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JUMO variTRON 300 Betriebsanleitung

JUMO variTRON 300 Betriebsanleitung

Automatisierungssystem zentraleinheit 705003
Inhaltsverzeichnis
JUMO variTRON 300
Automatisierungssystem
Zentraleinheit 705003
Betriebsanleitung
70500300T90Z000K000
V5.00/DE/00748412/2022-06-07
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO variTRON 300

  • Seite 1 JUMO variTRON 300 Automatisierungssystem Zentraleinheit 705003 Betriebsanleitung 70500300T90Z000K000 V5.00/DE/00748412/2022-06-07...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Inhalt Einleitung ........... 7 Sicherheitshinweise .
  • Seite 4 JUMO Web Cockpit ........
  • Seite 5 Inhalt SPS-Parameter............83 5.10 Programme .
  • Seite 6 Inhalt...
  • Seite 7: Einleitung

    Einleitung 1 Einleitung Sicherheitshinweise Allgemein Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sach- schäden beachten müssen. Diese Hinweise sind durch Zeichen unterstützt und werden in dieser Anlei- tung wie gezeigt verwendet. Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an ei- nem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 8: Markenrechtliche Hinweise

    1 Einleitung ENTSORGUNG! Dieses Gerät und, falls vorhanden, Batterien gehören nach Beendigung der Nutzung nicht in die Müll- tonne! Bitte lassen Sie sie ordnungsgemäß und umweltschonend entsorgen. Markenrechtliche Hinweise • Microsoft® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Microsoft Corp., Redmond, VA 98052-6399, •...
  • Seite 9: Warenannahme, Lagerung Und Transport

    Beschreibung des aufgetretenen Fehlers Das Reparatur-Begleitschreiben (Begleitschreiben für Produktrücksendungen) kann im Internet von der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden: http://produktruecksendung.jumo.info Schutz gegen Elektrostatische Entladung (ESD) (ESD = Electro Static Discharge) Zur Vermeidung von ESD-Schäden müssen elektronische Baugruppen oder Bauteile in ESD-geschütz- ter Umgebung gehandhabt, verpackt und gelagert werden.
  • Seite 10: Entsorgung

    1 Einleitung 1.5.4 Entsorgung Entsorgung des Verpackungsmaterials Das gesamte Verpackungsmaterial (Kartonagen, Einlegezettel, Kunststofffolien und -beutel) ist voll recyclefähig. Die landesspezifischen Gesetze und Vorschriften zur Abfallbehandlung und Entsorgung sind zu beach- ten. Entsorgung des Gerätes ENTSORGUNG! Das Gerät oder ersetzte Teile (auch Batterien) gehören nach Beendigung der Nutzung nicht in die Müll- tonne, sondern sind ordnungsgemäß...
  • Seite 11: Geräteausführung Identifizieren

    1 Einleitung Geräteausführung identifizieren 1.6.1 Typenschild Lage Das Typenschild (A) ist auf dem Modulgehäuse aufgeklebt. Inhalt Das Typenschild beinhaltet wichtige Informationen. Unter anderem sind dies: Beschreibung Bezeichnung auf dem Beispiel Typenschild Gerätetyp 705003/01008-00-36/000,224 Teile-Nr. 00123456 Fabrikations-Nummer F-Nr. 0070033801220500006 Spannungsversorgung DC 24 V, +25/-20 % Gerätetyp (Typ) Die Angaben auf dem Typenschild mit der Bestellung vergleichen.
  • Seite 12: Bestellangaben

    Gerät steht Zentraleinheit JUMO variTRON 500 (Typ 705002) zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner im Technischen Vertrieb be- rät Sie gerne, um für Ihre Anwendung die geeignete Zentraleinheit auszuwählen. Diese Funktion kann im Demo-Modus kostenlos 30 Minuten lang genutzt werden. Nur in Verbindung mit Typenzusatz 224.
  • Seite 13: Lieferumfang

    1 Einleitung (2) (3) (4) (5) (10) Bestell- 705003 / 0 0 - 8 - - 36 / 000 , 224 , ... schlüssel Bestell- 705003 / 0 0 - 8 - 00 - 36 / 000 , 224 beispiel Weitere Typenzusätze nacheinander aufführen und durch Komma trennen.
  • Seite 14: Modulübersicht

    CODESYS in Bibliotheken zur Verfügung gestellt (ab Systemversion 6) und können individuell in die Kundenapplikation integriert werden. Ab Systemversion 5 ist die Zentraleinheit JUMO variTRON 300 optional auch als Empfänger für die JUMO Wtrans-Sender einsetzbar und ermöglicht somit die drahtlose Messwertübertragung.
  • Seite 15: Module

    Spannungs- oder Stromnormsignale. Hierdurch können verschiedenste Pro- zessgrößen mit der gleichen Hardware präzise erfasst und digitalisiert werden. JUMO variTRON 300 erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von bis zu 32 Regelkreisen und wird dadurch auch anspruchsvollen Prozessen gerecht. Mittels Optionssteckplätzen können die Ein- und Ausgänge jedes Reglermoduls individuell erweitert und angepasst werden.
  • Seite 16 RJ45-Buchsen (1 x Bus In, 2 x Bus Out) Routermodul 1-Port 705043 • Verwendung zusammen mit einer Zentralein- (ab Systemversion 4) heit variTRON 300 zum Anschluss der Module (Systembuseingang über RJ45-Buchse; Sys- tembusausgang seitlich) • dient zusätzlich zur Systembuserweiterung Panels Modulbezeichnung...
  • Seite 17 1 Einleitung Netzteile Modulbezeichnung Typenblatt Merkmale Netzteil 705090/03-33 705090 • AC 100 ... 240 V Weitbereichseingang • Ausgang: DC 24 V / 3,4 A Netzteil 705090/05-33 705090 • AC 100 ... 240 V Weitbereichseingang • Ausgang: DC 24 V / 5 A Netzteil 705090/10-33 705090 •...
  • Seite 18: Verfügbare Technische Dokumentation

