1.3
Systemüberblick
Das BD BACTEC FX-Gerät ermöglicht folgende Hauptfunktionen:
•
Die Modulbauweise des Gerätes ermöglicht einen flexiblen Einsatz, der an die Bedürfnisse
des Labors angepasst ist.
•
Die ausziehbaren Schubladen sorgen für eine bessere Dichtigkeit der Fläschchen und sind
platzsparend
•
Die grafische Benutzeroberfläche mit Farbanzeige und Touchscreen ermöglicht eine
benutzerfreundliche Handhabung.
•
Die an den einzelnen Stationen befindlichen Echtzeit-Fläschchensensoren weisen den
Benutzer sofort darauf hin, wenn Fläschchen hineingegeben oder aus den Stationen entfernt
werden.
•
Die Agitation der Kulturflaschen sorgt für eine Verbesserung des Organismenwachstums
und -nachweises
•
Das Vermischen von Bakterien-, Pilz- und Mykobakterienkulturen innerhalb eines Moduls oder
Systems wird durch das Variieren des Medientyps ermöglicht.
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Bessere Berichterstellungs- und Datenverwaltungsmöglichkeiten durch Anschließbarkeit an
eine BD EpiCenter™-Arbeitsstation. Standalone-Geräte können mit einem kompatiblen
Laborinformationssystem (LIS) verbunden werden.
1.3.1 Geräteüberblick
Das BD BACTEC FX-Gerät ist ein automatisiertes System, das für den Nachweis von
Mikroorganismen in klinischen Proben, Blut und Blutprodukten verwendet wird. Die beimpften
Fläschchen werden in eine der Geräteschubladen hineingegeben, die jeweils über Flaschenstationen
verfügen, die in 10 x 10 Reihen angeordnet sind. Sobald die Schubladen geschlossen sind, werden
die im Protokoll befindlichen Fläschchen über einen gewissen Zeitraum auf mikrobielle
Stoffwechselaktivitäten untersucht, indem das Fluoreszenzniveau über einen speziellen
Fläschchensensor gemessen wird. Dies erfolgt über das Mess-Subsystem. Das Algorithmus-
Subsystem analysiert die Signale des Mess-Subsystems, um zu bestimmen, ob ein mikrobielles
Wachstum (d. h. eine Positivität) vorliegt. Die Agitation der Fläschchen erfolgt über das
Agitationssubsystem, wodurch das Wachstum der Organismen gefördert wird. Die Datenspeicherung
und -überprüfung wird mithilfe eines Datenverwaltungssubsystems abgewickelt. Stationen sind nicht
verwendbar, wenn Warnzustände wie Inkubations-, Agitations- oder Messsystemfehler vorliegen.
Das Benutzeroberflächen-Subsystem umfasst alle zum Geräteablauf gehörenden Funktionen, d. h.
hauptsächlich die Eingabe von Fläschchen für die Messung und die anschließende Entnahme von
positiven und endgültig negativen Fläschchen. Statistikdaten können in das System eingegeben und
als Bericht ausgegeben werden. Flaschendaten können mithilfe eines für die Einhandbedienung
konstruierten Barcodelesers erfasst oder manuell über eine Bildschirmtastatur eingegeben werden.
Die Fläschchen werden einer bestimmten Station zugeordnet, indem sie nach dem Scannen sofort in
die Station hineingegeben werden. Dadurch wird der Fläschchensensor der Station aktiviert.
Informationen über die in Bearbeitung befindlichen Fläschchen können angesehen, Berichte können
gedruckt und Verbindungen zu einem BD EpiCenter-System können hergestellt werden. Die LED-
Anzeigelampen an der Vorderseite des Gerätes sowie jeweils oberhalb der einzelnen Stationen zeigen
den Stationsstatus an. Das Gerät erzeugt eine akustische und visuelle Bestätigungsrückmeldung,
sobald ein Arbeitsabschnitt abgeschlossen wurde.
1 – Einführung
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