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Wenn die Prozesskontrolle aktiv ist und eine Schweißung außerhalb der
gesetzten Grenzwerte liegt, muss diese Schweißung quittiert werden
(Meldung im Anzeigefeld über Eingabetaste quittieren).
Hinweis!
Die Prozesskontrolle kann nicht dafür garantieren, dass eine Schweißung
gut ist. Sie weist lediglich nach, dass die am Gerät vorgegebenen Werte
eingehalten und die korrekte Energiemenge eingebracht wurde. Außer-
dem kann die Prozesskontrolle Hinweise auf gewisse Fehlerfälle geben
(z. B. deutet eine erhöhte Lichtbogenspannung auf einen verlängerten
Lichtbogen hin und ist damit ein Indiz für Blaswirkung). Die Prozesskont-
rolle hat keine Möglichkeit, sonstige Umgebungseinflüsse zu beurteilen
(z. B. bei Luftschuss). Hierfür sind weitere Prüfungen erforderlich.
Speichern und Exportieren von Prozessdaten („LogProcess")
Das Gerät kann Daten des Schweißprozesses als CSV-Datei speichern und
via USB exportieren („LogProcess"). Zu diesem Zweck ist das Gerät mit
einer USB-Buchse ausgestattet. Ein passender USB-Stick ist im Lieferum-
fang enthalten. Die CSV-Datei enthält alle relevanten Prozessdaten (z. B.
Ist- und Sollwerte, Referenz- und Grenzwerte), Analyseergebnisse und Sys-
teminformationen. In der ersten Zeile wird angegeben, um welche Daten
es sich handelt und ggf. in welcher Einheit sie angegeben werden (z. B.
„Istwert_Strom[A]"), darunter stehen die gespeicherten Werte. Der Datei-
name enthält das Datum der Dateierstellung (z. B.
„WeldLog_2025_03_01.csv" für eine Datei vom 01.03.2025).
Hinweis!
Beachten Sie, dass das Bolzenschweißgerät nur USB-Sticks mit FAT32-For-
mat und max. 2 TB Speicherkapazität unterstützt. USB-Sticks mit exFAT-
oder NTFS-Format können nicht angeschlossen werden. Auf einem Rech-
ner mit Windows 10/11 und Bordmitteln (Standardausstattung) können
USB-Sticks mit FAT32-Format derzeit nur mit einer Speicherkapazität von
bis zu 32 GB formatiert werden. Ein mit dem Gerät kompatibler USB-Stick
ist im Lieferumfang enthalten. Ersatz kann über KÖCO bestellt werden.
Hubsysteme und Betriebsarten (Modi)
Das Bolzenschweißgerät kann in Kombination mit unterschiedlichen
Hubsystemen verwendet werden, die den für das Bolzenschweißen erfor-
derlichen Weg (Hub) ausführen, z. B. mit einer KÖCO-Bolzenschweißpis-
tole (Standardbetrieb) oder einem Schweißkopf.
Je nach angeschlossenem Hubsystem wird der Hub entweder mecha-
nisch oder per Eingabe am Gerät (im Menü „Einstellen" / „Parameter Ein-
stellen", siehe Seite 44) eingestellt.
Originalbetriebsanleitung
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3 Technische Informationen