Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
KSB Etaline Z Betriebs- Und Montageanleitung

KSB Etaline Z Betriebs- Und Montageanleitung

Inline-zwillingspumpe
Inhaltsverzeichnis
Inline-Zwillingspumpe
Etaline Z
Betriebs-/ Montageanleitung
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für KSB Etaline Z

  • Seite 1 Inline-Zwillingspumpe Etaline Z Betriebs-/ Montageanleitung...
  • Seite 2 Impressum Betriebs-/ Montageanleitung Etaline Z Originalbetriebsanleitung Alle Rechte vorbehalten. Inhalte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Herstellers weder verbreitet, vervielfältigt, bearbeitet noch an Dritte weitergegeben werden. Generell gilt: Technische Änderungen vorbehalten. © KSB SE & Co. KGaA, Frankenthal 11.05.2022...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Aufstellung/Einbau .......................... 21 Prüfung vor Aufstellungsbeginn ........................ 21 Pumpenaggregat aufstellen Doppelpumpen .................... 21 Rohrleitungen.............................. 23 5.3.1 Rohrleitung anschließen........................ 23 5.3.2 Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen.............. 25 5.3.3 Vakuumausgleich.......................... 26 5.3.4 Zusatzanschlüsse .......................... 26 Einhausung/ Isolierung........................... 27 Elektrisch anschließen ............................ 27 5.5.1 Zeitrelais einstellen .......................... 28 Etaline Z 3 von 64...
  • Seite 4 Anziehdrehmomente ............................. 48 Ersatzteilhaltung ............................ 49 7.7.1 Ersatzteilbestellung ........................... 49 7.7.2 Empfohlene Ersatzteilhaltung ...................... 49 7.7.3 Austauschbarkeit der Pumpenteile zwischen Etaline Z, Etaline und Etabloc ........ 51 Störungen: Ursachen und Beseitigung.................... 53 Zugehörige Unterlagen ........................ 55 Explosionszeichnung mit Einzelteileverzeichnis................... 55 9.1.1 Ausführung mit geschraubtem Gehäusedeckel................ 55 9.1.2 Ausführung mit geklemmtem Gehäusedeckel ................ 56...
  • Seite 5: Glossar

    Einsatz, eingekauft und eingelagert werden Pumpe Maschine ohne Antrieb, Komponenten oder Zubehörteile Pumpenaggregat Komplettes Pumpenaggregat bestehend aus Pumpe, Antrieb, Komponenten und Zubehörteilen Saugleitung/Zulaufleitung Rohrleitung, die am Saugstutzen angeschlossen ist Deutsche Trinkwasserverordnung nach Umweltbundesamt Etaline Z 5 von 64...
  • Seite 6: Allgemeines

    Zur Aufrechterhaltung der Gewährleistungsansprüche muss im Schadensfall unverzüglich der nächstgelegene KSB-Service benachrichtigt werden. 1.2 Einbau von unvollständigen Maschinen Für den Einbau von KSB gelieferten unvollständigen Maschinen sind die jeweiligen Unterkapitel von Wartung/Instandhaltung zu beachten. 1.3 Zielgruppe Zielgruppe dieser Betriebsanleitung ist technisch geschultes Fachpersonal.
  • Seite 7: Kennzeichnung Von Warnhinweisen

    Dieses Symbol kennzeichnet in Kombination mit einem Signalwort Gefahren im Zusammenhang mit elektrischer Spannung und gibt Informationen zum Schutz vor elektrischer Spannung. Maschinenschaden Dieses Symbol kennzeichnet in Kombination mit dem Signalwort ACHTUNG Gefahren für die Maschine und deren Funktion. Etaline Z 7 von 64...
  • Seite 8: Sicherheit

