Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC Ident RF61 R Serie
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Einleitung Security-Empfehlungen Beschreibung SIMATIC Ident Inbetriebnahme RFID-Systeme SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Adressieren und Projektieren Konfigurieren über das Projektierungshandbuch Programmieren Anwendungsbeispiele Fehlermeldungen Instandhaltung und Wartung Anhang Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen Syslog-Meldungen Service & Support 07/2024 C79000-G8900-C386-11...
Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und...
Stand V4.2. Marken Folgende und eventuell weitere nicht mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichnete Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG: SIMATIC ®, SIMATIC RF ® und MOBY ® Einordnung in die Dokumentationslandschaft Informationen zu den Eigenschaften, technischen Daten und Einsatzoptionen der RF600- Reader finden Sie im Systemhandbuch "SIMATIC RF600".
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Einleitung Historie Folgende Ausgabe(n) des Projektierhandbuchs wurden bisher veröffentlicht: Ausgabe Bemerkung 10/2014 Erstausgabe 03/2022 Überarbeitete und erweiterte Ausgabe Erweiterung der Dokumentation um: • Neue Funktionen des WBM V4 01/2023 Überarbeitete und erweiterte Ausgabe Erweiterung der Dokumentation um: • Neue Funktionen des WBM V4.1 07/2024 Überarbeitete und erweiterte Ausgabe Erweiterung der Dokumentation um:...
Personal. • Die Geräte besitzen einen "Low-Level-Service-Zugang" der nur mittels zusätzlicher Hardware- Verschaltung aktiviert werden kann. Der Zugang dient dazu im Service-Fall dem Siemens- Personal weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen. Der Zugang darf nur von qualifizierten Service-Personal benutzt werden, andernfalls führt dessen Nutzung zum Verlust der Gewährleistung.
Security-Empfehlungen • Die XML-Protokolle verfügen über keine Authentifizierung und werden unverschlüsselt gesendet. Stellen Sie durch geeignete Maßnahmen sicher, dass ausschließlich befugte Personen eine XML-Kommunikation aufbauen können und die XML-Kommunikation abhörsicher ist. • Für optimale Sicherheit verwenden Sie die Authentifizierungs- und Verschlüsselungsmechanismen von SNMPv3.
Verwenden Sie hierzu einen zweiten, sicheren Übertragungsweg. • Bevor Sie das Gerät zur Reparatur an Siemens zurückschicken, ersetzen Sie die aktuellen Zertifikate und Schlüssel durch temporäre Wegwerfzertifikate und -schlüssel, die bei der Rückkehr des Geräts zerstört werden können.
• Informationen zu den von dem Gerät unterstützten Verschlüsselungsmethoden finden Sie im Kapitel "Verschlüsselungsmethoden (Ciphers) (Seite 161)". Firmware/Software Die Firmware selbst ist signiert und verschlüsselt. Damit ist sichergestellt, dass nur von Siemens erstellte Firmware in das Gerät geladen werden kann. Informieren Sie sich regelmäßig über neue Firmware-/Software-Versionen oder Sicherheits- Updates und wenden Sie diese an.
Gibt an, ob eine Authentifizierung des Kommunikationspartners stattfindet. • Verschlüsselung Gibt an, ob die Übertragung verschlüsselt wird. Cybersecurity-Hinweise Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Cybersecurity-Funktionen an, die den sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen. SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
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Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial Cybersecurity finden Sie unter: https://www.siemens.com/cybersecurity-industry Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden.
RF360R Cell 1 Cell 2 Cell 3 Industrial Ethernet Bild 2-1 Schematische Darstellung eines Zellenschutzkonzepts für RFID-Geräte Ausführliche Informationen zu einem Netzwerk-/Zellenschutzkonzept finden Sie auf den Seiten des Siemens Industry Online Supports (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109802750). SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Beschreibung Eigenschaften der UHF-Reader Anwendungsbereich Die Reader SIMATIC RF610R, RF615R, RF650R, RF680R und RF685R sind für den Einsatz in der Logistik und in der Automatisierung, innerhalb eines zugangsgesicherten Bereichs konzipiert. Die Reader RF610R, RF615R, RF680R und RF685R sind speziell für den Einsatz in Automatisierungsumgebungen z.
Beschreibung 3.1 Eigenschaften der UHF-Reader IO-Schnittstellen Die Reader RF615R/RF650R/RF680R/RF685R verfügen über IO-Schnittstellen. Sie können diese Schnittstellen entweder als Digitaleingänge oder -ausgänge oder aber zum Anschluss einer IO- Link-Baugruppe verwenden. Die IO-Schnittstelle kann direkt über die Kommunikationsschnittstellen angesprochen werden. Desweiteren können die Ein-/Ausgänge auch zum Ansteuern des Readers benutzt werden.
Betrieb in VLAN Beachten Sie, dass die Reader nicht in VLANs betrieben werden können, deren ID ≠ 0 ist. Zertifikate Die Reader unterstützen folgende Zertifikate und Zulassungen: • RF610R-Zertifikate (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/25390/cert) • RF615R-Zertifikate (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/25391/cert) • RF650R-Zertifikate (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15085/cert) • RF680R/RF685R-Zertifikate (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15088/cert) SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR...
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Beschreibung 3.1 Eigenschaften der UHF-Reader Integration Die folgenden Bilder zeigen beispielhaft einige Integrationsmöglichkeiten der Reader. Beachten Sie, dass bei allen Beispielen die Anbindung der Reader RF610R, RF615R, RF680R und RF685R über eine SIMATIC-Steuerung sowohl über Industrial Ethernet / PROFINET als auch über PROFIBUS erfolgen kann.
Beschreibung 3.2 Anwenderspezifische Vorgehensweisen Industrial Ethernet / PROFINET Bild 3-5 Reader RF680R in einer Automatisierungsumgebung (PROFINET) und verwendeter Fremdsteuerung Alle drei Reader können in eine IT-Umgebung (XML, OPC UA) integriert werden. Die Reader RF68xR können in sowohl in eine IT- als auch in eine Automatisierungsumgebung (S7) integriert werden.
Informationen dazu finden Sie im Kapitel "Konfigurieren über das WBM (Seite 39)". 4. Reader-Befehle programmieren Informationen dazu finden Sie im Handbuch "XML-Programmierung für SIMATIC Ident (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". Vorgehensweise als OPC UA-Anwender 1. Hardware anschließen Informationen dazu finden Sie im Kapitel "Reader anschließen (Seite 26)".
Informationen dazu finden Sie im Kapitel "Konfigurieren über das WBM (Seite 39)" und im Handbuch "Ident-Profil, Add-On Instruction für Rockwell-Systeme (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". 4. Reader-Befehle projektieren/programmieren Informationen dazu finden Sie im Kapitel "Programmieren über Rockwell-Steuerung (Seite 112)" und im Handbuch "Ident-Profil, Add-On Instruction für Rockwell-Systeme (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)".
Inbetriebnahme Hinweis Inbetriebnahme der Reader bei PROFIBUS-Betrieb Informationen zur Inbetriebnahme der Reader über ein Kommunikationsmodul (PROFIBUS- Betrieb), finden Sie im jeweiligen Handbuch des betreffenden Kommunikationsmoduls. Wichtige Hinweise zum Geräteeinsatz Sicherheitshinweise für den Geräteeinsatz Die folgenden Sicherheitshinweise sind für Aufstellung und Betrieb des Gerätes und alle damit zusammenhängenden Arbeiten wie Montage, Anschließen, Geräteaustausch oder Öffnen des Gerätes zu beachten.
Inbetriebnahme 4.2 Reader anschließen Überspannungsschutz ACHTUNG Schutz der externen Spannungsversorgung DC 24 V Wenn die Baugruppe über ausgedehnte 24 V-Versorgungsleitungen oder Netze gespeist wird, dann sind Einkopplungen starker elektromagnetischer Pulse auf die Versorgungsleitungen möglich, die z. B. durch Blitzschlag oder das Schalten großer Lasten entstehen können. Der Anschluss der externen Spannungsversorgung DC 24 V ist nicht gegen starke elektromagnetische Pulse geschützt.
Inbetriebnahme 4.2 Reader anschließen Schnittstellen Tabelle 4-1 Schnittstellen der Reader Abbildung Beschreibung Schnittstellen der Reader RF610R/RF615R ① Spannungsversorgung DC 24 V (M12, 8-pin) ② DI/DO-Schnittstelle (M12, 4-pin) ③ Ethernet-Schnittstelle (M12, 4-pin) Schnittstellen der Reader RF680R/RF685R ① DI/DO-Schnittstelle (M12, 12-pin) ② Spannungsversorgung DC 24 V und RS422 (M12, 8-pin) ③...
Inbetriebnahme 4.2 Reader anschließen Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Reader über Ethernet anzuschließen: 1. Schließen Sie den Reader mit Hilfe eines Ethernet-Kabels an einen PC/PG oder ein Switch bzw. an eine Steuerung an. – Verwenden Sie für die Ethernet-Verbindung des Reader RF650R ein Anschlusskabel mit beidseitigem RJ45-Stecker.