    Die Dokumentation für das Automatisierungssystem wendet sich an Anlagenhersteller und Anwender mit fachbezogener Ausbildung und besteht aus den folgenden Dokumenten (bisherige Dokumenten- nummer in Klammern). 1.8.1 Zentraleinheit Produkt Dokument gedruckt PDF-Datei variTRON 300 Typenblatt 70500300T10... Betriebsanleitung 70500300T90... Zentraleinheit Montageanleitung 70500300T94... 1.8.2...
  • Seite 19: Sondermodule

    Montageanleitung 70504200T94... (ab Systemversion Routermodul Typenblatt 70504300T10... 1-Port Montageanleitung 70504300T94... (ab Systemversion 1.8.4 Panels Produkt Dokument gedruckt PDF-Datei JUMO variTRON Typenblatt 70507000T10... Webpanels 1.8.5 Netzteile Produkt Dokument gedruckt PDF-Datei Netzteile 24 V Typenblatt 70509000T10... Bedienungsanleitung QS3.241 Bedienungsanleitung QS5.241 Bedienungsanleitung QS10.241...
  • Seite 20 1 Einleitung...
  • Seite 21: Montage

    Montage 2 Montage Allgemeines zur Montage/Demontage GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 und beim Relaismodul 705015 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags.  Vor der Montage/Demontage dieser Module oder vor dem Herausnehmen des Moduleinschubs sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten und die Klemmleisten vom Modul abzuziehen.
  • Seite 22: Montage/Demontage Auf Hutschiene

    2 Montage Mindestabstände HINWEIS! Der obere Mindestabstand 35 mm ist ausreichend, um ein Kabel an der Antennenbuchse anzuschlie- ßen. Wenn die Antenne direkt an der Antennenbuchse angeschlossen wird, ist ein Mindestabstand von 100 mm erforderlich. Montage/Demontage auf Hutschiene Alle Module Systems sind für...
  • Seite 23: Zentraleinheit

    2 Montage 2.2.1 Zentraleinheit Montage der Zentraleinheit 705003 (A1) (A2) Vorgehensweise: 1. Zentraleinheit (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). 2. Zentraleinheit nach unten schwenken, bis sie einrastet (A2). HINWEIS! Gegebenenfalls die Abschlusswiderstände der RS485-Schnittstelle vor der Montage aktivieren (siehe Kapitel „Elektrischer Anschluss“)!
  • Seite 24 2 Montage Demontage der Zentraleinheit 705003 (A4) (B1) (A2) (C3) Vorgehensweise: 1. Gegebenenfalls Anschlusskabel (Schnittstellen) entfernen. 2. Gegebenenfalls verdrahtete Anschlussklemme (B) der Zentraleinheit (A) mit einem Schraubendre- her lösen und nach vorn abziehen (B1). 3. Passenden Schraubendreher (C) in den Entriegelungsschlitz der Zentraleinheit stecken (A2) und nach oben drücken (C3).
  • Seite 25: Abmessungen

    2 Montage Abmessungen 17.5 94.5 101.5...
  • Seite 26 2 Montage...
  • Seite 27: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss 3 Elektrischer Anschluss Installationshinweise HINWEIS! Diese Installationshinweise gelten für das gesamte Automatisierungssystem und treffen teilweise nur für das eine oder andere Modul zu. Den Zusammenhang stellt der jeweilige Anschlussplan dar. Anforderungen an das Personal • Arbeiten an Modulen dürfen nur im beschriebenen Umfang und ebenso wie der elektrische An- schluss ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 28: Galvanische Trennung

    3 Elektrischer Anschluss Galvanische Trennung Schnittstelle LAN1 Schnittstelle LAN2 Schnittstelle COM Schnittstelle USB Host Spannungs- versorgung In (1) Funktionale galvanische Trennung zum Anschluss von SELV- oder PELV-Stromkreisen. Anschlussplan VORSICHT! Bei maximaler Belastung kann die Temperatur an den Klemmen „+24 V“ und „GND“ (Spannungs- versorgung In) 60 °C überschreiten.
  • Seite 29: Schnittstellen

    3 Elektrischer Anschluss (1) Antennenanschluss (2) Display (3) Bedienelemente (4) Spannungsversorgung DC 24 V (5) Schnittstelle LAN2 (6) Schnittstelle LAN1 (7) USB-Host-Schnittstelle (8) RS485-Schnittstelle (9) Schalter für Abschlusswiderstände (RS485), innerhalb des Gehäuses 3.3.2 Schnittstellen Anschluss Bezeich- Num- Anschlusselement Belegung nung Antenne SMA-Buchse (optional)
  • Seite 30: Spannungsversorgung

    3 Elektrischer Anschluss 3.3.3 Spannungsversorgung Anschluss Bezeich- Num- Symbol und Klemmenbezeichnung nung Spannungsver- +24 V und +24 V sorgung In 3.3.4 Abschlusswiderstände Werkseitig sind die Abschlusswiderstände der RS485-Schnittstelle deaktiviert. Zum Aktivieren müssen die Schalter 1 und 2 geschlossen werden. +5 V Die Schalter befinden sich innerhalb des Gehäuses und sind durch die Lüftungsschlitze (1) zugänglich.
  • Seite 31: Bedienung

    Kapitel 6 „Inbetriebnahme“, Seite 97 Geräteabhängige Informationen in diesem Kapitel Alle Informationen in diesem Kapitel, die sich auf das Gerät JUMO variTRON 500 (705002) beziehen, gelten grundsätzlich auch für das Gerät JUMO variTRON 300 (705003). Auf Unterschiede zwischen den Geräten wird an den betreffenden Stellen hingewiesen, sofern dies für den Gebrauch dieser Anleitung...
  • Seite 32: Gerät

    4 Bedienung Gerät 4.2.1 Anzeige- und Bedienelemente (1) Anzeige in Grundstellung (2) Titel der Anzeige (3) Anzeige von Systemzustand oder Systembus-Status (4) Anzeige von Anmeldestatus, Ereignis u. a. durch Symbole (siehe Tabelle) (5) Taste „Back“ (im Menü: zurück zur vorherigen Menüebene, Editiermodus ohne Änderung verlassen) (6) Taste „Menü/OK“...
  • Seite 33: Gerätemenü