    Unkenntnisse des Personals durch Schulungen und Unterweisungen durch ausreichend geschultes Fachpersonal beseitigen. Gegebenenfalls kann die Schulung durch Beauftragung des Herstellers/Lieferanten durch den Betreiber erfolgen. Schulungen an der Pumpe/Pumpenaggregat nur unter Aufsicht von technischem Fachpersonal durchführen. Etaline Z 8 von 64...
  • Seite 9: Folgen Und Gefahren Bei Nichtbeachtung Der Anleitung

    Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert. ▪ Arbeiten an der Pumpe/Pumpenaggregat nur im Stillstand ausführen. ▪ Arbeiten am Pumpenaggregat nur im stromlosen Zustand durchführen. ▪ Pumpe/ Pumpenaggregat muss Umgebungstemperatur angenommen haben. ▪ Das Pumpengehäuse muss drucklos und entleert sein. Etaline Z 9 von 64...
  • Seite 10: Unzulässige Betriebsweisen

    Aufrechterhaltung der Kennzeichnung ist, dass der Motorhersteller die durch die Pumpe an Motorflansch und Motorwelle entstehenden Temperaturen zulässt. Für die von KSB an Pumpen mit Zertifizierung für den explosionsgefährdeten Bereich angebauten Motoren ist diese Bedingung erfüllt. Im Falle von Fehlbedienungen oder Störungen und Nichtbeachtung vorgeschriebener Maßnahmen können wesentlich höhere Temperaturen auftreten.
  • Seite 11: Überwachungseinrichtungen

    Überwachungseinrichtungen vorzusehen. Die Notwendigkeit von Überwachungseinrichtungen zur Sicherstellung der Funktion überprüfen. Weitere Informationen zu Überwachungseinrichtungen sind bei KSB zu erfragen. 2.9.4 Grenzen des Betriebsbereichs Die unter (ð Kapitel 6.2.3.1, Seite 35) angegebenen Mindestförderströme beziehen sich auf Wasser und wasserähnliche Fördermedien. Längere Betriebsphasen bei diesen Mengen und den genannten Fördermedien verursachen keine zusätzliche...
  • Seite 12: Transport/Lagerung/Entsorgung

    3 Transport/Lagerung/Entsorgung 3.1 Lieferzustand kontrollieren 1. Bei Warenübergabe jede Verpackungseinheit auf Beschädigungen prüfen. 2. Bei Transportschäden den genauen Schaden feststellen, dokumentieren und umgehend schriftlich an KSB oder den liefernden Händler und den Versicherer melden. 3.2 Transportieren GEFAHR Herausrutschen von Pumpe/Pumpenaggregat aus der Aufhängung Lebensgefahr durch herabfallende Teile! ▷...
  • Seite 13: Lagerung/Konservierung

    Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen. 4. Der Pumpe muss immer eine ausgefüllte Unbedenklichkeitserklärung beigefügt werden. Angewandte Sicherungsmaßnahmen und Dekontaminierungsmaßnahmen angeben. (ð Kapitel 11, Seite 61) HINWEIS Bei Bedarf kann eine Unbedenklichkeitserklärung im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.ksb.com/certificate_of_decontamination Etaline Z 13 von 64...
  • Seite 14: Entsorgung

    1. Pumpe/Pumpenaggregat demontieren. Fette und Schmierflüssigkeiten bei der Demontage sammeln. 2. Pumpenwerkstoffe trennen z. B. nach: - Metall - Kunststoff - Elektronikschrott - Fette und Schmierflüssigkeiten 3. Nach örtlichen Vorschriften entsorgen oder einer geregelten Entsorgung zuführen. Etaline Z 14 von 64...
  • Seite 15: Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 E T L - 0 3 2 - 0 3 Auf Typenschild und Datenblatt angegeben Nur auf dem Datenblatt angegeben Etaline Z 15 von 64...
  • Seite 16 4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat Tabelle 6: Bedeutung Benennung Position Angabe Bedeutung Pumpentyp Etaline ETLZ Etaline Z (Einschubeinheit über Etaline auswählen) 5-16 Baugröße [mm], z. B. Saugstutzen-Nenndurchmesser Druckstutzen-Nenndurchmesser Laufrad-Nenndurchmesser Pumpengehäusewerkstoff Gusseisen EN-GJL-250 / A48CL35 Laufradwerkstoff Bronze CC480K-GS / B30 C90700 Edelstahl 1.4408 / A743CF8M Gusseisen EN-GJL-250 / A48CL35 Ausführung...
  • Seite 17: Typenschild