Inbetriebnahme 4.3 Aufbau/Netztopologie Aufbau/Netztopologie Der Aufbau des Kommunikationsnetzes kann mit den Readern RF680R und RF685R als Linien-/ Reihen-, Stern- oder Ring-Topologie erfolgen. Die Reader RF610R, RF615R können ausschließlich als Stern-Topologie aufgebaut werden. Bild 4-1 Beispielkonfiguration Linien-/Reihen-Topologie Beachten Sie bei der Linien-/Reihen-Topologie, dass, wenn die Kommunikationsverbindung eines Reader zur Steuerung unterbrochen wird, die Kommunikationsverbindung zu allen nachfolgenden Readern ebenfalls unterbrochen wird.
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(Ringports). Die Reader RF680R und RF685R können über die Netzwerkports "X1P1" und "X1P2" als Clients in eine MRP-Ring-Topologie integriert werden. Weitere Informationen zum Aufbau einer MRP-Ring-Topologie und deren Projektierung finden Sie in der Online-Hilfe von STEP 7 sowie in der "SIMATIC PROFINET Systembeschreibung (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/19292127)". SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Adressieren und Projektieren Geräte-Uhrzeit synchronisieren Beachten Sie, dass die Uhrzeit der Geräte-Uhr der UTC-Zeit entspricht und nicht an Zeitzonen angepasst werden kann. Es wird empfohlen die Uhrzeit mit einem NTP-Server zu synchronisieren, um eindeutige Zeitangaben zu erhalten. Bei einem Neustart des Geräts wird die Uhrzeit zurückgesetzt und muss synchronisiert werden.
Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um dem Reader einen eindeutigen Gerätenamen zuzuweisen: 1. Rufen Sie das TIA Portal über "Start > Alle Programme > Siemens Automation > TIA Portal Vxx" auf. 2. Legen Sie ein neues Projekt an. 3. Wechseln Sie in die Projektansicht.
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Adressieren und Projektieren 5.1 IP-Adresse / Gerätename vergeben 8. Wählen Sie im Kontextmenü den Menübefehl "Gerätename zuweisen". Reaktion: Das Fenster "PROFINET-Gerätename vergeben" wird geöffnet. Bild 5-1 Gerätename vergeben 9. Wählen Sie im Bereich "Online-Zugang" in der Klappliste "Typ der PG/PC-Schnittstelle" die Verbindungsart aus. 10.Wählen Sie im Bereich "Online-Zugang"...
5.1.2 IP-Adresse / Gerätename über SINEC PNI vergeben Voraussetzung SINEC PNI ist installiert und der Reader ist angeschlossen und hochgelaufen. SINEC PNI finden Sie auf den Seiten des "Siemens Industry Online Support (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/26672/dl)". Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um dem Reader eine neue, eindeutige IP-Adresse und einen eindeutigen Gerätenamen zuzuweisen:...
Adressieren und Projektieren 5.1 IP-Adresse / Gerätename vergeben 3. Stellen Sie sicher, dass das "Discovery > PROFINET-Geräte (DCP)" aktiviert ist. Hinweis: Beachten Sie, dass die Funktion "I&M-Daten auslesen" einige Zeit in Anspruch nehmen kann, wenn viele Geräte in dem Netzwerk enthalten sind. 4.
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Verfügung. Informationen zum Einbinden der Reader in Studio 5000 Logix Designer finden Sie im Handbuch "Ident-Profil, Add-On Instruction für Rockwell-Systeme (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um dem Reader einen eindeutigen Gerätenamen zuzuweisen: 1. Rufen Sie den BOOTP-/DHCP-Server auf.
Hilfe des WBM von diesem heruntergeladen werden ("Der Menüpunkt "System - Geräteeinstellungen" (Seite 108)"). Alternativ finden Sie die GSDML-Datei auf den Seiten des Siemens Industry Online Supports. Eine ausführliche Beschreibung zur Projektierung der Baugruppe mit Hilfe des TIA Portals finden Sie in der Online-Hilfe der Baugruppe im TIA Portal.
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Adressieren und Projektieren 5.2 Projektieren über PROFINET IO (STEP 7) 3. Wechseln Sie in die Netzsicht und ziehen Sie den gewünschten Reader-Typ aus dem Hardware-Katalog in das Projekt. 4. Verbinden Sie den Reader mit der Steuerung. 5. Konfigurieren Sie den Reader (z. B. Gerätename, Adressbereich). 6.
Konfigurieren über das WBM Die Reader sind mit einem Webserver ausgestattet, der dem Web-Client ein Web Based Management (WBM) zur Konfiguration der Reader bereitstellt. Das WBM kann über den Webbrowser eines PCs/PGs aufgerufen werden. Der WBM-Server stellt dem Web-Client (PC/PG) die Parameterdaten des Readers bereit und nimmt Parameteränderungen von dem Web-Client entgegen.
Konfigurieren über das WBM 6.1 WBM starten Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um das WBM zu starten: 1. Starten Sie Ihren Webbrowser. 2. Geben Sie die IP-Adresse des Readers mit vorangestelltem "https://" in das Adressfeld Ihres Browsers ein. 3. Bestätigen Sie die Eingabe durch Drücken der <Enter>-Taste. Hinweis HTTPS-Zertifikate aktualisieren Beim erstmaligen Anmelden wird das HTTPS-Zertifikat des Readers als unsicher angezeigt.
Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Anmelden". Reaktion: Das Popup-Fenster wird aktualisiert und Sie werden dazu aufgefordert das Default- Passwort für den Benutzer "admin" zu ändern. Hinweis: Alternativ können Sie über die Schaltfläche "Authentifizierung deaktivieren" die Authentifizierung deaktivieren.
Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM Nachdem Sie neue Benutzerprofile angelegt haben, müssen Sie sich beim erneuten Starten des WBM mit einem dieser Benutzerprofile anmelden. ACHTUNG Zugriff auf den Reader Beachten Sie, dass der zeitgleiche Zugriff auf einen Reader über mehrere WBM-Clients (Webbrowser) möglich ist, jedoch nicht empfohlen wird.
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Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM ① Funktions- und Statusleiste Funktionsleiste Links oberhalb des Hauptfensters befinden sich vier Schaltflächen zum Übertragen/Laden/ Speichern der angezeigten Konfiguration. Sie können diese Schaltflächen auch über Tastenkombinationen direkt bedienen. Tabelle 6-1 Die Funktionsleiste des WBM Symbol Beschreibung Konfiguration auf Reader übertragen...
Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM Statusleiste Rechts oberhalb des Hauptfensters befindet sich die Statusleiste mit folgenden Informationen: • Anzeige des Geräte-Status Folgende Geräte-Stati sind möglich: Bereit Der Reader ist betriebsbereit. In Betrieb Der Reader ist in Betrieb und hat eine Verbindung aufgebaut. In Betrieb Der Reader ist in Betrieb und hat mehrere Verbindungen aufgebaut (z.
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Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Menüpunkte und die enthaltenen Funktionalitäten. Tabelle 6-2 Die Menüstruktur des WBM Menüpunkte Funktionalitäten Startseite • Systemüberblick • Gerätespezifische Informationen einsehen • Kundenspezifische Anlagenkennzeichen eintragen Einstellungen ...
