001467-DE-35...
  • Seite 95: Modulanordnung

    Periphery Supply aufzufrischen. Ein Peripheriespannungsversorgungsmodul darf nicht das letzte Modul eines PSS u2-Systems sein. Bei Potenzialgruppen ist am Anfang jeder Gruppe ein zusätzliches Peripheriespannungs- versorgungsmodul erforderlich. Rechts anschließend folgen die Module der Potenzial- gruppe. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 95 1001467-DE-35...
  • Seite 96: Modulbezeichnungen

    PSS u2 EF 8DI). R-Typ PSS u2-Module, die für den Einsatz bei erhöhten Umweltanforderungen und Bahnanwen- dungen geeignet sind, werden als R-Typ-Module bezeichnet. Sie sind mit einem "-R" im Produktnamen gekennzeichnet (z. B. PSS u2 EF 8DI -R). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 96 1001467-DE-35...
  • Seite 97: Modulbus Pss U2

    Der Modulbus wird gebildet, indem die Modulträger aneinandergereiht und durch Einrasten mechanisch miteinander verbunden werden. Der Modulbus besteht aus zwei Teilen: FS-Modulbus zur Übertragung von Failsafe-Daten ST-Modulbus zur Übertragung von Standard-Daten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 97 1001467-DE-35...
  • Seite 98: Modulträger

    Optional kann ein Schirmanschlusselement an den 4-fach Modulträger montiert werden. Das Schirmanschlusselement erzeugt den direkten Kontakt zur Montageschiene. Das Schirmanschlusselement ist nicht im Lieferumfang enthalten. WICHTIG Elektronikmodule vom R-Typ dürfen nur auf Modulträger vom R-Typ mon- tiert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 98 1001467-DE-35...
  • Seite 99: Maximaler Systemausbau Eines Pss U2-Systems

    Die folgenden Werte begrenzen den Ausbau eines PSS u2-Systems: Maximale Anzahl der Module Ausgangsleistung der Module Supply Strombelastbarkeit der Periphery Supply Die Systemgrenzen sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt und erklärt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 99 1001467-DE-35...
  • Seite 100: Maximale Anzahl Der Module Eines Pss U2-Systems

    Der erste Steckplatz ist immer durch das Hauptspannungsversorgungsmodul belegt. Es gibt Elektronikmodule, die mehr als einen Steckplatz belegen. Begrenzung durch die Ausgangsleistung der Module Supply Sie finden weitere Informationen unter Ausgangsleistung der Module Supply [ 101]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 100 1001467-DE-35...
  • Seite 101: Ausgangsleistung Der Module Supply

    Derating-Diagramm der Einspeisung für Module Supply: Zulässige Umgebungs- temperatur T in Abhängigkeit der Leistung P. Montage: Einbaulage auf der Montageschiene ist waagerecht (siehe Installationsrichtlinien PSS u2 im Automatisierungssystem PSS 4000) T [°C] P [W] 12,5 17,5 22,5 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 101 1001467-DE-35...
  • Seite 102 Derating-Diagramm der Einspeisung für Module Supply: Zulässige Umgebungs- temperatur T in Abhängigkeit der Leistung P. Montage: Einbaulage auf der Montageschiene ist senkrecht, Kopfmodul ist oben montiert (siehe Installationsrichtlinien PSS u2 im Automatisierungssystem PSS 4000) T [°C] P [W] 12,5 17,5 22,5 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 102 1001467-DE-35...
  • Seite 103: Strombelastbarkeit Der Periphery Supply

    Überlastung zu verhindern. Bei Überschreitung der maximalen Strombelastbarkeit schaltet die Periphery Supply nicht selbsttätig ab. Bei der Konfiguration eines PSS u2-Systems wird der Verbrauch der Periphery Supply angezeigt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 103 1001467-DE-35...
  • Seite 104: Steckplätze Eines Pss U2-Systems

    Bei der Konfiguration eines PSS u2-Systems werden zusätzlich die Modulnummern ange- zeigt. Für die Modulnummern gilt: Die Module werden von links nach rechts in aufsteigender Reihenfolge gezählt. Modulnummer Steckplatznummer Abb.: Steckplatznummern und Modulnummern Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 104 1001467-DE-35...
  • Seite 105: Soll-Ist-Bestückung Eines Pss U2-Systems

    PSS u2-System ist das FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Ausgänge des PSS u2-Systems" konfiguriert. Ein konfiguriertes Spannungsversorgungsmodul ist nicht gesteckt. Es ist ein Modul gesteckt, das nicht im Automatisierungssystem PSS 4000 eingesetzt werden darf. Beispiele für Abweichungen, die nicht zu einem Bestückungsfehler führen: Ein ST-Ein- oder ST-Ausgangsmodul ist nicht gesteckt.
  • Seite 106: Gültigkeit Der Ausgangssignale

    Zur Bildung von Potenzialgruppen kann die Verbindung auf dem Modulträger unterbrochen werden. Bei digitalen Failsafe-Modulen wird die Periphery Supply zur Testtaktung verwen- det. Failsafe-Ein-/Ausgangsmodule starten nur, wenn die Periphery Supply korrekt ange- schlossen ist. Schirmanschlusselement Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 106 1001467-DE-35...
  • Seite 107 Schutzerde. Damit werden im Fehlerfall gefährliche Spannun- gen abgeleitet. – Unterlassen Sie den Anschluss eines basisisolierten Geräts mit einer Versorgungspannung von über 50 V AC oder 120 V DC parallel zur Module Supply. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 107 1001467-DE-35...
  • Seite 108 – An das Schirmanschlusselement darf ausschließlich Funktionserde (FE) angeschlossen werden. – Beim Verlegen von Leitungen neben oder über den Modulen ist eine Spannungsfestigkeit der Leitungsisolierung von ≥ 1500 V AC einzu- halten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 108 1001467-DE-35...
  • Seite 109: Potenzialgruppen

    Die Unterbrechung der Periphery Supply erfolgt über den Kontaktblock am entsprechenden Steckplatz. Genau auf diesen Steckplatz muss das Spannungsversorgungsmodul PSS u2 ES PSP -R gesteckt und die Periphery Supply neu eingespeist werden. Im Beispiel (siehe Abbildung) ist dies der Steckplatz 4 auf dem Modulträger 1. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 109 1001467-DE-35...
  • Seite 110 Supply notwendig wird. Hierzu wird die Periphery Supply auf dem Modulträger für die vorhergehenden (linksseitigen) Module unterbrochen und für die nachfolgenden (rechts- seitigen) Module über ein Peripheriespannungsversorgungsmodul neu eingespeist. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 110 1001467-DE-35...
  • Seite 111: Maximale Umgebungstemperatur

    "Bestimmungsgemäße Verwendung" in der Bedienungsanleitung des Geräts. ACHTUNG! Gefahr von Sachschäden Die falsche Umgebungstemperatur bei Montage/Demontage kann zu Sach- schäden führen. – Halten Sie die zulässige Umgebungstemperatur für Montage/Demon- tage ein: -20°C … +45°C Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 111 1001467-DE-35...
  • Seite 112: Status-Leds Von Pss U2-Kopfmodulen

    Beim Neustart des PSS u2-Systems leuchten die LEDs in der linken Spalte des Kopfmoduls nacheinander grün auf (grünes Lauflicht). Dies zeigt an, dass eine freigegebene Firmware-Version von Pilz installiert ist. Sollte ein rotes Lauflicht gezeigt werden, dann ist auf dem Kopfmodul eine Testversi- on der Firmware installiert.
  • Seite 113 Für das Gerät liegt mindestens eine Meldung vom Schwe- regrad "Störung" vor, die vom Anwender behoben werden kann (siehe Diagnoseliste). Die installierte PSS 4000-Firmware ist nicht freigegeben. Die Firmware-Version ist eine Testversion, die ausschließ- lich für Testzwecke verwendet werden darf.
  • Seite 114 Wenn die LEDs DIAG, MBUS, PWR, SD CARD, SNp und TSN alle grün blinken, ist die Geräteidentifikation durch den Anwender aktiviert. Auf dem Modulbus ist ein vom Anwender behebbarer Feh- ler aufgetreten. Siehe Diagnoseliste. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 114 1001467-DE-35...
  • Seite 115 SD-Karte stimmen nicht überein. Zum Laden in das Gerät ist die "Bewusste Bedienerhandlung" erforder- lich. Gerät ist bereit für die "Bewusste Bedienerhandlung". Status: Beginn der "Bewussten Bedienerhandlung" (Funktion des Reset-Tasters) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 115 1001467-DE-35...
  • Seite 116 – Im Geräteprojekt fehlt der Projektschlüssel, der zu dem Gerät passt. und/oder Funktion "Geräteprojekte mit SD-Karten verknüpfen": Das Geräteprojekt ist mit einer SD-Karte verknüpft, aber diese SD-Karte steckt nicht im Gerät. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 116 1001467-DE-35...
  • Seite 117 ST-SafetyNET p befindet sich im Betriebszustand "ST- SafetyNET p mit leichter Störung im RUN-Zustand". oder Wenn die LEDs DIAG, MBUS, PWR, SD CARD, SNp und TSN alle grün blinken, ist die Geräteidentifikation durch den Anwender aktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 117 1001467-DE-35...
  • Seite 118 Farbe Zustand Beschreibung Ohne Bedeutung grün Wenn die LEDs DIAG, MBUS, PWR, SD CARD, SNp und TSN alle grün blinken, ist die Geräteidentifikation durch den Anwender aktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 118 1001467-DE-35...
  • Seite 119: Mdf-Dateien Und Modulbeschreibungen (Md)

    Version des Moduls. Wenn gewünscht, kann der Anwender aber auch eine ältere Firmwa- re-Version wählen. Das Tool verwendet immer die Modulbeschreibung, die zu der Firmware-Version passt. Die verwendete MDF-Version und MD-Version werden in den Eigenschaften des Moduls ange- zeigt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 119 1001467-DE-35...
  • Seite 120 Firmware-Version des Moduls passt. Nur dann kann ga- rantiert werden, dass alle konfigurierten Eigenschaften von dem gesteckten Modul (Ist-Bestückung) auch unterstützt werden und es beim Start des PSS u2-Systems nicht zu einem Bestückungsfehler kommt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 120 1001467-DE-35...
  • Seite 121: Fehlerverhalten Der Ein- Und Ausgänge

    Reintegrate, das aber nicht verwendet werden muss. FS-Systemausgangsgruppe Jedes PSS u2-System bildet eine eigene FS-Systemausgangsgruppe. Welche Ausgänge zu der FS-Systemausgangsgruppe gehören, ist von der I/O-Zuordnung abhängig. Zu der FS-Systemausgangsgruppe gehören die folgenden Ausgänge: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 121 1001467-DE-35...
  • Seite 122 FS-Ausgänge, denen in der I/O-Zuordnung keine Datenquelle zugeordnet ist FS-Ausgänge, denen in der I/O-Zuordnung nur eine ST-Datenquelle zugeordnet ist (Hilfs- ausgänge) Zustände einer FS-Systemausgangsgruppe Eine FS-Systemausgangsgruppe wechselt zwischen den Zuständen: NOT_READY_FOR_REINTEGRATION READY_FOR_REINTEGRATION OUTPUT_RUN Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 122 1001467-DE-35...
  • Seite 123 Übertragungsstrecke des Signals vor dem Ausgang. Es kann sein, dass einige Ausgänge Prozessdaten ausgeben und andere Ausgänge Ersatzwerte aus- geben. Bit ReadyForReintegration (Datentyp: FS_I_DI) Das Bit ReadyForReintegration ist TRUE, wenn die Wiedereingliederung der der FS-Sys- temausgangsgruppe möglich ist. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 123 1001467-DE-35...
  • Seite 124 Bei einem FS-Ausgang, dem in der I/O-Zuordnung eine FS-Datenquelle und eine ST-Da- tenquelle zugeordnet ist (Zustimmprinzip), hat ausschließlich die FS-Datenquelle Einfluss auf den Zustand der FS-Systemausgangsgruppe. Falls die FS-Systemausgangsgruppe keine FS-Ausgänge enthält, bleibt sie dauerhaft im Zustand NOT_READY_FOR_REINTEGRATION. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 124 1001467-DE-35...
  • Seite 125: Fs-Abschaltverhalten "Abschaltung Aller Fs-Ausgänge Des Elektronikmoduls

    Zu der FS-Modulausgangsgruppe eines FS-Ausgangsmoduls gehören die folgenden Aus- gänge: FS-Ausgänge, denen in der I/O-Zuordnung eine FS-Datenquelle zugeordnet ist FS-Ausgänge, denen in der I/O-Zuordnung eine FS-Datenquelle und eine ST-Datenquel- le zugeordnet ist (Zustimmprinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 125 1001467-DE-35...
  • Seite 126 Abb.: Zustände von FS-Modulausgangsgruppen Wenn für das Projekt das FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Ausgänge des Elek- tronikmoduls" konfiguriert ist, stehen für jede FS-Modulausgangsgruppe in der I/O-Zuord- nung die folgenden Informationen zur Verfügung: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 126 1001467-DE-35...
  • Seite 127 Valid-Bit des Bits ReadyForReintegration Die beiden Valid-Bits haben immer denselben Zustand. Es ist ausreichend, nur eines der beiden Valid-Bits auszuwerten. Für weitere Informationen zum Valid-Bit siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 127 1001467-DE-35...
  • Seite 128: Fs-Ausgänge Als Hilfsausgänge

    Wenn der Fehler behoben ist, wird das Prozessabbild des Eingangs auf den Prozesswert gesetzt und das Valid-Bit des Eingangs auf TRUE. Sollte ein Fehler ein ganzes Eingangsmodul betreffen, werden alle Eingänge des Moduls wie beschrieben behandelt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 128 1001467-DE-35...
  • Seite 129: Ethernet

    IP-Mechanismus eine freie IP-Adresse aus dem Bereich 169.254.1.0 ... 169.254.254.255 zugewiesen. Die Deaktivierung des Auto-IP-Mechanismus erfolgt bei der Gerätenamensgebung (siehe Gerätenamensgebung für PSS 4000-exklusive Geräte [ 402]). PSS 4000-funktionsbereite Geräte PSS 4000-funktionsbereite Geräte wählen eine freie IP-Adresse aus dem Bereich 169.254.0.0/16. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 129 1001467-DE-35...
  • Seite 130: Ethernet-Schnittstelle

    SafetyNET p [ 165]) Anschluss zum Datenaustausch über externe Kommunikation mit IP-Verbindungen wie Modbus/TCP, Raw UDP usw. (siehe Externe Kommunikation) Anschluss des PAS4000-PC (= Programmierschnittstelle) Anschluss des OPC-Servers (siehe OPC-Server [ 638]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 130 1001467-DE-35...
  • Seite 131: Rj45-Schnittstelle

    PSS 4000-Geräte können über eine Ethernet-Schnittstelle in RJ45-Anschlusstechnik (RJ45-Schnittstelle) verfügen. Die Anzahl der RJ45-Schnittstellen ist geräteabhängig. Für PSS 4000-exklusive Geräte und PSS 4000-funktionsbereite Geräte von Pilz finden Sie die Angaben in der Bedienungsanleitung des Geräts. PSS 4000-exklusive Geräte mit zwei RJ45-Schnittstellen verfügen über einen internen Switch mit zwei freien Switch-Ports.
  • Seite 132: Rj45-Schnittstellenbelegung

    RD+ (Receive+) TD- (Transmit-) RD- (Receive-) RD+ (Receive+) TD+ (Transmit+) n.c. n.c. n.c. n.c. RD- (Receive-) TD- (Transmit-) n.c. n.c. n.c. n.c. n.c. = not connected Buchse für RJ45-Stecker (Draufsicht) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 132 1001467-DE-35...
  • Seite 133: Stecker Und Verbindungskabel Für Rj45

    Kategorie 5 [2] Anschluss geschirmter 8-poliger RJ45-Stecker Topologie Punkt-zu-Punkt/Sternverteiler (Hub, Switch) Für Ethernet-Anwendungen in industrieller Umgebung wird von Pilz die Verwendung von doppelt geschirmtem Twisted Pair-Kabel (S/STP) empfohlen. Geeignete TP-Kabel: Kategorie 5 bis 100 MHz (10Base-T, 100BaseT4, 100BaseTX) Kategorie 5e...
  • Seite 134 Sofern Verbindungskabel selbst konfektioniert werden, ist es empfehlens- wert Stecker und Kabel desselben Herstellers zu verwenden. Der Grund hierfür ist, dass es wegen der zulässigen Toleranzen zu erheblichen Streu- ungen bezüglich der Steckerabmessungen und Leiterquerschnitte kommen kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 134 1001467-DE-35...
  • Seite 135: Status-Leds Der Rj45-Schnittstelle

    Ethernet 8.2.4 Status-LEDs der RJ45-Schnittstelle Eine Ethernet-Schnittstelle in RJ45-Ausführung verfügt üblicherweise über Status-LEDs zur Anzeige verschiedener Verbindungs- und Kommunikationszustände. Sie finden die Anga- ben in der Bedienungsanleitung des verwendeten Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 135 1001467-DE-35...
  • Seite 136: Erweiterte Netzwerkkonfiguration

    übernahme muss ein Neustart oder Reboot ausgeführt werden (siehe Aktivierung und De- aktivierung der Netzwerkkonfiguration [ 162]). Die Konfigurationsmöglichkeiten sind separat beschrieben. Sie finden Informationen zu den Konfigurationsmöglichkeiten unter Inhalt der Netzwerkkonfigurationsdatei [ 139]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 136 1001467-DE-35...
  • Seite 137: Ethernet-Modus Von Ports

    Der interne Switch des PSS 4000-exklusiven Geräts wählt entweder den physischen Port für Sendedaten anhand seiner MAC-Tabelle oder sendet die Daten über alle physischen Ports, wenn die IP-Adresse in der MAC-Tabelle nicht aufge- löst werden kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 137 1001467-DE-35...
  • Seite 138 Schnittstellen auswirkt, wird in diesen Fällen der physische Port mit der niederwertigsten Bezeichnung als Port verwendet (Default-Einstellung). Beispiel: Bei einem PSS u2 P42 F/S -R mit den Bezeichnun- gen X3 und X4 für physische Ports ist dies der physische Port Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 138 1001467-DE-35...
  • Seite 139: Inhalt Der Netzwerkkonfigurationsdatei

    Ethernet-Modus für Ports festlegen (siehe Ethernet-Modus von Ports [ 137] HARDWARE [ 142]) ETH-Parameter für IP-Schnittstellen festlegen (siehe ETH_INTERFACE [ 143]) DSCP-Regelset für die Klassifizierung des Netzwerkverkehrs definieren (siehe DSCP_RULE [ 147]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 139 1001467-DE-35...
  • Seite 140 Parameter ohne Parameterwert enthalten. – Parameter mit Default-Werten müssen in der Netzwerkkonfigurati- onsdatei nicht konfiguriert werden. Es werden in diesem Fall die Default-Werte verwendet. – Optionale Parameter dürfen weggelassen werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 140 1001467-DE-35...
  • Seite 141: Document

    Beispiel "document": {…,…} Parameter Wert/Wertebereich Bedeutung type net_config Von Pilz festgelegter Typ des Dokuments und damit des Datenmodels. Der Wert darf nicht verändert werden! type_version V1.0.0 Von Pilz festgelegte Version des Dokumententyps und damit die Version des Datenmodells der erweiterten Netzwerkkonfiguration.
  • Seite 142: Hardware

    Ports von PSS 4000-exklusiven Geräten der Generation 2 aus. Wenn dagegen bei einer Steuerung PLC2 der Independent-Modus konfigu- riert wird, wird die Netzwerkkonfigurationsdatei als fehlerhaft gewertet und die Übernahme der Konfiguration mit Fehlermeldung abgebrochen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 142 1001467-DE-35...
  • Seite 143: Eth_Interface

    Das PSS 4000-exklusive Gerät erstellt für jede in der Netzwerkkonfigurationsdatei konfigu- rierte ETH-Schnittstelle eine ETH-Schnittstelle. Die IP-Adressen der ETH-Schnittstellen können beispielsweise von PAS4000, den entsprechenden Systemteilen (z. B. Systemteil IP-Verbindungen) und den entsprechenden Systemsteuerungsbausteinen verwendet wer- den. Beispiel           (…)   ] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 143 1001467-DE-35...
  • Seite 144 576 … 1500 Maximale Übertragungseinheit (MTU) (Default-Wert: 1500) Die MTU ist die maximale Nutzlast des Ethernet Frames in Byte, die in einem einzigen Übertra- gungsvorgang über diese ETH-Schnittstelle übertragen werden kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 144 1001467-DE-35...
  • Seite 145 Konfiguration der Priorität im DSCP-Feld des IP Headers (Default-Wert) Hinweis: true "inherit_dscp": true Die 3 Prioritäts-Bits (3 führende Bits des DSCP-Felds) werden in den PCP-Parameter kopiert (siehe "priority"). "inherit_dscp": false Der Wert von "priority" wird verwendet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 145 1001467-DE-35...
  • Seite 146 4 Integer-Werte (0 … 255) Integer-Werte in Dezimalschreibweise getrennt durch Punkte (z. B. 255.255.255.0) [*3] gültige Gateway-Adresse Format: 4 Integer-Werte (0 … 255) Integer-Werte in Dezimalschreibweise getrennt durch Punkte (z. B. 0.0.0.0) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 146 1001467-DE-35...
  • Seite 147: Dscp_Rule

    – Der Ziel-Port, der im Header des Transportprotokolls für Sendedaten eingetragen ist, entspricht dem Ziel-Port der DSCP-Regel. Wenn keine der konfigurierten DSCP-Regeln zutrifft, werden Nullen in die DSCP-Bits ein- getragen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 147 1001467-DE-35...
  • Seite 148 DSCP-Regel passt. transport_protocol Transportprotokoll, das für ausgehenden Daten (Sendedaten) verwendet wird "transport_protocol": any Die Regel berücksichtigt weder das Transport- (Default-Wert) protokoll noch die Konfiguration für Quellport und Zielport. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 148 1001467-DE-35...
  • Seite 149 4 Integer-Werte (0 … 255) Integer-Werte in Dezimalschreibweise getrennt durch Punkte (z. B. 255.255.255.0) [*3] gültige Gateway-Adresse Format: 4 Integer-Werte (0 … 255) Integer-Werte in Dezimalschreibweise getrennt durch Punkte (z. B. 0.0.0.0) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 149 1001467-DE-35...
  • Seite 150: Validierung Der Netzwerkkonfigurationsdatei

                "type": "object",             "description": "This defines basic information about the document.",             "title": "document",             "properties": {                 "type": {                     "title": "type",                     "description": "Document type defined by Pilz.",                     "type": "string",                     "enum": [                         "net_config"                     ] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 150 1001467-DE-35...
  • Seite 151 Ethernet                 },                 "type_version": {                     "title": "type_version",                     "description": "Version of the data model for the network configuration file, this version is defined by Pilz.",                     "type": "string",                     "enum": [                         "V1.0.0"                     ]                 }             },             "required": [ "type", "type_version" ]         },         "hardware": {             "type": "object",             "description": "This defines how the physical ports are...
  • Seite 152                                 "description": "This defines the IP address in dot-decimal notation.",                                 "type": "string",                                 "format":"ipv4",                                 "pattern":"^(?:(25[0-5]|2[0-4] [0-9]|1[0-9][0-9]|[1-9][0-9]|[0-9])(\\.(?!$)|$)){4}$"                             },                             "subnet_mask": {                                 "title": "subnet_mask",                                 "description": "This defines the subnet mask in dot-decimal notation.",                                 "type": "string",                                 "format":"ipv4", Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 152 1001467-DE-35...
  • Seite 153                             "inherit_dscp": {                                 "title": "inherit_dscp",                                 "description": "This defines the priority in the DSCP field of the IP header. If the parameter is set to \"true\", the precedence bits/class selector codepoints (3 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 153 1001467-DE-35...
  • Seite 154 DSCP bits in the TOS field of the IP header for outgoing IP packa- ges (send data) are set according to these DSCP rules.",             "title": "dscp_rules",             "minItems": 0,             "maxItems": 64,             "items": {                 "type": "object",                 "description": "", Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 154 1001467-DE-35...
  • Seite 155 IP address.",                         "type": "string",                         "format":"ipv4",                         "default": "0.0.0.0",                         "pattern":"^(?:(25[0-5]|2[0-4][0-9]|1[0-9] [0-9]|[1-9][0-9]|[0-9])(\\.(?!$)|$)){4}$"                     },                     "src_mask": {                         "title": "src_mask",                         "description": "This defines the mask for the source IP addresses in dot-decimal notation.",                         "type": "string", Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 155 1001467-DE-35...
  • Seite 156 (TCP, UDP). When omit- ted or 0 this rule applies for any target port.",                         "type": "number",                         "default": 0,                         "minimum": 0,                         "maximum": 65535                     }                 }             }         }     },     "required": [ "document", "hardware" ] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 156 1001467-DE-35...
  • Seite 157: Beispiele Für Netzwerkkonfigurationsdateien

        "eth_interfaces": [         {             "eth_if_uid": 1,             "mtu": 1500,             "ip_config": {                 "ip_address": "192.168.0.210",                 "subnet_mask": "255.255.255.0",                 "gateway_address": "0.0.0.0"             }         },         {             "eth_if_uid": 2,             "mtu": 1500,             "ip_config": {                 "ip_address": "192.168.2.210",                 "subnet_mask": "255.255.255.0",                 "gateway_address": "0.0.0.0" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 157 1001467-DE-35...
  • Seite 158             "ieee_802_1q": {                 "vlan_id": 11,                 "priority": 5,                 "inherit_dscp": true             },             "ip_config": {                 "ip_address": "192.168.11.210",                 "subnet_mask": "255.255.255.0",                 "gateway_address": "0.0.0.0"             }         },         {             "eth_if_uid": 12,             "mtu": 1500,             "ieee_802_1q": {                 "vlan_id": 12,                 "priority": 5, Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 158 1001467-DE-35...
  • Seite 159             "dst_mask": "255.255.255.0",             "dst_port": 0,             "src_ip": "0.0.0.0",             "src_mask": "255.255.255.0",             "src_port": 0         },         {             "dscp_value": 7,             "transport_protocol": "tcp",             "dst_ip": "192.168.5.210",             "dst_mask": "255.255.255.0",             "dst_port": 80,             "src_ip": "192.168.5.170",             "src_mask": "255.255.255.0",             "src_port": 0         }     ] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 159 1001467-DE-35...
  • Seite 160: Netzwerkkonfigurationsdatei Mit Independent-Modus

          "eth_if_uid": 2,       "physical_port": "X3",       "mtu": 1500,       "ip_config": {         "ip_address": "192.168.2.210",         "subnet_mask": "255.255.255.0",         "gateway_address": "0.0.0.0"       }     },     {       "eth_if_uid": 3,       "physical_port": "X3",       "mtu": 1500,       "ip_config": {         "ip_address": "192.168.3.210",         "subnet_mask": "255.255.255.0",         "gateway_address": "0.0.0.0" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 160 1001467-DE-35...
  • Seite 161     {       "eth_if_uid": 6,       "physical_port": "X4",       "mtu": 1500,       "ip_config": {         "ip_address": "192.168.6.210",         "subnet_mask": "255.255.255.0",         "gateway_address": "0.0.0.0"       },       "ieee_802_1q": {         "vlan_id": 6,         "priority": 7,         "inherit_dscp": false       }     }   ],   "dscp_rules": [   ] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 161 1001467-DE-35...
  • Seite 162: Aktivierung Und Deaktivierung Der Netzwerkkonfiguration

    Systemsteuerungsbausteins pssCreateIPInterface ausschließlich die IP-Parameter der IP- Schnittstelle konfiguriert werden. Wenn auf einem PSS 4000-exklusiven Gerät keine erwei- terte Netzwerkkonfiguration vorhanden ist, werden für verschiedene Parameter die Default- Einstellungen verwendet (siehe Werkseitige Voreinstellungen für Netzwerkparameter [ 775]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 162 1001467-DE-35...
  • Seite 163 Netzwerkkonfigurationsdatei auf der SD-Karte gelöscht. Das Gerät startet ohne die Daten der erweiterten Netzwerkkonfiguration mit der Konfiguration aus der Gerätenamensgebung und den Default-Einstellungen für Ethernet-Modus von Ports, MTU und DSCP. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 163 1001467-DE-35...
  • Seite 164: Anforderungen An Empfangsdaten

    Keine Verwendung des 802.1Q-Tags Wenn das 802.1Q-Tag im Header des Datenpakets nicht verwendet wird, darf der VLAN- Identifier für die ETH-Schnittstelle nicht konfiguriert sein (siehe "ieee_802_1q" -> "vlan_id" unter ETH_INTERFACE [ 143]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 164 1001467-DE-35...
  • Seite 165: Safetynet P

    Anwendungsschicht im SafetyNET p. Diese beinhaltet die Stan- dardisierung der Kommunikation sowie der technischen und funktionellen Leistungsdaten, welche die Vernetzung von verteilten Automatisierungseinheiten ermöglichen. Dabei kom- men in Geräteprofilen definierte Applikationsobjekte zum Einsatz. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 165 1001467-DE-35...
  • Seite 166: Safetynet P-Protokollversionen

    SafetyNET p-Protokollversion 2. Befinden sich in einem PSS 4000-Projekt sowohl PSS 4000-exklusive Ge- räte der Generation 1 (PSSu-Systeme, PSS67-Geräte) als auch der Gene- ration 2 (PSS u2-Systeme) kann ausschließlich die SafetyNET p-Protokoll- version 2 verwendet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 166 1001467-DE-35...
  • Seite 167: Safetynet P Im 7-Schichten-Referenzmodell Nach Iso/Osi

    Schichtmodell mit 7 verschiedenen Funktionalitäten. Die Feldbuskommunikati- on wird durch die Schichten 1, 2 und 7 beschrieben. Schicht Applikation HTTP SMTP Darstellung Sitzung Transport Vermittlung Sicherung Datenübertragung Abb.: SafetyNET p im 7-Schichten-Referenzmodell nach ISO/OSI Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 167 1001467-DE-35...
  • Seite 168: Real Time Frame Network (Rtfn)

    Beeinträchtigung der Verfügbarkeit des SafetyNET p erfolgen. Bei hohen Anforderungen bezüglich der Verfügbarkeit wird daher empfoh- len keine andere Kommunikation parallel zu SafetyNET p zu betreiben oder einen Switch einzusetzen, der über Management-Funktionen verfügt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 168 1001467-DE-35...
  • Seite 169: Übertragung Von Sicherheitsbezogenen Und Nicht Sicherheitsbezogenen Daten

    Auch nicht sicherheitsbezogene SafetyNET p-Teilnehmer, wie zum Beispiel PCs oder Stan- dard-Steuerungen sind ohne Einfluss auf die sicherheitsbezogene Kommunikation. Somit ist ein gemischter Betrieb von sicheren und nicht sicheren Teilnehmern in einem Netzwerk möglich. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 169 1001467-DE-35...
  • Seite 170: Topologie Bei Safetynet P

    (z. B. Förderanlagen, Verbindung von Fertigungszellen). SafetyNET p-Teilnehmer verfügen häufig über zwei Ethernet-Schnittstellen (Autosensing Switch mit zwei freien Ports), um eine Linientopologie zu ermöglichen. Dadurch kann auf zusätzliche Netzwerkkomponenten, wie Switches, verzichtet werden. Abb.: Linientopologie (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 170 1001467-DE-35...
  • Seite 171: Sterntopologie

    über den Switch in Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Die Sternto- pologie wird vorzugsweise in Bereichen mit hoher Gerätedichte bei geringen räumlichen Ausdehnungen eingesetzt (z. B. kleine Fertigungszellen, einzelne Produktionsmaschine). Abb.: Sterntopologie (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 171 1001467-DE-35...
  • Seite 172: Dynamische Strukturen

    SafetyNET p 9.2.3 Dynamische Strukturen SafetyNET p unterstützt das von Ethernet bekannte dynamische Hinzufügen und Entfernen von Teilnehmern während des Betriebs. Dies ist insbesondere für Service, Wartung und Diagnose hilfreich. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 172 1001467-DE-35...
  • Seite 173: Auswahl Von Safetynet P-Komponenten

    Herkömmliche handelsübliche Ethernet-Infrastrukturen können bei ausreichender Leis- tungsfähigkeit eingesetzt werden. Dies beinhaltet insbesondere Stecker, Kabel, Router, Switches, Gateways und Übertragungsstrecken. Wir empfehlen Komponenten aus dem Lieferumfang von Pilz einzusetzen. Die Verwendung anderer Komponenten ist prinzipiell möglich, sofern sie für den Einsatz in industrieller Umgebung ausgewiesen sind.
  • Seite 174: Safetynet P-Schnittstelle

    Verwenden Sie nur SafetyNET p-Teilnehmer (z. B. Switches, Hubs), die die Autosensing/Autonegotiation-Funktion unterstützen. Andernfalls kann es zu einem Duplex-Konflikt (Duplex Mismatch) kommen, der zu erheblichen Ver- zögerungen oder sporadischen Fehlern in der Datenübertragung führen kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 174 1001467-DE-35...
  • Seite 175: Prozessdatenaustausch Über Safetynet P

    SafetyNET p Prozessdatenaustausch über SafetyNET p Der Prozessdatenaustausch über SafetyNET p kann mit jedem PSS 4000-Gerät erfolgen. das über den Systemteil ST-SafetyNET p und/oder FS-SafetyNET p verfügt. Der Systemteil FS-/ST-SafetyNET p eines PSS 4000-Geräts sendet Prozessdaten aus sei- nem Sendedatenbereich über Sendeverbindungen an seinen Kommunikationspartner und empfängt Prozessdaten in seinem Empfangsdatenbereich über Empfangsverbindungen...
  • Seite 176 Rx-Datenbereich n ST-Rx-Verbindung 1 Rx-Datenbereich 1 Tx-Datenbereich 1 ..ST-Rx-Verbindung n Rx-Datenbereich n Tx-Datenbereich n Abb.: Prinzip des Prozessdatenaustauschs über Verbindungen (z. B. PSSu-Systeme) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 176 1001467-DE-35...
  • Seite 177: Zyklische Bearbeitung Von Verbindungen

    Gerät empfangen werden. Für die Empfangsdaten werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Das System überwacht dies für alle Tx-Verbindungen innerhalb eines Projekts (siehe Reaktionszeiten [ 583]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 177 1001467-DE-35...
  • Seite 178: Safetynet P-Receive Timeout

