Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
BETRIEBSANLEITUNG
Maestro DV
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.:
8043
0137
AUSGABE:
01/2020
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für HORSCH Maestro DV

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Maestro DV ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: 8043 0137 AUSGABE: 01/2020...
  • Seite 3: Identifikation Der Maschine

    Kd. Nr.: HORSCH: ..............Maschinenempfangsbestätigung Der Gewährleistungsanspruch wird nur wirksam, wenn der Maschinenersteinsatz innerhalb einer Woche an die HORSCH Maschinen GmbH gemeldet wird. www.horsch.com unter SERVICE PARTNERBEREICH steht dazu ein interaktives PDF-Formular zum Download zur Verfügung (nicht in allen Sprachen verfügbar).
  • Seite 4: Eg-Konformitätserklärung

    EG-Konformitätserklärung HORSCH Maschinen GmbH Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Maestro DV Typ: den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht. Schwandorf, 24.01.2020 Klaus Winkler Dokumentationsbevollmächtigter _________________________...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einführung ............4 Bedienung ...........39 Vorwort ............4 Anhängen/Abstellen ........39 Hinweise zur Darstellung ........4 Anhängen .............39 Service............5 Transportstellung ..........40 Sachmängelbearbeitung.........5 Abstellen ............42 Folgeschäden ..........5 Klappen ............43 Ausklappen ...........44 Sicherheit und Unfallverhütung ....6 Einklappen ............44 Bestimmungsgemäße Verwendung....6 Feldeinsatz ...........45 Personalqualifikation ........7 Kontrollen ...........47 Kinder in Gefahr ..........8 Säschiene einstellen ........47 Persönliche Schutzausrüstung .......8...
  • Seite 7 Entsorgung ..........119 Einzelkorn- Dosiersystem AirVac .....74 Übersicht ............74 Anhang ............120 Komponenten ..........74 Anzugsdrehmoment ........120 Motor / Motorsteuerung ......74 Dosiergerät ..........75 Index ............122 Fallrohr ............78 Dosiersystem bedienen ........80 Allgemeine Hinweise .........80 Komponenten wechseln und einstellen ..80 Dosiergerät reinigen ........83 Dosiergerät einstellen ........85 Kontrolle .............89 Probleme und Abhilfe .........91 Düngerschar ..........92...
  • Seite 8: Einführung

    Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver- aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung mieden wird. ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. WARNUNG Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und die be- Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu...
  • Seite 9: Service

    Service Folgeschäden Die Firma HORSCH wünscht, dass Sie mit Ihrer Die Maschine wurde von HORSCH mit Sorgfalt Maschine und mit uns völlig zufrieden sind. hergestellt. Trotzdem können auch bei bestim- mungsgemäßer Verwendung Abweichungen Bei einem Problem wenden Sie sich bitte an bei der Ausbringmenge bis zum Totalausfall Ihren Vertriebspartner.
  • Seite 10: Sicherheit Und Unfallverhütung

    Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehö- HORSCH geprüft und freigegeben. ren auch die Kenntnisnahme und das Beachten Der Einbau oder die Verwendung HORSCH- der im Rahmen dieser Betriebsanleitung gege- fremder Produkte kann daher u. U. konstruktiv benen Hinweise und Anweisungen, das Beach-...
  • Seite 11: Personalqualifikation

    Störungssuche und -behebung • gerecht ausführen. Sie versteht die Funktionsweise der Maschine ¾ Von der Firma HORSCH ausgebildete Bediener im Rahmen Ihrer Arbeiten und ist über die Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte damit verbundenen Gefahren unterrichtet. Tätigkeiten durch Schulungsmaßnahmen oder Sie kann die Gefahren der Arbeit erkennen Außendienstmitarbeiter von HORSCH aus-...
  • Seite 12: Kinder In Gefahr

    Kinder in Gefahr Sicherheit im Verkehr Kinder können Gefahren nicht einschätzen und GEFAHR verhalten sich unberechenbar. Dadurch sind Kinder besonders gefährdet: Mitfahren auf der Maschine verboten! Kinder fernhalten. ¾ Besonders vor dem Anfahren und dem Aus- Zulässige Transportbreiten und -höhen beach- ¾...
  • Seite 13: Sicherheit Im Betrieb

    Die Maschine darf erst nach Einweisung ¾ Sicherheit auswirken können und nicht selbst durch Mitarbeiter der Vertriebspartner, Werks- behoben werden können. vertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb genommen werden. An- und Abkuppeln Die Empfangsbestätigung ist ausgefüllt an die ¾...
  • Seite 14 Nur geeignete Hilfsmittel bei der Suche nach Vorsicht beim Abhängen! ¾ Leckstellen verwenden. Beschädigungen Die Hinweise im Kapitel Abhängen beachten. ¾ umgehend beseitigen! Herausspritzendes Öl Die Maschine nur auf ebenem und festem ¾ kann zu Verletzungen und Bränden führen! Untergrund abstellen. Um Fehlbedienungen auszuschließen, sollten ¾...
  • Seite 15: Gelenkwelle

    Verhalten bei Spannungsüberschlag Bei zu große Abwinklungen die Zapfwelle ¾ abschalten. Die Maschine kann beschädigt Spannungsüberschläge verursachen außen an werden. Teile können weggeschleudert wer- der Maschine hohe elektrische Spannungen. Am den und Personen verletzen. Boden um die Maschine entstehen große Span- Die Zapfwelle abschalten, wenn sie nicht ¾...
  • Seite 16: Feldeinsatz

    Zugvorrichtungen sowie dem nicht lassen. fachgerechten Anbau resultieren, übernimmt Ausgelaufene Betriebsstoffe mit saugfähigem ¾ die Firma HORSCH keinerlei Haftung. Material oder mit Sand aufnehmen, in einen Bei Maschinen mit gültiger Betriebserlaubnis ¾ flüssigkeitsdichten gekennzeichneten Be- dürfen nur Zugvorrichtungen angebaut wer- hälter füllen und gemäß...
  • Seite 17: Nachrüstungen

    Grund von nicht freige- Die Maschine gemäß Wartungsplan warten, ¾ gebenen Nachrüstungen und Umbauten erge- siehe Kapitel Pflege und Wartung. ben, ist die Firma HORSCH nicht zur Haftung Ausschließlich die Arbeiten durchführen, die verpflichtet. ¾ in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind.
  • Seite 18 3 Monaten ausgehärtet und könnte vorher beschädigt werden. Alle übrigen Instandhaltungs- und Repa- ¾ raturarbeiten, die nicht in dieser Betriebs- anleitung beschrieben sind, nur von einer autorisierten Fachwerkstatt oder einem von HORSCH dafür ausgebildeten Bedie- ner vornehmen lassen.
  • Seite 19: Gefahrenbereich

    Gefahrenbereich Wenn der Gefahrenbereich nicht beachtet wird, Die rote Fläche kennzeichnet den Gefahrenbe- können Personen schwer verletzt oder getötet reich der Maschine: werden. Nicht unter angehobenen Lasten verweilen. ¾ Lasten zuerst absetzen. Vor allen Maschinenbewegungen Personen ¾ aus dem Gefahrenbereich der Maschine und des Schleppers verweisen.
  • Seite 20: Sicherheitsaufkleber

    Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. ¾ vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind Beschädigte und unkenntlich gewordene Si- ¾ wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung cherheitsaufkleber sofort erneuern. der Maschine. Fehlende Sicherheitsaufkleber Ersatzteile mit den vorgesehenen Sicherheits- ¾ erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen aufklebern versehen.
  • Seite 21 Der Aufenthalt im Gefahren- Genügend Abstand von bereich ist nur bei eingelegter heißen Flächen halten. Hubzylindersicherung zulässig. 00380896 04001453 Maschine vor dem Abkoppeln Bei negativer Stützlast kann die Zugdeich- oder Abstellen mit Unterlegkei- sel beim Abhängen hochschlagen! len sichern. Vor dem Abhängen die Säschiene ganz auf den Boden absenken! 00381116 00380317...
  • Seite 22: Position Der Sicherheitsaufkleber

    Position der Sicherheitsaufkleber (je nach Ausstattung) Befüllschnecke Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine.
  • Seite 23: Inbetriebnahme

    Anhänger oder Tieflader erfolgen. Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die Die zulässigen Abmessungen und Gewichte ¾ ¾ von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. für den Transport sind einzuhalten. Der Schlepper muss groß genug gewählt ¾ ¾ werden, damit eine ausreichende Lenk- und WARNUNG Bremsfähigkeit erhalten bleibt.
  • Seite 24: Säschiene Anpassen

    Säschiene anpassen Zugöse drehen Die Neigung der Säschiene ist abhängig von der Die Zugöse kann je nach Anhängung um 180° der Anhängehöhe der Maschine am Schlepper gedreht werden. Sie muss daher entsprechend angepasst wer- den, siehe Kapitel Bedienung - Säschiene anpassen. VORSICHT Verletzungsgefahr bei Montagearbeiten.
  • Seite 25: Technische Daten

    Technische Daten Maestro Transportbreite mit 2,2 m Spur (m) 3,00 Transportbreite mit 2,4 m Spur (m) 3,35 Transportbreite mit 3,0 m Spur (m) 3,55 Transportbreite Zwillingsbereifung mit 2,2 m Spur (m) 2,96 Transporthöhe (m) 3,85 Transportlänge (m) 7,50 Gewicht (kg) 4 000 Tankinhalt Säwagen Einzeltank-Version (l) 2 800...
  • Seite 26: Typenschild

    Typenschild Das Typenschild mit der CE-Kennzeichnung befindet sich am Rahmen der Maschine. Angaben auf dem Typenschild: Sitzenhof 1 Made in Germany D-92421 Schwandorf Maschinen GmbH www.horsch.com A-0: A-1: A-2: A-3: 1 Modellbezeichnung 2 Seriennummer 3 Baujahr 4 technisch zulässiges Gesamtgewicht 5 zulässige Stützlast...
  • Seite 27 Maestro DV 2940 2940 7460 7460 6880 6150 7500 7920...
  • Seite 28: Anforderungen An Den Schlepper

    Anforderungen an den Schlepper WARNUNG Unfallgefahr! Die zulässigen Werte des Schleppers für ¾ Achslasten, Gesamtgewicht, Reifentragfä- higkeit und Luftdruck einhalten. Die Eignung des Schleppers vor Inbetrieb- ¾ nahme prüfen. Um die Maschine bestimmungsgemäß verwen- den zu können, muss der Schlepper folgende Anforderungen erfüllen: Geräteanbau Maestro...
  • Seite 29 Hydraulik maximaler Systemdruck 210 bar Ölsorte mineralisches Hydrauliköl Ölmenge hydraulisches Gebläse (Dünger min. 50 l/min bei 180 bar und Unterdruck) Förderleistung Heben/Senken min. 25 l/min Doppeltwirkende Steuergeräte 1 - hydraulische Funktionen 1 - hydraulisches Gebläse Direktantrieb Dünger und Unterdruck mit regulierbarer Durchflussmenge 1 - hydraulisches Gebläse Befüllschnecke (Einzeltank) druckloser Rücklauf (max.
  • Seite 30: Aufbau

    Aufbau Übersicht Maestro DV 9 Düngereinleger 1 Geräteanbau 2 Stützfuß 10 Säkörper 3 Radarsensor 11 Verteilerturm Dünger 4 Düngergebläse 12 Unterlegkeile 13 Tank Dünger 5 Dosiergerät Dünger 14 Geländer / Aufstieg 6 Unterdruckgebläse 7 Hydraulikzylinder Heben/Senken 15 Schlauchgarderobe 8 Fahrwerk...
  • Seite 31: Hydraulik

    Hydraulik WARNUNG Ungewollte Hydraulikbewegungen können zu schweren Unfällen und Verletzungen führen! Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder ¾ verriegeln. Personen aus dem Schwenkbereich von ¾ klappbaren Maschinenteilen verweisen. Vor dem Wiedereinschalten des Schleppers ¾ alle Steuergeräte in Sperrstellung schalten. Hydraulikleitungen nur anschließen, wenn ¾...
  • Seite 32 Heben / Senken / Klappen DS HZ 50.2 50.2 50.3 50.3 50.4 50.4 50.5 50.5 10.2 10.2 20.2 20.2 20.4 20.4 20.1 20.1 20.3 20.3 10.1 10.1 1 Hydraulikkupplung Schlepper - Hydraulikblock 9 Hydraulikzylinder Klappen 2 Ventilblock 10 Senkbremsventil 3 Schalter Arbeitssignal 11 Hydraulikzylinder Heben/Senken 4 Drossel ∅...
  • Seite 33 Gebläse Direktantrieb 1 Hydraulikkupplung Schlepper - Vorlauf 2 Hydraulikkupplung Schlepper - Rücklauf 3 Hydraulikkupplung Schlepper - Lecköl 4 Manometer - maximaler Schardruck 5 Drehschieber - Freigabe Vakuumgebläse 6 Motor Düngergebläse 7 Motor Unterdruckgebläse...
  • Seite 34 Gebläse Zapfwellenantrieb 1 Pumpe Zapfwellengebläse 2 Filter Saugen 3 Filter Tankbelüftung 4 Filter Rücklauf 5 Kühler Zapfwelle 6 Motor Düngergebläse 7 Motor Unterdruckgebläse 8 Drehschieber - Freigabe Vakuumgebläse 9 Manometer - maximaler Schardruck 10 Stromregelventil...
  • Seite 35: Schardruck Einfach-Sektional

    Schardruck einfach-sektional 1 Ventilblock 2 Drossel-Rückschlagventil 3 Hydraulikzylinder Schardruck 4 Rückschlagventil 5 Trennstelle 6 Manometer Gebläse 7 Manometer Schardruck Sektion 1 a Verbindung Gebläse b Verbindung Gebläse...
  • Seite 36 Befüllschnecke 1 Hydraulikkupplung Schlepper - Schnecke 2 Stromregelventil 60 l/min 3 Rückschlagventil 4 Dreiwege-Drehschieber 5 Hydraulikmotor 160 cm³...
  • Seite 37: Markierung Der Hydraulik-Schlauchleitungen

