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Hameg Instruments HM1005 Handbuch Seite 12

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Inhaltsverzeichnis
durchmesser des
Abschirmrohres von nnodernen
Moduia-
ren Tastkopfen und Tastkopfen
der Ser/e
F
(international
vereinheitlicht).
Nur
hierdurch
ist
eine
extrem
kurze
Masse-
verbindung
moglich,
die fur
hohe
Signalfrequenzen
und
eine
unverfalschte
Kurvenform-Wiedergabe von
nicht-
sinusfbrmigen Signalen Voraussetzung
ist.
Abgleich
1
kHz
Dieser C-Trimmerabgleich
kompensiert
die kapazitive Bela-
stung
des
Oszilloskop-Eingangs
(ca.
22 pF beim
HM1005).
Durch den
Abgleich
bekommt
die kapazitive
Teilung das-
selbe
Teilerverhaltnis
wie
der
ohmsche
Spannungsteiler.
Dann
ergibt sich bei
hohen und
niedrigen
Frequenzen
die-
selbe
Spannungsteilung
wie
fur
Gleichspannung.
(Fur Tast-
kopfe
1
:
1
Oder
auf
1
:
1
umgeschaltete Tastkbpfe
ist
dieser
Abgleich
weder
notig
noch
mbglich.)
Voraussetzung
fur
den
Abgleich
ist
die
Parallelitat
der
Strahllinie
mit
den
horizonta-
len
Rasterlinien (siehe
„Strahldrehung TR").
Tastteiler
(Typ
HZ51,
52, 53,
54 Oder auch HZ36)
an
den
CH.I-Eingang
anschliefSen,
keine
Taste drucken
und
keinen
Knopf
ziehen,
Eingangskopplung
auf
DCstellen, Eingangs-
teiler
auf
5
mV/cm
und TIME/DIV.-Schalter
(Zeitbasis
A)
auf
0.2ms/cm
schalten (beide Feinregler
in
Calibrations-
stellung
CAL).
Tastkopf (ohne Federhaken)
in
die
entspre-
chende
CAL-Buchse
einstecken
(Teiler
10:1
in
Buchse
0.2V, 100:1
in
Buchse
2
V).
Auf
dem
Bildschirm sind 2
Wellenzuge
zu
sehen.
Nun
ist
der
Kompensationstrimmer
abzugleichen.
Er
befindet
sich
im allgemeinen im Tastkopf
selbst.
Beim
100:1
Tastteiler
HZ53
befindet
er sich
im Kastchen
am
BNC-Stecker. Mit
dem
beigegebenen
Isolierschraubenzieher
ist
derTrimmer
abzugleichen,
bis
die
oberen Dacher des
Rechtecksignals
exakt
parallel
zu
den
horizontalen Rasterlinien
stehen
(siehe
Bild
1
kHz).
Dann
sollte
die
Signalhbhe
4cm
± 1,2mm
(=
3%)
sein.
Die Signalflanken
sind
in
dieser Einstellung
unsichtbar.
breite
im
Tastteilerbetrieb,
sondern auch
eine
weitgehend
konstanteGruppenlaufzeitam Bereichsende. Dadurch wer-
den
Einschwingverzerrungen
(wie
Uberschwingen, Abrun-
dung,
Nachschwingen, Lbcher oder Hocker
im Dach)
in
der
Nahe
der Anstiegsflanke auf
ein
Minimum
begrenzt. Die
Bandbreite
des
HM
1
005
wird
also
bei
Benutzung
der
Tast-
kopfe
HZ51
,
52
und 54 ohne Inkaufnahme von Kurvenform-
verzerrungen
voll
genutzt.
Voraussetzung
fur
diesen HF-
Abgleich
ist
ein
Rechteckgenerator
mit
kleiner
Anstiegszeit
(typisch
4
ns)
und niederohmigen
Ausgang
(ca.
50
Q),
der
mit einer
Frequenz von
1
MHz
ebenfalls eine
Spannung
von
0,2V bzw.
2V
abgibt.
Der
Kalibratorausgang
des
HM1005
erfullt
diese
Bedingungen,
wenn
die
Taste
1
MHz
gedruckt
ist.
Tastkopfe
des Typs
HZ51
,
52 oder 54
an
den
CH.I-Eingang
anschlief^en,
nur
Kalibrator-Taste
1MHz
drucken und
kei-
nen Knopf
ziehen,
Eingangskopplung
auf
DC,
Eingangstei-
ler
auf
5mV/cm
und TIME/DIV.-Schalter
auf
0.1[xs/cm
stellen
(beide Feinregler
in
Calibrationsstellung
CAL).
Tast-
kopf
in
Buchse
0.2
V
einstecken.
Auf
dem
Bildschirm
ist
ein
Wellenzug
zu
sehen,
dessen
Rechteckflanken
jetzt
auch
sichtbar
sind.
Nun
wird der HF-Abgleich durchgefuhrt.
Dabei
sollte
man
die
Anstiegsflanke
und
die
obere
linke
Impuls-Dachecke
beachten.
Ist
keine
Offnung
mit
Einstell-
moglichkeit auf der
hinter
dem
BNC-Stecker des
Tastteilers
befindliche Isolierkappe
erkennbar,
so
ist
diese
abzuneh-
men
(Kappe
festhalten,
Kabeizugentlastung-Uberwurfmut-
ter
abschrauben,
Isolierkappe
vom
BNC-Stecker
abziehen,
Uberwurfmutter
mit Kabei
wieder
anschrauben).
Im Kastchen
hinter
dem
BNC-Stecker
sieht
man
bei
den
Typen HZ51 und
HZ54
je
eine Trimmer-Schlitzschraube,
beim Typ
HZ52
aber 3
Schlitzschrauben.
Damit
ist
der
obere
linke
Dachanfang
so gerade
wie
mbglich
einzustel-
len.
Weder
Uberschwingen noch Abrundung
sind
zuiassig.
Fur
HZ51
und 54
ist
das ganz
einfach,
beim
10:1
HF-Tast-
kopf
HZ52
mit
3
Trimmern etwas
schwieriger.
Dafur
bietet
sich hier die Mbglichkeit, die
Anstiegsflankensteilheit zu
beeinflussen
und Lbcher und/oder Hbcker im Impulsdach
direkt
neben
der Anstiegsflanke
zu
begradigen.
Die
Anstiegsflanke
soil
so
steil
wie
mbglich,
das
Dach
aber
dabei
so
geradlinig
wie
mbglich
sein.
Der
HF-Abgleich wird
dadurch
erleichtert, dafl
die
3
Trimmer
je
einen
definierten
Einfluf?)bereich
aufweisen
(siehe
folgende Zeichnungen).
Abgleich
1
MHz
Abgleichpunkte der Tastkopfe
HZ51,HZ54
Ein
HF-Abgleich
ist
bei
den
Tastkbpfen
HZ51,
52,
54 und
HZ37
mbglich.
Diese
besitzen Resonanz-Entzerrungsglie-
der(R-Trimmerin Kombination mitSpulen und Kondensato-
ren),
mit
denen
es erstmals mbglich
ist,
den
Tastkopf
auf
einfachste
Weise
im Bereich der oberen Grenzfrequenz
des
Vertikalverstarkers
optimal abzugleichen.
Nach diesem
Abgleich
erhalt
man
nicht
nur
die
maximal mbgliche Band-
Osc.
I
(NF)
Ti
T2 (HF)
5
^
CAL.
M8
1005
Anderungen
vorbehalten
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