Programmieren über OPC UA-Schnittstelle
Dieses Kapitel richtet sich ausschließlich an OPC UA-Anwender.
OPC UA ist ein standardisiertes Kommunikationsprotokoll. Es ermöglicht den
Datenaustausch zwischen allen Arten von industriellen Geräten, die OPC UA unterstützen
und die im selben Netzwerk integriert sind. In diesem Kontext werden Geräte die Daten,
Informationen und Kommandoaufrufe anbieten bzw. veröffentlichen, als OPC UA-Server
bezeichnet. Geräte die diese Daten, Informationen und Kommandoaufrufe in Anspruch
nehmen, werden als OPC UA-Client bezeichnet.
Für das Verständnis des nachfolgenden Kapitels und die Implementierung eines eigenen
OPC UA-Clients zur Anwendung mit dem Kommunikationsmodul RF18xC sind die Kenntnis
grundlegender OPC-Mechanismen sowie Programmierkenntnisse unabkömmlich.
Hilfestellung hierzu bieten die OPC UA-Standard-Spezifikationen.
Von den Organisationen "AIM Germany" und "OPC Foundation" wurde der Standard "OPC
Unified Architecture for AutoID Companion Specification" definiert. Dieser beschreibt die
Anbindung von Identifikationsgeräten über OPC UA. Die Identifikationsgeräte untergliedern
sich dabei nach:
● Texterkennungsgeräte (OCR),
● Optische Lesegeräte (z. B. Barcode),
● RFID-Lesegeräte und
● Geräten zur Lokalisierung (RTLS).
Bild 9-1
Weitere Informationen zu OPC UA finden Sie auf den Seiten der "OPC Foundation
(https://opcfoundation.org/)". Die Companion Specification "OPC Unified Architecture for
SIMATIC RF185C, RF186C, RF188C
Betriebsanleitung, 10/2018, C79000-G8900-C512-01
Ident-Geräte in einem OPC UA-Netzwerk
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