3.3.4
Lüftermodul
6
5
4
3
Abb. 10: Lüftermodul im Lüftereinschub
Legende
1
Luftleitblech
2
Anschlusskabel DC (Steuerspannung)
3
Schutzleiterverbindung
4
Lüfter
5
Handgriff
6
Anschlusskabel AC (Spannungsversorgung)
Ein Lüftermodul besteht im Wesentlichen aus dem ei-
gentlichen Lüfter. Alle Lüftermodule werden über eine
gemeinsame Steuereinheit geregelt, die im oberen Be-
reich des LCP DX in der Elektronikbox montiert ist. Die
Lüfter können stufenlos von 30 % bis 100 % betrieben
werden.
Die Lüftermodule sind im vorderen Teil des LCP DX auf
Einschubböden montiert.
Die Austauschzeit für ein einzelnes Lüftermodul beträgt
im laufenden Betrieb ca. 2 Minuten (vgl. Abschnitt 9.3
„Lüfterwechsel").
Rittal Liquid Cooling Package
3 Gerätebeschreibung
3.4
Bestimmungsgemäße und nicht bestim-
mungsgemäße Verwendung
1
Das LCP DX dient zum Abführen hoher Wärmeleistun-
2
gen und zur effektiven Kühlung der in einen Server-
schrank eingebauten Geräte. Das Gerät ist ausschließ-
lich für den stationären Gebrauch in geschlossenen
Räumen ausgelegt.
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den an-
erkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Den-
noch können bei nicht ordnungsgemäßer Verwendung
Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter
bzw. Beeinträchtigungen der Anlage und anderer Sach-
werte entstehen.
Das Gerät ist daher nur bestimmungsgemäß in tech-
nisch einwandfreiem Zustand zu benutzen!
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können,
sollten Sie umgehend beseitigen (lassen)! Betriebsanlei-
1
tung beachten!
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch
das Beachten der Betriebsanleitung und die Einhaltung
der Inspektions- und Wartungsbedingungen.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch können Ge-
fahren auftreten. Solch nicht bestimmungsgemäßer Ge-
brauch kann z. B. sein:
– Verwendung in einem Umfeld, das z. B. durch zu we-
nig eingebautes Equipment keine ausreichende Wär-
melast erzeugt.
– Verwendung einer anderen Verflüssigereinheit als den
bei Rittal verfügbaren.
– Verwendung von unzulässigen Werkzeugen.
– Unsachgemäße Bedienung.
– Verwendung eines anderen Kältemittels als R410A.
– Verwendung einer anderen als der vorgegebenen Käl-
temittelfüllmenge.
– Installation des externen Verflüssigers an einer nicht
geeigneten Position.
– Betrieb mit weniger als den vier installierten Lüftern.
– Unsachgemäße Behebung von Störungen.
– Verwendung von nicht durch Rittal GmbH & Co. KG
freigegebener Ersatzteile.
– Nicht-stationärer Einsatz, z. B. an beweglichen bzw.
nicht erschütterungsfreien Maschinen.
3
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