    Markierung der Hydraulik- Druckloser Rücklauf Schlauchleitungen Der Rücklaufdruck am Gebläseantrieb darf 5 bar nicht übersteigen; der Hydraulikmotor könnte sonst zerstört werden. Symbole an den Griffen der Hydraulikkupp- lungen zeigen die Funktion der jeweiligen Schlauchleitungen: Schnecke Hydraulikblock HINWEIS Gebläse Über die mit gekennzeichneten Schlauchlei- tungen werden folgende hydraulische Bewe- gungen übertragen:...
  • Seite 38: Alu-Clips

    Alu-Clips VORSICHT Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen Gefahr von Schäden am Packerrahmen. auf die Kolbenstangen von Hydraulikzylindern Je nach Ausführung fest montierte Clips bzw. aufgesteckt, siehe Kapitel Bedienung. ¾ Tiefenbegrenzungen nicht entfernen! HINWEIS Das Übersetzungsverhältnis an der Maschine ¾ beachten, siehe Tiefeneinstellung.
  • Seite 39: Beleuchtung

    Beleuchtung WARNUNG Verkehrsunfälle durch defekte Beleuchtung. Auf Sauberkeit und festen Sitz der Steckver- ¾ bindung achten. Die Beleuchtung vor Fahrtantritt überprüfen. ¾ Die Warntafeln und Beleuchtungseinrich- ¾ tungen auf Sauberkeit überprüfen. Stecker 7- polig Rücklicht rechts Lampe Blinker Lampe Rücklicht Lampe Bremslicht Rücklicht links Lampe Bremslicht...
  • Seite 40: Instruktionsaufkleber

    Instruktionsaufkleber Immer alle hydr. Leitungen anstecken. Es könnten sonst wegen zusammenhän- Verschmutzte Aufkleber reinigen. gender Hydraulikfunktionen Bauteile be- ¾ schädigt werden. Beschädigte und unkenntlich gewordene ¾ Aufkleber sofort erneuern. Ersatzteile mit den vorgesehenen Aufklebern ¾ versehen. Reifendruck 2,8 bar Reifendruck regelmäßig kontrollieren und ggf.
  • Seite 41 Einstellung für Schardruck Düngereinleger Auf Dichtheit des Sätanks und der gesam- ten pneumatischen Anlage achten. Undichtheiten führen zu Säfehlern. Die Luftverluste mindern die Ausbringmen- ge. Diese kann bis auf Null zurückgehen. Schardruck hydr. Maestro 0-150 bar 1 bar 1kg Füllstand Tank Druckanzeige für Gebläseantrieb Zeichnung Zeichnungsnummer...
  • Seite 42 Befüllschnecke Drehschieber je nach verwendeter Sä- schiene einstellen. 1 Ausschalten 1 TurboDisc-Säeinheit 2 Einschalten 2 Einzelkorn-Säeinheit Drehzahleinstellung für: Gebläse Dünger (2), Gebläse Unterdruck (3) Verladehaken; bei Verladearbeiten Lastaufnahmemittel (Ketten, Seile usw.) hier einhängen. mbar Öltyp und Maximaltemperatur beachten. Der Füllstand im Tank muss sich zwischen min.
  • Seite 43: Bedienung

    Bedienung Anhängen Die Maschine muss vor allen Maschinenbewe- Bei allen Arbeiten an der Maschine gungen vorschriftsgemäß an einen Schlepper die dazugehörigen Sicherheitshin- angehängt werden. weise im Kapitel „Sicherheit und Unfallverhütung“ sowie die Unfallver- hütungsvorschriften beachten! HINWEIS Bei allen Steckverbindungen (hydraulisch, ¾...
  • Seite 44: Transportstellung

    Transportstellung WARNUNG Gefahr von Verkehrsunfällen durch Verlieren der Maschine oder Maschinenteilen. Vor Fahrtantritt: Die gesamte Maschine von aufgeworfener ¾ Erde reinigen. Die Beleuchtung auf Funktion prüfen. ¾ 8. Unterlegkeile in die vorgesehenen Halter Die Steuergeräte bei Transportfahrten je nach stecken und sichern. ¾...
  • Seite 45 Stellung der Steuergeräte bei Straßenfahrten Schwimmstellung Sperrstellung Vorlauf Position Steuergerät Hydraulikblock Gebläse Schnecke...
  • Seite 46: Abstellen

    Abstellen Maschine eingeklappt abstellen 1. Die Maschine einklappen, siehe Einklappen. 2. Die Maschine an geeigneter Stelle positionie- GEFAHR ren und Schlepperbremse einlegen. Schwere Unfälle durch Verlust der Standfestigkeit! 3. Die Säschiene anheben. Die Maschine nur auf einem ebenen, befes- ¾ 4.
  • Seite 47: Maschine Ausgeklappt Abstellen

    Klappen Maschine ausgeklappt abstellen 1. Maschine an geeigneter Stelle positionieren WARNUNG und ausklappen, siehe Ausklappen. Herabfallende oder herabsinkende Maschinenteile 1. Schlepperbremse einlegen. können schwere Quetschungen etc. verursachen! 2. Die Maschine mit Unterlegkeilen gegen Personen dürfen sich nicht unter angehobenen ¾ Wegrollen sichern.
  • Seite 48: Ausklappen

    Ausklappen 1. Die Sämaschinensteuerung einschalten und Heben im Display anwählen. 2. Die Maschine ganz anheben. 3. Die Hydraulikfunktion Klappen im Display anwählen. 4. Die Maschine bis auf Anschlag ausklappen. Das Steuergerät so lange betätigen, bis der Vorspanndruck des Klappzylinders ca. 180 bar erreicht: 5.
  • Seite 49: Feldeinsatz

    Feldeinsatz Vorgewende Das Gebläse läuft am Vorgewende bei ausge- Die Abdrehprobe für die Düngerdosierung hobener Maschine weiter. ¾ durchführen, siehe Kapitel Pneumatik - Dünger Beim Einsetzen gleichmäßig und nicht über- ¾ und Betriebsanleitung für die Sämaschinen- mäßig beschleunigen. steuerung. Die Gebläsedrehzahl nicht zu früh und nicht ¾...
  • Seite 50: Stellung Der Steuergeräte Beim Feldeinsatz

    Arbeitsgeschwindigkeit Die Arbeitsgeschwindigkeit verringern bei ¾ - unruhigem Lauf der Säkörper - nassen Säbedingungen - klebrigen Böden. Stellung der Steuergeräte beim Feldeinsatz Position Schwimmstellung Sperrstellung Vorlauf Steuergerät Hydraulikblock Düngergebläse Schnecke...
  • Seite 51: Kontrollen

    Kontrollen Säschiene einstellen Die Maschine muss an den Schlepper und die HINWEIS Bodenbedingungen angepasst werden, um ge- nügend Bewegungsspielraum zu ermöglichen. Die Saat- und Düngerablage bei Arbeitsbe- ¾ ginn (nach einigen Metern Aussaat) und bei Die Säschiene ist korrekt eingestellt, wenn fol- größeren Feldern auch zwischendurch an gende Bedingungen erfüllt sind: allen Scharen kontrollieren:...
  • Seite 52: Oberlenker Einstellen