    40-43 PumpDrive PumpDrive 2 PD2E PumpDrive 2 Eco MyFlow Drive PumpMeter PumpMeter 4.4 Typenschild KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 67227 Frankenthal ETLZ 032-032-160 GG AV11D2 Etaline Z 01551156 Ø 152 mm 9971234567 000100 / 01 Q 7,50 m³/h H 6,00 v 1,0 mm²/s...
  • Seite 18: Konstruktiver Aufbau

    ▪ Radialkugellager im Motorgehäuse Antrieb ▪ Wirkungsgradklasse IE3 nach IEC 60034-30 Standardausführung: ▪ Oberflächengekühlter KSB-IEC-Drehstrom-Kurzschlussläufermotor ▪ Bemessungsspannung (50 Hz) 220-240 V / 380-420 V ≤ 2,20 kW ▪ Bemessungsspannung (50 Hz) 380-420 V / 660-725 V ≥ 3,00 kW ▪ Bemessungsspannung (60 Hz) 440-480 V ≤ 2,60 kW ▪ Bemessungsspannung (60 Hz) 440-480 V ≥ 3,60 kW ▪...
  • Seite 19: Aufbau Und Wirkungsweise

    Die Welle ist in Motorwälzlagern (9 und 11) gelagert, die von einem Motorgehäuse (10) aufgenommen werden, das mit dem Pumpengehäuse und/oder dem Gehäusedeckel über die Antriebslaterne (8) verbunden ist. Abdichtung Die Pumpe wird mit einer Normgleitringdichtung abgedichtet. Etaline Z 19 von 64...
  • Seite 20: Geräuscherwartungswerte

    Messflächenschalldruckpegel gemäß ISO 3744 und DIN EN ISO 20361 . Gilt im Betriebsbereich der Pumpe von Q/ Qopt=0,8-1,1 und kavitationsfreiem Betrieb. Bei Gewährleistung gilt für Messtoleranz und Bauspiel ein Zuschlag von +3 dB. Zuschlag bei 60 Hz-Betrieb: 3500 min⁻¹ +3 dB, 1750 min⁻¹ +1 dB Etaline Z 20 von 64...
  • Seite 21: Aufstellung/Einbau

    ▪ Pumpen der Baugrößen 100 bis 200 können direkt in die Rohrleitung mit horizontaler (Motorwelle vertikal) Stutzenachse eingebaut werden. Dazu das Aggregat abfangen. Befestigung HINWEIS Bei Motoren ab Baugröße 180 und horizontaler Motorachse die Motoren spannungsfrei abstützen. Dazu können die Fußbefestigungslöcher am Motorgehäuse verwendet werden. Etaline Z 21 von 64...
  • Seite 22 Blindflansch Tabelle 9: Vertikaler Einbau Beispielabbildung Besonderheiten Befestigung der Baugrößen 032-032-160 bis 080-080-250 ohne Füße Vertikaler Aufbau ohne Füße Befestigung der Baugrößen 032-032-160 bis 200-200-315 mit drei Winkelfüßen (St37, baugrößenabhängiges Zubehör) Vertikaler Aufbau mit drei Füßen Etaline Z 22 von 64...
  • Seite 23: Rohrleitungen

