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Tibiaflügelpräparation - Braun Aesculap E.motion Pro System Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
AESCULAP
e.motion
®
8 | Tibiapräparation
Instrumente
Tibialer / Distaler
Kopflose Pins 63 mm
Acculan
®
4 Oszillierende
Sägeblock NS334R
NP583R
Säge GA331
28
Pro System
®
Der Tibia­Sägeblock wird anschließend auf die zwei im Knochen
verbleibenden Pins aufgesetzt. Der Tibia­Sägeblock wird mit zwei
konvergierenden Pins fixiert. Anschließend kann die Resektion
einseitig je nach gewählter Tibiaaugmenthöhe durchgeführt
werden. Für den Sagittalschnitt wird eine Stichsäge verwendet.
Hinweis
Für Messungen / Proben mit dem Probe implantat wird das
gewählte Probe­Tibiaaugment unter das Tibia­Probeplateau
geklickt. Für die endgültige Implantation wird ein e.motion
Tibiaplateau verwendet, an dem das passende Tibiaaugment
mit zwei Schrauben befestigt wird.
Schraubendreher NS410R
Tibia­Probeplateau
Probe­Tibiaplatte
NS732­NS738R
NS922­NS947
8.5 Tibiarotation und Tibiaflügelpräparation
·
Die Größe der Tibia wird durch Auflegen der unterschiedlichen
Tibia­Probeplateaugrößen auf die geschaffene Fläche bestimmt.
Zusätzlich wird eine korrekte transversale Rotationsausrichtung
des Probeplateaus eingestellt. Hierbei sollte auf gute Knochen­
abdeckung geachtet werden.
In das Tibiaplateau wird der Rotationszapfen eingedrückt.
Damit kann der genaue Sitz und die Bewegung der Meniskus­
komponente geprüft werden.
·
Das gewählte Probeplateau wird bündig auf die Tibiaresektion
gelegt und die Rotation wird mit Hilfe des durch den Halter
hindurch platzierten EM­Stabs bestimmt. Anatomische
Referenzen für die Rotationsausrichtung können z. B. das
mediale Drittel der anterioren Tuberositas und der zweite
Zehenstrahl sein. Der Chirurg sollte die Rotation in Bezug
auf den Tuberkel berücksichtigen, um das Alignment des
Extensormechanismus beizubehalten. Das Plateau wird mit
den kurzen Kopfpins in den markierten Löchern fixiert.
·
Eine weitere Option zur Rotationsbestimmung ist der Aufbau
des Tibia­ und Femur­Probeimplantats mit passender Probe­
gleitfläche. Durch das Ausüben von Flexions­ / Extensions­
Bewegungen in Verbindung mit leichten Rotationsbelastungen
wird die Meniskuskomponente eine natürliche Rotationsposition
unter dem Probefemur finden. Das Tibiaplateau wird in die
gleiche Position rotiert und unter Verwendung des elektrischen
Kauters genau dort markiert, wo das Plateau eine mittige ante­
riore Lasermarkierung aufweist. Bewerten Sie die Stabilität des
Extensormechanismus sorgfältig, bevor Sie diese „freischwe­
bende" Ausrichtung des Probe­Tibiaplateaus akzeptieren.
®
Pro
Acculan
®
4 Bohr­ und
Fräsmaschine GA330
mit Bohraufsatz
GB664R
Acculan
®
4
Tibia­Probeplateau
Tibia­Probeplateau­
Kopfpins 30 mm
Oszillierende Säge
NS732R­NS738R
halter NQ378R
NP585R
GA330
Pineindreher NP613R
Rotationszapfen
NS739R
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