    4 Bedienung 4.2.2 Gerätemenü Um aus dem Startbild in das Gerätemenü zu gelangen, muss die Taste „Menu/OK“ gedrückt werden. Die folgende Übersicht zeigt die Menüebenen, in denen einzelne Funktionen konfiguriert (durch Aus- wahl oder Eingabe) oder Informationen angezeigt werden. Die Darstellung im Gerätedisplay ist von den Benutzerrechten abhängig.
  • Seite 34 4 Bedienung 1. Untermenü 2. Untermenü 3. Untermenü Webserver HTTP (Auswahl: Aktiv, Inaktiv, Umleitung auf HTTPS) HTTP-Portnummer (Eingabe) HTTPs-Portnummer (Eingabe) Systemzustand-UI Bildschirmschoner Funktion (Auswahl: Aus, Ein) Wartezeit (Eingabe, in Millise- kunden) Kapitel 4.4.4 „Konfiguration“, Seite 64 Geräteinfo 1. Untermenü 2. Untermenü 3.
  • Seite 35 Das SSH-Passwort ermöglicht dem Anwender den uneingeschränkten Zugriff auf das Betriebs- system (Root-Rechte). Änderungen auf Betriebssystemebene können dazu führen, dass die von JUMO entwickelten und ge- testeten Gerätefunktionen unzulässig verändert werden. JUMO übernimmt hierfür keine Haftung.  Der Anwender ist für alle Änderungen verantwortlich, die er auf Betriebssystemebene vornimmt.
  • Seite 36: Benutzeranmeldung

    Hintergrundbeleuchtung des Displays aktiviert wurde. VORSICHT! Zurücksetzen auf Werkseinstellungen Alle Daten werden gelöscht. Alle Einstellungen werden auf den werkseitigen Zustand (JUMO) zurück- gesetzt, einschließlich der Benutzerverwaltung (Benutzer „Master“, Passwort „9200“).  Hardware-Konfiguration und Einstellungen zuvor mit dem Setup-Programm sichern.
  • Seite 37: Setup-Programm

    4 Bedienung Setup-Programm 4.3.1 Startseite Mit dem Setup-Programm werden neue Projekte angelegt oder vorhandene Projekte bearbeitet. In dem Fenster „Projekte“ stehen entsprechend bezeichnete Schaltflächen zur Verfügung. Gegebenen- falls werden auch zuletzt bearbeitete und geöffnete Projekte angezeigt. Dabei handelt es sich ebenfalls um Schaltflächen, um das jeweilige Projekt zu öffnen bzw.
  • Seite 38 4 Bedienung HINWEIS! Bevor ein Gerät (bzw. System) in Betrieb genommen werden kann, muss mit dem Setup-Programm ein Projekt angelegt und zum Gerät übertragen werden. Dabei wird im ersten Schritt die Hardware-Konfigu- ration des Geräts festgelegt (Art und Anordnung der Hardware-Module). Außerdem muss die Verbin- dung zum Gerät zunächst konfiguriert werden, bevor das Projekt übertragen werden kann.
  • Seite 39: Projektmappe

    Projektverwaltung: Namen und Pfad der Projektdatei anzeigen, Bezeichnung und Beschreibung des Projekts eingeben • HW-Assistent Systembus: Hardware-Konfiguration des gesamten Systems festlegen • HW-Assistent Wtrans (nur bei variTRON 300): Hardware-Konfiguration des gesamten Systems fest- legen • Konfiguration: Gerät (Zentraleinheit) und Module konfigurieren und parametrieren •...
  • Seite 40: Projektverwaltung

    4 Bedienung 4.3.3 Projektverwaltung Projektinformationen anzeigen, Bezeichnung und Beschreibung des Projekts eingeben, Projekt konver- tieren Parameter/Funktionen: • Dateiname (nicht editierbar): Name der Projektdatei, der beim Erstellen des Projekts automatisch vergeben wurde. • Pfad (nicht editierbar): Pfad, unter dem die Projektdatei gespeichert ist. •...
  • Seite 41: Hw-Assistent Systembus

    Schaltfläche (Pfeil nach rechts/unten) ausgeblendet werden, so dass der Bereich „Hardware-Konfigura- tion“ größer wird. Hardware-Konfiguration Im Bereich „Hardware-Konfiguration“ werden das Gerät (hier: Zentraleinheit variTRON 300) und gege- benenfalls alle bereits hinzugefügten Systemkomponenten (Module) dargestellt. Mit der Zoomfunktion (Lupe „+“, Lupe „-“) lässt sich die Ansicht vergrößern oder verkleinern.
  • Seite 42 Enthält die Hardware-Konfiguration Router-Einheiten (Routermodule), so müssen diese miteinander verbunden werden. Dazu wie folgt vorgehen (gilt sinngemäß auch für die Verbindung zwischen Zentral- einheit variTRON 300 und Routermodul): 1. Auf ein Routermodul klicken. Die freien RJ45-Buchsen werden durch einen grünen Rahmen dargestellt.
  • Seite 43: Kann-Modul (Alias-Geräteadresse)

    4 Bedienung 3. Auf eine freie Buchse am anderen Routermodul klicken (oder auf das Stecker-Symbol „Verbindung schließen“ rechts neben der Buchse). Die Verbindung zwischen den beiden Buchsen wird hergestellt (Farbumschlag). Hinweis: Zum Löschen der Verbindung auf das x-Symbol „Verbindung löschen“ rechts neben einer der beiden Buchsen klicken (oder ein Routermodul entfernen) 4.
  • Seite 44 4 Bedienung Konfiguration von Kann-Modulen Beim Erstellen eines Projektes mit dem Setup-Programm (Hardware-Anordnung) sind zunächst alle Mo- dule Muss-Module. Um einen Strang mit Kann-Modulen (HC-Gruppe) zu bilden, muss das betreffende (vorgeschaltete) Routermodul als Kann-Modul konfiguriert werden: • Routermodul 2-Port (705041) Im Setup-Programm muss der Parameter „Kann“...
  • Seite 45: Hw-Assistent Wtrans