    1. Oberlenker einstellen Durch die Anpassung der Säschiene werden die Parallelogramme der Säkörper waagerecht Durch die Anpassung des Oberlenkers wird der ausgerichtet (Position bei der Aussaat). Verteilerturm für den Dünger senkrecht ausge- richtet (Position bei der Aussaat). Zur Einstellung können Alu-Clips an den Hydrau- likzylindern für Heben/Senken aufgesteckt oder entfernt werden.
  • Seite 53: Pneumatik

    Pneumatik Die pneumatische Anlage besteht je nach Aus- stattungsvariante aus WARNUNG Gefährdung durch gesundheitsschädlichen Einzeltank / Doppeltank • Staub (Dünger, Beize) an den Komponenten der Unterdruckgebläse für Dosiersystem AirVac • Pneumatik und in der Umgebungsluft. Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten ge- Gebläse für Dünger/Saatgut/Mikrogranulat •...
  • Seite 54: Gebläse Unterdruck

    Gebläse Unterdruck Den Verstellhebel nach links drehen, um die ¾ Öffnungen zu verkleinern und dadurch den Unterdruck zu verringern (2). Das hydraulische Gebläse zur Unterdrucker- Den Hebel nach rechts drehen, um die zeugung wird direkt von der Schlepperhydraulik ¾ Öffnungen zu vergrößern und dadurch den oder über die Zapfwellenpumpe (Option) ange- Unterdruck zu erhöhen (3).
  • Seite 55: Gebläse Dünger

    Schläuche und Anschlüsse täglich kontrol- ¾ lieren. Im Einsatz die Reinigungsklappen am Rah- ¾ men öffnen und den Rahmen und die Schläu- che reinigen, siehe Kapitel Pflege und Wartung. HINWEIS Beschädigte oder gequetschte Schläuche ¾ oder defekte Anschlüsse müssen sofort ge- Gebläsemotor tauscht oder repariert werden Antrieb mit Zapfwellenpumpe...
  • Seite 56: Funktion

    Funktion HINWEIS Die beiden Zapfwellenpumpen treiben die hyd. Motoren für das Düngergebläse und das Unter- Die Pumpe mit dem Halter fest und ohne ¾ druckgebläse an. Verspannung am Schlepper befestigen, sonst Durch Stromregelventile (1 / 2) wird die Ölmenge könnten die Pumpen oder das Getriebe be- und damit die Gebläsedrehzahl eingestellt.
  • Seite 57: Gebläsedrehzahlen

    Schardruck HINWEIS Der Schardruck wird hydraulisch vom Geblä- seantrieb erzeugt (Option). Die Kühlerlamellen müssen regelmäßig gereinigt Deshalb muss beim Einstellen des Schardrucks werden, da sonst der Kühl- und Gebläseluftstrom das Gebläse angetrieben werden. vermindert wird. Das Hydrauliköl kann überhitzen und die Düngerschläuche können verstopfen. Der Schardruck kann über die Sämaschinen- steuerung verstellt werden.
  • Seite 58: Maximale Düngermengen

    Maximale Düngermengen HINWEIS Säschiene Tank Dünger in Die optimale Drehzahl muss im Feldversuch kg/ha oder bei einer Testablage ermittelt werden. Einzelkorn Die Richtwerte dürfen nur unterschritten wer- Einzeltank den, wenn bei einer Querverteilungsmessung Doppeltank die korrekte Verteilung bei einer geringeren TurboDisc Einzeltank Drehzahl festgestellt wurde.
  • Seite 59: Kontrollen Und Wartung

    Kontrollen und Wartung Gebläseflansch nachziehen Der Klemmkonus fixiert das Lüfterrad und klemmt sich zugleich auf der Antriebswelle fest. HINWEIS Der Klemmkonus am Gebläseantrieb kann sich lösen. Das Gebläserad kann dadurch auf der An- Die Gebläseeinstellung der Düngerablage muss triebswelle wandern und das Gebläse zerstören. bei Arbeitsbeginn und bei großen Flächen auch zwischendurch regelmäßig an allen Scharen Den Klemmkonus am Gebläseflansch nach...
  • Seite 60: Mögliche Ursache

    Störung Mögliche Ursache Beseitigung Lagerschaden am Gebläse Normaler Verschleiß Lager erneuern Gebläse mit überhöhter Leistung Gebläse nie ohne angebaute gelaufen Pneumatikschläuche betreiben Unwucht am Flügelrad Flügelrad erneuern oder bei Verschmutzung reinigen Wellendichtring am Motor undicht Rücklaufdruck zu groß Rücklaufdruck kontrollieren Hydrauliköl überhitzt Gebläse mit überhöhter Leistung Leistung mindern und Ölstand...
  • Seite 61: Tank

    Tank Doppeltank Der Doppeltank besitzt ein Volumenverhältnis Aufstieg von 40:60. Er ist als Drucktank ausgeführt und muss bei der GEFAHR Aussaat ständig verschlossen und dicht sein. Undichtheiten mit Luftverlust führen zu Säfeh- Schwere Unfälle durch Absturz! lern. Die Ausbringmenge verringert sich und Mitfahren auf der Maschine verboten! kann sogar bis Null zurückgehen.
  • Seite 62: Verteiler

    Verteiler Fallschleuse In den Fallschleusen bringt das Dosiergerät den Die Verteiler für den Trockendünger und für Dünger in den Luftstrom ein. Mikrogranulat (Zusatzausstattung) sind hinten über der Säschiene am Rahmen angebaut. Sie verteilen den Dünger und die Granulate durch die Schläuche zu den Scharen. Fallschleusen Drucktank An der Schleuse ist unten ein klappbarer Deckel angebaut.
  • Seite 63: Schardruck

    Schardruck HINWEIS Alle Bauteile an den Verteilern müssen ¾ Bei der Aussaat drückt der Rahmen die Sech- dicht sein. Bereits geringe Undichtheiten scheiben durch sein Eigengewicht bis zum und Luftverluste führen zu ungleichmäßiger Aufliegen der Tiefenführungsrollen in den Boden. Verteilung. Im Einsatz muss der Verteilerturm senkrecht Mechanischer Schardruck ¾...
  • Seite 64 Schlepperspuren Im Bereich der Schlepperspuren sind zusätz- liche Federn angebracht. Damit kann die höhere Verdichtung durch die Schlepperspuren ausge- glichen werden. Der aufgebrachte Schardruck erhöht sich in diesem Bereich zusätzlich um folgende Werte: Pos. + 2 Federn + 4 Federn 10 kg 20 kg 23 kg...
  • Seite 65 Hydraulischer Schardruck Die Hydraulikzylinder für den Schardruck über- tragen zusätzlichen Druck auf die Säkörper, siehe Kapitel Hydraulik. Hydraulikzylinder Schardruck Den Schardruck am Terminal einstellen, siehe Zusätzliche Federn im Bereich der Schlepperspuren ¾ Betriebsanleitung für die Sämaschinensteue- rung sowie Betriebsanleitung AutoForce. HINWEIS Am zugehörigen Manometer die Aktivierung ¾...
  • Seite 66: Einzelkorndosierung

