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Ecc-Modus; Semaphore-Verfahren - Siemens Simatic Ident Simatic Rf300 Projektierungshandbuch

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Input-Parameter
2.7 Semaphore-Verfahren
Schreiben) auf den Transponder mit einem B-Schlüssel erfolgen, müssen Sie berücksichtigen,
dass die lineare Adressierung nicht bei Adresse "0x0000" sondern bei Adresse "0x8000"
beginnt.
Hinweis: Beachten Sie, dass im "General Mode" der "offene" Modus nicht zur Verfügung
steht. Eine Verwendung des "offenen" Modus in Verbindung mit dem ECC- oder Semaphore-
Verfahren ist nicht möglich.
2.6

ECC-Modus

Funktionsweise
Im ECC-Modus kann der Reader Bit-Fehler auf dem RF300- / ISO 14443-Transponder (MIFARE
Classic, MOBY E) mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen. Wenn möglich werden bei einem
lesenden Zugriff korrigierte Daten zurückgeliefert (die Daten auf dem Transponder bleiben
unverändert). Bei einem schreibenden Zugriff werden - wenn möglich - die betroffenen
Daten auf dem Transponder korrigiert. Der ECC-Modus kann ausschließlich bei Transpondern
verwendet werden, die zuvor bei gesetztem ECC-Bit vollständig initialisiert und dadurch
ECC-formatiert wurden. Dazu wird der Transponder in Blöcke zu 16 Byte eingeteilt, wobei 14
Byte für Nutzdaten und 2 Byte für ECC-Informationen (CRC) reserviert werden. Dies führt zu
einer Verringerung des nutzbaren Speichervolumens um ca. 1/8.
Wurden Bit-Fehler erkannt und korrigiert, wird im Ausgangsparameter "STATUS" die Warnung
"0xF0FE0002" ausgegeben, beim FB 45 wird der Parameter "ANZ_ECC = True" gesetzt. Wenn
der Bit-Fehler nicht korrigiert werden konnte, wird der Fehler "0xE1FE0700" bzw. "0x0B"
ausgegeben.
2.7

Semaphore-Verfahren

Dieses Verfahren erhöht, ähnlich wie das ECC-Verfahren, die Datenintegrität. Es kann
unabhängig oder gemeinsam mit dem ECC-Verfahren eingesetzt werden. Mit dem Semaphore-
Verfahren können Sie überprüfen, ob ein "Write"-Befehl oder ein "Init"-Befehl korrekt
abgeschlossen wurden. Sobald das Verfahren aktiviert wurde, wird dieses bei jedem
"Read"-/"Write"- oder "Init"-Befehl von dem jeweiligen Reader angewandt.
Hinweis
Kompatibilität mit dem Transponder RF320T
Das Semaphore-Verfahren kann nicht in Verbindung mit dem Transponder RF320T verwendet
werden.
Voraussetzung
• Das Semaphore-Verfahren kann nur in den Modi "RF300" und "ISO 14443 (MIFARE Classic,
MOBY E)" ("ftim = 0x00 / 0x10 / 0x20") eingesetzt werden.
• Die Aktivierung erfolgt durch das Setzen des "param"-Byte (Bit 6) des "Reset"-Befehls.
• Nach der Aktivierung des Semaphore-Verfahrens im Reader muss der betreffende
Transponder einmalig, mit einem vollständigen "Init"-Befehl initialisiert werden.
16
Projektierung und Parametrierung des Systems SIMATIC RF300
Projektierungshandbuch, 05/2023, C79000-G8900-C695-01
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