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Bosch RZ128 Inbetriebnahme Und Bedienung Seite 71

Inhaltsverzeichnis
Inbetriebnahme und
Bedienung
1 : Impulsfolge von einer Minute Laenge
Die telefonische Zeitansage ist ein Beispiel für einen Takt, der sich jede Minute wiederholt.
Alle zehn Sekunden erfolgt die Zeitansage. Mit einer Impulsfolge von sechs Impulsen im Abstand von
zehn Sekunden können Sie dieses Muster über einen Taktausgang erzielen.
Das Glockenwerk einer Uhr, das viertelstündlich erklingt, lässt sich ebenfalls mit einer Impulsfolge
steuern. Die Impulsfolge für das Glockenwerk legen Sie mit einem Muster für die erste Minute einer jeden
Viertelstunde fest. Als Abstand zwischen diesen Impulsfolgen geben Sie fünfzehn Minuten an.
2 :/ 3 : Impulsfolge zur geraden oder ungeraden Minute
Tonfrequente Uhrenfernsteuerungen benötigen Impulsfolgen, die sich zur geraden und zur ungeraden
Minute unterscheiden. Hierzu dienen die Einstellmöglichkeiten Impulsfolge zur geraden Minute und
Impulsfolge zur ungeraden Minute. Da Uhrensteuerungen für den Dauerbetrieb ausgelegt sind, können
Sie keine Abstände zwischen den Impulsfolgen festlegen.
4 :/ 5 : Dauerzustand high oder low
Der Dauerzustand high und der Dauerzustand low ermöglichen es Ihnen, einen Taktausgang
gewissermaßen von Hand ein bzw. auszustellen. Ein Taktausgang im Dauerzustand high ist ständig
aktiv. Ein Taktausgang im Dauerzustand low ist nie aktiv.
HINWEIS:
Nach der Inbetriebnahme Ihrer RZ128 befinden sich alle Taktausgänge im Dauerzustand low.
7 : Impulse in festem Abstand, auf volle Stunde synchronisiert
Bei statistischen Erhebungen oder bei der Verfolgung chemischer Reaktionen kommt es oftmals darauf
an, in regelmäßigen Abständen Beobachtungen anzustellen.
Ein Takt mit dem festen Abstand von sechs Minuten gibt Ihnen zehn Impulse in der Stunde. Ein Takt von
einhundert Sekunden ergibt sich aus einem Abstand von einer Minute und vierzig Sekunden.
Sie bestimmen auch die Dauer der Impulse, die in festem Abstand wiederholt werden sollen.
Der Beginn der Impulsfolge hängt zunächst vom Zeitpunkt der Einstellung ab. Erst nach dem
Überschreiten der nächsten vollen Stunde wird der Beginn der Impulsfolge auf den Beginn der Stunde
gesetzt.
Durch die Wahl des richtigen Zeitpunktes zur Einstellung des Taktes können Sie dafür sorgen, daß der
Takt bereits vor dem Überschreiten der Nächsten vollen Stunde annähernd mit dem Beginn der Stunde
synchronisiert ist.
8 : 1 / 100 - Stunden - Takt
Ein gebräuchlicher Zeittakt in Fertigungsstätten ist der 1/100 - Stunden - Takt. Mit diesem Takt wird eine
Stunde in 100 Einheiten aufgeteilt. Zu jeder hundertstel Stunde (d.h. alle 36 Sekunden) gibt die RZ128
einen Impuls von der Dauer einer Sekunde über Taktausgänge mit dieser Einstellung heraus.
Der 1/100 - Stunden - Takt ist eine besondere Form der Impulse in festem Abstand, bei dem der Abstand
36 Sekunden und die Dauer auf eine Sekunde festgelegt ist. Auch hier wird der Beginn der Impulsfolge
erst zur Nächsten vollen Stunde nach der Einstellung auf den Beginn der Stunde gesetzt.
Durch die Wahl des richtigen Zeitpunktes zur Einstellung des Taktes können Sie dafür sorgen, daß der
Takt bereits vor dem Überschreiten der nächsten vollen Stunde annähernd mit dem Beginn der Stunde
synchronisiert ist.
9 : Impulse zu diskreten Zeitpunkten
Die Pausenzeichen einer Schule wiederholen sich von Tag zu Tag. Da die Pausen zwischen einzelnen
Schulstunden unterschiedlich lang sind, reicht ein fester stündlicher Abstand nicht aus, um diese
Pausenzeichen zu steuern.
Bei dieser Einstellung bestimmen Sie zunächst die Dauer der jeweiligen Impulse. Danach legen Sie fest,
zu welchen einzelnen Zeitpunkten die Impulse in der festgelegten Dauer über den Taktausgang zur
Verfügung gestellt werden.
Zeitdienstsysteme
Bedienungsanleitung für die RZ128
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