    ST-SafetyNET p mit leichter Störung im RUN- Zustand [ 537]). Die Wiederaufnahme der FS-Kommunikation (= Aktivierung von FS-Rx- Verbindungen) nach einer Kommunikationsstörung ist abhängig von der SafetyNET p-Pro- tokollversion und der Art der Kommunikationsstörung. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 178 1001467-DE-35...
  • Seite 179: Snp-Protokollversion 1: Kommunikationsstörungen Und Wiederaufnahme Der Fs- Kommunikation

    SafetyNET p SNp-Protokollversion 1: Kommunikationsstörungen und Wiederaufnahme der FS- Kommunikation [ 180] SNp-Protokollversion 2: Kommunikationsstörungen und Wiederaufnahme der FS- Kommunikation [ 181] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 179 1001467-DE-35...
  • Seite 180: Snp-Protokollversion 1: Kommunikationsstörungen Und Wiederaufnahme Der Fs- Kommunikation

    Störung nicht mehr vorhanden ist. – permanente Störung Zur Wiederaufnahme der FS-Kommunikation muss vom Anwender einer der Resets ausgeführt werden. – einmalige Störung Die FS-Kommunikation wird automatisch wieder aufgenommen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 180 1001467-DE-35...
  • Seite 181: Snp-Protokollversion 2: Kommunikationsstörungen Und Wiederaufnahme Der Fs- Kommunikation

    Ablauf der FS-SafetyNET p-Wartezeit wieder aktivieren, sofern der Fehler behoben wurde und/oder die Störung nicht mehr vorhanden ist. Die Wiederaufnahme (Aktivierung) der FS-Kommunikation erfolgt nach allen Kommunika- tionsstörungen automatisch. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 181 1001467-DE-35...
  • Seite 182: Snp-Protokollversion 2: Konfigurierbare Fs-Safetynet P-Wartezeit

    Zykluszeit für den zyklischen Start einer FS- SNp-Tx-Verbindung (FS-Daten senden) im PSS 4000-Projekt bei projektübergreifender Safety- NET p-Kommunikation Basiszykluszeit für die zyklische Prüfung auf vor- BasicSNp handene SNp-Sendedaten in einem Projekt Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 182 1001467-DE-35...
  • Seite 183 SafetyNET p Maximale FS-SafetyNET p-Wartezeit Bei der Konfiguration der FS-SNp-Wartezeit darf der größte erlaubte Wert für die FS-Sa- fetyNET p-Wartezeit nicht überschritten werden. Maximale FS-SNp-Wartezeit: 60000 ms Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 183 1001467-DE-35...
  • Seite 184: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Wieviele Sende- und Empfangsdatenbereiche ein Systemteil FS-SafetyNET p verwalten kann ist abhängig vom verwendeten PSS 4000-Gerät (z. B. Kopfmodul für Steuerungs- systeme PSSu PLC, Steuerungssysteme PSSu multi, Dezentrales System PSSu I/O). Sie finden die Angaben in der Bedienungsanleitung des verwendeten Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 184 1001467-DE-35...
  • Seite 185 Bit-Bedarf. Der Bit-Bedarf einer Variablen ist abhängig von ihrem Datentyp und einer eventuellen Erweiterung (Valid-Bit). Überschreiten die zu übertragenden Variablen die max. Anzahl von Bytes, die mit einer Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 185 1001467-DE-35...
  • Seite 186 Die hier beschriebenen Grenzen gelten ohne Einschränkung für die projek- tinterne SNp-Kommunikation. Abweichend von einigen der hier beschriebenen Grenzen gelten für die projektübergreifende SNp-Kommunikation die Angaben unter Regeln der I/O-Zuordnung zwischen PSS 4000-Projekten [ 383]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 186 1001467-DE-35...
  • Seite 187: Projektinterne Safetynet P-Kommunikation

    FS-/ST-SafetyNET p zwischen PSS 4000-Geräten, die sich alle im selben Projekt befinden. PSS 4000-Projekt projektinterne SNp-Kommunikation Abb.: Projektinterne SafetyNET p-Kommunikation (Prinzip) Sie finden weiterführende Informationen zur projektinternen SNp-Kommunikation unter geln der I/O-Zuordnung innerhalb eines PSS 4000-Projekts [ 379]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 187 1001467-DE-35...
  • Seite 188: Projektübergreifende Safetynet P-Kommunikation

    PSS 4000-Projekt gebunden und auf die Geräte übertragen werden. Sie finden weiterführende Informationen zur projektübergreifenden SNp-Kommunikation unter Regeln der I/O-Zuordnung zwischen PSS 4000-Projekten [ 383]. Bei projektübergreifender SNp-Kommunikation darf es in einem abgeschlossenen Safety- NET p-Netzwerk genau ein PASconnect-Projekt geben. Alle SafetyNET p-fähigen Geräte, die sich in demselben abgeschlossenen SafetyNET p-Netzwerk befinden wie das PAS-...
  • Seite 189 SafetyNET p mit den anderen Steuerungsprojekten aus. In diesem Fall müssen alle drei Steuerungsprojekte als Unterprojekte desselben PASconnect-Projekts konfiguriert werden. abgeschlossenes SafetyNET p-Netzwerk PASconnect-Projekt Steuerungsprojekt Steuerungsprojekt projektübergreifende SNp-Kommunikation Steuerungsprojekt Abb.: Netzwerkanforderungen bei projektübergreifender SNp-Kommunikation Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 189 1001467-DE-35...
  • Seite 190: Fs-Heartbeat (Fs-Hbt)

    Konfiguration (Default-Konfiguration) für die FS-Heartbeat-Zykluszeit verwendet wird, dann verwendet PAS4000 für die FS-Heartbeat-Zykluszeit den Default-Wert. Der An- wender muss in diesem Fall nichts weiter unternehmen. Für die projektinterne FS-SNp-Kommunikation wird die automatische Konfiguration empfohlen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 190 1001467-DE-35...
  • Seite 191 Beachten Sie: Der manuell konfigurierte Wert für die FS-Heartbeat-Zykluszeit wird in- tern für die Berechnung der Basiszykluszeit t verwendet. Dies kann dazu füh- BasicSNp ren, dass sich die Basiszykluszeit t ändert. BasicSNp Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 191 1001467-DE-35...
  • Seite 192 . Wenn die manu- BasicSNp ell konfigurierte FS-Heartbeat-Zykluszeit zu einer Basiszykluszeit führt, deren Wert außerhalb des erlaubten Wertebereichs liegt, dann schlägt PAS4000 beim Binden einen geeigneten Wert für die FS-He- artbeat-Zykluszeit vor. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 192 1001467-DE-35...
  • Seite 193: Safetynet P Scheduling-Modus

    Die Reaktionszeit erhöht sich jedoch in diesem Scheduling-Modus. Hinweis: Um diesen Scheduling-Modus nutzen zu können darf es auf der ST-Ressource und der FS-Ressource eines Geräts jeweils maximal 1 Task geben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 193 1001467-DE-35...
  • Seite 194: Netzwerk Ohne Router

    Subnetzwerk befinden. Switches und Hubs kön- nen zwischengeschaltet sein. Sonstige Online-Aktionen Zu den sonstigen Online-Aktionen zählen alle Online-Aktionen außer Scannen und Gerä- tenamensgebung, z. B.: – Direkter Projekt-Download – Diagnose (Diagnoseliste, Diagnoseprotokoll) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 194 1001467-DE-35...
  • Seite 195 Damit diese Online-Aktionen ausgeführt werden können, muss sich die Programmier- schnittstelle des PAS4000-PC in demselben Subnetzwerk befinden wie die PSS 4000- Geräte des Projekts. Switches und Hubs können zwischengeschaltet sein. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 195 1001467-DE-35...
  • Seite 196: Netzwerk Mit Routern

    Prozessdatenaustausch Sofern ein Router korrekt konfiguriert ist (z. B. Routing-Tabelle), funktioniert der Prozess- datenaustausch auch mit PSS 4000-exklusiven/funktionsbereiten Geräten, die sich aus Sicht des PAS4000-PC in einem Netzwerk hinter einem Router befinden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 196 1001467-DE-35...
  • Seite 197 10.0.0.0/8: privates Netz Klasse A mit Subnetzmaske 255.0.0.0 – 172.16.0.0 … 172.31.255.255 172.16.0.0/12: privates Netz Klasse B mit Subnetzmaske 255.240.0.0 – 192.168.0.0 … 192.168.255.255 192.168.0.0/16: privates Netz Klasse C mit Subnetzmaske 255.255.0.0 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 197 1001467-DE-35...
  • Seite 198: Systemvariable Pilz_Snp_Multicast_Ttl

    PILZ_SNP_MULTICAST_TTL die Default-Einstellung verwendet. – Wird ein Wert > 64 konfiguriert, so wird für PILZ_SNP_MULTICAST_TTL der Wert 64 verwendet. Das Anlegen/die Änderung der Systemvariablen PILZ_SNP_MULTICAST_TTL wird erst wirksam, wenn der PAS4000-PC neu gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 198 1001467-DE-35...
  • Seite 199 SafetyNET p WICHTIG Wird der OPC-Server auf demselben PC installiert wie PAS4000, so setzt der OPC-Server bei der Installation die Systemvariable PILZ_SNP_MULTI- CAST_TTL auf 64. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 199 1001467-DE-35...
  • Seite 200: Safetynet P Via Wlan

    Störung für die betroffenen Prozessdaten die Ersatzwerte mit Valid- Bit = FALSE verwendet werden. Dies kann dazu führen, dass betroffene Hardware-Aus- gänge in den sicheren Zustand wechseln. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 200 1001467-DE-35...
  • Seite 201 Zykluszeit von SafetyNET p (t ) erhöht werden. Die Zykluszeit von SafetyNET p lässt sich jedoch in einem PSS 4000-Projekt nicht direkt konfigurieren. Sie lässt sich aus- schließlich indirekt über Task-Zykluszeiten beeinflussen. Soll die Zykluszeit von SafetyNET p größer sein als die ermittelte Zykluszeit des Modul- bus (t ), so dürfen die I/O-Daten des Modulbusses eines Geräts nicht direkt den PI-Va-...
  • Seite 202: Optimierung Der Verfügbarkeit Im Safetynet P

    Fällen kann die Netzlast dieser Geräte zu einer schweren FS-Störung füh- ren (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung" [ 436]). Eine Abweichung von dieser Empfehlung hat keinen Einfluss auf die sichere Funktion des Steuerungssystems. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 202 1001467-DE-35...
  • Seite 203: Datenaustausch Verhindern Bei Projekten Mit Identischem Projektnamen

    SafetyNET p 9.14 Datenaustausch verhindern bei Projekten mit identischem Projektnamen Der Datenaustausch zwischen PSS 4000-Projekten ist nur erlaubt, wenn die projektüber- greifende SNp-Kommunikation verwendet wird. Bei der projektübergreifenden SNp-Kom- munikation verhindert PASconnect, dass die PSS 4000-Projekte identische Projektnamen haben. Es kann jedoch vorkommen, dass PSS 4000-Projekte, zwischen denen eigentlich kein Da- tenaustausch stattfindet und in denen FS-Daten verarbeitet werden, identische Projektna- men haben.
  • Seite 204: Externe Kommunikation

    Diese Obergrenze gilt auch dann, wenn Sie den System- teil "IP-Verbindungen" mit unterschiedlichen Protokollen oder Kommunikati- onsbeziehungen betreiben. SafetyNET p-Verbindungen werden nicht vom Systemteil "IP-Verbindun- gen" verwaltet und haben somit keinen Einfluss auf diese Obergrenze. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 204 1001467-DE-35...
  • Seite 205 UDP-Verbindungen: Unicast (1:1-Verbindung) Unicast (1:1-Verbindung; zu bevorzugen- de Verbindungsart) Broadcast (1:"alle"-Verbindung) Broadcast (1:"alle"-Verbindung) Multicast (1:n-Verbindung) Multicast (1:n-Verbindung; nur senden) IO-Zuordnung erforderlich in PAS4000 Belegung der PSS 4000-Systemsteue- rungsbausteine mit I/O-Daten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 205 1001467-DE-35...
  • Seite 206: Modbus/Tcp

    Verbindung auf einem Gerät die Rolle des Clients oder des Servers übernimmt. Die Ser- ver-/Client-Rolle ist somit nur für die verwendete Verbindung gültig. Der Datenaustausch über Modbus/TCP kann beim Automatisierungssystem PSS 4000 für nicht sicherheitsgerichtete Anwendungen eingesetzt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 206 1001467-DE-35...
  • Seite 207: Systemteil "Ip-Verbindungen

    Verwaltung der Modbus/TCP-Verbindungen (siehe Modbus/TCP-Verbindungen [ 208]) Verwaltung der Modbus/TCP-Datenbereiche (siehe Modbus/TCP-Datenbereiche [ 210]) Unterstützung der Funktion Codes (siehe Function Codes [ 211]) Datenaustausch über Modbus/TCP (siehe Datenaustausch über Modbus/TCP [ 214]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 207 1001467-DE-35...
  • Seite 208: Modbus/Tcp-Verbindungen

    Der Bereich 0 ... 1023 enthält reservierte Port-Nummern. Diese dür- fen unter keinen Umständen für eigene Anwendungen verwendet werden. Die komplette Liste der reservierten Port-Nummern und ihrer Dienste sind in RFC 1700 aufgelistet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 208 1001467-DE-35...
  • Seite 209 Externe Kommunikation PSS 4000-exklusive Geräte verwenden die zyklische Übertragung von Sende- und Emp- fangsdaten. Bei der zyklischen Übertragung bleibt die Verbindung zwischen dem Client und dem Server einer Verbindung permanent bestehen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 209 1001467-DE-35...
  • Seite 210: Modbus/Tcp-Datenbereiche (Server-Verbindungen)

    Der Systemteil "IP-Verbindungen" eines PSS 4000-Geräts beginnt die Adressierung für Modbus/TCP-Datenbereiche bei "0". Bei Geräten von an- deren Herstellern kann die Adressierung mit "1" beginnen. Beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung des entsprechenden Herstel- lers. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 210 1001467-DE-35...
  • Seite 211: Function Codes (Client-Verbindungen)

    (Daten senden nach 4x) FC 23 Read/Write Multiple Der Client einer Verbindung liest und schreibt meh- Registers rere Wort-Daten innerhalb eines Telegramms (Daten empfangen aus 4x und Daten senden nach Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 211 1001467-DE-35...
  • Seite 212 Externe Kommunikation INFO Für jede Client-Verbindung muss ein Function Code konfiguriert werden. Dies erfolgt im IP-Verbindungs-Editor von PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 212 1001467-DE-35...
  • Seite 213: Zusammenhang Zwischen Function Codes Und Modbus/Tcp-Datenbereichen

    FC = 16 (Write Multiple Re- gisters) Wenn sowohl für Sendedaten als auch für Empfangsdaten ein Ein- trag vorhanden ist, dann wird der Funktionscode FC = 23 verwen- det (Read/Write Multiple Registers). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 213 1001467-DE-35...
  • Seite 214: Datenaustausch Über Modbus/Tcp

    Daten bezeichnet und Sendedaten als externe O-Daten (siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367]). Bitte achten Sie darauf, dass der entsprechende Datenbereich (Datenziel, Datenquelle) Server-seitig zur Verfügung steht (siehe Server-Zuordnungstabelle [ 216]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 214 1001467-DE-35...
  • Seite 215 FC 04, FC 23 - Receive: 1x - 1x - Receive: 3x - 3x - Receive: 4x - 4x SendResponse (OK/NOK) Abb.: PSS 4000-Gerät mit Systemteil "IP-Verbindungen" und Client-Rolle für Verbindungen (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 215 1001467-DE-35...
  • Seite 216: Server-Zuordnungstabelle

    - Receive: 0x - 0xRead - Receive: 1x - 1x - Receive: 3x - 3x - Receive: 4x - 4xRead SendResponse (OK/NOK) Abb.: PSS 4000-Gerät mit Systemteil "IP-Verbindungen" und Server-Rolle für Verbindungen (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 216 1001467-DE-35...
  • Seite 217 Datenbereich Startadresse Datenlänge 0xRead 0 … (65536 – Datenlänge) 1 … 8000 0xWrite 4xRead 4xWrite Beispiel für den Aufbau einer Server-Zuordnungstabelle in PAS4000: Datenbereich Startadresse Datenlänge 0xRead 0xWrite 4xRead 4xWrite Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 217 1001467-DE-35...
  • Seite 218: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    FC 16 (Write Multiple Registers) 1 … max. 123 Worte Daten lesen und FC23 (Read/Write Multiple Re- 1 … max. 125 Worte lesen schreiben (Wort) gisters) 1 … max. 121 Worte schreiben Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 218 1001467-DE-35...
  • Seite 219 Übertragung eingesammelt, was zu einer Optimierung in der Datenübertragung führen kann. INFO Geräte von Fremdherstellern, die als Kommunikationspartner eingesetzt werden, können bezüglich der Datenlängen über abweichende Grenzen verfügen. Beachten Sie die Angaben in der Bedienungsanleitung des ver- wendeten Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 219 1001467-DE-35...
  • Seite 220: I/O-Daten Von Modbus/Tcp

    – verwendeter Function Code: FC05/FC15 (senden) – mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten Modbus/TCP 7 : PSSu E S 4DI Verbindungen myClientConnection_1 I0(11) : ST_I_DI Data : BOOL Send:0x00000 : BOOL I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 220 1001467-DE-35...
  • Seite 221 – Datenflussrichtung: Modbus/TCP -> I-PI-Variable – verwendeter Function Code: FC03/FC23 (empfangen) – mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten Modbus/TCP myBlock_2 Verbindungen myIPI_1 : WORD myClientConnection_4 Receive:4x00000 : WORD myIPI_2 : WORD I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 221 1001467-DE-35...
  • Seite 222 – Datenflussrichtung: Modbus/TCP -> Hardware-Ausgang – mögliche I/O-Zuordnung: I/O-Daten Modulbus I/O-Daten Modbus/TCP 5 : PSSu E S 4DO 0.5 Server-Zuordnungstabelle O0(11) : ST_O_DO 0xWrite Data : BOOL 0x00000 : BOOL I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 222 1001467-DE-35...
  • Seite 223 Write-Datenbereich der Server-Zuordnungstabelle geschrieben werden. Das Datum soll im Anwenderprogramm weiterverarbeitet werden. – Datenflussrichtung: Modbus/TCP -> I-PI-Variable – mögliche I/O-Zuordnung: PI-Variablen I/O-Daten Modbus/TCP myBlock_4 Server-Zuordnungstabelle myIPI_1 : WORD 4xWrite myIPI_2 : BYTE 4x00100 : WORD I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 223 1001467-DE-35...
  • Seite 224: Adressendarstellung Von Modbus/Tcp-Adressen

    10.2.9.3 Adressendarstellung in der Server-Zuordnungstabelle Adressen der Modbus/TCP-Server-Zuordnungstabelle (Server-Rolle) sind wie folgt aufge- baut: <Gerätename>.Modbus.Server.<wählbarer Datenbereich in der Server-Zuordnungstabel- le>.<Startadresse> Beispiele: myDevice_2.Modbus.Server.0xRead.0x00000 myDevice_2.Modbus.Server.0xWrite.0x00100 myDevice_2.Modbus.Server.1x.1x00010 myDevice_2.Modbus.Server.3x.3x00000 myDevice_2.Modbus.Server.4xRead.4x00005 myDevice_2.Modbus.Server.4xWrite.4x00005 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 224 1001467-DE-35...
  • Seite 225: Datenkonsistenz Bei Modbus/Tcp

    Sicht des Geräts bei den Sendedaten (Datenbereiche 0xRead, 1x, 3x, 4xRead) um externe O-Daten. Die externen O-Daten einer Server-Verbindung sind konsis- tent, wenn sie aus demselben Konsistenzbereich einer Datenquelle stammen (siehe Datenkonsistenz [ 387]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 225 1001467-DE-35...
  • Seite 226: Besonderheiten Bei Nutzung Der Datenbereiche 0X Und 4X

    (I/O-Zuordnung-Editor von PAS4000) I/O-Zuordnung der O-PI-Variablen auf die Read-Datenbereiche (0xRead, 4xRead) der Server-Zuordnungstabelle (I/O-Zuordnung-Editor von PAS4000) Zuordnung des Bausteins zu einer Ressource eines PSS 4000-exklusiven/funktionsberei- ten Geräts z. B. ST-Ressource von myDevice_1 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 226 1001467-DE-35...
  • Seite 227 I/O-Zuordnung der I-PI-Variablen zu den Write-Datenbereichen (0xWrite, 4xWrite) der Server-Zuordnungstabelle I/O-Zuordnung der O-PI-Variablen zu den Read-Datenbereichen (0xRead, 4xRead) der Server-Zuordnungstabelle Zuordnung des Bausteins zu einer Ressource eines PSS4000-exklusiven/funktionsberei- ten Geräts z. B. ST-Ressource von myDevice_1 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 227 1001467-DE-35...
  • Seite 228 I-Daten auf die Read-Datenbereiche (0xRead, 4xRead) der Server-Zuordnungstabel- z. B. myOPI_1 : WORD "Datenspiegelung" durch Verbinden der I-PI-Punkte mit den O-PI-Punkten des Bausteins Beispiel: myBlock_1 myOPI_1 : WORD myIPI_1 : WORD Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 228 1001467-DE-35...
  • Seite 229 – I/O-Zuordnung der O-PI-Punkte zu den Read-Datenbereichen (0xRead, 4xRead) der Server-Zuordnungstabelle myMultiProgram_1 myOPI_1 : WORD myCB_1 CBType_1 myIPI_1 : WORD myOPI_1 : WORD Mapped to: myDevice_1.Modbus.Server.4xRead.4x00001 myIPI_1 : WORD Mapped to: myDevice_1.Modbus.Server.4xWrite.4x00001 Abb.: I/O-Zuordnung in Multi-Programmierung – Komponentenbaustein (Beispiel) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 229 1001467-DE-35...
  • Seite 230: Raw Tcp

    Im Automatisierungssystem PSS 4000 werden IP-Adressen, Port-Nummern und Übertra- gungsrichtung für Raw TCP-Verbindungen bei der Verbindungskonfiguration in PAS4000 konfiguriert. Der Datenaustausch über Raw TCP kann im Automatisierungssystem PSS 4000 für nicht sicherheitsgerichtete Anwendungen eingesetzt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 230 1001467-DE-35...
  • Seite 231: Systemteil "Ip-Verbindungen

    Systemteil "IP-Verbindungen" eines PSS 4000-Geräts übernimmt hierbei alle Aufgaben, die für die Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B.: Verwaltung der Raw TCP-Verbindungen (siehe Raw TCP-Verbindungen [ 232]) Datenaustausch über Raw TCP (siehe Datenaustausch über Raw TCP [ 233]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 231 1001467-DE-35...
  • Seite 232: Raw Tcp-Verbindungen

    Externe Kommunikation 10.3.2 Raw TCP-Verbindungen Der Systemteil "IP-Verbindungen" eines PSS 4000-Geräts verwaltet die Raw TCP-Verbin- dungen, die für das Gerät konfiguriert werden. Die Verbindungskonfiguration erfolgt im IP- Verbindungs-Editor von PAS4000. Für ein PSS 4000-Gerät können folgende Raw TCP-Verbindungen konfiguriert werden: Sendeverbindungen Empfangsverbindungen Für Empfangsdaten kann ein FIFO-Speicher aktiviert werden.
  • Seite 233: Datenaustausch Über Raw Tcp

    Bei der zyklischen Übertragung bleibt die Verbindung zwischen dem Client und dem Server einer Verbindung permanent bestehen. Aus Sicht des Automatisierungssystems PSS 4000 werden Empfangsdaten als externe I- Daten bezeichnet und Sendedaten als externe O-Daten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x...
  • Seite 234: Fifo-Speicher Für Empfangsdaten

    Für jede Raw TCP-Verbindung mit Empfangsdaten kann bei der Konfiguration in PAS4000 ein FIFO-Speicher aktiviert werden. Die Größe des FIFO-Speichers ist geräteabhängig. Sie finden die Angaben in der Bedie- nungsanleitung des verwendeten PSS 4000-Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 234 1001467-DE-35...
  • Seite 235: Empfangsdatenverarbeitung Bei Raw Tcp

    Grundsätzlicher Ablauf bei der Empfangsdatenverarbeitung [ 238]. Weiterführende Informationen zum Einfluss des FIFO-Speichers finden Sie unter Empfangsverhalten bei aktiviertem FIFO- Speicher [ 239] Empfangsverhalten bei nicht aktiviertem FIFO-Speicher [ 241]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 235 1001467-DE-35...
  • Seite 236: Typische Anwendungsszenarien Für Raw Tcp

    Daten abgearbeitet werden. In dieser Situation kann es hilfreich sein, wenn der FIFO-Speicher deaktiviert wird. Wenn kein FIFO-Verhalten konfiguriert ist, werden immer die Prozessdaten des neuesten Da- tenpakets verwendet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 236 1001467-DE-35...
  • Seite 237 Reihenfolge ihres Eintreffens; d. h. es wird mit den ältesten Daten begonnen. Wenn der Zwischenspeicher weniger Daten als die konfigurierte Empfangsdatenlänge enthält, so wer- den die restlichen Daten bis zur konfigurierten Empfangsdatenlänge mit NULL aufgefüllt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 237 1001467-DE-35...
  • Seite 238: Grundsätzlicher Ablauf Bei Der Empfangsdatenverarbeitung

    Inhalt des Zwischenspeichers beim Empfangen von Datenpaketen identischer Daten- länge Abb.: Zwischenspeicher mit Datenpaketen identischer Datenlänge Inhalt des Zwischenspeichers beim Empfangen von Datenpaketen variabler Daten- länge: Abb.: Zwischenspeicher mit Datenpaketen variabler Datenlänge Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 238 1001467-DE-35...
  • Seite 239: Empfangsverhalten Bei Aktiviertem Fifo-Speicher

    Zwischenspeicher, der Datenpakete identischer bzw. fixer Datenlänge enthält. Zwischenspeicher mit Datenpaketen Entnommene Daten Empfangszyklen (t_ExtCo) 1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus Abb.: Datenentnahme mit FIFO-Verhalten bei Datenpaketen fixer Datenlänge (Beispiel) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 239 1001467-DE-35...
  • Seite 240 Abb.: Datenentnahme mit FIFO-Verhalten bei Datenpaketen variabler Datenlänge (Beispiel) Beachten Sie: Bei diesem Beispiel muss durch applikative Zusatzmaßnahmen sichergestellt werden, dass nach der Datenentnahme die zusammengehörigen Daten identifiziert oder rekonstruiert werden können. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 240 1001467-DE-35...
  • Seite 241: Empfangsverhalten Bei Nicht Aktiviertem Fifo-Speicher

    Zwischenspeicher, der Datenpakete identischer bzw. fixer Datenlänge enthält. Zwischenspeicher mit Datenpaketen Entnommene Daten Empfangszyklen (t_ExtCo) Datenpaket verwerfen Daten prüfen Datenpaket verwerfen 1. Zyklus Daten prüfen Datenpaket entnehmen Abb.: Datenentnahme ohne FIFO-Verhalten bei Datenpaketen fixer Datenlänge (Beispiel) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 241 1001467-DE-35...
  • Seite 242 1. Zyklus Datenpaket verwerfen Daten prüfen Datenpaket entnehmen Abb.: Datenentnahme ohne FIFO-Verhalten bei Datenpaketen variabler Datenlänge (Beispiel) Beachten Sie, dass es sich bei diesem Beispiel um kein sinnvolles Szenario handelt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 242 1001467-DE-35...
  • Seite 243: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Externe Kommunikation 10.3.6 Grenzen bei der Datenübertragung Bei der Datenübertragung über Raw TCP gelten für ein PSS 4000-Gerät folgende Grenzen: Die max. Anzahl der Raw TCP-Verbindungen ist geräteabhängig. Sie finden die Angaben in der Bedienungsanleitung des verwendeten PSS 4000-Geräts. Beachten Sie außerdem die generelle Obergrenze von 48 IP-Verbindungen für ein PSS 4000-Gerät.
  • Seite 244: I/O-Daten Von Raw Tcp

    Externe Kommunikation 10.3.7 I/O-Daten von Raw TCP Der Systemteil "IP-Verbindungen" ermöglicht einem PSS 4000-Gerät I/O-Daten über Raw TCP mit Geräten anderer Hersteller auszutauschen. Damit dies funktioniert ist es erforder- lich die I/O-Daten im I/O-Zuordnungs-Editor von PAS4000 den entsprechenden Raw TCP- Datenbereichen zuzuordnen.
  • Seite 245 Die Empfangsdaten des Elektronikmoduls PSSu K S RS232 sollen an den Kommunikationspartner übertragen werden und vom Kommunikationspartner empfangene Daten sollen am PSSu K S RS232 ausgegeben werden. Hierfür ist die Sende- und Empfangsverbindung "RawTCP_1" konfiguriert. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten IP-Verbindungen I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 245 1001467-DE-35...
  • Seite 246 Die Inhalte von O-PI-Variablen eines Bausteins sollen an den Kommunikationspartner übertragen wer- den und den Empfangsdaten sollen I-PI-Variablen zugeordnet werden. Hierfür sind 2 Verbindungen konfiguriert: - RawTCP_2 (Sendeverbindung) - RawTCP_3 (Empfangsverbindung) mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten IP-Verbindungen I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 246 1001467-DE-35...
  • Seite 247: Adressendarstellung Von Raw Tcp-Adressen

    Die Adressen von Raw TCP-Sendedaten sind wie folgt aufgebaut: <Gerätename>.TCP.<Verbindungsname>.Send.Byte[<ElementNummer>] Beispiel: myDevice_1.TCP.myTxConnection_1.Send.Byte[0] … myDevice_1.TCP.myTxConnection_1.Send.Byte[1023] Adressendarstellung von Empfangsdaten Die Adressen von Raw UDP-Empfangsdaten sind wie folgt aufgebaut: <Gerätename>.TCP.<Verbindungsname>.Receive.Byte.[<Element-Nummer>] Beispiel: myDevice_1.TCP.myRxConnection_1.Receive.Byte[0] … myDevice_1.TCP.myRxConnection_1.Receive.Byte[1023] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 247 1001467-DE-35...
  • Seite 248: Datenkonsistenz Bei Raw Tcp

    Konsistenzbereiche [ 388]). Datenkonsistenz bei Sendedaten einer Raw TCP-Verbindung Ist ein PSS 4000-exklusives/funktionsbereites Gerät bei einer Raw TCP-Verbindung der Sender von Daten, so handelt es sich aus Sicht des Geräts bei den Sendedaten um exter- ne O-Daten. Die externen O-Daten einer Raw TCP-Verbindung sind konsistent, wenn sie aus demsel-...
  • Seite 249: Raw Udp

    Obwohl es sich bei UDP um ein verbindungsloses Protokoll handelt, wird im Folgenden der Einfachheit halber eine Kommunikationsbeziehung zwischen Kommunikationspartnern als "Verbindung" bezeichnet. Der Datenaustausch über Raw UDP kann beim Automatisierungssystem PSS 4000 für nicht sicherheitsgerichtete Anwendungen eingesetzt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 249 1001467-DE-35...
  • Seite 250: Systemteil "Ip-Verbindungen

    Systemteil "IP-Verbindungen eines PSS 4000-Geräts übernimmt hierbei alle Aufgaben, die für die Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B.: Verwaltung der Raw UDP-Verbindungen (siehe Raw UDP-Verbindungen [ 251]) Datenaustausch über Raw UDP (siehe Datenaustausch über Raw UDP [ 252]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 250 1001467-DE-35...
  • Seite 251: Raw Udp-Verbindungen

    Sende- und Empfangsverbindungen (Rolle = Sender/Empfänger) Für Empfangsdaten kann ein FIFO-Speicher aktiviert werden – Unicast (1:1-Verbindung) – Broadcast (1:"alle"-Verbindung) Loopback beim Senden ist konfigurierbar – Multicast (1:n-Verbindung) gemäß RFC 1112, IGMVP V1 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 251 1001467-DE-35...
  • Seite 252: Datenaustausch Über Raw Udp

    Remote Port-Nummer als auch für die Remote IP-Adresse er- füllen. Ist mindestens eine der Bedingungen nicht erfüllt, d. h. die Remote-Port- Nummer ist 0 und/oder die Remote-IP-Adresse ist 0.0.0.0, dann ist die Sen- de- und Empfangsverbindung ohne Initiator-Funktionalität. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 252 1001467-DE-35...
  • Seite 253: Fifo-Speicher Für Empfangsdaten

    Die Größe des FIFO-Speichers ist geräteabhängig. Sie finden die Angaben in der Bedie- nungsanleitung des verwendeten PSS 4000-Geräts. Bei Speicherüberlauf werden die an- kommenden Daten verworfen und es wird eine Diagnosemeldung in der Diagnoseliste an- gezeigt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 253 1001467-DE-35...
  • Seite 254: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Verbindung konfiguriert wurde, so wird eine Diagnosemeldung in der Diagnoseliste angezeigt. Die Größe des FIFO-Speichers für die Empfangsdaten einer Verbindung ist geräteabhän- gig. Sie finden die Angaben in der Bedienungsanleitung des verwendeten PSS 4000-Ge- räts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 254 1001467-DE-35...
  • Seite 255: I/O-Daten Von Raw Udp

    Mögliche I/O-Zuordnung für Raw UDP-Datenbereiche: I/O-Zuordnung auf Raw UDP Empfangsdaten Sendedaten (= externe I-Daten) (= externe O-Daten) I-Datum Modulbus (z. B. HW-Eingang) O-Datum (z. B. HW-Ausgang) I-PI-Variable Variablen O-PI-Variable I/O-Zuordnung möglich I/O-Zuordnung nicht möglich Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 255 1001467-DE-35...
  • Seite 256 übertragen werden und vom Kommunikationspartner empfangene Daten sollen am PSSu K S RS232 ausgegeben werden. Hierfür ist die Sende- und Empfangsverbindung "myRawUDP_1" konfiguriert: mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten IP-Verbindungen I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 256 1001467-DE-35...
  • Seite 257 Empfangsdaten sollen I-PI-Variablen zugeordnet werden. Hierfür sind 3 Verbindungen konfiguriert: - myRawUDP_1 (Sende- und Empfangsverbindung) - myRawUDP_2 (Sendeverbindung) - myRawUDP_3 (Empfangsverbindung) mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten IP-Verbindungen I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 257 1001467-DE-35...
  • Seite 258: Adressendarstellung Von Raw Udp-Adressen