Konfigurieren über das WBM 6.2 Das WBM Menüpunkte Funktionalitäten Geräteeinstellungen • Firmware-Update durchführen • Reader zurücksetzen • Gerätebeschreibungsdateien herunterladen Hilfe Reader-relevante Dokumentationen Service und Support Weiterführende Informationen zu dem Reader Handbuch Handbuch des Readers Beachten Sie, dass Sie ausschließlich als Administrator Lese-/Schreibrechte in allen Menüs haben.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Die Menüpunkte des WBM 6.3.1 Der Menüpunkt "Startseite" Der Menüpunkt "Startseite" ist in folgende Bereiche unterteilt: • Gerätespezifische Informationen • Projektkennung • Adressinformationen • Geräte-Uhr • Konfigurationsdarstellung Gerätespezifische Informationen Der erste Bereich enthält gerätespezifische Informationen. Die Felder "Geräte-Typ", "Artikelnummer", "Hardware"...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Geräte-Uhr In diesem Bereich wird die Geräte-Uhrzeit nach ISO 8601 (UTC), sowie die die umgerechnete lokale Uhrzeit angezeigt. Über die Schaltfläche "Mit PC synchronisieren" können Sie die angezeigte Lokalzeit mit der in Ihrem Betriebssystem hinterlegten Uhrzeit synchronisieren. Hinweis Geräte-Uhrzeit entspricht immer der UTC-Zeit (ISO 8601) Beachten Sie, dass die Geräte-Uhrzeit immer der UTC-Zeit entspricht (ISO 8601) und nicht an...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Die Information, welches Länderprofil für Sie zutrifft, können Sie der "Liste der Länderprofile (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109773353)" entnehmen. ACHTUNG Länderprofil abhängig von länderspezifischen Zulassungen (Funkzulassungen) Beachten Sie, dass die RF600-Reader ausschließlich in jenen Ländern betrieben werden dürfen, für die eine entsprechende länderspezifische Zulassung (Funkzulassung) vorliegt.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Service-Logbuch-Einstellungen In dem Bereich "Service-Logbuch-Einstellungen" können Sie durch Aktivieren der Optionskästchen festlegen, welche Ereignisse in das Service-Logbuch eingetragen werden. Das Service-Logbuch ist als Ringpuffer aufgebaut. Bedenken Sie, dass durch einen hohen Detailgrad der Daten der Ringpuffer schneller befüllt wird und die Performance des Gerätes negativ beeinflusst werden kann.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM eine Standard-Projektierung entsprechend voreingestellt. Passen Sie ausschließlich Ihnen bekannte Parameter an. Tabelle 6-6 Beschreibung der Parameter Parameter Beschreibung Anzahl erwarteter Anzahl der zu erwartenden Transponder, die voraussichtlich mit dem Reader Transponder gelesen werden. Mithilfe dieser Eingabe kann der Reader die Transponder-Erfas‐ sung optimieren.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Trägernachlaufzeit Nachlaufzeit der Trägerfrequenz in Sekunden. Dieser Mechanismus kann die Zu‐ griffzeit auf Transponder verkürzen, auf die mehrfach nacheinander zugegriffen wird. Diese Zeit gibt an, wie lange die UHF-Trägerfrequenz nach einem Trans‐ ponder-Zugriff aktiv bleibt.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung 6 Bit-Kodierung Aktivierung/Deaktivierung der 6 Bit-Kodierung (nach VDA 5500) Bei aktivierter 6 Bit-Kodierung erkennt der Reader nach VDA 5500 beschriebene Transponder. Der Zugriff auf die in 6 Bit abgelegten Nutzdaten werden transpa‐ rent auf 8 Bit gewandelt.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Bild 6-3 Beispiel von Sendepausen Hinweis Verzögerung durch Sendepausen Beachten Sie, dass Sendepausen zu einer Verzögerung der restlichen Algorithmen führen. 6.3.3 Der Menüpunkt "Einstellungen - Kommunikation" Der Menüpunkt "Einstellungen - Kommunikation" ist in folgende Register unterteilt. •...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Das Register "Netzwerkschnittstellen" Das Register "Netzwerkschnittstellen" ist in folgende Bereiche unterteilt: • Netzwerkeinstellungen • SNMP • NTP • Syslog-Meldungen Netzwerkeinstellungen In dem Bereich "Netzwerkeinstellungen" können Sie die Netzwerk-Ports des Readers aktivieren/deaktivieren, den Zugriff über DCP-Protokolle erlauben/verbieten und festlegen, über welche Webserver-Protokolle die Kommunikation mit dem WBM erlaubt wird.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM wird verhindert, dass beispielsweise über SINEC PNI der Reader auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann. Hinweis Deaktivieren der Netzwerk-Ports Stellen Sie sicher, dass Sie nicht den Port deaktivieren, über den Sie gerade mit dem Gerät kommunizieren.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Benutzereigenschaften Eingabefeld und Klappliste Tragen Sie in dem Eingabefeld den Namen des neu erstellten Benutzer‐ profils ein und weisen Sie dem Benutzer Lese- oder Lese-/Schreibrechte zu. Authentifizierung Klappliste und Eingabefelder Legen Sie fest, ob der Benutzer sich authentifizieren muss und wenn, mit welchem Protokoll.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM und im Menü "Der Menüpunkt "Diagnose - Syslog-Logbuch" (Seite 95)" ausgegeben. Die Log-Datei ist als Umlaufpuffer angelegt. Sind alle Einträge in der Log-Datei belegt, wird bei einem neuen Eintrag der älteste Eintrag gelöscht. Diese Einstellung ist ab Werk deaktiviert und muss ggf.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM XML-Einstellungen In dem Bereich "XML-Einstellungen" können Sie die XML-Kommunikation über die XML- Schnittstelle des Readers aktivieren/deaktivieren. Zusätzlich können Sie festlegen, welche Ereignisse über welchen XML-Kanal (an die Anwenderapplikation) übertragen werden. Tabelle 6-12 Beschreibung der XML-Basisparameter Parameter Beschreibung Parallel...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung XML-Basiskonfiguration XML-Kanal (1-4) Festlegung, über welche XML-Kanäle kommuniziert wird. Über die Eingabefelder können Sie die TCP/IP-Ports der jeweiligen XML-Kanäle festlegen. Voraussetzung: Mindestens eine "Übermittelnde Lesestelle" wurde aktiviert (siehe nachfolgender Absatz). Diagnose-Events des XML-Kanal (1-4) In dem Bereich "Diagnose-Events des XML-Kanal"...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Auswahl der zu übertragenden Daten In dem Bereich "Auswahl der zu übertragenden Daten" legen Sie fest, welche Daten mit dem jeweiligen Telegramm (Tag-Event, Tag-Befehl oder RSSI-Event) übertragen werden. Tabelle 6-14 Beschreibung der Event-Daten "Tag-Events / Tag-Befehle / RSSI-Events" Daten Beschreibung Tag-Events / Tag-Befehle...
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Nicht jeder XML-Befehl/-EventReport liefert Informationen zu allen hier aktivierten Daten. Informationen darüber, welche XML-Befehle/-EventReports welche Daten liefern (sowie zu den IO Events) finden Sie in dem Handbuch "XML-Programmierung für SIMATIC Ident (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". Das Register "OPC UA" Das Register "OPC UA" ist in folgende Bereiche unterteilt: • OPC UA-Einstellungen •...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Applikationsname Name der OPC UA-Applikation des Servers. Der Applikationsname wird für die Identifizierung des OPC UA-Namensraums des Readers benötigt und sollte inner‐ halb des Projekts für jeden Reader eindeutig sein. Der Applikationsname ist Bestandteil der URL des OPC UA-Servers des Readers.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Security-Einstellungen In dem Bereich "Security-Einstellungen" können Sie Sicherheitseinstellungen für die OPC UA-Schnittstelle vornehmen. Tabelle 6-17 Beschreibung der Security-Parameter Parameter Beschreibung Security-Profile Festlegung des Security-Profils und der Zugriffsoptionen für den UA-Server des Kommunikationsmoduls, sowie des Server-Zertifikats. •...
Mit diesem Schalter können Sie veraltete und als unsicher eingestufte Security- Profile Profile einblenden und verwenden. Diese Profile sollten ausschließlich dann ver‐ wendet werden, wenn aus Kompatibilitätsgründen kein anderes Security-Profil verwendet werden kann. Siehe auch XML-Programmierung für SIMATIC Ident (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ view/109818934) SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM 6.3.4 Der Menüpunkt "Einstellungen - Lesestellen" In dem Menüpunkt "Einstellungen - Lesestellen" können je nach Reader-Typ bis zu vier logische Lesestellen definiert werden. Eine logische Lesestelle ist z. B. ein Wareneingangstor im Bereich Logistik oder ein Maschineneinlauf in einer Produktionsstrecke.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Antennen Antennenparameter festzulegen, selektieren Sie die gewünschte Antenne in der Liste. Tabelle 6-18 Beschreibung der Antennenparameter Parameter Beschreibung Beschreibung Eingabefeld, um gerätespezifische Informationen zu hinterlegen. Z. B. Montagestandort der Antenne Strahlungsleistung Gewünschte Strahlungsleistung, die die Antenne abgeben soll. Hinweis: Die Einheit (ERP/EIRP) ist abhängig vom ausgewählten Länderprofil.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung RSSI-Schwellwert Der RSSI-Schwellwert gibt an, ab welcher Signalstärke ein Transponder erkannt wird. Nur die Transponder, die den RSSI-Schwellwert erreichen, werden in die Liste der erkannten Transponder aufgenommen. In reflektierenden Umgebungen (Metall reflektiert UHF-Wellen) könnten Trans‐ ponder erfasst werden, die sich nicht im direkten Antennenfeld befinden und damit eigentlich nicht "gelesen"...