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Hameg Instruments HM1005 Handbuch Seite 28

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Inhaltsverzeichnis
Die
Sagezahnausgangspannung
an der mit /H/ bezeichne-
ten
BNC-Buchse
auf der Gerateruckseite
laf^t
sich
mit
einem
Kontroll-Oszilloskop
Qberprufen.
Dieses wird
auf
einen Abienkkoeffizienten
von
1
V/cm
und
auf
einen
Zeitko-
effizienten,
der
um
eine Stufe
langsamer
ist
als
der
am
zu
testenden
Oszilloskop,
eingestellt.
Man
sollte
dann
2
bzw.
2.5
Wellen
eines
positiv
ansteigenden
Sagezahn
mit einer
Amplitude von etwa 514^
auf
dem
Kontrollschirm
sehen
kbnnen. Dabei
sollte
dem
zu
prufenden
Oszilloskop keine
Eingangsspannung
(und keine Triggerspannung) zugefuhrt
werden.
Die
Sagezahnspannung
wird
dem
Kontroll-Oszillo-
skop
mit
einem
nicht
abgeschlossenen
50Q-BNC-BNC-
Kabel zugefuhrt.
Gleichzeitig
kann
die
Wirkung
der
HOLD-
OFF-Zeiteinstellung
kontrolliert
werden.
Eine
quantitative
Messung
der
Hold-Off-Zeit-Variation
ist
ohne
Eingriff
in
das
Gerat
nicht
moglich
(Helltastimpuls
ist
kurzer
als
Vorlau-
flange
des
Sagezahns).
Zeitablenkung
B
Durch Drucken
der Taste
A/B
wird nur
die Zeitbasis
B
dar-
gestellt.
Sie
kann
wie
Zeitbasis
A
gepruft
werden,
jedoch
ist
zu berucksichtigen,
daf^ die
Schalterstellungen 0,5s/Div.
und
1
s/Div.
nicht
mit der Zeitbasis
B
erreicht
werden.
Um
auch
bei
ungunstigster
Einstellung
von DEL.
POS.
(Anzeige: 999)
noch
10cm
Strahllange
der
Zeitbasis
B
zu
erreichen,
muE. der
Ablenkkoeffizient
von
B
lOmal
grof^er
sein
als
der
von
Zeitbasis A.
Korrektur der Strahliage
Die Strahlrbhre hat eine zulassige
Winkelabweichung von
±5° zwischen
der X-Ablenkplattenebene D1
D2
und
der
horizontalen
Mittelinie
des
Innenrasters.
Zur
Korrektur
die-
ser
Abweichung
und
der
von
der Aufstellung
des Gerates
abhangigen erdmagnetischen Einwirkung muf^ das
mit
TR
bezeichnete Potentiometer
(links
unter
dem
Bildschirm)
nachgestellt
werden. Im allgemeinen
ist
der Strahldrehbe-
reich
asymmetrisch. Es
sollte
aber
kontrolliert
werden. ob
sich die
Strahllinie
mit
dem
TR-Potentiometer
etwas
schrag
nach beiden
Seiten
um
die horizontale Rastermittellinie
einstellen
laE.t.
Beim
HM1005
mit
geschlossenem Gehau-
se genugt
ein
Drehwinkel von ±0,57°
(1
mm
Hbhenunter-
schied auf
10cm
Strahllange) zur
Erdfeidkompensation.
Sonstiges
Die Prufung der
Z-Modulation
an der
mit
Z
bezeichneten
Buchse
auf
der Gerat-Ruckseite
erfordert
einen
relativ nie-
derohmigen
Rechteckgenerator
(max.
600
Q,
max.
BVgs).
Ein
Rechteckgenerator
mit
negativen Impulsen gegen
Masse
ist
n/c/if
verwendbar.
Auch
darf
der Generator keine
Offset-Gleichspannung
abgeben; zumindest
sollte
er
null-
abgleichbar
sein. Ein
Sinusgenerator
ist
verwendbar,
wenn
er
eine
moglichst
einstellbare
Ausgangsspannung
von
max.