    Die Adressen von Raw UDP-Sendedaten sind wie folgt aufgebaut: <Gerätename>.UDP.<Verbindungsname>.Send.Byte[<Element-Nummer>] Beispiel: myDevice_1.UDP.myTxConnection_1.Send.Byte[0] … myDevice_1.UDP.myTxConnection_1.Send.Byte[1023] 10.4.7.2 Adressendarstellung von Empfangsdaten Die Adressen von Raw UDP-Empfangsdaten sind wie folgt aufgebaut: <Gerätename>.UDP.<Verbindungsname>.Receive.Byte.[<Element-Nummer>] Beispiel: myDevice_1.UDP.myRxConnection_1.Receive.Byte[0] … myDevice_1.UDP.myRxConnection_1.Receive.Byte[1023] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 258 1001467-DE-35...
  • Seite 259: Datenkonsistenz Bei Raw Udp

    Sender von Daten, so handelt es sich aus Sicht des Geräts bei den Sendedaten um exter- ne O-Daten. Die externen O-Daten einer Raw UDP-Verbindung sind konsistent, wenn sie aus demsel- ben Konsistenzbereich einer Datenquelle stammen (siehe Datenkonsistenz [ 387]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 259 1001467-DE-35...
  • Seite 260: Udp-Kommunikation Mittels Bausteinen

    Datenübertragung über UDP ist die Verwendung von Raw UDP sinnvoller. Um beim Automatisierungssystem PSS 4000 über "UDP mittels Bausteinen" ein Data- gramm senden/empfangen zu können, müssen im Anwenderprogramm die dafür vorgese- henen PSS 4000-Systemsteuerungsbausteine verwendet werden: pssCreateIPInterface - IP-Schnittstelle erstellen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 260 1001467-DE-35...
  • Seite 261 Bausteinen auch für sicherheitsgerichtete Anwendungen eingesetzt werden kann, sind zusätzliche Sicherungsmechanismen erforderlich. Die Sicherungsmechanismen müssen durch die Anwendung realisiert werden. Die Verantwortung für die korrekte Imple- mentierung liegt im Verantwortungsbereich des Anwenders. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 261 1001467-DE-35...
  • Seite 262: Systemteil "Ip-Verbindungen

    Bausteinen mit allen PSS 4000-Geräten möglich, die über den Systemteil "IP-Verbindun- gen" verfügen. Der Systemteil "IP-Verbindungen" eines PSS 4000-Geräts übernimmt hier- bei alle Aufgaben, die für die Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B.: Verwaltung der UDP-Sockets Datenaustausch über "UDP mittels Bausteinen" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 262 1001467-DE-35...
  • Seite 263: Ip-Schnittstellen Für Die Udp-Kommunikation

    Beide Verfahren zur Erstellung der IP-Schnittstellen können gemischt werden, d. h. die IP- Schnittstelle mit der Schnittstellenkennung 1 kann mit einem Verfahren erstellt werden und die IP-Schnittstelle mit der Schnittstellenkennung 2 mit dem anderen Verfahren. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 263 1001467-DE-35...
  • Seite 264: Udp Sockets

    Der pssReleaseUDPSocket muss im selben Task ausgeführt wer- den wie der pssCreateUDPSocket/pssCreateUDPSocketOnInterface. Nachdem ein UDP Socket freigegeben wurde, können mit den PSS 4000-Systemsteuerungsbausteinen, die für diesen UDP Socket referenziert sind, keine Datagramme mehr gesendet oder emp- fangen werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 264 1001467-DE-35...
  • Seite 265: Datenaustausch Über "Udp Mittels Bausteinen

    – Port-Nummer des UDP-Sockets auf dem PSS 4000-Gerät Durch die Port-Nummer ist der UDP-Socket und damit der Ziel-Task eines UDP-Data- gramms festgelegt. – IP-Adresse des Remote-Geräts, von dem die Empfangsdaten kommen. – Nutzdaten – Datenlänge der Nutzdaten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 265 1001467-DE-35...
  • Seite 266: Udp-Sendepuffer Und Udp-Empfangspuffer

    Speicherkapazität eventuell nicht ausreichend. Um in diesem Fall neue UDP-Datagramme im UDP-Empfangspuffer aufnehmen zu können, werden vorhan- dene UDP-Datagramme ersetzt. Das Ersetzen von UDP-Datagrammen erfolgt in chronolo- gischer Reihenfolge, beginnend mit dem ältesten UDP-Datagramm. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 266 1001467-DE-35...
  • Seite 267: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    In einem Task-Zyklus können maximal 50 UDP-Datagramme gesendet werden. Die UDP- Datagramme können eine unterschiedliche Nutzdatenlänge haben. Die Einhaltung der Grenze von maximal 50 UDP-Datagrammen wird nicht überwacht. Bei Überschreitung der Grenze kann die korrekte Funktion jedoch nicht garantiert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 267 1001467-DE-35...
  • Seite 268 PAS4000 die maximale Datenrate für Empfangen (= maximale UDP-Empfangsrate) fest- gelegt werden. Für die maximale UDP-Empfangsrate darf ein Wert im Bereich von 128 … 8192 konfigu- riert werden. Die Default-Einstellung ist 1024 Bytes pro Zyklus der UDP-Kommunikation mittels Bausteinen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 268 1001467-DE-35...
  • Seite 269: Zeitliches Verhalten Beim Senden Eines Udp-Datagramms

    Sendepuffer von Task #n gemäß A, B oder C: Fall A (best case) Fall B Fall C (worst case) Abb.: Zeitliches Verhalten beim Senden eines UDP-Datagramms mit pssUDPSend Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 269 1001467-DE-35...
  • Seite 270 Senderate sollte möglichst nur zur Hälfte beansprucht werden. Auf diese Weise können Sie Verzögerungen zwischen dem Ausführen des pssUDPSend (Anwenderprogramm) und dem Versenden von UDP-Data- grammen (Systemteil IP-Verbindungen) über das Netzwerk minimieren. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 270 1001467-DE-35...
  • Seite 271: Zeitliches Verhalten Beim Empfangen Eines Udp-Datagramms

    Empfangsrate sollte möglichst nur zur Hälfte beansprucht werden. Auf diese Weise können Sie vermeiden, dass es zu Verzögerungen beim Empfangen von UDP-Datagrammen kommt oder UDP-Datagramme im UDP-Empfangspuffer des Ziel-Tasks überschrieben werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 271 1001467-DE-35...
  • Seite 272: Zeitbedarf Bei Udp-Kommunikation Mittels Bausteinen

    Task (Sende- und Empfangsrate) Task UDP-Senderate UDP-Empfangsrate INFO Beachten Sie, dass in der Ausführungszeit der Einfluss Task (Sende- und Empfangsrate) der Anzahl der gesendeten und empfangenen UDP-Datagramme nicht ent- halten ist. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 272 1001467-DE-35...
  • Seite 273 Zeit lassen sich nur grob abschätzen. FS-Res- UDP Senden UDP Empfangen source und ST-Ressource müssen hierbei getrennt betrachtet werden. Die nachfolgenden Faustregeln gelten für UDP-Datagramme mit bis zu 100 Bytes Nutzdaten. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 273 1001467-DE-35...
  • Seite 274 Einfluss der Anzahl der gesendeten und empfangenen UDP-Datagramme berück- sichtigt werden muss, gilt für die Ermittlung des gesamten Zeitbedarfs: Ausführungszeit = Ausführungszeit + Zeit + Zeit + Zeit + Zeit Task ges Task UDP-Senderate UDP-Empfangsrate UDP Senden UDP Empfangen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 274 1001467-DE-35...
  • Seite 275: Maximale Udp-Senderate Und Udp-Empfangsrate

    Max. UDP-Empfangsrate >/= 2 x max. Anzahl der Empfangsnutzdaten-Bytes pro Task-Zy- klus Wird der Wert für die maximale UDP-Empfangsrate nach dieser Faustregel ermittelt und in PAS4000 konfiguriert, dann können Verzögerungen beim Empfangen der UDP-Datagram- me verhindert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 275 1001467-DE-35...
  • Seite 276: Datenkonsistenz Bei Udp-Kommunikation Mittels Bausteinen

    Sicht des Geräts bei den Sendedaten um externe O-Daten. Die externen O-Daten eines UDP-Datagramms sind konsistent, wenn sie aus demselben Konsistenzbereich einer Datenquelle stammen (siehe Datenkonsistenz [ 387]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 276 1001467-DE-35...
  • Seite 277: Sichere Udp-Kommunikation Mittels Bausteinen

    Ausführung der Bausteine garantieren. In der Anwen- dung müssen zusätzliche Sicherungsmechanismen realisiert werden. Übertragungsweg über UDP In der Anwendung müssen zusätzliche Sicherungsmechanismen für den Übertragungs- weg realisiert werden (z. B. Black-Channel-Prinzip). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 277 1001467-DE-35...
  • Seite 278 – in der Anwendung zusätzliche Sicherungsmechanismen für den Übertragungsweg realisiert werden (z. B. Black-Channel-Prinzip) und – für die Anwendung die Sicherheit durch geeignete Verfahren nachge- wiesen wird (z. B. durch Risikoanalyse und geeignete Inbetriebnah- metests, Plausibilitätstests) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 278 1001467-DE-35...
  • Seite 279: Profibus-Dp-Slave

    Unterstützung des Freeze Modus Unterstützung des PROFIBUS-DP-Diagnosetelegramms INFO Die Beschreibung enthält verschiedene technische Begriffe, die durch den PROFIBUS-Standard festgelegt und definiert sind. Hierzu zählen unter an- derem auch die Begriffe "Master" und "Slave". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 279 1001467-DE-35...
  • Seite 280: Systemteil "Profibus-Dp-Slave

    Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählt z. B. die Verwaltung der Sende- und Emp- fangsdatenberieche und der Datenaustausch (siehe Datenaustausch über PROFIBUS- DP [ 281]). Die Verbindungskonfiguration erfolgt im PROFIBUS-DP-Slave-Editor von PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 280 1001467-DE-35...
  • Seite 281: Datenaustausch Über Profibus-Dp

    Der PROFIBUS-DP-Master erhält die benötigten virtuellen PROFIBUS-Module aus der GSD-Datei. Sie wird mit PAS4000 ausgeliefert und steht außerdem im Download-Bereich der Pilz Homepage zur Verfügung (www.pilz.de -> Downloads). Als Suchbegriff kann z. B. "GSD" eingegeben werden. Der Software Download ist nur für registrierte Benutzer mög- lich.
  • Seite 282 (z. B. 8OX, OB, OW) (z. B. 8IX, IB, IW) Send Request I-Module O-Module (z. B. 8IX, IB, IW) (z. B. 8OX, OB, OW) Send Data Abb.: Datenaustausch über virtuelle PROFIBUS-Module (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 282 1001467-DE-35...
  • Seite 283: Virtuelle Profibus-Module Für Sendedaten

    PSS 4000 an und empfängt diese über seine I-Module. Somit müs- sen den O-Modulen des Automatisierungssystems PSS 4000 entsprechende I-Module im PROFIBUS-DP-Master gegenüberstehen. Außerdem muss der Datentyp eines I-Moduls im PROFIBUS-DP-Master dem Datentyp eines O-Moduls im Automatisierungssystem PSS 4000 entsprechen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 283 1001467-DE-35...
  • Seite 284 Externe Kommunikation PSS 4000-Gerät (z. B. PSSu-System) PROFIBUS-DP PROFIBUS-DP-Master SendRequest Virtuelle PROFIBUS-Module Virtuelle PROFIBUS-Module (GSD) SendData IBAn OBAn IWAn OWAn Abb.: Entsprechung der virtuellen PROFIBUS-Module und ihrer Datentypen (Sendedaten eines PSS 4000-Geräts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 284 1001467-DE-35...
  • Seite 285: Virtuelle Profibus-Module Für Empfangsdaten

    I-Module im Automatisierungssystem PSS 4000. Somit müssen den O-Modulen des PROFIBUS-DP-Master entsprechende I-Module im Automatisierungssystem PSS 4000 gegenüberstehen. Außerdem muss der Datentyp eines I-Moduls dem Datentyp des O-Mo- duls im PROFIBUS-DP-Master entsprechen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 285 1001467-DE-35...
  • Seite 286 Externe Kommunikation PSS 4000-Gerät (z. B. PSSu-System) PROFIBUS-DP PROFIBUS-DP-Master Virtuelle PROFIBUS-Module Virtuelle PROFIBUS-Module Send Data (GSD) OBAn IBAn OWAn IWAn Abb.: Entsprechung der virtuellen PROFIBUS-Module und ihrer Datentypen (Empfangsdaten eines PSS 4000-Geräts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 286 1001467-DE-35...
  • Seite 287: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Für den Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" eines PSS 4000-Geräts können maximal 244 Bytes Empfangsdaten (= externe I-Daten) konfiguriert werden. Für den Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" eines PSS 4000-Geräts können maximal 244 Bytes Sendedaten (= externe O-Daten) konfiguriert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 287 1001467-DE-35...
  • Seite 288: I/O-Daten Von Profibus-Dp-Slave

    I/O-Zuordnung für virtuelle PROFIBUS-Module mit Sendedaten Die Eingangssignale der Hardware-Eingänge eines PSSu E S 4DI sollen an den PROFIBUS-DP-Master übertragen werden. – Datenflussrichtung: Hardware-Eingang -> PROFIBUS-DP – verwendetes virtuelles PROFIBUS-Modul: 8OX – mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 288 1001467-DE-35...
  • Seite 289 I/O-Zuordnung I/O-Zuordnung für virtuelle PROFIBUS-Module mit Empfangsdaten Der PROFIBUS-DP-Master soll die Hardware-Ausgänge eines PSSu E S 4DO 0.5 an- steuern. – Datenflussrichtung: PROFIBUS-DP -> Hardware-Ausgänge – verwendetes virtuelles PROFIBUS-Modul: 8IX – mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 289 1001467-DE-35...
  • Seite 290 – Datenflussrichtung: PROFIBUS-DP -> I-PI-Variable – verwendetes virtuelles PROFIBUS-Modul: IB – mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten PROFIBUS-DP-Slave myBlock_1 PROFIBUS-DP-Slave 0 : IB myIPI_1 : WORD InputData myIPI_2 : BYTE Data : BYTE I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 290 1001467-DE-35...
  • Seite 291: Adressendarstellung Von Profibus-Dp-Adressen

    Adressendarstellung für ein OB: myDevice_1.ProfibusDP.3.OutputData Adressendarstellung für ein OW: myDevice_1.ProfibusDP.4.OutputData Adressendarstellung für ein OBA2: myDevice_1.ProfibusDP.5.OutputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.5.OutputData[1] Adressendarstellung für ein OWA4: myDevice_1.ProfibusDP.6.OutputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.6.OutputData[1] myDevice_1.ProfibusDP.6.OutputData[2] myDevice_1.ProfibusDP.6.OutputData[3] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 291 1001467-DE-35...
  • Seite 292: Adressendarstellung Von Empfangsdaten

    Adressendarstellung für ein IB: myDevice_1.ProfibusDP.8.InputData Adressendarstellung für ein IW: myDevice_1.ProfibusDP.9.InputData Adressendarstellung für ein IBA4: myDevice_1.ProfibusDP.10.InputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.10.InputData[1] myDevice_1.ProfibusDP.10.InputData[2] myDevice_1.ProfibusDP.10.InputData[3] Adressendarstellung für ein IWA2: myDevice_1.ProfibusDP.11.InputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.11.InputData[1] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 292 1001467-DE-35...
  • Seite 293: Profibus-Diagnose

    Ein PROFIBUS-DP-Diagnosetelegramm besteht bei PSS 4000-Geräten mit Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" aus min. 6 Bytes Diagnosedaten (obligatorische Diagnosedaten) und max. aus 12 Bytes Diagnosedaten (6 Bytes obligatorische Diagnosedaten + 6 Bytes externe Diagnosedaten). Die Diagnoseinformationen sind Bestandteil der GSD-Datei. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 293 1001467-DE-35...
  • Seite 294: Systeminterne Diagnose

    PSSu-Systeme: 0C 7 … 0 Ident Nummer des PROFIBUS-DP-Slave: Low-Byte PSSu-Systeme: B0 INFO Die genaue Bedeutung der Bytes 1 … 6 finden Sie in der IEC 61158-6-3 (5.3.1) und IEC 61158-6-5 (6.2.3.3.1). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 294 1001467-DE-35...
  • Seite 295: Externe Diagnosedaten

    Bits 5 … 0: 000110 Anzahl der Bytes der gerätebezogenen Diagnose (inklusive Header-Byte) Geräte mit Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" senden 6 Bytes n + 1 reserviert n + 2 reserviert n + 3 reserviert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 295 1001467-DE-35...
  • Seite 296 Meldung Betriebszustand "ST-SafetyNET p mit Störung im STOP- Zustand: Schwere FS+ST-Störung" Bei PSS 4000-exklusiven Geräten entspricht dies der Status-LED "ST SNp": Zustand "rot leuchtend" oder "rot blinkend". 4 … 7 reserviert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 296 1001467-DE-35...
  • Seite 297 Meldung Forcen auf der ST-Ressource ist aktiv und/oder es ist mindestens eine Online-Änderung aktiv Bei PSS 4000-exklusiven Geräten entspricht dies der Status-LED "ST FORCE": Zustand "gelb leuchtend". 3 … 7 reserviert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 297 1001467-DE-35...
  • Seite 298: Datenkonsistenz Bei Profibus-Dp

    Die externen O-Daten eines virtuellen PROFIBUS-Moduls sind konsistent, sofern sie aus demselben Konsistenzbereich einer Datenquelle stammen. PSS 4000 behandelt die externen O-Daten eines virtuellen PROFIBUS-Moduls immer als Einheit. Es ist die Aufgabe des PROFIBUS-DP-Masters die geforderte Datenkonsistenz si- cherzustellen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 298 1001467-DE-35...
  • Seite 299: Profibus-Dp-Slave Mit Profisafe

    Vergabe der PROFIsafe-Adresse über DIP-Schalter (z. B. am Kopfmodul eines PSSu- Systems) oder über PAS4000 bei Verwendung der PROFIsafe-Adresse 0 am DIP-Schal- Anzeige und Änderung von F-Parametern über das Master-Tool (z. B. Siemens-Software HW Config) Datenaustausch über vordefinierte virtuelle F-Module Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 299 1001467-DE-35...
  • Seite 300 Externe Kommunikation INFO Die Beschreibung enthält verschiedene technische Begriffe, die durch den PROFIBUS-Standard festgelegt und definiert sind. Hierzu zählen unter an- derem auch die Begriffe "Master" und "Slave". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 300 1001467-DE-35...
  • Seite 301: Systemteil "Profibus-Dp-Slave Mit Profisafe

    "PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe" verfügen. Der Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe" übernimmt hierbei alle Aufgaben, die für die Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B. Verwaltung der Sende- und Empfangsdatenbereiche Datenaustausch über PROFIBUS-DP Datenaustausch über PROFIsafe Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 301 1001467-DE-35...
  • Seite 302: Profibus-Dp Im Systemteil "Profibus-Dp-Slave Mit Profisafe

    I/O-Daten von PROFIBUS-DP-Slave (siehe I/O-Daten von PROFIBUS-DP-Slave [ 288]) Adressendarstellung von PROFIBUS-DP-Adressen (siehe Adressendarstellung von PROFIBUS-DP-Adressen [ 291]) PROFIBUS-Diagnose (siehe PROFIBUS-Diagnose [ 293]) Datenkonsistenz bei PROFIBUS-DP (siehe Datenkonsistenz bei PROFIBUS-DP [ 298]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 302 1001467-DE-35...
  • Seite 303: Profisafe Im Systemteil "Profibus-Dp-Slave Mit Profisafe

    F-Module bei der Hardware-Konfiguration im PROFIBUS-DP-Slave-mit- PROFIsafe-Editor von PAS4000 konfiguriert. Ein F-Modul befindet sich nach der Konfigura- tion auf einem virtuellen Steckplatz mit Substeckplätzen für die virtuellen PROFIsafe-Sub- module. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 303 1001467-DE-35...
  • Seite 304: Vordefinierte F-Module

    F-Host PSS 4000-Gerät F_32OX_32OX_32IX_32IX F_32IX_32IX_32OX_32OX (Default-Bele- gung) virtueller Sub- I/O-Submodule steckplatz Unsigned32 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL Unsigned32 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL 8I_SAFEBOOL Unsigned32 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL Unsigned32 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL 8O_SAFEBOOL Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 304 1001467-DE-35...
  • Seite 305 O_SAFEINT F_IWA4_OWA4 Dem F-Modul F_IWA4_OWA4 eines PSS 4000-Geräts muss im F-Host ein F_OWA4_IWA4 gegenüber stehen. F-Host PSS 4000-Gerät F_OWA4_IWA4 F_IWA4_OWA4 virtueller Sub- I/O-Submodule steckplatz Integer16 I_SAFEINT Integer16 I_SAFEINT Integer16 I_SAFEINT Integer16 I_SAFEINT Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 305 1001467-DE-35...
  • Seite 306 Externe Kommunikation F-Host PSS 4000-Gerät Integer16 O_SAFEINT Integer16 O_SAFEINT Integer16 O_SAFEINT Integer16 O_SAFEINT Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 306 1001467-DE-35...
  • Seite 307: Virtuelle Profisafe-Submodule Für Sendedaten

    Senden von Daten vom Datentyp SAFEINT INFO Beachten Sie, dass ausschließlich die hier dokumentierten virtuellen Modu- le mit den genannten Datentypen unterstützt werden. Der Datentyp SAFEL- WORD wird nicht unterstützt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 307 1001467-DE-35...
  • Seite 308: Virtuelle Profisafe-Submodule Für Empfangsdaten

    Empfangen von Daten vom Daten- typ SAFEINT INFO Beachten Sie, dass ausschließlich die hier dokumentierten virtuellen Modu- le mit den genannten Datentypen unterstützt werden. Der Datentyp SAFEL- WORD wird nicht unterstützt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 308 1001467-DE-35...
  • Seite 309: Gsd-Datei Für Virtuelle Profibus-Module

    F-Host. Die GSD-Datei wird mit PAS4000 ausgeliefert und steht außerdem im Download-Bereich der Pilz Homepage zur Verfügung (www.pilz.de -> Downloads). Als Suchbegriff kann z. B. "GSD" eingegeben werden. Der Software Download ist nur für registrierte Benutzer mög- lich. Nicht registrierte Benutzer können sich kostenlos registrieren lassen.
  • Seite 310: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    F-Modul verfügt über max. 16 Substeckplätze für virtuelle PROFIsafe-Submodule es können maximal 244 Bytes Empfangsdaten (= externe I-Daten) konfiguriert werden es können maximal 244 Bytes Sendedaten (= externe O-Daten) konfiguriert werden Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 310 1001467-DE-35...
  • Seite 311: I/O-Daten Von Profisafe

    PROFIsafe-Submodule wie 8I_SAFEBOOL, I_SAFEBYTE, z. B. 8O_SAFEBOOL, O_SA- I_SAFEWORD, I_SAFEDWORD, FEBYTE, O_SAFEWORD, I_SAFEINT) O_SAFEDWORD, O_SA- FEINT) I-Datum Modulbus (z. B. HW-Eingang) O-Datum (z. B. HW-Ausgang) I-PI-Variable O-PI-Variable Variablen I/O-Zuordnung möglich I/O-Zuordnung nicht möglich Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 311 1001467-DE-35...
  • Seite 312 Der F-Host soll ein PSSu E F 2DO 2 ansteuern und die I-Daten eines PSSu E F 4DI und eines PSSu E F AI I sollen an den F-Host übertragen werden. Hierfür wird das F-Modul F_32IX_32IX_32OX_32OX mit den benötigten virtuellen I/O-Submodulen konfiguriert. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten PROFIBUS-DP I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 312 1001467-DE-35...
  • Seite 313 Die Inhalte von O-PI-Variablen eines Bausteins sollen an den F-Host übertragen werden und Emp- fangsdaten, die vom F-Host kommen, sollen I-PI-Variablen zugeordnet werden. Hierfür wird das F- Modul F_32IX_IWA2_32OX_OWA2 verwendet. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten PROFIBUS-DP I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 313 1001467-DE-35...
  • Seite 314: Adressendarstellung Von Profisafe-Adressen

    Adressendarstellung für ein 8O_SAFEBOOL: myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[1] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[2] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[3] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[4] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[5] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[6] myDevice_1.ProfibusDP.1.4.OutputData[7] Adressendarstellung für ein O_SAFEBYTE: myDevice_1.ProfibusDP.1.5.OutputData Adressendarstellung für ein O_SAFEWORD: myDevice_1.ProfibusDP.1.6.OutputData Adressendarstellung für ein O_SAFEDWORD: myDevice_1.ProfibusDP.4.3.OutputData Adressendarstellung für ein O_SAFEINT: myDevice_1.ProfibusDP.4.4.OutputData Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 314 1001467-DE-35...
  • Seite 315: Adressendarstellung Von Empfangsdaten

    Adressendarstellung für ein 8I_SAFEBOOL: myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[0] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[1] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[2] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[3] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[4] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[5] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[6] myDevice_1.ProfibusDP.1.0.InputData[7] Adressendarstellung für ein I_SAFEBYTE: myDevice_1.ProfibusDP.1.1.InputData Adressendarstellung für ein I_SAFEWORD: myDevice_1.ProfibusDP.1.2.InputData Adressendarstellung für ein I_SAFEDWORD: myDevice_1.ProfibusDP.4.0.InputData Adressendarstellung für ein I_SAFEINT: myDevice_1.ProfibusDP.4.1.InputData Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 315 1001467-DE-35...
  • Seite 316: Passivierung Und Depassivierung Eines F-Moduls

    – Die I-Submodule eines F-Moduls werden auf ihre sicheren Werte gesetzt (= Null). Depassivierung eines F-Moduls – Das VALID-Bit wird TRUE, sofern keine PROFIsafe-Modul-Störung vorliegt. – Die I-Submodule eines F-Moduls enthalten ihren Prozesswert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 316 1001467-DE-35...
  • Seite 317: F-Parameter

    PROFIsafe gestoppt und für die betroffe- nen Prozessdaten werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. F_WD_Time muss min. 2 x der Zykluszeit ) von PROFIBUS-DP-Slave mit ExtCo PROFIsafe entsprechen. F_WD_Time_min ist geräteabhängig. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 317 1001467-DE-35...
  • Seite 318: Profisafe-Diagnose

    Byte 7 … 12 Gerätebezogene Diagnosedaten siehe PROFIBUS-DP-Slave – Externe Diagnose [ 295] Block 3 Byte 13 … 17 Gerätebezogene Diagnose eines F-Devices PROFIsafe-Diagnose Die Diagnoseinformationen sind Bestandteil der GSD-Datei. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 318 1001467-DE-35...
  • Seite 319: Gerätebezogene Diagnose Eines F-Devices

    Externe Kommunikation 10.7.10.1 Gerätebezogene Diagnose eines F-Devices Über die von PROFIBUS-DP definierten Diagnosemechanismen können F-Devices/F-Mo- dule Diagnoseinformationen melden. Ein PSS 4000-Gerät verschickt als F-Device im Dia- gnosetelegramm 5 Bytes mit gerätebezogenen Diagnosedaten. Aufbau und Inhalt der gerätebezogenen Diagnosedaten eines F-Devices Byte-Nr.
  • Seite 320 Der im F-Host eingegebene Wert für den Parameter "F_Par_Version" wird nicht unterstützt. gültige Eingabe im F-Host: "V2 Mode" 0x47 CRC1-Fault Die Prüfsummen "CRC1" im F-Host und im virtuellen F-Modul stimmen nicht überein. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 320 1001467-DE-35...
  • Seite 321: Datenkonsistenz Bei Profisafe

    Die externen O-Daten eines F-Moduls sind konsistent, sofern sie aus demselben Konsis- tenzbereich einer Datenquelle stammen (siehe Datenkonsistenz [ 387]). PSS 4000 behandelt die externen O-Daten eines F-Moduls immer als Einheit. Es ist die Aufgabe des F-Hosts die geforderte Datenkonsistenz sicherzustellen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 321 1001467-DE-35...
  • Seite 322: Ethernet/Ip Adapter

    über die ODVA bezogen werden (www.odva.org). EtherNet/IP-fähige PSS 4000-Geräte von Pilz Für nicht sicherheitsgerichtete Anwendungen kann ein EtherNet/IP-fähiges PSS 4000-Ge- rät von Pilz als Adapter in EtherNet/IP eingebunden werden. Ein EtherNet/IP-fähiges PSS 4000-Gerät von Pilz unterstützt als EtherNet/IP-Adapter das Folgende: Geräte Profil Communications Adapter, Gerätetyp 12 gemäß...
  • Seite 323 Externe Kommunikation Assembly Object mit – einer Output Assembly Object-Instanz – einer Input Assembly Object-Instanz Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 323 1001467-DE-35...
  • Seite 324: Systemteil "Ethernet/Ip Adapter

    Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B.: Verwaltung der unterstützten Objekte (siehe Unterstützte EtherNet/IP-Objekte und Common Services [ 338]) Datenaustausch über EtherNet/IP (siehe Datenaustausch über EtherNet/IP [ 326]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 324 1001467-DE-35...
  • Seite 325: Ethernet/Ip Adapter-Verbindungen

    Zur Zeit wird pro PSS 4000-Gerät (Adapter) genau eine EtherNet/IP Adapter-Verbindung unterstützt. Mit dieser EtherNet/IP Adapter-Verbindung kann der Datenaustusch über ge- nau eine Output Assembly Object-Instanz und genau eine Input-Assembly Object Instanz erfolgen (siehe Assembly Object [ 341]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 325 1001467-DE-35...
  • Seite 326: Datenaustausch Über Ethernet/Ip

    Die virtuellen O-Module haben ein "O" für "Output" im Modulnamen (z. B. 16OX, OB, OW, OD). Ein Statuswort zum Senden von PSS 4000-Statusinformationen an den Scanner ist optio- nal konfigurierbar. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 326 1001467-DE-35...
  • Seite 327: Virtuelle Module Für Sendedaten

    Datentypen unterstützt werden. Der Datentyp LWORD wird nicht unterstützt. Die Datenlänge der Daten, die mit der Scanner Input Assembly Object-Instanz übertragen werden, müssen sowohl im Scanner als auch im PSS 4000-Gerät übereinstimmend konfi- guriert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x...
  • Seite 328: Virtuelle Module Für Empfangsdaten

    Datentypen unterstützt werden. Der Datentyp LWORD wird nicht unterstützt. Die Datenlänge der Daten, die mit der Scanner Output Assembly Object-Instanz übertragen werden, müssen sowohl im Scanner als auch im PSS 4000-Gerät übereinstimmend konfi- guriert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x...
  • Seite 329: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Daten) mit einer Datenlänge von insgesamt 0 … 508 Bytes konfiguriert werden. Die gesamte Datenlänge einer Scanner Input Assembly Object-Instanz ist maximal 510 Bytes (508 Bytes für virtuelle O-Module, 2 Bytes für den Sequence Count). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 329 1001467-DE-35...
  • Seite 330: I/O-Daten Des Ethernet/Ip Adapters

    Externe Kommunikation 10.8.5 I/O-Daten des EtherNet/IP Adapters Der Systemteil "EtherNet/IP Adapter" ermöglicht einem PSS 4000-Gerät I/O-Daten über EtherNet/IP mit dem EtherNet/IP Scanner auszutauschen. Damit dies funktioniert, ist es er- forderlich die I/O-Daten im I/O-Zuordnungs-Editor von PAS4000 den entsprechenden virtu- ellen Modulen zuzuordnen.
  • Seite 331 Die Eingangssignale von Hardware-Eingängen eines PSSu K S 16DI sollen an den Scanner übertra- gen werden und der Scanner soll die Hardware-Ausgänge des PSSu E S 2 AO I ansteuern. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten Ethernet/IP I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 331 1001467-DE-35...
  • Seite 332 Externe Kommunikation I/O-Zuordnung von PI-Variablen Die Inhalte von O-PI-Variablen eines Bausteins sollen an den Scanner übertragen werden und den Empfangsdaten sollen I-PI-Variablen zugeordnet werden. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten Ethernet/IP I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 332 1001467-DE-35...
  • Seite 333: Adressendarstellung Von Ethernet/Ip-Adressen

    Adressendarstellung für ein OBA2: myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule4.OutputData[0] myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule4.OutputData[1] Adressendarstellung für ein OW: myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule5.OutputData Adressendarstellung für ein OWA4: myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule6.OutputData[0] myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule6.OutputData[1] myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule6.OutputData[2] myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule6.OutputData[3] Adressendarstellung für ein OD: myDevice_1.EtherNetIP.AObj101.VirtualModule7.OutputData Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 333 1001467-DE-35...
  • Seite 334: Adressendarstellung Von Empfangsdaten

    Adressendarstellung für ein IBA2 myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule9.InputData[0] myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule9.InputData[1] Adressendarstellung für ein IW: myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule10.InputData Adressendarstellung für ein IWA4: myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule11.InputData[0] myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule11.InputData[1] myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule11.InputData[2] myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule11.InputData[3] Adressendarstellung für ein ID: myDevice_1.EtherNetIP.AObj100.VirtualModule12.InputData Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 334 1001467-DE-35...
  • Seite 335: Ethernet/Ip-Diagnose

    Betriebszustand "FS-SafetyNET p mit Störung im STOP-Zustand: Schwere FS-Störung" oder Betriebszustand "FS-SafetyNET p mit Störung im STOP-Zustand: Schwere FS+ST-Störung" Bei PSS 4000-exklusiven Geräten entspricht dies der Status-LED "FS SNp": Zustand "rot leuchtend" oder "rot blinkend". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 335 1001467-DE-35...
  • Seite 336 Status-LED "FS FORCE": Zustand "gelb leuchtend". Forcen auf der ST-Ressource keine Meldung Forcen auf der ST-Ressource ist aktiv Bei PSS 4000-exklusiven Geräten entspricht dies der Status-LED "ST FORCE": Zustand "gelb leuchtend". reserviert reserviert reserviert reserviert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 336 1001467-DE-35...
  • Seite 337: Datenkonsistenz Bei Ethernet/Ip

