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W&H teon+ RID-200 Gebrauchsanweisung Seite 17

Reinigungs- und desinfektionsautomat
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise und Warnungen
Nur spültechnisch einwandfreies Spülgut verwenden. Bei Kunst-
stoffteilen die Thermostabilität beachten. Vernickeltes Spülgut und
Spülgut aus Aluminium sind für die maschinelle Aufbereitung bedingt
geeignet, sie bedürfen ganz besonderer Prozessbedingungen.
Korrodierende Eisenwerkstoffe dürfen weder als Spülgut noch als An-
schmutzung in den Spülraum eingebracht werden.
Prozesschemikalien können unter gewissen Umständen zu Schä-
den am Reinigungsautomaten führen. Es wird empfohlen, den Emp-
fehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien zu folgen.
Bei Schadensfällen und dem Verdacht auf Materialunverträglichkeiten
wenden Sie sich an den W&H Kundendienst.
Instrumentenpflegemittel auf Basis von Paraffinölen (Weißölen)
können die Elastomere und Kunststoffe des Reinigungsautomaten
schädigen. Solche Pflegemittel dürfen in diesem Reinigungsautoma-
ten nicht als Prozesschemikalie dosiert werden, auch dann nicht,
wenn diese von dem Pflegemittelhersteller für den maschinellen Ein-
satz empfohlen werden.
Stoffe mit abrasiven Eigenschaften dürfen nicht in den Reinigungs-
automaten eingebracht werden, da diese mechanische Bauteile der
Wasserführung beschädigen können. Reste von abrasiven Stoffen auf
dem Spülgut müssen vor der Aufbereitung im Reinigungsautomaten
rückstandslos entfernt werden.
Vorausgehende Behandlungen, z. B. mit Reinigungs- oder Desin-
fektionsmitteln, aber auch bestimmte Anschmutzungen sowie Pro-
zesschemikalien, auch kombiniert durch chemische Wechselwirkung,
können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungs- und
Desinfektionsergebnis beeinträchtigen.
Das Aufbereitungsverfahren muss so eingestellt werden, dass kein
Schaum aus dem Spülraum austritt. Austretender Schaum gefährdet
den sicheren Betrieb des Reinigungsautomaten.
Das Aufbereitungsverfahren muss regelmäßig durch den Betreiber
kontrolliert werden, um Schaumbildung zu erkennen.
Um Sachbeschädigungen am Reinigungsautomaten und verwen-
detem Zubehör durch die Einwirkung von Prozesschemikalien, einge-
brachter Verschmutzung und deren Wechselwirkung zu vermeiden,
müssen die Hinweise im Kapitel „Chemische Verfahrenstechnik" be-
rücksichtigt werden.
Die anwendungstechnische Empfehlung von Prozesschemikalien,
wie z. B. Reinigungsmitteln, bedeutet nicht, dass W&H oder der Her-
steller die Einflüsse der Prozesschemikalien auf das Material des
Spülgutes verantwortet.
Beachten Sie, dass Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen
usw., welche vom Hersteller der Prozesschemikalien nicht bekannt-
gegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträch-
tigen können.
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