    ▷ Ausdehnung der Rohrleitung bei Temperaturanstieg durch geeignete Maßnahmen kompensieren. ACHTUNG Falsche Erdung bei Schweißarbeiten an der Rohrleitung Zerstörung der Wälzlager (Pitting-Effekt)! ▷ Niemals bei Elektroschweißarbeiten die Pumpe oder Grundplatte für die Erdung verwenden. ▷ Stromfluss durch die Wälzlager vermeiden. Etaline Z 23 von 64...
  • Seite 24 Abb. 5: Filter in Rohrleitung Differenzdruckmessgerät Filter HINWEIS Filter mit eingelegtem Maschendrahtnetz 0,5 mm × 0,25 mm (Maschenweite x Drahtdurchmesser) aus korrosionsbeständigem Material verwenden. Filter mit dreifachem Querschnitt der Rohrleitung einsetzen. Filter in Hutform haben sich bewährt. 5. Pumpenstutzen mit Rohrleitung verbinden. Etaline Z 24 von 64...
  • Seite 25: Zulässige Kräfte Und Momente An Den Pumpenstutzen

    1400 1120 2186 125-125-200 1250 1400 1120 2186 125-125-250 1250 1400 1120 2186 150-150-200 1600 1750 1400 2754 150-150-250 1600 1750 1400 2754 200-200-250 2100 2350 1900 3680 1150 200-200-315 2100 2350 1900 3680 1150 Etaline Z 25 von 64...
  • Seite 26: Vakuumausgleich

    Eine zusätzlich absperrbare Rohrleitung (Pumpendruckstutzen-Ausgleichsleitung) erleichtert das Entlüften der Pumpe vor dem Anfahren. 5.3.4 Zusatzanschlüsse GEFAHR Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Mischen unverträglicher Flüssigkeiten in Hilfsverrohrungen Verbrennungsgefahr! Explosionsgefahr! ▷ Auf Verträglichkeit von Sperrflüssigkeit oder Quenchflüssigkeit und Fördermedium achten. Etaline Z 26 von 64...
  • Seite 27: Einhausung/ Isolierung

    Fördermediums unter dem Gefrierpunkt ist zulässig und bedarf im Einzelfall der Zustimmung des Herstellers. 5.5 Elektrisch anschließen GEFAHR Arbeiten am elektrischen Anschluss durch unqualifiziertes Personal Lebensgefahr durch Stromschlag! ▷ Elektrischen Anschluss nur durch Elektrofachkraft durchführen lassen. ▷ Vorschriften IEC 60364 und bei Explosionsschutz BS 60079 beachten. Etaline Z 27 von 64...
  • Seite 28: Zeitrelais Einstellen

    Die Drehrichtung der Drehstrommotoren ist nach IEC 60034-8 grundsätzlich für Rechtslauf geschaltet (auf den Motorwellenstumpf gesehen). Die Drehrichtung der Pumpe ist entsprechend dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe. 1. Drehrichtung des Motors auf die Drehrichtung der Pumpe einstellen. 2. Mitgelieferte Herstellerdokumentation zum Motor beachten. Etaline Z 28 von 64...
  • Seite 29: Drehrichtung Prüfen

    Drehrichtung des Motors beachten. 2. Drehrichtung kontrollieren. Die Drehrichtung des Motors muss mit dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe übereinstimmen. 3. Bei falscher Drehrichtung den elektrischen Anschluss des Motors und ggf. die Schaltanlage überprüfen. Etaline Z 29 von 64...
  • Seite 30: Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme

    6.1.4 Pumpe auffüllen und entlüften GEFAHR Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre im Pumpeninneren Explosionsgefahr! ▷ Fördermediumberührter Pumpeninnenraum einschließlich Dichtungsraum und Hilfssysteme müssen ständig mit Fördermedium gefüllt sein. ▷ Ausreichend hohen Zulaufdruck sicherstellen. ▷ Entsprechende Überwachungsmaßnahmen vorsehen. Etaline Z 30 von 64...
  • Seite 31 Aus konstruktiven Gründen ist es nicht auszuschließen, dass nach der Befüllung zur Inbetriebnahme ein nicht mit Fördermedium gefülltes Restvolumen übrigbleibt. Dieses Volumen wird nach dem Einschalten des Motors durch die einsetzende Pumpwirkung umgehend mit Fördermedium gefüllt. Etaline Z 31 von 64...
  • Seite 32: Einschalten