    Ist ein PSS 4000-exklusives/funktionsbereites Gerät der Empfänger von Daten aus einer EtherNet/IP-Verbindung, so handelt es sich aus Sicht des Geräts bei den Empfangsdaten um externe I-Daten. Die externen I-Daten aus EtherNet/IP-Verbindung werden in PSS 4000 als konsistente Da- ten behandelt. Die externen I-Daten aus einer EtherNet/IP-Verbindung bilden einen Konsistenzbereich vom Typ Konsistenzbereich "ST-I-Daten einer externen Kommunikationsverbindung".
  • Seite 338: Unterstützte Ethernet/Ip-Objekte Und Common Services

    TCP/IP Interface Object 0xF6 (Network Specific) Link Object Mit Hilfe von geeigneten Diagnosewerkzeugen (z. B. Tools von Rockwell) können Inhalte von Attributen angezeigt werden. Es werden verschiedene Common Services [ 345] terstützt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 338 1001467-DE-35...
  • Seite 339: Identity Object (Class Id 0X01)

    (z. B. 2070 für PSSu H PLC1 FS SN SD) Revision - - - Version der PSS 4000-Firmware des Produkts <Major-Nr>.<Minor-Nr> (z. B. 1.8) Major Revision <Major-Nr> Die 3. Stelle der Versionsnummer wird nicht ange- zeigt. Minor Revision <Minor-Nr> Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 339 1001467-DE-35...
  • Seite 340 Schweregrad "Störung" vor (siehe Diagnoseliste) nicht verwendet 12 bis 15 Serial Number <Serien-Nr.> Seriennummer des Produkts (z. B. Seriennummer des Kopfmoduls bei PSSu-Sys- temen) Product Name Default: EtherNet/IP-Produktname des Produkts PSS 4000 (z. B. PSSu H PLC1 FS SN SD) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 340 1001467-DE-35...
  • Seite 341: Assembly Object (Class Id 0X04)

    Attribute werden nicht unterstützt Data <Daten> Das Attribut enthält die Daten, die der Scanner gemäß Konfiguration vom Netzwerk konsumiert. Aus Sicht des PSS 4000-Geräts sind dies die externen O-Daten. Size <Datenlänge> Datenlänge gemäß Konfiguration Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 341 1001467-DE-35...
  • Seite 342: Tcp/Ip Interface Object (Class Id 0Xf5)

    Das Attribut ist "read only"; d. h. der Set-Service wird nicht unterstützt. es ist kein Host konfiguriert und es kann kein Host konfiguriert werden Attribut wird nicht unterstützt TTL Value Time To Live (TTL) für EtherNet/IP-Pakete via IP- Multicast Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 342 1001467-DE-35...
  • Seite 343: Link Object (Class Id 0Xf6)

    Autonegotiation ist fehlgeschlagen Autonegotiation ist fehlgeschlagen aber Übertra- gungsrate wurde erkannt Autonegotiation war erfolgreich Autonegotiation nicht ausgeführt wird nicht unterstützt kein Hardware-Fehler vorhanden Hardware-Fehler erkannt Physical Address <MAC Adresse> MAC-Adresse des Geräts Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 343 1001467-DE-35...
  • Seite 344 Interface State unbekannt Schnittstelle ist aktiviert und bereit zum Senden/ Empfangen von Daten deaktiviert Testmodus Attribut wird nicht unterstützt Interface Label <Schnittstellen Text, der die Schnittstelle bezeichnet Bezeichnung> (z. B. "Port X3") Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 344 1001467-DE-35...
  • Seite 345: Common Services

    Wenn der Reset Service durch den EtherNet/IP Scanner mit dem Service Code 0x00 oder 0x01 aufgerufen wird, dann werden alle EtherNet/IP Adapter-Verbindungen des be- troffenen PSS 4000-Geräts zurückgesetzt. Es erfolgt ein Eintrag ins Diagnoseprotokoll und in die Diagnoseliste. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 345 1001467-DE-35...
  • Seite 346: Profinet Io Device

    IO Data Communication Relations (IO Data CR) für den zyklischen Prozessdatenaus- tausch Alarm Communication Relations (Alarm CR) für die Signalisierung von Alarmen in Echt- zeit PROFINET IO-Diagnosetelegramm Datenaustausch über vordefinierte virtuelle PROFINET-Module (I-Module, O-Module) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 346 1001467-DE-35...
  • Seite 347: Systemteil "Profinet Io Device

    PSS 4000-Geräten möglich, die über den Systemteil "PROFINET IO DEVICE" verfü- gen. Der Systemteil PROFINET IO DEVICE eines PSS 4000-Geräts übernimmt hierbei alle Aufgaben, die für die Kommunikation erforderlich sind. Hierzu zählen z. B.: Verwaltung der Sende- und Empfangsdatenbereiche Datenaustausch über PROFINET Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 347 1001467-DE-35...
  • Seite 348: Einbindung Und Adressierung Eines Geräts Im Profinet

    – Jedes PSS 4000-Gerät erhält im PROFINET eine separate IP-Konfiguration. Die PROFINET IP-Konfiguration kann ausschließlich über das Engineering-Tool für PROFINET oder einen DHCP-Server vorgenommen werden. Default-Einstellung: 0.0.0.0 für IP-Adresse, Subnet-Maske und (Standard-)Gateway. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 348 1001467-DE-35...
  • Seite 349: Identifikation Eines Pss 4000-Geräts Im Profinet

    Gerät mindestens ein virtuelles PROFINET-Modul konfiguriert wird. Stellen Sie sicher, dass auf dem PSS 4000-Gerät mindestens ein virtuelles PROFINET-Modul konfiguriert ist. Andernfalls kann das PSS 4000-Gerät vom PROFINET IO-Controller nicht gefunden werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 349 1001467-DE-35...
  • Seite 350: Datenaustausch Über Profinet

    Aus Sicht des Automatisierungssystems PSS 4000 handelt es sich bei der Kommunikation über PROFINET um externe Kommunikation. Die Empfangsdaten werden als externe I-Da- ten bezeichnet und die Sendedaten als externe O-Daten (siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367] Ersatzwerte [ 370]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 350 1001467-DE-35...
  • Seite 351: Virtuelle Profinet-Module Für Sendedaten

    PSS 4000 an und empfängt diese über seine I-Module. Somit müs- sen den O-Modulen des Automatisierungssystems PSS 4000 entsprechende I-Module im PROFINET IO-Controller gegenüberstehen. Außerdem muss der Datentyp eines I-Moduls im PROFINET IO-Controller dem Datentyp eines O-Moduls im Automatisierungssystem PSS 4000 entsprechen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 351 1001467-DE-35...
  • Seite 352 PROFINET IO Controller SendRequest Virtuelle Virtuelle PROFINET-Module PROFINET-Module (GSDML) SendData 16IX 16OX 32IX 32OX IBAn OBAn IWAn OWAn IDAn ODAn Abb.: Entsprechung der virtuellen PROFINET-Module und ihrer Datentypen (Sendedaten eines PSS 4000-Geräts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 352 1001467-DE-35...
  • Seite 353: Virtuelle Profinet-Module Für Empfangsdaten

    I-Module im Automatisierungssystem PSS 4000. Somit müssen den O-Modulen des PROFINET IO-Controllers entsprechende I-Module im Automatisierungssystem PSS 4000 gegenüberstehen. Außerdem muss der Datentyp eines I-Moduls dem Datentyp des O-Moduls im PROFINET IO-Controller entsprechen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 353 1001467-DE-35...
  • Seite 354 PROFINET IO-Controller Virtuelle Virtuelle Send Data PROFINET-Module (GSDML) PROFINET-Module 16OX 16IX 32OX 32IX OBAn IBAn OWAn IWAn IDAn ODAn Abb.: Entsprechung der virtuellen PROFINET-Module und ihrer Datentypen (Empfangsdaten eines PSS 4000-Geräts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 354 1001467-DE-35...
  • Seite 355: Gsdml-Datei

    Daten: alle verfügbaren virtuellen PROFINET-Module Diagnosemeldungen mit Abhilfe für verschiedene gerätebezogene PROFINET-Alarme Die GSDML-Datei wird mit PAS4000 ausgeliefert und steht im Download-Bereich der Pilz- Homepage zur Verfügung (www.pilz.de -> Downloads). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 355...
  • Seite 356: Grenzen Bei Der Datenübertragung

    Für den Systemteil PROFINET IO DEVICE eines PSS 4000-Geräts können maximal 1440 Bytes Empfangsdaten (= externe I-Daten) konfiguriert werden. Für den Systemteil PROFINET IO DEVICE eines PSS 4000-Geräts können maximal 1440 Bytes Sendedaten (= externe O-Daten) konfiguriert werden. Jedes konfigurierte virtuelle PROFINET-Modul für externe O-Daten benötigt außer den reinen Nutzdaten ein zusätzliches Byte pro Datenflussrichtung (Senden, Empfangen).
  • Seite 357: I/O-Daten Von Profinet Io Device

    8OX, 16OX, 32OX, IW, ID, IBAn, IWAn, IDAn) OB, OW, OD, OBAn, OWAn, ODAn) Modulbus I-Datum (z. B. HW-Eingang) O-Datum (z. B. HW-Ausgang) I-PI-Variable Variablen O-PI-Variable I/O-Zuordnung möglich I/O-Zuordnung nicht möglich Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 357 1001467-DE-35...
  • Seite 358 Die Eingangssignale von Hardware-Eingängen eines PSSu K S 16DI sollen an den PROFINET IO- Controller übertragen werden und der PROFINET IO-Controller soll die Hardware-Ausgänge des PSSu E S 2 AO I ansteuern. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): I/O-Daten Modulbus I/O-Daten PROFINET I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 358 1001467-DE-35...
  • Seite 359 Externe Kommunikation I/O-Zuordnung von PI-Variablen Die Inhalte von O-PI-Variablen eines Bausteins sollen an den PROFINET IO-Controller übertragen werden und den Empfangsdaten sollen I-PI-Variablen zugeordnet werden. mögliche I/O-Zuordnung (Beispiel): PI-Variablen I/O-Daten PROFINET I/O-Zuordnung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 359 1001467-DE-35...
  • Seite 360: Adressendarstellung Von Profinet Io-Adressen

    Adressendarstellung für ein OBA4: myDevice_1.ProfinetIODev.5.OutputData[0] … myDevice_1.ProfinetIODev.5.OutputData[3] Adressendarstellung für ein OW: myDevice_1.ProfinetIODev.6.OutputData Adressendarstellung für ein OWA2: myDevice_1.ProfinetIODev.7.OutputData[0] myDevice_1.ProfinetIODev.7.OutputData[1] Adressendarstellung für ein OD: myDevice_1.ProfinetIODev.8.OutputData Adressendarstellung für ein ODA4: myDevice_1.ProfinetIODev.9.InputData[0] … myDevice_1.ProfinetIODev.9.InputData[3] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 360 1001467-DE-35...
  • Seite 361: Adressendarstellung Von Empfangsdaten

    Adressendarstellung für ein IBA2: myDevice_1.ProfinetIODev.14.InputData[0] myDevice_1.ProfinetIODev.14.InputData[1] Adressendarstellung für ein IW: myDevice_1.ProfinetIODev.15.InputData Adressendarstellung für ein IWA8: myDevice_1.ProfinetIODev.16.InputData[0] … myDevice_1.ProfinetIODev.16.InputData[7] Adressendarstellung für ein ID: myDevice_1.ProfinetIODev.17.InputData Adressendarstellung für ein IDA4: myDevice_1.ProfinetIODev.18.InputData[0] … myDevice_1.ProfinetIODev.18.InputData[3] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 361 1001467-DE-35...
  • Seite 362: Profinet Io-Diagnose

    Online- Änderung aktiv. Forcen und Online-Änderungen Auf der ST-Ressource ist Forcen aktiv ST FORCE gelb leuchtend auf der ST-Ressource und/oder es ist mindestens eine Online- Änderung aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 362 1001467-DE-35...
  • Seite 363: Datenkonsistenz Bei Profinet Io

    Konsistenzbereich einer Datenquelle stammen (siehe Datenkonsistenz [ 387]). PSS 4000 behandelt die externen O-Daten eines virtuellen PROFINET-Moduls immer als Einheit. Es ist die Aufgabe des PROFINET IO-Controllers die geforderte Datenkonsistenz sicherzustellen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 363 1001467-DE-35...
  • Seite 364: Projekt

    IEC 61131- Programmierung Tasks FS-Ressource I/O-Daten Modulbus Programm 2 in Multi- Programmierung Gerät n Tasks FS-Ressource Programm n Tasks ST-Ressource in Multi- Programmierung I/O-Daten Modulbus I/O-Daten Extern Abb.: Projektaufbau Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 364 1001467-DE-35...
  • Seite 365 Basis-Bausteinen. Somit können mehrere separate Teillösungen von Auto- matisierungsaufgaben zusammengefasst werden. Mit Hilfe von Komponentenbaustei- nen kann der Aufbau von Maschinen und Anlagen nachgebildet werden. Komponentenbausteine stellen abgeschlossene Einheiten dar, die einfach wiederver- wendet werden können. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 365 1001467-DE-35...
  • Seite 366 Tasks bestimmen die Laufzeiteigenschaften der Teile des Anwenderprogramms, d. h. mit welcher Priorität sie ausgeführt werden. Außerdem muss am Ende der Programmierung die Verbindung zwischen den PI-Variablen und den I/O-Daten der Automatisierungssysteme hergestellt werden. Dies geschieht in der I/O-Zuordnung. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 366 1001467-DE-35...
  • Seite 367: Gültigkeit Von Prozessdaten

    ST-Ressource; die Ressourcen können sich auf demselben Gerät oder auf ver- schiedenen Geräten befinden. I-Daten der projektübergreifenden SNp-Kommunikation Ausgangsdaten von anderen PSS 4000-Projekten, z. B. O-PI-Variablen. Datensenken sind: O-Daten des Modulbus Ausgangsdaten, die auf den Systemteil FS-/ST-Modulbus ausgegeben werden, das heißt z. B.
  • Seite 368 Ersatzwerte die aktuellen Daten verarbeitet. Damit es nicht zu einer ungewollten Reaktion auf diese Signalwechsel kommt, können die Valid-Bits ausge- wertet werden (siehe Auswertung der Valid-Bits im Anwenderprogramm [ 371]). Von jedem Systemteil (ST-Ressource, FS-Ressource, ST-Modulbus, FS-Modulbus, ST- Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 368 1001467-DE-35...
  • Seite 369 – Der Anwender deaktiviert das Forcen für das Valid-Bit. – Die I-PI-Variable gehört zu einem schreib- und lesegeschützten oder versiegelten Baustein. In diesem Fall ist kein Forcen des Valid-Bits möglich. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 369 1001467-DE-35...
  • Seite 370: Ersatzwerte

    Null ST-O-Datum Modbus/TCP-Server-Verbindung Letzter gültiger Wert ST-O-Datum Modbus/TCP-Client-Verbindung Null ST-O-Datum Raw TCP Null ST-O-Datum Raw UDP Null ST-O-Datum EtherNet/IP Adapter Null ST-O-Datum PROFINET IO DEVICE Null FS-O-Datum PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe Null Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 370 1001467-DE-35...
  • Seite 371: Auswertung Der Valid-Bits Im Anwenderprogramm

    ST_I_AI), so ist das Valid-Bit für die gesamte Struktur identisch mit den Valid-Bits der ein- zelnen Elemente der Struktur. Auswertung des Valid-Bits in der Multi-Programmierung Um das Valid-Bit auswerten zu können, wird der PSS 4000 Systembaustein "VALID" ver- wendet. Auswertung des Valid-Bits in der IEC 61131-Programmierung Um das Valid-Bit auswerten zu können, muss für die I-PI-Variable die Erweiterung VALID...
  • Seite 372: Grundlagen Zu Tasks

    Die Konfiguration der Task-Eigenschaften ist für viele Projekte nicht erfor- derlich. Die Default-Konfiguration ist ausreichend (siehe Default-Konfigurati- on der Tasks [ 378]). Sie müssen sich also nicht unbedingt mit dem The- ma "Tasks" auseinandersetzen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 372 1001467-DE-35...
  • Seite 373: Task-Eigenschaften

    Die maximale Ausführungszeit sollte über einen längeren Zeitraum (z. B. mehr als 6 Stunden) ermittelt werden, in denen die Anlage alle Betriebszu- stände durchläuft. Eine Abweichung von dieser Empfehlung hat keinen Einfluss auf die sichere Funktion des Geräts. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 373 1001467-DE-35...
  • Seite 374: Ausführung Der Tasks

    3. FS-Tasks, Priorität mittel 4. ST-Tasks, Priorität mittel 5. FS-Tasks, Priorität niedrig 6. ST-Tasks, Priorität niedrig Der FS-Task mit der Priorität hoch wird immer vorrangig ausgeführt. Periodische Prüfung auf anstehende Tasks Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 374 1001467-DE-35...
  • Seite 375 Priorität sollte die Task-Zykluszeit kürzer werden. Siehe hierzu Bei- spiel 5. Beispiel 1 Ausführung des periodischen Tasks "Task_1" mit einer Task-Zykluszeit von 20 ms, bei ei- nem Systemtakt von 10 ms Task_1 t [ms] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 375 1001467-DE-35...
  • Seite 376 Ausführung von Task "Task_2" begonnen wird [2]. Nur wenn die Ausführungszeit t ProcTask_1 von Task "Task_1" kürzer als die Zykluszeit t von Task "Task_2" ist, besteht die CycTask_2 Möglichkeit, dass Task "Task_2" innerhalb seiner Zykluszeit ausgeführt wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 376 1001467-DE-35...
  • Seite 377 Für Task "Task_2" eine Zykluszeit konfigurieren, die größer oder gleich der von Task "Task_1" ist. Die Bausteine, die in Task "Task_1" ausgeführt werden, so optimieren, dass die Ausfüh- rungszeit von Task "Task_1" kürzer als die Zykluszeit von Task "Task_2" ist. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 377 1001467-DE-35...
  • Seite 378: Default-Konfiguration Der Tasks

    [2] [3] [2] [3] [1] Task-Zykluszeit [2] Einlesen der ressourcenglobalen Variablen und des Prozessabbilds der Eingänge (I-PI) und Ausgänge (O-PI) [3] Ausgabe der ressourcenglobalen Variablen und des Prozessabbilds der Ausgänge (O- Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 378 1001467-DE-35...
  • Seite 379: Regeln Der I/O-Zuordnung Innerhalb Eines Pss 4000-Projekts

    Projekt 11.4 Regeln der I/O-Zuordnung innerhalb eines PSS 4000- Projekts Bei der I/O-Zuordnung muss beachtet werden, welche Datenquellen welchen Datensenken zugeordnet werden dürfen. Weiterhin müssen die Datentypen von Datenquelle und Daten- senke beachtet werden. INFO An dieser Stelle werden die I/O-Zuordnungen für den Datenfluss innerhalb eines Projekts beschrieben.
  • Seite 380 (wird von PAS4000 verhindert) erlaubt erlaubt, aber das FS-Datum darf ausschließlich für nicht sicherheitsgerichtete Aufgaben verwendet werden. erlaubt, aber das ST-Datum darf trotzdem nicht für sicherheitsgerichtete Aufga- ben verwendet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 380 1001467-DE-35...
  • Seite 381 Sind die Datentypen der Datenquelle und der Datensenke anonyme Datentypen, dann müssen sie strukturell äquivalent sein. Sind die Datentypen der Datenquelle und der Datensenke benannte Datentypen, dann müssen sie identisch sein. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 381 1001467-DE-35...
  • Seite 382 O-Datum als Datensenke Ist das O-Datum vom Datentyp ARRAY (Feld) oder STRUCT (Struktur), so ist eine I/O- Zuordnung auf das gesamte Feld/Struktur oder auf die einzelnen Elemente des Feldes/ der Struktur möglich. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 382 1001467-DE-35...
  • Seite 383: Regeln Der I/O-Zuordnung Zwischen Pss 4000-Projekten

    Projekt 11.5 Regeln der I/O-Zuordnung zwischen PSS 4000-Projekten Der Datenaustausch zwischen PSS 4000-Projekten wird im Softwaretool PASconnect mit- hilfe der I/O-Zuordnung konfiguriert. Bei der I/O-Zuordnung muss beachtet werden, welche Datenquellen welchen Datensenken zugeordnet werden dürfen. Weiterhin müssen die Da- tentypen von Datenquelle und Datensenke beachtet werden.
  • Seite 384 – geeignete Inbetriebnahmetests, Plausibilitätstests Die Verantwortung für die korrekte Implementierung liegt im Verantwortungsbereich des Anwenders. Grenzen bei der Datenübertragung Für die projektübergreifende SNp-Kommunikation zwischen PSS 4000-Projekten gelten Grenzen der Datenübertragung [ 184], die in der Systembeschreibung PSS 4000 für SafetyNET p beschrieben sind.
  • Seite 385 Konfiguration in den PSS 4000-Projekten nicht konsistent. Gesendete Daten entsprechen dann möglicherweise nicht den vom Empfänger erwarteten Daten. Nach dem Binden der PSS 4000-Projekte, muss eine Inbetriebnahme (siehe Sicherheits- handbuch PSS 4000, Abschnitt "Inbetriebnahme und Gültigkeit") oder Wiederinbetrieb- nahme (siehe Sicherheitshandbuch PSS 4000, Abschnitt "Änderungen" unter "Änderung, Wartung, Außerbetriebsetzung") erfolgen.
  • Seite 386 PI-Variablen O_Var1 und O_Var2 von Projekt Project1 auf demselben Gerät befinden und die Taskzykluszeiten der POUs identisch sind. Exklusivität I-PI-Variablen, die innerhalb eines PSS 4000-Projekts für eine I/O-Zuordnung verwendet werden, dürfen nicht mehr für die projektübergreifende SNp-Kommunikation genutzt wer- den. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 386 1001467-DE-35...
  • Seite 387: Datenkonsistenz

    Projekt 11.6 Datenkonsistenz Generell versteht man bei PSS 4000 unter Datenkonsistenz das Zusammenhalten von Da- ten, die im selben Task-Zyklus erfasst und während eines definierten Zeitintervalls als aktu- ell und zusammengehörig betrachtet werden. Datenkonsistenz einer Datenquelle Hinsichtlich der Datenkonsistenz sind Datenquellen (siehe Gültigkeit von...
  • Seite 388: Konsistenzbereiche

    Abb.: Überblick über die Konsistenzbereiche eines Projekts bei Verwendung von Geräten der Generation 1 In einem Projekt mit Geräten der Generation 1 (z. B. PSSu-Systeme) kann es folgende Konsistenzbereiche geben: I-Daten des Modulbus PSSu – Konsistenzbereich "FS-I-Daten von einem FS-Modulbus" – Konsistenzbereich "ST-I-Daten von einem ST-Modulbus" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 388 1001467-DE-35...
  • Seite 389 Task ausgeführt werden, sind konsistent und bilden einen Konsistenzbereich (siehe "Task 1" und Konsistenzbereiche [1] und [2] unter Beispiel für Konsistenzbereiche von O-PI-Variablen [ 394]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 389 1001467-DE-35...
  • Seite 390 – Über die Datenkonsistenz von Variablen eines Konsistenzbereichs, die sowohl ei- ner I-PI-Variablen als auch einer ressourcenglobalen I-PI-Variablen zugeordnet sind und auf die von Bausteinen zugegriffen wird, die im selben Task ausgeführt werden, kann keine Aussage gemacht werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 390 1001467-DE-35...
  • Seite 391: Konsistenzbereiche Bei Geräten Der Generation 2

    PSS u2-Systems" Zu diesen I-Daten zählen die I-Daten der I/O-Daten des Kopfmoduls und die I-Daten, die von FS-Modulen kommen und über den FS-Teil des Modulbus PSS u2 übertra- gen werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 391 1001467-DE-35...
  • Seite 392 Task ausgeführt werden, sind konsistent und bilden einen Konsistenzbereich (siehe "Task 1" und Konsistenzbereiche [1] und [2] unter Beispiel für Konsistenzbereiche von O-PI-Variablen [ 394]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 392 1001467-DE-35...
  • Seite 393 – Über die Datenkonsistenz von Variablen eines Konsistenzbereichs, die sowohl ei- ner I-PI-Variablen als auch einer ressourcenglobalen I-PI-Variablen zugeordnet sind und auf die von Bausteinen zugegriffen wird, die im selben Task ausgeführt werden, kann keine Aussage gemacht werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 393 1001467-DE-35...
  • Seite 394: Beispiel Für Konsistenzbereiche Von O-Pi-Variablen

    Task 2, Task 3 und Konsistenzbereich [3] Die Schnittmenge der ressorcenglobalen O-PI-Variablen, auf die von Bausteinen zuge- griffen wird, die in unterschiedlichen Tasks ausgeführt werden, sind konsistent und bilden einen Konsistenzbereich. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 394 1001467-DE-35...
  • Seite 395: Einfluss Der Ablaufkoordination Auf Die Datenkonsistenz

    Werden konfigurierbare Zykluszeiten durch den Anwender konfiguriert, so werden durch das System die für die konfigurierten Bedingungen optimalsten Reaktionszeiten ermittelt. Es kann zu Verschlechterungen gegenüber den automatisch ermittelten Reaktionszeiten kommen. Die Datenkonsistenz in den Konsistenzbereichen ist gewährleitet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 395 1001467-DE-35...
  • Seite 396: Sicherheitsstatus Von Bausteinen

    Bedarf von einer Zertifizierungsstelle (z. B. BG, TÜV) prüfen und zertifizieren zu lassen und sie anschließend mit PAS4000 zu versiegeln. Die Verantwortung für die korrekte Implementierung liegt im Verantwortungsbereich des Anwenders. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 396 1001467-DE-35...
  • Seite 397 Es liegt in der Verantwortung des Her- stellers bzw. der Zertifizierungsstelle, dass der Zugriff auf nicht sichere Da- ten (ST-Daten) in dem Baustein nicht sicherheitskritisch wirkt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 397 1001467-DE-35...
  • Seite 398: Gerätenamensgebung Über Pas4000

    Namensgebungsdaten. INFO Werden Netzwerke über Router verbunden, dann kann die Gerätenamens- gebung nur zentral durchgeführt werden, wenn die Systemvariable PILZ_SNP_MULTICAST_TTL entsprechend konfiguriert ist (siehe Netzwerk mit Routern [ 196]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 398 1001467-DE-35...
  • Seite 399: Geräteidentifikationsdaten

    Bestellnummer Als Bestellnummer wird "0" verwendet Seriennummer Beim ersten Start der PSS 4000-Firmware wird eine beliebi- ge 6-stellige Nummer generiert, die dann intern für verschie- dene Identifikationsvorgänge als Seriennummer verwendet wird Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 399 1001467-DE-35...
  • Seite 400: Namensgebungsdaten

    Geräts im Netzwerk mer>_<Seriennummer> IP-Adresse IP-Adresse gemäß Ethernet- dient bei der Gerätenamens- Konvention gebung zusammen mit der Seri- ennummer zur Identifikation des Geräts im Netzwerk Subnet-Maske Einstellungen gemäß Ethernet- gemäß Ethernet-Konvention Konvention Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 400 1001467-DE-35...
  • Seite 401 Seriennummer zur Identifikation des Geräts im Netzwerk IP-Adresse gemäß Ethernet-Konvention Subnet-Maske Subnet-Maske gemäß Ethernet-Konvention Adresse des Gate- geräteabhängig als Option verfügbar ways Adresse des bevor- geräteabhängig als Option verfügbar zugten DNS-Servers Adresse des alterna- tiven DNS-Servers Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 401 1001467-DE-35...
  • Seite 402: Gerätenamensgebung Für Pss 4000-Exklusive Geräte

    Die nachfolgende Beschreibung geht davon aus, dass alle vorbereitenden Tätigkeiten bereits ausgeführt wurden. Hierzu zählen: – Auf dem PSS 4000-exklusiven Gerät ist eine SD-Karte gesteckt. – In PAS4000 sind die gewünschten Namensgebungsdaten editiert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 402 1001467-DE-35...
  • Seite 403 In PAS4000 wird das Gerät gewählt, für das die Gerätenamensgebung ausgeführt werden soll. Zur Identifikation des gewählten Geräts im Feld kann mit PAS4000 ein Test ausgeführt werden. Der Test wird als "Geräteidentifikation" bezeichnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 403 1001467-DE-35...
  • Seite 404 Das Gerät wechselt automatisch in den Betriebszustand "Booten der Systemteile" [ 428]. Das weitere Verhalten hängt davon ab, welche Namensgebungsdaten geändert werden: PSS 4000-exklusives Gerät im Auslieferungszustand und Änderung des Gerätena- mens Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 404 1001467-DE-35...
  • Seite 405 Keine Gerätenamensgebung im Betriebszustand "Schwere FS-Stö- rung" Wenn sich ein PSS 4000-exklusives Gerät im Betriebszustand "Schwere FS-Störung" befindet und in PAS4000 die Gerätenamensgebung ausgelöst wird, dann wird die Gerätenamensgebung für dieses Gerät nicht ausgeführt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 405 1001467-DE-35...
  • Seite 406: Fehlerverhalten Während Der Gerätenamensgebung

    Eintrag in die Diagnoseliste. Für das PSS 4000-exklusive Gerät muss ein Neustart/Reboot-Befehl ausgeführt werden. Das PSS 4000-exklusive Gerät startet in diesem Fall mit den "alten" Namensgebungsdaten und, sofern vorhanden, mit dem "alten" Geräteprojekt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 406 1001467-DE-35...
  • Seite 407: Gerätenamensgebung Für Pss 4000-Funktionsbereite Geräte

    Fälle unterschieden werden: PSS 4000-funktionsbereites Gerät bei der ersten Gerätenamensgebung Nach der Installation der PSS 4000-Firmware sind die voreingestellten Namensgebungs- daten gespeichert (siehe Namensgebungsdaten [ 400]). Es ist kein Geräteprojekt vor- handen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 407 1001467-DE-35...
  • Seite 408 Löschen des Geräteprojekts Speichern der Namensgebungsdaten im Speicherbereich des Gerätespeichers Systemteile PSS 4000-Firmware neu starten Das weitere Verhalten ist geräteabhängig. bleiben im RUN-Zustand Abb.: Ablaufdiagramm für die Gerätenamensgebung von PSS 4000-funktionsbereiten Geräten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 408 1001467-DE-35...
  • Seite 409 Führt eine der Prüfungen zu einem negativen Ergebnis, dann wird der Vorgang abgebro- chen. Es erfolgt ein Eintrag in die Diagnoseliste und die Systemteile der PSS 4000-Firmwa- re (z. B. OPC-Server, Diagnose-Server) bleiben im RUN-Zustand. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 409 1001467-DE-35...
  • Seite 410: Gerätenamensgebung Beim Gerätetausch Von Pss 4000-Exklusiven Geräten

    Die bewusste Bedienerhandlung muss innerhalb von. 10 s ausgeführt werden, an- dernfalls wird die Übernahme abgebrochen. Nach der Übernahme der Namensgebungsdaten und des Geräteprojekts wird das Tausch- gerät neu gestartet, wobei es sich wie bei einem Neustart/Reboot-Befehl verhält. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 410 1001467-DE-35...
  • Seite 411: Projekt-Download

    Projekt-Download 11.10.1 Direkter Projekt-Download Beim direkten Projekt-Download wird das Projekt in Geräteprojekte unterteilt und auf die PSS 4000-exklusiven Geräte und, sofern vorhanden, auf die PSS 4000-funktionsbereiten Geräte des Projekts übertragen. Projekt in PAS 4000 SafetyNET p via Ethernet . . .
  • Seite 412 (Dieser Betriebszustand kann nur vorkommen, wenn der Systemteil über einen sicherheitsgerichteten Kommunikationskanal verfügt; z. B. PROFIsafe des Systemteils PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe) betroffener Systemteil: Systemteil für die externe Kommunikation (z. B. PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 412 1001467-DE-35...
  • Seite 413 PAS4000 prüft, ob alle Geräte des Projekts erreichbar sind (z. B. Geräte sind eingeschaltet, Netzwerkverbindungskabel an den Geräten sind gesteckt). Wenn nicht alle Geräte des Pro- jekts erreichbar sind, dann bestehen folgende Möglichkeiten: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 413 1001467-DE-35...
  • Seite 414 Für diese Geräte muss ein manueller Restart ausgeführt werden. Wenn im Anwenderprogramm des alten Geräteprojekts bereits nullspannungssichere und/oder nicht nullspannungssichere Variablen vorhanden waren, so startet das Gerät mit folgenden Werten: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 414 1001467-DE-35...
  • Seite 415 Beim Download des Projekts auf die Geräte, bleibt der Inhalt einer Variablen mit dem Attri- but RETAIN PERSISTENT erhalten, wenn sich die Ressourcenzuordnung des Bausteins, in dem die Variable verwendet wird, der FQN (vollständiger Name im PSS 4000-Namensraum) der Variablen und ihr Datentyp gegenüber dem letzten Download nicht geändert haben.
  • Seite 416 – Stimmen die Projektinformationen der Geräte nicht überein, führen Sie den Projekt-Download erneut aus. Stellen Sie sicher, dass alle Geräte des Projekts erreichbar sind und führen Sie dann den Projekt- Download aus. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 416 1001467-DE-35...
  • Seite 417: Indirekter Projekt-Download

    PSS 4000-exklusiven Geräte (z. B. PSSu-Systeme) des Projekts gespeichert sind. Falls irgendwann für ein bestimmtes Gerät eine SD-Karte benötigt wird, müssen die entspre- chenden Daten auf der SD-Karte verschoben werden und schon ist die passende SD- Karte vorhanden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 417 1001467-DE-35...
  • Seite 418 PSS 4000 OPC Server UA abgefragt werden. – Stimmen die Projektinformationen der Geräte nicht überein, führen Sie den indirekten Projekt-Download in PAS4000 erneut aus und ver- teilen die Geräteprojekte erneut auf die Geräte. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 418 1001467-DE-35...
  • Seite 419: Versiegelte Fs-Bausteine

    Manipulation. Die versiegelten FS-Bausteine bearbeiten häufig benötigte sicherheitsrelevante Aufgaben (z. B. Not-Halt). Sie können vom Anwender erstellt oder von der Fa. Pilz bezogen werden. Die Verwendung von zertifizierten versiegelten FS-Bausteinen kann das Zertifizierungsver- fahren von Projekten beschleunigen, da sie auch bei überwachungspflichtigen Maschinen...
  • Seite 420: Funktionsweise

