X - R i t e e X a c t 2
Farb- und Dichtefunktionen
Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Funktionen.
Abs. Farbstärke
Die absolute Farbstärke "K/S" ist ein Maß für die Farbkonzentration.
Sie können zur Bestimmung der Farbstärke aus den folgenden Berechnungsmethoden wählen: Max. K/S: K/S
wird an der Stelle der minimalen Reflexion der Spektralkurve berechnet.
Mittel xyz: Berechnung der Farbstärke als gemittelter xyz-Wert über das sichtbare Spektrum. Sie können als
nächstes den Druckfarbentyp wählen, der zur Erfassung der Farbstärke verwendet wird. Zur Auswahl stehen:
Transparente Farbe, Deckende Farbe oder Textilfarbe.
Alle Dichten
Diese Funktion zeigt die Dichtewerte für die gemessenen Proben aller Filter (C, M, Y, K) an. Sie können
verschiedene Einstellungen an dieser Funktion vornehmen, um zusätzlich die Dichtewerte für die Wellenlänge
der Spektralkurve, die die maximale Dichte hat, anzuzeigen.
Aufhellerindex
Diese Funktion wird verwendet, um den Anteil der optischen Aufheller (OBA, Optical Brightening Agents) im
Bedruckstoff gemäß ISO 15397 zu berechnen. Der Wert entspricht der Differenz der CIE-b*-Werte der M1- und
M2-Messbedingungen.
BestMatch
Mit dieser Funktion zeigt an, wie ähnlich (in ∆E-Werten) Ihre Übereinstimmung mit dem Standard werden kann,
wenn Sie den Farbauftrag (Offset) oder die Konzentration (Flexo oder Tiefdruck) anpassen.
Die BestMatch-Funktion ist nachfolgend mit Hilfe des CIELAB-Farbraums und zwei Grüntönen dargestellt:
Farbachse: Farbmetrische Achse, mit der Farbe nach Schichtdicke angepasst werden kann.
Stelle des BestMatch: Bestmögliche Farbübereinstimmung, zum Beispiel grün, die durch Anpassung der
Schichtdicke oder Konzentration erreicht werden kann.
CIE L*a*b*
Diese Funktion wurde aus dem Farbraum CIE 1931 XYZ entwickelt, um eine gleichförmige Erscheinung zu
erreichen. Der L*-Wert zeigt die Helligkeit an, während a* (rot/grün) und b* (gelb/blau) die Farben
repräsentieren. Unter einer gleichförmigen Erscheinung wird verstanden, dass eine Änderung im Farbwert eine
proportional ähnliche Änderung in der visuellen Erscheinung hervorruft. Wenn ein gültiger Standard vorhanden
ist, dann sind die Deltawerte zusammen mit dem konfigurierten ∆E-Wert enthalten.
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