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Rotel RDV-1050 Bedienungsanleitung Seite 34

Inhaltsverzeichnis
RDV-1050 DVD-Spieler
Glossar
Bildformat
Hiermit bezeichnet man die Form eines
rechteckigen Bilds auf einem Fernsehschirm.
Angegeben wird die Breite des Bilds relativ zur
Höhe. Ein konventionelles Fernsehgerät besitzt ein
Bildformat von 4:3.
Bitrate
Gibt die Anzahl der Digitalinformationen an, die
notwendig ist, um Tonsignale 1 Sekunde lang
wiederzugeben. Die Bitrate wird in Bits pro
Sekunde angegeben.
Bitstrom
Die digitale Form von Mehrkanal-Audiodaten (z.B.
5.1-Kanal) vor der Decodierung in die
verschiedenen Kanäle.
Component-Video
Videosignale, bei denen das Bild aus drei Kanälen
getrennter Informationen zusammengesetzt ist. Es
gibt verschiedene Arten von Component-Video,
darunter R/G/B und Y/CB(PB)/CR(PR).
Composite-Video
Ein einzelnes Videosignal, das für die meisten
Heimvideogeräte verwendet wird und sämtliche
Informationen für Luminanz, Farbe und
Synchronisierung enthält.
Dolby Digital (AC-3)
Ein Sechskanalsystem, das aus den Kanälen links,
Mitte, rechts, hinten links, hinten rechts und LFE
(Low Frequency Effect-Kanal zum Einsatz mit
Subwoofer) besteht. Die gesamte Verarbeitung
erfolgt auf der digitalen Seite. Nicht alle Dolby-
Digital-Discs enthalten sechs (5.1) Kanäle mit
Informationen.
Dolby Surround/Dolby Pro Logic
Bei Dolby Surround werden vier Kanäle vorne und
hinten in zwei Kanälen so aufgeteilt, dass ein
Decoder bei der Wiedergabe die ursprünglichen
vier Kanäle wiederherstellen kann. Da der Ton in
zwei Kanälen aufgezeichnet wird, kann er mit
einem 2-Kanal-Stereosystem wiedergegeben
werden.
Dolby Pro Logic führt Richtungsschaltkreise bei der
Decoder-seitigen Verarbeitung ein (erhöht den
Pegel spezifischer Kanäle und senkt den Pegel
stummer Kanäle), um eine stärkere Raumwirkung
zu erzielen, und fügt einen Centerlautsprecher
hinzu, der primär für Dialoge vorgesehen ist. Das
Ergebnis ist eine verbesserte Kanaltrennung.
Downmix
Interne Stereomischung von Mehrkanal-Surround-
Ton durch einen DVD-Spieler. Die Downmix-
Signale werden von den Stereo-Ausgangsbuchsen
gesendet.
DTS
DTS steht für Digital Theater Systems, ein digitales,
mit sechs (5.1) Kanälen konfiguriertes
Encodierformat, ähnlich wie Dolby Digital. Es
erfordert einen entweder in den Spieler oder in
einen externen Receiver integrierten Decoder. Nicht
alle DTS-Discs verfügen über sechs (5.1) Kanäle
mit Informationen.
Dynamikumfang
Der Unterschied zwischen den lautesten und den
leisesten Tönen.
Gruppe
Der größte Abschnitt auf einer DVD-AUDIO-Disc.
Interlaced Scan
Bei einem konventionellen Videosystem wird für
ein Bild jede zweite Zeile am Bildschirm einem
Halbbild zugeordnet. Interlaced Scan ordnet die
alternativen Zeilen einem zweiten Halbbild
zwischen den Zeilen des ersten Halbbilds zu.
JPEG
Ein beliebtes Dateiformat für Einzelbildkompression
und -speicherung. JPEG steht für Joint Photographic
Experts Group.
Das JPEG-Format ist in drei Untergruppen unterteilt:
• Baseline JPEG: wird für Digitalkameras, das
World Wide Web usw. verwendet.
• Progressive JPEG: wird für das World Wide
Web usw. verwendet.
• Lossless JPEG: eine alte Version, wird kaum
noch verwendet.