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Algorithmen Mit Hilfe der Algorithmen können Sie die Schreib-/Leseeinstellungen optimieren, um eine sichere Kommunikation zwischen Reader und Transponder zu gewährleisten. UHF-RFID weist im Vergleich zu anderen Frequenzbereichen (LF, HF) folgende besondere Eigenschaften auf: •...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Die Symbole vor den jeweiligen Algorithmen zeigen an, ob der Algorithmus aktiviert ( oder deaktiviert ( ) ist. Tabelle 6-19 Beschreibung der Algorithmen Algorithmus Beschreibung Smoothing Dieser Algorithmus bewirkt, dass nur Transponder als "zuverlässig erfasst" ge‐ meldet werden, die ausreichend oft identifiziert werden konnten.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Algorithmus Beschreibung Read/Write Power Dieser Algorithmus bewirkt, dass während der Ausführung eines Befehls (Lesen, Ramp Schreiben, Lock, Kill) genügend Leistung zur Verfügung steht. Schlägt die Aus‐ führung eines Befehls fehl, wird dieser mit erhöhter Strahlungsleistung wieder‐ holt.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Algorithmus Beschreibung Inventory Power Dieser Algorithmus erhöht die Strahlungsleistung der Antenne automatisch Ramp schrittweise, wenn die festgelegte Anzahl an erwarteten Transpondern nicht bei jedem Inventory erkannt wird. Die Leistung wird so lange erhöht, bis die Anzahl an geforderten Transpondern erkannt wird oder bis zu dem festgelegten maxi‐...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Algorithmus Beschreibung RSSI Delta Dieser Algorithmus bewirkt, dass aus einer Menge "x" von erkannten Transpon‐ dern nur die "stärksten" gemeldet werden. Es werden nur die Transponder als "zuverlässig erfasst" gemeldet, deren RSSI-Wert mindestens so hoch ist, wie der RSSI-Wert des am besten erkannten Transponders abzüglich des RSSI Δ-Wertes.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Bild 6-4 Ablauf der Algorithmen Tag-Felder Im Bereich "Tag-Felder" können Sie einer Lesestelle Tag-Felder zuweisen. Tag-Felder sind logische Speicherbereiche eines Transponders, denen symbolische Namen zugewiesen werden. Um die Tag-Felder automatisch von jedem Transponder auszulesen, müssen diese den Lesestellen zugewiesen werden.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Die Inhalte der zugewiesenen Tag-Felder werden ausschließlich über die Tag-Events der XML-Befehle ausgegeben. Tabelle 6-20 Beschreibung der Funktionalitäten Symbol Beschreibung Tag-Feld zuweisen Klicken Sie auf die Schaltfläche, um der Lesestelle bestehende Tag-Felder zuzuweisen. Über die Klappliste können Sie das gewünschte Tag-Feld auswählen.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Trigger Im Bereich "Trigger" können Sie festlegen, durch welche Bedingungen Inventories ausgelöst werden. Wurde eine Inventory Power Ramp projektiert, wird diese durch Trigger ausgelöst. Trifft eine der zugewiesenen Bedingungen zu, werden Inventories durchgeführt. Sie können über "Trigger-Aktion"...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Tag-Felder Der Bereich "Tag-Felder" enthält eine Liste aller bereits bestehenden Tag-Felder. Um ein Tag- Feld zu bearbeiten, selektieren Sie den gewünschten Feldnamen in der Liste. Der selektierte Feldname wird farblich hervorgehoben. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einfügen", um ein neues Tag-Feld anzulegen.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Erläuterung zum Speicheraufbau Der Transponder-Speicher ist in vier verschiedene Speicherbänke unterteilt. Tabelle 6-24 Beschreibung der Speicherbänke und -bereiche Speichertyp Beschreibung Speicherbänke USER (Bank 3) Frei beschreibbarer "USER"-Speicherbereich Ob dieser Speicherbereich vorhanden ist und wenn ja, wie groß dieser ist, ist ab‐ hängig vom Transponder-Typ.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Filter Der Bereich "Filter" enthält eine Liste aller erstellten/angelegten Filter. Um einen Filter zu bearbeiten, selektieren Sie den gewünschten Filter in der Liste. Der selektierte Filter wird farblich hervorgehoben. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einfügen", um einen neuen Filter anzulegen.
Filterbeispiel Um möglichst effizient den Speicherbereich eines Transponders auszunutzen, können die Siemens RFID-Reader die Filterung bitgranular durchführen. Welche Bits als Kriterium in die Filterung einbezogen werden und welche nicht, können Sie anhand der Maskenfunktion erkennen. Das Filterbeispiel zeigt beispielhaft wie die Maskenfunktion funktioniert.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Filterbeispiel "Palette" Das nachfolgende Filterbeispiel zeigt, wie Sie, zum dem beschriebenen Beispiel-Szenario, den passenden Filter anlegen. 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einfügen" und markieren Sie den neu angelegten Filter. 2. Name: Geben Sie einen Namen in das Eingabefeld ein. 3.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Basiseinstellungen In diesem Bereich können Sie folgende Einstellungen festlegen: Tabelle 6-26 Beschreibung der Zustandseigenschaften Felder Beschreibung Ruhezustand Zustand, den der Ausgang nach dem Gerätehochlauf einnimmt. Rückstellzeit Eingabefeld zur Eingabe der Rückstellzeit, nach deren Ablauf der Ausgang auto‐ matisch in den Ruhezustand zurückkehrt.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Klicken Sie auf die Schaltfläche , um neue Ereignisse hinzuzufügen. Klicken Sie auf die Schaltfläche , um bereits festgelegte Ereignisse zu entfernen. Tabelle 6-27 Beschreibung der Ereignisse Klappliste Beschreibung 1. bis 3. Klappliste Auswahl des Ereignisses, bei dessen Eintreten der betreffende Digitalausgang seinen Zustand wechselt: •...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM 6.3.8 Der Menüpunkt "Einstellungen - Antenne ausrichten" In dem Menüpunkt "Einstellungen - Antenne ausrichten" können Sie Antennenausrichtung optimieren. Diese Seite ist in folgende Bereiche unterteilt: • Basiseinstellungen • Transponder-Liste • Güte der Ausrichtung ACHTUNG Zugriff auf den Reader Beachten Sie, dass der zeitgleiche Zugriff auf einen Reader über mehrere WBM-Clients...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Transponder-Liste Nachdem Sie die Messung der RSSI-Werte gestartet haben, werden in der Tabelle alle vom Reader erkannten Transponder aufgelistet. Aktivieren Sie das Optionskästchen "EPC-ID in ASCII-Darstellung", um die EPC-IDs der Transponder in ASCII-Code anzuzeigen. Tabelle 6-28 Angezeigte Eigenschaften der erkannten Transponder Eigenschaft Beschreibung...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM 6.3.9 Der Menüpunkt "Einstellungen - Ansprechleistung" In dem Menüpunkt "Einstellungen - Ansprechleistung" können Sie die Ansprechleistung der verschiedenen Antennen ermitteln. Diese Funktion hilft Ihnen dabei, die optimale Strahlungsleistung zu ermitteln, mit der Transponder sicher erkannt werden, ohne Überreichweiten zu erzeugen.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Transponder-Liste Nachdem Sie die Messung gestartet haben, werden in der Tabelle alle vom Reader erkannten Transponder aufgelistet (max. 500 Stück). Aktivieren Sie das Optionskästchen "EPC-ID in ASCII-Darstellung", um die EPC-IDs der Transponder in ASCII-Code anzuzeigen. Tabelle 6-29 Angezeigte Eigenschaften der erkannten Transponder Eigenschaft Beschreibung...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM RSSI-Graph Das Liniendiagramm zeigt den zeitlichen Verlauf der gemessenen Strahlungsleistung (dBm- Wert) der ausgewählten Antenne (schwarze Linie), sowie die RSSI-Werte der selektierten Transponder (farbige Linien/Punkte) an. Mit Hilfe der Symbole können Sie die Anzeige des Graphen verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Messbereichseinstellungen In diesem Bereich können Sie mit Hilfe der Eingabefelder die Messung beeinflussen. Die in diesem Bereich enthaltenen Parameter richten sich an geschulte Anwender. Ungeschulten Anwendern, empfehlen wir die Default-Einstellungen zu verwenden. Tabelle 6-31 Beschreibung der Messbereichsparameter Parameter Beschreibung...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM "Diagnose starten/stoppen" ( / ), "Pause" ( / ) und "Anzeige löschen" ( ) können Sie die Diagnose steuern. Durch Klicken der Schaltfläche wird eine neue Diagnosephase gestartet. Evtl. bereits bestehende Messwerte aus einer vorherigen Diagnose werden gelöscht. Wenn über die Steuerung, das IT-System oder einen Digitaleingang Lesevorgänge ausgelöst werden, werden die gemessenen Werte in der Tabelle und im RSSI-Graph angezeigt.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Transponder-Liste Nachdem Sie die Diagnose gestartet haben, werden in der Tabelle alle vom Reader erkannten Transponder aufgelistet (max. 500 Stück). Tabelle 6-32 Ausgabefelder und angezeigte Eigenschaften der erkannten Transponder Ausgabefelder/ Beschreibung Eigenschaft Erkannte Transpon‐...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Ausgabefelder/ Beschreibung Eigenschaft Erfassungszyklen Anzahl wie oft ein Transponder über einen Reader bzw. eine Antenne erkannt wurde. Eine Erkennung bedeutet eine Abfrage auf der Luft auf einer Antenne und bei einer Polarisation. Nicht zu verwechseln mit der Anzahl von Inventories.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Onlinezustände der Digitaleingänge/-ausgänge In diesem Bereich können Sie sich die Zustände der Digitaleingänge/-ausgänge anzeigen lassen. Grau hinterlegte Eingänge zeigen an, dass die Eingänge entweder nicht beschalten sind oder dass kein Signal mit der entsprechenden Mindestspannung anliegt (vergl. Kapitel "Schaltschema der digitalen I/O-Schnittstelle"...