    Geräts der 2. Generation der Ethernet-Modus "Independent-Mo- dus" konfiguriert, muss der PAS4000-PC an den physischen Port mit der niederwertigsten Bezeichnung angeschlossen werden. Sie finden weitere Informationen unter Ethernet-Modus von Ports [ 137]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 420 1001467-DE-35...
  • Seite 421: Punkt-Zu-Punkt-Verbindung Herstellen

    Gerät zugreifen als auch auf alle PSS 4000-exklusive/funkti- onsbereite Geräte, die sich am Netzwerk befinden. Prinzip SafetyNET p via Ethernet Ethernet Abb.: Prinzip einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit PAS4000 Beachten Sie die Angaben zu Netzwerke ohne Router [ 194]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 421 1001467-DE-35...
  • Seite 422: Fernverbindung Herstellen

    Hub, Switch, Switch, Router Router Ethernet SafetyNET p via Ethernet Abb.: Prinzip einer Fernverbindung mit PAS4000 Beachten Sie die Einschränkungen beim Einsatz von Routern (siehe Netzwerk mit Routern [ 196]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 422 1001467-DE-35...
  • Seite 423: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Eines Geräts

    Die Marken mit den römischen Ziffern III, IV, V a/b, VI a/b und VII verweisen auf Diagram- me mit Betriebszuständen und Betriebszustandswechsel von Systemteilen. In der folgenden Beschreibung wird davon ausgegangen, dass sich auf dem PSS 4000-ex- klusiven Geräte ein gültiges Geräteprojekt befindet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 423 1001467-DE-35...
  • Seite 424: Ablaufdiagramm

    Reset ausführen: SafetyNET p" Stopp des Geräts Nach Ablaufdiagramm "Betriebszustände und Gerät ohne Störung im STOP-Zustand Betriebszustandswechsel bei (alle Systemteile) externer Kommunikation" Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines PSS 4000-exklusives Geräts Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 424 1001467-DE-35...
  • Seite 425: Betriebszustände Eines Geräts

    Die jeweilige Beschreibung eines Betriebszustands enthält unter anderem eine Aufzählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausgelöst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (sie- Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 425 1001467-DE-35...
  • Seite 426: Betriebszustand "Gerät Ausgeschaltet

    "Gerät ausgeschaltet" ist der spannungslose Zustand des PSS 4000-exklusiven Geräts. Durch das Einschalten der Spannungsversorgung für die Module Supply (Neustart) wech- selt das PSS 4000-exklusive Gerät in den Betriebszustand "Booten des Basissystems". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 426 1001467-DE-35...
  • Seite 427: Betriebszustand "Booten Des Basissystems

    – PSSu-System: Die LED "DIAG" auf dem Gerät blinkt rot. – PSS u2-System: Die LED "DIAG" auf dem Gerät leuchtet rot. Abhilfe Technische Daten prüfen (z. B. Spannungsversorgung für Module Supply, Umgebungs- temperatur) evtl. Gerät tauschen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 427 1001467-DE-35...
  • Seite 428: Betriebszustand "Booten Der Systemteile

    Tests und Prüfungen. Das Gerät wechselt in einen Recovery-Modus. Sie finden weitere Informationen unter Recovery-Modus [ 575]. Start des eigentlichen "Booten der Systemteile" Anhand der SD-Karte wird entschieden, mit welchen Namensgebungsdaten und welchem Geräteprojekt das Booten der Systemteile ausgeführt wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 428 1001467-DE-35...
  • Seite 429 - Geräteprojekt Übernahme der Default-Namensgebungsdaten Aktivierung des Auto-IP-Mechanismus "Booten der Systemteile" wird ausgeführt mit - Default-Gerätenamen - IP-Adresse aus dem Auto- IP-Mechanismus Abb.: Ablaufdiagramm für die Prüfung der SD-Karte (Teil 1) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 429 1001467-DE-35...
  • Seite 430 Namensgebungsdaten (siehe [7]). Es wird geprüft, ob auf der SD-Karte Namensgebungsdaten vorhanden sind (siehe Namensgebungsdaten [ 400]) und ob die Namensgebungsdaten auf der SD-Karte zum Produkttyp des Geräts passen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 430 1001467-DE-35...
  • Seite 431 PSSu H FS SN SD M12 (-T)(-R) oder PSS67 IO1 16FDI und die Prüfsumme "FS-Ge- räteprojekt" auf dem Gerät ist nicht identisch mit der Prüfsumme "FS-Geräteprojekt" auf der SD-Karte; Dieser Fall kann z. B. eintreten, wenn die SD-Karte getauscht wurde. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 431 1001467-DE-35...
  • Seite 432 Wird für ein Gerät beispielsweise die SD-Karte eines Geräts mit hö- herer Firmware-Version verwendet, dann werden die Verzeichnisse aller Funktionen gelöscht, die ausschließlich auf dem Gerät mit der höheren Firmware-Version verfügbar sind. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 432 1001467-DE-35...
  • Seite 433 "rot leuchtend" oder "rot blinkend" Die nicht betroffenen Systemteile haben in diesen Fällen ihre Konfiguration trotzdem erfolgreich geladen. Status-LEDs Die Status-LEDs auf dem Gerät geben Auskunft über den Status der Systemteile. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 433 1001467-DE-35...
  • Seite 434: Betriebszustand "Gerät Ohne Störung Im Run-Zustand

    Der Betriebszustand ist dadurch gekennzeichnet, dass sich alle Systemteile im RUN-Zu- stand befinden und fehlerfrei arbeiten (siehe Marken III … VII im Ablaufdiagramm). Status-LEDs Die Status-LEDs auf dem Gerät geben Auskunft über den Status der Systemteile. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 434 1001467-DE-35...
  • Seite 435: Betriebszustand "Gerät Ohne Störung Im Stop-Zustand

    Die Status-LEDs auf dem Gerät geben Auskunft über den Status der Systemteile. Abhilfe Folgende Befehle zum Starten des PSS 4000-exklusiven Geräts stehen zur Verfügung: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Projekt starten (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 435 1001467-DE-35...
  • Seite 436: Betriebszustand "Schwere Fs-Störung

    Die Status-LEDs auf dem Gerät geben Auskunft über den Status der Systemteile. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Projektdiagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Neustart/Reboot-Befehl ausführen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 436 1001467-DE-35...
  • Seite 437 Gerät den Befehl nicht aus. Betroffene Befehle: – Gerätenamensgebung – Direkter Projekt-Download – Ursprung-Reset – Kalt-/Warm-Reset – Kalt-/Warm-Restart – einer der Stopp-Befehle Das Gerät sendet in diesen Fällen eine Fehlermeldung an PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 437 1001467-DE-35...
  • Seite 438: Betriebszustandswechsel Eines Geräts

    [4] Wechsel von "Gerät ohne Störung im RUN-Zustand" nach "Gerät ohne Störung im STOP-Zustand" Dieser Betriebszustandswechsel muss über PAS4000 explizit ausgelöst werden (z. B. Stopp des Geräts). Die Auswirkungen eines Stopps sind separat beschrieben (siehe Stopp-Befehle [ 563]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 438 1001467-DE-35...
  • Seite 439 Neustart/Reboot-Befehl gestartet werden. Durch den Neustart/Reboot-Befehl wechselt das Gerät nach "Booten des Basissystems", führt hier die Anlauftests aus und durchläuft an- schließend den kompletten Boot-Vorgang des Zustands "Booten der Systemteile". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 439 1001467-DE-35...
  • Seite 440: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Der Fs-Ressource

    Die Marke mit der römischen Ziffer III verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da die FS-Ressource beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 440 1001467-DE-35...
  • Seite 441: Ablaufdiagramm

    Task im TERMINATED Zustand ohne Störung mit Störung: Task im STOP Zustand [4b] [5b] Fehler beheben Start ausführen: Start ausführen: FS-Heiß-Start FS-Kalt-Restart FS-Kalt-Restart FS-Warm-Restart FS-Warm-Restart Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel der FS-Ressource Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 441 1001467-DE-35...
  • Seite 442: Betriebszustände Der Fs-Ressource

    Die Beschreibungen verschiedener Betriebszustände enthalten eine Auf- zählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausge- löst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe set-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 442 1001467-DE-35...
  • Seite 443: Fs-Ressource Ohne Störung Im Run-Zustand

    (Kalt-Reset, Warm-Reset, Reset des Projekts) Nach einem Start oder Restart über PAS4000 (FS-Kalt-, FS-Warm-Restart, FS-Heiß-Start) Auswirkungen Im Betriebszustand "FS-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand" werden die Tasks der FS-Ressource fehlerfrei ausgeführt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 443 1001467-DE-35...
  • Seite 444: Fs-Ressource Ohne Störung Im Stop-Zustand

    – FS-Kalt-Restart (PAS4000) – FS-Warm-Restart (PAS4000) Reset des Geräts: – Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) – Kalt-Reset (PAS4000) Reset des Projekts – Warm-Reset des Projekts (PAS4000) – Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 444 1001467-DE-35...
  • Seite 445: Fs-Ressource Mit Störung Im Run-Zustand: Task Im Terminated-Zustand

    Für die Behandlung von Variablen (nicht nullspannungssichere Variablen, nullspannungs- sichere Variablen) siehe Online-Hilfe von PAS4000 Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Reset ausführen: Warm-Reset oder Kalt-Reset verwenden Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 445 1001467-DE-35...
  • Seite 446: Fs-Ressource Mit Störung Im Run-Zustand: Task Im Stop-Zustand

    3. (Re-) Start ausführen: FS-Heiß-Start, FS-Warm-Restart oder FS-Kalt-Restart verwenden Einer der Reset-Befehle kann ebenfalls verwendet werden. Ein Reset-Befehl wirkt sich auf alle Systemteile des Geräts aus und nicht nur auf die FS-Ressource. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 446 1001467-DE-35...
  • Seite 447: Schwere Fs-Störung

    Bei einem Fehler, der zu diesem Betriebszustand führt, werden die betroffenen Teile der FS-Ressource definiert beendet. Es wird ein definierter Zustand erreicht. Die Auswirkungen einer schweren FS-Störung betreffen alle sicherheitsrelevanten Teile ei- nes PSS 4000-exklusiven Geräts (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung" [ 436]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 447 1001467-DE-35...
  • Seite 448: Betriebszustandswechsel Der Fs-Ressource

    [2b] Wechsel von "FS-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand" in einen Störungs- zustand Wird im RUN-Zustand der FS-Ressource ein Fehler in einem sicherheitsrelevanten Sys- temteil festgestellt, wechselt die FS-Ressource fehlerabhängig in den Betriebszustand "Schwere FS-Störung". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 448 1001467-DE-35...
  • Seite 449 Nachjustieren sinnvoll sein. Der STOP-Zustand der FS-Ressource kann durch eine der folgenden Möglichkeiten ausge- löst werden: Stopp des Projekts (PAS4000) Stopp des Geräts (PAS4000) Stopp der FS-Ressource (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 449 1001467-DE-35...
  • Seite 450 Dieser Betriebszustandswechsel wirkt sich auf alle Systemteile des Geräts aus (siehe Ab- laufdiagramm). Der Betriebszustandswechsel kann mit einem der folgenden Befehle ausgeführt werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 450 1001467-DE-35...
  • Seite 451: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Der St-Ressource

    Die Marke mit der römischen Ziffer IV verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da die ST-Ressource beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 451 1001467-DE-35...
  • Seite 452: Ablaufdiagramm

    Task im TERMINATED Zustand ohne Störung mit Störung: Task im STOP Zustand [4b] [5b] Fehler beheben Start ausführen: Start ausführen: ST-Heiß-Start ST-Kalt-Restart ST-Kalt-Restart ST-Warm-Restart ST-Warm-Restart Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel der ST-Ressource Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 452 1001467-DE-35...
  • Seite 453: Betriebszustände Der St-Ressource

    Die jeweilige Beschreibung eines Betriebszustands enthält eine Aufzählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausgelöst wer- den kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 453 1001467-DE-35...
  • Seite 454: St-Ressource Ohne Störung Im Run-Zustand

    (Kalt-Reset, Warm-Reset, Reset des Projekts) Nach einem Start oder Restart über PAS4000 (ST-Kalt-Restart, ST-Warm-Restart, ST-Heiß-Start) Auswirkungen Im Betriebszustand "ST-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand" werden die Tasks der ST-Ressource fehlerfrei ausgeführt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 454 1001467-DE-35...
  • Seite 455: St-Ressource Ohne Störung Im Stop-Zustand

    – ST-Kalt-Restart (PAS4000) – ST-Warm-Restart (PAS4000) Reset des Geräts: – Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) – Kalt-Reset (PAS4000) Reset des Projekts – Warm-Reset des Projekts (PAS4000) – Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 455 1001467-DE-35...
  • Seite 456: St-Ressource Mit Störung Im Run-Zustand: Task Im Terminated-Zustand

    Für die Behandlung von Variablen (nicht nullspannungssichere Variablen, nullspannungs- sichere Variablen) siehe Online-Hilfe von PAS4000 Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Reset ausführen: Warm-Reset oder Kalt-Reset verwenden Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 456 1001467-DE-35...
  • Seite 457: St-Ressource Mit Störung Im Run-Zustand: Task Im Stop-Zustand

    3. (Re-) Start ausführen ST-Heiß-Start, ST-Warm-Restart oder ST-Kalt-Restart verwenden Einer der Reset-Befehle kann ebenfalls verwendet werden. Ein Reset-Befehl wirkt sich auf alle Systemteile des Geräts aus und nicht nur auf die ST-Ressource. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 457 1001467-DE-35...
  • Seite 458: Leichte St-Störung

    Behandlung von Variablen (nicht nullspannungssichere Variablen, nullspannungs- sichere Variablen) siehe Online-Hilfe von PAS4000 Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Reset ausführen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 458 1001467-DE-35...
  • Seite 459: Betriebszustandswechsel Der St-Ressource

    [2b] Wechsel von "ST-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand" in den Störungszu- stand "Leichte ST-Störung" Wird im RUN-Zustand der ST-Ressource ein Fehler festgestellt, wechselt die ST-Ressour- ce in den Betriebszustand "Leichte ST-Störung". Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 459 1001467-DE-35...
  • Seite 460 Das Auslösen dieses Betriebszustandswechsels kann z. B. bei der Inbetriebnahme von An- lagenteilen, oder zum Nachjustieren sinnvoll sein. Der STOP-Zustand der ST-Ressource kann durch eine der folgenden Befehle ausgelöst werden: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 460 1001467-DE-35...
  • Seite 461 Geräts aus (siehe Ablaufdiagramm). Der Betriebszustandswechsel kann mit einem der folgenden Befehle ausgeführt werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (PSS 4000-exklusives Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 461 1001467-DE-35...
  • Seite 462: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Des Fs-Modulbus Pssu

    Die Marke mit der römischen Ziffer Va verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der FS-Modul- bus PSSu beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 462 1001467-DE-35...
  • Seite 463: Ablaufdiagramm

    FS-Eingangsmodul ohne Störung im FS-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand RUN-Zustand [3a] [3b] [3c] Sicherer Zustand aller FS-Ausgänge automatische des Geräts Reaktivierung [6b] Fehler beheben Fehler beheben Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSSu Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 463 1001467-DE-35...
  • Seite 464: Betriebszustände Des Fs-Modulbus Pssu

    Die Beschreibungen verschiedener Betriebszustände enthalten eine Auf- zählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausge- löst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe set-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 464 1001467-DE-35...
  • Seite 465: Fs-Modulbus Pssu Ohne Störung Im Run-Zustand

    Der FS-Modulbus befindet sich ohne Störung im RUN-Zustand. Die FS-Module arbeiten fehlerfrei, d. h. – die an den Eingängen anstehenden Eingangssignale/Eingangswerte werden richtig erfasst und fehlerfrei über den FS-Modulbus PSSu übertragen – die Ausgänge werden richtig angesteuert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 465 1001467-DE-35...
  • Seite 466: Fs-Eingangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    FS-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das FS-Eingangsmodul stellt am FS-Modulbus PSSu die Eingangsdaten für den Datentransport zum Kopfmodul bereit. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 466 1001467-DE-35...
  • Seite 467: Fs-Modul Mit Eingangsstörung Im Run-Zustand

    Eingänge werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird der FS-Hardware-Eingang automatisch reakti- viert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 467 1001467-DE-35...
  • Seite 468: Fs-Eingangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Die nicht betroffenen FS-Eingangsmodule des Geräts werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das FS-Eingangsmodul automatisch reaktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 468 1001467-DE-35...
  • Seite 469: Fs-Eingangsmodule Des Geräts Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Für die FS-Ausgänge des Moduls werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Reset ausführen (Warm-Reset/Reset-Taster, Kalt-Reset, Reset des Projekts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 469 1001467-DE-35...
  • Seite 470: Fs-Ausgangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    12.5.2.6 FS-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das FS-Ausgangsmodul verarbeitet die Ausgangsdaten, die vom FS-Modul- bus PSSu bereitgestellt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 470 1001467-DE-35...
  • Seite 471: Sicherer Zustand Aller Fs-Ausgänge Des Geräts

    Für die FS-Ausgänge der Module werden die Ersatzwerte verwendet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Reset ausführen (Warm-Reset/Reset-Taster, Kalt-Reset, Reset des Projekts) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 471 1001467-DE-35...
  • Seite 472: Schwere Fs-Störung

    Bei einem Fehler, der zu diesem Betriebszustand führt, werden die betroffenen Teile des FS-Modulbus PSSu definiert beendet. Es wird ein definierter Zustand erreicht. Die Auswirkungen einer schweren FS-Störung betreffen alle sicherheitsrelevanten Teile ei- nes PSS 4000-exklusiven Geräts (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung" [ 436]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 472 1001467-DE-35...
  • Seite 473: Betriebszustandswechsel Des Fs-Modulbus Pssu

    [3c] Wechsel von "FS-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand" nach "FS-Ein- gangsmodule des Geräts mit Modulstörung im STOP-Zustand" Wird ein FS-Eingangsfehler erkannt, den das PSS 4000-exklusive Gerät keinem seiner FS- Hardware-Eingänge eindeutig zuordnen kann, so wechseln alle FS-Eingangsmodule des Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 473 1001467-DE-35...
  • Seite 474 Nach der Behebung des Fehlers kann der Betriebszustandswechsel mit einem der folgen- den Befehle ausgeführt werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 474 1001467-DE-35...
  • Seite 475: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Des Fs-Modulbus Pss U2

    Die Marke mit der römischen Ziffer III verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der FS-Modulbus PSS u2 beim Booten der Systemteile eines Geräts der Generation 2 gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 475 1001467-DE-35...
  • Seite 476: Ablaufdiagramm - Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Des Fs-Modulbus Pss

    FS-Ausgänge des PSS u2- Elektronikmoduls" Systems" Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2 Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das Ablaufdiagramm in weitere Teildiagramme unter- teilt. Sie finden die Teildiagramme unter Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 476 1001467-DE-35...
  • Seite 477 Teildiagramm - FS-Eingangsmodule [ 478] Teildiagramm - Abschaltung aller FS-Ausgänge des Elektronikmoduls [ 479] Teildiagramm - Abschaltung aller FS-Ausgänge des PSS u2-Systems [ 480] Teildiagramm - FS-Ausgang als Hilfsausgang [ 481] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 477 1001467-DE-35...
  • Seite 478: Teildiagramm - Fs-Eingangsmodule

    Reset Projekt FS-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand [3a] [3b] FS-Eingangsmodul mit FS-Eingangsmodul mit Eingangsstörung im RUN-Zustand Modulstörung im STOP-Zustand automatische [3c] Wiedereingliederung Fehler beheben Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2: FS-Eingänge Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 478 1001467-DE-35...
  • Seite 479: Teildiagramm - Abschaltung Aller Fs-Ausgänge Des Elektronikmoduls

    [4a.3] [4a.4] Sicherer Zustand aller FS-Ausgänge des Moduls (NOT_READY_FOR_REINTEGRATION, READY_FOR_REINTEGRATION) fallende Flanke am Bit "Reintegrate" (Anwenderprogramm) Fehler beheben Wiedereingliederung Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2: Abschaltung aller FS-Ausgänge des Elektronikmoduls Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 479 1001467-DE-35...
  • Seite 480: Teildiagramm - Abschaltung Aller Fs-Ausgänge Des Pss U2-Systems

    [4b.3] [4b.4] Sicherer Zustand aller FS-Ausgänge des Geräts (NOT_READY_FOR_REINTEGRATION, READY_FOR_REINTEGRATION) fallende Flanke am Bit "Reintegrate" (Anwenderprogramm) Fehler beheben Wiedereingliederung Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2: Abschaltung aller FS-Ausgänge des PSS u2-Systems Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 480 1001467-DE-35...
  • Seite 481: Teildiagramm - Fs-Ausgang Als Hilfsausgang

    Reset Projekt FS-Ausgang bei Verwendung als Hilfsausgang [5a] Hilfsausgang ohne Störung [5b] [5c] Sicherer Zustand eines Hilfsausgangs automatische Wiedereingliederung Fehler beheben Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2: FS-Ausgänge als Hilfsausgänge Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 481 1001467-DE-35...
  • Seite 482: Betriebszustände Des Fs-Modulbus Pss U2

    Die Beschreibungen verschiedener Betriebszustände enthalten eine Auf- zählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausge- löst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe set-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 482 1001467-DE-35...
  • Seite 483: Fs-Modulbus Pss U2 Ohne Störung Im Run-Zustand

    Der FS-Modulbus PSS u2 befindet sich ohne Störung im RUN-Zustand. Die FS-Module arbeiten fehlerfrei, d. h. – die an den Eingängen anstehenden Eingangssignale/Eingangswerte werden richtig erfasst und fehlerfrei über den FS-Modulbus PSS u2 übertragen – die Ausgänge werden richtig angesteuert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 483 1001467-DE-35...
  • Seite 484: Fs-Eingangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    FS-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das FS-Eingangsmodul stellt am FS-Modulbus PSS u2 die Eingangsdaten für den Datentransport zum Kopfmodul bereit. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 484 1001467-DE-35...
  • Seite 485: Fs-Eingangsmodul Mit Eingangsstörung Im Run-Zustand

    Eingänge werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird der FS-Hardware-Eingang automatisch wieder eingegliedert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 485 1001467-DE-35...
  • Seite 486: Fs-Eingangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Die nicht betroffenen FS-Eingangsmodule des Geräts werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das FS-Eingangsmodul automatisch wieder ein- gegliedert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 486 1001467-DE-35...
  • Seite 487: Fs-Ausgangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    12.6.6.5 FS-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das FS-Ausgangsmodul verarbeitet die Ausgangsdaten, die vom FS-Modul- bus PSS u2 bereitgestellt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 487 1001467-DE-35...
  • Seite 488: Sicherer Zustand Aller Fs-Ausgänge Des Moduls

    PSS u2-Systems die Option "Automatische Wiedereingliederung beim Start" auf "Ja" gesetzt ist. – fallende Flanke am Bit "Reintegrate" Sie finden weitere Informationen unter FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Aus- gänge des Elektronikmoduls" [ 125]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 488 1001467-DE-35...
  • Seite 489: Sicherer Zustand Aller Fs-Ausgänge Des Geräts

    Neustart des PSS u2-Systems – Reset ausführen (Warm-Reset/Reset-Taster, Kalt-Reset, Reset des Projekts) – fallende Flanke am Bit "Reintegrate" Sie finden weitere Informationen unter FS-Abschaltverhalten "Abschaltung aller FS-Aus- gänge des PSS u2-Systems" [ 121]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 489 1001467-DE-35...
  • Seite 490: Hilfsausgang Ohne Störung

    Bei einem Fehler, der zu diesem Betriebszustand führt, werden die betroffenen Teile des FS-Modulbus PSS u2 definiert beendet. Es wird ein definierter Zustand erreicht. Die Auswirkungen einer schweren FS-Störung betreffen alle sicherheitsrelevanten Teile ei- nes PSS 4000-exklusiven Geräts (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung" [ 436]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 490 1001467-DE-35...
  • Seite 491: Betriebszustandswechsel Des Fs-Modulbus Pss U2

    Ablaufdiagramm [ 424] "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel ei- nes PSS 4000-exklusives Geräts"). Wird beim Booten der Systemteile kein Fehler in einem sicherheitsbezogenen Systemteil festgestellt, wird der FS-Modulbus PSS u2 gestartet und wechselt in den Zustand "FS-Modulbus PSS u2 ohne Störung im RUN-Zustand" (siehe laufdiagramm - Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des FS-Modulbus PSS u2 [ 476]).
  • Seite 492 – Option "Automatische Wiedereingliederung beim Start" ist aktiviert: Bei Aktivierung der Option wird der Betriebszustand nur eingenommen, wenn ein Ausgang der FS-Modulausgangsgruppe einen Fehler hat oder ungültige Daten erhält. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 492 1001467-DE-35...
  • Seite 493 Wird der Fehler behoben, dann können die FS-Ausgänge der FS-Systemausgangsgrup- pe wieder eingegliedert werden, indem entweder durch das Anwenderprogramm eine fal- lende Flanke am Bit Reintegrate ausgelöst wird oder einer der Resets ausgelöst wird (siehe [6b]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 493 1001467-DE-35...
  • Seite 494 Die Wiedereingliederung kann durch den Start des Modulbus PSS u2 mit einem der folgen- den Befehle erreicht werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 494 1001467-DE-35...
  • Seite 495: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Des St-Modulbus Pssu

    Die Marke mit der römischen Ziffer Vb verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der ST-Modul- bus PSSu beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 495 1001467-DE-35...
  • Seite 496: Ablaufdiagramm

    ST-Eingangsmodul ohne Störung im FS-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand RUN-Zustand [3a ] [3b ] [5a] [5b] automatische automatische Reaktivierung Reaktivierung Fehler beheben Fehler beheben Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des ST-Modulbus Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 496 1001467-DE-35...
  • Seite 497: Betriebszustände Des St-Modulbus Pssu

    Die Beschreibungen verschiedener Betriebszustände enthalten eine Auf- zählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausge- löst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe set-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 497 1001467-DE-35...
  • Seite 498: St-Modulbus Pssu Ohne Störung Im Run-Zustand

    Der ST-Modulbus PSSu befindet sich ohne Störung im RUN-Zustand. Die ST-Module arbeiten fehlerfrei, d. h. – die an den Eingängen anstehenden Eingangssignale/Eingangswerte werden richtig erfasst und fehlerfrei über den ST-Modulbus PSSu übertragen – die Ausgänge werden richtig angesteuert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 498 1001467-DE-35...
  • Seite 499: St-Eingangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    ST-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das ST-Eingangsmodul stellt am ST-Modulbus PSSu die Eingangsdaten für den Datentransport zum Kopfmodul bereit. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 499 1001467-DE-35...
  • Seite 500: St-Modul Mit Eingangsstörung Im Run-Zustand

    Eingänge werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben der Störung wird der ST-Hardware-Eingang automatisch reakti- viert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 500 1001467-DE-35...
  • Seite 501: St-Eingangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Die nicht betroffenen ST-Eingangsmodule des Geräts werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das ST-Eingangsmodul automatisch reaktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 501 1001467-DE-35...
  • Seite 502: St-Ausgangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    Funktionsweise 12.7.2.5 ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Dieser Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul betriebsbereit ist. Das ST-Ausgangsmodul verarbeitet die Ausgangsdaten, die vom ST-Mo- dulbus bereitgestellt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 502 1001467-DE-35...
  • Seite 503: St-Modul Mit Ausgangsstörung Im Run-Zustand

    Ausgänge werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird der ST-Hardware-Ausgang automatisch reakti- viert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 503 1001467-DE-35...
  • Seite 504: St-Ausgangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Die nicht betroffenen ST-Ausgangsmodule des Geräts werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das ST-Ausgangsmodul automatisch reaktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 504 1001467-DE-35...
  • Seite 505: Leichte St-Störung

    1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers muss das Gerät über einen der Reset-Befehle neu ge- startet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 505 1001467-DE-35...
  • Seite 506: Betriebszustandswechsel Des St-Modulbus Pssu

    Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). [1] Wechsel im Zustand "Booten der Systemteile" nach "ST-Modulbus PSSu ohne Störung im RUN-Zustand" Booten der Systemteile gehört zu den Betriebszuständen eines PSS 4000-exklusives Ge- räts (siehe Ablaufdiagramm [ 424] eines Geräts). Wird beim Booten der Systemteile kein Fehler festgestellt, wird der ST-Modulbus PSSu gestartet und wechselt in den Zustand...
  • Seite 507 Teil auf dem ST-Ausgangsmodul automatisch reaktiviert und das Modul wechselt in den Betriebszustand "ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand". [7a] Wechsel von "Leichte ST-Störung" nach "Booten der Systemteile" Dieser Betriebszustandswechsel wirkt sich auf alle Systemteile des PSS 4000-exklusiven Geräts aus (siehe Ablaufdiagramm [ 424] eines Geräts).
  • Seite 508: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Des St-Modulbus Pss U2

    Die Marke mit der römischen Ziffer Vb verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm [ 424]), da der ST- Modulbus PSS u2 beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts ge- startet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 508 1001467-DE-35...
  • Seite 509: Ablaufdiagramm

    ST-Modulbus PSS u2 ohne Störung im RUN-Zustand ST-Eingangsmodul ohne Störung im ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand RUN-Zustand [3a] [3b] [5b] automatische automatische Wiedereingliederung Wiedereingliederung Fehler beheben Fehler beheben Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel des ST-Modulbus PSS  2 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 509 1001467-DE-35...
  • Seite 510: Betriebszustände Des St-Modulbus Pss U2

    Die Beschreibungen verschiedener Betriebszustände enthalten eine Auf- zählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausge- löst werden kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe set-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 510 1001467-DE-35...
  • Seite 511: St-Modulbus Pss U2 Ohne Störung Im Run-Zustand

    – die an den Eingängen anstehenden Eingangssignale/Eingangswerte werden richtig erfasst und fehlerfrei über den ST-Modulbus PSS u2 übertragen – die Ausgänge werden richtig angesteuert. Status-LEDs auf dem Gerät: Die LED "MBUS" leuchtet grün, sofern auch der FS-Modulbus PSS u2 fehlerfrei arbeitet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 511 1001467-DE-35...
  • Seite 512: St-Eingangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    ST-Eingangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Der Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul be- triebsbereit ist. Das ST-Eingangsmodul stellt am ST-Modulbus PSS u2 die Eingangsdaten für den Datentransport zum Kopfmodul bereit. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 512 1001467-DE-35...
  • Seite 513: St-Modul Mit Eingangsstörung Im Run-Zustand

    Eingänge werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben der Störung wird der ST-Hardware-Eingang automatisch reakti- viert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 513 1001467-DE-35...
  • Seite 514: St-Eingangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    Die nicht betroffenen ST-Eingangsmodule des Geräts werden weiter bearbeitet. Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das ST-Eingangsmodul automatisch reaktiviert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 514 1001467-DE-35...
  • Seite 515: St-Ausgangsmodul Ohne Störung Im Run-Zustand

    12.8.2.5 ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand Dieser Betriebszustand wird unabhängig vom Modulbusstatus erreicht, sobald das Modul betriebsbereit ist. Das ST-Ausgangsmodul verarbeitet die Ausgangsdaten, die vom ST-Mo- dulbus PSS u2 bereitgestellt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 515 1001467-DE-35...
  • Seite 516: St-Modul Mit Ausgangsstörung Im Run-Zustand

    PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird der ST-Hardware-Ausgang automatisch reakti- viert; d. h. der Ausgang wird automatisch wieder eingegliedert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 516 1001467-DE-35...
  • Seite 517: St-Ausgangsmodul Mit Modulstörung Im Stop-Zustand

    PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers wird das ST-Ausgangsmodul automatisch reaktiviert; d. h. die Ausgänge des ST-Ausgangsmoduls werden automatisch wieder eingegliedert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 517 1001467-DE-35...
  • Seite 518: St-Modulbus Pss U2 Mit Störung Im Stop-Zustand

    1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Nach dem Beheben des Fehlers muss das Gerät über einen der Reset-Befehle neu ge- startet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 518 1001467-DE-35...
  • Seite 519: Betriebszustandswechsel Des St-Modulbus Pss U2

    Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). [1] Wechsel im Zustand "Booten der Systemteile" nach "ST-Modulbus PSS u2 ohne Störung im RUN-Zustand" Booten der Systemteile gehört zu den Betriebszuständen eines PSS 4000-exklusives Ge- räts (siehe Ablaufdiagramm [ 424] eines Geräts). Wird beim Booten der Systemteile kein Fehler festgestellt, wird der ST-Modulbus PSS u2 gestartet und wechselt in den Zu-...
  • Seite 520 Betriebszustand "ST-Ausgangsmodul ohne Störung im RUN-Zustand"; d. h. die Aus- gänge werden wieder eingegliedert. [7a] Wechsel von "ST-Modulbus PSS u2 mit Störung im STOP-Zustand" nach "Boo- ten der Systemteile" Dieser Betriebszustandswechsel wirkt sich auf alle Systemteile des PSS 4000-exklusiven Geräts aus (siehe Ablaufdiagramm [ 424] eines Geräts).
  • Seite 521: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Von Fs-Safetynet P

    Die Marke mit der römischen Ziffer VIa verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der Systemteil FS-SafetyNET p beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestar- tet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 521 1001467-DE-35...
  • Seite 522: Ablaufdiagramm

    Einmalige Störung der FS-SafetyNET p ohne Störung im RUN-Zustand FS-Komunikation (SNp-Protokollversion 1) Störung der FS- Komunikation (SNp-Protokollversion 2) [5b] automatische Wiederaufnahme der Fehler beheben Verbindung Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel von FS-SafetyNET p Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 522 1001467-DE-35...
  • Seite 523: Betriebszustände Von Fs-Safetynet P

    Die jeweilige Beschreibung eines Betriebszustands enthält eine Aufzählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausgelöst wer- den kann. Diese Möglichkeiten werden separat beschrieben (siehe Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 523 1001467-DE-35...
  • Seite 524: Fs-Safetynet P Ohne Störung Im Run-Zustand

