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Endress+Hauser Proline Prowirl 72F Technische Information Seite 5

Wirbeldurchfluss-messsystem
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Proline Prowirl 72F, 72W, 73F, 73W
Endress+Hauser
Messaufnehmer mit eingebauter Nennweitenreduzierung
In vielen Anwendungen entspricht die Nennweite der kundenseitigen Rohrleitung nicht der für einen Wirbel-
zähler optimalen Nennweite, da die Fließgeschwindigkeit zu gering ist für die Wirbelbildung hinter dem Stau-
körper. Dies äußert sich in einem Signalverlust im unteren Durchflussbereich. Um die Nennweite um eine oder
zwei Stufen zu reduzieren – und damit die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen –, ist es heute gängige Praxis,
solche Messstellen mit folgenden Formstücken auszustatten:
• Reduzierstück (a)
• Gerades Rohrstück (b) als Einlaufstrecke (min. 15 DN) vor dem Wirbelzähler
• Gerades Rohrstück (c) als Auslaufstrecke (min. 5 DN) hinter dem Wirbelzähler
• Erweiterungsstück (d)
Für diese Anwendungen bietet Endress+Hauser den Wirbelzähler Prowirl 72/73 nun auch mit eingebauter
Nennweitenreduzierung an.
b
a
Links: Nennweitenreduzierung durch Einbau verschiedener Form- und Rohrstücke in die Rohrleitung
Rechts: Nennweitenreduzierung durch Verwendung von Prowirl mit eingebauter Querschnittsverengung
Bezeichnung der Prowirl-Wirbelzähler (Flanschgeräte) mit eingebauter Nennweitenreduzierung:
• Prowirl 72F/73F "R-Typ": mit einstufiger Reduzierung der Nennweite, z.B. von DN 80 (3") auf DN 50 (2")
• Prowirl 72F/73F "S-TYP": mit zweistufiger Reduzierung der Nennweite, z.B. von DN 80 (3") auf
DN 40 (1½") (S = "super" reduziert)
Diese Bauarten bieten folgende Vorteile:
• Kosten- und Zeitersparnis durch den vollständigen Ersatz zusätzlicher Formstücke bzw. Ein-/Auslauf-
strecken durch ein einziges Gerät (weitere zu berücksichtigende Ein-/Auslaufstrecken  ä 25)
• Erweiterung des Messbereichs für kleinere Durchflüsse
• Geringeres Risiko (eines nicht korrekt ausgelegten Messgerätes) in der Planungsphase, da R-Typ- und S-Typ-
Messgeräte dieselben Einbaulängen aufweisen wie Standard-Flanschgeräte. Jeder Gerätetyp kann alternativ
verwendet werden, ohne das Layout aufwändig zu ändern.
• Identische Genauigkeitsspezifikationen wie bei Standardgeräten
Temperaturmessung (Prowirl 73)
Zusätzlich zum Volumenfluss wird vom Prowirl 73 auch die Temperatur gemessen. Die Temperaturmessung
erfolgt über einen Temperatursensor Pt 1000, der sich im Paddel des DSC-Sensors befindet, d.h. in direkter
Nähe zum Messstoff ( ä 4).
Durchflussrechner (Prowirl 73)
Die Elektronik vom Prowirl 73 verfügt über einen Durchflussrechner. Mit Hilfe dieses Durchflussrechners kön-
nen aus den primären Messgrößen (Volumenfluss und Temperatur) weitere Prozessgrößen berechnet
werden, z.B.:
• der Masse- und Wärmefluss von Sattdampf und Wasser gemäß IAPWS-IF97/ASME
• der Masse- und Wärmefluss von überhitztem Dampf (bei konstantem Druck oder falls der Druck über
HART / PROFIBUS PA / FOUNDATION Fieldbus eingelesen wird), gemäß IAPWS-IF97/ASME
• der Masse- und Normvolumenfluss von Gasen (bei konstantem Druck oder falls der Druck über HART /
PROFIBUS PA / FOUNDATION Fieldbus eingelesen wird), z.B. Druckluft und Erdgas AGA NX-19,
AGA8-DC92, ISO12213-2, AGA8 Gross Method 1 und SGERG-88 (siehe unten). Weitere Gase sind über
die Realgasgleichung programmierbar.
c d
A0007142
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Diese Anleitung auch für:

Proline prowirl 72wProline prowirl 73f

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