In dem Menüpunkt "Diagnose - Service-Logbuch" wird das Service-Logbuch des Readers angezeigt. Das Logbuch zeichnet interne Abläufe des Readers auf und wird für Service- Unterstützungen durch SIEMENS-Fachpersonal benötigt. Nehmen Sie auf dieser Seite nur Einstellungen vor, wenn Sie dazu vom SIEMENS-Fachpersonal aufgefordert werden. Die Auswertung der Logbucheinträge obliegt ebenfalls dem SIEMENS-Fachpersonal.
• Service-Datei Alle diagnose-relevante Daten des Readers werden als *.slf-Datei auf dem PC/PG gespeichert. Die Datei enthält ausschließlich für Siemens-Service-Personal relevante Informationen und kann nur von diesem ausgewertet werden. Mit dem Optionskästchen "ISO 8601 (UTC)" können Sie die Datumsanzeige in der Spalte "Datum/Uhrzeit"...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Basiseinstellungen In diesem Bereich können Sie die Lesestelle auswählen, mit der Transponder bearbeitet werden sollen. Aktivieren Sie das Optionskästchen "EPC-ID in ASCII-Darstellung", um die EPC-IDs der Transponder in ASCII-Code anzuzeigen. Transponder-Auswahl Die Liste "EPC-ID" enthält eine Auflistung der von der Lesestelle erkannten Transponder. Um die Listeneinträge zu erhalten oder zu aktualisieren, klicken Sie auf die Schaltfläche "Erfassen".
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Länge Eingabefeld zur Eingabe der Länge innerhalb des ausgewählten Tag-Felds und ausgehend von der Startadresse, innerhalb der Sie die Daten des Ziel-Transponders lesen oder verändern bzw. beschreiben wollen. Mit Hilfe der Schaltfläche können Sie das Ein-/Ausgabeformat ändern (dezimal oder hexadezimal).
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Kill Dieser Bereich wird nicht angezeigt, wenn Sie das Modulationsschema "65 - ISO 18000-62" ausgewählt haben. In dem Bereich "Kill" können Sie den kompletten Speicher des Transponders 'zerstören'. Nach einem erfolgreichen "Kill" ist der Transponder von keinem RFID-Reader mehr erkennbar und dadurch auch nicht mehr benutzbar.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Tabelle 6-38 Speicherbank "0" (Kill-/Access-Passwort) Lese-/ Permanent Beschreibung Schreibschutz Der zugehörige Passwortspeicherbereich ist sowohl im offenen als auch im geschützten Zustand lesbar und beschreibbar. ✓ Der zugehörige Passwortspeicherbereich ist sowohl im offenen als auch im geschützten Zustand permanent lesbar und beschreibbar und darf nicht geschützt werden.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Benutzerprofile Der Bereich "Benutzerprofile" enthält eine Liste aller vorhandenen Benutzerprofile. Es können maximal 30 Benutzerprofile angelegt werden. Um ein Benutzerprofil zu bearbeiten, selektieren Sie den gewünschten Benutzer in der Liste. Der selektierte Benutzer wird farblich hervorgehoben.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM • Read only Eingeschränktes Benutzerprofil mit Leserechten. Mit der Rolle "Read only" können Sie keine neuen Benutzerprofile erstellen oder andere Benutzerprofile bearbeiten. Außerdem können Sie keine schreibenden Zugriffe auf den Reader durchführen. •...
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Diese Zeitspanne läuft durch Inaktivität ab und wird durch Eingaben automatisch auf den von Ihnen eingestellten Wert zurückgesetzt. Sobald die eingestellte Zeitspanne abgelaufen ist, wird die Verbindung zum Reader automatisch getrennt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verbindung zu dem Reader nicht durch einen inaktiven Anwender blockiert und diese für andere Nutzer freigegeben wird.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Mindestanzahl ver‐ In dem Eingabefeld können Sie die Mindestanzahl der verwendeten Zeichenar‐ wendeter Zeichenar‐ ten festlegen, die die Passwörter der Benutzerprofile enthalten müssen. Wertebereich: 1 ... 4 Voreinstellung: 3 Session Timeout Zeitspanne In dem Eingabefeld können Sie die Zeitspanne festlegen, nach deren Ablauf die Verbindung zu dem Reader automatisch getrennt wird (z.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM "Aktualisieren" können Sie die im WBM angezeigten Sicherheitseinstellungen aktualisieren bzw. neu von dem Reader laden. 6.3.16 Der Menüpunkt "Zertifikate" In dem Menüpunkt "Zertifikate" können Sie vorhandene Zertifikate einsehen, neue Zertifikate importieren, sowie Zertifikatsignierungsanforderungen erstellen und Zertifikat-Dateien und Zertifikat-Schlüsseldateien auf den Reader übertragen.
Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameterübersicht Beachten Sie, dass die nachfolgend genannten Parameter abhängig von dem ausgewählten Zertifikatetyp sind und nicht alle Parameter bei allen Zertifikatetypen angezeigt werden. Tabelle 6-41 Beschreibung der Parameter Parameter Beschreibung Typ des Zertifikats Auswahl des Zertifikatstyps Wählen Sie aus der Klappliste den gewünschten Zertifikattyp aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktualisieren", um die zu dem ausgewählten Zertifikattyp...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Zertifikat-Details Liste mit Detail-Informationen zu dem ausgewählten Zertifikat Ausführliche Informationen zu den Zertifikat-Details entnehmen Sie den X.509- Spezifikationen. Sperrlisten Liste aller Sperrlisten Dieser Bereich wird angezeigt, wenn die Zertifikattypen "CA-Zertifikate" oder "Aussteller-Zertifikate"...
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM Parameter Beschreibung Zertifikat importieren In diesem Bereich können Zertifikat-Dateien auf den Reader übertragen. Zulässige Formate: • *.p12, *.pfx Binärcodiertes Dateiformat, in dem Zertifikat und privater Schlüssel in einer Datei gespeichert werden. Diese Datei ist in der Regel passwortgeschützt. Geben Sie das Passwort in dem unteren Eingabefeld ein.
• Prüfung Mit Hilfe der Schaltfläche "Prüfung" können Sie die Integrität der Firmware überprüfen. Mit dieser Funktion können Sie prüfen, ob die Firmware mit der von Siemens veröffentlichten Firmware übereinstimmt oder die möglicherweise böswillig verändert wurde. SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR...
In dem Menüpunkt "Hilfe - Service & Support" erhalten Sie weiterführende Informationen zu den Reader RF61xR/RF650R/RF68xR, sowie Links zu relevanten Dokumenten auf den Seiten des Siemens Industry Online Support. Zusätzlich können Sie über einen Link die Readme OSS-Datei mit den Copyright-Hinweisen und Lizenzbedingungen zu der in dieser Firmware enthaltenen Open Source Software öffnen.
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Konfigurieren über das WBM 6.3 Die Menüpunkte des WBM SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Programmieren Informationen zum Programmieren der Reader über XML und OPC UA finden Sie in den betreffenden Handbüchern. Link zu den Handbüchern (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man) Programmieren über SIMATIC-Steuerung Dieses Kapitel richtet sich ausschließlich an S7-Anwender (RF610R/RF615R/RF680R/RF685R). Voraussetzung: Die PLC-Schnittstelle wurde im WBM aktiviert.
Eine ausführliche Beschreibung des Ident-Profils und der Add-On Instructions finden Sie im Funktionshandbuch "Ident-Profil, Add-On Instructions für Rockwell-Systeme (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". Programmierung der Digitaleingänge/-ausgänge Die Reader RF650R/RF68xR verfügen über vier Digitaleingänge/-ausgänge, der Reader RF615R verfügt über einen Digitaleingang/-ausgang. Die Ausgänge können im WBM entsprechend konfiguriert werden.
Programmieren 7.2 Programmieren über Rockwell-Steuerung Der Aufbau dieser Bytes, sowie die Zuordnung zu den Digitaleingängen/-ausgängen, ist nachfolgend abgebildet: Tabelle 7-2 Belegung der Digitaleingänge/-ausgänge Eingangswort "<Gerätename>:I.Data[4]" Byte 1 DI 3 DI 2 DI 1 DI 0 Byte 0 PI 3 PI 2 PI 1 PI 0 Ausgangswort "<Gerätename>:O.Data[4]"...
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Programmieren 7.2 Programmieren über Rockwell-Steuerung SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Anwendungsbeispiele In diesem Kapitel werden einige der Algorithmen des Menüpunkts "Einstellungen - Lesestellen" des WBMs anhand von Beispielanwendungen beschrieben. Strahlungsleistung minimieren Beschreibung In diesem Beispiel sind die Lesestellen sehr nah beieinander montiert. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass diese Lesestellen sich gegenseitig beeinflussen, wenn die Strahlungsleistung zu hoch ist.
Anwendungsbeispiele 8.1 Strahlungsleistung minimieren Parametrierung Gehen Sie folgendermaßen vor, um sicherzustellen, dass die Transponder sicher erkannt werden, ohne dass die Lesestellen sich gegenseitig beeinflussen: 1. Legen Sie im Menüpunkt "Einstellungen - Lesestellen" im Bereich "Zugeordnete Antennen" die Strahlungsleistung fest, mit der die Antenne regulär liest/schreibt. Mit Hilfe des Menüs "Einstellungen - Ansprechleistung"...