    1. Absperrorgan in der Zulauf-/Saugleitung voll öffnen. 2. Absperrorgan in der Druckleitung schließen oder leicht öffnen. 3. Motor einschalten. 4. Sofort nach Erreichen der Drehzahl Absperrorgan in der Druckleitung langsam öffnen und auf Betriebspunkt einregeln. Etaline Z 32 von 64...
  • Seite 33: Ausschalten

    ▷ Niemals Fördermedien fördern, für welche die Pumpe nicht ausgelegt ist. ▷ Längeren Betrieb gegen geschlossenes Absperrorgan vermeiden. ▷ Niemals die Pumpe bei höheren als im Datenblatt bzw. auf dem Typenschild genannten Temperaturen, Drücken oder Drehzahlen betreiben außer mit schriftlicher Zustimmung des Herstellers. Etaline Z 33 von 64...
  • Seite 34: Umgebungstemperatur

    Laufradwerkstoff Maximale Anzahl der Schaltvorgänge [Schaltungen/Stunde] G (JL1040/ A48CL35B) B (CC480K-GS/B30 C90700) C (1.4408/ A743 GR CF8M) ACHTUNG Wiedereinschalten in auslaufenden Motor Beschädigung der Pumpe/des Pumpenaggregats! ▷ Pumpenaggregat erst nach Stillstand des Pumpenrotors erneut einschalten. Etaline Z 34 von 64...
  • Seite 35: Fördermedium

    Beim Fördern von Fördermedien mit abrasiven Bestandteilen ist ein erhöhter Verschleiß an Hydraulik und Wellendichtung zu erwarten. Die Inspektionsintervalle gegenüber den üblichen Zeiten reduzieren. Der Anteil an abrasiven Feststoffen darf einen Wert von 5 g/dm nicht überschreiten, die maximale Partikelgröße beträgt 0,5 mm. Punkt besten Wirkungsgrads Etaline Z 35 von 64...
  • Seite 36: Außerbetriebnahme/Konservieren/Einlagern

    Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile oder austretendes Fördermedium! ▷ Unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten alle Sicherheitseinrichtungen und Schutzeinrichtungen wieder fachgerecht anbringen und in Funktion setzen. HINWEIS Bei Außerbetriebnahme länger als ein Jahr sind die Elastomere zu erneuern. Etaline Z 36 von 64...
  • Seite 37: Wartung / Instandhaltung

    ▷ Arbeiten am Pumpenaggregat nur bei abgeklemmten elektrischen Anschlüssen durchführen. WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Verletzungsgefahr! ▷ Gesetzliche Bestimmungen beachten. ▷ Beim Ablassen des Fördermediums Schutzmaßnahmen für Personen und Umwelt treffen. ▷ Pumpen, die gesundheitsgefährdende Medien fördern, dekontaminieren. Etaline Z 37 von 64...
  • Seite 38: Wartung/Inspektion

    Arbeiten von Pumpe, Pumpenaggregat und Pumpenteilen erreichen. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". Jegliche Gewaltanwendung im Zusammenhang mit der Demontage und Montage des Pumpenaggregats vermeiden.
  • Seite 39 (gemessen außen am Motorgehäuse) überschreiten. HINWEIS Nach der Erstinbetriebnahme können bei fettgeschmierten Wälzlagern erhöhte Temperaturen auftreten, die auf Einlaufvorgänge zurückzuführen sind. Die endgültige Lagertemperatur stellt sich erst nach einer bestimmten Betriebszeit ein (je nach Bedingungen bis zu 48 Stunden). Etaline Z 39 von 64...
  • Seite 40: Inspektionsarbeiten

    1,5 mm 7.2.2.2 Filter reinigen ACHTUNG Nicht ausreichender Zulaufdruck durch verstopften Filter in der Saugleitung Beschädigung der Pumpe! ▷ Verschmutzung des Filters durch geeignete Maßnahmen (z. B. Differenzdruckmessgerät) überwachen. ▷ Filter in geeigneten Abständen reinigen. Etaline Z 40 von 64...
  • Seite 41: Entleeren/Reinigen

