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Femurpräparation; Intramedulläre Femurausrichtung - Braun Aesculap E.motion Pro System Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
AESCULAP
e.motion
®
8 | Tibiapräparation
Instrumente
Reibahle für zementfreien
IM­Ausrichtungsstab
IM­Ausrichtsystem
Schaft NE154R­NE158R
NS331R
NS332R
32
Pro System
®
Option 2: Präparation mit Referenz zum Verlängerungsschaft.
Für zementfreie Schäfte empfohlen.
In diesem Fall wird der medulläre Kanal der Tibia entsprechend
der präoperativen Planung (Eintritts punkt) mit dem Bohrer
(Ø 9 mm) eröffnet. Die dünnste Reibahle wird dann mit dem
T­Griff verbunden und so tief in den medullären Kanal der Tibia
eingeführt, bis primäre Stabilität erzielt worden ist und eine
Tiefenlasermarkierung die geschätzte Ebene der Tibia resektion
(92 od. 132 mm Schaft) erreicht hat. Falls nötig wird ein größerer
Durchmesser verwendet, bis Stabilität erzielt wird.
Hinweis
Die 132 mm Schäfte können aus Sicherheitsgründen nur mit
den Reibahlen und nicht mit den Bohrern präpariert werden.
Nach der Entfernung des T­Griffs wird das intramedulläre Aus­
richtsystem mit der 0°­Slopehülse (keine andere Slopehülse wird
hier empfohlen) und der Schnittführung an der Reibahle befestigt.
Der IM­Tibia­Schnitthöhentaster wird auf den tiefsten Punkt des
Tibiaplateaus eingestellt, um den 0­Ebenenschnitt zu definieren.
Die Schnitthöhe wird danach durch Drehen des Einstellrads
festgelegt. Die Ausrichtung des Sägeblocks kann mit dem EM­
Ausrichtungsstab überprüft werden. Der Sägeblock wird mit zwei
kopflosen Pins in der Position „0" befestigt. Um Verschiebungen
während der Resektion zu vermeiden, werden zusätzliche Pins
bei Bedarf in konvergierenden Löchern eingebracht. Nach dem
Entsperren des Sägeblocks aus dem Ausrichtsystem wird das IM­
Tibiaausrichtsystem in einem Schritt zusammen mit dem T­Griff
entfernt. Der Chirurg muss bei der Ausrichtung der Tibia die
Vorgabe durch den zementfreien Schaft berücksichtigen, welche
möglicherweise nicht mit der mechanischen Achse der Tibia über­
einstimmt. Nach der Tibiaresektion muss die endgültige Schaft­
länge bestimmt werden. Die Länge für zementfreie Schäfte kann
mit den Markierungen an der Reibahle bestimmt werden.
Die Reibahle wird in die resezierte Tibia bis zur Markierung S,
M oder L für die drei verfügbaren Längen eingesetzt. Um zu
überprüfen, dass der endgültige Verlängerungsschaft einen
guten Sitz hat, kann der Probeschaft eingesetzt werden.
Tibia­Schnitthöhentaster
Tibialer / Distaler
0° Slopehülse NS843R
für Ausrichtungshülsen
Sägeblock NS334R
NS847R
9 | Femurpräparation
9.1 Intramedulläre Femurausrichtung
·
Der medulläre Kanal des Femurs wird entsprechend der prä­
operativen Planung (Eintrittspunkt) mit dem Bohrer (Ø 9 mm)
geöffnet. Der Ausrichtstab wird mithilfe des T­Griffs in den
intramedullären Kanal gesteckt. Danach wird der T­Griff
entfernt und der Femurausrichtblock aufgesteckt.
·
Zur Festlegung der richtigen distalen Schnitthöhe wird die
Femurgröße oder Größengruppe ermittelt.
Die endgültige Größe kann innerhalb der Größengruppe später
gewählt werden.
·
Die Femurgröße wird durch frontales Ablesen der markieten
Größe von der Skala ermittelt, wobei die Stylusspitze am
geplanten Austrittspunkt des Sägeblatts am anterioren latera­
len Kortex positioniert werden muss, um anteriores Notching
zu vermeiden.
·
Zum Ausgleich des anatomischen Valguswinkels des Femur­
knochens wird die entsprechende Winkelhülse von 5°, 6° oder 7°
(optional stehen auch 8° und 9° Winkelhülsen zur Verfügung)
gemäß der präoperativen Planung im intramedullären Aus­
richtsystem eingesetzt. Die distale Femurkontaktplatte und
der Schnittblock werden mit dem System verbunden. Die Vor­
richtung wird auf dem IM­Stab platziert, wobei sie mindestens
einen distalen Kondylus berührt. Eine Lasermarkierung auf
dem Ausrichtsystem zeigt an, wie die Winkelhülse aufgesteckt
werden muss. Für ein rechtes Knie wird die Markierung „R" auf
der Winkelhülse zur Lasermarkierung auf dem Ausrichtsystem
gedreht, für ein linkes Knie die Markierung „L" auf die Seite der
Lasermarkierung.
·
Die geplante Höhe der distalen Resektion wird durch Drehen
des Rads (s. A) eingestellt, bis die gewünschte Dicke mit der
anterioren Lasermarkierung übereinstimmt. Die Standardresek­
tion
entspricht der distalen Dicke des Implantates und ist 7 (Größen­
gruppe S), 8,5 (Größengruppe M) oder 10 mm (Größengruppe L),
abhängig von der jeweiligen Größengruppe.
Femurausricht­
Bohrer Ø 9 mm
Acculan
®
4 Bohr­
block NS580R
NE443R
und Fräsmaschine
GA330 mit Bohr­
aufsatz GB664R
A
T­Handgriff
IM­Ausrichtsystem
Distale
Femurausrich­
NE198R
NS332R
Femurkontakt­
tungshülse
platte NS834R
NS335R­NS337R
Tibialer / Distaler
Sägeblock NS334R
33
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