    Einzelkorndosierung HINWEIS Alle Änderungen und Einstellungen an den Baugruppen am Säkörper, die die Saat- oder Düngerablage bzw. Dosierung beeinflussen, haben Auswirkung auf die Qualität der Aussaat. Die Saat- und Düngerablage muss deshalb ¾ bei Arbeitsbeginn, bei Änderungen der Ein- stellungen und bei größeren Flächen auch re- gelmäßig zwischendurch kontrolliert werden.
  • Seite 67: Komponenten

    Komponenten Wartung Die Kunststoffteile der Säeinheiten, die Saatgut- Saatgutbehälter behälter, Teile der Dosiereinrichtung und das Fallrohr dürfen nicht mit Öl, Rostlöser Konservierungsmittel für Diesel oder Ähnlichem Der Saatgutbehälter fasst 70 Liter. Ein Deckel eingesprüht werden. Die Kunststoffteile werden verschließt den Behälter und schützt das Saat- sonst spröde und können brechen.
  • Seite 68: Ausräumer

    Die Schraube (1) lösen und mit der Sech- ¾ scheibe abnehmen. Distanzscheibe(n) (2) entnehmen. ¾ Die Sechscheibe mit der Schraube (1) wie- ¾ der befestigen. Die Schraube mit 140 Nm anziehen. Die Änderung an beiden Sechscheiben ¾ durchführen. Vorspannung und freien Rundlauf prüfen. ¾...
  • Seite 69 Sechsystem 15″ Bei Verschleiß der Sechscheiben die Position ¾ der Fangrollen anpassen: Das Sechsystem 15″ beinhaltet Sechscheiben mit Durchmesser 15″ (381 mm) und die Markierung 1 auf den dazu passenden Teilen. ″ Durchmesser Sechscheibe 15 ø 381 mm ø 370 mm ø...
  • Seite 70: Tiefenführungsräder

    Tiefenführungsräder Varianten Optional sind weitere Varianten der Tiefenfüh- Bei der Aussaat müssen die Tiefenführungsrol- rungsräder erhältlich: len an den Sechscheiben anliegen und diese reinigen. Die Position der Räder zu den Sechscheiben muss z.B. beim Nachstellen der Sechscheiben angepasst werden. HINWEIS Die Tiefenführungsrollen möglichst dicht an ¾...
  • Seite 71: Fangrollen

    Fangrollen Maschine anheben. ¾ Sicherung am Einstellbolzen (1) entnehmen, ¾ Nach dem Austritt aus dem Fallrohr wird das den Bolzen in der gewünschten Position Korn sofort von der Fangrolle erfasst und sanft (siehe Skala) einstecken und wieder sichern. im Boden angedrückt. Die Sätiefe an allen Säkörpern gleich ein- ¾...
  • Seite 72: Druckrollen

    Druckrollen HINWEIS Die Druckrollen verschließen durch die V-för- Stark verklebte Fangrollen können die Körner mige Anordnung den Saatkanal und drücken in der Ablage verschieben und damit zu unre- die Erde an die Saatkörner. gelmäßiger Verteilung führen. Bei nassen Säbedingungen und klebrigen Die Rückverfestigung der Druckrollen kann am ¾...
  • Seite 73: Gummi-Druckrollen - Breite Ausführung

    Varianten Gummi-Druckrollen - breite Ausführung Breite 50 mm Je nach Bodenart kann zwischen verschiedenen • Druckrollen gewählt werden: Spaltbreite 7 mm • geeignet für Sorghum und Zuckerrüben • Gummi-Druckrollen - schmale Ausführung • empfohlen auf sehr leichten Böden Gummi-Druckrollen - breite Ausführung •...
  • Seite 74 Gummi schmal / Stacheldruckrolle Achse versetzen Bei Verstopfungen durch Steine oder Ernterück- Verdichtungen durch Sechscheiben und Tie- • stände kann eine der beiden Druckrollen nach fenführungsrollen werden beseitigt. vorn versetzt werden. empfohlen auf leichteren Standorten • Der Versatz der Druckrollen mindert die Ver- nicht für flache Saat (z.B.
  • Seite 75 Finger- und Stacheldruckrollen montieren Die Finger- bzw. Stacheldruckrollen werden versetzt zu den Gummidruckrollen montiert: Die Rollen sollen symmetrisch über der Saat- furche laufen. Den Abstand der Stachel- oder Fingerdruck- ¾ rollen mit Hilfe der mitgelieferten Hülsen einstellen. Die Abstände (a) und (b) müssen gleich sein. Die Druckrollen müssen sich frei drehen las- sen und dürfen nicht mit anderen Bauteilen kollidieren.
  • Seite 76: Räumsterne (Option)

    Räumsterne (Option) Arbeitstiefe einstellen Die Räumsterne beseitigen Steine und größere Erdklumpen mit einer Drehbewegung aus dem WARNUNG Saatbereich. Die Klingenform bewirkt eine Schneidwirkung bei hohem Anteil organischer Maschinenteile können schwere Quetschungen Substanzen. etc. verursachen! Maschine gegen Wegrollen sichern, anheben ¾ und geeignete Sicherungsstütze unterstellen.
  • Seite 77 Begrenzung nach oben (harte Bodenbedin- gungen) Den Einstellbolzen so ausrichten und einset- ¾ zen, dass der obere Bolzen (1) nach innen und der untere Bolzen (2) nach außen zeigt: Begrenzung nach unten (weiche Bodenbe- dingungen) Den Einstellbolzen so ausrichten und einset- ¾...
  • Seite 78: Einzelkorn-Dosiersystem Airvac

    • Blinken: Motorfehler • Bei Säkörpern in der Ausstattungsvariante mit Zentraltankversorgung ist anstelle der Saatgut- HINWEIS behälter ein Schlauch für die Saatgutversorgung vorhanden. Bei einem Motorfehler den Fehlercode in der ¾ App HORSCH Fehlercodes eingeben und die entsprechenden Handlungsanweisungen befolgen.
  • Seite 79: Funktionsweise

    Dosiergerät VORSICHT Verletzungsgefahr Nicht in das sich drehende Dosiergerät greifen. ¾ Abnehmbare Gehäusehälfte / Unterdruckseite 11 Dichtlippe Dosierscheibe mit Einkerbung 12 Ausdrückrad Funktionsweise Durch den erzeugten Unterdruck werden die Körner an die drehende Dosierscheibe (6) ge- 1 Lufteinlass saugt und von ihr weiter befördert. 2 Unterdruckschlauch Der Vereinzeler (7) streift überschüssige Körner 3 Korneinlaufschieber...
  • Seite 80: Korneinlaufschieber

    Korneinlaufschieber • Mit dem Korneinlaufschieber wird der Füllstand im Bereich der Kornaufnahme gesteuert. 1 Einstellung ok 2 Korneinlaufschieber weiter schließen bzw. nach unten stellen. Einstellung erneut überprüfen und erneut Je nach Stellung des Korneinlaufschiebers anpassen. kommt eine unterschiedliche Menge in den Bereich der Kornaufnahme.
  • Seite 81 Zuckerrübe Raps 1 CORN 2 SOYBEANS Beim Wechseln der Dosierscheibe den ¾ passenden Vereinzeler verwenden, siehe Komponenten wechseln. Feinsämereien-Kit / Abstreifer Bei bestimmten Fruchtarten muss ein Abstreifer eingebaut werden, um die Körner an der jeweils gleichen Position von der Dosierscheibe zu trennen.
  • Seite 82: Fallrohr Einbauen