Anwendungsbeispiele 8.2 Trigger durch Lichtschranke auslösen Hinweis: Der Algorithmus "Read/Write Power Ramp" baut auf dem Algorithmus "Inventory Power Ramp" auf. Das bedeutet, dass die dB-Werte der "Read/Write Power Ramp" auf die bestehenden, durch die "Inventory Power Ramp" erhöhten Werte addiert werden. Trigger durch Lichtschranke auslösen Beschreibung In diesem Beispiel sollen Inventories ausgeführt werden, sobald ein Ereignis eintritt - z.
Anwendungsbeispiele 8.2 Trigger durch Lichtschranke auslösen Beispiel A - Weiteres Vorgehen Gehen Sie folgendermaßen vor, um bei einer Unterbrechung der Lichtschranke 10 Sekunden lang Inventories durchzuführen: 1. Erstellen Sie eine Wenn-Bedingung, die immer dann den "Inventory"-Baustein auslöst, wenn die Lichtschranke (Eingang 1) unterbrochen wird. 2.
Anwendungsbeispiele 8.3 Durch Überreichweite erkannte Transponder ausfiltern Beispiel A - Weiteres Vorgehen Gehen Sie folgendermaßen vor, um bei einer Unterbrechung der Lichtschranke 10 Sekunden lang Inventories durchzuführen: 1. Erstellen Sie eine Wenn-Bedingung, die immer dann den Befehl "getObservedTagIDs" aufruft, wenn die Lichtschranke (Eingang 1) unterbrochen wird. 2.
Anwendungsbeispiele 8.4 Transponder mit Hilfe der "Black List" ausfiltern Beachten Sie, dass dieses Beispiel nur dann sinnvoll ist, wenn der Reader für einen definierten Zeitraum nach Transpondern sucht. Sei es durch die Ansteuerung durch eine Lichtschranke, welche z. B. einen Trigger "IO_LEVEL" oder "IO_EDGE" auslöst, oder durch Parametrierung der Zeitdauer eines Inventory-Befehls.
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Anwendungsbeispiele 8.4 Transponder mit Hilfe der "Black List" ausfiltern "editBlackList"). Die nachfolgenden Beispiele richten sich an S7-Anwender und helfen dabei, die Funktionsweise der Black List zu verstehen und diese zu projektieren. Nachfolgend werden zwei verschiedene Beispiele (A und B) beschrieben, bei denen dahingehend unterschieden wird, auf welche Art Transponder der "Black List"...
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Anwendungsbeispiele 8.4 Transponder mit Hilfe der "Black List" ausfiltern Beispiel B - Weiteres Vorgehen Gehen Sie folgendermaßen vor, um einzelne Transponder gezielt in die "Black List" aufzunehmen: 1. Führen Sie den "EDIT-BLACKLIST"-Befehl (0x7A) durch. 2. Geben Sie die Baustein-Parameter wie folgt an: –...
Fehlermeldungen Für die Baugruppen stehen Ihnen folgende Optionen zur Fehleranalyse zur Verfügung: • über die LED-Statusanzeige der Reader für die Reader RF680R/RF685R • über Fehlermeldungen des WBMs für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR • über XML-/PLC-Fehlermeldungen für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR • über OPC UA-Fehlermeldungen für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR Im Folgenden werden diese alternativen Vorgehensweisen beschrieben.
Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen Die hier beschriebene detaillierte LED-Fehleranzeige ist standardmäßig aktiviert. Sie können diese ggf. im Menüpunkt "Einstellungen - Allgemein" des WBM deaktivieren. Bei aktiver LED-Fehleranzeige wird jedem Fehler in der LED-Statusanzeige ein eigenes LED-Muster zugeordnet. Die angezeigten LED-Muster basieren auf dem binär umgerechneten Fehlercode der hexadezimalen Fehlermeldung.
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen Tabelle 9-1 Fehlermeldungen der Reader "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 2 Hz 0x11 0xE1FE0100 Speicher des Transponders kann nicht beschrieben werden. • Speicher des Transponders ist defekt. • EEPROM-Transponder wurde zu oft beschrieben und hat sein Lebensende erreicht. 2 Hz 0x12 0xE1FE0200...
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 4 Hz 0x43 0xE4FE0300 Antennenfehler • Die Antenne oder das Antennenkabel ist defekt. • Fehler in der Verbindung zum Reader; Reader antwortet nicht (bei PROFIBUS-Betrieb). – Kabel zwischen Kommunikationsmodul und Reader ist falsch verdrahtet oder Kabel‐ bruch –...
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 0xCC 0xE4FE8C00 • Kommunikationsfehler zwischen Ident-Profil und Kommunikationsmodul. Handshake- Fehler. – UDT dieses Kommunikationsmoduls wird durch andere Programmteile überschrieben – Parametrierung des Kommunikationsmoduls im UDT überprüfen – Befehl des Ident-Profils überprüfen, der zu diesem Fehler führt –...
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 2 Hz 0x58 0xE5FE0800 Vorheriger Befehl ist noch aktiv bzw. der Puffer ist voll. An den Reader bzw. das Kommunikationsmodul wurde ein neuer Befehl geschickt, obwohl der letzte Befehl noch aktiv ist. •...
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 2 Hz 0x63 0xE6FE0300 • Ein Parameter eines XML-Befehls hat einen ungültigen Wert oder das Kommunikations‐ moduls bzw. der Reader wurde falsch parametriert. Mögliche Ursachen / weiteres Vorgehen: – Überprüfen Sie die Parameter im Ident-Profil. –...
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Fehlermeldungen 9.3 XML-/PLC-/WBM-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 0x65 0xE6FE0500 Es ist ein Fehler aufgetreten, der ein Reset_Reader ("WRITE-CONFIG" mit "Config = 3") erfor‐ derlich macht. Mögliche Ursachen / weiteres Vorgehen: • Der Befehl "WRITE-CONFIG" ist fehlerhaft. •...
Fehlermeldungen 9.4 OPC UA-Fehlermeldungen "ER"- XML/ PLC-Bau‐ Fehlerbeschreibung stein/ (hex) WBM-Log‐ buch (hex) 0x97 0xE7FE0900 Befehlswiederholung wird nicht unterstützt. 0x7A 0xE7FE0A00 Fehler während der Übertragung der PDU (Protocol Data Unit). "--" bedeutet, dass der Fehler nicht über die LEDs angezeigt wird. OPC UA-Fehlermeldungen In der folgenden Tabelle werden die OPC UA-spezifischen Fehlercodes aufgeführt.
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Fehlermeldungen 9.4 OPC UA-Fehlermeldungen AutoId- XML/ OPC UA- AutoId- Fehlerbeschreibung Status Status Text (hex) 0x63 REGION_NOT_ Alle Befehle: Invalid FOUND_ERROR Ein Parameter eines OPC UA-Befehls hat einen ungültigen Argument / Wert. good "ReadTag"/"WriteTag"-Befehl: Der adressierte Speicherbereich ist beim aktuellen Trans‐ ponder nicht verfügbar. 0x13 good OUT_OF_RANGE_...
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Fehlermeldungen 9.4 OPC UA-Fehlermeldungen AutoId- XML/ OPC UA- AutoId- Fehlerbeschreibung Status Status Text (hex) 0x95 good RF_COMMUNICATION_ Der Transponder hat zu wenig Leistung, um den Befehl aus‐ ERROR zuführen. 0xA3 good RF_COMMUNICATION_ Der Transponder meldet einen CRC-Fehler. ERROR 0xA5 good RF_COMMUNICATION_ Die ausgewählte Frequenz ist nicht aktiviert.
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Fehlermeldungen 9.4 OPC UA-Fehlermeldungen AutoId- XML/ OPC UA- AutoId- Fehlerbeschreibung Status Status Text (hex) 0xE1 BadInvalid Ein Parameter fehlt. Argument 0xE2 BadInvalid Der Parameter hat ein ungültiges Format. Argument 0xE3 BadInvalid Der Parameter-Typ ist ungültig. Argument 0xE4 BadInvalid Unbekannter Parameter. Argument 0xE5 Der Befehl bzw.
Instandhaltung und Wartung 10.1 Diagnose Für die Reader stehen Ihnen folgende Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung: • über die LED-Anzeigen der Reader für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR • über SNMP für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR • über das WBM für alle Reader RF61xR/RF650R/RF68xR • über das TIA Portal (STEP 7 Basic / Professional V13 oder höher) für die Reader RF610R/RF615R/RF680R/RF685R •...
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Instandhaltung und Wartung 10.1 Diagnose ① LED-Statusanzeige (ST1 - ST9) - nur bei RF680R/RF685R ② LED-Betriebsanzeige • RUN/STOP (R/S) Zeigt an, ob der Reader betriebsbereit ist. • ERROR (ER) Zeigt an, ob ein Fehler vorliegt. • MAINTENANCE (MAINT) Zeigt an, ob der Reader gewartet werden muss. - nur bei RF610R/RF615R/ RF680R/RF685R •...
