Dosiergerät einstellen
Vor Saatbeginn müssen am Dosiergerät einige
Einstellungen vorgenommen und bei der Aus-
saat evtl. noch angepasst werden.
HINWEIS
Die Daten in den Tabellen sind Richtwerte.
Je nach Saatgut, Arbeitsgeschwindigkeit und
anderen Faktoren müssen zur Feineinstellung
weitere Anpassungen vorgenommen werden.
Die Feineinstellung kann am besten mit dem
Testprogramm im E-Manager erfolgen - siehe
Anleitung E-Manager.
1. Komponenten auswählen
Die erforderlichen Komponenten werden an-
hand der Einstelltabelle ausgewählt und einge-
stellt (siehe nächste Seite).
Anhand der Korngröße die passende Dosier-
¾
scheibe auswählen.
An einer Reihe eine Dosierscheibe einbauen,
¾
siehe Komponenten wechseln.
Den Korneinlaufschieber auf die angege-
¾
bene Stufe stellen. Mit der niedrigeren Stufe
beginnen.
Ausdrückrad, Vereinzeler,Abstreifer und
¾
Kornabgabe wie angegeben auswählen und
ggf. tauschen, siehe Komponenten wechseln.
Die Einstellungen mit dem Testprogramm
¾
im E-Manager kontrollieren, siehe Abschnitt
Kontrolle.
Nach erfolgreichem Test die passenden Kom-
¾
ponenten an allen Säkörpern einbauen und
alle Dosiergeräte gleich einstellen.
Falls die Vereinzelungsqualität nicht zufrie-
¾
denstellend ist, die Dosierscheibe mit dem
nächstkleineren oder nächstgrößeren Loch-
durchmesser einbauen und den Test erneut
durchführen.
Diejenige Dosierscheibe wählen, mit der die
¾
beste Vereinzelungsqualität erreicht wird und
in allen Dosiergeräten einbauen.
2. Unterdruck einstellen
Das Düngergebläse aktivieren und die erfor-
¾
derliche Drehzahl einstellen, siehe Abschnitt
Düngergebläse.
Den erforderlichen Unterdruck aus der Ein-
¾
stelltabelle entnehmen, siehe unten.
Den Unterdruck bei laufendem Düngergeblä-
¾
se einstellen, siehe Kapitel Pneumatik.
An allen Dosiergeräten prüfen, ob sich Saatgut
¾
an der Saatgutzufuhr befindet.
Den Druck am zugehörigen Manometer kon-
¾
trollieren.
HINWEIS
Den Unterdruck während der Aussaat regel-
¾
mäßig kontrollieren.
Hinweise zum Druckeinstellung
Nach dem Erreichen der Betriebstemperatur
¾
im Hydrauliksystem muss die Gebläsedreh-
zahl ggf. geringfügig korrigiert werden.
Je nach Kornform, Gewicht und Einsatzbe-
¾
dingungen muss der Unterdruck angepasst
werden.
Die Auswirkung einer Änderung des Unter-
¾
drucks wird erst durch einen Test ersichtlich.
Bei Sonnenblumen den Unterdruck so gering
¾
wie möglich einstellen.
Maximaler Unterdruck: -65 mbar
¾
Den Unterdruck während der Aussaat noch-
¾
mals kontrollieren und ggf. anpassen. Der
Unterdruck verändert sich, wenn alle Dosier-
scheiben mit Körnern besetzt sind.
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