    4 Bedienung 4.3.6 HW-Assistent Wtrans Wtrans-Sender auswählen (drahtlose Messwertübertragung) Das Fenster ist in drei Bereiche unterteilt: • Sender-Konfiguration • Systemkomponenten • Einstellungen Die Bereiche „Systemkomponenten“ und „Einstellungen“ können durch Klicken auf die entsprechende Schaltfläche (Pfeil nach rechts/unten) ausgeblendet werden, so dass der Bereich „Sender-Konfigurati- on“...
  • Seite 46 4 Bedienung Systemkomponenten Im Bereich „Systemkomponenten“ sind alle verfügbaren Sender aufgeführt (Dropdown-Menü durch Kli- cken aufklappen). Ein Sender kann durch Drag-and-drop oder durch Doppelklick auf den Sender zur Sender-Konfiguration hinzugefügt werden. Einstellungen Im Bereich „Einstellungen“ werden Informationen zur aktuell ausgewählten Systemkomponente ange- zeigt und bestimmte Einstellungen vorgenommen: •...
  • Seite 47: Konfiguration

    Datastore-Gateway (ab Systemversion 6): Konfiguration der Verbindung zur Datenbank • Cloud-Gateway: Konfiguration der Verbindung zur JUMO Cloud (ab Systemversion 4) • Wtrans-Gateway (nur bei variTRON 300): Einstellungen zur Verwendung der JUMO Wtrans-Sender (ab Systemversion 5) • Node-RED (ab Systemversion 4): Aktivierung des Entwicklungswerkzeugs Node-RED •...
  • Seite 48 4 Bedienung HINWEIS! Die Einstellungen unter „Bus > Master“ beeinflussen die Übertragung über den Systembus. Durch eine ungünstige Einstellung wird die Kommunikation innerhalb des Systems gestört oder gar unterbrochen. Diese Parameter dürfen deshalb nur durch einen Servicetechniker des Geräteherstellers (oder auf des- sen Anweisung) verändert werden.
  • Seite 49: Sps-Anwendung

    4 Bedienung 4.3.8 SPS-Anwendung Startparameter für das SPS-Programmiersystem CODESYS festlegen, CODESYS starten Parameter/Funktionen: • Zum Debuggen starten: CODESYS ohne neu erstellte Gerätebeschreibung starten (vor dem Einlog- gen wird nicht neu compiliert, beim Einloggen auf das Zielsystem erfolgt kein Programmstop) • Plug-in initialisieren: CODESYS-Plug-in neu initialisieren (z.
  • Seite 50: Sps-Parameterdefinition

    4 Bedienung 4.3.9 SPS-Parameterdefinition Startparameter für den CPV-Editor (CPVE) festlegen, CPVE starten Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn der CPV-Editor installiert ist. HINWEIS! Mit dem CPV-Editor werden kundenspezifische Konfigurations- und Prozessdaten erstellt. Der CPV-Editor erfordert spezifische Kenntnisse und ist nur für die Verwendung durch den Hersteller vorgesehen (kostenpflichtige Dienstleistung).
  • Seite 51: Sprachen

    4 Bedienung 4.3.10 Sprachen Projektsprache und Gerätesprachen auswählen, Sprachen (Texte) exportieren und importieren, Spra- chen bearbeiten Spracheinstellungen Parameter/Funktionen: • Verwende Applikationsprache: Sprache des Setup-Programms als Projektsprache verwenden • Projektsprache (Schaltfläche; nicht aktiv, wenn Applikationssprache verwendet wird): Projektspra- che aus Liste auswählen (Dropdown-Menü) •...
  • Seite 52: Projektsprachen Parameter/Funktionen

    4 Bedienung Projektsprachen Parameter/Funktionen: • Liste: Projektsprachen, die als Gerätesprachen zur Auswahl stehen – Sprache ausgewählt (Haken gesetzt): Sprache kann im Gerät ausgewählt werden – Schaltfläche „+“: Weitere Sprache zur Liste der Projektsprachen hinzufügen – Projektsprache löschen: Auf Symbol „x“ hinter der markierten Sprache klicken •...
  • Seite 53: Datentransfer

    4 Bedienung 4.3.11 Datentransfer Verbindung zu einem Gerät aufbauen, Datentransfer zum/vom Gerät, Import und Export der Konfigura- tion Verbindung Parameter/Funktionen: • Aktuelle Verbindung (Schaltfläche): Anzeige der aktuellen Verbindung; ggf. andere Verbindung aus der Liste auswählen • Beschreibung (hier nicht editierbar): Beschreibung der aktuellen Verbindung •...
  • Seite 54 4 Bedienung Übertragungseinstellungen Parameter/Funktionen: • Systemzustand nach Konfigurationsübertragung (ab Systemversion 5): – Unverändert: Das Gerät geht nach der Übertragung wieder in den Systemzustand, den es vor der Übertragung hatte. – STOP: Das Gerät bleibt nach der Übertragung im Systemzustand „Stop“. •...
  • Seite 55 Cloud-Gateway Ja (= rot) Nur sichtbare Werte bekannter Parameter (ab Systemversion 4) Wtrans-Gateway Ja (= rot) Nur sichtbare Werte bekannter Parameter (nur bei variTRON 300) Node-RED Nein (= grau) Nicht übertragen (ab Systemversion 3) Chargen Ja (= rot) Nur sichtbare Werte bekannter Parameter...
  • Seite 56: Meldungen

    4 Bedienung 4.3.12 Meldungen Projekt-Meldungen anzeigen und bearbeiten Hier werden Projektmeldungen angezeigt, die eine Aktion des Anwenders erfordern (Meldung quittieren, gegebenenfalls weitere Aktionen durchführen).
  • Seite 57: Verbindungen

    4 Bedienung 4.3.13 Verbindungen Verbindungsliste Verbindung zu einem Gerät konfigurieren; Übersicht aller konfigurierten Verbindungen Parameter/Funktionen: • Bezeichnung (editierbar): Frei wählbare Bezeichnung für die Verbindung • Beschreibung (editierbar): Text zur näheren Beschreibung der Verbindung • Version des zuletzt verbundenen Gerätes: Versionsnummer der Geräte-Software •...
  • Seite 58 4 Bedienung Im unteren Bereich dieses Fenster wird gegebenenfalls der alte Wert des aktuell geänderten Parameters angezeigt. Mit der Schaltfläche „Zurück“ (kreisförmiger Pfeil) hinter der Zeile mit dem geänderten Para- meter (oben) wird die Eingabe rückgängig gemacht. Beide Bereiche können durch Klicken auf die betreffende Schaltfläche (Pfeil) ausgeblendet werden.
  • Seite 59: Jumo Web Cockpit

