Kalibrieren
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Kalibrieren
Die Drehmoment‐Messflansche T10F liefern ein elektrisches Kalibriersignal,
das bei Messketten mit HBM‐Komponenten verstärkerseitig abgerufen werden
kann. Der Messflansch erzeugt ein Kalibriersignal von ca. 50 % des Nenndreh
momentes. Der genaue Wert ist auf dem Typenschild vermerkt. Stellt man nun
das Verstärkerausgangssignal auf das Kalibriersignal des angeschlossenen
Messflansches ein, ist der Messverstärker an den Messflansch angepasst.
Um stabile Bedingungen zu erreichen, sollte das Kalibriersignal erst nach einer
Aufwärmphase des Aufnehmers von 15 Minuten aktiviert werden.
Um die Messwerte des Prüfprotokolls zu reproduzieren, sind die Randbe
dingungen der Vergleichbarkeit (z. B. Einbausituation) herzustellen.
Wichtig
Beim Messen des Kalibriersignales sollte der Messflansch unbelastet sein, da
das Kalibriersignal additiv aufgeschaltet wird.
Wichtig
Damit die Messgenauigkeit eingehalten wird, sollte das Kalibriersignal maximal
5 Minuten anliegen. Danach ist eine ebensolange Abkühlphase erforderlich,
bevor das Kalibriersignal erneut ausgelöst wird.
8.1
Kalibrieren Option2, Code KF1
Durch Erhöhen der Speisespannung von 54 V
cker 1) wird das Kalibriersignal ausgelöst.
8.2
Kalibrieren Option2, Code SF1/SU2
Durch Anlegen einer Schutzkleinspannung von 5 V an Pin 6 (+) und 7 (
Stecker 1 oder 3 wird das Kalibriersignal ausgelöst.
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A0607-17.0 HBM: public
auf 80 V
(Pin 6 und 7, Ste
SS
SS
) am
T10F