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Bornack FS3 Gebrauchsanleitung Seite 13

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Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise
besteht Lebensgefahr!
• PSA auch bei kleinen Mängeln nicht mehr be-
nutzen.
• Beschädigte, sturzbelastete oder zweifelhafte
PSA oder Sicherheitsgeräte sofort der Benut-
zung entziehen. Kontrolle nur durch einen
Sachkundigen gem. DGUV Grundsatz 312-906,
BORNACK oder eine von BORNACK schriftlich
autorisierte Vertragswerkstatt. Dies ist in der
Prüfkarte zu dokumentieren.
• Eigenmächtige Veränderungen oder Repara-
turen sind nicht zulässig.
• Der Auffanggurt ist Teil der persönlichen
Schutzausrüstung gegen Absturz und sollte
einer bestimmten Person zugeordnet werden.
• Die PSA darf nur von ausgebildeten Personen
benutzt werden, die mit der Materie vertraut
sind und auch sicher mit deren Umgang und
über die möglichen Gefahren bei der Nutzung
unterrichtet sind.
• Gemäß den Unfallverhütungsvorschriften
(UVV) ist für Nutzer von PSA gegen Absturz
(Kategorie 3) eine theoretische Schulung und
ein praktisches Training erforderlich. Nutzen
Sie hierzu die Schulungs- und Ausbildungs-
kompetenz der BORNACK Trainingszentren:
info@bornack.de.
• Kleidung und Schuhe sind dem Einsatz und-
den Witterungsverhältnissen anzupassen.
• Einsatz nur bei optimalem Gesundheitszu-
stand.
• Gesundheitliche Einschränkungen (z. B. die
Einnahme von Medikamenten oder Alkohol,
Herz-, Kreislaufprobleme) können die Sicher-
heit des Benutzers bei der Arbeit in Höhen
und Tiefen beeinträchtigen.
SICHERHEITSBESTIMMUNGEN
• PSA bei Lagerung, Einsatz und Transport vor-
der Einwirkung von Hitze (z. B. Schweißflam-
me oder -funken, Zigarettenglut) sowie Che-
mikalien (Säuren, Laugen, Öle, etc.) und
mechanischen Einflüssen (scharfe Kanten
u. Ä.) schützen.
• Textile Bestandteile sowie Bestandteile aus
Kunststoff dürfen nicht beschriftet werden,
denn Marker können Lösungsmittel enthal-
ten, die sich negativ auf die Festigkeit der PSA
auswirken.
• Bei längerem, bewegungslosem Hängen in
einem Auffanggurt kann der Rückstrom des
Blutes aus den Beinen behindert bzw. unter-
brochen werden. Dies kann zu einem Hänge-
trauma führen, einem Kreislauf-Schock mit
schwerwiegenden bis tödlichen Folgen.
• Der Benutzer verlässt sich bei der Benutzung
eines Arbeitsplatzpositionierungssystems im
Allgemeinen auf den Rückhalt durch die Aus-
rüstung, weshalb die Abwägung des Bedarfs
einer unabhängigen Schutzmaßnahme, z. B.
eines Auffangsystems an einer der Auffangö-
sen, von entscheidender Bedeutung ist.
• Vor Arbeitsbeginn ist ein Plan für Rettungs-
maßnahmen von der verantwortlichen Person
zu erstellen. Darin ist festzuhalten, wie eine
Person schnell und sicher gerettet werden
kann und wie die Erste-Hilfe-Versorgung si-
chergestellt wird. Eine Rettung muss inner-
halb von 20 Minuten erfolgt sein. BORNACK
unterstützt Sie mit der Erstellung von maßge-
schneider ten Rettungskonzepten und
b a u t I h r R e t t u n g s k o n z e p t i n d i e
durchzuführenden Trainings ein: info@
bornack.de
DE
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