    – Betätigen des Reset-Tasters am Gerät – Auslösen eines Reset über PAS4000 (Kalt-Reset, Warm-Reset, Reset des Projekts) Auswirkungen Im Betriebszustand "FS-SafetyNET p ohne Störung im RUN-Zustand" werden anstehen- den FS-Prozessdaten fehlerfrei über SafetyNET p übertragen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 524 1001467-DE-35...
  • Seite 525: Schwere Fs-Störung

    Bei einem Fehler, der zu diesem Betriebszustand führt, werden die betroffenen Teile des Systemteils FS-SafetyNET p definiert beendet. Es wird ein definierter Zustand erreicht. Die Auswirkungen einer schweren FS-Störung betreffen alle sicherheitsrelevanten Teile ei- nes PSS 4000-exklusiven Geräts (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung“ [ 436]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 525 1001467-DE-35...
  • Seite 526: Schwere Fs+St-Störung

    STOP-Zustand. Mit dem Gerät können keine Prozessdaten mehr ausge- tauscht werden Für die betroffenen Prozessdaten, werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Abhilfe Kontakt mit Pilz aufnehmen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 526 1001467-DE-35...
  • Seite 527: Snp-Protokollversion 1: Fs-Safetynet P Mit Leichter Störung Im Run-Zustand

    Die Wiederaufnahme der FS-Kommunikation erfolgt automatisch, sofern die FS-Sa- fetyNET p-Wartezeit von 1 s abgelaufen ist und die Störungsursache nicht mehr vorhanden ist. Nach Wiederaufnahme der FS-Kommunikation werden die Prozesswerte an den Aus- gängen ausgegeben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 527 1001467-DE-35...
  • Seite 528: Snp-Protokollversion 2: Fs-Safetynet P Mit Leichter Störung Im Run-Zustand

    Gerät akzeptiert keine Prozessdaten mehr von seinen Remote-Geräten. Der Systemteil FS-SafetyNET p befindet sich weiter im RUN-Zustand. Für die betroffenen Prozessdaten werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 528 1001467-DE-35...
  • Seite 529 Die Wiederaufnahme der FS-Kommunikation erfolgt automatisch, sofern die FS-Safety- NET p-Wartezeit abgelaufen ist und die Störungsursache nicht mehr vorhanden ist. Nach Wiederaufnahme der FS-Kommunikation werden die Prozesswerte an den Aus- gängen ausgegeben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 529 1001467-DE-35...
  • Seite 530: Betriebszustandswechsel Von Fs-Safetynet P

    NET p mit leichter Störung im RUN-Zustand" Der Betriebszustandswechsel wurde durch eine FS-Kommunikationsstörung hervorgerufen. Die Fehler, die zu dieser Störung führen, werden wie folgt unterteilt: SafetyNET p-Protokollversion 1: – permanente Störung der FS-Kommunikation – einmalige Störung der FS-Kommunikation Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 530 1001467-DE-35...
  • Seite 531 Störung in der FS- Kommunikation hervorgerufen. Nach Ablauf der FS-SafetyNET p-Wartezeit werden die betroffenen Verbindungen automatisch wieder aufgenommen, sofern der Fehler behoben wurde und/oder die Störung nicht mehr vorhanden ist. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 531 1001467-DE-35...
  • Seite 532: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Von St-Safetynet P

    Die Marke mit der römischen Ziffer VIb verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der Systemteil ST-SafetyNET p beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-exklusiven Geräts gestar- tet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 532 1001467-DE-35...
  • Seite 533: Ablaufdiagramm

    Permanente Störung der ST-Komunikation ST-SafetyNET p ohne Störung im RUN-Zustand Einmalige Störung der ST-Komunikation [5b] automatische Wiederaufnahme der Verbindung Abb.: Betriebszustände und Betriebszustanswechsel von ST-SafetyNET p automatische Wiederaufnahme der Fehler beheben Verbindung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 533 1001467-DE-35...
  • Seite 534: Betriebszustände Von St-Safetynet P

    Die jeweilige Beschreibung eines Betriebszustands enthält eine Aufzählung der Möglichkeiten, mit denen ein Betriebszustandswechsel ausgelöst wer- den kann. Diese Möglichkeiten sind separat beschrieben (siehe Reset-, Restart-, Start- und Stopp-Möglichkeiten [ 550]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 534 1001467-DE-35...
  • Seite 535: St-Safetynet P Ohne Störung Im Run-Zustand

    – Betätigen des Reset-Tasters am Gerät – Auslösen eines Reset über PAS4000 (Kalt-Reset, Warm-Reset, Reset des Projekts) Auswirkungen Im Betriebszustand "ST-SafetyNET p ohne Störung im RUN-Zustand" werden die anste- henden ST-Prozessdaten fehlerfrei über SafetyNET p übertragen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 535 1001467-DE-35...
  • Seite 536: Schwere Fs+St-Störung

    STOP-Zustand. Mit dem Gerät können keine Prozessdaten mehr ausge- tauscht werden Für die betroffenen Prozessdaten, werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Abhilfe Kontakt mit Pilz aufnehmen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 536 1001467-DE-35...
  • Seite 537: St-Safetynet P Mit Leichter Störung Im Run-Zustand

    PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen 2. Fehler beheben 3. Wiederaufnahme der Verbindung – permanente Störung der ST-Kommunikation: Die Wiederaufnahme der Verbindung erfolgt automatisch. – einmalige Störung der ST-Kommunikation: Die Wiederaufnahme der Verbindung erfolgt automatisch. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 537 1001467-DE-35...
  • Seite 538: Betriebszustandswechsel Von St-Safetynet P

    NET p ohne Störung im RUN-Zustand" Der Betriebszustand "ST-SafetyNET p mit Störung im RUN-Zustand" wurde durch eine per- manente Störung der ST-Kommunikation hervorgerufen. Nach Behebung des Fehlers wird die Verbindung automatisch wieder aufgenommen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 538 1001467-DE-35...
  • Seite 539 [5b] Wechsel von "ST-SafetyNET p mit Störung im RUN-Zustand" nach "ST-Safety- NET p ohne Störung im RUN-Zustand" Der Betriebszustand "ST-SafetyNET p mit Störung im RUN-Zustand" wurde durch eine ein- malige kurze Störung der ST-Kommunikation hervorgerufen. Die Verbindung wird automa- tisch wieder aufgenommen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 539 1001467-DE-35...
  • Seite 540: Betriebszustände Und Betriebszustandswechsel Bei Externer Kommunikation

    Die Marke mit der römischen Ziffer VII verweist auf das Diagramm "Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts" (siehe Ablaufdiagramm), da der Systemteil für die jeweilige externe Kommunikation beim Booten der Systemteile eines PSS 4000-ex- klusive Gerät gestartet wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 540 1001467-DE-35...
  • Seite 541: Ablaufdiagramm

    Permanente Störung der externen Komunikation Systemteil ohne Störung im RUN-Zustand Einmalige Störung der externen Komunikation [5b] Wiederaufnahme der Verbindung in Abhängigkeit vom verwendeten Übertragungsverfahren Abb.: Betriebszustände und Betriebszustandswechsel bei externer Kommunikation Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 541 1001467-DE-35...
  • Seite 542: Betriebszustände Bei Externer Kommunikation

    Beim PROFINET IO DEVICE zeigt die Status-LED "BF" verschiede- ne Zustände an. Beim PROFIsafe zeigt die Status-LED "SO" verschiedene Zustände Beim EtherNet/IP Adapter zeigen die beiden Status-LEDs "MS" und "NS" verschiedene Zustände an. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 542 1001467-DE-35...
  • Seite 543: Systemteil Ohne Störung Im Run-Zustand

    Im Betriebszustand "Systemteil ohne Störung im RUN-Zustand" der jeweiligen externen Kommunikation (z. B. Modbus/TCP, Raw UDP, EtherNet/IP) werden die anstehenden Prozessdaten fehlerfrei mit dem jeweiligen Übertragungsverfahren übertragen. Status-LEDs auf dem Gerät: abhängig vom verwendeten Übertragungsverfahren Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 543 1001467-DE-35...
  • Seite 544: Leichte Störung Des Systemteils Für Externe Kommunikation

    Status-LEDs auf dem Gerät: abhängig vom verwendeten Übertragungsverfahren Abhilfe 1. Diagnose z. B. mit PAS4000 die Diagnoseliste und/oder das Diagnoseprotokoll auslesen. 2. Fehler beheben z. B. Konfiguration der Kommunikationspartner abgleichen 3. Reset ausführen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 544 1001467-DE-35...
  • Seite 545: Systemteil Mit Störung Im Run-Zustand

    Systemteil die Verbindung automatisch wieder auf. Andernfalls muss der Systemteil über einen der Reset-Befehle wieder gestartet werden: – Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) – Kalt-Reset (PAS4000) – Warm-Reset des Projekts (PAS4000) – Kalt-Reset des Projekts (PAS4000). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 545 1001467-DE-35...
  • Seite 546: Schwere Fs+St-Störung

    Interner Fehler Auswirkungen Der Systemteil (z. B. PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe) wechselt in den STOP-Zu- stand. Für die betroffenen Prozessdaten werden die Ersatzwerte verwendet mit Valid-Bits = FALSE. Abhilfe Kontakt mit Pilz aufnehmen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 546 1001467-DE-35...
  • Seite 547: Schwere Fs-Störung

    (z. B. PROFIsafe des Systemteils PROFIBUS-DP-Slave mit PROFIsafe). Es wird ein definierter Zustand erreicht. Die Auswirkungen einer schweren FS-Störung betreffen alle sicherheitsrelevanten Teile ei- nes PSS 4000-exklusiven Geräts (siehe Betriebszustand "Schwere FS-Störung" [ 447]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 547 1001467-DE-35...
  • Seite 548: Betriebszustandswechsel Bei Externer Kommunikation

    Dieser Betriebszustandswechsel wirkt sich auf alle Systemteile des Geräts aus (siehe Ab- laufdiagramm). Der Betriebszustandswechsel kann mit einem der folgenden Befehle ausgeführt werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 548 1001467-DE-35...
  • Seite 549 Sofern die eigentliche Ursache der Störung nicht beim Kommunikationspartner liegt, kann der Systemteil für externe Kommunikation mit einem der folgenden Befehle wieder gestar- tet werden: Warm-Reset (PAS4000) oder Reset-Taster (Gerät) Kalt-Reset (PAS4000) Warm-Reset des Projekts (PAS4000) Kalt-Reset des Projekts (PAS4000) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 549 1001467-DE-35...
  • Seite 550: Reset, Restart, Start Und Stopp

    Es stehen z. B. für die Inbetriebnahme verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um ge- zielt Anlagenteile/Maschinenteile stoppen und starten zu können. Die Tragweite eines Ein- griffs auf den Steuerungsprozess ist abhängig vom verwendeten Befehl. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 550 1001467-DE-35...
  • Seite 551: Übersicht

    Stopp eines Projekts Stopp (betrifft alle Ressourcen auf allen Geräten des Projekts) Stopp eines Geräts Stopp (betrifft alle Ressourcen eines Geräts) Stopp einer Ressource FS-Stopp (betrifft eine Ressource eines Geräts) ST-Stopp Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 551 1001467-DE-35...
  • Seite 552: Auswirkungen Auf Variablen Und Applikationsparameter

    Ausführung des Tasks vor dem Spannungsausfall stammen. Werden mehrere Variablen gesichert, so können einige aus der vorletzten Ausführung des Tasks vor dem Spannungsausfall stammen und andere aus der letzten Ausführung. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 552 1001467-DE-35...
  • Seite 553: Auswirkungen Bei Aktivem "Variablen Forcen

    Start "Variablen forcen" durch das Sys- Stopp "Variablen forcen" wird gestoppt, wie die Aktion "Variablen forcen" wieder gestartet wird, ist von der anschließenden (Re-) Start-Aktion/Reset-Aktion abhängig: - Warm-Restart/Warm-Reset - Kalt-Restart/Kalt-Reset - Heiß-Start Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 553 1001467-DE-35...
  • Seite 554: Auswirkungen Bei "Variablen Steuern

    Heiß-Start ausgeführt Stopp "Variablen steuern" wird nicht ausgeführt, ob die Aktion "Variablen steuern" ausgeführt wird, ist von der an- schließenden (Re-) Start-Aktion/Reset-Aktion abhängig: - Warm-Restart/Warm-Reset - Kalt-Restart/Kalt-Reset - Heiß-Start Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 554 1001467-DE-35...
  • Seite 555: Auswirkungen Bei Aktiven Online-Änderungen

    Online-Änderungen werden deaktiviert, Reboot Warm-Restart Warm-Reset Kalt-Restart Kalt-Reset Heiß-Start Online-Änderungen bleiben aktiv Stopp Online-Änderungen bleiben aktiv die weitere Auswirkung ist abhängig von der anschließenden (Re-) Start-Aktion/Reset-Aktion: - Warm-Restart/Warm-Reset - Kalt-Restart/Kalt-Reset - Heiß-Start Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 555 1001467-DE-35...
  • Seite 556: Neustart Und Reboot-Befehl

    Moduls) O-PI-Variablen mit I/O-Zuord- O-PI-Variablen sind als ungültig markiert nung [1] System- FS-Ressource siehe "Ablauf" teile ST-Ressource FS-Modulbus ST-Modulbus FS-SafetyNET p ST-SafetyNET p Externe Kommunikation z. B. Systemteil "IP-Verbin- dungen", Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 556 1001467-DE-35...
  • Seite 557 Funktionsweise Für Prozessdaten, auf die von anderen Geräten zugegriffen wird, werden in den anderen Geräten die Ersatzwerte verwendet, Valid-Bits = FALSE (siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 557 1001467-DE-35...
  • Seite 558: Reset-Befehle

    Start aller Systemteile und aller Tasks aller Ressourcen, die vor dem Re- set im RUN-Zustand waren oder eine Task-Störung hatten. 3. Diagnoseprotokoll – Reset eines Projekts: Betriebseintrag ins Diagnoseprotokoll für jedes Gerät des Projekts – Reset eines Geräts: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 558 1001467-DE-35...
  • Seite 559 Systemteil "IP-Verbin- dungen", Systemteil "PROFIBUS-DP-Slave" Für Prozessdaten, auf die von anderen Geräten zugegriffen wird, werden in den anderen Geräten die Ersatzwerte verwendet, Valid-Bits = FALSE (siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 559 1001467-DE-35...
  • Seite 560: Heiß-Start-Befehle

    552]). Auswir- kungen auf das "Variablen forcen" (siehe Auswirkungen bei aktivem "Variablen forcen" [ 553]) und auf "Online-Änderungen" (siehe Auswirkungen bei aktiven Onli- ne-Änderungen [ 555]) sind ebenfalls separat beschrieben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 560 1001467-DE-35...
  • Seite 561: Restart-Befehle

    Restart eines Projekts: Betriebseintrag ins Diagnoseprotokoll für jede Ressource des Projekts – Restart einer Ressource eines Geräts: Betriebseintrag ins Diagnoseprotokoll für die gewählte Ressource 3. Diagnoseliste – Restart eines Projekts: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 561 1001467-DE-35...
  • Seite 562 552]). Auswir- kungen auf das "Variablen forcen" (siehe Auswirkungen bei aktivem "Variablen forcen" [ 553]) und auf "Online-Änderungen" (siehe Auswirkungen bei aktiven Onli- ne-Änderungen [ 555]) sind ebenfalls separat beschrieben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 562 1001467-DE-35...
  • Seite 563: Stopp-Befehle

    2. Betriebseinträge ins Diagnoseprotokoll für die Ressourcen des Geräts 3. Meldungseinträge in die Diagnoseliste Ablauf beim Stopp eines Projekts Beim Stopp eines Projekts kommt es zu folgendem Ablauf: 1. Stopp aller Ressourcen aller Geräte des Projekts Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 563 1001467-DE-35...
  • Seite 564 "PROFIBUS-DP-Slave" Für Prozessdaten, auf die von anderen PSS 4000-exklusiven Geräten zugegriffen wird, werden in den anderen PSS 4000-exklusiven Geräten die Ersatzwerte verwendet, Valid- Bits = FALSE (siehe Gültigkeit von Prozessdaten [ 367]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 564 1001467-DE-35...
  • Seite 565 Nur die Hardware-Ausgänge, die den O-PI-Variablen der gestoppten Ressource zugeord- net sind, verhalten sich wie in obiger Tabelle beschrieben. Hardware-Ausgänge die den O- PI Variablen anderer (laufender) Ressourcen zugeordnet sind, werden von diesen weiter beschrieben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 565 1001467-DE-35...
  • Seite 566: Funktionen Des Reset-Tasters

    Warm-Reset für ein Gerät ausführen Bewusste Bedienerhandlung – zur Ausführung eines Ursprung-Resets für das Gerät – zur Übernahme der Namensgebungsdaten und/oder des Geräteprojekts von der SD- Karte Wechsel in den Recovery-Modus Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 566 1001467-DE-35...
  • Seite 567: Warm-Reset Für Ein Gerät Ausführen

    Warm-Reset. Für einen Warm-Reset darf der Reset-Taster des Geräts max. 5 s gedrückt werden. Sie finden weiterführende Informationen im Ablaufdiagramm zum Betriebszustand "Booten der Systemteile" [ 428]. Die generellen Auswirkungen eines Warm-Resets sind separat beschrieben (siehe Reset- Befehle [ 558]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 567 1001467-DE-35...
  • Seite 568: Bewusste Bedienerhandlung Zum Ursprung-Reset Eines Geräts

    Reset-Taster drücken (> 5 s) Bewusste Bedienerhandlung (< 10 s) Reset-Taster loslassen Reset-Taster drücken Reset-Taster loslassen < 10 s nein Namensgebungsdaten SD-Karte enthalten Betriebszustand des Ursprung-Reset des Geräts Geräts bleibt erhalten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 568 1001467-DE-35...
  • Seite 569 Sofern sich auf der SD-Karte Namensgebungsdaten befinden, wird kein Ursprung-Reset ausgeführt (siehe Bewusste Bedienerhandlung zur Übernahme der Namensgebungsdaten und/oder des Geräteprojekts“ [ 570]). Wird die bewusste Bedienerhandlung nicht innerhalb von 10 s ausgeführt, bleibt das Gerät unverändert im aktuellen Betriebszustand. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 569 1001467-DE-35...
  • Seite 570: Bewusste Bedienerhandlung Zur Übernahme Der Namensgebungsdaten Und/Oder Des Geräteprojekts

    Beim ersten Mal werden ausschließlich die Namensgebungsdaten übernommen. Voraussetzungen Auf dem Gerät muss eine SD-Karte gesteckt sein. Die SD-Karte darf nicht leer oder defekt sein. Das Geräteprojekt auf der SD-Karte muss zum Produkttyp passen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 570 1001467-DE-35...
  • Seite 571 Reset-Taster loslassen – Reset-Taster drücken – Reset-Taster loslassen Der Beginn der bewussten Bedienerhandlung wird durch eine Status-LED auf dem Gerät angezeigt: LED "DIAG" eines PSSu-Systems: rot-grün blinkend LED "SD" eines PSS u2-Systems: gelb blinkend Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 571 1001467-DE-35...
  • Seite 572 Wenn die Namensgebungsdaten identisch sind, jedoch die Prüfsumme "FS-Geräteprojekt" nicht identisch ist oder auf der SD-Karte kein Geräteprojekt vorhanden ist, dann wird die Prüfsumme "FS-Geräteprojekt" und der Projektname aus dem Gerätespeicher des Geräts gelöscht. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 572 1001467-DE-35...
  • Seite 573 Betriebszustände und Betriebszustandswechsel eines Geräts [ 423]). [12] Wenn sich auf der SD-Karte ein Geräteprojekt befindet, das zu dem Produkttyp passt, dann wird im Betriebszustand "Booten der Systemteile" das Geräteprojekt von der SD-Karte Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 573 1001467-DE-35...
  • Seite 574 Produkttyp passt, dann startet das Gerät seine Systemteile ohne Geräteprojekt. Damit das Gerät ein Geräteprojekt erhält, muss entweder ein direkter Projekt-Download ausgeführt werden oder die bewusste Bedienerhandlung muss erneut ausgeführt werden mit einer SD-Karte, die ein entsprechendes Geräteprojekt enthält. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 574 1001467-DE-35...
  • Seite 575: Recovery-Modus

    – LED "SD Card" eines PSSu-Systems: rot leuchtend – LED "SD" eines PSS u2-Systems: rot leuchtend Recovery-Modus verlassen Drücken Sie im Recovery-Modus den Reset-Taster für > 10 s. Das Gerät führt einen Reboot aus. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 575 1001467-DE-35...
  • Seite 576: Ursprung-Reset

    Anwendung wiederzuverwenden. Soll ein PSS 4000-exklusives Gerät/funktionsbereites Gerät nach einem Ursprung-Reset wieder in einem Projekt des Automatisierungssystems PSS 4000 eingesetzt werden, muss eine neue Gerätenamensgebung ausgeführt werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 576 1001467-DE-35...
  • Seite 577: Auswirkungen Eines Ursprung-Resets

    Funktionsweise 12.14.1 Auswirkungen eines Ursprung-Resets Ein Ursprung-Reset hat folgende generelle Auswirkungen auf ein PSS 4000-exklusives Ge- rät oder ein PSS 4000-funktionsbereites Gerät: Es werden alle Daten und Arbeitsverzeichnisse auf dem Gerät gelöscht, die projektab- hängig auf dem Gerät gespeichert sind. Hierzu gehören: –...
  • Seite 578: Auswirkungen Auf Ein Pss 4000-Exklusives Gerät

    Bei einem Gerät mit SD-Karte, bei dem das Unterverzeichnis /cfg eine Netzwerkkonfigu- rationsdatei (net.json) enthält, wird die Netzwerkkonfigurationsdatei gelöscht. Gerät mit dem Systemteil PROFIBUS-DP-Slave: Sofern der DIP-Schalter des Geräts auf 126 eingestellt ist, wird die Stationsadresse des Geräts auf 126 zurückgestellt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 578 1001467-DE-35...
  • Seite 579: Auswirkungen Auf Ein Pss 4000-Funktionsbereites Gerät

    Ein Ursprung-Reset wirkt sich ausschließlich auf die PSS 4000-Firmware eines Geräts aus. Die Netzwerkeinstellungen (IP-Adresse usw.) des Geräts bleiben unverändert, d. h. der Ursprung-Reset ist ohne Einfluss auf die Netzwerkeinstellungen des Geräts (siehe Namengebungsdaten [ 400]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 579 1001467-DE-35...
  • Seite 580: Ursprung-Reset Ausführen

    Der Ursprung-Reset kann geräteabhängig wie folgt ausgeführt werden: PSS 4000-exklusive Geräte Ein Ursprung-Reset wird entweder in PAS4000 ausgeführt oder mithilfe des Reset-Tas- ters des Geräts. PSS 4000-funktionsbereite Geräte Ein Ursprung-Reset wird in PAS4000 ausgeführt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 580 1001467-DE-35...
  • Seite 581: Zustimmprinzip

    Sobald das Valid-Bit der ST-Datenquelle „FALSE“ ist, wird für den FS-Hardware-Ausgang der Ersatzwert verwendet. Bei einem digitalen FS-Hardware-Ausgang bedeutet dies, dass er sicherheitsgerichtet abgeschaltet wird. Die Freigabe-LED des FS-Hardware-Aus- gangs leuchtet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 581 1001467-DE-35...
  • Seite 582 Kriterium für eine sicherheitsgerichtete Aktion sein (z. B. Start/Stopp) und nicht Sicherheitsfunktionen verhindern. Beispielsweise darf ein in der ST-Ressource aus beliebigen Gründen nicht aktiviertes Stopp-Signal oder dauernd aktiviertes Start-Signal die Sicherheit der Maschine oder des Prozesses nicht beeinträchtigen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 582 1001467-DE-35...
  • Seite 583: Reaktionszeiten

    Funktionsweise 12.16 Reaktionszeiten Die Vorgehensweise bei der Berechnung von Reaktionszeiten ist abhängig vom verwende- ten PSS 4000-exklusiven Gerät: Reaktionszeiten für PSSu-Systeme und PSS67-Geräte [ 584] Reaktionszeiten für PSS u2-Systeme [ 601] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 583 1001467-DE-35...
  • Seite 584: Reaktionszeiten Für Pssu-Systeme Und Pss67-Geräte

    Die nachfolgende Beschreibung der Reaktionszeiten ist gültig für PAS4000 ab Version 1.2.0 Als "Reaktionszeit" wird die Zeit bezeichnet, die vergeht zwischen einem definierten Ereig- nis und einer dadurch ausgelösten definierten Reaktion. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 584 1001467-DE-35...
  • Seite 585: Zeiten Mit Einfluss Auf Reaktionszeiten

    Einflüsse wie interne Laufzeiten, Temperaturdrifts, Bauteilestreuungen, usw. Sie ist je nach Modul verschieden. Wenn für das Modul eine Filterzeit konfiguriert werden kann gilt: + konfigurierte Filterzeit ProcIm ProcIM Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 585 1001467-DE-35...
  • Seite 586 (siehe FS-Heartbeat (FS-HBT) [ 190]). Die Basiszykluszeit entspricht dem größten gemeinsamen Teiler der Task-Zykluszeiten, die an der SNp-Kommunikation beteiligt sind und dem konfigurierten Wert für die FS-He- artbeat-Zykluszeit. Beispiel: Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 586 1001467-DE-35...
  • Seite 587 - - - SNp (Tx) projektübergreifend 1.2.x SNp (Tx) 1.3.x/1.4.x SNp (Rx) Die Zykluszeit einer Verbindung wird durch PAS4000 berechnet und beim Binden ange- zeigt. Maximale Zykluszeit: ST-SafetyNET p: geräteabhängig FS-SafetyNET p: geräteabhängig Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 587 1001467-DE-35...
  • Seite 588 Zur Berechnung der Reaktionszeit von SafetyNET p-Datenteilstrecken muss die Übertra- gungsverzögerungszeit t des Projekts verwendet werden, in dem sich der Empfän- DelaySNp ger der Daten befindet (siehe Datenteilstrecken mit SafetyNET p als Datenquelle [ 596]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 588 1001467-DE-35...
  • Seite 589 UDP-Verbindung hat ihre eigene Zykluszeit t Ext- . Sie kann entweder automatisch berechnet werden oder sie kann durch den Anwender konfiguriert werden (Konfiguration in PAS4000). PROFIBUS-DP-Slave "Daten empfangen" und "Daten senden": Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 589 1001467-DE-35...
  • Seite 590 Systemteil "PROFINET IO DEVICE" hat für die Datenübertra- gung mit PROFINET seine eigene Zykluszeit t . Sie kann entweder automatisch be- ExtCo rechnet werden oder sie kann durch den Anwender konfiguriert werden (Konfiguration in PAS4000). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 590 1001467-DE-35...
  • Seite 591: Verarbeitungsregeln Bei Der Datenverarbeitung

    Task-Zykluszeit kleiner/gleich der maximal möglichen Zykluszeit des entspre- chenden Modulbus ist: MBUS Task min Zykluszeiten von Tasks Die Zykluszeiten von Tasks (t ) sind konstant. Sie werden durch den aktuellen Task-Zy- Task klus nicht beeinflusst. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 591 1001467-DE-35...
  • Seite 592: Zusammensetzung Von Datenstrecken

    Kommunikation (t ExtCo ) (t ExtCo ) Abb.: Datenstrecken auf einem PSS 4000-exklusiven Gerät Wenn es sich bei der Datenquelle um ein I-Datum von einem Modul handelt, dann ist außer der Zykluszeit des Modulbus (t ) auch die Verarbeitungszeit für das I-Datum auf dem...
  • Seite 593 Bereitstehen des Prozessabbilds der Ausgänge und ProcTask der ressourcenglobalen Variablen zur weiteren Verarbeitung. Die maximale Reaktionszeit ergibt sich dann, wenn die Ausführungszeit t nahezu ProcTask der Task-Zykluszeit t entspricht. Task Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 593 1001467-DE-35...
  • Seite 594 Funktionsweise Datenquelle Task-Zyklus mit t Task ProcTask max. Datensenke Task Prozessabbild der Ausgänge ressourcenglobale Variablen Abb.: Reaktionszeit bei einem Task als Datensenke Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 594 1001467-DE-35...
  • Seite 595: Maximale Reaktionszeiten Von Datenteilstrecken

    Reaktionszeit für diese Datenteilstrecke MBUS_ExtCo_max Verarbeitungszeit für I-Daten eines Moduls ProcIM Modulbus-Zykluszeit des Geräts MBUS Zykluszeit für den zyklischen Start der Datenübertragung aus ExtCo dem O-Datenbereich bei externer Kommunikation Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 595 1001467-DE-35...
  • Seite 596: 4.2Datenteilstrecken Mit Safetynet P Als Datenquelle

    Verarbeitungszeit für O-Daten auf einem Modul mit Ausgängen ProcOM SafetyNET p -> O-Datenbereich bei externer Kommunikation + 2t SNp_ExtCo_max Delay ExtCo max. Reaktionszeit für diese Datenteilstrecke SNp_ExtCo_max Übertragungsverzögerungszeit von SafetyNET p in einem Pro- DelaySNp jekt Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 596 1001467-DE-35...
  • Seite 597: 4.3Datenteilstrecken Mit Externen I-Daten Als Datenquelle

    Zykluszeit für das zyklische Einlesen der externen I-Da- ExtCo1 ten aus dem I-Datenbereich (externe Kommunikation mit Übertragungsverfahren 1) Zykluszeit für den zyklischen Start der Datenübertragung ExtCo2 aus dem O-Datenbereich (externe Kommunikation mit Übertragungsverfahren 2) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 597 1001467-DE-35...
  • Seite 598: 4.4Datenteilstrecken Mit Einem Task Als Datenquelle

    Task -> O-Datenbereich bei externer Kommunikation = 2t Task_ExtCo_max ExtCo max. Reaktionszeit für diese Datenteilstrecke Task_ExtCo_max Zykluszeit für den zyklischen Start der Datenübertragung aus ExtCo dem O-Datenbereich bei externer Kommunikation Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 598 1001467-DE-35...
  • Seite 599: 4.5Beispiel Für Die Berechnung Einer Datenstrecke Auf Einem Gerät

    – Datenteilstrecke 2: Task -> Modulbus (O-Datum) für die maximale Reaktionszeit der Datenteilstrecke 2 gilt: Task_MBUS_max MBUS ProcOM Für die maximale Reaktionszeit der Datenstrecke gilt: + 2t React_max ProcIM Task MBUS ProcOM Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 599 1001467-DE-35...
  • Seite 600: 4.6Beispiel Für Die Berechnung Einer Datenstrecke Über Drei Geräte

    + 2t SNp_MBUS_max(C) DelaySNp MBUS(C) ProcOM Für die maximale Reaktionszeit der Datenstrecke gilt: + 2t React_max ProcIM SNp(A) + 2t DelaySNp Task(B) + 2t SNp(B) + 2t DelaySNp MBUS(C) ProcOM Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 600 1001467-DE-35...
  • Seite 601: Reaktionszeiten Für Pss U2-Systeme

    Die nachfolgende Beschreiung der Reaktionszeiten ist gültig für PAS4000 ab Version 1.25.0 Als "Reaktionszeit" wird die Zeit bezeichnet, die vergeht zwischen einem definierten Ereig- nis und einer dadurch ausgelösten definierten Reaktion. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 601 1001467-DE-35...
  • Seite 602: Zeiten Mit Einfluss Auf Reaktionszeiten

    Zeitverschiebung zwischen Verarbeitung der Sende- und der Empfangsdaten auf dem FS-Modul (t FSTxDelay ist der minimale zeitliche Abstand zwischen der Verarbeitung der Empfangsdaten FSTxDelay und der Verarbeitung der Sendedaten des FS-Modulbus PSS u2 im FS-Modul. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 602 1001467-DE-35...
  • Seite 603 Zeit, die ein Kopfmodul maximal für die Verarbeitung der ProcHM Empfangsdaten und der Sendedaten des FS-Modulbus PSS u2 benötigt Die maximale Verarbeitungszeit wird von PAS4000 berechnet und beim Binden angezeigt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 603 1001467-DE-35...
  • Seite 604 Gerät A bis zum Bereitstehen der Daten in einem Gerät B unterwegs sind. Die gemessene Zeit darf die konfigurierte maximale Übertragungsverzögerungszeit t DelaySNp nicht überschreiten. Überschreitet die gemessene Zeit die maximale Übertragungsverzögerungszeit, werden auf dem Gerät B alle FS-Empfangsverbindungen (FS-Rx-Verbindungen) deaktiviert, die Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 604 1001467-DE-35...
  • Seite 605 – die Systemlast der Geräte hoch ist wie beispielsweise bei Geräten mit vielen Elektro- nikmodulen oder großem Anwenderprogramm Bevor die Übertragungsverzögerungszeit verlängert wird, sollte zunächst die Ethernet-In- frastruktur geprüft werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 605 1001467-DE-35...
  • Seite 606: Verarbeitungsregeln Bei Der Datenverarbeitung

    PSS u2 rechtzeitig von den Tasks erhalten werden. Daher ist die Zykluszeit t MBUS immer ein Divisor der Zykluszeit aller Tasks. Zykluszeiten von Tasks Die Zykluszeiten von Tasks (t ) sind konstant. Sie werden durch den aktuellen Task-Zy- Task klus nicht beeinflusst. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 606 1001467-DE-35...
  • Seite 607: Zusammensetzung Von Datenstrecken

    SafetyNET p Trans (t DelaySNp ) (t SNp ) Abb.: Datenstrecken auf einem PSS 4000-exklusiven Gerät der Generation 2 Wenn es sich bei der Datenquelle um ein I-Datum von einem Modul handelt, dann ist außer der Zykluszeit des Modulbus (t ) auch die Verarbeitungszeit für das I-Datum auf dem...
  • Seite 608 Die maximale Reaktionszeit ergibt sich dann, wenn die Ausführungszeit t nahezu ProcTask der Task-Zykluszeit t entspricht. Task Datenquelle Task-Zyklus mit t Task ProcTask max. Datensenke Task Prozessabbild der Ausgänge ressourcenglobale Variablen Abb.: Reaktionszeit bei einem Task als Datensenke Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 608 1001467-DE-35...
  • Seite 609: Grundlagen Zur Ermittlung Der Maximalen Reaktionszeit

