Deutsch
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Montage
7.1 Allgemein
Am Hydro-Tower sind folgende Anschlüsse herzustellen.
Vor-/ Rücklauf Wärmepumpe
Vor-/ Rücklauf Heizungsanlage
Ablauf Sicherheitsventil
Spannungsversorgung
Warmwasserleitung
Zirkulationsleitung
Kaltwasserleitung
HINWEIS
Bei der Demontage der Gerätehaube, nur in den Ausführungen HWK 332
Econ5P, ist zu berücksichtigen, dass die Länge der Verbindungsleitung -
zwischen dem Bedienteil in der Gerätehaube und dem Regler auf dem
Schaltblech - nur 1,5 m beträgt. Kann die demontierte Gerätehaube nur
weiter entfernt abgestellt werden, ist zuvor die Steckverbindung am
Regler oder am Bedienteil zu lösen.
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
Die heizungsseitigen Anschlüsse am Hydro-Tower sind mit
1 1/4" flachdichtendem Außengewinde versehen. Beim An-
schluss muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegenge-
halten werden.
An der Schlauchtülle des Sicherheitsventils ist ein ¾"-formstabi-
ler Kunststoffschlauch (Innendurchmesser ca. 19 mm) z.B. mit
einer Rohrschelle zu fixieren und im Bereich hinter dem Wärme-
pumpenrücklauf nach außen zu führen.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse erfolgen, muss die
Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene
Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder Ähnliches zu
entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger
kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Für Anlagen mit
absperrbarem Heizwasserdurchfluss, bedingt durch Heizkörper-
bzw.
Thermostatventile,
Umwälzpumpe eine bedarfsgerechte Anpassung der Förder-
höhe. Die erste Befüllung und Inbetriebnahme muss von einer
zugelassenen Fachfirma erfolgen. Hierbei ist die Funktion und
Dichtheit der gesamten Anlage einschließlich der im Hersteller-
werk montierten Teile zu prüfen.
Pufferspeicher und Heizungsnetz sind über den Füll- und Entlee-
rungshahn am Hydro-Tower zu befüllen. Die Entlüftung des
Speicherbehälters erfolgt über den Entlüftungshahn an der obe-
ren Rohrverbindung zum Speicher.
Der Absperrkugelhahn über der Heizungsumwälzpumpe (M13)
verfügt über ein Rückschlagventil mit einer "Luftschleuse". Diese
ermöglicht, dass im geöffneten Zustand des Kugelhahnes Luft
aus dem Rohrsystem des HWK durch das Rückschlagventil in
den angeschlossenen Heizkreis entweichen kann. Im Heizkreis
ist bauseits noch eine entsprechende Entlüftungseinrichtung vor-
zusehen.
Weiter ist es empfehlenswert vor der Einbindung in den HWK im
Heizungsrücklauf eine Absperrvorrichtung vorzusehen. Diese
Absperrvorrichtung soll bei einem evtl. erforderlichen Wechsel
der "Zusatzumwälzpumpe" (M16) einen größeren Verlust von
Heizungswasser verhindern.
Heizungsanschlussrohre zur Wärmepumpe können ggf. auch
unter den Speicher zu dessen Rückseite geführt werden.
DE-6
übernimmt
die
stufenlose
452162.66.05 · FD 9701
Es ist möglich einen zweiten oder dritten Heizkreis anzuschlie-
ßen ( Zubehörartikel "Verteilerbalken VTB 25"). Für diese Erwei-
terung muss die Heizungsumwälzpumpe (M13) im HWK ausge-
baut und durch ein entsprechendes Passstück (Stichmass
180 mm) ersetzt werden.
Die Installation der Heizkreise erfolgt dann bauseits außerhalb
des HWK.
HINWEIS
Bei Rohrleitungen über 10 m Länge sind die in den Geräteinformationen
angegebenen freien Pressungen zu beachten (Mindest-Rohrquerschnitt
für Volumenströme über 1,5 m³/h: DN 32)
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem
Betriebszustand der Heizungsanlage durch den doppelt diffe-
renzdrucklosen Verteiler sichergestellt.
Bei Wärmepumpen, die frostgefährdet aufgestellt sind, ist bei
Bedarf eine manuelle Entleerung vorzusehen. Sofern Wärme-
pumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit
sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmana-
gers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromaus-
fall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an
denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus),
ist das hydraulische Netz mit einem geeigneten Frostschutz zu
betreiben.
HWK 332 - HWK 332 Econ5P