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Hameg Instruments HM1005 Handbuch Seite 15

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Inhaltsverzeichnis
Die
Ankopplungsart und der Frequenzbereich des
T
riggersi-
gnals
ist
intern
wie
extern mit
dem
Triggerwahlschalter
TRIG,
umschaltbar.
Dazu
muR>
sich
der
TV
SEP.
Schalter
in
Stellung
OFF
befinden.
In
den
Stellungen
AC
Oder
DC
war-
den
kleine
Signale
(<2 cm)
nur
bis
etwa 40
MHz
getriggert.
Fur
hohere
Signalfrequenzen
(40-1
30
MHz)
ist
auf Stellung
HF
umzuschalten.
Prinzipiell
triggert
das Gerat
in
den
Stel-
lungen
AC
und
DCauch
bei
Frequenzen
uber40MHz;
dabei
erhoht
sich allerdings die
Triggerschwelle.
Vorteilhaft
ist,
dafl
im
Bereich
bis
40
MHz
auch
bei
hbchster
Empfindlich-
keit
des
Mef?.verstarkers
durch Verstarkerrauschen
entste-
hende
Doppeltriggerung
weitgehend vermieden
wird.
Die
untere
Grenzfrequenz
bei
AC-Triggerung
liegt
etwa
bei
20
Hz.
Die
oben angegebenen Werte
gelten
fur
sinusfor-
mige
Signale. Sie sind bei interner
Triggerung
von
der
ein-
gestellten
Signalhbhe abhangig.
Bei
LF-Triggerung
(0
bis ca.
1
kHz)
warden
hoherfrequente
Signalanteile
reduziert,
so
daR.
Doppelschreiben vermindert
wird.
DC-Triggerung
ist
nur
dann
zu
empfehlen,
wenn
bei
ganz
langsamen Vorgangen
auf
einen
bestimmten
Pegelwert
des
Mef^signals
getriggert
warden
soil
odor
wenn
impulsar-
tige
Signale mit
sich
wahrend
der
Messung
standig andern-
den
Tastverhaltnissen
dargestellt
warden
mussen. Bei
interner
DC-Triggerung
soiite
immer
mit
Normaitrigge-
rung
und
LEVEL-E/nste//ung gearbeitet warden.
Zur
Netztriggerung
in
Stellung
~
des
TRIG.-Schalters
wird eine
(geteilte)
Sekundarwicklungsspannung des
Netz-
transformators
als
netzfrequentes
Triggersignal genutzt.
Diese
Triggerart
ist
unabhangig von Amplitude und
Fre-
quenz des
Y-Signals
und
empfiehlt
sich fur
alle
Signale, die
netzsynchron
sind.
Dies
gilt
ebenfalls
-
in
gewissen
Gren-
zen
-
fur
ganzzahlige Vielfache
oder
Teile
der
Netzfre-
quenz. Die Netztriggerung
erlaubt
eine Signaldarstellung
auch
unterhalb der Triggerschwelle.
Sie
ist
deshalb
u.a.
besonders
geeignet
zur
Messung
kleiner
Brummspannun-
gen von
Netzgieichrichtern
oder
netzfrequenter
Einstreu-
ungen
in
eine Schaltung.
Erfoigt bei
Netztriggerung der
Start
der
Zeitbasis mit
der falschen
Triggerflanke,
so kann
durch
Umpolen
des
Netzsteckers
dieser Effekt
behoben
werden.
Sollen V/deO"S/flrna/eoszi!loskopiertwerden, schaltet
man
den
TV
SEP.
Schalter
aus
der
OFF
Stellung
in
eine der
ver-
bleibenden
Raststellungen.
Dadurch
wird der
TRIG.
Schal-
ter
in
den
Stellungen
AC, DC,
HF
und LF
wirkungslos,
nicht
jedoch
die
~
Stellung
.
Ebenso
wird der
LEVEL
A-Einsteller
unwirksam.
Die
Synchronimpulsabtrennstufe
trennt die
Synchronim-
pulse
vom
Bildinhalt,
wobei
in
den
Stellungen
V+
und
V—
(V^vertikal)
aus
den
Bildsynchronimpulsen durch
Integra-
tion ein
T
riggerpuis
geformt
wird.