    4 Bedienung JUMO Web Cockpit Das JUMO Web Cockpit ist eine Webapplikation, die den Zugriff auf das Gerät mittels Webbrowser er- möglicht. Folgende Webbrowser werden unterstützt: Mozillla Firefox, Google Chrome, Microsoft Edge, Opera HINWEIS! Die vorgenannten Webbrowser wurden von JUMO erfolgreich unter Microsoft Windows 10 getestet. Bei Verwendung anderer Webbrowser oder anderer Betriebssysteme kann JUMO keine Gewähr für die ord-...
  • Seite 60 Service Systembus, Benutzer, Firmware • EtherCAT (Systembus): Informationen zu Master und Slaves (Module) anzeigen; Aktionen durchführen • Nur bei variTRON 300: Wtrans-Gateway (Status der Sender) • Benutzerverwaltung: Benutzer anlegen, Rollen zuordnen • Konfiguration einspielen: Konfigurationsdatei (.jcf) zum Gerät übertragen •...
  • Seite 61 Die Funktionen der Startseite können auch über die Schaltfläche „Menü“ aufgerufen werden: Über den Menüpunkt „Systembus“ wird direkt die Funktion „Service > Systembus“ aufgerufen. Nur bei variTRON 300: Über den Menüpunkt „Wtrans-Gateway“ wird direkt die Funktion „Service > Wtrans-Gateway“ aufgerufen.
  • Seite 62: Geräteinfo

    Mit der Funktion „ResetSchleppzeiger“ lassen sich die rücksetzbaren Minimal- und Maximalwerte zu- rücksetzen. Zertifikatsverwaltung Hier werden gegebenenfalls Informationen zu Zertifikaten angezeigt. SPS-Laufzeitumgebung Hier werden Informationen zum SPS-Laufzeitsystem angezeigt. variTRON 300: Retain-Handling nur per Sync in CODESYS möglich (JUMO Library verfügbar ab Sys- temversion 6).
  • Seite 63: Ereignisse

    Hier werden Informationen zur Datenaufzeichnung angezeigt (Version, Export-Status der aufgezeichne- ten Daten, Füllstand der Datenbank). Cloud-Gateway Hier werden Informationen zum Cloud-Gateway angezeigt (Status, Version). Wtrans-Gateway (nur bei variTRON 300) Hier werden Informationen zum Wtrans-Gateway angezeigt (Version, Funkfrequenz; Wtrans-Sender: z. B. Sender-ID, Batteriezustand, RSSI-Wert; Messwert, Sendeintervall). 4.4.2 Ereignisse Hier werden Ereignismeldungen aus dem Gerät ausgelesen und chronologisch in einer Liste dargestellt.
  • Seite 64: Konfiguration

    4 Bedienung 4.4.4 Konfiguration Die folgenden Abschnitte sollen nur einen Überblick über die Funktionen geben, die unter der betreffen- den Kachel konfiguriert werden. Die Konfiguration der einzelnen Funktionen der Zentraleinheit (Master) wird in diesem Dokument im Ka- pitel „Konfiguration“ detailliert beschrieben. Kapitel 5 „Konfiguration“, Seite 71 Die Konfiguration der Module (Regler, Relais, Analog-IO-Einheiten, Digital-IO-Einheiten) ist in der Be- triebsanleitung des jeweiligen Moduls beschrieben.
  • Seite 65 Hier wird die Verbindung zur Datenbank (Datastore) konfiguriert und aktiviert (verfügbar ab Systemver- sion 6). Cloud-Gateway Hier wird die Verbindung zur JUMO Cloud (verfügbar ab Systemversion 4) konfiguriert. Wtrans-Gateway (nur bei variTRON 300) Hier werden Einstellungen zur Verwendung der JUMO Wtrans-Sender vorgenommen (verfügbar ab Systemversion 5).
  • Seite 66: Service

    Wird der Bus-Topologie-Modus im Systembus-Zustand "Operational" aktiviert, geht der System- bus in den Zustand "Initialization". Die zyklische Übertragung von Werten wird dadurch unterbrochen.  Diese Funktion nur für Servicezwecke verwenden! Wtrans-Gateway (nur bei variTRON 300) Hier werden Informationen zu den Wtrans-Sendern angezeigt (z. B. Status, Sender-ID, Batteriezustand, RSSI-Wert). Benutzerverwaltung Hier werden Benutzer angelegt und ihnen Benutzerrechte zugewiesen.
  • Seite 67 Benutzer verwalten CodesysUi Sichtbarkeit des Benutzers in CODE- SYS-UI SystemStatusUi Sichtbarkeit des Benutzers im Geräte- display (nur bei variTRON 300 und 500) Bei der Vergabe dieses Rechts sollten die begrenzten Darstellungs- und Ein- gabemöglichkeiten im Gerätedisplay berücksichtigt werden (Benutzername, Passwort ).
  • Seite 68 4 Bedienung Werkseitig sind folgende Benutzer angelegt (abhängig von der Systemversion; Rollen in Klammern): • Master (Administrator, ConfigurationRead, ConfigurationWrite, SystemStatusUi, SystemUI, WebUi) • UnregisteredUser (ReadOnly) Ein Benutzer kann editiert oder auch entfernt werden. Ebenso kann das Passwort des Benutzers geän- dert werden.
  • Seite 69: Datei-Explorer

    4 Bedienung Verwendung eines USB-Speichersticks HINWEIS! Das Aktualisieren der Firmware, das Einspielen und Auslesen der Konfiguration (importieren, exportie- ren) sowie das Auslesen der Debug-Daten ist auch mit Hilfe eines USB-Speichersticks möglich. Kapitel 4.2.2 „Gerätemenü“, Seite 33 4.4.6 Datei-Explorer Hier werden Dateien und Unterordner angezeigt, die im gemeinsamen Ordner (Shared Folder) liegen. Die Dateien sind im Webbrowser downloadbar (auf die Datei klicken).
  • Seite 70 4 Bedienung...
  • Seite 71: Konfiguration