    Verletzungsgefahr! ▷ Pumpenaggregat auf Umgebungstemperatur abkühlen lassen. WARNUNG Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile Personenschäden und Sachschäden! ▷ Beim Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile geeignete Transportmittel, Hebezeuge, Anschlagmittel benutzen. Grundsätzlich Sicherheitsvorschriften und Hinweise beachten. (ð Kapitel 7.1, Seite 37) Etaline Z 41 von 64...
  • Seite 42: Pumpenaggregat Vorbereiten

    Bei Schadensfällen steht der Service zur Verfügung. HINWEIS Für sämtliche Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten und Montagearbeiten stehen der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter "www.ksb.com/contact". HINWEIS Nach längerer Betriebszeit lassen sich die einzelnen Teile unter Umständen nur schlecht von der Welle abziehen.
  • Seite 43: Einschubeinheit Ausbauen

    1. Wellenhülse 523 mit rotierenden Teil der Gleitringdichtung (Gleitring) von der Welle 210 abziehen. 2. Rotierenden Teil der Gleitringdichtung (Gleitring) von der Wellenhülse 523 entfernen. 3. Wenn vorhanden, Sechskantmuttern 920.15 sowie Zylinderschraube 914.22 an der Antriebslaterne 341 lösen. 4. Gehäusedeckel 161 von Antriebslaterne 341 lösen. Etaline Z 43 von 64...
  • Seite 44: Pumpenaggregat Montieren

    Fehlerhafte Motorauswahl Explosionsgefahr! ▷ Originalmotor oder baugleichen Motor des selben Herstellers verwenden. ▷ Zulässige Temperaturen an Motorflansch und Motorwelle müssen größer sein, als die durch die Pumpe eingebrachten Temperaturen (Temperaturen bei KSB erfragen). WARNUNG Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile Personenschäden und Sachschäden!
  • Seite 45: Gleitringdichtung Einbauen

    Wellenhülse und Sitz des stationären Rings der Gleitringdichtung mit Wasser benetzen. 8. Rotierenden Teil der Gleitringdichtung (Gleitring) auf die Wellenhülse 523 montieren. Bei Gleitringdichtungen mit Einbaulänge L nach EN 12756 (Bauform KU) folgendes Einbaumaß b beachten: Abb. 8: Gleitringdichtung Einbaumaß b Laufrad Wellenhülse Gleitringdichtung Gehäusedeckel Etaline Z 45 von 64...
  • Seite 46: Laufrad Einbauen

    5. Sechskantmutter 920.15 (bei angeschraubtem Gehäusedeckel) bzw. 920.01 (bei geklemmten Gehäusedeckel) am Spiralgehäuse 102 anziehen. 7.5.5 Motor anbauen GEFAHR Unsachgemäße Wellenverbindung Explosionsgefahr! ▷ Wellenverbindung zwischen Pumpe und Motor nach den Angaben in der Betriebsanleitung herstellen. zutreffende Welleneinheit siehe Datenblatt Etaline Z 46 von 64...
  • Seite 47 2. Innensechskantschrauben 914.24 anziehen. 3. Sechskantschrauben 901.50 lösen. 901.50 931.95 Abb. 10: Sicherungsbleche entfernen 901.50 Sechskantschrauben 931.95 Sicherungsblech 4. Beide Sicherungsbleche 931.95 aus Nut der Welle 210 ziehen. 5. Sechskantschrauben 901.50 anziehen. 6. Sechskantmuttern 920.11 aufsetzen und anziehen. Etaline Z 47 von 64...
  • Seite 48: Anziehdrehmomente

