Regelmäßige Wartung
Allgemein
Alle Wartungsarbeiten und Inspektionen in den empfohlenen
Intervallen durchführen. Dies verlängert die Lebensdauer der
Maschine und minimiert die Wahrscheinlichkeit aufwendiger
und kostspieliger Ausfälle.
Ein „Betreiberprotokoll" führen und darin alle Daten zum
Betrieb der Maschine aufzeichnen. Das Protokoll kann dem
Wartungspersonal bei der Diagnose eine große Hilfe sein.
Durch Beobachtung des Betriebszustandes können Trends
erkannt und Probleme vermieden werden, noch bevor diese
auftreten. Wenn die Maschine während Wartungsinspektionen
nicht ordnungsgemäß funktioniert, die Kapitel „Diagnose"
und „Fehlersuche" dieses Handbuchs zu Rate ziehen. Die
Wartungsventile müssen sorgfältig gewartet werden. Zum
Lösen oder Festziehen der Wartungsventil-Abdeckungen einen
Konterschlüssel verwenden; siehe untenstehende Abbildung.
Abbildung 28 – Wartung der Wartungsventile
Wöchentliche Wartung
Wenn die Maschine etwa 30 Minuten in Betrieb ist und
stabil läuft, den Betriebszustand prüfen und folgende
Wartungsarbeiten ausführen:
1. Am TD-7 den Druck am Kalt-/Heißwasserwärmetauscher
und den temporären Öldruck überprüfen.
Hinweis: Alle Druckangaben beziehen sich auf Meereshöhe.
2. Das gesamte System auf ungewöhnliche Betriebszustände
verschmutzt, siehe Abschnitt über Reinigung.
3. Die Schaugläser der elektronischen Expansionsventile
überprüfen.
Hinweis: Das elektronische Expansionsventil wird beim
Abschalten geschlossen. Solange die Maschine abgeschaltet
Kreislauf in Betrieb ist.
Das in den Schaugläsern sichtbare Kältemittel muss klar
sein. Blasen im Kältemittel zeigen an, dass entweder der
Kältemittelstand zu niedrig oder der Druckverlust in der
Kältemittelleitung zu hoch ist. Ein Hindernis in einer Leitung
kann manchmal an einem deutlichen Temperaturunterschied
auf beiden Seiten des Hindernisses erkannt werden. An dieser
Stelle der Flüssigkeitsleitung bildet sich oft Eis. Die korrekten
Kältemittelmengen sind auf dem Typenschild angegeben.
CG-SVX051E-DE
HINWEIS: Ein im Schauglas sichtbarer klarer
Füllmenge nicht aus. Weiterhin Überhitze, Unterkühlung
und die Betriebsdrücke der Maschine prüfen.
HINWEIS: Nur Manometer verwenden, die für
R-410A-Kältemittel ausgelegt sind.
Nur Wärmerückgewinnungsanlagen und Zylinder verwenden,
die für den höheren Druck von R-410A-Kältemittel und
POE-Öl ausgelegt sind.
HINWEIS:
Die Überhitze des Systems, die Unterkühlung, den
Temperaturabfall am Kalt-/ Heißwasserwärmetauscher (Delta-T),
auslassseitige Überhitze am Verdichter und den Nennstrom
des Verdichters überprüfen.
Normale Betriebsbedingungen sind:
Tabelle 11 – Typische Betriebsparameter/Drücke
Kühlbetrieb Wärmepum-
Typische Lufttemperatur
35 °C
Typische
7 °C
Wasseraustrittstemperatur
Saugseitige Annäherung
3 bis 5 K
Auslassseitige
14 bis 20 K
Annäherung mit:
- ca. 5 K Wasser-Delta-T
- ca. 10 K Wasser-Delta-T
Ansaugüberhitze des
Verdichters
EXV-
Flüssigkeitsunterkühlung
EX-Öffnung
55 bis 65 % 50 bis 60 %
Hinweis: CMAF ist mit Wartungsventilen ausgestattet.
Es muss sichergestellt werden, dass diese nach dem
Kältemitteltransfer wieder geöffnet werden (Nr. 12 in der
schematischen Zeichnung des Kältemittelsystems und des
Schmierkreislaufs).
Hinweis: Ist die Überhitze instabil, den Ansaugtemperaturfühler
überprüfen. Der Fühler muss richtig im Tauchrohr sitzen. Um
guten Kontakt zwischen Fühler und Tauchrohr herzustellen,
sollte Wärmeleitfett verwendet werden. Außerdem muss
der Sensor isoliert sein.
Falls die Betriebsdrücke und das Schauglas einen möglichen
Kältemittelmangel anzeigen, die Überhitze und die
Unterkühlung des Systems messen. Es muss sichergestellt
werden, dass das Ablassventil weit geöffnet ist.
Hinweis: Ist die Unterkühlung instabil, den
Flüssigkeitstemperaturfühler überprüfen. Der Fühler muss
richtig im Tauchrohr sitzen und für guten Kontakt zwischen
Fühler und Tauchrohr sollte ein Wärmeleitfett verwendet
werden. Außerdem muss der Sensor isoliert sein.
Wenn die Betriebsbedingungen auf eine Überbefüllung mit
Kältemittel hindeuten, muss sichergestellt werden, dass das
Füllventil weit geöffnet ist. Kältemittel am Wartungsventil
der Flüssigkeitsleitung ablassen.
Das Kältemittel nur ganz langsam ablassen, um den
Ölverlust so gering wie möglich zu halten. Eine Kältemittel-
keinesfalls in die Atmosphäre entweichen lassen.
WARNUNG! Das Kältemittel darf nicht mit der Haut in
Berührung kommen, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann.
Wärmerückge-
penbetrieb
winnungsbetrieb
7 °C
beliebig
45 °C
7/45 °C
8 bis 12 K
3 bis 5 K
0 bis 2 K
0 bis 2 K
-3 bis -1 K
-3 bis -1 K
5 bis 6 K
4 bis 6 K
60 bis 70 %
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