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Hansaton AQ sound FS 9-R Benutzeranleitung Seite 35

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Indikationen
Allgemeine klinische Indikationen für die Verwendung
von Hörgeräten und der Tinnitus-Funktion sind:
Vorliegen eines Hörverlusts
Uni- oder bilateraler Hörverlust
Schallleitungs- oder
Schallempfindungsschwerhörigkeit oder beides
Leicht- bis mittelgradiger Hörverlust
Chronischer Tinnitus (nur für Hörgeräte mit der
Tinnitus-Funktion).
Kontraindikationen
Allgemeine klinische Kontraindikationen für den
Einsatz von Hörgeräten und Tinnitus-Software sind:
Der Hörverlust liegt nicht im Anpassbereich des
Hörgerätes (d. h. Verstärkung, Übertragungsbereich)
Akuter Tinnitus
Deformität des Ohres (d. h. verschlossener
Gehörgang, fehlende Ohrmuschel)
Neuraler Hörverlust (retrocochleäre Pathologien
wie fehlender/nicht funktionsfähiger Hörnerv)
Ladestation: Bitte beachten Sie, dass sich die
Kontraindikationen nicht auf die Ladestation,
sondern auf die kompatiblen Hörgeräte beziehen.
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Die Hauptkriterien für die Überweisung eines
Kunden an einen Arzt oder anderen Spezialisten
zur medizinischen Einschätzung und/oder
Behandlung lauten wie folgt:
Sichtbare kongenitale oder traumatische
Deformation des Ohrs;
Akuter Ausfluss aus dem Ohr in den
vorangegangenen 90 Tagen
Plötzlicher oder schnell voranschreitender
Hörverlust auf einem oder beiden Ohren
innerhalb der vorangegangenen 90 Tage
Akuter oder chronischer Schwindel
Audiometrische Differenz zwischen Luft- und
Knochenleitung von mindestens 15 dB bei
500 Hz, 1000 Hz und 2000 Hz;
Sichtbarer Nachweis einer signifikanten
Cerumenansammlung oder eines
Fremdkörpers im Gehörgang;
Schmerzen oder Beschwerden im Ohr
Abnormes Erscheinungsbild des Trommelfells
und des Gehörgangs wie z. B.
– Entzündung des äußeren Gehörgangs;
– Perforiertes Trommelfell;
– Andere Auffälligkeiten, die nach Ansicht des
Hörakustikers medizinisch bedenklich sind
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