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Aufbau Von Iso-Befehlen - Siemens Simatic Ident Simatic Rf300 Projektierungshandbuch

Inhaltsverzeichnis
4.3

Aufbau von ISO-Befehlen

Der Aufbau von ISO-Befehlen/-Quittungen folgt immer einem einheitlichen Schema. Die
nachfolgenden Tabellen geben Ihnen einen Überblick über den generellen Aufbau von ISO-
Befehlen/-Quittungen.
Tabelle 4-2
Aufbau von ISO-Befehlen
Parameter/
Feldname
Flags
Befehl
Projektierung und Parametrierung des Systems SIMATIC RF300
Projektierungshandbuch, 05/2023, C79000-G8900-C695-01
Länge
Beschreibung
1 Byte
Bitfeld, das den Befehlsaufbaus und das Antwortverhalten des Transponders steuert.
Bit 0: Subcarrier
Definiert das Modulationsverhalten bei der Transponder-Antwort (bei RF300 im‐
mer "0").
Bit1: Data rate
Bestimmt, mit welcher Übertragungsgeschwindigkeit der Transponder antwortet
(bei RF300 immer "1").
Bit 2: Inventory
Bestimmt, ob es sich um einen Inventory ähnlichen Befehl handelt, bei dem im
Parameter "Flags" die Bits 4 ... 7 eine geänderte Bedeutung haben. Dieses Bit muss
bei RF300 immer "0" sein, da Inventory ähnliche Befehle nicht unterstützt werden.
Bit 3: Protokollerweiterung
Muss ggf. transponder- und befehlsspezifisch gesetzt werden. Weitere Informati‐
onen zu diesem Bit können Sie dem Datenblatt des Chips entnehmen.
Bit 4: Select
Der Transponder antwortet auf einen Befehl nur dann, wenn er vorher mit dem
ISO-Befehl "SELECT" ausgewählt wurde. Das Setzen dieses Bits ist im Allgemeinen
ausschließlich bei Multitag-Anwendungen erforderlich.
Bit 5: Adressiert
Es antwortet nur der Transponder, dessen UID (Tag-ID) in den Parametern des
Befehls übergeben wurde. Das Setzen dieses Bits ist im Allgemeinen ausschließ‐
lich bei Multitag-Anwendungen erforderlich.
Bit 6: Option
Muss ggf. transponder- und befehlsspezifisch gesetzt werden. Weitere Informati‐
onen zu diesem Bit können Sie dem Datenblatt des Chips entnehmen.
Bit 7: Reserviert
Muss immer "0" sein.
Die Bedeutung der Bits 4 ... 7 werden für Inventory ähnlichen Befehlen hier nicht
erläutert, da diese von dem RF300-System nicht unterstützt werden.
1 oder
Code des auszuführenden Befehls. ISO-Standard-Befehle haben einen 1 Byte langen
2 Bytes
Code, herstellerspezifische Befehle einen 2 Bytes langen Code. Weitere Informationen
zu diesen Befehlen können Sie der ISO/IEC 15693-3 bzw. dem Datenblatt des Chips
entnehmen.
ISO-Tunneling
4.3 Aufbau von ISO-Befehlen
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