    7 Wartung / Instandhaltung 7.6 Anziehdrehmomente Tabelle 18: Schraubenanzugsstellen Ausführung mit geschraubtem Ausführung mit geklemmtem Gehäusedeckel Gehäusedeckel Tabelle 19: Anziehdrehmomente der Schraubverbindungen an der Pumpe Position Gewinde [Nm] M12 × 1,5 M24 × 1,5 M30 × 1,5 Etaline Z 48 von 64...
  • Seite 49: Ersatzteilhaltung

    Anzahl der Pumpen mehr Welle 20 % Laufrad 20 % Gleitringdichtung 25 % 433.01/.02 Gleitringdichtung 25 % 502.01/.02 Spaltring (Satz) 50 % Wellenhülse 50 % 400.10 Flachdichtung 150 % 400.75 Flachdichtung 150 % Bei Doppelgleitringdichtung Wenn vorhanden Etaline Z 49 von 64...
  • Seite 50 7 Wartung / Instandhaltung Teile-Nr. Benennung Anzahl der Pumpen mehr 400.15 Flachdichtung 150 % 411.15 Dichtring 150 % 412.15 O-Ring 150 % Etaline Z 50 von 64...
  • Seite 51: Austauschbarkeit Der Pumpenteile Zwischen Etaline Z, Etaline Und Etabloc

    7 Wartung / Instandhaltung 7.7.3 Austauschbarkeit der Pumpenteile zwischen Etaline Z, Etaline und Etabloc Innerhalb einer Spalte sind Teile mit gleicher Nummer austauschbar. Etaline Teile-Benennung Welle (mit Spannring) Teile-Nr. Motor 71 80 90 100/112 132 160 180 200 225 250 Etabloc 32-32-160/...
  • Seite 52 7 Wartung / Instandhaltung Motor Leistung .../3704 .../5504 Etaline Z 52 von 64...
  • Seite 53: Störungen: Ursachen Und Beseitigung

    ▷ Bei allen Arbeiten zur Störungsbeseitigung entsprechende Hinweise dieser Betriebsanleitung und/oder Herstellerdokumentation des Zubehörs beachten. Wenn Probleme auftreten, die nicht in der folgenden Tabelle beschrieben werden, ist Rücksprache mit dem KSB-Service erforderlich. A Zu geringer Förderstrom der Pumpe B Überlastung des Motors C Motorschutzschutzschalter/ Thermistorauslösegerät schaltet ab...
  • Seite 54 Laufrad nachwuchten ✘ - Lager schadhaft erneuern ✘ ✘ ✘ zu kleiner Förderstrom Mindestförderstrom vergrößern - Motorschutzschalter nicht richtig Einstellung überprüfen ✘ eingestellt Motorschutzschalter austauschen ✘ ✘ - Transportsicherung nicht aus der herausziehen Wellennut gezogen Etaline Z 54 von 64...
  • Seite 55: Zugehörige Unterlagen

    Teile-Nr. Teile-Bezeichnung Spiralgehäuse 87-5 Achse Gehäusedeckel 901.04/.31/.50 Sechskantschraube Fuß 902.01/.11/.15 Stiftschraube Welle 903.01/.02/.39 Verschlussschraube Laufrad 914.24 Zylinderkopfschraube Antriebslaterne 920.01/.11/.15/.95 Sechskantmutter 400.10/.75 Flachdichtung 930.95 Sicherung Gleitringdichtung 931.95 Sicherungsblech 502.01/.02 Spaltring Sicherungsring Spannring 940.01/.09 Passfeder Wellenhülse Feder Etaline Z 55 von 64...
  • Seite 56: Ausführung Mit Geklemmtem Gehäusedeckel