    Allgemeines Die Konfiguration des Geräts ist grundsätzlich am Gerät selbst sowie mit dem Setup-Programm oder mit der Webapplikation „JUMO Web Cockpit“ möglich. Diese Konfigurationsmöglichkeiten unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der konfigurierbaren Funktionsbereiche. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Funktionsbereiche auf welchem Wege konfigurierbar sind (= X).
  • Seite 72: Gerätemanager

    5 Konfiguration Gerätemanager Geräteeinstellungen Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Gerätesprache Sprache auswählen Sprache, in der die Texte im Gerätedisplay darge- stellt werden. Texte, für die in der ausgewählten Sprache keine Übersetzung vorhanden ist, werden in Englisch oder in Deutsch dargestellt (oder ggf. in der soge- nannten Entwicklersprache).
  • Seite 73: Kundenspezifische Linearisierung

    5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Server 1 Adresse des Zeitservers ein- Bis zu drei Zeitserver können eingegeben werden. geben (oder vorhandene Server 2 Die Serverliste wird von oben nach unten abgear- Adresse verwenden) beitet, d. h. der nächste Zeitserver in der Liste wird Server 3 Beispiel: de.pool.ntp.org nur angefragt, wenn der vorhergehende nicht er-...
  • Seite 74: Stützwerte

    5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung -99999 bis 99999 Koeffizient des kubischen Anteils (x -99999 bis 99999 Koeffizient des quartischen Anteils (x -99999 bis 99999 (max. bis 20. Ordnung) Stützwerte Die kundenspezifische Linearisierung wird durch die Eingabe von bis zu 200 Stützstellen (Wertepaare XY) vorgegeben.
  • Seite 75: Systembus

    Kapitel 1.8 „Verfügbare technische Dokumentation“, Seite 18 Die dortige Beschreibung der NV-Verbindungsliste trifft auf die Verwendung zusammen mit einer Zentraleinheit vom Typ JUMO variTRON nicht zu. In diesem Fall müssen alle externen Verbindungen (Verbindungen über den Systembus) in der SPS-Applikation realisiert werden.
  • Seite 76: Datenträgerverwaltung

    5 Konfiguration Datenträgerverwaltung Netzlaufwerke Hier werden bis zu 5 Netzlaufwerke unter Linux eingebunden (verfügbar ab Systemversion 7). Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Name Text eingeben Bezeichnung für das Netzlaufwerk Beispiele: Laufwerk1, Laufwerk2 Netzwerkpfad Text eingeben Netzwerkpfad des Laufwerks Beispiele: //Server/NetDrive, //Server/NetDrive2 Dateisystem SMB/CIFS Netzwerkdateisystem SMB/CIFS wird bis einschließlich Version 3.1.1...
  • Seite 77: Ethernet

    5 Konfiguration Ethernet LAN1 Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Methode Methode zur Vergabe der IP-Adresse Manuell Die IP-Adresse muss manuell vergeben werden. Automatisch Die IP-Adresse wird von einem DHCP-Server be- zogen. IP-Adresse 0.0.0.0 bis 255.255.255.255 Manuell vergebene IP-Adresse Die IP-Adresse ist gegebenenfalls vom zuständi- gen Administrator zu erfragen.
  • Seite 78: E-Mail

    5 Konfiguration E-Mail Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung SMTP-Server Adresse eingeben Adresse (URL) des E-Mail-Servers für SMTP (smtp.example.de) Port 0 bis 65535 Portnummer des E-Mail-Servers für SMTP (25) Die Portnummer ist abhängig vom E-Mail-Provider und der Art der Verschlüsselung (üblich: TLS = 465, StartTLS = 587).
  • Seite 79: Sps-Konfiguration

    5 Konfiguration SPS-Konfiguration 5.8.1 Einheiten Diese Einstellungen sind für die automatische Umrechnung bei Änderung der Temperatureinheit (°C/°F) von Bedeutung (betrifft nur die SPS-Anwendung). Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Einstellung abso- Einheit für Temperaturwert lute Temperatur °C Grad Celsius °F Grad Fahrenheit Kelvin Einstellung relati- Einheit für Temperaturdifferenz ve Temperatur...
  • Seite 80 5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Netz-Aus Verhalten des Programmgebers, wenn der Netz- ausfall vorüber ist. Abbruch Das Programm wird abgebrochen, der Programm- geber geht in Grundstellung. Weiterlauf Das Programm läuft an der Stelle weiter, an der es zum Zeitpunkt des Netzausfalls stand. Stillstand Das Programm wird angehalten (Programmgeber bleibt im Automatikbetrieb).
  • Seite 81 5 Konfiguration Toleranzbandüberwachung Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Alarmart Inaktiv Die Toleranzbandüberwachung ist nicht aktiv. Ereignis Die Toleranzbandverletzung wird als Ereignis in die Ereignisliste eingetragen. Alarm Die Toleranzbandverletzung wird als Alarm in die Ereignisliste und die Alarmliste eingetragen. Alarm bei Pegel High Alarm bei High-Pegel (1 = Istwert außerhalb des Toleranzbands) Alarm bei Low-Pegel (0 = Istwert innerhalb des...
  • Seite 82 5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Obere Toleranzbandgrenze Minimum -99999 bis 99999 Zulässiger minimaler Wert für die obere Tole- ranzbandgrenze Maximum -99999 bis 99999 Zulässiger maximaler Wert für die obere Tole- ranzbandgrenze Sollwert 01 bis Sollwert 30 Bezeichnung Text eingeben (oder vorhande- Bezeichnung des Sollwerts nen Text verwenden) Minimum...
  • Seite 83: Analog-Variablen

    5 Konfiguration 5.8.3 Analog-Variablen Diese Einstellungen betreffen die Verwendung der Analog-Variablen (analoge SPS-Ausgänge) für Funk- tionen, die in der Geräte-Firmware realisiert wurden (z. B. Datenaufzeichnung). Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Name Text eingeben (oder vorhande- Bezeichnung der betreffenden Variablen nen Text verwenden) Einheit Signalart und Einheit aus der Signalart und Einheit der betreffenden Variablen...
  • Seite 84: Programme