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Instandhaltung und Wartung 10.1 Diagnose Funktionen der "PRE"-LED (RF610R/RF615R/RF650R) • Anzeige der HF-Aktivität Zeigt an, ob der Reader auf der Antenne sendet (statisch grün), ob Transponder vom Reader erkannt wurden (gelb blinkend) und ob ein Transponder zur Anwenderapplikation gesendet wurde (gelb statisch). •...
Instandhaltung und Wartung 10.1 Diagnose 10.1.2 Diagnose über die LED-Betriebsanzeige Die Betriebszustände des Readers werden durch die LEDs "RUN/STOP", "ERROR", "MAINTENANCE" und "PRESENCE" angezeigt. Die LEDs können die Farben Grün, Rot oder Gelb und die Zustände aus , an und blinkt annehmen: Tabelle 10-1 Anzeige der Betriebszustände MAINT...
– IEC-62439-2-MIB – IEEE 802.1AB 2005 LLDP-MIB – LLDP-EXT-DOT1-MIB – LLDP-EXT-DOT3-MIB – LLDP-EXT-PNO-MIB Die zu den Readern passenden MIB-Dateien finden Sie auf den Seiten des Siemens Industry Online Supports (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/67637278), Informationen zu den MIB-Dateien finden Sie unter "PROFINET-Nutzerorganisation (https:// www.profibus.com/download/profinet-specification/)".
Instandhaltung und Wartung 10.1 Diagnose 10.1.5 Diagnose über das TIA Portal (STEP 7 Basic / Professional) Dieses Kapitel richtet sich ausschließlich an S7-Anwender (RF610R/RF615R/RF680R/RF685R). Beachten Sie, dass Sie mit Hilfe des TIA Portals ausschließlich an den Readern RF610R/RF615R/ RF680R/RF685R eine Diagnose durchführen können. Hinweis Diagnose der Reader über das TIA Portal bei PROFIBUS-Betrieb Informationen zur Diagnose des verwendeten Kommunikationsmoduls bei PROFIBUS-Betrieb,...
Beachten Sie, dass der OB82 ausschließlich für die Verarbeitung von Alarmmeldungen zuständig ist. 10.1.6 Diagnose über XML Über XML stehen Ihnen umfassende Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Ausführliche Informationen zu den Diagnosemöglichkeiten finden Sie im Handbuch "XML-Programmierung für SIMATIC Ident (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man)". Siehe auch XML-Programmierung für SIMATIC Ident (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ view/109781631) 10.1.7 Diagnose über OPC UA...
Instandhaltung und Wartung 10.2 Firmware-Update 10.2 Firmware-Update Um die Firmware des Readers upzudaten, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: • über das WBM für RF650R/RF680R/RF685R • über das TIA Portal (STEP 7 Basic / Professional V13 oder höher) für RF610R/RF615R/RF680R/RF685R Im Folgenden werden diese alternativen Vorgehensweisen beschrieben. 10.2.1 Firmware-Update über das WBM Voraussetzungen...
Instandhaltung und Wartung 10.3 Werkseinstellungen 10.2.2 Firmware-Update über TIA Portal (STEP 7 Basic / Professional) durchführen Dieses Kapitel richtet sich ausschließlich an S7-Anwender (RF610R/RF615R/RF680R/RF685R). Beachten Sie, dass mit Hilfe des TIA Portals ausschließlich die Firmware der Reader RF610R/ RF615R/RF680R/RF685R aktualisiert werden können. Voraussetzungen •...
Instandhaltung und Wartung 10.3 Werkseinstellungen • über XML • hardware-seitig über die Spannungsversorgungsschnittstelle Im Folgenden werden diese alternativen Vorgehensweisen beschrieben. 10.3.2 Werkseinstellungen über das WBM zurücksetzen Voraussetzung Der Reader ist über Industrial Ethernet oder PROFINET mit dem PC/PG verbunden. Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Einstellungen mit Hilfe des WBM auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen: 1.
Instandhaltung und Wartung 10.3 Werkseinstellungen Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Einstellungen mit Hilfe von SINEC PNI auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen: 1. Starten Sie SINEC PNI. 2. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf die Schaltfläche "Netzwerk-Scan starten". Reaktion: Das Netzwerk wird nach angeschlossenen Geräten durchsucht und alle erkannten Geräte werden in der Geräteliste angezeigt.
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Instandhaltung und Wartung 10.3 Werkseinstellungen Vorgehensweise Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Einstellungen mit Hilfe der Spannungsversorgungsschnittstelle auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen: 1. Stellen Sie ein Spannungsversorgungskabel (DC 24 V) mit offenen Kabelenden her, indem Sie die Kabelenden/Aderenden (spannungsversorgungsseitig) abisolieren. 2. Schließen Sie das Spannungsversorgungskabel an dem Reader an. 3.
Instandhaltung und Wartung 10.4 Baugruppentausch 10.4 Baugruppentausch ACHTUNG Konfigurierung sichern Beachten Sie, dass Sie vor einem Baugruppentausch die auf dem Reader hinterlegte Konfiguration sichern, um diese nach dem Baugruppentausch auf den neu angeschlossenen Reader übertragen zu können. ACHTUNG Konfiguration laden Beachten Sie, dass Sie mit Hilfe der Konfigurationsdatei keine Benutzerprofile und Passwörter auf andere Reader übertragen können.
Konfigurationsdaten finden Sie im Kapitel "Config_Upload/-_Download" im Handbuch "Ident-Profil und Ident-Bausteine, Standardfunktion für Ident-Systeme (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/15081/man) ". Sicherung in einem STEP 7-Projekt Über die Gerätesicht des TIA Portals gelangen Sie zu dem Register "Eigenschaften" des Reader. Bei der Projektierung über HSP können Sie in dem Eintrag "Konfigurationsmanagement"...
Instandhaltung und Wartung 10.4 Baugruppentausch Voraussetzung • Im Eintrag "PROFINET-Schnittstelle [X1]" ist die korrekte IP-Adresse des Reader eingetragen. • Benutzername und dazugehöriges Passwort sind korrekt eingetragen. • Der eingetragene Benutzer hat die nötigen Rechte, um den Down-/Upload durchzuführen (siehe Kapitel "Der Menüpunkt "Benutzerverwaltung" (Seite 99)"). Hinweis Benutzername und Passwort nur bei aktiver Authentifizierung nötig Die Textfelder "Benutzername"...
Instandhaltung und Wartung 10.4 Baugruppentausch ACHTUNG Montage/Demontage im spannungslosen Zustand Verdrahten Sie die SIMATIC-Steuerung und die anzuschaltenden Module und Reader nur im spannungslosen Zustand. Stellen Sie sicher, dass während der Montage/Demontage der Geräte die Spannungsversorgung ausgeschaltet ist. Sichern Sie vor dem Baugruppentausch die Konfiguration des Reader, um diese auf den neuen Reader übertragen zu können.
Anhang Befehls- und Quittungstelegramme Dieses Kapitel richtet sich sowohl an S7- als auch an Rockwell-Anwender. Das Kommunikationsprinzip der in diesem Handbuch beschriebenen Ident-Bausteine basiert auf der Spezifikation "Proxy Ident Function Block". Wenn Sie eigene Bausteine zur Projektierung Ihrer Reader RF610R/RF615R/RF680R/RF685R programmieren wollen, stellen Sie sicher, dass diese spezifikationskonform erstellt werden.
Anhang A.1 Befehls- und Quittungstelegramme Tabelle A-18 Beschreibung der Bytes Byte Beschreibung Reserviert (Wert = 0) 18, 19 Passwort für Transponder-Zugriff: • 0x00 = kein Passwort Länge der EPC-ID/UID: • 0x00 = nicht adressiert 27 ... 88 Puffer für bis zu 62 Byte EPC-ID/UID A.1.8 LOCK-TAG-BANK Definiert ein Passwort für den Transponder-Zugriff.
Anhang A.1 Befehls- und Quittungstelegramme Byte Beschreibung Länge der EPC-ID/UID: • 0x00 = nicht adressiert 27 ... 88 Puffer für bis zu 62 Byte EPC-ID/UID A.1.9 EDIT-BLACKLIST Die Black List wird bearbeitet. Es kann der derzeitige Transponder hinzugefügt, alle erkannten Transponder hinzugefügt, einzelne Transponder gelöscht oder alle Transponder gelöscht werden.
Anhang A.1 Befehls- und Quittungstelegramme Tabelle A-29 Antwort Byte 0, 1 2, 3 6, 7 11 ... 239 Bedeu- STATUS DBN_H DBN_L CON‐ tung FIG_DATA Wert Tabelle A-30 Beschreibung der Bytes Byte Beschreibung 11 ... 239 Puffer für bis zu 32 KB Konfigurationsdaten. Daten, die über 239 Byte hinausgehen, werden in mehreren Blöcken übertragen.
