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Qlima D 610 Gebrauchsanweisung Seite 10

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2.2 Besondere Aufmerksamkeit ist auf folgende Punkte zu richten, um sicherzustellen,
dass das Gehäuse durch die Arbeiten an elektrischen Komponenten nicht derart
beeinträchtigt wird, dass der Schutzgrad davon betroffen ist. Hierzu gehören Schäden
an Kabeln; eine überschüssige Anzahl von Anschlüssen; Anschlüsse, die nicht den
Originalvorgaben entsprechen; Schäden an Dichtungen; unsachgemäße Anbringung
von Stopfbuchsen usw.
Stellen Sie sicher, dass das Gerät sicher montiert ist.
Stellen Sie sicher, dass Dichtungen oder Dichtungsmaterial nicht derart verschließen
sind, dass sie nicht länger zur Vorbeugung des Eindringens entflammbarer
Atmosphären genutzt werden können. Ersatzteile müssen den technischen Vorgaben
des Herstellers entsprechen.
HINWEIS Die Nutzung von Silikondichtmittel kann die Effektivität einiger Arten von
Leckerkennungsgeräten beeinträchtigen. Eigensichere Komponenten müssen vor der
jeweiligen Arbeit nicht isoliert werden.
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REPARATUREN AN EIGENSICHEREN KOMPONENTEN
Bringen Sie keine dauerhaften induktiven oder Kapazitätslasten am Kreislauf an,
ohne zuvor sichergestellt zu haben, dass hierdurch die zulässigen Spannungs- und
Stromwerte für das genutzte Gerät nicht überschritten werden.
Eigensichere Komponenten sind die einzigen Komponenten, an denen in einer
entflammbaren Atmosphäre gearbeitet werden kann. Das Prüfgerät sollte die
richtigen Nennwerte erfüllen.
Tauschen Sie Komponenten nur durch die vom Hersteller vorgegebenen Ersatzteile
aus. Andere Bauteile können zur Entzündung von freigesetztem Kältemittel in der
Atmosphäre führen.
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VERKABELUNG
Überprüfen Sie, dass die Verkabelung keinem Verschleiß, Korrosion, übermäßigem
Druck, Schwingungen, scharfen Kanten oder sonstigen nachteiligen Umwelteinflüssen
ausgesetzt ist. Die Überprüfung sollte zudem die Auswirkung der Alterung oder
kontinuierlicher Schwingungen von Quellen wie dem Kondensator oder den Lüftern
berücksichtigen.
5
ERKENNUNG VON ENTFLAMMBAREN KÄLTEMITTELN
Unter keinen Umständen sind mögliche Zündquellen für die Suche nach oder die
Erkennung von Kältemittellecks zu verwenden. Es dürfen keine Halogenfackeln (oder
ein anderer Detektor mit offener Flamme) verwendet werden.
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METHODEN ZUR LECKERKENNUNG
Folgende Methoden zur Leckerkennung gelten bei Systemen mit entflammbaren
Kältemitteln als akzeptabel. Für die Erkennung von entflammbarem Kältemittel sind
elektronische Leckdetektoren zu nutzen, wobei die Empfindlichkeit möglicherweise
nicht adäquat ist oder neu kalibriert werden muss. (Erkennungsgeräte sind in einem
Bereich frei von Kältemitteln zu kalibrieren.)
Stellen Sie sicher, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle und für das
verwendete Kältemittel geeignet ist. Das Leckerkennungsgerät sollte auf einen
prozentuellen Anteil des LFL des Kältemittels eingestellt und auf das verwendete
Kältemittel kalibriert sein. Der entsprechende prozentuelle Anteil an Gas (max. 25 %)
ist bestätigt.
Leckerkennungsflüssigkeiten sind für die Nutzung mit den meisten Kältemitteln
geeignet, die Nutzung von chlorhaltigen Reinigungsmitteln ist jedoch zu vermeiden,
da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und die Kupferrohre beschädigen kann.
Sollten der Verdacht eines Lecks bestehen, so sind alle offenen Flammen zu entfernen/
löschen.
Sollte ein Kältemittelleck festgestellt werden, das Lötarbeiten erfordert, so ist
das Kältemittel aus dem System zu lassen, oder in einem vom Leck entfernten Teil
des Systems (mittels Abschaltventil) zu isolieren. Anschließend ist sauerstofffreier
Stickstoff (OFN) sowohl vor als auch während des Lötvorgangs durch das System zu
spülen.
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ENTFERNUNG UND EVAKUIERUNG
Wenn Sie den Kältemittelkreislauf für Reparaturen – oder zu einem anderen Zweck
– aufbrechen, sind konventionelle Verfahren anzuwenden. Es ist jedoch wichtig,
bewährte Methoden zu befolgen, da die Gefahr der Entflammbarkeit besteht.
Befolgen Sie folgendes Verfahren: Kältemittel entfernen; Kreislauf mit Schutzgas
durchspülen; luftleer pumpen; erneut mit Schutzgas durchspülen; Kreislauf durch
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