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Hameg Instruments HM1005 Handbuch Seite 8

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Inhaltsverzeichnis
1st
dem
Mei^signal eine
Gleichspannung
liberlagert,
darf
der
Gesamtwert
(G/eichspannung
+
einfacher
Spitzenwert der Wechsefspannung) des
Signals
am
Y-
Eingang
±400
V
nicht iiberschreiten
(siehe Abbildung).
Der
gieiche
Grenzwert
gilt
auch
fur
normale
Tastteiler 10:1,
durch deren
Teilung
jedoch Signalspannungen
bis
GOOVss
(DC
+
AC
Spitze)
auswertbar
sind (Stellung 5V/cnn. Fein-
steller
auf Linksanschlag).
Mit
Spezialtastteiler
100:1
(z.B.
HZ53) konnen
Spannungen
bis
1200Vss (DC
+ AC
Spitze)
gemessen
werden.
Allerdings verringert sich dieser
Wert
bei
hoheren Frequenzen
(siehe
technische
Daten
HZ53).
Mit
einem
normalen
Tastteiler
10:1
riskiert
man
bei
so
hohen Spannungen,
dalS
der
den
Teiler-Langswiderstand
uberbruckende C-Trimmer
durchschlagt,
wodurch
der
Y-
Eingang
des
Oszilloskops beschadigt
werden
kann.
Soil
jedoch
z.B.
nur
die
Restwelligkeit einer
Flochspannung
oszilloskopiert
werden, genugt auch
der
10:1-Tastteiler.
Diesem
ist
dann noch
ein
entsprechend hochspannungsfe-
ster
Kondensator
(etwa 22-68
nF)
vorzuschaiten.
Es
wird ausdrucklich darauf hingewiesen,
dafl die Oszillo-
skop-Eingangskopplung unbedingt
auf
DC
zu schalten
ist,
wenn
Tastteiler
an
hdhere
Spannungen
als
400
V
gelegt
werden
(siehe
„Anlegen
der Signalspannung'",
Seite
M
5).
Spannung
Gesamtwert
der
Eingangsspannung
Die
gestricbelte
Kurve
zeigt
eine
Wechselspannung,
die
urn
0
Volt
schwankt.
Ist
diese
Spannung
einer
Gleichspannung
uberlagert
(DC),
so
ergibt
die
Addition
der
positiven Spitze zur
Gleichspannung
die
maximal
auftretende
Spannung (DC
+
AC
Spitze).
Mit der auf
GD
geschalteten
Eingangskopplung und
dem
Y-
POS.-Einsteller
kann
vor der
Messung
eine horizontale
Rasterlinie
als
Referenziinie fur
Massepotentiai
einge-
stellt
werden.
Sie
kann
unterhalb,
auf
oder oberhalb der
horizontalen
Mittellinie liegen, je
nachdem, ob
positive
und/
Oder
negative
Abweichungen
vom
Massepotentiai
zahlen-
mafSig
erfafSt
werden
sollen.
Gewisse
umschaltbare
Tast-
teiler
10:1/1
:1
haben
ebenfails eine
eingebaute Referenz-
Schalterstellung.
Zeitwerte der
Signalspannung
In
der Regel
sind
alle
aufzuzeichnenden
Signale
sich perio-
disch
wiederholende Vorgange, auch
Perioden genannt.
Die Zahl der Perioden pro
Sekunde
ist
die
Folgefrequenz.
Abhangig von
der
Zeitbasis-Einstellung
des TIME/DIV.-
Schalters
konnen
eine
oder
mehrere
Signalperioden
oder
auch
nur
ein
Teil
einer
Periode
dargestellt
werden.
Die
Zeit-
koeffizienten sind
am
TIME/DIV.-Schaiter
in
s/cm,
ms/cm
und
pis/cm
angegeben.
Die Skafa
ist
dementsprechend
in
drei
Felder
aufgeteilt.
Die
Dauer
einer
Signalperiodebzw.
eines
Teiis
davon
ermitteit
man
durch
Multipiikation
des
betreffenden Zeitabschnitts (Horizontaiabstand
in
cm)
mit
dem
am
TIM
E/DI
V.-ScAia/fer
eingesteiiten
Zeit~
koeffizienten.
Dabei
muR
der mit
einer roten
Pfeii-
Knopfkappe
gekennzeichnete
Zeit-Feineinsteiler
in sei-
ner
caiibrierten
Stellung
CAL.
stehen
(Pfeil
waagerecht
nach
rechts zeigend).
Ist
der zu
messende
Zeitabschnitt
im
Verhaitnis zur vollen
Signalperiode
relativ kiein, sollte
man
mit
gedehntem
Zeit-
ma(?.stab
(X-MAG.
x10)
arbeiten.
Die ermittelten
Zeitwerte
sind
dann
durch
1
0
zu
dividieren.
Sehr
kleine
Ausschnitte an
beliebigen
Stellen
des
Signals sind
jedoch
genauer
mit
Hilfe
der
Ablenkverzdgerung meBbar.
Mit dieser
konnen
-
stark
gedehnt
-
auch
Zeiten
von weniger
als
1
%
der
vollen
Periodendauer
dargestellt
werden. Der
kleinste
noch
meE>-
bare
Zeitabschnitt
ist
im wesentlichen von der verfugbaren
Flelligkeit
der
Bildrohre
abhangig. Die
Grenze
liegt
etwa
bei
einer
lOOOfachen Dehnung.
Dies
setzt
jedoch
immer
vor-
aus,
dafJderamTIME/DIV.-SchaltereingestellteZeitkoeffi-
zient fur die
Grundperiode
gleich
oder
grofSer
5[is/cm
ist
(bei
eingeschalteter
Dehnung
x1
0),
da
andernfalls die kurze-
ste einstellbare
Ablenkzeit
die
grofltmogilche
Dehnung
bestimmt.
Bestimmend
fur
das
Impulsverhalten
einer
Signalspannung
sind die
Anstiegszeiten der
in
ihr
enthaltenen
Spannungs-
sprunge.
Damit Einschwingvorgange,
eventuelle
Dach-
schragen
und
Bandbreitegrenzen
die
MefJgenauigkeit
weniger
beeinflussen,
mil2.t
man
Anstiegszeiten
generell
zwischen 10
%
und
90
%
der
vertikalen
Impulshohe.
Fur
5
cm
hohe und symmetrisch
zur
Mittellinie
eingestellte
Signalamplituden
hat
das
Bildschirm-Innenraster
zwei
punktierte horizontale
Flilfsiinien
in
±2,5
cm
Mittenab-
stand.
Der
horizontale
Zeitabstand
in
cm
zwischen den beiden
Punkten,
an denen
die
Strahllinie
oben und
unten
die
horizontalen
Rasterlinien
mit
±2 cm
Mittenabstand
und 2
mm-Unterteilung
kreuzt,
ist
dann
die
zu
ermit-
telnde Anstiegszeit Abfallzeiten
werden sinngemaR
genauso gemessen.
Die optimale
vertikale Bildlage
und
der Mef^bereich
fur die
Anstiegszeit sind
in
derfolgenden Abbildung
dargestellt.
M4
1005
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