Eigenschaft
Maske
ASCII
Filterbeispiel
Um möglichst effizient den Speicherbereich eines Transponders auszunutzen, können die
Siemens RFID-Reader die Filterung bitgranular durchführen. Welche Bits als Kriterium in die
Filterung einbezogen werden und welche nicht, können Sie anhand der Maskenfunktion
erkennen. Das Filterbeispiel zeigt beispielhaft wie die Maskenfunktion funktioniert.
Speicheraufbau der Transponder
Der Bereich "Speicheraufbau der Transponder" enthält eine Grafik, zur Veranschaulichung
des Speicheraufbaus und der Speicherbereiche. Eine ausführliche Beschreibung des
Speicheraufbaus finden Sie im Kapitel "Der Menüpunkt "Einstellungen - Tag-Felder"
(Seite 63)".
Erläuterung zur Funktionsweise von Filtern
Mit Hilfe von Filtern können Sie, abhängig von den Filterkriterien, gezielt Transponder
aussortieren, die nicht weiterverarbeitet werden. Beispielsweise in Umgebungen mit
unterschiedlichen Produkttypen, können Sie mit Hilfe von Filtern die für die Anwendung
unwichtigen Produkttypen ausfiltern bzw. nur die relevanten Produkttypen erfassen.
Voraussetzung dafür ist, dass die im Speicherbereich des Transponders hinterlegten
Informationen entsprechend bearbeitet wurden.
Beispiel-Szenario
Ein Gabelstapler verlädt eine Palette mit Waren vom Fließband in ein Lager und fährt dabei
durch ein RFID-Gate. Sowohl die Palette als auch die Produkte auf der Palette sind mit
Transpondern versehen. Im weiteren Prozessverlauf werden nur noch die Informationen zu
der Palette benötigt. Versehen Sie den Transponder der Palette mit einer filterrelevanten
Kennung. Beschreiben Sie beispielweise die 10. Stelle (Nibble) der EPC-ID aller Paletten-
Transponder mit dem Wert "3". Die EPC-IDs der Waren-Transponder dürfen dagegen an 10.
Stelle (Nibble) keine "3" enthalten.
Nun können Sie mit Hilfe eines entsprechenden Filters (Wert "3" an der 10. Stelle der EPC-ID)
alle Waren-Transponder ausfiltern und nur die Paletten-Transponder erfassen und bearbeiten
lassen.
Wenn ein Filter aktiv ist, werden von jedem erfassten Transponder die entsprechenden
Daten ausgelesen und auf die Filterkriterien geprüft. Abhängig von der Prüfung werden
Transponder verworfen oder weiterverarbeitet. Es kann zwischen Inklusiv- oder Exklusiv-
Filterung unterschieden werden.
SIMATIC RF690R, RF695R
Projektierungshandbuch, 04/2024, C79000-G8900-C726-01
Beschreibung
Gibt an, welche Stellen des Kriteriums geprüft werden sollen.
Beispiel: 00FF → Die Bits 0 ... 8 des Kriteriums werden geprüft.
Mögliche Zeichen: 0 ... 9, A ... F
In dem ASCII-Feld werden die Werte des Kriteriums zusätzlich in ASCII-
Schreibweise angezeigt. Sie können die Werte sowohl in der HEX-Darstel‐
lung als auch in der ASCII-Darstellung bearbeiten.
Konfigurieren über das WBM
6.3 Die Menüpunkte des WBM
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