    Fallrohr Nach der Kornübergabe im Dosiergerät fällt das Korn durch das Fallrohr in den Boden. Der Sensor ist die Grundlage für die Überwa- chung der Säarbeit. Der Sensor erfasst jedes Korn und meldet dies an die Rechner. Diese werten die Daten und Zeiten zwischen den Körnersignalen aus und berechnen daraus den Variationskoeffizient (Sägenauigkeit), Fehl- und Den oberen Sicherungsbolzen durchstecken...
  • Seite 83 HINWEIS Der Sensor kann Fehler im unteren Bereich des Fallrohrs nicht erkennen! Erst wenn das Rohr verstopft und bis zur Sen- sorhöhe gefüllt ist, kann der Sensor den Alarm ausführen. 0 cm Das Fallrohr muss deshalb bei schlechten ¾ Einsatzbedingungen mehrmals am Tag kon- trolliert und gereinigt werden.
  • Seite 84: Dosiersystem Bedienen

    Dosiersystem bedienen Dosiergerät entleeren Allgemeine Hinweise Die Bauteile im Dosiergerät sind Präzisionsteile! Negative Einflüsse wie Verschmutzung, Un- ¾ dichtigkeiten, Feuchtigkeit oder Verschleiß beeinträchtigen die Qualität der Aussaat. Die Teile stets vorsichtig und ohne Gewaltan- ¾ wendung behandeln. Die Teile bei Verschleiß oder Beschädigung ¾...
  • Seite 85: Dosierscheibe Einstellen

    Dosierscheibe einstellen Dosierscheibe wechseln Die Aufnahme der Dosierscheibe kann axial Den Schnellverschluss öffnen und die ¾ verstellt werden, so dass die Dosierscheibe abnehmbare Gehäusehälfte abnehmen. den korrekten Abstand zum Gehäuse und zum Vereinzeler besitzt. Die Dosierscheibe muss dazu mit dem Drehgriff arretiert sein.
  • Seite 86: Ausdrückrad

    Ausdrückrad Vereinzeler Zur Montage und Demontage die Blattfe- ¾ Je nach verwendeter Dosierscheibe muss das der (1) nach unten drücken und den Verein- jeweils passende Ausdrückrad eingesetzt wer- zeler aufstecken: den, siehe Dosiergerät einstellen - Einstelltabelle. Ausdrückrad Farbe Zähnezahl blau gelb Die korrekte Position des Federbügels (2) ¾...
  • Seite 87: Dosiergerät Reinigen

    6. Den Abstreifer auf axiale Beweglichkeit an Feinsämereien-Kit / Abstreifer den Schrauben prüfen und ggf. reinigen. 1. Die Inspektionsklappe entfernen, siehe Ka- 7. Z ur Demontage den Raster (1) zusammen- pitel Dosiergerät. drücken und den Abstreifer herausziehen. 2. Das Befestigungsblech einhängen: Inspektionsklappe und Befestigungsblech entfernen.
  • Seite 88 5. Ansammlung von Saatgut bzw. Bruchkorn HINWEIS zwischen Dosierscheibe und Gehäuse (3,4). Zur Reinigung die Dosierscheibe demon- Wird das Dosiersystem nicht regelmäßig gerei- tieren. nigt, können Säfehler bis hin zum Stillstand des Mögliche Ursachen: Zu hoher Abstand Dosiergeräts auftreten! zwischen Dosierscheibe und Gehäuse, in- homogenes oder unreines Saatgut, hoher Das Dosiersystem wie vorgesehen reinigen, ¾...
  • Seite 89: Dosiergerät Einstellen

    Dosiergerät einstellen Diejenige Dosierscheibe wählen, mit der die ¾ beste Vereinzelungsqualität erreicht wird und in allen Dosiergeräten einbauen. Vor Saatbeginn müssen am Dosiergerät einige Einstellungen vorgenommen und bei der Aus- saat evtl. noch angepasst werden. 2. Unterdruck einstellen HINWEIS Das Düngergebläse aktivieren und die erfor- ¾...
  • Seite 90: Beispiel (Siehe Einstelltabelle)

    Beispiel (siehe Einstelltabelle) Mais mit durchschnittlicher Korngröße • Dosierscheibe 01240750 ¾ Korneinlaufschieber: Stellung 6-7 ¾ Ausdrückrad: Zähnezahl 7 (01240781) ¾ Vereinzeler: CORN (01240800) ¾ Unterdruck : -25 bis -35 mbar ¾ 3. Einstellungen kontrollieren Die Einstellungen am Dosiergerät vor dem ¾...
  • Seite 93: Kontrolle

    Kontrolle HINWEIS Kontrolle an einer Reihe mit Testpro- Je nach Ergebnis und Auswertung des Test- gramm der Sämaschinensteuerung programms die Einstellung verändern und den Test wiederholen, bis die beste Einstellung Die Säschiene so abstellen, dass die Säkörper ermittelt wurde. waagrecht stehen. Bei jedem Test nur jeweils einen Parameter ¾...
  • Seite 94: Kontrolle Im Feld

    Kontrolle im Feld HINWEIS Jede Veränderung am Dosierer kann die Abla- Die Ablagequalität ist neben der Einstellung im gegenauigkeit beeinflussen. Dosiergerät von weiteren Faktoren abhängig. Die Auswertung und die Anzeigen im Terminal Sie kann negativ beeinflusst werden durch: beachten und bei negativer Veränderung die Testabläufe wiederholen.
  • Seite 95: Probleme Und Abhilfe

    Probleme und Abhilfe Klemmende Dosierscheibe Saatprobleme und Fehler können u.a. bei der Bei abgeschertem bzw. fehlendem Splint am Kornaufnahme (1), am Vereinzeler (2), bei der Drehgriff wird die Dosierscheibe an das Gehäu- Kornabgabe (3), an den Dichtungen (4) oder am se gedrückt und klemmt sich daran fest.
  • Seite 96: Düngerschar

    Düngerschar WARNUNG Herabsinkende Maschinenteile können schwere Quetschungen etc. verursachen! Angehobene Maschine und Maschinenteile ¾ mit geeigneten Mitteln abstützen. Ohne Absicherung nicht unter der angehobenen Maschine arbeiten. Mit der Trockendüngereinrichtung kann mit der Positionen für Federn (A-C) Aussaat gleichzeitig der Dünger ausgebracht werden.
  • Seite 97: Parkposition

    Saatrohr anpassen Parkposition Die Düngerschare können in die Parkposition Das Saatrohr darf nicht über die Sechscheibe gestellt werden, wenn sie nicht benötigt werden. überstehen. Wenn sich der Durchmesser der Sechscheibe durch Verschleiß von 380 mm auf 360 mm verringert hat, muss das Saatrohr nachgestellt werden.
  • Seite 98: Tiefenführungsrolle Einstellen

