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Vorregelung; Allgemeines; Wärmebedarf; Regelung - Siemens Rvd230 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
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Siemens Building Technologies
HVAC Products
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Vorregelung

13.1

Allgemeines

Der RVD230 kann als Vorregler konfiguriert werden. Vorregler-Anlagentypen sind 5–x
und 6–x sowie 7–2. Andere Anlagentypen richten ihren Vorlauf nicht nach den Wärme-
bedarfssignalen, die sie über LPB empfangen, da deren Regler jeweils als Verbraucher
konfiguriert sind.
13.2
Wärmebedarf
Die am Vorlauf des Vorreglers im gleichen Segment liegenden Verbraucher (Zonen-
regler, Brauchwasserkreise) melden dem Vorregler ihren Wärmebedarf via LPB. Er
muss dazu die Adresse 1 haben!
Der Wärmebedarf kann auch über den H5-Eingang und den U1-Eingang entgegenge-
nommen werden.
13.3

Regelung

Der Vorregler arbeitet nach dem tatsächlich vorhandenen Wärmebedarf des Segmen-
tes; er übernimmt den höchsten vorhandene Sollwert (Maximalauswahl) als Regelsoll-
wert. Geregelt wird die mit Fühler B1 erfasste Temperatur des vorgeregelten Vorlaufs;
gesteuert wird das Stellgerät Y1 im Primärrücklauf.
13.4

Pumpe Q1

Die Pumpe Q1 ist als Zubringerpumpe konfiguriert und läuft, sobald ein lokaler
Verbraucher (Brauchwasserkreis, Heizkreis im Anlagentyp 7–2) oder eine zugeordnete
Zone einen Wärmebedarf meldet. Sie kann nicht drehzahlgesteuert werden.
13.5

Pumpen- und Mischernachlauf

Erfolgt während des Nachlaufens eine sprunghafte Reduktion des Wärmebedarfs, er-
zeugt der Umformer als Schutz gegen Wärmestaue ein Zwangssignal. Im Segment 0
wird es an alle Geräte in allen Segmenten abgegeben, im Segment 1...14 an alle Gerä-
te im eigenen Segment.
Verbraucher (Heizkreise, Brauchwasser) und Umformer reagieren auf Zwangssignale
während des Nachlaufens (auf Bus oder/und intern) wie folgt:
• Ist kein Zwangssignal vorhanden, führen die Verbraucher/Umformer einen normalen
Pumpennachlauf gemäss eingestellter Nachlaufzeit durch (vergl. Abschnitte 12.7 für
Heizkreispumpe und 16.7 Brauchwasserpumpe).
• Wird ein Zwangssignal empfangen, so nehmen die Verbraucher dem Erzeuger wei-
terhin Wärme ab, und das wie folgt:
In Mischerkreisen wird auf den vorherigen Sollwert geregelt; dieser wird während
des Nachlaufens in der Anzeige angezeigt.
In Pumpenkreisen läuft die Pumpe weiter. Muss gleichzeitig ein interner Pumpen-
nachlauf ausgeführt werden, erfolgt eine Maximalauswahl der beiden Nachlaufzei-
ten; es gilt dann die längere.
Basisdokumentation RVD230
13 Vorregelung
CE1P2383de
14.04.2004
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