In
den
Stellungen
H+
und
H—
(H=horizontal)
ist
jederSync.-PulszumTriggern
geeig-
net.
Auf
die
mit
+
gekennzeichneten
Schalterstellungen
ist
zu schalten,
wenn
das
Video-Signal
am
Oszilloskopeingang
mit
Sync.Pulsen oberhalb
des
Bild-
bzw.
Zeileninhalts
anliegt.
Sinngemaf?>
ist
auf
V—
oder
H—
zu schalten,
wenn
die
Sync. -Pulse unterhalb
des
Bild-
oder
Zeileninhalts
lie-
gen. Die
im
Betrieb
des
Kanal
II
(CHII)
gegebene
Moglich-
keit,
die
Signaldarstellung zu invertieren
(INV.II), betrifft
nicht die
Triggerung.
Ist
der Triggerflankenwahlschalter
SLOPE
A
ungedruckt
(+)
wird auf
die Sync.-Puls-Vorderflanke, andernfalls auf die
-Ruckflanke
getriggert.
In
den
V-Stellungen verhindert
die
Integration, dafl
alle
Bildsynchronimpulse
sichtbarsind.
Abgesehen
von
der
Einstellung
des
TV
SEP.
Schalters
und
der Taste
SLOPE
A,
ist
ein
dem
Mef^zweck
entsprechen-
der
Zeitkoeffizient
am
TIME/Div.
A
Schalter
einzustellen.
In
der 5ms/Div.
Stellung sind 2
V
2
Haibbilder
sichtbar, bei
1
0\isf
Div.
sind
es
1
V
2
Zeilen.
Bei Betrieb
der
Zeitbasis
A
in
der
5ms/Div.
Stellung
und
V-Triggerung,
sowie
der
Zeitbasis
B
in
der
lO^s/Div.
Stellung,
kann
eine
definierte Zeile
darge-
stellt
werden.
Ist
der Gleichspannungsanteil
des Video
Signals
so
hoch,
daf^
eine Darstellung
auch unterZuhilfenahme des
Y-POS.
Einstellers nicht
mbglich
ist,
sollte
auf
AC
Eingangskopp-
lung
umgeschaltet werden.
Hierbei treten allerdings
mit
wechseindem
Bildinhalt
Y
Positionsverschiebungen
auf.
HOLD-OFF
Wenn
bei auf^erst
komplizierten
Signalgemischen auch
nach
mehrmaligem
gefuhlvollen
Durchdrehen des
LEVEL-
Knopfes
bei
Normaltriggerung
kein
stabiler
Triggerpunkt
gefunden
wird,
kann
in
vielen Fallen
der
Bildstand
durch
Betatigung
des
HOLD-OFF-Knopfes
erreicht
werden.
Mit
dieser Einrichtung
kann
die Sperrzeit
der Triggerung
zwi-
schen zwei
Zeitablenkperioden der
Zeitbasis
A
im
Verhalt-
nisca. 10:1 kontinuierlichvergrbfSert
werden. Impulse oder
andere
Signalformen,
die innerhalb
dieser Sperrzeit
auftre-
ten,
konnen nun
die
Triggerung
nicht
mehr
beeinflussen.
Besonders
bei
Burst-Signalen
oder
aperiodischen Impuls-
folgen gleicher
Amplitude kann
der
Beginn
der
Trigger-
phase dann
auf
den
jeweils
gunstigsten
oder
erforderlichen
Zeitpunkt
eingestellt
werden.
Ein stark verrauschtes
oder
ein
durch
eine
hohere
Fre-
quenz
gestortes Signal
wird
manchmal
doppeit darge-
stellt
Unter
Umstanden
laBt sich
mit der
LE\/EL-Ein-
stellung
nur
die
gegenseitige
Phasenverschiebung
beeinflussen,
aber
nicht die Doppeldarsteliung.
Die zur
Auswertung
erforderliche stabile Einzeldarstellung
des
Signals
ist
aber durch
die
VergroBerung
derHOLD-OFF-
Zeit
leicht
zu
erreichen.
Hierzu
ist
der
HOLD-Off
-Knopf
langsam nach
rechts
zu
drehen,
bis
nur
noch
ein
Signal
abgebildet
wird.
Anderungen
vorbehalten
Mil
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