    One-fault-Reaktionszeit einer Datenteilstrecke <i>_ofd <i> beim Auftreten eines Fehlers auf dieser Datenteilstrecke oder eines Fehlers in einem Systemteil dieser Datenteilstrecke Worst-case-Reaktionszeit einer Datenteilstre- <i>_wcd: cke <i>, ohne dass ein Fehler auftritt Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 609 1001467-DE-35...
  • Seite 610: Maximale Reaktionszeiten Von Datenteilstrecken

    Die folgende Beschreibung enthält die Formeln für die Berechnung der maximalen Reakti- onszeit von allen erlaubten Datenteilstrecken. Zur Berechnung der Reaktionszeit einer Datenteilstrecke muss immer sowohl die Worst-ca- se-Reaktionszeit als auch die One-fault-Reaktionszeit der Datenteilstrecke ermittelt wer- den. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 610 1001467-DE-35...
  • Seite 611: 5.1Datenteilstrecken Mit Modulbus Pss U2 Als Datenquelle

    PAS4000 für ein redundantes Klemmenpaar als Funktion des FS-Moduls konfiguriert werden oder die Diskrepanzüberwachung muss im Anwenderprogramm des Tasks stattfinden, in dem die Eingangssignale (FS- I-Daten) eingelesen und verarbeitet werden. Worst-case- und One-fault-Reaktionszeiten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 611 1001467-DE-35...
  • Seite 612 PAS4000 für ein redundantes Klemmenpaar als Funktion des FS-Moduls konfiguriert werden oder die Diskrepanzüberwachung muss im Anwenderprogramm des Tasks stattfinden, in dem die Eingangssignale (FS- I-Daten) eingelesen und verarbeitet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 612 1001467-DE-35...
  • Seite 613: 5.2Datenteilstrecken Mit Safetynet P Als Datenquelle

    Minimale Zeitverschiebung zwischen der Übertragung der Empfangs- FSTxDelay daten und der Sendedaten auf dem Modulbus PSS u2 Minimale Zeitverschiebung zwischen redundanten I/O-Daten bei de- FSRxDelay ren Übertragung auf dem FS-Modulbus PSS u2 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 613 1001467-DE-35...
  • Seite 614 Die Formel zur Berechnung der One-fault-Reaktionszeit wird nur garantiert, wenn alle fol- genden Bedingungen erfüllt sind: – Der Aktor muss an zwei redundante FS-Ausgänge angeschlossen werden. – Der Aktor muss über zwei redundante Ausgangsignale (FS-O-Daten) geschaltet wer- den. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 614 1001467-DE-35...
  • Seite 615: 5.3Datenteilstrecke Mit Einem Task Als Datenquelle

    Minimale Zeitverschiebung zwischen redundanten I/O-Daten bei deren FSRxDelay Übertragung auf dem FS-Modulbus PSS u2 Verarbeitungszeit für O-Daten auf einem Modul beim Auftreten eines ProcOM_ofd Fehlers Beachten Sie: One-fault-Reaktionszeit bei Datenteilstrecken für PLe Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 615 1001467-DE-35...
  • Seite 616 Senders für den zyklischen Start der SNp-Tx-Ver- SNp (Tx) bindung (Daten senden) One-fault-Reaktionszeit = 2t Task_SNp_ofd One-fault-Reaktionszeit für diese Datenteilstrecke Task_SNp_ofd Zykluszeit t des Senders für den zyklischen Start der SNp-Tx-Ver- SNp (Tx) bindung (Daten senden) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 616 1001467-DE-35...
  • Seite 617: 5.4Beispiel Für Die Berechnung Einer Datenstrecke Auf Einem Pss U2-System

    Für die maximale Reaktionszeit der kompletten Datenstrecke auf Gerät (A) gilt: + 4t - 2t - 2t + 2 t max(A) ProcIM_wcd MBUS FSTxDelay FSRxDelay Task ProcHM ProcOM_wcd + max [ MBUS2_Task_ofd MBUS2_Task_wcd Task_MBUS2_ofd Task_MBUS2_wcd Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 617 1001467-DE-35...
  • Seite 618: 5.5Beispiel Für Die Berechnung Einer Datenstrecke Über Drei Pss U2-Systeme

    MBUS2_SNp_wcd (A) ProcIM_wcd MBUS (A) FSTxDelay (A) FSRxDelay (A) SNp (Con_AB) – Datenteilstrecke SafetyNET p -> Task (Con_AB) + 2t SNp_Task_wcd (B) DelaySNp Task (B) – Datenteilstrecke Task -> SafetyNET p (Con_BC) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 618 1001467-DE-35...
  • Seite 619 + 3t DelaySNp MBUS (C) ProcHM (C) FSTxDelay (C) FSRxDelay (C) ProcOM_ofd + max [ MBUS2_SNp_ofd (A) MBUS2_SNp_wcd (A) SNp_Task_ofd (B) SNp_Task_wcd (B) Task_SNp_ofd (B) Task_SNp_wcd (B) SNp_MBUS2_ofd (C) SNp_MBUS2_wcd (C) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 619 1001467-DE-35...
  • Seite 620: System-Zeitsynchronisation

    (Server). Alle anderen Netzwerkteilnehmer (Clients) synchroni- sieren ihre Gerätezeit anhand dieser Referenzzeit. Auf diese Weise steht in jedem Netz- werkteilnehmer eine einheitliche Systemzeit zur Verfügung, die nur äußerst geringen Ab- weichungen unterliegt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 620 1001467-DE-35...
  • Seite 621: System-Zeitsynchronisation Mit Sntp

    Dies gilt auch für Projekte mit SNTP-Server, in denen PCs und PMIs nicht als SNTP-Client konfiguriert sind. In diesen Projekten arbeitet jeder PC und jedes PMI mit seiner eigenen Zeitbasis, die von der Zeitbasis des SNTP-Servers abweichen kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 621 1001467-DE-35...
  • Seite 622: Speicher

    Ein PSS 4000-Gerät verfügt über verschiedene Speicher und Speicherbereiche. Welche Speichertypen auf einem PSS 4000-Gerät zur Verfügung stehen und deren Speichergröße ist geräteabhängig. Sie finden die Angaben für PSS 4000-Geräte von Pilz in der Bedie- nungsanleitung des verwendeten Geräts. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Speichertypen und deren Inhalte.
  • Seite 623: Speicheraufbau

    ST-Ressource und die Speicherplatzes. Trace-Dateien /traces_fs Tracing-Konfiguration für Das Verzeichnis nutzt 40 % des freien die FS-Ressource und die Speicherplatzes. Trace-Dateien /CM-Stick Security-Daten Das Verzeichnis ist ausschließlich auf einer Security-SD-Karte verfügbar. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 623 1001467-DE-35...
  • Seite 624 Wird für ein Gerät beispielsweise die SD-Karte eines Geräts mit hö- herer Firmware-Version verwendet, dann werden die Verzeichnisse aller Funktionen gelöscht, die ausschließlich auf dem Gerät mit der höheren Firmware-Version verfügbar sind. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 624 1001467-DE-35...
  • Seite 625 Anwendung auf der SD- Karte zur Verfügung steht, produktions- und tech- nologiebedingten Schwankungen unterliegt. Sie können sich in PAS4000 die Speicherauslastung anzeigen lassen. Weitere Informatio- nen finden Sie in der Online-Hilfe unter Ressourcenzuordnung -> Online-Ressourcen-Infor- mationen anzeigen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 625 1001467-DE-35...
  • Seite 626: Security-Sd-Karte

    Daten, die für Security-Funktionalitäten benötigt werden. Zu den Security-Funktio- nalitäten zählt beispielsweise der Schutz eines PSS 4000-Projekts vor unerlaubtem Zugriff oder unerlaubtem Gebrauch. In PAS4000 kann hierzu das Geräteprojekt mit der Security- SD-Karte verknüpft werden. Security-SD-Karten sind beispielsweise von Pilz unter der Bezeichnung "PASkey SD Card" erhältlich. 12.18.4 Journaling-Dateisystem Alle PSS 4000-exklusiven Geräte verwenden auf ihrer SD-Karte ein proprietäres Journa-...
  • Seite 627: Inbetriebnahme

    Wiederinbetriebnahme darf nur von befähigten Personen vorgenommen werden. Beachten Sie die Angaben und Vorschriften der relevanten Dokumentation (z. B. Sicherheitshandbuch PSS 4000, Installationsrichtlinien PSSuniversal, Installations- richtlinien PSS u2, Bedienungsanleitungen der verwendeten Module). Stellen Sie sicher, dass während der Inbetriebnahme/Wiederinbetriebnahme auch bei un- gewollten Bewegungen der Maschine/Anlage keine Personen- und/oder Sachschäden...
  • Seite 628: Erstinbetriebnahme

    (z. B. Sollbestückung stimmt mit Ist-Bestückung überein) die Beschreibung der notwendigen Tätigkeiten für die Inbetriebnahme bereit liegen (z. B. Checklisten und Testspezifikationen aus der Risikoanalyse) die Versorgungsspannungen der Maschine/Anlage zu diesem Zeitpunkt nicht einge- schaltet sind Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 628 1001467-DE-35...
  • Seite 629 - PSS 4000 exklusive Geräte der Generation 2 (PSS u2) - PSS 4000-exklusive Geräte mit Kopfmodul PSSu H FS2 SN SD(-T) - PSS 4000-exklusive Geräte mit Kopfmodul PSSu H PLC2 FS SN SD(-T) Stellen Sie sicher, dass Ihre Anwendung ausschließlich dann den bestim- mungsgemäßen Betrieb aufnimmt, wenn auf den genannten PSS 4000-ex-...
  • Seite 630 Beachten Sie unbedingt die Angaben und Anforderungen des Sicherheitshandbuchs PSS 4000. 5. FS-Bausteine mit gemischter Eingangsschnittstelle testen Wenn FS-Bausteine mit gemischter Eingangsschnittstelle verwendet wurden, dann tes- ten Sie diese anhand der festgelegten Testverfahren (z. B. Plausibilitätstests). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 630 1001467-DE-35...
  • Seite 631 Sicherheitshandbuchs PSS 4000. – dokumentieren Sie die Prüfsumme "FS-Projekt" des Originalprojekts 9. Bestimmungsgemäßer Betrieb Das Projekt befindet sich im bestimmungsgemäßen Betrieb, sobald alle Geräte einge- schaltet sind und kein Fehler vorliegt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 631 1001467-DE-35...
  • Seite 632: Wiederinbetriebnahme

    (z. B. Sollbestückung stimmt mit Ist-Bestückung überein) die Beschreibung der notwendigen Aktivitäten für die Wiederinbetriebnahme bereit liegen (z. B. Checklisten und Testspezifikationen aus der Risikoanalyse) die Versorgungsspannungen der Maschine/Anlage zu diesem Zeitpunkt nicht einge- schaltet sind Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 632 1001467-DE-35...
  • Seite 633 - PSS 4000 exklusive Geräte der Generation 2 (PSS u2) - PSS 4000-exklusive Geräte mit Kopfmodul PSSu H FS2 SN SD(-T) - PSS 4000-exklusive Geräte mit Kopfmodul PSSu H PLC2 FS SN SD(-T) Stellen Sie sicher, dass Ihre Anwendung ausschließlich dann den bestim- mungsgemäßen Betrieb aufnimmt, wenn auf den genannten PSS 4000-ex-...
  • Seite 634 Bei einen Projektvergleich kann anhand der Prüfsumme "FS-Projekt" festgestellt wer- den, ob Änderungen am FS-Projekt vorgenommen wurden. Ist die Prüfsumme "FS-Pro- jekt" unverändert, dann hat sich das FS-Projekt nicht geändert. Hat sich die Prüfsumme Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 634 1001467-DE-35...
  • Seite 635 Projektvergleich ersetzt in keinem Fall die vorausgehende Sicherheitsanalyse für Ände- rungen. Der Projektvergleich kann zur Bestätigung der Analyse dienen. Beachten Sie bei jeder Art von Änderung am FS-Projekt die dokumentierte Vorgehens- weise im Sicherheitshandbuch PSS 4000 (Kapitel "Änderung, Wartung, Außerbetrieb- setzung", Abschnitt "Änderungen"). 5. FS-Bausteine mit gemischter Eingangsschnittstelle testen Wenn FS-Bausteine mit gemischter Eingangsschnittstelle von den Änderungen betrof-...
  • Seite 636: Wartung, Instandhaltung, Außerbetriebsetzung

    632]) Wartung und Instandhaltung von PSS 4000-exklusiven Geräten An einem PSS 4000-exklusiven Gerät sind keine Wartungsarbeiten notwendig. Bitte schi- cken Sie fehlerhafte Geräte und/oder Module an die Fa. Pilz zurück. INFO Beachten Sie beim Tauschen von Modulen und PSS 4000-exklusiven Gerä- ten die Angaben zur Montage/Demontage in den Installationsrichtlinien PSSuniversal.
  • Seite 637: Außerbetriebsetzung

    – Installationsrichtlinien PSSuniversal (Dokumentnummer 21262) – Bedienungsanleitungen der verwendeten Module PSS67-Geräte: Bedienungsanleitungen der verwendeten Geräte. Beachten Sie bei der Außerbetriebsetzung die lokalen Gesetze zur Entsorgung von elektro- nischen Geräten (z. B. Elektro- und Elektronikgerätegesetz). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 637 1001467-DE-35...
  • Seite 638: Opc Server (Classic)

    Es ist möglich mit mehr als nur einem Client gleichzeitig auf einen OPC-Server zuzugrei- fen. Hierbei gilt: – Auf einen OPC Classic-Server können ausschließlich OPC Classic-Clients zugreifen. – Auf einen OPC UA-Server können ausschließlich OPC UA-Clients zugreifen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 638 1001467-DE-35...
  • Seite 639 OPC Server (classic) Alle projektbezogenen Einstellungen für einen PSS 4000 OPC Server (classic) werden in PAS4000 vorgenommen und beim Download des Projekts als Geräte-Projekt auf den PSS 4000 OPC Server (classic) übertragen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 639 1001467-DE-35...
  • Seite 640: Aufbaumöglichkeiten

    Im Minimalausbau befindet sich der OPC-Server auf demselben PC wie der OPC-Client mit der Visualisierungssoftware. SafetyNET p via Ethernet PSS 4000 OPC Server (classic) PSS 4000-Geräte (z. B. PSSu-Systeme) OPC Classic-Client (z. B. Visualisierungssoftware) Abb.: Prozessvisualisierung mit OPC Classic im Minimalausbau (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 640 1001467-DE-35...
  • Seite 641 (z. B. Visualisierungssoftware) DCOM DCOM Ethernet DCOM SafetyNET p via Ethernet PSS 4000 OPC Server (classic) PSS 4000-Geräte (z. B. PSSu-Systeme) Abb.: Vernetzung von OPC Classic-Server und OPC Classic-Clients über Ethernet (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 641 1001467-DE-35...
  • Seite 642: Opc-Eigenschaften

    – allen “Mandatory Interfaces” nach Data-Access-Spezifikation – symbolischem Zugriff auf Prozessdaten im Namespace OPC-Datentypen – VT_I1, VT_I2, VT_I4, VT_I8 – VT_UI1, VT_UI2, VT_UI4, VT_UI8 – VT_R4, VT_R8 – VT_BOOL – VT_BSTR – VT_DATE Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 642 1001467-DE-35...
  • Seite 643: Systemvoraussetzungen

    Die PSS 4000-Firmware ist auf einem PC mit einem Microsoft Windows Betriebssystem in- stallierbar: Microsoft Windows 10 in einer der Versionen – Windows 10 Home (64 Bit) – Windows 10 Pro (64 Bit) – Windows 10 Enterprise (64 Bit) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 643 1001467-DE-35...
  • Seite 644: Lizenzierung

    OPC Server (classic) 15.3 Lizenzierung Die Lizenzierung des OPC-Server erfolgt bei der Lizenzierung eines Projekts in PAS4000. Sie finden weitere Informationen zur Lizenzierung in der Online-Hilfe von PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 644 1001467-DE-35...
  • Seite 645: Installation

    OPC Server (classic) 15.4 Installation Die aktuellen Installationsdateien stehen im Download-Bereich der Pilz Homepage zur Ver- fügung (www.pilz.de -> Downloads). Als Suchbegriff kann z. B. "Software" eingegeben wer- den. Der Software Download ist nur für registrierte Benutzer möglich. Nicht registrierte Benutzer können sich kostenlos registrieren lassen.
  • Seite 646: Pss 4000-Firmware Auf Einem Pc Installieren

    Projekt auf dem OPC-Server unbrauchbar werden und die Verbindungen zu den OPC-Clients abbrechen. – Ein OPC-Client (classic) kann ausschließlich auf einen PSS 4000 OPC Server (classic) zugreifen. – Ein OPC UA Client kann ausschließlich auf einen PSS 4000 OPC Server UA zugreifen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 646 1001467-DE-35...
  • Seite 647 Doppelklicken Sie auf die Installationsdatei "PSS_4000_PC_<Versionsnummer>_In- staller.exe" und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Deinstallation mithilfe des Deinstallationsprogramms a Rechtsklicken Sie in der Programmliste von Windows auf Pilz -> PSS 4000 Firmware for PC <Versionsnummer> und wählen Sie Deinstallieren. Unbeaufsichtigte Installation Es ist auch möglich, die PSS 4000-Firmware unbeaufsichtigt zu installieren ("Silent Installa-...
  • Seite 648 Auch die Deinstallation kann unbeaufsichtigt ausgeführt werden. a Starten Sie die Deinstallation indem Sie den im Folgenden beschriebenen Befehl in die Kommandozeile von Windows, in das Suchfeld von Windows oder in eine batch-Datei eingeben. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 648 1001467-DE-35...
  • Seite 649 Installationsbefehl um "start /wait" ergänzt werden. Be- achten Sie, dass zwischen "start" und "/wait" zwei Anführungzeichen stehen müssen. Beispiel: Start "" /wait "C:\Program Files (x86)\Pilz\PAS4000 1.20.0\unin- stallerData\uninstall.exe" /S Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 649 1001467-DE-35...
  • Seite 650: Erste Installation Der Pss 4000-Firmware

    DCOM-Einstellungen für den OPC-Server. Wenn es sich bei der Installation um eine Erstinstallation des OPC-Servers auf dem PC han- delt, dann werden die DCOM-Einstellung für den "anonymen Remotezugriff" erst nach einem Neustart des PCs wirksam. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 650 1001467-DE-35...
  • Seite 651: Kommunikations- Und Sicherheitseinstellungen Für Pcs

    Benutzer im Netzwerk ein. Eine falsche Konfiguration kann die Sicherheit und die Stabilität des Betriebssystems beeinträchtigen. Ein Netzwerkadministrator kann diese Konfigurationen optimieren, um den OPC-Server vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 651 1001467-DE-35...
  • Seite 652: Dcom-Konfiguration

    Klicken Sie auf das Windows-Startsymbol [1] und geben Sie als Suchkriterium "dcom- cnfg.exe" ein [2]. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem als Suchergebnis das Programm "dcomcnfg" ange- zeigt wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 652 1001467-DE-35...
  • Seite 653 OPC Server (classic) Wählen Sie das Programm "dcomcnfg" [3] und bestätigen Sie Ihre Wahl. Das Fenster Komponentendienste wird geöffnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 653 1001467-DE-35...
  • Seite 654 Abb.: Fenster Komponentendienste Für die weitere Konfiguration siehe Abschnitte – DCOM-Konfiguration für OPC-Server und OPC-Clients [ 655] – DCOM-Konfiguration für OPC-Server [ 661] – OPCEnum-Konfiguration für den OPC-Server [ 670] Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 654 1001467-DE-35...
  • Seite 655: Dcom-Konfiguration Für Opc-Server Und Opc-Clients

    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften von Arbeitsplatz wird geöffnet. Karteikarte Standardeigenschaften Abb.: Karteikarte Standardeigenschaften Wählen Sie DCOM (Distributed COM) auf diesem Computer aktivieren an [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 655 1001467-DE-35...
  • Seite 656 – Klicken Sie auf den Button Hinzufügen Es öffnet sich das Eingabefenster DCOM-Protokoll auswählen. – Wählen Sie unter Protokollsequenz das Protokoll Verbindungsorientiertes TCP/IP und klicken Sie auf OK. Die Karteikarte Standardprotokolle ist wieder aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 656 1001467-DE-35...
  • Seite 657 Entfernen Sie nicht benötigte Protokoll-Einträge, da sie beim Verbindungsaufbau zu Ver- zögerungen führen. Karteikarte COM-Sicherheit Abb.: Karteikarte COM-Sicherheit Klicken Sie unter Zugriffsberechtigungen auf den Button Limits bearbeiten [1] Das Fenster Zugriffsberechtigung wird geöffnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 657 1001467-DE-35...
  • Seite 658 Bestätigen Sie anschließend mit OK. Das Fenster Zugriffsberechtigung ist wieder aktiv. Wählen Sie jeden Benutzer [3] einzeln an und aktivieren die Option Zulassen für die Be- rechtigungen [4] – Lokaler Zugriff – Remotezugriff Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 658 1001467-DE-35...
  • Seite 659 Abb.: Fenster COM-Security -> Start- und Aktivierungsberechtigungen Prüfen Sie, ob alle folgenden Gruppen- oder Benutzernamen [5] vorhanden sind: – Administratoren (…) – ANONYMOUS-Anmeldung – INTERAKTIV – Jeder – NETZWERK – SYSTEM Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 659 1001467-DE-35...
  • Seite 660 Klicken Sie auf OK, um alle Einstellungen zu speichern und das Fenster Eigenschaften von Arbeitsplatz zu schließen. Die allgemeine DCOM-Konfiguration ist für diesen Arbeitsplatz hiermit abgeschlossen. Schließen Sie das Fenster Komponentendienste. Nach dem nächsten Neustart des PC werden die Einstellungen übernommen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 660 1001467-DE-35...
  • Seite 661: Dcom-Konfiguration Für Den Opcserver

    Öffnen Sie im Fenster Komponentendienste das Verzeichnis DCOM-Konfiguration [1]. Abb.: Fenster Komponentendienste (DCOM Konfiguration des OPC-Servers Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung Pilz PSS4000_OPCServer- DA.DA [2] und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften von Pilz PSS4000_OPCServerDA.DA wird geöffnet.
  • Seite 662 OPC Server (classic) Karteikarte Allgemein Abb.: Karteikarte Allgemein (DCOM-Konfiguration des OPC-Servers) Wählen Sie Keine unter Authentifizierungsebene [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 662 1001467-DE-35...
  • Seite 663 OPC Server (classic) Karteikarte Ort Abb.: Karteikarte Ort (DCOM-Konfiguration des OPC-Servers) Aktivieren Sie die Option Anwendung auf diesem Computer ausführen [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 663 1001467-DE-35...
  • Seite 664 [2] die Option Anpassen und klicken Sie anschließend auf Übernehmen. Klicken Sie im Feld Start- und Aktivierungsberechtigungen [1] auf den Button Bear- beiten. Das Fenster Start- und Aktivierungsberechtigung wird geöffnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 664 1001467-DE-35...
  • Seite 665 Falls einer der anderen Gruppen- oder Benutzernamen nicht vorhanden ist, fügen Sie auch diesen hinzu (Hinzufügen… - Erweitert – Jetzt suchen). Beachten Sie die zusätzlichen Angaben für den Benutzer NETZWERK (siehe Besonder- heit beim Benutzer "NETZWERK" [ 680]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 665 1001467-DE-35...
  • Seite 666 Button Bearbeiten. Das Fenster Zugriffsberechtigung wird geöffnet. Fenster Sicherheit -> Zugriffsberechtigung Abb.: Fenster Zugriffsberechtigung Prüfen Sie, ob alle folgenden Gruppen- oder Benutzernamen [5] vorhanden sind: – ANONYMOUS-Anmeldung – INTERAKTIV – Jeder Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 666 1001467-DE-35...
  • Seite 667 Wählen Sie jeden Benutzer [5] einzeln an und aktivieren Sie die Option Zulassen für die Berechtigungen [6] – Lokaler Zugriff – Remotezugriff Klicken Sie auf OK. Die Karteikarte Sicherheit ist wieder aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 667 1001467-DE-35...
  • Seite 668 OPC Server (classic) Karteikarte Identität Abb.: Karteikarte Identität (DCOM-Konfiguration des OPC Servers) Aktivieren Sie die Option Der Interaktiver Benutzer [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 668 1001467-DE-35...
  • Seite 669 Die Karteikarte Endpunkte ist wieder aktiv. Klicken Sie auf OK, um alle Einstellungen zu speichern und das Fenster Eigenschaften von Pilz PVIS OPC Server DA zu schließen. Die DCOM-Konfiguration ist für den OPC-Server hiermit abgeschlossen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 669 1001467-DE-35...
  • Seite 670: Opcenum-Konfiguration Für Den Opc-Server

    Abb.: Fenster Komponentendienste (DCOM-Konfiguration für OPCEnum des OPC-Server) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung OpcEnum [2] und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften von OpcEnum wird geöffnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 670 1001467-DE-35...
  • Seite 671 OPC Server (classic) Karteikarte Allgemein Abb.: Karteikarte Allgemein (DCOM-Konfiguration für OPCEnum des OPC-Servers) Wählen Sie Keine unter Authentifizierungsebene [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 671 1001467-DE-35...
  • Seite 672 OPC Server (classic) Karteikarte Ort Abb.: Karteikarte Ort (DCOM-Konfiguration für OPCEnum des OPC-Servers) Aktivieren Sie die Option Anwendung auf diesem Computer ausführen [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 672 1001467-DE-35...
  • Seite 673 [2] die Option Anpassen und klicken Sie anschließend auf Übernehmen. Klicken Sie im Feld Start- und Aktivierungsberechtigungen [1] auf den Button Bear- beiten. Das Fenster Start- und Aktivierungsberechtigung wird geöffnet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 673 1001467-DE-35...
  • Seite 674 (Hinzufügen… - Erweitert – Jetzt suchen). Beachten Sie die zusätzlichen Angaben für den Benutzer NETZWERK (siehe Besonder- heit beim Benutzer "NETZWERK"). Bestätigen Sie anschließend mit OK. Das Fenster Start- und Aktivierungsberechtigungen ist wieder aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 674 1001467-DE-35...
  • Seite 675 Das Fenster Zugriffsberechtigung wird geöffnet. Fenster Sicherheit -> Zugriffsberechtigung Abb.: Fenster Zugriffsberechtigung (COM-Sicherheit für OPCEnum) Prüfen Sie, ob alle folgenden Gruppen- oder Benutzernamen [5] vorhanden sind: – INTERAKTIV – Jeder Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 675 1001467-DE-35...
  • Seite 676 Wählen Sie jeden Benutzer [5] einzeln an und aktivieren Sie die Option Zulassen für die Berechtigungen [6] – Lokaler Zugriff – Remotezugriff Klicken Sie auf OK. Die Karteikarte Sicherheit ist wieder aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 676 1001467-DE-35...
  • Seite 677 OPC Server (classic) Karteikarte Identität Abb.: Karteikarte Identität (COM-Sicherheit für OPCEnum) Aktivieren Sie die Option Der Interaktive Benutzer [1]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 677 1001467-DE-35...
  • Seite 678 Klicken Sie auf OK, um alle Einstellungen zu speichern und das Fenster Eigenschaften von OpcEnum zu schließen. Die OPCEnum-Konfiguration für den OPC-Server ist hiermit abgeschlossen. Schließen Sie das Fenster Komponentendienste. Nach dem nächsten Neustart des PC werden die Einstellungen übernommen. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 678 1001467-DE-35...
  • Seite 679: Besonderheit Beim Benutzer "Administratoren

    Wählen Sie als (Such-) Pfad den PC, auf dem Sie die DCOM-Konfiguration vornehmen (im Beispiel ist dies "PC-TMP" [1]) und bestätigen Sie mit OK. Geben Sie als Objektnamen "Administratoren" ein [2] und klicken Sie auf OK. Abb.: Fenster "Benutzer oder Gruppen" wählen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 679 1001467-DE-35...
  • Seite 680: Besonderheit Beim Benutzer "Netzwerk

    Wenn Sie den Benutzer NETZWERK in einem der Berechtigungsfenster (z. B. Fenster Startberechtigung, Zugriffsberechtigung) hinzufügen möchten, erhalten Sie bei Eingabe des Benutzernamens "Netzwerk" evtl. mehrere Benutzer zur Auswahl. Wählen Sie in diesem Fall den Benutzer "Network". Abb.: Benutzer NETZWERK wählen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 680 1001467-DE-35...
  • Seite 681: Konfiguration Der Firewall

    Firewalls gestatten explizit angemeldeten Programmen den Zugriff. Die folgenden Pro- gramme müssen Zugriff haben: Alle OPC-Clients Microsoft Management Console Pilz PVIS OPC Server DA.exe (nur für PVIS OPC Server) oder PSS4000_OPCServerDA.exe (nur für PSS 4000 mit Systemteil OPC Server (classic)) OPCenum.exe Außerdem muss ein Port für den Datenaustausch freigegeben werden:...
  • Seite 682: Inbetriebnahme Des Opc-Servers

    OPC-Konfiguration, die aus den Konfigurationsdaten und dem kompletten Namens- raum aller konfigurierten Geräte des Projekts besteht. Nach dem Projekt-Download stellt der OPC-Server den OPC-Clients den kompletten Na- mensraum aller konfigurierten Geräte des Projekts zur Verfügung. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 682 1001467-DE-35...
  • Seite 683: Zuordnung Von Datentypen

    BYTE UInt16 VT_UI2 UINT WORD UInt32 VT_UI4 UDINT DWORD Uint64 VT_UI8 ULINT LWORD Float VT_R4 REAL Double VT_R8 LREAL String VT_BSTR - - - DateTime VT_DATE TIME DATE TIME_OF_DAY DATE_AND_TIME Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 683 1001467-DE-35...
  • Seite 684: Zugriff Auf Daten Im Pss 4000-Namensraum

    PMI/PC mit PSS 4000-Firmware inaktiv Verwendung: Zeitsynchronisation SNTP-Client in/out 40000 nein Betroffene Geräte: (IPv4) PMI/PC mit PSS 4000-Firmware Verwendung: Kommunikation über SafetyNET p zum Einlesen und Abrufen von – Prozessdaten – Statusinformationen – Ereignismeldungen Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 684 1001467-DE-35...
  • Seite 685 224.0.23.61 Der Kommunikationspartner startet die Kommunikation mit dem Gerät. out: Das Gerät startet die Kommunikation mit dem Kommunikationspartner. Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel Konfiguration der Firewall [ 681]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 685 1001467-DE-35...
  • Seite 686: Opc Server Ua

    OPC-Server zur Verfügung stellt und verarbeitet sie weiter. Für die weitere Ver- arbeitung der Daten ist auf dem OPC-Client eine entsprechende OPC-fähige Software er- forderlich (z. B. Visualisierungssystem PASvisu von Pilz, Zenon von Copa Data). Im Automatisierungssystem PSS 4000 erhält ein PC den Systemteil PSS 4000 OPC Ser- ver UA durch Installation der PSS 4000-Firmware.
  • Seite 687: Aufbaumöglichkeiten

    OPC UA Client mit der Visualisierungssoftware. SafetyNET p via Ethernet PSS 4000-Geräte PSS 4000 OPC Server UA (z. B. PSSu-Systeme) OPC UA-Client (z. B. Visualisierungssoftware) Abb.: Prozessvisualisierung mit OPC UA im Minimalausbau (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 687 1001467-DE-35...
  • Seite 688 PSS 4000 OPC Server UA (1) PSS 4000-Geräte (z. B. PSSu-Systeme) PSS 4000 OPC Server UA (2) Abb.: Prozessvisualisierung mit OPC UA bei redundantem Aufbau und Vernetzung über Ethernet (Prinzip) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 688 1001467-DE-35...
  • Seite 689: Opc Ua-Eigenschaften

    OPC UA-Servern Session Verbindungsmanagement zwi- CreateSession schen OPC UA-Clients und ActivateSession OPC UA-Servern CloseSession Cancel View Auffinden von Informationen im Browse Adressraum BrowseNext TranslateBrowsePathsToNodeIds Attribute Daten und Metadaten lesen und Read schreiben Write Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 689 1001467-DE-35...
  • Seite 690 Der Zweck eines Abonnements bzw. einer Subskription besteht darin, Daten mithilfe von sogenannten Monitored Items zu gruppieren. Beachten Sie die Grenzwerte für das Service Set "Subscription" und "MonitoredItem" (sie- Grenzwerte [ 691]) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 690 1001467-DE-35...
  • Seite 691: Grenzwerte

    0 ms max. 15000 ms Hinweise: SamplingInterval = 0 Der PSS 4000 OPC Server UA verwendet das schnellste sinn- volle Aktualisierungsintervall. SamplingInterval > 0 und < 100 ms Wenn ein OPC UA-Client für ein MonitoredItem einen Wert für "SamplingInterval" verwendet, der größer 0 ms und kleiner 100 ms ist, verwendet der PSS 4000 OPC Server UA für "Samp-...
  • Seite 692 PSS 4000-Gerät bis zur Verfügbarkeit der geänderten Variablen auf dem OPC UA- Client ergibt sich dann, wenn das Monitored Item mit SamplingInterval = 0 und QueueSi- ze = 1 generiert wird. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 692 1001467-DE-35...
  • Seite 693: Zugriffsrechte Von Opc Ua-Clients

    Für Endpunkte werden verschiedene Verschlüsselungslevel (Security Policy und Message Security Modes) unterstützt. Sie finden eine Übersicht und weitere Informationen zu den zur Zeit verfügbaren Security Policies unter Security Policies von OPC UA- Servern [ 712]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 693 1001467-DE-35...
  • Seite 694: Systemvoraussetzungen

    Die PSS 4000-Firmware ist auf einem PC mit einem Microsoft Windows Betriebssystem in- stallierbar: Microsoft Windows 10 in einer der Versionen – Windows 10 Home (64 Bit) – Windows 10 Pro (64 Bit) – Windows 10 Enterprise (64 Bit) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 694 1001467-DE-35...
  • Seite 695: Lizensierung

    OPC Server UA 16.3 Lizensierung Die Lizenzierung des OPC-Server erfolgt bei der Lizenzierung eines Projekts in PAS4000. Sie finden weitere Informationen zur Lizenzierung in der Online-Hilfe von PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 695 1001467-DE-35...
  • Seite 696: Installation

