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Außerbetriebnahme - Samson 3347 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Hygienisches eckventil
Inhaltsverzeichnis
10 Außerbetriebnahme
Die in diesem Kapitel beschriebenen Ar-
beiten dürfen nur durch Fachpersonal
durchgeführt werden, das der jeweiligen
Aufgabe entsprechend qualifiziert ist.
GEFAHR
!
Berstgefahr bei unsachgemäßem Öff-
nen von druckbeaufschlagten Geräten
und Bauteilen!
Stellventile und Rohrleitungen sind Druck-
geräte, die bei falscher Handhabung bers-
ten können. Geschossartig herumfliegende
Bauteile, Bruchstücke und mit Druck frei-
gesetztes Medium können schwere Verlet-
zungen bis hin zum Tod verursachen.
Vor Arbeiten am Stellventil:
Î Betroffene Anlagenteile und Ventil in-
klusive Antrieb drucklos setzen. Auch
Restenergien sind zu entladen.
Î Medium aus betroffenen Anlagenteilen
und Ventil entleeren.
!
WARNUNG
Verbrennungsgefahr durch heiße oder
kalte Bauteile und Rohrleitung!
Ventilbauteile und Rohrleitung können im
Betrieb sehr heiß oder sehr kalt werden
und bei Berührung zu Verbrennungen füh-
ren.
Î Bauteile und Rohrleitungen abkühlen
lassen oder erwärmen.
Î Schutzkleidung und Schutzhandschuhe
tragen.
EB 8097
WARNUNG
!
Gehörschäden und Taubheit durch hohe
Schallpegel!
Im Betrieb können je nach Anlagenbedin-
gungen medienbedingte Geräuschentwick-
lungen auftreten (z. B. bei Kavitation und
Flashing). Zusätzlich können kurzfristige
hohe Schalldruckpegel entstehen, wenn
ein pneumatischer Antrieb oder pneumati-
sche Anbaugeräte ohne schallreduzie-
rende Elemente schlagartig entlüften. Bei-
des kann das Gehör schädigen.
Î Bei Arbeiten in Ventilnähe Gehörschutz
tragen
WARNUNG
WARNUNG
!
!
Quetschgefahr durch bewegliche An-
triebs- und Kegelstange!
Î Nicht ins Joch greifen, solange die
pneumatische Hilfsenergie des Antriebs
wirksam angeschlossen ist.
Î Vor Arbeiten am Stellventil pneumati-
sche Hilfsenergie und Stellsignal unter-
brechen und verriegeln.
Î Lauf der Antriebs- und Kegelstange
nicht durch Einklemmen von Gegen-
ständen im Joch behindern.
Î Bei blockierter Antriebs- und Kegelstan-
ge (z. B. durch „Festfressen" bei länge-
rer Nichtbetätigung) Restenergien des
Antriebs (Federspannung) vor Lösung
der Blockade abbauen, vgl. zugehörige
Antriebsdokumentation.
Außerbetriebnahme
10-1
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