26.2. INBETRIEBNAHME
ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass für die Einhei-
ten dieser Baureihe auf Wunsch des
Aermec-Kunden bzw. des rechtmäßi-
gen Eigentümers die Inbetriebnahme
gratis durch den lokalen AERMEC-
Kundendienst durchgeführt wird (NUR
GÜLTIG IM ITALIENISCHEN STAATSGE-
BIET).
Die Inbetriebnahme muss vorher je
nach Fertigstellungszeiten der Anlage
vereinbart werden. Vor dem Einsatz
des AERMEC-Kundendienstes müssen
alle Arbeiten (Elektro- und Wasseran-
schlüsse, Füllung und Entlüftung der
Anlage) abgeschlossen sein.
Vor der Durchführung der nachfolgend
genannten Kontrollen ist mit Hilfe ge-
eigneter Instrumente sicherzustellen,
dass die Anlage vom Stromnetz ge-
trennt ist.
26.2. 1 . Kontrollen des Kühlkreislaufs
- Auf eventuelle Kühlgaslecks prüfen,
besonders an den Druckanschlüssen
von Manometern, Drucktransmittern
und Druckwächtern (durch Vibrationen
könnten sich während des Transports
die Anschlüsse gelöst haben).
- Nach einer kurzen Betriebszeit den
Ölstand im Verdichter und die Bla-
senfreiheit im Flüssigkeitsschauglas
prüfen. Der dauernde Durchfluss von
Dampfblasen kann bedeuten, dass
die Kühlmittelladung ungenügend ist
oder dass das Thermostatventil nicht
ordnungsgemäß eingestellt ist. Das
kurzzeitige Vorhandensein von Dampf
bei Kühlbetrieb ist jedoch möglich.
26.2.2. Überhitzung
Die Überhitzung überprüfen, dazu die
mit einem Kontaktthermostaten an der
Ansaugseite des Verdichters abgelese-
ne Temperatur mit der am Niederdruck-
Manometer angezeigten Temperatur
vergleichen (Sättigungstemperatur, die
dem Verdampfungsdruck entspricht).
Der Unterschied zwischen diesen bei-
den Temperaturen gibt den Wert der
Überhitzung an. Die optimalen Werte
liegen zwischen 4 und 8°C.
26.2.3. Unterkühlung
Die Unterkühlung überprüfen, dazu
die mit einem Kontaktthermostaten
am Ausgangsrohr des Kondensators
abgelesene Temperatur mit der am
Hochdruck-Manometer
angezeigten
Temperatur
vergleichen
stemperatur, die dem Verflüssigung-
sdruck entspricht).
Der Unterschied zwischen diesen bei-
den Temperaturen gibt den Wert der
Unterkühlung an. Die optimalen Werte
liegen zwischen 4 und 5 °C beim Kühl-
betrieb, zwischen 1 und 3 °C beim Heiz-
betrieb.
26.2.4. Druckseitige Temperatur
Sind die Werte von Unterkühlung
und Überhitzung normal, muss die im
Druckrohr am Verdichterausgang ge-
messene Temperatur 30-40 °C höher
als die Verflüssigungstemperatur sein.
26.3. FÜLLUNG ENTLEERUNG
DER ANLAGE
Während der kalten Jahreszeit kann
bei einem Stillstand der Anlage das
Wasser im Wärmetauscher gefrieren,
was irreparable Schäden am Wärme-
tauscher, die komplette Entleerung der
Kühlkreisläufe und manchmal die Be-
schädigung der Verdichter zur Folge
haben kann.
Zur Vermeidung der Frostgefahr sind
drei Lösungen möglich:
- Vollständige Entleerung des Wassers
aus dem Wärmetauscher am Ende
der Saison und Füllung zu Beginn der
nachfolgenden Saison über das Entlüf-
tungsventil am Speicher bei den Versio-
nen mit Speicher und/oder Pumpe.
(Sättigung-
- Betrieb mit Glykolwasser, mit einer
gemäß
ringsten Außentemperatur gewählten
Glykolkonzentration. In diesem Fall
müssen die verschiedenen Leistungen
und Stromaufnahmen des Kaltwasser-
satzes, die Dimensionierung der Pum-
pen und die Leistungen der Endgeräte
angemessen berücksichtigt werden.
- Verwendung von Heizwiderständen am
Wärmetauscher (serienmäßig an allen
Geräten). In diesem Fall müssen die
Widerstände über die gesamte Zeit
der Frostgefahr stets unter Spannung
gehalten werden (Maschine in Stand-
By).
der
voraussehbaren
ge-
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