    Tiefenführungsrolle einstellen Die Tiefenführungsrolle kann bei Bedarf seitlich verstellt werden. HINWEIS Die Tiefenführungsrolle möglichst dicht an die Sechscheiben stellen. Sie darf aber nicht zu fest an den Sechscheiben anliegen. Kontrolle: Die Tiefenführungsrolle muss ¾ sich von Hand gegenüber der Sechscheibe drehen lassen.
  • Seite 99: Dosiergerät Dünger

    Dosiergerät Dünger Rotoren Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen Für die verschiedenen Dünger in Pulver- oder Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar. Granulatform sind verschiedene Zellrotoren verfügbar. Die Auswahl der einzelnen Rotoren für die ver- schiedenen Anwendungen, Arbeitsbreiten und Fördervolumen ist in der Anleitung "E-Manager"...
  • Seite 100: Rotorwechsel

    Rotorwechsel Nach Auswahl des Rotors aus der Tabelle muss dieser ins Dosiergerät eingebaut werden. Den Rastbolzen (1) lösen und Absperrschie- ¾ ber (2) herausziehen: Den Seitendeckel abschrauben. ¾ Den Rotor mit Antriebswelle herausziehen: ¾ ¾ Bei vollem Tank kann sich unterhalb des Ab- ¾...
  • Seite 101: Dichtlippe Einstellen

    Dichtlippe einstellen Dosiergerät mit Injektorschleuse Die Maestros sind mit einer Injektorfallschleuse HINWEIS und deshalb mit einem V2A-Deckel mit Ausfrä- sungen am Dosiergerät ausgestattet. Eine defekte Dichtlippe oder ein falsch mon- tiertes Abstützblech führen zu Dosierfehlern in An der Injektordüse besteht im Betrieb Un- der Aussaat.
  • Seite 102: Wartung Am Dosiergerät

    Steckerbelegung am Motor Wartung am Dosiergerät Bei Kabelbruch oder Reparaturarbeiten am Düngerkörner, die aus dem Dosiergerät he- Stecker können die Kabel angelötet werden. rausspringen, werden über ein Lenkblech zum Es wird aber die Verwendung von Krimpkontak- Boden geleitet. ten empfohlen. Den Einsaugbereich täglich mit Druckluft ¾...
  • Seite 103: Störungshilfe

    Störungshilfe Störung mögliche Ursache Abhilfe Zu viele Fehlstellen Arbeitsgeschwindigkeit zu groß Arbeitsgeschwindigkeit verringern. Erforderliche Kornfrequenz Arbeitsgeschwindigkeit verringern. (Körner/s) zu hoch Unterdruck zu gering • Überdruck erhöhen. • Leitungen und Anschlüsse auf Undichtigkeit prüfen. Korneinlaufschieber falsch Korneinlaufschieber korrekt einstellen. eingestellt Verstellungen in beide Richtungen können zu Verbesserungen führen.
  • Seite 104 Störung mögliche Ursache Abhilfe Saatstärke, Kornabstand oder Falsche Lochanzahl der Im E-Manager unter Fruchtparameter Kornablage fehlerhaft Dosierscheibe die korrekte Lochanzahl der Dosierscheibe eintragen. Falsches Geschwindigkeitssignal • Geschwindigkeit prüfen. • Teststrecke (100 m) ggf. nochmals abfahren. Falscher Reihenabstand konfiguriert Im E-Manager den Reihenabstand in der Parametermaske prüfen.
  • Seite 105: Mikrogranulateinrichtung

    Mikrogranulateinrichtung Einstellung und Bedienung In das Dosiergerät können je nach Granulatmen- ge verschiedene Schnecken eingebaut werden. Mit der Mikrogranulateinrichtung wird zusätzlich Granulat z. B. Pestizid oder Dünger ausge- Die tatsächliche Fördermenge ist von verschie- bracht. denen Faktoren abhängig und deshalb erst bei Das Granulat kann je nach Ausstattung und der Abdrehprobe ersichtlich.
  • Seite 106: Abdrehprobe

    Abdrehprobe Für "geringe" Granulatmengen die Schnecke ¾ mit 38 cm³ einbauen. Für hohe Mengen oder hohe Arbeitsgeschwindigkeit die Schnecke Der Ablauf der Abdrehprobe und Eingabe im mit 66 cm³ einbauen. Terminal ist identisch mit der Abdrehprobe beim Dosiergerät Dünger - siehe Anleitung Das Granulat in den Tank einfüllen.
  • Seite 107 kg / ha Dosierschnecke: 66 cm³ 6 km/h 8 km/h 10 km/h 12 km/h 14 km/h...
  • Seite 108: Im Einsatz

    Ersteinsatz Luftmenge einstellen Die Dosiergeräte müssen sich beim Ersteinsatz Wie groß die Luftmenge sein muss, d. h. wie erst einlaufen. weit die Klappe verstellt werden muss, ist von vielen Variablen abhängig. HINWEIS Neben den Daten für Arbeitsbreite, Anzahl der Das Abdrehen bei der ersten Verwendung nach Reihen, gewünschte Menge kg/ha und die Ar- einer Stunde Laufzeit wiederholen.
  • Seite 109: Ablage Granulat

    Granulatmengen Ablage Granulat Zuerst mit der Grundeinstellung betreiben. ¾ In der Standardausführung wird das Granulat Wenn Granulat ausgeblasen wird, die Klappe zwischen den Sechscheiben in die Saatrille ¾ in kleinen Schritten schließen, bis kein Gra- abgelegt: nulat mehr aus der Saatfurche geblasen wird. Bei höheren Granulatmengen die Klappe ¾...
  • Seite 110: Befüllschnecke

    Befüllschnecke Einzeltankversion WARNUNG Gefahr von schweren Verletzungen durch die sich drehende Schnecke. Niemals in die sich drehende Schnecke ¾ greifen! Vor Beginn der Wartungsarbeiten den Antrieb ¾ stillsetzen und gegen Wiederanlauf sichern. Der Dreiwegehahn zum Ein- und Ausschalten ¾ der Schnecke muss sich vor dem Klappen immer in STOP-Position befinden.
  • Seite 111: Ausklappen

    Ausklappen Die Abdeckung am Verbindungsflansch entfernen. Den Verschlussdeckel am Verbindungs- WARNUNG flansch öffnen (1),(2). Verletzungsgefahr durch das Eigengewicht von Den Sicherungssplint herausziehen (3). Rohr oder Trichter. Die Knebelschraube (4) lösen, dabei das Beim Öffnen der Verriegelung das Schwenk- ¾ Schwenkteil (5) gegenhalten. teil gegenhalten.
  • Seite 112: Pflege Und Wartung