    OPC Server UA 16.4 Installation Die aktuellen Installationsdateien stehen im Download-Bereich der Pilz Homepage zur Ver- fügung (www.pilz.de -> Downloads). Als Suchbegriff kann z. B. "Software" eingegeben wer- den. Der Software Download ist nur für registrierte Benutzer möglich. Nicht registrierte Benutzer können sich kostenlos registrieren lassen.
  • Seite 697 OPC Server UA. Darüber hinaus können alle Anwender Client-Zertifikate im Verzeichnis "\trusted" ablegen, um Kommunikationsverbindungen zum OPC Server UA zu erlauben. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Security-Risikoanalyse, dass das Anlegen des Zertifikatspeichers im öffentlichen Bereich eine Security-Schwachstelle für Cyber-Bedrohungen darstellen kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 697 1001467-DE-35...
  • Seite 698 OPC Server UA Deinstallation mithilfe des Deinstallationsprogramms a Rechtsklicken Sie in der Programmliste von Windows auf Pilz -> PSS 4000 Firmware for PC <Versionsnummer> und wählen Sie Deinstallieren. Unbeaufsichtigte Installation Es ist auch möglich, die PSS 4000-Firmware unbeaufsichtigt zu installieren ("Silent Installa- tion").
  • Seite 699 Alle anderen Werte oder das Fehlen des Arguments führen dazu, dass die Installation nicht ausgeführt wird. /localOPC Zielverzeichnis für den Zertifikatsspeicher des PSS 4000 OPC Ser- vers UA, das Argument ist optional. Wertebereich: 1: Speicherort des Zertifikatsspeichers im privaten Bereich C:\<%LOCALAPPDATA%>\Pilz\PSS4000OPCServerUA\pki...
  • Seite 700 Installationsbefehl um "start /wait" ergänzt werden. Be- achten Sie, dass zwischen "start" und "/wait" zwei Anführungzeichen stehen müssen. Beispiel: Start "" /wait "C:\Program Files (x86)\Pilz\PAS4000 1.20.0\unin- stallerData\uninstall.exe" /S Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 700 1001467-DE-35...
  • Seite 701: Zertifikate Zur Informationssicherung

    Informationssicherheit gestellt. Die Informationssicherheit umfasst die Authentizität, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten, sowie den Zugriffsschutz auf Daten. Beim PSS 4000 OPC Server UA von Pilz wird die Informationssicherheit mithilfe von Zertifi- katen nach dem Standard X.509 hergestellt. Die Zertifikate werden verwendet, um die Kommunikation zwischen einem OPC UA-Client und dem OPC UA-Server abzusichern;...
  • Seite 702: Zertifikaterstellung Bei Der Installation

    In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass ein OPC UA-Client eines Fremdherstellers das bei der Installation erstellte Zertifikat nicht akzeptiert. In diesem Fall müssen schon für die Inbetriebnahme eigene Zertifikate er- zeugt und verwendet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 702 1001467-DE-35...
  • Seite 703: Verzeichnisstruktur Des Zertifikatspeichers

    Start der Zertifikatspeicher im privaten Bereich des Anwenders gesucht, der den OPC Server UA startet. In diesem Fall muss der Zertifikatspeicher manuell unter <%LOCALAPPDATA%>\Pilz\PSS4000OPCServerUA des Anwenders angelegt werden, der den OPC Server UA startet. Speicherort des Zertifikatspeichers im öffentlichen Bereich: C:\ProgramData\Pilz\PSS4000OPCServerUA\pki Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 703 1001467-DE-35...
  • Seite 704: Vorgehensweise Beim Authentifizieren

    Authentifizierung bei Remote-Installation Der PASvisu Server wird als OPC UA-Client verwendet. Wird der PSS 4000 OPC Ser- ver UA und der PASvisu Server auf unterschiedlichen Geräten installiert, dann müssen die Zertifikate durch den Anwender ausgetauscht werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 704 1001467-DE-35...
  • Seite 705: Vorgehensweise

    Bestätigung durch Neustart des PASvisu ► Servers [Weiter mit: "Authentifizierung des PASvisu Servers im PSS 4000 OPC Server UA"] Legende [1] Erster Start des PSS 4000 OPC Servers UA nach der Installation durch den Anwen- [2] Erster Start des PASvisu Servers nach der Installation durch den Anwender Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x...
  • Seite 706 - Fingerabdruck: 40-stelliger HEX-Wert Beispiel: Pilz_PSS4000_OPC_Server_UA_self_signed_@192_168_1_101_[0ff981ea8- ba58ad04bad16f89a3cc9c0c60e7fac].der - CN: Pilz PSS4000 OPC Server UA(self signed) - DC: 192.168.1.101 - Fingerabdruck: 0ff981ea8ba58ad04bad16f89a3cc9c0c60e7fac Hinweis: Alle Zeichen des CN und der DC, die nicht im Bereich A ... Z, a ... z und 0 … 9 lie- gen, werden durch einen Unterstrich ersetzt.
  • Seite 707 OPC Server UA "Authentifizierung des PASvisu Servers im PSS 4000 OPC Server UA"] PSS 4000 OPC Server UA: keine Akzeptanz des Client-Zertifikats ► ► Speicherung des Client-Zertifikats unter <...>\pki\rejected Anwender: ► Prüfung des Client-Zertifikats unter <...>\pki\rejected [11] Anwender: Nein Client-Zertifikat sicherheitstechnische Überprüfung der...
  • Seite 708: Authentifizierung Bei Opc Ua-Clients Eines Fremdherstellers

    Installation im Verzeichnis <…>\pki\own (siehe Verzeichnisstruktur des Zertifikatspeichers [ 703]). PSS 4000 OPC Server UA Die Vorgehensweise für den PSS 4000 OPC Server UA von Pilz ist prinzipiell gleich wie bei der Verwendung des PASvisu Servers als OPC UA-Client (siehe Authentifizierung bei Remote-Installation [ 704]).
  • Seite 709: Eigene Zertifikate Erzeugen Und Verwenden

    Damit ein Zertifikat wirksam wird, muss der öffentliche Teil und der private Teil des Zertifi- kats über den korrekten Dateinamen verfügen und die Teile müssen sich im korrekten Ver- zeichnis des Zertifikatspeichers befinden (siehe Verzeichnisstruktur des Zertifikatspeichers [ 703]). Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 709 1001467-DE-35...
  • Seite 710 OPC Server UA. Darüber hinaus können alle Anwender Client-Zertifikate im Verzeichnis "\trusted" ablegen, um Kommunikationsverbindungen zum OPC Server UA zu erlauben. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Security-Risikoanalyse, dass das Anlegen des Zertifikatspeichers im öffentlichen Bereich eine Security-Schwachstelle für Cyber-Bedrohungen darstellen kann. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 710 1001467-DE-35...
  • Seite 711: Zertifikat Ungültig Machen

    Die Inhalte der beiden zu vergleichenden Zertifikate müssen identisch sein. INFO Der PSS 4000 OPC Server UA prüft beim Verbindungsaufbau, ob die lokale Systemzeit im Gültigkeitsbereich (Duration) des Client-Zertifikats liegt. Ist dies nicht der Fall, kann keine Verbindung aufgebaut werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 711 1001467-DE-35...
  • Seite 712: Security Policies Von Opc Ua-Servern

    < 1.25.0 konfiguriert ist, dann werden automatisch alle Security Policies aktiviert, mit Aus- nahme von "None". D. h. auch für ältere Projekte können die aktuellen Security Policies genutzt werden und damit die Security der Kommunikation erhöht werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 712 1001467-DE-35...
  • Seite 713 Wenn für einen OPC-Server eine Firmware-Version < 1.25.0 konfiguriert ist, dann müs- sen immer alle vier veralteten Security Policies aktiviert werden: – Basic128Rsa15 Sign – Basic128Rsa15 SignAndEncrypt – Basic256 Sign – Basic256 SignAndEncrypt Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 713 1001467-DE-35...
  • Seite 714: Konfiguration Einer Firewall

    Internet ein. Ein Netzwerkadministrator kann die Einstellungen der Firewall opti- mieren, um den Server vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel Netzwerkdaten (OPC Server UA) [ 717]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 714 1001467-DE-35...
  • Seite 715: Zuordnung Von Datentypen

    (sprachabhängiger Text, z. B. Diagnosemeldungen) String String USTRING (Variablen aus dem Anwender- UCHAR programm) UInt16 UInt16 WORD UINT UInt32 UInt32 DWORD UDINT UInt64 UInt64 LWORD ULINT DateTime DateTime DATE TIME_OF_DAY DATE_AND_TIME Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 715 1001467-DE-35...
  • Seite 716: Zugriff Auf Daten Im Pss 4000-Namensraum

    Server führt, da jedes Element eines Arrays als einzelner Knoten im Namensraum zur Ver- fügung gestellt werden muss. Die Art und Weise der Abbildung von Arrays im Namensraum kann für einen PSS 4000 OPC Server UA über PAS4000 konfiguriert werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 716 1001467-DE-35...
  • Seite 717: Netzwerkdaten (Opc Server Ua)

    40000 nein nein Betroffene Geräte: (IPv4) PMI/PC mit PSS 4000-Firmware Verwendung: SafetyNET p-Kommunikation mit IP- Multicast bei – Netzwerk scannen – Gerätenamensgebung – Geräteidentifikation Implementierte Security-Maßnahme: Beschränkung der Multicast-Adres- sen auf: 224.0.23.61 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 717 1001467-DE-35...
  • Seite 718 Der Kommunikationspartner startet die Kommunikation mit dem Gerät. out: Das Gerät startet die Kommunikation mit dem Kommunikationspartner. Beachten Sie außerdem die Angaben im Kapitel Konfiguration einer Firewall [ 714]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 718 1001467-DE-35...
  • Seite 719: Grundlagen Der Diagnose

    Diagnose der Hardware und Firmware, auch von Fehlern in der Hardware-Konfiguration oder im Anwenderprogramm. Die Systemdiagnose wird komplett von Pilz zur Verfügung gestellt. Es sind geringe An- passungen durch den Anwender möglich, z. B. Eingabe von Zusatzinformationen für die Ortsinformation.
  • Seite 720 Diagnoseliste und dem Diagnoseprotokoll auf einer Anzeige (z. B. PMI mit PASvisu-Pro- jekt) abweichen, weil sie zusätzlich Meldungen/Einträge z. B. zu Online-Aktionen enthalten. Die Gerätediagnoselisten und -protokolle werden nicht angezeigt. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 720 1001467-DE-35...
  • Seite 721: Diagnoseliste

    Diagnosemeldung in die Projektdiagnoseliste eingetragen – die Diagnoseliste in PAS4000 kann leicht von der Diagnoseliste auf einer Anzeige (z. B. PMI mit PASvisu-Projekt) abweichen, weil sie zusätzlich Meldungen z. B. zu Onli- ne-Aktionen enthält Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 721 1001467-DE-35...
  • Seite 722: Diagnosemeldungen

    – Gerät – BMK – Adresse – Ortsbeschreibung Parameterliste Enthält alle Angaben, die der technische Support zur Auswertung einer Diagnosemel- dung benötigt. Dies sind die Diagnosekennung und alle Parameter. Status Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 722 1001467-DE-35...
  • Seite 723 Ortsinformationen Angabe des Ortes, an dem die Aktion auszuführen ist (siehe Ortsinformationen [ 728]). Die Ortsinformation von Aktionen besteht aus folgenden Angaben: – Gerät – BMK – Adresse – Ortsbeschreibung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 723 1001467-DE-35...
  • Seite 724: Status Von Diagnosemeldungen

    In der Diagnoseliste befinden sich nur Diagnosemeldungen mit dem Status 1. Jeder Statuswechsel einer Diagnosemeldung löst einen Protokolleintrag im Diagnoseproto- koll aus. Statuswechsel werden durch folgende Zeichenfolgen symbolisiert: <+> für "gekommen" <-> für "gegangen" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 724 1001467-DE-35...
  • Seite 725: Schweregrad Und Priorität

    Statusinformation Für die Prioritäten können vom Anwender Namen vergeben werden. Die Namen für die Priorität 3 "Störung", Priorität 8 "Warnung" und Priorität 13 "Statusinformation" sind von Pilz vordefiniert, weil sie in der Systemdiagnose und der von Pilz erstellten Prozessdiagnose verwendet werden.
  • Seite 726: Zuständigkeiten

    Die Zuständigkeit steht für die Person oder den Personenkreis, der eine Aktion in der Abhil- fe ausführen soll. Es gibt von Pilz vordefinierte Zuständigkeiten und es können maximal 15 Zuständigkeiten vom Anwender definiert werden. Die vordefinierten Zuständigkeiten werden in der System- diagnose und der von Pilz erstellten Prozessdiagnose verwendet.
  • Seite 727: Bereiche

    Der Bereich beschreibt grob, um welche Art Ereignis/Aktion es sich handelt. Der Bereich wird für Diagnosemeldungen und für Aktionen in der Abhilfe angegeben. Es gibt von Pilz vordefinierte Bereiche und es können maximal 15 Bereiche vom Anwender definiert werden. Die vordefinierten Bereiche werden in der Systemdiagnose und der von Pilz erstellten Prozessdiagnose verwendet.
  • Seite 728: Ortsinformationen

    Modul eine Diagnosemeldung verursacht hat. In diesem Fall wird als Gerät der Text "Anonymes Modul" angezeigt. BMK des Moduls/Geräts (z. B. "-4A1"), das vom Anwender eingegeben wurde Adresse Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 728 1001467-DE-35...
  • Seite 729 PI-Variable befindet (siehe "Gerät" unter "Modul/Gerät") BMK des Moduls/Geräts, auf dem sich die Ressource der zugeordneten PI-Variable be- findet (siehe "BMK" unter "Modul/Gerät") Adresse automatisch erzeugte Adresse der zugeordneten PI-Variable Ortsbeschreibung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 729 1001467-DE-35...
  • Seite 730 Adresse der zugeordneten PI-Variable Ortsbeschreibung Ortsbeschreibung des Moduls/Geräts, auf dem sich die Ressource der zugeordneten PI- Variable befindet (siehe "Ortsbeschreibung" unter "Modul/Gerät") Baustein-Instanz Wird nur in Meldungen und Protokolleinträgen der Prozessdiagnose verwendet. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 730 1001467-DE-35...
  • Seite 731 Name des Typs des Multi-Bausteins/POU nicht verwendet Adresse FQN (vollständiger Name im PSS 4000-Namensraum) des Multi-Bausteins/POU, erwei- tert um die Positionsangabe Positionsangabe bei Multi-Baustein: X- und Y-Koordinate im Multi-Editor; X ist die Num- mer der Spalte und Y ist die Nummer der Zeile. Die Zeilen- und Spaltennummern können im Multi-Editor eingeblendet werden.
  • Seite 732: Diagnosekennung

    801 Interner Fehler in PAS4000 908 Ethernet-Fehler 910, 911 Fehler im Systemteil IP-Verbindungen 912, 913 Fehler im Systemteil PROFIBUS-DP-Slave 914, 915 Fehler im Systemteil EtherNet/IP Adapter 916, 917 Fehler im Systemteil PROFIsafe Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 732 1001467-DE-35...
  • Seite 733 9001 Selbsttesteinträge im Diagnoseprotokoll 9900 Debugging-Einträge im Diagnoseprotokoll – Prozessdiagnose, erstellt von Pilz Die Klasse sagt aus, zu welchem Pilz-Baustein die Diagnosemeldung gehört. Die Klasse bezieht sich auf den Typ des Bausteins, nicht auf eine Instanz. – Prozessdiagnose, erstellt vom Anwender Der Anwender kann über die Bedeutung der Klasse frei entscheiden.
  • Seite 734: Diagnoseprotokoll

    Protokolleintrag, der den Verlust der Verbindung anzeigt. – das Diagnoseprotokoll in PAS4000 kann leicht von dem Diagnoseprotokoll auf einer Anzeige (z. B. PMI mit PASvisu-Projekt) abweichen, weil es zusätzlich Einträge z. B. zu Online-Aktionen enthält Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 734 1001467-DE-35...
  • Seite 735: Protokolleinträge

    Information, wenn beim Selbsttest im Betriebszustand "Booten des Basissystems" ein Fehler aufgetreten ist, die dazu geführt hat, dass das Gerät nicht gestartet werden konn- Debugging-Einträge Information für den technischen Support durch Pilz. Debugging-Einträge sind Teil der Systemdiagnose und erst nach einer Freischaltung durch den technischen Support sicht- bar.
  • Seite 736 Ortsinformation Angabe des Ortes, an dem das Ereignis aufgetreten ist (siehe Ortsinformation [ 728]). Die Ortsinformation im Diagnoseprotokoll besteht aus folgenden Angaben: – Gerät – BMK – Adresse – Ortsbeschreibung Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 736 1001467-DE-35...
  • Seite 737: Diagnose-Server

    Der Diagnose-Server gibt die Projektdiagnoseliste und das -protokoll an die Diagnose-Cli- ents (z. B. PSS 4000 OPC-Server) weiter. Die Diagnose-Clients stellen die Informationen dann Anzeigen (z. B. PMI mit PASvisu-Projekt) zur Verfügung. Der Diagnose-Server sammelt die Rohdaten der Gerätediagnoselisten und Gerätediagno- seprotokolle von allen Geräten im Projekt ein und erzeugt daraus die Projektdiagnoseliste...
  • Seite 738 übertragen (passiert beim direkten Projekt-Download automatisch, wenn der OPC-Server beim Download am SafetyNET p angeschlossen ist). Wir empfehlen zusätzlich, dass die Version der PSS 4000-Firmware auf dem Gerät mit dem Diagnose-Server der neuesten Version im Projekt ent- sprechen soll oder neuer sein soll.
  • Seite 739: Pss 4000-Namensraum

    Bereichs der komplette Pfad angegeben, über den man zu den Knoten des Bereichs gelangt. Bei der Pfadangabe wird als Separationszeichen zwischen den Kno- ten ein Punkt verwendet. Der Pfad zum Bereich "State" wird beispielsweise wie folgt angegeben: pss4000.net.myDevice1.Device.State. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 739 1001467-DE-35...
  • Seite 740 <project name> pss4000 Abb.: Knotennamen im Hauptbereich Knotenname Bedeutung prj::<project name> Bereich der allgemeinen Projektdaten mit dem Projektnamen, der in PAS4000 konfi- guriert wurde. z. B.: "myProject" pss4000 Bereich der gerätebezogenen Projektdaten Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 740 1001467-DE-35...
  • Seite 741: Allgemeine Projektdaten

    Bereich mit den programmbezogenen In- formationen (z. B. Variablen von POUs, Variablen von Komponentenbausteinen, Ressource- globale Variablen) (prj::<project name>.user_prg.) Diag Bereich mit den Meldungen der Diagno- seliste und den Einträgen im Diagnose- protokoll (prj::<project name>.Diag.) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 741 1001467-DE-35...
  • Seite 742: Projectinformation

    "FS-Projekt ohne Applikationsparameter" werden in PAS4000 und im PAS- visu Server als hexadezimaler Wert dargestellt. Damit eine Prüfsumme in der Visualisierung eines Fremdherstellers richtig angezeigt werden kann, wählen Sie bitte: "Hexadezimale Darstellung“ für den UInt32-Wert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 742 1001467-DE-35...
  • Seite 743: User_Prg

    PI-Variablen auf FS-Ressourcen lesen Alle Variablen auf FS-Ressourcen, ohne PI-Variablen PI-Variablen auf ST-Ressourcen Alle Variablen auf ST-Ressourcen, lesen und schreiben ohne PI-Variablen (prj::<project name>.user_prog.var_global.) <var global name> Name einer ressourcenglobalen Variablen prj::<project name>.user_prog.var_global.<var global name> Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 743 1001467-DE-35...
  • Seite 744 FQN einer Variablen vom Typ ARRAY bei Zugriffskonfiguration "Indexbasiert": prj::<project name>.user_prog.app.<Pfad des Arrays>.<Name des Arrays>.<Index des Fel- delements> Hinweis: Die Zugriffskonfiguration "Komplettes ARRAY" oder "Indexbasiert" erfolgt bei der Konfigurati- on des OPC-Servers in PAS4000. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 744 1001467-DE-35...
  • Seite 745: Diag

    Datentyp: String 1.2.1.3 Description Meldungstext Datentyp: String 1.2.1.4 ScopeNo Nummer des Bereichs Datentyp: Byte 1.2.1.5 Scope Name des Bereichs Datentyp: String 1.2.1.6 Timestamp Zeitstempel Datentyp: DateTime 1.2.1.7 Diagnosekennung Datentyp: String Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 745 1001467-DE-35...
  • Seite 746 Datentyp: String 1.2.1.12.1.2 ScopeNo Nummer des Bereichs Datentyp: Byte 1.2.1.12.1.3 Scope Name des Bereichs Datentyp: String 1.2.1.12.1.4 ResponsibilityNo Nummer der Zuständigkeit Datentyp: Byte 1.2.1.12.1.5 Responsibility Name der Zuständigkeit Datentyp: String Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 746 1001467-DE-35...
  • Seite 747: Angabe Der Zeilennummer

    Datentyp: String 2.2.1.3 Description Meldungstext Datentyp: String 2.2.1.4 ScopeNo Nummer des Bereichs Datentyp: Byte 2.2.1.5 Scope Name des Bereichs Datentyp: String 2.2.1.6 Timestamp Zeitstempel Datentyp: DateTime 2.2.1.7 Diagnosekennung Datentyp: String Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 747 1001467-DE-35...
  • Seite 748 Datentyp: String 2.2.1.10 ParameterList Parameterliste Datentyp: String 2.2.1.11 Location Ortsinformation (prj::<project name>.Diag.Log.Line.<line number>.Location.) 2.2.1.11.1 Address Adresse Datentyp: String 2.2.1.11.2 EquipmentId Datentyp: String 2.2.1.11.3 Device Gerät Datentyp: String 2.2.1.11.4 Description Ortsbeschreibung Datentyp: String Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 748 1001467-DE-35...
  • Seite 749: Gerätebezogene Projektdaten

    PSS 4000-Namensraum 18.2 Gerätebezogene Projektdaten Strukturierung des Bereichs Prj:: <project name> pss4000 <device name> Device State DeviceProject Product Network Abb.: Strukturierung "Gerätebezogene Projektdaten" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 749 1001467-DE-35...
  • Seite 750 Network Bereich mit den Netzwerkparametern des Geräts (pss4000.net.<device name>.Device.Network.) FS-Resource Bereich mit den Informationen zu Tasks der FS- Ressource (pss4000.net.<device name>.Device.FS-Resource.) ST-Resource Bereich mit den Informationen zu Tasks der ST- Ressource (pss4000.net.<device name>.Device.ST-Resource.) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 750 1001467-DE-35...
  • Seite 751: State

    WARNING Für das Gerät liegt mindestens eine Meldung vom Schweregrad "Warnung" vor (siehe Diagnoselis- te). ERROR FREE Für das Gerät liegt keine Meldung vom Schwere- grad "Störung" oder "Warnung" vor. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 751 1001467-DE-35...
  • Seite 752 Mindestens ein Task der ST-Ressource wird nicht ausgeführt. Das Projekt ist nicht lizenziert. RUN UNLICENSED Betriebszustand "ST-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand": Die Tasks der ST-Ressource werden fehlerfrei ausgeführt. Das Projekt ist nicht lizenziert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 752 1001467-DE-35...
  • Seite 753 Mindestens ein Task der FS-Ressource wird nicht ausgeführt. Das Projekt ist nicht lizenziert. RUN UNLICENSED Betriebszustand "FS-Ressource ohne Störung im RUN-Zustand": Die Tasks der FS-Ressource werden fehlerfrei ausgeführt. Das Projekt ist nicht lizenziert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 753 1001467-DE-35...
  • Seite 754 Auf der FS-Ressource ist Forcen nicht aktiv und CHANGE INACTIVE es ist keine Online-Änderung aktiv. FORCING OR ONLINE Auf der FS-Ressource ist Forcen aktiv und/oder CHANGE ACTIVE es ist mindestens eine Online-Änderung aktiv. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 754 1001467-DE-35...
  • Seite 755 STOP FS-SafetyNET p ist nicht gestartet. PARTIAL RUN Betriebszustand "FS-SafetyNET p mit leichter Störung im RUN-Zustand" Betriebszustand "FS-SafetyNET p ohne Störung im RUN-Zustand" INTERNAL ERROR Betriebszustand "FS-SafetyNET p mit Störung im STOP-Zustand: Schwere FS+ST-Störung" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 755 1001467-DE-35...
  • Seite 756 Soll-/Ist-Bestückung stimmt nicht überein). INACTIVE Es sind keine Module konfiguriert und keine Mo- dule vorhanden. FS- und ST-Modulbus arbeiten fehlerfrei. INTERNAL ERROR Betriebszustand "FS-Modulbus mit Störung im STOP-Zustand: Schwere FS-Störung" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 756 1001467-DE-35...
  • Seite 757 Gerät und der SD-Karte stimmen nicht über- MATCH ein. DATA ON CARD AND Namensgebungsdaten und Geräteprojekt auf ON DEVICE DO MATCH dem Gerät und der SD-Karte stimmen überein. BOOT COMMAND reserviert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 757 1001467-DE-35...
  • Seite 758 – Im Geräteprojekt fehlt der Projektschlüssel, der zu dem Gerät passt. und/oder Funktion "Geräteprojekte mit SD-Karten ver- knüpfen": Das Geräteprojekt ist mit einer SD-Karte ver- knüpft, aber diese SD-Karte steckt nicht im Ge- rät. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 758 1001467-DE-35...
  • Seite 759 (siehe [11]) Datentyp: Byte (pss4000.net.<device name>.Device.State.BFProfibus) [11] Status- Statusname Bedeutung nummer NO CONNECTION LED "rot leuchtend" PARAMETERIZATION LED "rot blinkend" FAULT DATA EXCHANGE LED "grün leuchtend" NOT CONFIGURED LED "aus" Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 759 1001467-DE-35...
  • Seite 760 "Safe Operation" OPERATOR ACKNOW- LED "grün blinkend" LEDGE REQUESTED "Operator Acknowledgement" wird von min. ein F- Modul angefordert (OA_C requested) SAFE OPERATION LED "grün leuchtend" PROFIsafe-Kommunikation ist ok Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 760 1001467-DE-35...
  • Seite 761 OPERATIONAL LED "grün leuchtend" Für das Gerät liegt keine Meldung vom Schwere- grad "Störung" oder "Warnung" vor INACTIVE LED "aus" keine Versorgungsspannung oder Gerät nicht aktiv oder Gerät nicht konfiguriert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 761 1001467-DE-35...
  • Seite 762 NO CONNECTIONC LED "grün blitzend" Keine Netzwerkverbindung CONNECTED LED "grün leuchtend" Netzwerkverbindung ist vorhanden und EtherNet/IP-Kommunikation ist ok INACTIVE LED "aus" kein Datenverkehr oder EtherNet/IP nicht konfiguriert oder keine IP-Adresse konfiguriert Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 762 1001467-DE-35...
  • Seite 763 Datenaustausch wegen fehlerhafter Parametrierung OPERATIONAL LED "grün leuchtend" Das PROFINET IO-Device befindet sich im Status "Operational", Datenaustausch möglich DEACTIVATED LED "aus" Das PROFINET IO-Device ist deaktiviert; d. h. es sind keine virtuellen PROFINET IO-Module konfi- guriert. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 763 1001467-DE-35...
  • Seite 764 Für den FS- oder ST-Modulbus liegt mindestens eine Meldung vom Schweregrad "Störung" vor, die vom Anwender behoben werden kann (siehe Diagnoseliste). INTERNAL ERROR Der FS- oder ST-Modulbus hat einen internen Fehler. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 764 1001467-DE-35...
  • Seite 765: Deviceproject

    Datentyp: String VersionPAS4000 PAS4000-Version, mit der das PSS 4000-Projekt gebun- den wurde. Datentyp: String LicenceState Status-Information zum Lizenzierungsstatus des Pro- jekts Status Bedeutung unlizenziert oder kein Projekt aktiv lizenziert Datentyp: Byte Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 765 1001467-DE-35...
  • Seite 766: Product

    Zeitpunkt, zu dem zum letzten Mal ein Firmware Update für das Kopfmodul ausgeführt wurde Datentyp: DateTime HardwareVersion Hardware-Version des Geräts <device name> Anzeigeformat: <MajorHardwareVersion>.<Mi- norHardwareVersion> Beispiel: 3.1 PSSu-Systeme: Hardware-Version des Kopfmoduls Datentyp: String Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 766 1001467-DE-35...
  • Seite 767 Sie finden weiterführende Information zur Funktion "Geräteprojekte mit Ge- räten verknüpfen" in der Online-Hilfe. Anzeige Bedeutung FALSE Projekt benötigt keinen Projektschlüs- TRUE Projekt benötigt passenden Projekt- schlüssel Datentyp: Boolean Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 767 1001467-DE-35...
  • Seite 768: Network

    TRUE Gerät arbeitet im Projekt als SNTP- Server Datentyp: Boolean SNTPV4 IP-Adresse des SNTP-Server, von dem das Gerät seine Uhrzeit bezieht Datentyp: String RealTimeClock aktuelle Uhrzeit des Geräts Datentyp: DateTime Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 768 1001467-DE-35...
  • Seite 769: Fs-Resource

    (siehe Reaktionszeiten [ 583]) (pss4000.net.<device name>. Device.FS-Resource.<task name>. ProcessingTime.) 3.2.1 Minimum Minimale Ausführungszeit Die angezeigte Zeit ist die kürzeste Ausführungs- zeit, die seit dem Start des Tasks erkannt wurde. Datentyp: UInt32 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 769 1001467-DE-35...
  • Seite 770 3.2.2 Maximum Maximale Ausführungszeit Die angezeigte Zeit ist die längste Ausführungs- zeit, die seit dem Start des Tasks erkannt wurde. Datentyp: UInt32 3.2.3 Current Aktuelle Ausführungszeit des Tasks Datentyp: UInt32 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 770 1001467-DE-35...
  • Seite 771: St-Resource

    (siehe Reaktionszeiten [ 583]) (pss4000.net.<device name>. Device.ST-Resource.<task name>. ProcessingTime.) 3.2.1 Minimum Minimale Ausführungszeit Die angezeigte Zeit ist die kürzeste Ausführungs- zeit, die seit dem Start des Task erkannt wurde. Datentyp: UInt32 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 771 1001467-DE-35...
  • Seite 772 3.2.2 Maximum Maximale Ausführungszeit Die angezeigte Zeit ist die längste Ausführungs- zeit, die seit dem Start des Task erkannt wurde. Datentyp: UInt32 3.2.3 Current Aktuelle Ausführungszeit des Task Datentyp: UInt32 Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 772 1001467-DE-35...
  • Seite 773: Datentypen Im Pss 4000-Namensraum

    Beachten Sie, dass die Datentypen des PSS 4000-Namensraums den Datentypen zugeordnet werden müssen, die beim verwendeten Client/Server zur Verfügung stehen. Für Clients und Server von Pilz stehen entsprechende Zuordnungslisten zur Verfügung. Beachten Sie hierzu die Dokumentation der verwendeten Clients und Server von Pilz. Datentypen Bedeutung...
  • Seite 774: Anhang

    Domain Name Service Protocol OPC über DCOM Verbindungsaufbau Distributed Component Object Model Proto- (Server) Kommunikation dynamisch (Server) DHCP 67, 68 Dynamic Host Configuration Protocol Modbus/TCP Modbus over TCP SNTP Simple Network Time Protocol Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 774 1001467-DE-35...
  • Seite 775: Werkseitige Voreinstellungen Für Netzwerkparameter

    Maximale Übertra- 1500 siehe ETH-Parameter "mtu" unter gungseinheit ETH_INTERFACE [ 143] (MTU) 802.1Q-Tag nicht konfiguriert siehe ETH-Parameter "ieee_802_1q" unter ETH_INTERFACE [ 143] DSCP siehe DSCP_RULE [ 147] (DSCP-Bits im TOS-Feld) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 775 1001467-DE-35...
  • Seite 776: Netzwerkdaten

    Der Kommunikationspartner startet die Kommunikation mit dem Produkt. out: Das Produkt startet die Kommunikation mit dem Kommunikationspartner. Sie finden Netzwerkdaten zum OPC Server unter Netzwerkdaten (OPC Server UA) [ 717] Netzwerkdaten (OPC Server (classic)) [ 684]. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x | 776 1001467-DE-35...
  • Seite 777: Glossar

    Prozessabbild je ein Bit benötigen Beispiel: Richtigkeit abhängt, sondern auch von der Zeit, digitale Ein-/Ausgangsmodule zu der dieses Ergebnis zur Verfügung gestellt wird. Eine zu frühe oder zu späte Antwort ist ei- ne falsche Antwort. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 778 Modulbusses, I/O-Daten der externen Kommu- nung. nikation oder einer anderen PI-Variablen FS-Ressource Ausführungseinheit für sicherheitsgerichteten Abkürzung für Anweisungsliste (Instruction Steuerungscodes List) Fully Qualified Name (FQN) Vollständiger Name zur eindeutigen Identifikati- on eines Elements im Namensraum Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 779 Einheit zur Ausführung von Code, z. B. FS- ordnet werden kann. Ressource, ST-Ressource Ressourcenzuordnung Abkürzung für Programmorganisationseinheit Zuordnung der Programmorganisationseinhei- (Program Organisation Unit) ten vom Typ Programm oder Basisbausteinen zu den Ressourcen Abkürzung für Programm (PRoGram) Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 780 Standard-Bussystem Nicht sicherheitsgerichtetes Bussystem z. B. Variablenliste DeviceNet oder PROFIBUS im Gegensatz zu Liste, in die Variablen eingetragen werden, für SafetyBUS p oder SafetyNET p von Pilz (siehe die Variablen steuern, forcen oder anzeigen auch „Feldbus“) ausgeführt werden soll. ST-Projekt...
  • Seite 781 Glossar Zustimmprinzip Konfiguration, die einen schreibenden Zugriff des ST-Teils auf den FS-Teil ermöglicht; FS- Ausgänge können durch den ST-Teil geschal- tet werden. Systembeschreibung Automatisierungssystem PSS 4000, PSS 4000-Firmware V1.28.x 1001467-DE-35...
  • Seite 782 Produkte und umweltfreundliche Lösungen zu erhalten. Wir sind international vertreten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.pilz.com oder nehmen Sie Kontakt mit unserem Stammhaus auf. Stammhaus: Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland Telefon: +49 711 3409-0, E-Mail: info@pilz.de, Internet: www.pilz.com...

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