Kapitel/Titel
Ein Kapitel ist der kleinste Teil und ein Titel ist der
größte Teil auf einer DVD-VIDEO-Disc. Ein Kapitel
ist ein Teil eines Titels und mit einem Track auf einer
Video-CD oder Audio-CD vergleichbar.
Lineares PCM-Audio
PCM steht für „Pulse Code Modulation". Linear-
PCM ist das übliche Verfahren zur digitalen
Encodierung ohne Kompression und wird für
Audio-Tracks auf DVD-VIDEO-Discs, Audio-CDs
usw. eingesetzt.
MLP
MPL steht für „Meridian Lossless Packing". Ein
verlustfreies Tonkompressionssystem, das ein PCM-
Signal völlig wiederherstellen kann.
MP3
MP3 ist ein Tondatenkompressionsformat, eine
Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3. Mit MP3
können Sie eine Datenverkleinerung von etwa 1:10
erzielen.
MPEG
MPEG steht für Moving Picture coding Experts
Group. MPEG beinhaltet eine Reihe von Standards
zur Kompression audio-visueller Informationen.
Zu den „MPEG"-Standards gehören MPEG-1,
MPEG-2 und MPEG-4. Video-CDs und MP3
basieren auf MPEG-1, DVDs auf MPEG-2.
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MPEG Multichannel
Diese Funktion erweitert das auf der Disc
aufgezeichnete 5.1-Kanal-Audioformat zu einem
7.1-Kanal-Format. Diese Erweiterung des 5.1-
Kanal-Klangs ermöglicht es Ihnen, HiFi-Cinema
zu Hause zu genießen.
NTSC (National Television System
Committee)
Ein Schwarz-Weiß-Fernsehsystem, das in den USA,
Kanada, Mexiko und Japan eingesetzt wird.
PAL (Phase Alternation by Line)
Ein Farbfernsehformat, das in Westeuropa große
Verbreitung findet.
PBC
Die Abkürzung PBC steht für Playback Control und
bezeichnet ein Verfahren zur Wiedergabe-
steuerung von Video-CDs (VCDs). Über Menüs ist
eine interaktive Steuerung der Discs möglich.
Progressive Scan
Beim Progressive Scan werden alle horizontalen
Zeilen eines Bildes gleichzeitig als ein Einzelbild
dargestellt. Ein DVD-Spieler mit progressiver
Austastung wandelt das Zeilensprung-Video von
DVD für den Anschluss an ein Gerät mit der Option
progressiver (=Vollbild-) Wiedergabe in ein
entsprechendes Format um. Dadurch wird eine
erhebliche Verbesserung der vertikalen Auflösung
erzielt.
Samplingfrequenz
Die Geschwindigkeit, mit der Messungen eines
Tonsignals während der A/D- und D/A-Wandlung
durchgeführt werden. Die Samplingfrequenz wird
in Abtastungen pro Sekunde angegeben.
S-Video
Ein Videosignal, das die Bildqualität gegenüber
normalen Composite-Anschlüssen verbessert. Wird
bei
Super
VHS,
Fernsehgeräten usw. eingesetzt.
Track
Der kleinste Abschnitt auf SVCDs, Video-CDs und
Audio-CDs.
VR-Modus
Ein Aufzeichnungsmodus, der angewendet wird,
wenn Videosignale auf eine DVD-RW- oder DVD-
RAM-Disc aufgezeichnet werden. Dieser Modus
ermöglicht die Bearbeitung von Aufzeichnungen;
z.B. ermöglicht der VR-Modus eine programmierte
Aufzeichnung und eine manuelle Aufzeichnung,
bei der die Aufnahmezeit eingestellt werden kann.
WMA
WMA, die Abkürzung für „Windows Media
Audio", bezeichnet ein Tondatenkompressions-
format, das von der Microsoft Corporation ent-
wickelt wurde. Die Klangqualität von Daten, die
mit WMA komprimiert wurden, entspricht der von
MP3, aber die Größe der WMA-Dateien ist klei-
ner als die von MP3-Dateien.
DVD,
hochwertigen
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