    5 Konfiguration 5.10 Programme Jedes Programm (jeder Programmplan) kann aus maximal 200 Programmabschnitten bestehen. In je- dem Programmabschnitt können bis zu 30 Sollwerte und bis zu 32 Steuerkontakte genutzt werden. Für den ersten Sollwert kann eine Toleranzbandüberwachung eingerichtet werden. Dabei wird der be- treffende Istwert überwacht;...
  • Seite 85 5 Konfiguration Programmkanal Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Anzahl Abschnit- 0 bis 200 Anzahl der Programmabschnitte, die vom Pro- grammgeber verarbeitet werden sollen. Programmabschnitt 1 bis Programmabschnitt 200 Verfahrensschritt 0 bis 200 Der Verfahrensschritt gibt die Grenzen der Ab- schnittszeit vor und legt fest, welche Sollwerte zur (verfügbar ab Verfügung stehen.
  • Seite 86: Systemzustand-Ui

    5 Konfiguration 5.11 Systemzustand-UI Dieser Funktionsbereich betrifft die Konfiguration des Gerätedisplays. Bildschirmschoner Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Funktion Bildschirmabschaltung aktivieren Die Funktion ist nicht aktiv. Der Bildschirm wird nach Ablauf der Wartezeit ausgeschaltet. Wartezeit (s) 10 bis 3600 Wartezeit in Sekunden (900)
  • Seite 87: Echtzeitverarbeitung

    Die maximale Anzahl der Kanäle (Analog- und Digitalkanäle), die aufgezeichnet werden können, ist ge- räteabhängig (variTRON 300: 60 Kanäle; variTRON 500: 240 Kanäle). Für die Auswertung der aufge- zeichneten Daten ist jedoch die Anzahl der lizenzierten Kanäle maßgeblich (kostenpflichtige Lizenzen für JUMO smartWARE Evaluation).
  • Seite 88 5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Anzeigebereich -99999 bis 99999 (0) Untere Grenze des Anzeigebereichs Anfang Ab Systemversion 7: -1,7e+307 bis 1,7e+307 Anzeigebereich -99999 bis 99999 (100) Obere Grenze des Anzeigebereichs Ende Ab Systemversion 7: -1,7e+307 bis 1,7e+307 Einheit Einheit auswählen Einheit des Werts (nur bei System- (Keine Einheit)
  • Seite 89 5 Konfiguration Ereignisbetrieb Diese Funktion steht ab Systemversion 7 zur Verfügung. Der Ereignisbetrieb hat von allen drei Betriebsarten die höchste Priorität. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Steuersignal Signal aus Selektor auswählen Digitalsignal (binäres Signal), das den Ereignisbe- trieb startet (High-aktiv) und stoppt. Post-Trigger-Zeit 0 bis 10 (0) Verlängert den Ereignisbetrieb, nachdem das...
  • Seite 90: Datastore-Gateway

    Hier wird die Verbindung zur Datenbank (Datastore) konfiguriert und aktiviert (verfügbar ab Systemver- sion 6). Im Datastore werden die aufgezeichneten Prozessdaten gespeichert. Die Daten stehen dann für die Auswertung mit JUMO smartWARE Evaluation zur Verfügung (ab Systemversion 6). Parameter Auswahl/Eingabe...
  • Seite 91: Cloud-Gateway

    5 Konfiguration 5.14 Cloud-Gateway Hier wird die Verbindung zur JUMO Cloud (verfügbar ab Systemversion 4) konfiguriert. Zuvor muss das Gerät in der JUMO Cloud als Datenquelle konfiguriert werden. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Verbindung zur Verbindung zum Cloud-Server Cloud Inaktiv Keine Verbindung Aktiv Die Verbindung ist aktiv.
  • Seite 92: Wtrans-Gateway

    5 Konfiguration 5.15 Wtrans-Gateway Hier werden Einstellungen zur Verwendung der JUMO Wtrans-Sender vorgenommen (verfügbar ab Systemversion 5). Allgemein Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Funkfrequenz Wtrans-Funkfrequenz (MHz) 868,4 Europa 912,6 bis 917,4 Amerika, Australien, Kanada und Neuseeland Wtrans-Sender Diese Einstellungen sind für jeden Sender erforderlich, der in der Wtrans-Hardware-Konfiguration aus- gewählt wurde (Wtrans-Hardware-Assistent im Setup-Programm).
  • Seite 93: Node-Red

    5 Konfiguration 5.16 Node-RED Das grafische Entwicklungswerkzeug Node-RED ist standardmäßig vorhanden, muss aber vor der Ver- wendung aktiviert werden. Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Entwicklungs- Aktivierung von Node-RED in der Zentraleinheit werkzeug Node- Inaktiv Node-RED ist nicht aktiv. Aktiv Node-RED ist aktiv und kann mit einem Webbrow- ser verwendet werden.
  • Seite 94: Chargen

    Wenn der Charge keine Gruppe zugeordnet wurde (oder keine der zugeordneten Gruppen aktiv ist), werden nur Ereignismeldungen aufgezeichnet. HINWEIS! Beim variTRON 300 muss der Anwender sicherstellen, dass die maximale Anzahl von 10 Chargen nicht überschritten wird. Wird während der Konfiguration die maximale Anzahl der Chargen überschritten, hat dies zur Folge, dass die betreffende Charge nicht aufgezeichnet wird.
  • Seite 95 5 Konfiguration Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Kennung Text eingeben (oder vorhande- Bezeichnung (ID) der betreffenden Zeile des Char- nen Text verwenden) genprotokolls (z. B. zur Verwendung in der SPS- Applikation) Die Kennung muss innerhalb einer Charge ein- deutig sein. Text linke Spalte Text eingeben (oder vorhande- Text in der linken Spalte des Chargenprotokolls nen Text verwenden)
  • Seite 96 5 Konfiguration Chargennummer Parameter Auswahl/Eingabe Beschreibung Offset Chargen- 0 bis 2147483647 Die automatische Chargennummerierung beginnt nummer mit dem Offset-Wert.
  • Seite 97: Inbetriebnahme