    Teile-Bezeichnung Teile-Nr. Teile-Bezeichnung Spiralgehäuse 87-5 Achse Gehäusedeckel 901.04/.50 Sechskantschraube Fuß 902.01/.11/.50 Stiftschraube Welle 903.01/.02/.39 Verschlussschraube Laufrad 914.22/.24 Zylinderkopfschraube Antriebslaterne 920.01/.11/.95 Sechskantmutter 400.10/.75 Flachdichtung 930.95 Sicherung Gleitringdichtung 931.95 Sicherungsblech 502.01/.02 Spaltring Sicherungsring Nur bei Welleneinheit 25 Etaline Z 56 von 64...
  • Seite 57 9 Zugehörige Unterlagen Teile-Nr. Teile-Bezeichnung Teile-Nr. Teile-Bezeichnung Spannring 940.01 Passfeder Wellenhülse Feder 550.41/.95 Scheibe 68-3.01/.02 Abdeckplatte Anschlüsse Formstück Druckmessgerät Klappe Fördermedium Entleerung Flanschmotor Fördermedium Auffüllen und Entlüften Nur bei Welleneinheit 25 Etaline Z 57 von 64...
  • Seite 58: Gesamtzeichnung Mit Einzelteileverzeichnis

    Tabelle 29: Diese Darstellung ist gültig für folgende Baugrößen, mit geschraubtem Gehäusedeckel: 032-032-200 040-040-250 050-050-250 065-065-250 080-080-250 100-100-250 125-125-250 150-150-250 200-200-250 200-200-315 Abb. 13: Gesamtzeichnung (* 2. Passfeder nur bei WS 55, ** Mit Motorfuß ab Motorgröße 132) Abb. 14: Gesamtzeichnung Seitenansicht Etaline Z 58 von 64...
  • Seite 59 914.22/.24 Zylinderkopfschraube 502.01/.02 Spaltring 920.01/.11/.15/.95 Sechskantmutter Spannring 930.95 Sicherung Wellenhülse 931.35 Sicherungsblech 550.95 Scheibe 940.01/.09 Passfeder Tabelle 32: Anschlüsse Teile-Nr. Benennung Teile-Nr. Benennung Druckmessgerät Fördermedium Entleerung Entlüftung Fördermedium Auffüllen und Gleitringdichtungsraum Entlüften Nur bei Welleneinheit 25 Etaline Z 59 von 64...
  • Seite 60: Uk-Konformitätserklärung

    10 UK-Konformitätserklärung 10 UK-Konformitätserklärung Hersteller: KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 67227 Frankenthal (Deutschland) Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser UK-Konformitätserklärung trägt der Hersteller. Hiermit erklärt der Hersteller, dass das Produkt: Etabloc, Etabloc SYT, Etaline, Etaline SYT, Etaline Z, Etachrom B, Etachrom L, Etanorm, Etanorm SYT, Etanorm V, Etaprime L,...
  • Seite 61: Unbedenklichkeitserklärung

    Folgende Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich Spülmedien, Restflüssigkeiten und Entsorgung sind erforderlich: ⃞ ................................................................Wir versichern, dass die vorstehenden Angaben korrekt und vollständig sind und der Versand gemäß den gesetzlichen Bestimmungen erfolgt....................................Ort, Datum und Unterschrift Adresse Firmenstempel Pflichtfeld Etaline Z 61 von 64...
  • Seite 62: Stichwortverzeichnis

    Ursachen und Beseitigung 53 Filter 24, 40 Fördermedium Dichte 35 Temperaturgrenzen 11 Transportieren 12 Typenschild 17 Geräuscherwartungswerte 20 Gewährleistungsansprüche 6 Gleitringdichtung 30 Überwachungseinrichtungen 11 Grenzen des Betriebsbereiches 33 Unbedenklichkeitserklärung 61 Unvollständige Maschinen 6 Inbetriebnahme 30 Warnhinweise 7 Wartung 38 Kennzeichnung von Warnhinweisen 7 Wellendichtung 18 Konservieren 36 Wiederinbetriebnahme 36 Konservierung 13 Zulässige Kräfte an den Pumpenstutzen 25 Zusatzanschlüsse 27 Etaline Z 62 von 64...
  • Seite 64 KSB SE & Co. KGaA Johann-Klein-Straße 9 • 67227 Frankenthal (Germany) Tel. +49 6233 86-0 www.ksb.com...

Inhaltsverzeichnis