    Doppeltankversion Pflege und Wartung Die Befüllschnecke vor allem nach Einsatz mit Beize oder Dünger gründlich reinigen. Diese WARNUNG Mittel sind aggressiv und fördern Korrosion. Zum Reinigen kann die Abdeckung am unteren Gefahr von schweren Verletzungen durch die Rohrende geöffnet werden. sich drehende Schnecke.
  • Seite 113 3. Die Arretierung am Bolzen einrasten (4): HINWEIS Die Befüllschnecke nicht überdrehen und ¾ mit max. 400 U/min bei ca. 64 Liter Ölmenge laufen lassen. Die Befüllschnecke vor allem nach Einsatz mit ¾ Beize oder Dünger gründlich reinigen. Diese Mittel sind aggressiv und fördern Korrosion. 4.
  • Seite 114: Autoforce

    Pflege und Wartung Einklappen 1. Die Befüllschnecke in waagrechte Posi- Die Befüllschnecke vor allem nach Einsatz mit tion schwenken. Beize oder Dünger gründlich reinigen. Diese 2. Die Sicherungsstrebe (4) einhängen und Mittel sind aggressiv und fördern Korrosion. Zum Reinigen kann die Abdeckung am unteren mit Splint sichern.
  • Seite 115: Spuranreißer

    Spuranreißer Aggressivität einstellen WARNUNG Verletzungsgefahr durch den Spuranreißer. Personen aus dem Schwenkbereich der Spur- ¾ anreißer verweisen. Die Spuranreißer müssen bei der Erstinstallati- on auf die Arbeitsbreite eingestellt werden. Die Markierung erfolgt schleppermittig. Einstellung Spuranreißerscheibe Die Aggressivität der Spuranreißer je nach ¾...
  • Seite 116: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Reinigung Bei den Reinigungsarbeiten zum Schutz der Ge- sundheit die nötige Schutzausrüstung anlegen. WARNUNG Verletzungsgefahr bei Wartungsarbeiten HINWEIS Beachten Sie die Sicherheitshinweise für ¾ Die elektrischen Bauteile, alle Hydraulikzy- Pflege und Wartung! ¾ linder und Lager nicht mit einem Hochdruck- Schlepper und Maschine abschalten und ¾...
  • Seite 117: Wartungsintervalle

    Einlagern Die Fallrohre mit der Bürste reinigen. ¾ Bei pneumatischer Bremse: Den Luftkessel ¾ Soll die Maschine für einen längeren Zeitraum entwässern und bei längerer Standzeit die stillgelegt werden: Schlauchkupplungen verschließen. Die Maschine in einer Halle abstellen und mit HINWEIS ¾...
  • Seite 118: Maschine Abschmieren

    Maschine abschmieren Die Maschine sollte regelmäßig und nach jeder Wäsche abgeschmiert werden. Dies sichert die Einsatzbereitschaft und mindert Reparaturkosten und Ausfallzeiten. VORSICHT Hygiene Bei vorschriftsmäßiger Verwendung stellen Schmierstoffe und Mineralölprodukte keine Gefahr für die Gesundheit dar. Längerer Hautkontakt oder Einatmen der Dämpfe sollte jedoch vermieden werden.
  • Seite 119: Wartungsübersicht

    Wartungsübersicht Maestro DV Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach 10 Betriebsstunden Alle Schraub- und Steckverbindungen Auch fest angezogene Schraubverbindungen können locker einmalig und Hydraulikverbindungen nachziehen. werden (z.B. wegen Materialsetzungen oder Lackresten zwi- schen den Verschraubungen). Dies kann zu losen Schraub- verbindungen und undichten Hydraulikverbindungen führen.
  • Seite 120 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Druckspeicher • Wartung nur durch ausgebildetes Fachpersonal • Arbeiten an Anlagen mit Hydro-Speichern (Reparaturen, Anschließen von Manometern u.ä.) dürfen erst nach Ablassen des Flüssigkeitsdrucks ausgeführt werden. • Die Hydraulikleitung nach dem Anschließen vollständig entlüften. Elektrik Elektrische Leitungen Auf Beschädigungen prüfen 40 h Säkörper...
  • Seite 121 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Tank, Verteiler und Dosiergerät Rest entleeren und reinigen täglich Verteilerturm Mikrogranulat Verteiler und Schläuche auf Beschädigung und Verstopfung täglich prüfen, Verteiler reinigen Dosiergerät Dünger Rotor und Dichtlippe Zustand, Einstellung und Verschleiß prüfen - die Dichtlippe täglich min. 1x jährlich erneuern. Rotor Auf verklebte Zellen prüfen und reinigen täglich...
  • Seite 122 Schmierstellen (Schmierfett: DIN 51825 KP/2K-40) - Anzahl der Schmierstellen in Klammern Säkörper - Parallelogramm schmieren (je 2) täglich Säkörper - Tiefenführungsräder schmieren (je 1) täglich Spuranreißer schmieren (4/6) täglich Bolzen Klappen schmieren (2) 40 h Unterlenkerbock schmieren (2) 40 h Stützfuß...
  • Seite 123: Entsorgung

    Werkstoffen getrennt und einer umwelt- gerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu sind die geltenden Vorschriften zu beachten. Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Ent- sorgungsunternehmen auf.
  • Seite 124: Anhang

    Anhang Anzugsdrehmoment HINWEIS Die Drehmomente sind nur ein Anhalt und gelten allgemein. Vorrang haben konkrete Angaben • an den entsprechenden Stellen in der Betriebsanleitung. Die Schrauben und Muttern dürfen nicht mit Schmiermitteln behandelt werden, da diese den • Reibwert verändern. Metrische Schrauben Anzugsdrehmomente - Metrische Schrauben in Nm Größe...
  • Seite 125: Anzugsdrehmomente - Zollschrauben In Nm

    Zollschrauben Anzugsdrehmomente - Zollschrauben in Nm Schrauben- Festigkeit 2 Festigkeit 5 Festigkeit 8 durchmesser Keine Markierung am Kopf 3 Markierungen am Kopf 6 Markierungen am Kopf Zoll Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde 12,2 13,5 5/16 10,8 12,2 17,6 19,0 24,4 27,1 20,3...
  • Seite 126 Index Abdrehprobe 102 Fallrohr 78 Abschmieren 114 Fallschleuse 95 Absperrschiebe 101 Fangrolle 67 Abstellen 42 Fehlstellen 99 Feinsaaten 97 Abstreifer 77 Achse versetzen 70 Feldeinsatz 12,45 Alu-Clips 34 Flansch 55 Anlieferung 19 Freileitungen 10 Anzugsdrehmomente 120 aufkleber 36 Garantie 4 Aufkleber 16 Gebläseflansch 55 Ausklappen 44...
  • Seite 127 Stecker 35 Länge 21 Steckerbelegung 98 Lippe 97 Steuergeräte 41,46 Luftmenge einstellen 104 Störungshilfe 99 Straßentransport 8 Mikrogranulateinrichtung 101 Motor 74 Technische Daten 21 Technische Grenzwerte 11 Nachrüstungen 13 transport 8 Transport 19 Transportbreite 8,21 Packer 12 Transporthöhe 21 Pflege 13,112 Transportstellung 40 Pneumatik 47,49 Trittfläche 12...
  • Seite 129 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten. HORSCH Maschinen GmbH Tel.: +49 94 31 7143-0 Sitzenhof 1 Fax: +49 94 31 7143-9200 92421 Schwandorf E-Mail: info@horsch.com www.horsch.com...

Inhaltsverzeichnis