Parameter
Trägernachlaufzeit
[s]
Zyklischer
Antennentest
Verifizierter Schreib‐
zugriff
Max. RSSI-Events
Modulationsschemata
Die Reader verfügen über verschiedene Modulationsschemata, die unterschiedliche Stärken
aufweisen.
• Modulationsschema 241: Ein Profil, das einen guten Kompromiss zwischen
Erkennungsgeschwindigkeit, Empfindlichkeit und Störfestigkeit liefert.
• Modulationsschemata 222 und 223: Zeichnen sich durch die schnellste Transponder-
Erkennung aus. Hierfür müssen die Transponder jedoch gut innerhalb des Antennenfeldes
positioniert und Störquellen ausgeschlossen sein.
Klassisches Einsatzgebiet: Generieren möglichst vieler Events
• Modulationsschema 223: Zeichnet sich durch eine gute Antennenfeld-Abdeckung aus.
Klassisches Einsatzgebiet: Erkennen von dynamischen Transponder-Populationen in Gate-
Anwendungen
SIMATIC RF690R, RF695R
Projektierungshandbuch, 04/2024, C79000-G8900-C726-01
Beschreibung
Nachlaufzeit der Trägerfrequenz in Sekunden. Dieser Mechanismus kann die Zu‐
griffzeit auf Transponder verkürzen, auf die mehrfach nacheinander zugegriffen
wird. Diese Zeit gibt an, wie lange die UHF-Trägerfrequenz nach einem Trans‐
ponder-Zugriff aktiv bleibt. Auf Transponder auf die bereits zugegriffen wurde,
kann der Reader während der Trägernachlaufzeit schneller erneut zugreifen.
Wertebereich: 0 ... 25,5 s
Schrittweite: 0,1 s
Aktivierung/Deaktivierung des zyklischen Antennentests
Bei aktivem zyklischem Antennentest prüft der Reader sekündlich, ob die Anten‐
nen angeschlossen und mit dem Reader verbunden sind. Dazu werden die An‐
tennen mit minimaler Leistung angesteuert. Um sicherzustellen, dass Antennen
nur dann Leistung abstrahlen, wenn diese gezielt angesteuert werden, können
Sie den Antennentest deaktivieren.
Ohne zyklischen Antennentest kann eine Verbindungsunterbrechung nur fest‐
gestellt werden, wenn auf die Antenne zugegriffen wird.
Beachten Sie, dass der zyklische Antennentest nicht funktioniert, wenn die Ka‐
beldämpfung ≥ 4 dB beträgt.
Bei aktivem Optionskästchen werden die auf die Transponder geschriebenen
Daten nach der Datenübertragung nochmals geprüft bzw. verifiziert. Ist die Funk‐
tion deaktiviert, werden die Daten nicht verifiziert. Es wird empfohlen diese
Funktion zu deaktivieren, wenn bei den zu verändernden Daten einige Bits vom
Transponder selbst verwaltet werden (z. B. bei dem UMI-Bit).
Bei aktivem Optionskästchen arbeitet der Reader in einem Modus, der darauf
ausgelegt ist, die max. Anzahl von RSSI-Events zu generieren. Beachten Sie, dass
diese Funktion bei sehr großen Transponder-Populationen zu einer verringerten
Transponder-Erkennung führen kann, wodurch ggf. nicht alle Transponder er‐
fasst werden können.
Voraussetzung: Die RSSI-Events der XML- oder OPC UA-Schnittstelle wurden ak‐
tiviert.
Konfigurieren über das WBM
6.3 Die Menüpunkte des WBM
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