Liste der Länderprofile (Zulassungen) Eine Auflistung der aktuell vorhandenen Länderzulassungen der RF600-Reader, sowie die im WBM nötige Einstellung zu dem Länderprofil finden Sie unter folgendem Link: Liste der Länderprofile (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109773353) Verschlüsselungsmethoden (Ciphers) In den folgenden Tabellen sind die Verschlüsselungsmethoden (Ciphers) aufgeführt, die das Gerät verwendet.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen RFID-UHF-Systeme (Frequenzbereich 865 - 928 MHz) stellen aufgrund ihres vergleichsweise großen Wirkungsbereiches höhere Anforderungen an Planung, Inbetriebnahme und Betrieb, als HF-Systeme (Frequenzbereich 13,56 MHz). Dieses Kapitel beschreibt wichtige Regeln für die Einsatzvorbereitung und Implementierung von RFID-UHF-Systeme. Dabei wird auf Besonderheiten der verschiedenen Reader-Systeme eingegangen.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.1 Technische Grundlagen Bei beiden Reader-Gruppen zeigt ein RSSI-Wert von 0 an, dass der Transponder nicht erkannt wurde. Der tatsächliche RSSI-Wert ist von zahlreichen Parametern abhängig: • Verwendeter Transponder-Typ • Chip, der im Transponder verwendet wird •...
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.1 Technische Grundlagen ① Erfassungssituation mit zwei Transpondern in einem idealen Funk-/Antennenfeld ② Erfassungssituation mit zwei Transpondern in einem realen Funk-/Antennenfeld mit Reflektionen die zu Auslöschungen und Überreichweiten führen können Bild B-2 Ausbreitung von UHF-RFID-Antennenfeldern Eigenschaften der Sendeantenne Je nach Aufbau bieten UHF-RFID-Antennen unterschiedliche Eigenschaften.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.2 Realisierung von UHF-RFID-Installationen Lineare Antennen können nur eingesetzt werden, wenn die Ausrichtung der Transponder fest definiert ist. Allerdings bieten lineare Antennen den Vorteil, dass sie weniger empfindlich auf Reflektionen reagieren. Diese Einschränkung gilt nicht bei zirkularer Polarisation. Zirkulare Antennen können auch bei unterschiedlicher Ausrichtung des Transponders mit konstanten Ergebnissen eingesetzt werden.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.2 Realisierung von UHF-RFID-Installationen • Lesestelle in einer Produktionslinie mit überwiegend metallischem Umfeld: Ein Produkt soll entlang der Produktionslinie von verschiedenen Maschinen bearbeitet werden. Die Informationen dazu befinden sich auf einem am Produkt befestigten Transponder, der an jeder Maschine ausgelesen werden soll. Mögliche Konfiguration: RF685R mit integrierter adaptiver Antenne •...
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.2 Realisierung von UHF-RFID-Installationen Die maximal zulässige Bewegungsgeschwindigkeit der Transponder bei einer dynamischen Erfassung ist von verschiedenen Komponenten abhängig: • Anzahl der zu erfassenden Transponder • Verwendete Transponder-Typen • Mindestabstand zwischen den Objekten • Größe, Form und Beschaffenheit der beförderten Objekte Grundlegend gilt, dass je mehr Transponder bei einer Durchfahrt erfasst werden sollen, um so langsamer müssen diese das Antennenfeld durchqueren.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.2 Realisierung von UHF-RFID-Installationen Nachfolgend wird das grundlegende Vorgehen zur Einrichtung von Lesestellen anhand des WBMs der Reader beschrieben. 1. Passen Sie die für Ihre Einsatzumgebung relevanten Parameter an. Relevante Menüs: "Einstellungen > Allgemein" und "Einstellungen > Lesestellen" 2.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.2 Realisierung von UHF-RFID-Installationen Beachten Sie, dass der RSSI-Wert von folgenden Parametern abhängig ist (vergl. Kapitel "AUTOHOTSPOT"). B.2.2.3 Strahlungs-/Ansprechleistung ermitteln In dem Menüpunkt "Einstellungen - Lesestellen" können Sie die Strahlungsleistung einstellen. Wählen Sie die Strahlungsleistung so, dass die gewünschten Transponder sicher erfasst werden, aber ohne Überreichweiten zu erzeugen.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.3 Umgang mit Feldstörungen Umgang mit Feldstörungen B.3.1 Feldstörungen und Lösungsansätze Die Überlagerung von Funkwellen sowie die Reflektion durch leitende Materialien (insbesondere Metall) kann zu Abschwächung oder Verstärkung des Antennenfeldes an bestimmten Punkten im Raum führen. Diese Effekte können zu Störungen bei der Erfassung von Transpondern führen, die sich wie folgend unterscheiden lassen: Tabelle B-1 Ursachen von Feldstörungen und Lösungsansätze...
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.3 Umgang mit Feldstörungen Problemstellung Lösungsansätze / Maßnahmen zur Behebung Beeinflussung Reader ↔ Transponder Benachbarte Reader so "verschalten", dass diese nicht zeitgleich senden Ein Reader kommuniziert mit einem Transponder, der sich auch im Erfassungsbereich eines anderen Readers befindet.
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.3 Umgang mit Feldstörungen Kanalmanagement Für den Betrieb der Reader stehen Ihnen, abhängig vom Länderprofil, zwischen vier und fünfzig Sendekanäle zur Verfügung. Vorzugsweise sollten Sie die Kanalzuweisungen manuell vornehmen. Damit können Sie Reader-zu-Reader-Beeinflussungen und gegebenenfalls Feldauslöschungen reduzieren. Tabelle B-2 Beispiel für einen Kanalplan nach ETSI Reader...
Planung und Einrichtung von UHF-Lesestellen B.3 Umgang mit Feldstörungen Verwendung von UHF-Algorithmen Im Menüpunkt "Einstellungen - Lesestellen" des WBM finden Sie im Bereich "Algorithmen" verschiedene "Werkzeuge", die Sie zur Erhöhung der Lese-/Schreibzuverlässigkeit einsetzen können. SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...
Syslog-Meldungen Aufbau der Syslog-Meldungen Der Syslog-Server sammelt Log-Informationen der Geräte und informiert Sie über bestimmte Ereignisse. Die Syslog-Meldungen werden vom Syslog-Server über den eingestellten UDP-Port (Standard: 514) empfangen und gemäß RFC 5424 bzw. RFC 5426 ausgegeben. Syslog-Meldungen protokollieren Informationen beim Zugriff auf das Gerät. Informationen können Statusinformationen wie z.
Syslog-Meldungen C.2 Variablen in Syslog-Meldungen Hinweis Weiterführende Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufbau der Syslog-Meldungen und über die Bedeutung der Parameter können Sie in den RFCs nachlesen: https://tools.ietf.org/html/rfc5424 https://tools.ietf.org/html/rfc5426 Variablen in Syslog-Meldungen Die Variablen werden im Kapitel "Syslog-Meldungen" im Feld "Meldungstext" mit geschweiften Klammern {variable} dargestellt.
Syslog-Meldungen C.3 Liste der Syslog-Meldungen Liste der Syslog-Meldungen In diesem Kapitel werden die Syslog-Meldungen beschrieben. Der Aufbau der Meldungen orientiert sich an der IEC 62443-3-3. Identifizierung und Authentifizierung von menschlichen Nutzern Meldungstext {protocol}: User {user name} logged in from {ip address}. Beispiel WBM: User admin logged in from 192.168.0.1.
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Syslog-Meldungen C.3 Liste der Syslog-Meldungen Erläuterung Authentifizierung wurde deaktiviert. Severity Notice Facility local0 Norm IEC 62443-3-3 Reference: SR 1.3 Meldungstext {Protocol}: User {User name} has changed the password. Beispiel WBM: User admin has changed the password. Erläuterung Benutzer hat sein Passwort geändert. Severity Notice Facility...
Syslog-Meldungen C.3 Liste der Syslog-Meldungen Erfolglose Anmeldeversuche Meldungstext • Brute force protection activated. • Brute force protection deactivated. Beispiel Brute force protection activated. Erläuterung Bei zu vielen fehlgeschlagenen Anmeldungen wurde das entsprechende Benutzerkonto für einen bestimmten Zeitraum gesperrt. Severity Warning Facility local0 Norm IEC 62443-3-3 Reference: SR 1.11...
Syslog-Meldungen C.3 Liste der Syslog-Meldungen Meldungstext {Protocol}: User {User name} has initiated a reset to factory defaults. Beispiel WBM: User admin has initiated a reset to factory defaults. Erläuterung Benutzer hat ein Rücksetzen auf Werkseinstellungen initiert. Severity Info Facility local0 Norm IEC 62443-3-3 Reference: SR 2.12 Meldungstext {Protocol}: {IP address} was assigned to the device {Dest mac}.
Service & Support Industry Online Support Zusätzlich zur Produktdokumentation unterstützt Sie die umfassende Online-Plattform des Siemens Industry Online Support unter folgender Internet-Adresse: Link: (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/) Neben Neuigkeiten finden Sie dort: • Produktinformationen: Handbücher, FAQs, Downloads, Anwendungsbeispiele etc. • Ansprechpartner, Technisches Forum •...
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Service & Support SIMATIC RF61xR, RF650R, RF68xR Projektierungshandbuch, 07/2024, C79000-G8900-C386-11...