    Hutschiene hinzufügen und Routermodul 1-Port (705043) oder Routermodul 3-Port (705042) als erstes Modul auf der Hutschiene platzieren. Da die Zentraleinheit variTRON 300 keine seitlichen Anschlüsse für Spannungsversorgung und Systembus besitzt, wird ein Routermodul benötigt (primär: Routermodul 1-Port), um weitere Mo- dule anzuschließen.
  • Seite 98 6 Inbetriebnahme b) Verbindung herstellen („Verbinden...“) und dabei das werkseitig vergebene Passwort 9200 ein- geben. c) Konfiguration an die Zentraleinheit senden („An das Gerät senden“). d) Status-LED aller Module kontrollieren. LED leuchtet dauerhaft grün, sobald der Systembus im Zustand „Operational“ ist. 7.
  • Seite 99 Änderung in der Zentraleinheit über Netz-Aus erhalten bleiben, ist zusätzlich die Option „Update boot application“ zu aktivieren. HINWEIS! Bestimmte Konfigurationsänderungen (z. B. Änderungen der Hardware-Konfiguration) bewirken einen Neustart der Zentraleinheit. Weitere Informationen Das JUMO Help Center bietet weitere Informationen, insbesondere zu folgenden Themen: • JUMO Cloud • JUMO smartWARE SCADA •...
  • Seite 100 6 Inbetriebnahme...
  • Seite 101: Anhang

    - E-Mail-Server - Modbus TCP Master/Slave - PROFINET IO Device - EtherCAT Slave - OPC UA Client - BACnet/IP Server/Client - JUMO Systembus über JUMO variTRON Routermodule (nur LAN2) Übertragungsrate 10 Mbit/s, 100 Mbit/s Anschlusskabel Netzwerkkabel, mindestens CAT5 (S/FTP) Kabellänge...
  • Seite 102 Übertragung Der RSSI-Wert ist ein Indikator für die Stärke des Empfangssignals (theoretischer Wertebereich: -120 bis 0). Einsatz Empfänger für JUMO Wtrans-Sender (drahtlose Messwertübertra- gung) Kompatible Sender Wtrans T (902930), Wtrans B (707060), Wtrans p (402060), Wtrans E01 (902928) ab Systemversion 6 Nicht unterstützte Thermoelement-Typen bei Wtrans B:...
  • Seite 103: Anzeige

    7 Anhang 7.1.2 Anzeige LCD, monochrom Auflösung 96 × 64 Pixel (8 Zeilen) 7.1.3 Elektrische Daten Spannungsversorgung (Klemmen +24 V und GND) Symbol (siehe Typenschild) Anschluss frontseitig (abnehmbare Klemmleiste 2-polig mit Push-In-Technolo- gie) Spannung DC 24 V +25/-20 % SELV Restwelligkeit Stromaufnahme max.
  • Seite 104: Gehäuse Und Umgebungsbedingungen

    7 Anhang 7.1.4 Gehäuse und Umgebungsbedingungen Gehäuseart Kunststoffgehäuse für Hutschienenmontage im Schaltschrank (Ver- wendung in Innenräumen); Hutschiene nach DIN EN 60715, 35 mm x 7,5 mm x 1 mm Abmessungen (B × H × T) 45 mm × 101 mm × 101,5 mm (ohne Anschlusselemente) Gewicht (voll bestückt, inkl.
  • Seite 105: Austausch Der Pufferbatterie

    7 Anhang Austausch der Pufferbatterie VORSICHT! Das Gerät enthält eine Pufferbatterie, die zur Datenpufferung im ausgeschalteten Zustand oder bei Spannungsausfall dient. Die Lebensdauer der Batterie beträgt typischerweise 6 Jahre. Wenn die Batterie schwach ist, wird dies durch eine Störungsmeldung in der Ereignisliste angezeigt („Batterie fast leer“).
  • Seite 106 7 Anhang Gehäuse öffnen 1. Falls aus Platzgründen erforderlich, Zentraleinheit von der Hutschiene nehmen. Hierzu die Anleitung zur Demontage weiter vorne in diesem Dokument beachten. 2. Beide Rasthaken (A) mit Hilfe eines Schraubendrehers nacheinander lösen. Dazu den Schrauben- dreher in den kleinen Schlitz (B) unterhalb des Rasthakens stecken und vorsichtig drehen (maximal 90°).
  • Seite 107 7 Anhang Batterie ersetzen 1. Die alte Batterie (C) aus der Halterung entnehmen und durch eine neue desselben Typs ersetzen (Knopfzelle CR2032). Gehäuse schließen 1. Vorderen Gehäuseteil in den hinteren Gehäuseteil einsetzen und darauf achten, dass beide Rast- haken einrasten. 2.
  • Seite 108: Led-Anzeigen

    7 Anhang LED-Anzeigen Die LED „S“ (Status) zeigt den Zustand des betreffenden Moduls an (Voraussetzung: LED „P“ leuchtet). Anzeigemodi In der folgenden Tabelle sind alle Zustände aufgeführt, die die LED „S“ annehmen kann (modulabhän- gig). Anzeigemodus Beschreibung Symbol grün Symbol rot LED-Zustand nicht relevant LED aus LED ein (leuchtet dauerhaft)
  • Seite 109: Systemzustände Und Fehler

    7 Anhang Systemzustände und Fehler In der folgenden Tabelle sind alle Systemzustände und Fehler aufgeführt, die durch die LED „S“ ange- zeigt werden (modulabhängig). Kategorie LED “S” Bedeutung Diagnose Empfohlene Maßnahme (Status) durch Start-Fehler Modulfehler (Hardware läuft nicht an) LED Modul austauschen Start-Fehler Interner Fehler (Bootloader)
  • Seite 110: Open-Source-Software

    Soweit die jeweils anwendbaren Lizenzbedingungen einen Anspruch auf die Bereitstellung des Quell- codes oder sonstiger Informationen begründen, stellt JUMO GmbH & Co. KG den Quellcode und die Lizenztexte auf einem üblichen Datenträger zum Preis, der für die Erstellung des Datenträgers anfällt, zur Verfügung.
  • Seite 111: China Rohs

    7 Anhang China RoHS...
  • Seite 112 7 Anhang...
  • Seite 114 JUMO GmbH & Co. KG Moritz-Juchheim-Straße 1 Technischer Support Deutschland: 36039 Fulda, Germany Telefon: +49 661 6003-727 Telefon: +49 661 6003-9135 Telefax: +49 661 6003-508 Telefax: +49 661 6003-881899 E-Mail: mail@jumo.net E-Mail: support@jumo.net Internet: www.jumo.net Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany...

Diese Anleitung auch für:

Varitron 500705002

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