5Veff
=
14Vss
abgibt.
Die
Hohe
dieser
Spannung
bestimmt
das
Hell-Dunkel-Tastverhaltnis,
das aber
bei
Sinusspannung
1:1
nicht
ganz
erreicht.
Hilfsweise
kann
eine
einstellbare
(fremde)
Netztrafo-Sinusspannung zurZ-
Modulation der
Zeitlinie
benutzt
werden
(ohne
Signal
am
Y-
Eingang).
Einstellung:
Zeitkoeffizient
lOms/cm,
TRIG.-
Wahlschalter
auf
automatische Triggerung
(LEVEL
A
in
AT
Stellung),
keine
Taste
gedruckt,
Eingangskopplung
GD.
Bei
50 Hz
Netzfrequenz
sieht
man
jetzt
5 horizontale
Linien
von
je
1
cm
Lange,
die
von
5 gleichlangen
Dunkeltastungen
unterbrochen
sind.
Bei
60 Hz Netzfrequenz
verkurzen
sich
die
Abstande
auf
8,3mm;
die Zahl
der
Linien
und LQcken
erhoht
sich
auf
je 6.
Die Prufung
des
Y-Ausgangs
(Y-Buchse
auf der Gerate-
Ruckseite)
kann
am
Bildschirm
im
2Kanal-Betrieb mit
Hilfe
des
Calibrator-Signals erfolgen.
Hierzu
wird
die Calibrator-
Buchse
(0.2
V/1
kHz)
direktan denVertikaleingang
von
CH.I
und
der
Y-Ausgang
mit
einem BNC-Kabel und einem 50 Q-
Durchgangsabschluf^ an
den
Vertikaleingang
von
CH.II
angeschlossen.
Einstellung:
Teilerschalter
CH.I auf
50
mV/cm,
Teiler-
schalter CH.II auf
0.1
V/cm,
Eingangskopplungen von
CH.I
auf
DC
und von
CH.II auf
GD,
Zeitkoeffizient
0.5ms/cm,
automatische Triggerung
(LEVEL
A
in
AT
Stellung),
TRIG.-
Wahlschalter
auf
AC,
keine
Taste
gedruckt. Jetzt
sieht
man
das Rechtecksignal
mit
4cin
Bildhbhe. Mit
Y-POS.I
werden
die
Rechteckdacher
auf
±2 cm
von
der
horizontalen Raster-
Mittellinie eingestellt.
Dann
druckt
man
die
Taste
DUAL.
Die
nun erscheinende
zweite
Zeitlinie
(ohne
Signal)
wird mit
Y-POS.II
auf
-2cm
eingestellt.
Nun
kann
die
Eingangs-
kopplung von
CH.II auf
DC
umgeschaltet werden.
Jetzt
erscheint
das
Signal
des Y-Ausgangs
mit gleicher
Phasen-
lage
wie das
Calibratorsignal
von
Kanal
I.
Sowohl
der
DC-
Offset
(z.B.
+0,8cm
= +80mV)
wie auch
die
Amplitude
(z.B.
1
,8cm
=
0,18Vss)
des Y-Ausgangs kbnnen
gemessen
werden.
Die Empfindlichkeit
wurde
sich
zu
0,18V
:4cm =
45mV/cm
errechnen.
Ohne
50Q-Abschluf^ ergeben
sich
doppelt so
groBe Werte.
Steht
ein kontinuierlich einstellbarer
Netztrafo zur Verfu-
gung,
sollte
unbedingt auch das Verhalten bei
Netzspan-
nungsanderungen
uberpruft
werden.
Innerhalb
einer
Schwankung
von
±10%
bezogen
auf
die
am
Spannungs-
wahler (Ruckwand)
eingestellte
Netzspannung
durfen
sich
im normalen
Oszilloskop-Betrieb
weder
in
Y-
noch
in
X-Rich-
tung
auf
dem
Bildschirm
irgendwelche
Anderungen
zeigen.
T4
1005
Anderungen
vorbehalten
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