1 Anwendungsbeispiel
Anwendungsbeispiel
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Einleitung
Um eine automatisierte Identifikation von Gütern, Werkstoffen und
Werkstückträgern für Prozess- und Fertigungsanlagen zu realisieren, bietet
Siemens mit dem Produktportfolio SIMATIC Ident maßgeschneiderte Baugruppen
an.
Dieses Anwendungsbeispiel zeigt Ihnen, was bei der Projektierung von SIMATIC
RFID-Systemen zu beachten ist.
Überblick über das Anwendungsbeispiel
Folgende Abbildung gibt einen Überblick über die Automatisierungsaufgabe.
Abbildung 1-1
Dieses Anwendungsbeispiel verwendet als RFID Feldgerät einen Reader RF680R.
Dieser besitzt eine PROFINET-Schnittstelle für die direkte Verbindung zur SPS.
Für die Programmierung der SIMATIC RFID-Baugruppen an SIMATIC
S7-Steuerungen stehen passende Funktionsblöcke in STEP 7 V5.6 bereit.
Ziel dieser Projektierungshilfe
Das Anwendungsbeispiel unterstützt Sie, Ihre SIMATIC Ident Baugruppen in
Betrieb zu nehmen.
Diese Projektierungshilfe verfolgt dazu vorrangig zwei Ziele:
1. Parametrierung des Ident-Profils
2. Demonstration des Inventory-Befehls (siehe nachfolgenden Textblock)
Demonstration des Inventory-Befehls
Die Notwendigkeit des Inventory-Befehls liegt im hier vorliegenden Multitag-Modus
begründet.
Beim Singletag-Modus erwartet der Reader bei Lese- und Schreibzugriffen nur
einen einzigen Transponder im Antennenfeld. Befinden sich hingegen mehrere
Transponder im Antennenfeld meldet der Reader einen Fehler. Die Verwendung
dieses Modus ist vergleichsweise einfach, da alle Datenzugriffe auf den
Transponder ungerichtet erfolgen. D. h. es müssen keine Transponderlisten
verwaltet werden und es ist keine Adressierung des Transponders über dessen ID
notwendig.
Der Multitag-Modus ist flexibel einsetzbar und ermöglicht dem Reader mehrere
Transponder im Antennenfeld zu verwalten, wie es z. B. häufig im Logistikbereich
RFID basics
Beitrags-ID: 109483373,
V1.1,
03/2021
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